CH95060A - Additions-Rechenmaschine. - Google Patents

Additions-Rechenmaschine.

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CH95060A
CH95060A CH95060DA CH95060A CH 95060 A CH95060 A CH 95060A CH 95060D A CH95060D A CH 95060DA CH 95060 A CH95060 A CH 95060A
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rail
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Optische An Aktiengesellschaft
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Optische Anstalt Goerz Ag
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  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description


      Additions-Rechenmaschine.       Der Erfindungsgegenstand gehört     zurKlasse     der Additionsrechenmaschinen mit das Zähl=       werk    antreibenden     Zahnsektoren,    die ihrer  seits mit     Schienen    gekuppelt sind, deren Ver  schiebung durch von Zifferntasten aus ein  gestellte Anschläge begrenzt wird. Bei den  bekannten Rechenmaschinen dieser Art wer  den die niedergedrückten     Zifferntasten    durch  besondere Sperrschienen in der niedergedrück  ten Stellung so lange festgehalten, bis die  zum Antriebe des Stellwerks der Maschine  dienende Kurbelbewegung vollzogen ist.

   Bei       ATaschinen    dieser Art ist es     demnach    nicht  möglich, eine neue Taste in der gleichen  Kolonne einzustellen, bevor die Übertragung  einer durch die     vorher        niedergedrückte    Taste  eingestellten     Ziffer    auf das Zählwerk schon  erfolgt ist. Dadurch ist die Bedienungsschnel  ligkeit einer solchen Rechenmaschine begrenzt,  weil man stets erst die     übertregung    einer in  das Tastenwerk eingestellten Zahl abwarten  muss, ehe man eine nette Zahl im Tastenwerk  einstellen kann.  



  Durch die vorliegende Erfindung soll die  ser Nachteil beseitigt und erreicht werden,    dass man im Tastenwerk eine neue Zahl ein  stellen kann, ehe die Übertragung der vor  her eingestellt gewesenen Zahl im Tastenwerk  auf das Zählwerk schon erfolgt ist.  



  Das Wesen der Erfindung besteht in der  Anordnung von aus drei Gliedern gebildeten,  von den Zifferntasten aus geschalteten Win  kelhebeln, welche den Hub der mit den Zahn  sektoren des Stellwerks     gekuppelten    Schie  nen nach dein Ziffernwert der niedergedrück  ten Tasten begrenzen, in     Verbindung    mit  vom Stellwerk aus geschalteten Fangschienen,  welche ein Glied des von einer niederge  drückten Taste geschalteten, dreigliedrigen  Winkelhebels so lange festhalten, bis die Über  tragung der im Tastenwerk eingestellt     gewe-          senen    Zahl auf das Zählwerk vollendet ist.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand beispielsweise dargestellt:       Fig.    1 stellt in Seitenansicht eine Tasten  reibe mit den in Betracht fallenden Teilen  der Rechenmaschine dar;     Fig.        111    zeigt die  zeitweilige, mit den Zahnsektoren des Stell  werks gekuppelte Schaltschiene in Ansicht;       Fig.    2 und 3 zeigen in Stirn- und Seiten-      ansieht eine Taste und den von ihr geschal  teten dreigliedrigen Winkelhebel;     Fig.        22     eine Draufsicht auf einen Teil desselben;

         Fig.    4, 5 und 6 zeigen in Seitenansicht in  verschiedenen Stellungen den dreigliedrigen  Winkelhebel in     Verbirdung    mit seiner Fang  schiene;     Fig.    7 zeigt in Seitenansicht die       Sperrung    der mit den     Zahnsektoren    des Stell  werks     gekuppelten        Schaltschienen;

          Fig.    8  zeigt in Seitenansicht zwei Tasten in ver  schiedener Schaltlage,     Fig.    9 und 10 in Sei  tenansicht den Antrieb der Fangschiene vom  Stellwerk aus, in Verbindung mit der     Repe-          tiervorrichtung,    während     Fig.    11 und 12  zwei verschiedene Lagen der     Repetiervorrich-          tung    in Stirnansicht darstellen.  



