CH94959A - Halbselbsttätige Fernsprechanlage mit Wählern. - Google Patents

Halbselbsttätige Fernsprechanlage mit Wählern.

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CH94959A
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Company Automatic Electric
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Description


      Halbselbsttätige    Fernsprechanlage mit Wählern.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine halbselbsttätige Fernsprechanlage mit  Wählern, denen eine Schaltvorrichtung zum  Wiederanruf eines angerufenen Teilnehmers  durch die Beamtin zugeordnet ist.  



  Bei Anlagen dieser Art wird bezweckt,  dass die Beamtin den zuerst selbsttätig     an-          geläuteten    Teilnehmer nach Abschaltung des  selbsttätig angelegten     Läutestromes    nochmals  mittelst einer     Läutetaste    anläuten kann, sei  es, dass der angerufene Teilnehmer seinen  Hörer vorzeitig beziehungsweise vor Beendi  gung des Gesprächs angehängt oder dass die  Beamtin denselben Teilnehmer gleich nach  Schluss eines soeben abgewickelten Gesprächs  zwecks Herstellung einer neuen Verbindung  nochmals anläuten will.  



  Gemäss vorliegender     Erfindung    wird die  Schaltvorrichtung zum Wiederanruf eines an  gerufenen Teilnehmers durch die Beamtin  durch Wechselstrom betätigt und ist derart  geschaltet, dass die Beamtin vor der Auslö  sung einer mit dem angerufenen Teilnehmer  hergestellten Verbindung     -nach    Ausschaltung  des an die angerufene Leitung angelegten,    selbsttätig wirkenden     Läutestromkreises    eine  erneute     Anschaltung    des     Läutestromes    an die  angerufene Leitung veranlassen kann.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der     Erfindung     schematisch dargestellt.  



  In der Zeichnung ist der     Fernaintwähler          E,        Fig.    1, einer Beamtin dargestellt, durch  welchen ein Leitungswähler H,     Fig.    2, erreicht  werden kann, der seinerseits auf die Teil  nehmerleitungen eingestellt werden kann.  



  Die nach diesen Leitungswählern H füh  rende Verbindungsleitung ist auch in den  Kontaktfeldern von Gruppenwählern des Orts  amtes     vielfachgeschaltet.    Diese Gruppen  wähler werden benutzt, wenn ein Teilnehmer  des Ortsamtes den Leitungswähler gebrauchen  will.  



  Die Beamtin kann mit     Schnurstromkreisen     jeder beliebigen Art für Fernverkehr ausge  rüstet sein. Diese besitzen die üblichen Spitzen  und     Büchsensprechadern,    die in einem Stöp  sel endigen und sind ausserdem mit einer       Läutetaste    und einer durch ein Überwachungs  relais eingeschalteten Überwachungslampe      ausgerüstet. Ausserdem ist noch ein Schal  ter vorgesehen, der, wenn er     umgelegt    wird,  an Stelle des Überwachungsrelais den Num  mernschalter der Beamtin in die Büchsenader  des     Sclinurstromkreises    einschaltet.

   Als     Num-          inernschalter    wird vorzugsweise ein solcher       bekannter    Art für     Schleifenbetrieb    benutzt.  



  Die Wähler sind in ihren Arbeitsstellun  gen gezeigt, also in den Stellungen, in denen  sie sich befinden, nachdem eine Sprechver  bindung von einer Beamtin aus hergestellt  und der     angeläutete    Teilnehmer sich gemel  det und die Abschaltung . des selbsttätigen       Leutestromkreises    veranlasst hat. Dieser Vor  gang wird mittelst des Differentialrelais 42  und eines besonders abgestimmten Relais 48  des Leitungswählers H, sowie durch ein be  sonders abgestimmtes Relais 122 im Gruppen  wähler     E    erreicht. Es ist zu bemerken, dass  das Relais 42 während des Gesprächs zwecks  Vermeidung eines störenden Widerstandes in  der Sprechleitung während des Gesprächs  kurzgeschlossen ist und auch dann über  brückt wird, wenn der Leitungswähler für  ein Ortsgespräch benutzt wird.

    



  Es -sollen .nun die Schaltungsvorgänge im  einzelnen beschrieben werden; die dann vor  kommen, wenn eine Beamtin eine Verbindung  mit der Teilnehmerstation<B>A</B>,     Fig.    2 herstellt,  diese selbsttätig anruft und nach der selbst  tätigen Abschaltung des Leutestromes mittelst  einer besondern Schaltung das Anläuten wie  derholt.  



