CH93290A - Verfahren und Maschine zum Schneiden von Holzstäbchen zur Zündholzfabrikation. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Schneiden von Holzstäbchen zur Zündholzfabrikation.

Info

Publication number
CH93290A
CH93290A CH93290DA CH93290A CH 93290 A CH93290 A CH 93290A CH 93290D A CH93290D A CH 93290DA CH 93290 A CH93290 A CH 93290A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
knife
wood
removal device
block
cut
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Mange Frederic
Original Assignee
Mange Frederic
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mange Frederic filed Critical Mange Frederic
Publication of CH93290A publication Critical patent/CH93290A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/02Cutting match splints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zum Schneiden von Holzstübchen zur Zündholzfabrikation.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren und eine Maschine zum Schnei  den von Holzstäbehen zur Zündholzfabrika  tion. Gemäss dem neuen Verfahren wird ein  Holzbalken zunächst quer zur Maserrichtung  in Holzblöcke von der Hühe der herzustellen  den Zündhölzer zersägt und jeder dieser Holz  blöcke hierauf in der Maserrichtung in pa  rallele Späne, deren Dicke der Stärke der  herzustellenden Zündhölzer entspricht, zer  schnitten und schliesslich eire Block solcher  Späne durch parallele Schnitte senkrecht zr;  dessen Spänelagen in der Weise zerschnitten.

    dass ein parallelepipedischer     Holzstäbehen-          block    erhalten wird, in welchem die Holz  stäbchen ohne Zwischenräume aneinander  liegend in Reihen geordnet sind und welcher  bequem von einem Spannrahmen erfasst wer  den kann, um die Holzstäbehen in Blockform  dem Trocknungsprozess zu unterwerfen, bevor  sie an einem Ende imprägniert und mit der  Zündmasse versehen werden.  



  Zur Ausführung dieses Verfahrens dient  eine Maschine, um die Holzblöcke zuerst zu  Holzspäinen und darauf zu Holzstäbehen ZU  zerschneiden, bei welcher der zu zerschnei-    elende Bloch (Holzblock oder Späneblock)  ruckweise vermittelst einer Transporteinrich  tung an eine mit einem Messer zusammen  wirkenden und siele stets mit demselben in  derselben Richtun b hin- und herbewegenden  Stütz- und Führungsschiene vorgeschoben  und festgehalten wird, deren sich der Messer  schneide gegenüber befindliches, abgeschräg  tes Ende parallel zu einer in die     Messer-          srhneide    ausendigenden, schrägen Messer  ebene inr der Weise verläuft,

   dass zwischen  ietzterer und dem schrägen Ende der     Stütz-          und    Führungsschiene ein während des  Schneidvorganges sich stets gleichbleibender  Spalt gebildet ist und bei jeder Schneidbewe  gung des schief zur Maserrichtung bewegten,  aber stet s parallel zu dieser stellenden Mes  sers, mit der Stütz- und Führungsschiene  ein Endstreifen vom zu zerschneidenden  Bloch abgeschnitten und von der einen Mes  serseite durch den erwähnten Spalt hindurch  in eine kastenartige Abnahmevorrichtung be  drängt wird.

   um in derselben so gehalten zu  werden, dass die Abnahmevorrichtung nach  Beendigung des Schneidhubes des Messers       etwas        voni    Messer     wegbe @egt        werden        kaim,         um den Rückgang des Messers mit der     Stütz-          und        Führungsschiene    zu gestatten, und  hierauf wieder an die Stütz- und Führungs  schiene herangerückt werden kann.  



  Die kastenartige Abnahmevorrichtung  weist vorzugsweise eine unter Federwirkung  stehende Rückwand auf, gegen welche der  von derselben aufgenommene Holzstreifen  strang (Spänestrang oder Holzstäbchenstrei  fenstrang) anliegt und die beim Hineindran  g en eines jeden Streifens (Span- oder Holz  stäbchenstreifens) federnd nachgibt, wäh  rend der zuletzt in die Abnahmevorrichtung  hineingedrängte Streifen stets durch eine un  ter     Federwirkung    stehende, bei der Eintritts  öffnung der Abnahmevorrichtung befindliche,  verzahnte     Pratze    in der Abnahmevorrichtung  festgehalten wird.  