  Die Zahnsektoren 1 des Stellwerks sind  uni Zapfen 2 drehbar gelagert und treten  bei Senkung des Zählwerks mit den     Zähl-          werkczahnrädern    3 in     Eingriff.    Sie sind mit  Schaltschienen 4 gekuppelt und mit an ihren       Annen    angreifenden Federn 1' versehen,  welche sie nach rechts auszuschwingen trach  ten, so dass beim Antrieb des Stellwerks die       Zahnseldoren    1 finit ihren Schaltschienen 4  unter Wirkung der sich entspannenden Federn  1' sich so lange nach rechts bewegen, bis die  Schaltschienen 4 durch die von den nieder  gedrückten Zifferntasten 5 aus eingestellten,       weiter    unter) beschriebenen Anschläge ge  sperrt werden.

       hm    dies     zii    erreichen, besteht  eine jede Schaltschiene aus einer Hauptschiene  4     (Fig.        1a),    in     weleher    eine     ;'Hilfsschieiie    6,  längs eines Schlitzes 7, in der) sie mit Stift  8 eingreift, gleitet. .

   Liegt Stift 8 am rech  ten Ende des Schlitzes 7     (Fig.        1z),        darin     können sich bei der Bewegung nach rechts  beide Schienen 4 und 6     gemeinsam    bewegen,  wird aber die     Hilfsschiene    6 festgehalten,  darin bewegt sich die Schiene 4 allein     uin     die Länge des Schlitzes 7 weiter, bis dass  der Stift 8 gegen das linke Ende des Schlitzes  7 anstösst. Die Schaltschiene 4 besitzt nun  vier     Nocken    9.

   Diese arbeiten mit Artschlä  gen 101 bis     10:)        (Fig.    13) zusammen, welche  von den den     Ziffernwerten        ;,eins"    bis     "vier"     zugeordneten Zifferntasten 5 geschaltet wer  den. Dagegen arbeiten die Nocken 9' der-    Hilfsschiene 6 mit den Anschlägen     10s    bis       10s    derjenigen Zifferntasten     zusammen,    welche  den     Ziffernwerten        "fünf"    bis "acht" zuge  ordnet sind.

   Wird zum Beispiel der Anschlag  101 in die Bahn des ihm zugeordneten     Nok-          kens    9 durch die entsprechende Zifferntaste 5  gebracht, so kann sich die Schaltschiene 4,  wie aus der     Fig.    la ersichtlich, uni eine Ein  heit nach rechts verschieben, bei Schaltung  des Anschlages 102 (im zwei Einheiten, des  Anschlages 101     uni    vier Einheiten. Wird da  -gegen der Anschlag     10;,    geschaltet, so kann  sich zunächst die Schaltschiene 4 um eine  Einheit nach rechts bewegen, bis Nocken 9'  gegen Anschlag     10s    stösst; dadurch wird die  Hilfsschiene 6 gesperrt, so dass nunmehr die  Hauptschiene 4 sich um die Länge des Schlit  zes 7 allein weiter nach rechts bewegt, d. h.

    um vier Einheiten. Infolgedessen beträgt die  Gesamtbewegung     der    Schiene 4 hierbei fünf  Einheiten.     -Anschlag    10c steht um zwei Ein  heiten von dem ihm zugeordneten Nocken 9'  ab, so dass die Schaltschiene 4 sich zunächst  um zwei Einheiten und dann wieder um die  hänge des Schlitzes 7, d. h. um vier Ein  heiten,     vorbewegt,    insgesamt also um sechs  Einheiten.

       usf.    Für den Anschlag 103, wel  cher von der dein Ziffernwert 9 zugeordneten  Taste 5 aus geschaltet wird, ist ein besonde  rer Nocken 9' nicht vorgesehen, vielmehr ist  der maximale Weg, welchen die Schaltschiene  4 nach rechts zurücklegen kann, gleich der  Länge des Schlitzes 11, in den ein im     3la-          schienenrahmen    befestigter Stift eingreift. Die  Länge des Schlitzes 11 ist aber gleich neun  Einheiten gewählt, so dass bei Niederdrücken  des Anschlages 109 von der entsprechenden       Zifferntaste    5 aus die Schaltschiene einen  der Schlitzlänge 11 entsprechenden Hub zu  rücklegt.