  Die Beamtin führt zuerst den Verbindungs  stöpsel ihres     Schnurstromkreises    in die Klinke  des     (äruppenwählers        E    ein, und schliesst  bei Kontaktfeder 2 einen das     Stromstossrelais          ä    enthaltenden Stromkreis, der von der Erde  über das Überwachungsrelais der Beamtin,  die Büchse des Stöpsels,     Klinkenbüchse,    Klin  kenfedern 2,     Kontaktfedern    3 und 4, und  über das Relais 5 nach der Batterie verläuft.  Das Relais 5 wird in diesem Stromkreis er  regt und schliesst einen weiteren Stromkreis,  der von der Erde über die     Kontaktfeder    8,  9 und über das Relais 6 nach der Batterie  verläuft.

   Durch das Relais 5 wird gleich  zeitig ein     hochohmiger        Nebenschluss    zum Kon-         densator    10 geschlossen, welch letzterer zwi  schen den Wicklungen des Fernsprechüber  tragers liegt. Der     hochohmige        Nebenschluss     verläuft von der obern Seite des     Kondensa-          tors    10 über die Kontaktfedern 11, untere       Wicklung    des Relais 12, Widerstand 13, nach  der untern Seite des Kondensators.

   Durch  die     Schliessung    dieses Nebenschlusses wird  aber in diesem     Augenblick    keine Wirkung  ausgelöst; da der     Sprechstromkreis    noch an  den     Kontaktfedern    14 und 15 offen ist. Durch  die Erregung des Verzögerungsrelais 6 in der       vorbeschriebenen    Weise     wurde    durch die Kon  takte 19 und 20 die Erde mit dem Über  wachungsstromkreis verbunden und hierdurch  die     Besetztlampe    16 und andere ähnliche,  damit parallel geschaltete Lampen zum Auf  leuchten gebracht. Ferner wurde durch das  Relais 6 die obere     Wicklung    des durch Gleich  strom polarisierten Relais 12 an Erde gelegt.

    Dieses Relais ist jedoch so eingerichtet, dass  es seinen Anker nur anzieht, wenn der Strom  in beiden Wicklungen in gleicher     Richtung     fliesst. Schliesslich bereitete das Relais 6 an  den Kontaktfedern 18 einen Stromkreis vor,  der von dem     Ruhekontakt    des Relais     ä    über  das Verzögerungsrelais 16 und den Hubmag  neten 17 verläuft.  



  Die Beamtin legt nun den Nummern  schalterschlüssel um, und bewirkt dadurch  eine     Abschaltung    der durch das Überwa  chungsrelais in den Stromkreis des Relais 5  eingeschalteten Erde, und schaltet dafür eine  neue über den Nummernschalter angelegte  Erde in den Stromkreis des Relais 5 ein.  



       Wenn    die Beamtin nun den Nummern  schalter entsprechend der ersten Ziffernstelle  der gewünschten Anrufnummer einstellt, so  erfolgt eine entsprechende Anzahl Unterbre  chungen des das     Stroinstossrelais    5 enthal  tenden     Stromkreises.    Bei jeder     Aberregung     schliesst das Relais einen     Stromkreis,    der von  der Erde     über    die Kontakte 8 und 21, Re  lais 16 und über den Hubmagneten 17 nach  der Batterie verläuft.

   Der Hubmagnet 17  spricht auf diese     Stromstossreihe    an und stellt  die Kontaktarme 22, 23 und 24 in entspre  chender Weise auf eine Reihe des Kontakt-           feldes    ein, die nach Leitungswählern führt,  durch welche die gewünschte Leitungsgruppe  erreicht werden kann. Trotzdem die Relais  6 und 16 bei jeder Bewegung des Ankers  des Relais 5 vorübergehend ausgeschaltet  werden, behalten sie ihre Anker während der       Stromstossgabe    angezogen. Wenn nach der  Beendigung der     Stromstossreihe    das Relais 5  dauernd erregt bleibt, lässt das Relais 1.6 sei  nen Anker zurückfallen, während das Relais  6 seinen Anker angezogen hält.

   Sobald der  Hubmagnet in Tätigkeit tritt und die Schalt  welle mit den Kontaktarmen um einen Schritt  hebt, wird der Wellenkontakt 25, 26 geschlos  sen. Der Kontakt 26 bereitet den Strom  kreis des     Auslösemagnetes    27 vor, während  der Kontakt 25 den Stromkreis eines mit  dem Drehmagneten zusammenarbeitenden     un-          terbrecherrelais    28 schliesst.

   Der Stromkreis  des     Auslösemagnetes    27 wird an den Rück  kontaktern des Relais 6     offen    gehalten.     _    Das  Relais 18 wird jedoch bei der Schliessung  des Kontaktes 25 in einem Stromkreise er  regt, der von der     Erde    über die Kontakt  federn 19 und 20 des Relais 6 und die     Kon-          taktfedern'-)9    und 30 des Relais 16, Kontakt  25 und über das Relais 28 nach der Batterie  verläuft. Bei seiner Erregung schliesst das  Relais 28 am Kontakt 31 einen eigenen Hal  testromkreis, der von der Erde über 31,     Un-          terbrecherfedern    32 des Drehmagnetes 33,  Kontakt 25, über Relais 28 nach der Batte  rie verläuft.

