CH95495A - Pressbügel für Pressen zur Vereinigung von Sohlen und Oberleder von Schuhwerk durch Kleben und dazugehöriger Leisten. - Google Patents

Pressbügel für Pressen zur Vereinigung von Sohlen und Oberleder von Schuhwerk durch Kleben und dazugehöriger Leisten.

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CH95495A
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Habicht Firma Otto
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Otto Habicht Fa
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


      Prefibügel    für Pressen zur Vereinigung von Sohlen und Oberleder von     Schuhwerk     durch     Kleben    und dazugehöriger Leisten.    Beim Verkleben von Sohlen und Ober  leder von     Schuhwerk.    wird zum Einspannen  der auf einem Leisten befindlichen Schäfte  und Bodenstücke in der Presse ein Bügel ver  wendet, der am     Fersenende    des Leistens di  rekt angreift, am     Vorderblatteil    aber     mittelst     eines durch Leder, Filz oder dergleichen ge  polsterten Stempels auf dem Oberleder auf  liegt.  



  Infolge des hohen     Pressdruckes    lässt es  sich bei dieser Anwendung nicht vermeiden,  dass das Oberleder, trotz der Leder- oder der  gleichen Unterlage, schädlich beeinflusst wird.  Das geht so weit, dass sogar die Oberfläche  des Leistens selbst nach einiger Zeit Ein  drücke aufweist, die zur Beschädigung des  Leistens führen.

   Der Erfinder hat sich die  Aufgabe gestellt, diesen Übelstand zu besei  tigen, und zwar in der Weise, dass die Ein  wirkung des     Pressdruckes    des Bügels auf das  Oberleder ausgeschlossen wird durch direkte  Übertragung auf den vordern Teil des     Lei-          stens.       Dabei ist es ganz gleichgültig, welcher  Art der zur Anwendung gelangende Leisten  ist; es ist sowohl ein     Pumpleisten,    als auch  ein Leisten mit Keilausschnitt anwendbar.  



  Es kann beispielsweise als Organ zur  Übertragung des vom Bügel ausgeübten     Druk-          kes    auf den Leisten ein Stift oder Zapfen  vorgesehen sein, der in eine entsprechende  hülsenartige Vertiefung im Leisten eingreift,  derart, dass der     Pressdruck    auf das Oberleder  ganz in Wegfall kommt. Es könnte auch auf  dem Leisten ein Zapfen sitzen und in diesen  ein Hohlstift am     Pressbügel    eingreifen. Bei  Leisten mit Keilausschnitten könnte zum Bei  spiel im     Keilausschnitt    eine beiderseits  offene Hülse angeordnet sein, durch welche  der Stift     hindurchtritt    und in einer zweiten  Hülse im untern Teil des Leistens Halt fin  det.  



       Zweckmässigerweise    kann der Stift am       Pressbügel    verstellbar angebracht sein, um die  Anordnung den verschiedenen Leistengrössen  anpassen zu können.      Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des, und zwar ist     Fig.    1 eine Seitenansicht,  teilweise im Schnitt;     Fig.    2 zeigt die Vorder  ansicht einer Einrichtung zum Verstellen des  Stiftes.  



  1 ist ein sogenannter     Pumpleisten,    dessen  beide Teile durch Scharnier 2 und Feder d  zusammengehalten sind. Der     Pressbügel    4  sitzt im hintern Teil des     Leistens    mittelst des  Stiftes 5 in einer Hülse 6. Im vordern Teil  des Leistens ist an einer Stelle desselben, an  welcher kein Oberleder mehr aufliegt, eine  weitere Hülse 7 vorgesehen, welche zur Auf  nahme des Stiftes oder Zapfens S dient, der  in einem Teil 9 des vordern     Pressbügelendes     sitzt. Der Teil 9 ist, wie aus     Fig.    2 ersichtlich,  in einer     Schwalbenschwanzführung    1.0 ver  schiebbar, so dass eine Einstellung entspre  chend der Grösse des Leistens ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pressbügel für Pressen zum Verkleben von Oberleder und Sohle von Schuhwerk und da zugehöriger Leisten, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Pressbügels und Anordnung desselben relativ zum Leisten, dass der Pressdruch unmittelbar auf den vor- dern Teil des Leistens, d. h. ohne Zwischen lagerung des Oberleders übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    P ressbügel nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein am Pressbügel ange brachtes Organ zur Übertragung des Press- druckes auf den Leisten. 2. Pressbügel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsorgan als Stift ausgebil det ist. 3. Pressbügel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leisten mit einem Organ zur Führung des Übertragungsorganes versehen ist.
    .1, Pressbügel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsorgan sich an einem mit- telst Schwalbenschwanzführung am Press- bügel verstellbar angebrachten Teil be findet.
CH95495D 1920-07-29 1921-03-15 Pressbügel für Pressen zur Vereinigung von Sohlen und Oberleder von Schuhwerk durch Kleben und dazugehöriger Leisten. CH95495A (de)

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