   Die Einstellung der Anschläge 101  bis<B>109</B> in die Bahn der Nocken 9, 9' der  Schaltschiene 4 erfolgt nun durch von den       Zifferntasten    aus beim Niederdrücken dersel  ben ausgeschwungene dreigliedrige Winkel  hebel.     Lm    Zapfen 14 ist drehbar ein Win  kelhebel 13, der mit einer Brücke 15 in die       Nut    16 der ihm zugeordneten Taste 5 ein  greift     (Fig.    4). Mit diesem Winkelhebel 13      ist ein um den gleichen Zapfen 14 schwingen  der Winkelhebel 18 verbunden, dessen seit  lich vorspringender Arm 19 durch Feder 17  gegen den senkrechten Arm des Winkelhebels  13 gedrückt wird.

   Demnach macht der Win  kelhebel 18 die Schwingung des Winkelhe  bels 13 beim Niederdrücken der Zifferntasten  zwangsläufig mit, während umgekehrt, wenn  die     Zifferntaste    5 hochgeht und ihren Winkel  hebel 13 mitnimmt, der Winkelhebel 18 durch  die Feder 17 mit nachgezogen wird. Ist er  dagegen durch irgend ein Organ gesperrt, so  wird bei der Rückdrehung des Winkelhebels  13 lediglich die Feder 17 gespannt.

   Der  Winkelhebel 18 arbeitet mit einer Fangschiene  21, wie weiterhin beschrieben, so     zusammenr     dass er nach erfolgtem Niederdrücken eine  Zifferntaste so lange festgehalten wird; bis die  Übertragung der eingestellten Ziffer vom Stell  werk .aufs Zählwerk vollzogen ist; so dass  also, wenn während dieser Übertragung eine  neue     Zifferntaste    in der gleichen Kolonne ge  drückt wird, nur der Winkelhebel 13 einer  durch das Niederdrücken einer neuen Taste  ausgelösten, vorher niedergedrückten Taste  in die Normalstellung zurückkehrt.  



  Die mit den Winkelhebeln 18 einer Ta  stenreihe     zusammenarbeitende    Fangschiene 21       (Fig.    8) ist mit Fangklauen 22 versehen und  wird, wie weiterhin beschrieben, vom Stell  werk aus bei     jedesmaliger        Stellwerksschal-          tung    durch die     Maschinenkurbel    betätigt.

    Hierbei schiebt sich eine Fangklaue 22 bei       Bewegung,    der Schiene 21 in der in     Fig.    4  veranschaulichten Pfeilrichtung über den Stift  20 eines um den gleichen Zapfen wie der  Winkelhebel 18 schwingenden und mit ihm  gekuppelten Hebels 23 und hält den Winkel  hebel 18 dadurch während der Übertragung  vorn Stellwerk aufs Zählwerk     fest.    Die  Stirnflächen der Winkelhebel 18 bilden aber  die in die Bahn der Nocken 9     bezw.    9' der  Schaltschienen 4 tretenden Anschläge 10 und  begrenzen demnach, wie oben beschrieben,  den Hub dieser Schaltschienen.  



  Die Hebel 23 sind mit einer gabelförmi  gen Nabe 24 versehen, mit welcher sie die  Hebel 18 umgreifen und mit denen sie durch    Federn 25 gekuppelt sind. Die Federn 25  greifen einerseits an der Nabe 24 der Hebel  23, anderseits an den vordern     Enden    der  Hebel 18 an. Ferner übergreifen die Hebel  23 die obern Flächen der Hebel 18 mit seit  lich     vorspringenden    Armen 29 (siehe z. B.       Fig.        2a).    Beim Ausschwingen eines Hebels  19 nach rechts wird also Hebel 23 mitge  nommen.