   Gleichzeitig bereitet das Relais  28 am Kontakt 34 einen Stromkreis für den  Drehmagneten 33 vor. Wird nun das Relais  16 nach Aufhören der     Stromstossreihe    für die  erste Ziffer der Anrufnummer     aberregt,    so  wird ein den Drehmagneten enthaltender  Stromkreis geschlossen, der von der Erde  über die Kontaktfedern 19, 20, Kontaktfedern  29 und 35, Kontakt 34. über     lblagrret    33 nach  der Batterie verläuft.     .Der    Magnet 33 zieht  daher seinen Anker an und dreht die Kon  taktarme 22, 23 und -24 um einen Schritt  und stellt sie dadurch auf den ersten Kon  taktsatz der Kontaktreihe, bis- zu welcher sie  durch den Hubmagneten gehoben wurden,  ein.

   Durch die Erregung des Drehmagnetes    wird ferner bewirkt, dass am Kontakt 32 der  Haltestromkreis des Relais 28 geöffnet wird.  Dieses wird daher     aberregt    und öffnet am  Kontakte 34 den Stromkreis des Drehmag  netes und am Kontakt 3 L ebenfalls seinen  eigenen Haltestromkreis. Die Öffnung des  Kontaktes 34 verursacht die     Aberregung    des  Drehmagnetes und die Schliessung des Kon  taktes 32.  



  Wird nun angenommen,     dass-    die Verbin  dungsleitung, auf die die Kontaktarme ein  gestellt sind, besetzt ist, so wird der Prüf  kontakt dieser Leitung geerdet sein, so dass  der Kontaktarm 24 ebenfalls geerdet ist. So  bald also die Kontaktfedern 32 sich schliessen,  wird .ein neuer das Relais 28 enthaltender  Stromkreis geschlossen, der von der Erde  über den Kontaktarm 24, Kontaktfedern 36  und 37, Kontaktfedern 32, Kontaktfedern 25  und über das Relais 28 nach der Batterie  verläuft. Das Relais 28 wird nochmals er  regt und schliesst wiederum den Stromkreis  des Magnetes 33, sowie seinen eigenen Strom  kreis, wodurch die Kontaktarme bis     zum     nächsten Kontaktsatz weiter bewegt werden.

    Dieses wechselweise Arbeiten des Relais 28  und des Drehmagnetes 33 wird fortgesetzt  bis eine freie Verbindungsleitung erreicht ist,  deren Prüfkontakt mit der Erde nicht ver  bunden sein wird. Das Relais 28 wird dann  nach der Schliessung der Kontaktfedern 32       aberregt    bleiben. Es sei hier bemerkt, dass  während der Erregung des Relais 16 und  auch während der Drehung der Kontaktarme  das Relais 38, trotzdem es mit dem Relais  28 in Reihe liegt, kurzgeschlossen ist und  zwar zunächst. durch eine Erdverbindung, die  über die Kontakte 19, 20, 29 und 30 herge  stellt wird und durch eine solche, die wäh  rend der Drehung der Kontaktarme     vön    den       Erdverbindungen    des Prüfkontaktarmes her  rührt.

   Der zuletzt genannte kurz geschlos  sene Stromkreis erstreckt sich von der mit  dem Kontaktarm 24 verbundenen Erde über  die Kontaktfedern 36, 37, Wicklung des Re  lais 38, Kontakte 20, 19 zur Erde. Sobald  nun aber eine freie Verbindungsleitung er  reicht ist, ist der Kurzschluss aufgehoben, und      das Relais 38, das einen hohen Widerstand  besitzt, wird in Reihe mit dem Relais 28 er  regt, und zwar durch einen Stromkreis, der  sich von der Erde über die     Kontaktfedern    19,  20, Wicklung des Relais 38,     Kontaktfedern     32, Kontaktfedern 25, Relais 28 nach der  Batterie erstreckt. Das Relais 28 wird je  doch in diesem Stromkreise wegen des hohen  Widerstandes der Wicklung des Relais 38  nicht erregt.

   Das Relais 38 schaltet bei sei  ner Erregung den     Sprechstromkreis    von den       Wicklungen    39 und 40 des Fernsprechüber  tragers nach den Kontaktarmen 22 und 23  durch und bereitet auch vermittelst der Kon  taktfedern 36 und 41 einen eigenen Halte  stromkreis vor, der seine Erdverbindung von  dem nächsten     Wähler,    nach welchem der       CxruppenwählerEdurchgeschaltet    ist, in später  zu erläuternder Weise erhält. Durch die Er  regung des Relais 38 wird ferner der Kon  takt 7     geöffnet,    wodurch das weitere Arbei  ten des Drehmagnetes verhindert wird.  