  Die Maschine wird vorzugsweise mit meh  reren solchen Abnahmevorrichtungen ausge  rüstet, die nacheinander je einen Streifen  strang     aufnehmen    sollen und auf einem Dreh  tisch angeordnet sind, durch dessen     Drehen     eine mit Holzspänen bezw. Holzstäbchen ge  füllte     Abnahmevorrichtung    von der Schneid  stelle entfernt, und dort durch eine leere er  setzt werden kann. Durch Aufklappen eines  Deckels einer von der Schneidstelle wegge  drehten Abnahmevorrichtung können die  in letzterer befindlichen Holzspäne bezw.

    Holzstäbchen so freigelegt werden, dass sie  von einem Spannrahmen erfasst und darin  eingeklemmt werden, um, falls es sich um  Späne handelt, in Blockform der hiervor er  wähnten Transportvorrichtung übergeben zu  werden, oder, falls es sich um Holzstäbchen  handelt, dem Trocknungsprozess unterworfen  zu werden. Ein solcher Spannrahmen ist vor  zugsweise aus zwei winklig abgebogenen Pro  fileisen gebildet, die bei ihren einander dia  gonal gegenüberliegenden Enden einander  durchdringen und an diesen Enden durch Fe  dern gegeneinandergedrückt sind.  



  Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung zei  gen in Vorder- und Seitenansicht eine bei  spielsweise Ausführungsform der Maschine  meistens schematisch gezeigt, wobei die Ab-    nahmevorrichtungen in Fig. 1 weggelassen  sind;  Fig. 3 veranschaulicht den Schneidpro  zess beim Schneiden eines Holzblockes zu pa  rallelen Spänen, und Fig. 4 veranschaulicht  denselben beim Schneiden der Späne zu  Holzstäbchen;  Fig. 5 zeigt einen Holzstäbchenblock in  einem Spannrahmen eingeklemmt;  Fig. G ist ein Schnitt nach Linie 0-0  der Fig. 2.  



  Die Holzblöcke a von der Höhe der her  zustellenden Zündhölzer werden an die Trans  portvorrichtung A gebracht, um durch letz  tere der Stutz- und Führungsschiene C und  dem Schneidmesser B zugeführt zu werden.  Letztere bewegen sich stets miteinander in  derselben Richtung, indem sie zwischen ihren  abgeschrägten Enden b, c einen beim Sehnei  der sich stets gleichbleibenden, freien Spalt     e     lassen.

   Das eine vertikale Schneide     d    auf  weisende Messer B wird von der mit Antrieb  scheibe D und Schwungrad E versehenen Welle  F     mittelst    einer Schubstange G in schräg zur  Vertikalen stehenden Führungen H hin- und  herbewegt, während die Stütz- und Führungs  schiene C durch den Hebel et, die Lenkstange  f, den Kreuzkopf g, die Kurbelstange h, die  Kurbel i von der mittelst eines Riemens f1  von F aus angetriebenen     Urelle    so bewegt  wird, dass der freie Spalt e zwischen B, C  beim Schneiden immer gleich gross bleibt.  



  Die Transportvorrichtung A weist einen  die Holzblöcke     a    tragenden Tisch     j    auf, ge  gen welchen die Holzblöcke a, während der       Schneidebewegung    des Messers B, durch Tra  versen 7c angedrückt werden, die unter dem  Einfluss von Federn l stehen. die sich ander  seits gegen einen     PLahmen        m    stützen, welcher  durch vier Stangen >z mit Endkurbeln zweier  Wellen o verbunden sind, die in ihrem Mit  telteil als Exzenter p ausgebildet sind und     ie     ein     Kurbelstück    q tragen.