   Stösst dagegen sein Stift 20 auf  ein Hindernis, so bewegt sich Winkelhebel  18 mit Winkelhebel 13 allein weiter, wäh  rend die Feder 25 gespannt wird     (Fig.    9);  tritt dann dieses Hindernis beiseite, so wird  Hebel 23 durch die gespannte Feder 25 nach  gezogen. Hierdurch soll erreicht werden,  dass eine neue Taste gedrückt werden kann,  wenn die Übertragung des Ziffernwertes der  vorangehend gedrückten Taste vom Stellwerk  aufs Zählwerk noch nicht beendet ist. Wäh  rend dieser Übertragung ist nämlich der He  bel 18 der vorangehend     niedergedrückten     Taste 5'     (Fig.    8) durch die Klaue 22 der  Fangschiene 21 gesperrt.

   Der Hebel 18 der  unmittelbar darauf gedrückten Taste 5" nimmt  infolgedessen die in     Fig.    8 links gezeichnete  Stellung ein, in welcher Stift 20 dieses He  bels 23 auf der Stirnfläche der zugeordneten  Klaue 22 aufruht und infolgedessen Feder 25  durch das Niederdrücken der Taste 5" ge  spannt wird.

   Ist inzwischen die Übertragung  der vorangehenden Ziffer vom Stellwerk aufs  Zählwerk vollendet und wird nun vom Ma  schinenantrieb aus die Fangschiene 21 wie  der     nach    links bewegt     (Fig.    8), so gibt die  Fangklaue 22 den auf ihr aufruhenden Stift  20 des von der Taste 5" geschalteten Win  kelhebels frei, so dass der Hebe. 23 von den  ausgeschwungenen Winkelhebeln 18, 13 nach  gezogen wird und infolgedessen der Stift 20  des Hebels 23 in die Bahn der Fangklaue  22 der     Fangsehiene    21 tritt. Wird nun bei  neuer Betätigung der Maschinenkurbel die  Fangschiene 21 wieder nach rechts bewegt,  so legt sie sich mit ihrer entsprechenden  Klaue 22 über den Stift 20 des niedergehal  tenen Hebels 23 und hält diesen samt Win  kelhebel 18 fest.

   Gleichzeitig sind die Fang  schienen mit besonderen Klauen 22'     (Fig.    6)      versehen, welche mit besonderen von den       Zifferntasten    aus nicht betätigten Winkel  hebeln 18' zusammenarbeiten, um die Schalt  schienen derjenigen Kolonnen, in welchen  keine Zifferntaste gedrückt ist, bei der Über  tragung vom Stellwerk aufs Zählwerk zu  sperren. Zu diesem Zwecke sind die Win  kelhebel 18' (vgl.     Fig.    6) mit um die gleiche  Achse schwingenden Hebeln 23', die die  Stifte 20' tragen, gekuppelt, wobei der Ab  stand der Stifte 20' von den Fangklauen 22'  der Schaltschienen 21 in der Ruhelage die  ser grösser ist, als der Abstand der Stifte 20  der von den Zifferntasten aus geschalteten  Hebel 23. Zunächst werden also durch die  Bewegung der Fangschiene nach rechts (vgl.

         Fig.    6) die Stifte 20 der von den Ziffern  tasten ausgeschwungenen Hebel 23 gefangen  und erst dann die Stifte 20' der Hebel 23'  durch die Fangklauen 22'. Ein Stift 20' kann  also nur durch die Fangschienen 21 gesperrt  werden, wenn in der ihr zugeordneten Ta  stenreihe keiner der Stifte 20 abgefangen ist,  d. h. keine Taste niedergedrückt war. In  der Sperrlage der Stifte 20' nehmen nun die  zugeordneten Hebel 18' die in     Fig.    7 dar  gestellte Lage ein, so dass sich die Anschläge  10' der Hebel<B>18'</B> vor einem Anschlag 9' der  Schaltschiene 4 legen und diese dadurch ge  gen Bewegung sperren.  