  Sobald nun das Relais 38 seine Kontakte  14 und     15    geschlossen hat, wird ein das       Stromstossrelais    141 des Leitungswählers H  und die Wicklungen des Differentialrelais 42  enthaltender Stromkreis geschlossen. Hierbei  wird das Relais 42 jedoch nicht erregt, da  seine beiden Wicklungen zunächst gegenein  ander geschaltet sind.

   Der die Relais 141  und 42 enthaltende     Stromkreis    verläuft von  der Batterie über die obere Wicklung des  Relais 141,     Kontaktfedern    43 und 44, obere  Wicklung des Relais 42,     Kontaktarm    22,  Kontakt 14,     Wicklung    39 des Fernsprech  übertragers,     Kontaktfedern    11, untere Wick  lung des Relais 12, Widerstand 13, der bei  spielsweise ca. 200 Ohm haben kann, Wick  lung 40 des Fernsprechübertragers, Kontakte  15,     Kontaktarm    23, untere Wicklung des  Relais 42, Kontaktfedern 45, 46, untere Wick  lung des Relais 141 zur Erde.  



  Das Relais 12 des     (lruppenwä        hlers        .E     wird hierbei zunächst noch nicht erregt, da  der in seinen beiden Wicklungen fliessende  Strom entgegengesetzte Richtungen hat. Das  Relais 141 schliesst bei seiner Erregung am    Kontakt 53, 54 den     Stromkreis    des Verzöge  rungsrelais     52,    und dieses verbindet bei seiner  Erregung vermittelst der     Kontakte    47, 122  und 121 die Erde mit der Prüfleitung der  Verbindungsleitung, um hierdurch den Lei  tungswähler andern Gruppenwählern gegen  über als besetzt zu kennzeichnen und gleich  zeitig die zum Schliessen des Haltestromkrei  ses des Relais 38,     Fig.    1,

   erforderliche     Erd-          verbindung    herzustellen.  



  Wenn die Beamtin nun ihren Nummern  schalter entsprechend der zweiten Ziffer der  gewünschten Nummer bewegt, so wird das       Stronistossrelais    5 des Gruppenwählers E ähn  lich wie bei der Abgabe der ersten     Nummern-          stromstoBreihe    veranlasst, seinen Anker an  zuziehen und abfallen     zii    lassen und zwar in  Übereinstimmung mit der durch den     Num-          inernschalter    bewirkten Anzahl Stromstösse.  Hierbei wird die     Schliessung    der Kontakt  federn 8 und 21 keine Wirkung zur Folge  haben, da der     Kontakt    7 durch das Relais  38     offen    gehalten wird.

   Die     Öffnungen    und  Schliessungen des     Kontaktes    11     bewirken    je  doch Öffnungen des bereits geschilderten, das  Relais 141 des Leitungswählers H enthal  tenden Stromkreises. Bei jedem     Rückfallen     seines Ankers bewirkt das Relais 141 die       Schliessung    des     Kontaktes    53, 62 und schliesst  dabei einen den Hubmagneten enthaltenden       Stromkreis,    der von der Erde durch die Kon  taktfedern 53, 62     Kontakte    56, 57, Kontakt  federn 63, 64, Verzögerungsrelais 69 und über  den Hubmagneten 70 nach der Batterie ver  läuft.

   Der Hubmagnet bewirkt nun einige       Hubschritte    der     Kontaktarme    71, 72 und<B>13</B>  und stellt diese dadurch auf eine Kontakt  reihe beziehungsweise     Verbindungsleitungs-          gruppe    ein, in welcher sich die     Kontakte    der  gewünschten Leitung befinden. Als der erste  Hubschritt der     Kontaktarme    ausgeführt wurde,  wurden gleichzeitig die     Wellenkontakte    63  und 64 geöffnet, und die Feder 63 legt sich       gegen    die Feder 74, während die Kontakt  federn 75 des Wellenschalters geschlossen  werden.

   Obwohl der Stromkreis des Hub  magnetes durch die Kontaktfedern 63 und  64 geöffnet ist, ist inzwischen durch die      Erregung des Relais 69 ein neuer     Stromkreis     geschlossen worden, der sich von der Erde  über die Kontaktfedern 53 und 62, Kontakt  federn 56 und 57, Kontaktfedern 63 und 74,  Kontaktfedern 76, 77 und über den bereits  verfolgten Stromkreis durch den Hubmagneten  erstreckt.

   Es sei hier bemerkt, dass das Ver  zögerungsrelais 52 während des Arbeitens  des     Stromstossrelais    141 dauernd erregt bleibt,  trotzdem kurze Öffnungen seines Stromkreises  stattfinden, und dass ferner das Relais 69  während der ersten     Stromstossreihe    dauernd  erregt bleibt, aber am Ende dieser Strom  stossreihe während der Ruhepause des Strom  stossrelais     aberregt    wird.