   Die     Kurbelstücke     <I>q</I> sind     mittelst    einer     @chubstan,e        j-          den,    die in ihrer Mitte am     Ende        eines    Win  kelhebels s     angelenkt    ist,     dessen        Endrolle        r     gegen den     @nifangeiner        mirundeii        S@beibe        n,          drückt.         Auf jedem Exzenter p ruht ein Träger  stück x, das mit zwei den Tisch j in Längs  richtung unterteilenden,

   auf     ihrem    obern  Ende geriffelten, parallelen, horizontal be  wegbaren Transportschienen w verbunden  ist. Auf der Welle t der unrunden Scheibe g  sitzt noch eine weitere unrunde Scheibe z,  gegen deren Umfang die Endrolle 4 eines He  bels 1 durch eine auf letzteren wirkende Feder  2 angedrückt wird, während dessen anderes  Ende durch einen Ansatz 3 mit den Trans  portschienen w zwangsläufig verbunden ist.  



  Diese Transportvorrichtung dient dazu.  die auf j liegenden Blöcke a ruckweise nach  dem Rückgang des Messers B an die     Stütz-          und    Fübrungsschiene C heranzusehieben.  Dies geschieht dadurch, dass nach erfolgtem  Rückgang des Messem B die Endrolle v des  Winkelhebels s auf einen niedrigeren Teil der  unrunden Scheibe y gelangt, dadurch werden  die Exzenter p vermittelst der Schubstange r  und Kurbeln q gedreht, wodurch die beiden  Transportschienen w etwas heruntergelassen  werden, so dass sie die Blöcke a nicht mehr  berühren, während der Rahmen m durch die  S S tange v gehoben wird und der Druck der  Traversen k auf die Blöcke a aufgehoben  wird.

   Kurz darauf fällt die Endrolle 4 des  Hebels 1 unter dem Einfluss der Feder 2 in  die Vertiefung der unrunden Scheibe z, was  zur Folge hat, dass die beiden Transport  schienen w horizontal im Sinne des Pfeiles 5  verschoben werden. ohne dass sie dabei die  Blöcke mitnehmen, worauf die Rolle r des  Hebels s auf den hohen Teil der Scheibe y  übergeht, wodurch die Exzenter p den     Trans-          portsehienenträger    x mit den Transportschie  nen w wieder heben, so dass sie mit den     Blök-          ken    in Kontakt kommen und die Stangen u  den Rahmen m herunterziehen,

   dadurch die  Spannung der Federn     d    vergrössert     und        ein     festes Anpressen der Blöcke a an die gerif  felten Transportschienen wo erfolgt, während  hierauf die Rolle 4 die Vertiefung der Scheibe  z wieder verlässt, um auf den hohen Teil  derselben überzugehen werden die Trans  portschienen u samt den Holzblöcken a durch  Vermittlung des Hebels 1 und des Ansatzes    3 gegen die Stütz- min Führungsschiene C  vorgeschoben, und zwar so viel, bis der vor  derste Block an der Schiene C anstösst.

   Die  Blöcke a bleiben dann so lange fest zwischen  den Transportschienen w und den Traversen  k eingeklemmt, bis das Messer B mit der  Schiene C seine Hin- und Herhewegung voll  zogen hat und ein Span vom vordersten Holz  block, bezw. eine Reihe Holzstäbchen von  einem Späneblock abgeschnitten und in die  gegenüber befindlielhe kastenartige     Abnahme-          vorriehtung    K hineingedrängt worden ist.  



  Die Fig. 3 veranschaulicht, wie das Ab  schneiden eine. Spanstreifens vorn Holz  block a vor sich geht, während die Fig. 4  zeigst, wie das Zerschneiden eines Späne  blockes auf derselben Maschine zu parallelen  Stäbehenreihen erfolgt. Um in letzterem Falle  einem etwaigen Herausfallen der letzten Stäb  chen einer jeden Reihe vorzubeugen, kann.  wie ans Fig. d ersichtlich, zwischen Messer B  und Stütz- und Führungsschiene C gegen  Ende ihres Schneidhubes ein Stecher L  hineindringen, der bei jedem Schnitthub eine  kleine Hin- und Herbewegung vollzieht und  hierhei in seiner innern Endstellung in eine  Nut der Schiene C hineingreift.  



