CH95031A - Verfahren zur Herstellung von mit Gummi belegten Sohlen und Absätzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Gummi belegten Sohlen und Absätzen.

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CH95031A
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rubber plate
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Inventor
K Wetrensky Jwan
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K Wetrensky Jwan
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/04Plastics, rubber or vulcanised fibre

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung<B>Von</B> mit Gummi belegten Sohlen und Absätzen.    Bei bisher gebräuchlichen mit Gummi be  legten Sohlen und Absätzen wurde an die  aus gewöhnlichem Sohlleder bestehende Schuh  sohle beziehungsweise den Absatz je eine  Gummiplatte angeschraubt. Damit war der  Nachteil verbunden, dass die     Gummiplatten     nur an denjenigen Stellen dicht an die Sohle  beziehungsweise den Absatz anlagen, wo die  Schrauben hindurchgingen und dass beim  Gehen vom Rande der Sohlen her Wasser  und Sand zwischen den einzelnen Schrauben  hindurch in die Fugen zwischen- Gummiplat  ten und Sohle beziehungsweise Absatz ein  dringen konnten, wodurch der Träger des       Schuhwerks    belästigt und-die Haltbarkeit des  Schuhwerks wesentlich beeinträchtigt wurde.

    Ausserdem konnte neues Schuhwerk mit der  artigen Sohlen und Absätzen nur in beson  ders dafür eingerichteten Fabriken hergestellt  werden, dagegen nicht im gewöhnlichen Klein  betrieb. Diese Nachteile zu beseitigen, und  eine praktische, von jedem Schuhmacher ver  wendbare mit Gummi belegte Sohle, bezie  hungsweise einen solchen Absatz zu     schaffen;     ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.  Gemäss dem den Gegenstand derselben bil-         denden    Verfahren wird auf eine aus Chrom  leder bestehende Sohle; beziehungsweise einen  Absatzfleck eine genau passende Gummiplatte  geklebt und dann das Ganze vulkanisiert.  



  Die auf die Sohle zu klebende Gummi  platte kann dabei so ausgebildet sein, dass  sie über die ganze eigentliche     Trittfläche    der  Sohle die gleiche Dicke hat, welche zweck  mässig etwa doppelt so gross ist als die Dicke  der     Chromledersohle;    im Gelenkteil nimmt  dann die Dicke der     (xummiplatte    auf die  Hälfte ab, und schliesslich verliert sich die  Gummiplatte gegen das hintere Ende der  Sohle hin.

   Chromleder wird deshalb beim  vorliegenden Verfahren angewendet, weil es  bei der     Heissvulkanisierung    der Gummiplatte  nicht verbrennt, und weil gewöhnliches Sohl  leder, auf dem man etwa eine Gummiplatte  kalt vulkanisieren würde, wegen ungenügen  dem Luftzutritt und durch die beim Gehen  sich entwickelnde Wärme in kurzer Zeit zer  stört würde. Die auf den Absatzfleck zu  klebende Gummiplatte kann ebenfalls minde  stens doppelt so dick sein wie der genannte  Fleck.

   Um das Annageln der gemäss dem  Verfahren hergestellten Gummisohle und des      -Absatzes am Schuh zu erleichtern, können  beide an der Trittfläche mit in Reihen an  geordneten kleinen Löchern versehen werden,  welche     Löcher    nicht ganz durch die Gummi  platten hindurch zu gehen brauchen und zum  Einstecken von Holznägeln dienen, die beim  Befestigen der Sohle am Schuh in bekannter  Weise vollends durch die Gummiplatte  und das Chromleder     hindurchgetrieben    wer  den, nachdem vorher zum Beispiel mit der  Ahle vorgelocht wurde.

   Ferner kann an der  Spitze der Sohle, um ein Lostrennen der  Gummiplatte vom Chromleder und ein zu  rasches Abnützen der Sohle zu verhindern,  die Gummiplatte sich keilförmig verlieren und  auf diesen Teil ein im Querschnitt entspre  chend keilförmig gestaltetes Stück gewöhnli  ches Sohlleder angeklebt oder     sonstwie    be  festigt werden.  



  Der     Schuhlaufteil    kann als ganze Sohle  mit Trittfläche,     Gelenkstück    und Absatzteil  ausgebildet sein, in welchem Fall er zur Her  stellung von neuem Schuhwerk geeignet ist,  oder als Halbsohle, also ohne Gelenkstück  und Absatzteil; im letzteren Falle dient sie  zum Reparieren von Schuhwerk. Im Absatz  teil können in die Gummiplatte noch zwei  bis drei metallene Ringe eingebettet werden,  die dazu bestimmt sind, als     Widerlager    für  eiserne Nägel, mittelst denen der Absatzteil  am Schuh befestigt wird, zu dienen.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  beispielsweise zwei Ausführungsformen des       Schuhlaufteils.     



       Fig.    1 ist eine Unteransicht der ersten  Ausführungsform bei weggenommenem Ab  satz,       Fig.    2 ein vertikaler     Längsschnitt    der  selben;       Fig.    3 und 4 stellen eine Unteransicht  der zweiten Ausführungsform dar.  