   Wenn nun das Re  lais 41 nach der Abgabe der Stromstösse an  den Hubmagneten zur Ruhe kommt und dau  ernd erregt bleibt, findet die     Aberregung    des  Relais 69 statt, und dieses öffnet. an den  Kontakten 76 und 77 seinen eigenen Strom  kreis und bereitet au dem Kontakt 76 und  78 an einer Stelle den     Stromkreis    des Dreh  magnetes 79, sowie des Verzögerungsrelais  80 vor.

   Wenn nun das     Stromstossrelais    141  entsprechend der dritten beziehungsweise der  letzten     Nummernstromstossreihe    nochmals ver  mittelst des     Stromstossrelais    5 des Gruppen  wählers     L'    veranlasst     wird    zu arbeiten, so  finden Erregungen des Drehmagnetes 79 statt,  die zur Folge haben, dass dieser Magnet die  Kontaktarme 71, 72 und 73 schrittweise bis  zu den Kontakten der gewünschten     Leiteng     herumdreht.

   Der Stromkreis des     Drehmag-          rretes    verläuft von der Erde über die Kon  taktfedern 53 und 62, Kontaktfedern 56 und  57, Kontaktfedern 63 und 74, Kontaktfedern  76 und 78, Kontaktfeder 81, Kontaktfedern  82 und 83, Drehmagnet 79 nach der Batte  rie. Von diesem Stromkreise führt eine Ab  zweigung durch die Kontakte 81 und durch  das Relais 80 nach der Batterie, so dass das  Relais 80 und der Magnet 79 nebeneinander  erregt werden.

   Das Relais 80 wird bei dem  ersten Stromstoss erregt und schliesst die Kon  taktfedern 84, wodurch die Kontaktfedern 81  des Relais 85 kurzgeschlossen werden und  der Stromkreis des Relais 80 und des Mag  netes 79 geschlossen gehalten     werden,    ganz    gleich ab das Relais 85 während der Strom  stossabgabe     aberregt    ist oder nicht. Eine  weitere Folge der Erregung des Verzögerungs  relais 80 ist, dass an Kontakten 86 und 87  der Stromkreis des Prüfrelais 85 vorbereitet  wird. Da das Relais 80 ein Verzögerungs  relais ist, hält es die Kontaktfedern 86 und  87 nach dem     Zuruhekommen    des Stromstoss  relais und nach der Einstellung der Kontakt  arme auf die     gewünschte    Leitung noch eine  kurze Weile geschlossen.  



  Die Beamtin legt nun ihren Schlüssel wie  der in die Ruhestellung um, wodurch das  Überwachungsrelais wieder in den Stromkreis  des     Stromstossrelais    5 eingeschaltet wird. Das  Überwachungsrelais wird erregt und schaltet  eine Überwachungslampe ein.  



  Wird angenommen, dass die angerufene  Leitung durch einen von ihr ausgegangenen  Anruf besetzt ist, so wird der Prüfkontakt  geerdet sein. Daher wird vor der Öffnung  der Kontaktfedern 86 und 87 ein das Prüf  relais 85 enthaltender Stromkreis geschlossen,  der von dem geerdeten Kontaktarm 73 über  die Kontaktfedern 86 und 87, Kontaktfedern  65, über das Relais 85 nach der Batterie  verläuft. Das Relais 85 wird hierdurch er  regt und bereitet einen eigenen Haltestrom  kreis vor. Dieser wird geschlossen, sobald  das Relais 80 seinen Anker zurückfallen lässt  und zwar auf folgende Wege: Von der Bat  terie über die Wicklung 85, Kontaktfedern  65, Kontaktfedern 87, 99, Kontaktfedern 96  und 91, Kontaktfedern 90, 89, Kontakte 121,  122 und 47 zur Erde. Das Relais 85 öffnet  bei seiner Erregung an den Kontaktfedern 92  und 91 den Stromkreis des Relais 98.

   Ausser  dem öffnet es an den Kontaktfedern 81 den  ersten Erregerstromkreis des Drehmagnetes  sowie des Relais 80. An den Kontaktfedern  97 legt das Relais 85 einen     Nebensehluss     beziehungsweise Kurzschluss um die untere  Wicklung des Relais 42. Es verbindet fer  ner die sekundäre Wicklung der     Besetztsignal-          einrichtung        111    mit dem untern Zeig der       Sprechleitungsschleife    und gibt hierdurch der  Beamtin ein     Besetztsignal.         Durch das Kurzschliessen der untern Wick  lung des Differentialrelais 42 wird dieses er  regt, wodurch der Haltestromkreis des Prüf  relais 85 auf den Kontaktarm 73 umgeschaltet  wird.

   Der neue Haltestromkreis erstreckt sich  dann von dem geerdeten Kontaktarm 73 über  die Kontaktfedern 98 und 90, Kontaktfeder  91 und 96, Kontaktfedern 99 und 87, Kon  taktfeder 65, über das Relais 85 nach der  Batterie. Hieraus ergibt sich, dass der Halte  stromkreis des Relais 85, anstatt dauernd  geschlossen zu sein, nur solange geschlossen  bleibt, als die angerufene Leitung besetzt ist,  also bis die Erdverbindung von dem Prüf  kontakt dieser Leitung abgetrennt wird.  