  Die     kastenartige    Abnahmevorrichtung     K     ist schlittenartige verschiebbar auf einem  Drebtiscb M mit noch drei weiteren     Abnahme-          vorrichtnngen    K' angeordnet, die nacheinan  der in Funktion treten, d. h. gegenüber die  Schneidstelle, bezw. in Abnahmestellung ge  bracht werden ollen.  



  Die in Abnahmestellung befindliche Ab  nahmevorrichtung wird bei jedem Rückgang  des Messers B und der Schiene C etwas im  Sinne des Pfeiles 6 zurückbewegt, damit der  Rückgang der Schiene C sieh ungehindert  vollziehen kann. Diese Rückbewegung der  kastenartigen Abnahmevorrichtung wird  durch einen am Drehtisch angelenkten Hebel  7 bewirkt. der mit einem Ende an einen Zap  fen S der Abnahmevorrichtung und mit dem       ;:

  adern.    Ende in.     dic        _\"11t    einer Schiene     J    greift,       ilie        nach        .i@.-den,        Selrnittliub        von    B und     C        durch          den    Hebel     P        und        eine    nicht     dargestellte    Vor-           richturig    automatisch in ihrer Längsrichtung  hin- und hergeschoben wird.

   Die Rückwand  10 jeder Abnahmevorrichtung befindet sich  unter dem Einfluss einer Feder 11, die auf  eine mit dieser Rückwand und mit einer am  Drehtiseh M angebrachten Arm 28 verbun  dene Schubstange 12 wirkt und so das Be  streben hat, die Rückwand 10 stets gegen die  zum Eintritt des vom Holzblock. bezw.     Späne-          bloch    getrennten Streifens in die Abnahme  vorrichtung dienende Öffnung zu drücken.  Ausserdem ist auf dem aufklappbaren Deckel  13 der Abnahmevorrichtung eine unter der  Einwirkung einer Feder 14 stehende verzahnte  Pratze 15 drehbar angeordnet, die stets den  zuletzt vom Messer B in die Abnahmevor  richtung hineingedrängten Span-, bezw. Holz  stäbchenstreifen festhält.

   Nachdem die ge  wünschte Anzahl solcher Streifen in die Ab  nahmevorrichtung gelangt ist, erhält die  Schiene 9 von ihrer Antriebsvorrichtung ei  nen grösseren Ausschlag, wie punktiert in Fig.  2 angegeben ist, um die Abnahmevorrichtung  durch den Hebel 7 in eine rückwärtige Stel  lung zu bringen, in welcher sie vollständig  von der Schneidstelle abgerückt ist, und der  Antrieb der Tran Sportvorrichtung A wird ab  gestellt, bis wieder eine leere Abnahmevor  richtung vor die Schneidstelle gebracht wor  den ist. Sobald die Abnahmevorrichtung ihre  rückwärtige Stellung erreicht hat, vollzieht  der Tisch M eine Viertelsumdrehung um eine  vertikale Achse, so dass die mit Holzspänen  bezw.

   Holzstreifen gefüllte Abnahmevorrich  tung weggedreht wird und an ihre Stelle  eine leere Abnahmevorrichtung gegenüber  der Schneidstelle gebracht und durch Be  tätigung deren Hebels 7 durch die  Schiene 9 gegen die Schneidstelle heran  gerückt wird, damit deren Eintrittsöffnung  an die Schiene C anzuliegen kommt.  



  Diese Drehung des Tisches M wird nun  dadurch hervorgebracht, dass ein mit dem  Tisch M verbundenes Zahnrad 25 in ein  gleichgrosses Zahnrad 16 eingreift, das mit ei  nem eine Kreuzmit 17 aufweisenden     Mal-          18    verbunden ist, welches derat  mit einer am Endc eines Kurbelarmes 19 be-    findlichen Rolle 20 zusammenarbeitet, dass  bei einer vollen, durch den Zahnradantrieb 21  hervorgebrachten Umdrehung des Kurbelarmes  19 das Malteserkreuz durch die zeitweise in  die Nut 17 eingreifende Rolle 20 um eine  Viertelsrotation mitgerissen wird.  