  In     Fig.    1 und 2 ist a der aus Chromleder  bestehende Teil der Sohle und b die am  ersteren angeklebte, vulkanisierte Gummi  platte. Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, ist auf  der Trittfläche c der Sohle die Dicke der  Platte b doppelt so gross wie die der Chrom  ledersohle<I>a.</I> Am     Gelenkstück,    bei<I>d,</I> ver-         ringert    sich dann die Dicke der Gummiplatte  auf die Hälfte und unter dem Absatzteil.  bei e, verliert sich die Gummiplatte ganz.  Am Rande der Trittfläche c und des Gelenk  teils<I>d</I> sind Löcher<I>f,</I> die nicht ganz durch  die Gummiplatte hindurchgehen,     angeordnet     und zwar an     ersterem    in zwei, an letzterem  in einer Reihe.

   An der Spitze der Sohle ist  die Gummiplatte b keilförmig so verjüngt,  dass sie sich am Vorderrand der Sohle ganz  verliert. Auf. dieses verjüngte Ende der  G     urnnriplatte    ist ein im Querschnitt ebenfalls  keilförmig gestaltetes Stück     g    aus gewöhn  lichem Sohlleder aufgesetzt, derart, dass seine  Unterseite mit der Trittseite der Gummiplatte  genau bündig ist.  



  Der Absatz     (Fig.        \'    und 4) besitzt einen       Chromlederabsatzfleck        h.    und eine darauf vul  kanisierte Gummiplatte i; deren Dicke dop  pelt so gross ist wie die des Absatzfleckes.  In die Gummiplatte i sind drei metallene  Ringe     k    eingebettet, die - als Auflager für  eiserne Nägel dienen, mit denen der Absatz  am Schuh befestigt wird. Ferner sind in der  (gummiplatte<I>i</I> zwei Reihen Löcher<I>l</I> für die  Holznägel zum     Annageln    des     Lauffleckes        Ir,   <I>i</I>  an die obern     Absatzflecke    vorgesehen.  



  Die in     Fig.    3 und 4 dargestellte Aus  führungsform besteht aus einer Halbsohle ohne  Gelenkstück und einem davon getrennten  Absatzteil und ist im übrigen genau so aus  gebildet wie das Beispiel nach     Fig.    1.  



  Die gemäss dein Verfahren hergestellten  Laufteile haben den Vorteil, dass infolge des  Wegfallens von Schrauben für die Befestigung  am Schuh kein Wasser und kein Sand zwi  schen Laufsohle, beziehungsweise Absatzfleck  und die übrigen Unterteile des Schuhs ein  dringen kann; zudem hat das Chromleder  noch den Vorteil, dass es sich ganz dicht an  die durchgeschlagenen Holznägel anlegt. Ein  weiterer wesentlicher Vorteil der neuen Lauf  teile ist der, dass sie von jedem Schuster,  ganz wie gewöhnliche andere Laufteile in der  üblichen Weise durch Nageln am Schuh be  festigt werden können, und zwar sowohl  bei der Herstellung neuer Schuhe wie      bei Ersatz von     verbrauchten    Sohlen und Ab  sätzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von mit Gummi belegten Sohlen und Absätzen, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine aus Chrom leder bestehende Sohle, beziehungsweise einen solchen Absatzfleck eine genau pas sende Gummiplatte geklebt und dann vul kanisiert wird. 1I. Schuhlaufteil, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die an das Chromleder anvulkanisierte G ummiplatte über der Tritt fläche mindestens doppelt so dick ist wie das Chromleder und dass sie am Rand der Trittfläche mit zwei Reihen von Löchern zum Einstecken von zum Annageln der Gummisohle beziehungsweise des Absatzes dienenden Holznägeln versehen ist.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Schuhlaufteil nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass derselbe als Ganzsohle mit Trittfläche, Gelenkstück und Absatzteil ausgebildet ist und dass die Dicke der Gummiplatte auf dem Gelenk stück sich mindestens auf die Hälfte ver mindert und sich- dann auf dem Absatz stück ganz verliert.
    2. Sehuhlaufteil nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiplatte an der Spitze der Sohle sich keilförmig verjüngt und dass auf diesen Teil der Gummiplatte ein im Querschnitt ebenfalls keilförmig gestaltetes Stück gewöhnliches Sohlleder derart auf gesetzt ist, dass seine Unterseite mit der Trittseite der Gummiplatte bündig ist. 3. Schuhlaufteil nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass derselbe als Halbsohle ausgebildet ist.
    4. Schuhlaufteil nach Patentanspruch 1I, als Absatzfleck ausgebildet, dadurch gekenn zeichnet, dass in die Gumrniplatte metallene Ringe eingebettet sind, die dazu bestimmt sind, den zum Befestigen des Absatzfleckes am Schuh bestimmten eisernen Nägeln als yViderlager zu dienen.
CH95031D 1920-10-16 1920-10-16 Verfahren zur Herstellung von mit Gummi belegten Sohlen und Absätzen. CH95031A (de)

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