  Sobald diese Erdverbindung von dem     Prüf-          kontaktarm    73 abgeschaltet wird, wird das  Relais 85     aberregt,    so dass seine Kontakte  in die Ruhestellung zurückgehen. Da der       \ebenschluss    zur Wicklung des Relais 42 nun  an den Kontakten 97 geöffnet wird, wird das  Relais 42 nach einem kurzen Augenblick ab  erregt und dadurch veranlasst, den Stromkreis  des Relais 88 zu schliessen. Dieser verläuft  von der Erde über die Kontaktfedern 47,  122 und 121 und über die Kontaktfedern 89,  90, Kontaktfedern 91, 92, untere Wicklung  des Relais 88, Kontaktfedern 190 und 86,       Prüfkontaktarm    73, Relais 94 des     Vorwählers     C, Magnet 95 zur Batterie.

   Die Relais 88  und 94 werden durch diesen     Stromkreis    er  regt. Das Relais 94 ist mechanisch so ein  gestellt, dass es bei     Nichterregung    des Lei  tungsrelais 100 seine Anker nur teilweise  anzieht und trennt daher das Relais 100 so  wie die Erde von der angerufenen Leitung  ab. Das Relais 88 schliesst bei seiner Er  regung an den Kontaktfedern 101 einen durch  seine obere Wicklung verlaufenden Halte  stromkreis.

   Gleichzeitig     öffnet    es an den       Kontaktfedern    65 den Stromkreis des Relais  85 und verbindet die Erde     unmittelbar    mit dein       Prüfkontaktarm    73, um einerseits die ange  rufene Leitung als besetzt zu kennzeichnen,  und gleichzeitig seine eigene untere Wicklung  kurz zu .schliessen. Das Relais 88 schliesst  ferner bei seiner Erregung die     Kontakte    102  und 103 und verbindet dadurch den     Läutestrom       mit der angerufenen Leitung.

   Der Läute  stromkreis verläuft von der Batterie über die  obere     -\Vicklung    des Relais 4-8, über die Kon  taktfedern 104, 105, Kontaktfedern 102,       Kontaktarm    71 nach dem Wecker der Teil  nehmerstation     A.    und     zurück    über den Kon  taktarm 72, Kontaktfedern 103, Kontaktfedern  1.06 und 107 und zur Kontaktfeder 108. Die  Kontaktfeder 108 wird durch das gemeinsame       Unterbrecherrelais    109 gesteuert und verbin  det den soeben verfolgten     Läutestromkreis     abwechselnd mit der Batterie     .R    und dein       Läutestromgenerator    P.  



       Solange    der Hörer der angerufenen Sta  tion auf dem     Hakenumschalter    verbleibt, wird  der Wecker in     kurzen    Zeitabständen erregt  und das Relais 48, das auf Wechselströme  nicht     ansprielit,    bleibt in seiner Ruhelage.  Sobald sich aber der Teilnehmer meldet, also  den Hörer vom Haken abnimmt, wird ein  das Relais 48 enthaltender     Gleichstromkreis     geschlossen, wodurch dieses Relais sofort er  regt wird.

   Hierbei trennt es die von der  Kontaktfeder 108 ausgehende Rufstromleitung  an den Kontakten     10.1,    105 und 106, 107  ab und schaltet die     Sprechstromschleife    von  den Kondensatoren 110 und 111 nach den       Kontaktarmen    71 und 72 durch. Durch die  Erregung des Relais 48 wird die über den  Kontakt 47 mit dem Kontakt 112 verbundene  Erde vermittelst der Kontaktfedern 113 mit  der untern Wicklung des Relais 48 zwecks  Herstellung eines Haltestromkreises für dieses  Relais verbunden, und gleichzeitig wird diese  Erdverbindung am     Kontakt    113 an die un  tere Wicklung des     Brückenrelais        11.1    ange  legt.

   Sobald die Kontaktfedern<B>105</B> und 106  ihre     Arbeitskontakte    berühren, wird ein das       Brückenrelais    114 enthaltender     Stromkreis     geschlossen, der von der Erde 47 über die  Kontaktfedern 112,     Kontaktfedern    113, untere  Wicklung des Relais 114,     Arbeitskontakt    der  Feder 106, Kontakt 103, Kontaktarm 72,  Teilnehmerstation     .4    und     zurück    über die  Teilnehmerschleife nach dem Kontaktarm 71,  Kontaktfedern 102, Kontaktfeder 105,     Arbeits-          kontakt    derselben, obere Wicklung des Relais  114 nach der Batterie verläuft.