  Nachdem der Tisch M eine halbe Rotation  vollzogen hat, wird der Deckel 13 der um  180   gedrehten Abnahmevorrichtung aufge  klappt, dessen Späne- bezw. Holzstäbchen  block von einem Spannrahmen S (Fug. 5) um  fasst und auf den Tisch 26 gelegt, wie aus  Fig. 2 ersichtlich ist. Der Spannrahmen S ist  vorzugsw eise, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist,       aus    zwei winklig abgebogenen Profileisen 22  23 gebildet, die bei ihren einander diagonal  genüberliegenden Enden einander durch  dringen und an diesen Enden durch Federn  gegeneinander gedrückt werden, so dass beim  Trocknen oder Schwinden des Holzes keine  Lockerung des Gefüges der Holzspäne, bezw.  Holzstäbchen entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Schneiden von Holzstäb chen zur Zündholzfabrikation, dadurch gekennzeiehnet, dass ein Holzbalken zu nächst quer zur Maserrichtung in Holz blöcke von der Höhe der herzustellenden Zündhölzer zersägt und jeder dieser Holz blöcke hierauf in der Maserrichtung in parallele Späne, deren Dicke der Stärke der herzustellenden Zündhölzer entspricht zerschnitten und schliesslich ein Block solcher Späne durch parallele Schnitte senkrecht zu dessen Spänelagen in der Weise zerschnitten wird, dass ein pa- rallelepipedischer Holzstäbchenblock er halten wird,
    in welchem die Tlolzstäb- chen ohne Zwischenräume areinandcrliP- (rrend in Reihen geordnet sind, und w el- cher bequem von einem Spannrahmen er fasst werden kann, um die Holzstäbchen in Blockform dem Troeknungsprozess zii unterwerfen, bevor sie an einem Ende imprägniert und mit der Zündmasse ver sehen werden. II.
    Maschine, um zur Ausführung des im Pa tentanspruch I gekennzeichneten Verfah- rens die Holzblöcke zuerst zu Holzspänen und darauf aus letzteren zu Holzstäbchen zu zerschneiden, dadurch gekennzeichnet, dass der zu zerschneidende Block (Holz block oder Späneblock) ruckweise mittelst einer Transportvorrichtung an eine mit einem Messer zusammenwirkenden und sich stets mit demselben in derselben Richtung hin- und herbewegenden Stütz- und Führungsschiene vorgeseboben und festgehalten wird, deren sich der Messer schneide gegenüber befindliches abge schrägtes Ende parallel zu einer in die Messerschneide ausendigenden schrägen Messerebene in der Weise verläuft,
    dass zwischen letzterer und dem schrägen Ende der Stütz- und Führungsschiene ein während des Schneidvorganges sich stets gleichbleibender Spalt gebildet ist und bei jeder Schneidebewegung des schief zur Maserrichtung bewegten. aber stets parallel zu dieser stehenden Messers nit der Stütz- und Führungsschiene ein End- streifen vom zu zerschneidenden Block abgeschnitten und von der einen Messer seite durch den erwähnten Spalt hin durch in eine kastenartige Abnahmevor richtung gedrängt wird, um in derselben so gehalten zu werden, dass die Ab nahmevorrichtung nach Beendigung des Schneidhubes des Messers etwas vom Mes ser wegbewegt werden kann,
    um den Rückgang des Messers mit der Stütz- und Führungsschiene zu gestatten, und hierauf wieder an die Stütz- und Füh rungsschienen herangerückt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine gemäss Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die kasten artige Abnahmevorrichtung eine unter Federwirkung stehende auf weist, gegen welche der von derselben aufgenommene Holzstreifenstrang an liegt und die beim Hineindrängen eines jeden durch (las Messer abgetrennten Streifens (Span- oder Holzstäbchenstrei fen) federnd nachgibt, während der zu letzt in die Abnahmevorrichtung hinein gedrängte Streifen stets durch eine unter Federwirkung stehende,
    bei der Ein trittsöffnung der Abnahmevorrichtung befindliche verzahnte Pratze in der Ab nahmevorrichtung festgehalten wird. 2. Maschine gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit mehreren Abnahmevorrich tungen ausgerüstet ist, die nacheinander je einen Streifenstrang aufnehmen sollen und auf einem Drehtisch angeordnet sind, durch dessen Drehen eine mit Holz spänen bezw. Holzstübchen gefüllte Ab- nahmevorriehtung von der Schneidstelle entfernt und dort durch eine leere er setzt werden kann. 3.
    Maschine gemäss Patentanprucb II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass durch Aufklappen eines Deckels einer von der Schneidstelle weggedrehten Abnahmevorrichtung der in derselben befindliche Holzstreifen strang so freigelegt werden kann, dass er von einem Spannrahmen erfasst und darin eingeklemmt werden kann . 4.
    Maschine gemäss Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spannrahmen aus zwei n ,nlclia ab#-,el)o2enen Profileisen ge bildet ist. die bei ihren einander diagonal genenüberlie.!renden Enden einander durchdringen und an diesen Enclen durch Feriern gegeneinander 2erlriiclzt werden.
CH93290D 1920-12-20 1920-12-20 Verfahren und Maschine zum Schneiden von Holzstäbchen zur Zündholzfabrikation. CH93290A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH93290T 1920-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH93290A true CH93290A (de) 1922-03-01