  Der Antrieb der Fangschienen 21 vom  Stellwerk aus (vgl.     Fig.    10 und 11) erfolgt  durch eine Schubstange 27 mittelst eines um  Zapfen 30     schwingenden    Hebels 28. Dieser  nimmt den auf den gleichen Zapfen befestig  ten Arm 31 und vermöge der Kupplungs  feder 32 den Doppelhebel 33 mit, dessen  oberer Arm an der Fangschiere     angelenkt     ist. Da die     Fangs.-hiene    21, je nachdem ein  Stift 20 oder ein Stift 20' in die Bahn ihrer  Klauen tritt, verschieden grosse Wege ausführen  muss, ist die Verbindung der Übertragungshebel  31 und 33 durch die Zugfeder 32 vorgesehen.  



  Wie aus der vorangehenden Beschreibung  ersichtlich, werden durch die Fangschienen  21 nur die Winkelhebel 18 während der  Übertragung vom Stellwerk aufs Zählwerk  niedergehalten. Die Tasten mit den von    ihnen betätigten Winkelhebeln 13 würden  dagegen in ihre Anfangslage frei zurückkehren  können. Um dies zu verhindern, ist in bei       Tastenadditionsmaschinen    bekannter Weise  eine besondere Tastensperrung angeordnet.  Sie besteht aus einer federnd aufgehängten  Klappschiene 26     (Fig.    1 und 2), welche durch  senkrecht nach abwärts ragende Arme der  Winkelhebel 13 beim Ausschwingen dersel  ben so lange niedergeklappt wird, bis dass ein  Ausschnitt in dieser Schiene unter den aus  geschwungenen Arm dieses Winkelhebels 13  tritt, worauf die Schiene hochklappt und ihn  samt der niedergedrückten Taste sperrt.

   Wird  eine neue Taste niedergedrückt, so wird durch  den ihr zugeordneten Winkelhebel 13 die  Klappschiene 26 niedergedrückt und gibt den  vorangehenden Winkelhebel 13 nebst der ihm  zugeordneten Taste frei, so dass diese in die  Normalstellung zurückkehren können. Das  Niederdrücken einer neuen Taste unter Aus  lösung der vorangehend niedergedrückten  Taste kann also stattfinden, während die  Übertragung einer eingestellten Ziffer vom  Stellwerk aufs Zählwerk noch erfolgt.  



  Zur selbsttätigen Rückführung der nieder  gedrückten Tasten nach erfolgter Übertragung  einer im Tastenwerk eingestellten Zahl vom  Stellwerk aufs Zählwerk, auch ohne dass neue  Tasten gedrückt werden, dient ein mit Hebel  28 durch Lenker verbundener Hebel 34, des  sen oberer Arm am Ende seiner Schwingbe  wegung gegen Nase 35 der Schubstange 36  stösst     (Fig.    9 und 10 in Seitenansicht,     Fig.     11 und 12 in Stirnansicht). Die Schubstange  36 liegt mit     Schrägfläche    37 gegen Rolle 38  einer     Schubstange    39 an; so dass bei Ver  schiebung der Schubstange 36 die Schub  stange 39 senkrecht zur     Längsrichtung    der  Schubstange verschoben wird.

   Schubstange  39 ist mit einer Abbiegung 40 versehen,  welche gegen den Stirnrand der Klappschiene  26 stösst und diese infolgedessen bei seitlicher  Verschiebung     (Fig.    12) ausschwingen, wo  durch die Tastenauslösung selbsttätig herbei  geführt wird.  



  Gleichzeitig ist die Schiene 36 so aus  schwenkbar gelagert, dass ihre Schrägfläche      <B>37</B> aus der Bahn der Rolle 38 gehoben werden       kann.    In diesem Falle findet eine selbsttätige  Auslösung der Klappschiene 26 nicht statt,  weil die Schiene 39 von der Schiene 36 nicht  mitgenommen wird. Das Ausschwenken der  Schiene 36 erfolgt nun durch ein um Zapfen  schwingenden, mit einer Rolle 43 auf der  Unterseite derselben anliegenden Doppelhebel  42 dann, wenn dieser durch eine Taste 41       (Repetiertaste        Fig.    9) niedergedrückt gehalten  wird.