   Das Relais 114      wird hierbei erregt und bewegt die Kontakt  federn 115, 116, sowie die diesen     Kontakten     zugeordneten Kontaktfedern, und bewirkt da  durch eine Umschaltung der     Verbindungen     des     Stromstossrelais    141 mit der     Spreehlei-          tungsschleife.    Gleichzeitig schliesst es dabei  die     Wicklungen    des Relais 42 kurz.     Durcli     diese Umschaltung wird eine Umkehrung des  Stromes in der     Sprechleitungsschleife    und in  der untern Wicklung des Brückenrelais 12  des Gruppenwählers     E    herbeigeführt.

   Da die  beiden Wicklungen des Relais 12 jetzt ein  ander unterstützen, zieht dieses Relais seinen  Anker an und schliesst an den     Kontaktfedern     1 den Stromkreis des Relais 120. Dieses  wird erregt und     öffnet    an den Kontaktfedern  123 den     Stromkreis    des Relais 122. Gleich  zeitig schliesst es an den Kontaktfedern 124  einen neuen     Stromkreis    für die untere Wick  lung des Relais 12 und schaltet das Relais  6 an Stelle des Relais 5 unmittelbar in den  Stromkreis des Überwachungsrelais der Be  amtin ein: Das Relais 5 wird dadurch ab  erregt.

   Da das Relais 6 einen. höhere Wi  derstand hat als das Relais 5, wird das  Überwachungsrelais veranlasst, seinen     Anker     abfallen zu lassen und den Stromkreis der  Überwachungslampe zu öffnen, wodurch der  Beamtin angezeigt wird, dass der angerufene  Teilnehmer seinen Hörer abgenommen hat.

    Die gleichzeitig stattfindende Schliessung der  Kontaktfedern 125 bewirkt die Schliessung  eines Gleichstromkreises durch die linke       Wicklung    der     Übertragerspule.    Die Kontakt  federn 117 des Relais 114     (Fig.    2) sind auch       zwecks    Aufrechterhaltung der Erregung des       Leitungswählerrelais    88 geschlossen, für den  Fall, dass die Beamtin den Verbindungsstöp  sel aus der Klinke X entfernt, ehe der an  gerufene Teilnehmer angehängt hat. - Hier  durch wird der Leitungswähler in der Arbeits  stellung gehalten.

   Die Kontaktfedern 118  sind     geöffnet,    um den Stromkreis des     Aus-          lüsemagrietes    119     offen    zu halten bis der       angerufene    Teilnehmer anhängt.  



  Das Gespräch findet nun mittelst der in  der Zeichnung stark ausgezogenen     Sprech-          leitungsschleife        statt.    Ist das Gespräch be-    endet; so können der     Leitungswähler        .R     und  der     .Gruppenwähler        E    nur durch die Beamtin  ausgelöst werden. Wird 'angenommen,- dass  der anrufende Teilnehmer seinen Hörer zu  erst anhängt, dann zieht die Beamtin den  Stöpsel aus der Klinke X heraus und     öffnet     dadurch den     .Stromkreis    des Relais 6 an der  Klinke X.

   Bei seiner     Aberregung    schliesst  das Relais 6 den Stromkreis des     Auslöse-          magnetes    27 -und     öffnet    gleichzeitig die Hal  testromkreise der Relais 38 und 12. Der       (34ruppenwähler   <B>E</B> wird darin ausgelöst und       öffnet    dabei den Stromkreis des     Stromstoss-          relais    141 des Leitungswählers H. Bei seiner       Aberregung        öffnet    das Relais 141 den Strom  kreis des Relais 52.

   Durch die     Aberregung     dieser beiden Relais wird ein Stromkreis vor  bereitet für den     Auslösemagneten    119, der  aber an den Kontakten 118 des     Brückenrelais-          114    noch     .offen    gehalten wird. Sobald nun  der angerufene Teilnehmer seinen Hörer an  hängt, wird der Wähler H in der üblichen  Weise     durch    die     Aberregung    des Relais 114  und das darauf stattfindende Arbeiten des       Auslösemagnetes    119 ausgelöst.

   Hätte der  angerufene Teilnehmer zuerst seinen Hörer  angehängt, so würde das Relais 114 bei sei  ner     Aberregung    mittelst seiner Kontaktfedern  115 und 116. den Strom durch die untere  Wicklung des Relais 12 -umkehren und hier  durch infolge     Aberregung    der Relais 12 und  und 120 des Gruppenwählers     E    nochmals  das Überwachungssignal in dem     Schnurstrom-          kreis    der Beamtin eingeschaltet werden, wie  vorgehend beschrieben. Die Beamtin zieht  dann den Stöpsel aus     der.Klinke,    wodurch  das Relais 141     aberregt    wird.