Family

ID=4350807

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH93290D CH93290A (de) 1920-12-20 1920-12-20 Verfahren und Maschine zum Schneiden von Holzstäbchen zur Zündholzfabrikation.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH93290A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2522970B2 (de) Vorrichtung zum Zuführen von abgelängten Drähten zu einer Drahtverarbeitungsmaschine, insbesondere einer Gitterschweißmaschine
CH93290A (de) Verfahren und Maschine zum Schneiden von Holzstäbchen zur Zündholzfabrikation.
DE1552422B2 (de) Lademagazin fuer be- und verarbeitungsmaschinen stangenfoermigen materials
DE2640853A1 (de) Stapelvorrichtung fuer stahlprofile
DE387656C (de) Verfahren und Maschine zum Schneiden von Holzstaebchen fuer Zuendhoelzer
DE2321568A1 (de) Kaltkreissaege
DE940427C (de) Maschine zur Herstellung von Hohlzellenmittellagen fuer Tischlerplatten
DE860623C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Stapeln flacher und leicht bruechiger, auf einer Einwickelmaschine einzupackender Gegenstaende
DE634141C (de) Maschine zum Herstellen von Zuendhoelzern
DE434704C (de) Maschine zum Buersten roh geschnittener Bretter
DE253376C (de)
DE161396C (de)
CH241124A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Stapeln flacher und brüchiger, auf einer Einwickelmaschine einzupackender Gegenstände.
DE1552422C3 (de) Lademagazin für Be- und Verarbeitungsmaschinen stangenförmigen Materials
DE962019C (de) Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen
DE863319C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Auflegen von Formunterlagen auf den Arbeitstisch in Steinformmaschinen
DE522250C (de) Maschine zum Beschneiden von Flaschenhuelsen aus Stroh o. dgl.
DE626608C (de) Maschine zum Zerteilen von Fruechten, insbesondere von AEpfeln und Birnen
DE158564C (de)
DE534957C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Huelsen aus einem Aufgabetrichter
DE153564C (de)
DE653638C (de) Schachtelfuelleinrichtung fuer die aus einer Zuendholzkomplettmaschine ausgestossenen Zuendstaebchen mit einem an der Ausstossstelle vorbeibewegten Foerderer fuer die mit den Staebchen zu fuellenden Schachteln
DE1950929C3 (de) Munzsortiereinnchtung
AT150180B (de) Vorrichtung zum Sammeln der fertigen Zündhölzchen in Zündholzkomplettmaschinen.
DD143043B1 (de) Vereinzelungseinrichtung fuer gebuendeltes stangenmaterial