   In diesem Falle bleiben also die einmal  niedergedrückten Tasten auch nach erfolgter  Übertragung der eingestellten Ziffer vom  Stellwerk aufs Zählwerk niedergedrückt, so  dass bei erneuter Schaltung der Maschinen  kurbel eine wiederholte Übertragung dieser  Ziffer ins Zählwerk stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Additionsrechenmaschinen mit das Zähl werk antreibenden Zahnsektoren, die ihrerseits mit Schienen gekuppelt sind, deren Verschie bung durch von Zifferntasten aus eingestellte Anschläge begrenzt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung von aus drei Gliedern gebildeten, von den Zifferntasten aus geschal teten Winkelhebeln, welche den Hub der mit den Zahnsektoren des Stellwerks gekuppelten Schienen nach dem Ziffernwert der nieder gedrückten Tasten begrenzen, in Verbindung mit vom Stellwerk aus geschalteten Fang schienen, welche ein Glied des von einer niedergedrückten Taste geschalteten dreiglie- drigen Winkelhebels so lange festgehalten,
    bis dieübertragung der im Tastenwerk eingestellt gewesenen Zahl auf das Zählwerk vollendet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Additionsrechenmaschinen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Glieder (13, 18, 23) eines von einer Zifferntaste aus schaltbaren dreigliedrigen Winkelhebels so einseitig miteinander ge kuppelt sind, dass das Glied (13) von der Zifferntaste aus zwangsläufig geschaltet wird, während die um den gleichen Zapfen (i4) schwingenden Glieder (18, 23) federnd miteinander verbunden sind und durch ein für alle Tasten einer Tastenreihe gemein- sames, vom Stellwerk aus gesteuertes Fangorgan (21, 22)
    bis zur Vollendung der Ziffernübertragung auf das Zählwerk niedergehalten werden. 2. Additionsrechenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Hebel (18) seinerseits mit einem Hebel (23) ein seitig gekuppelt ist, der den von dem Fangorgan (21, 22) abzufangenden Stift (20) trägt, derart, dass, wenn dieser Stift infolge einer zuvor gedrückten Taste auf die Stirnfläche des Fangorganes trifft, die Kupplungsfeder (25) zwischen Hebel-(23) und Hebel (18) gespannt -wird, und nach Zurückbringung des Fangorganes durch Entspannung dieser Feder (25) Hebel (23) niedergeholt und Stift (20) in die Bahn des Fangorganes (22) gebracht wird. 3.
    Additionsrechenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Zahnsektoren gekuppelten Schie nen .zweiteilig ausgebildet sind, wobei jede dieser Schiene aus einer Hauptschiene (4) und eine um eine bestimmte Zahl von Zifferneinheiten zu ihr beweglichen Hilfs schiene (6) besteht und wobei ferner jede Hauptschiene (4) Nocken (9) trägt, die mit den den niedrigen Ziffernwerten zuge ordneten Anschlägen (10) der Hebel (18) zusammenarbeiten, während jede Hilfs schiene (6) Anschläge (9') trägt, die mit den den höheren Ziffernwerten zugeordneten Anschlägen (10) der Hebel (18) zusam menarbeiten. 4.
    Additionsrechenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangschienen (21) mit Fangklauen (22') versehen sind, welche mit Stiften (20') besonderer von den Tasten nicht geschal teter Hebel (18') zusammenarbeiten, wobei der Abstand der Fangklauen (22') von den Stiften (20') der Hebel (18') grösser ist als der Abstand der Fangklauen (22) von den Stiften (20) der von den Tasten ge schalteten Hebel (18).
CH95060D 1917-09-12 1920-06-14 Additions-Rechenmaschine. CH95060A (de)

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