   Hierauf wird  die Auslösung des     Schalters:        E    durch den       Auslösemagneten    27 bewerkstelligt, wie oben  beschrieben. Der Wähler H wird darauf auch  ausgelöst, da der Stromkreis des Magnetes  am Kontakt 118 vorbereitet wurde, sobald  der angerufene Teilnehmer seinen Hörer an  hängt, und     dieser    Stromkreis über Kontakte  56 und 62 vollendet wird,     wenn-    die Relais  141 und 52 wie oben beschrieben abfallen.  



  Wenn eine Beamtin einen Teilnehmer in  der oben beschriebenen Weise anruft, kommt      es     häufig    vor, dass die Beamtin den angeru  fenen Teilnehmer nochmals anrufen muss.  Dies könnte beispielsweise deshalb erforderlich  sein, weil der angerufene Teilnehmer zu früh  angehängt hat oder weil die Beamtin eine  weitere Verbindung für den angerufenen Teil  nehmer vorgemerkt hat. In einem solchen  Falle legt die Beamtin einen     Läuteschlüssel     um, wodurch Wechselstrom durch den Schnur  stromkreis und durch die Wicklungen eines  besonders     abgestimmten    Relais 122     (Fig.    1)  geschickt wird.

   Bei seiner Erregung schliesst  das Relais 122 an dem Kontakt 126 einen  Nebenweg, wodurch die eine Wicklung des  Relais 42     bezw.    141     (Fig.    2) kurzgeschlos  sen wird. Dieser Nebenweg erstreckt sich  von der Erde über die     Kontaktfedern    126,  Wicklung 40 des Fernsprechübertragers, Kon  taktfedern 15, Kontaktarm 23, untere Wick  lung des Relais 42, Kontaktfedern 45 und  46, untere Wicklung des Relais 141 zur Erde.  Da das Relais 42 ein Differentialrelais ist;  wird es nun seinen Anker anziehen und den       Kontakt    112, der die Erdverbindung mit       Läutestromabschaltrelais    48 beherrscht, öffnen.

    Das Relais 48 wird daher     aberregt    und  schliesst nochmals den im Vorangehenden an  gegebenen, nach der angerufenen Station füh  renden     Läutestromkreis.    Die verschiedenen  Relais werden dann in der üblichen Weise  durch das Melden des angerufenen Teilneh  mers so beeinflusst, dass der     Läutestromkreis     abgeschaltet und der. Sprechstromkreis wie  der hergestellt wird.  



  Aus dem Vorangegangenen geht hervor,  da?) eine sehr leistungsfähige Schaltung ge  schaffen worden ist, die es gestattet, nach  der Abschaltung des üblichen, selbsttätig ar  beitenden     Läutestromkreises    und nach     dein     Anhängen des Hörers seitens des angerufenen  Teilnehmers den angerufenen Teilnehmer noch  mals anzurufen. Die angewendete     3Tethode     ist äusserst einfach und benötigt nur eine  Vorrichtung für das     Wiedereinschalten    des  selbsttätigen     Läutestromkreises,    der durch  das Abheben des Hörers seitens des an  gerufenen Teilnehmers wieder abgeschaltet  wird.

Claims (1)

  1. PAT1;N\.CAN SPRITCH Halbselbsttätige Fernsprechanlage mitWäh- lern, denen eine Schaltvorrichtung zum Wie deranruf eines angerufenen Teilnehmers durch die Beamtin zugeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaltvorrichtung durch Wechselstrom betätigt wird und derart ge schaltet ist, dass die Beamtin vor der Aus lösung einer mit dem angerufenen Teilneh mer hergestellten Verbindung nach Ausschal tung des an die angerufene Leitung angeleg ten, selbsttätig wirkenden Läutestromkreises eine erneute Anschaltung des Läutestromes an die angerufene Leitung veranlassen kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wiederholung des Anläutens des angerufenen Teilnehmers vermittelst eines abgestimmten Relais be wirkt wird, das unter dem Einfluss der Beamtin steht und in solcher Weise den selbsttätigen Wählern zugeordnet ist, das seine Erregung die selbsttätigen Wähler veranlasst, den Läutestrom wieder in der selben Weise anzulegen, wie dies gleich nach der Herstellung der Verbindung ge schali. 2.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die erneute Anlegung des Läutestromes an die angerufene Teilnehmerleitung be wirkende Relais ein abgestimmtes Wechsel stromrelais ist, welches durch die Hand habung eines an dem Arbeitsplatz der Beamtin angebrachten Schlüssels gesteuert wird. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe mit einem Dif ferentialrelais versehen ist, welches eineWick- lung in jeder der Sprechverbindungsadern der Leitung des anrufenden Teilnehmers während der Herstellung einer Verbindung hat, wobei eine der Wicklungen kurzge schlossen wird, wenn die Beamtin die Schalt vorrichtung betätigt, um die Erregung des Differentialrelais und die folgende Aberregung eines Relais, welches die Anschaltung eines Läutestromes an die angerufene Leitung und dessen Abtrennung davon bewirkt, zu veranlassen.
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