DE962019C - Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen

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Publication number
DE962019C
DE962019C DEK22607A DEK0022607A DE962019C DE 962019 C DE962019 C DE 962019C DE K22607 A DEK22607 A DE K22607A DE K0022607 A DEK0022607 A DE K0022607A DE 962019 C DE962019 C DE 962019C
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DE
Germany
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scoring
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knife
scoring knife
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Expired
Application number
DEK22607A
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English (en)
Inventor
Heinrich Kling
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HEINRICH KLING FA
Original Assignee
HEINRICH KLING FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/02Cutting strips from a rotating trunk or piece; Veneer lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

Bei der Herstellung von Schälfurnieren, ist es erforderlich, den zu schälenden Stamm in Längsrichtung auf der Oberfläche einzuritzen, um hierdurch bei jeder Umdrehung des Stammes ein getrenntes Schälblatt zu erhalten, da sonst bei einem nicht über seine Oberfläche in axialer Längsrichtung eingeritzten Stamm ein endloses Furnierband entstehen würde, das nachträglich, noch für die entsprechende Breite abgeschnitten werden müßte.
Es ist bereits schon vorgeschlagen worden, den zu schälenden Stamm mittels einer Säge in axialer Richtung einzuschneiden. Dieses Einschneiden des Stammes hat aber dien Nachteil, daß entsprechend der Sägeblattstärke eine Längsnut in dem Stamm eingeschnitten wird, die dazu Anlaß gibt, daß das Schälmesser bei jeder Umdrehung des Stammes beim Auf treffen auf diese Nut infolge des Stoßes zu schwingen beginnt, so daß hierdurch· eine ungleiche Furnierstärke die Folge ist.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß sich ao zwischen Messer und Druckleiste Fasern und Splitter einsetzen, die auf das Furnier drücken und eine ungewollte Zeichnung des Furniers zur Folge haben.
Auch· ist es schon vorgeschlagen worden, das Einritzen des Furnierstammes mittels eines sich über die ganze Länge des Furnierstammes· erstreckenden Messers vorzunehmen, das durch einen Elektromagneten auf die Stammoberfläche abgesenkt und eingedrückt wird, so daß in einem-Zuge ein Ritz über die gesamte Länge des Stammes, erfolgt. Diese bekannte Ausführung hat aber auch den Nachteil, daß das· Ritzmesser für die größte Abmessung des. zu schälenden Stammes genügen, so
daß es sich also über die gesamte Länge der Maschine erstrecken muß. Die für die Betätigung des Messers aufzuwendende Kraft ist daher erheblich groß. Auch, hier besteht die Gefahr, daß die Bedienungsperson der Maschine leicht in den Bereich, des Messers kommt.
Ein weiterer Nachteil besteht darm, daß eine Anpassung an die zu ritzenden Stammstellen, nicht möglich ist und daß, wie schon ausgeführt, eben ίο auch bei kleinen Stammlängen die gesamte Messerlänge in Tätigkeit gesetzt werden muß.
Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung zum Längsritzen des· Rundholzes in Furnierschälmaschinen, wobei erfindungsgemäß die Nachteile der bekannten Einrichtung dadurch vermieden werden, daß ein einseitig geschliffenes Ritzmesser, dessen Eindringtiefe durch eine Auflage begrenzt bzw. eingestellt ist, in einem ziehenden. Schnitt über die Oberfläche des Rundholzes in Achsrichtung bewegbar ist.
Das Ritzmesser ist zweckmäßig von. einem Tragarm aufgenommen, der, in dem Rundholzbereich schwenkbar, auf einem gleichachsig zum Rundholz verfahrbaren Wagen1 gelagert ist. Der Wagen ist hierfür mit rechtwinklig zueinander ausgerichteten Führungsrollen versehen, die auf einer Leitstange laufen, während der Tragarm an dem dem Ritzmesser abgekehrten Ende mit einer auf dem Schenkel der Führungsschiene geführten Laufrolle zur Auflage bei seiner aus dem Rundholzbereich geschwenkten Stellung versehen ist.
Durch die neu© Ausbildung des Ritzmessers ist es möglich, jede Stammlänge und nur die notwendigen Stellen des. Stammes einzuritzen. Dies wird insbesondere beim Schälbeginn erforderlich, da durch die Unebenheiten des Rundholzes nur die vom Schälmesser angegriffenen Stellen eingeritzt werden müssen. Hierdurch tritt also eine erhebliche Zeitersparnis ein, so daß in- kürzester Zeit das Einritzen durchgeführt wird.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf die Ritzeinrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. i.
Der zu schälende Rundstamm 1 wird in bekannter Weise von den Einspannzapfen 2 der Schälmaschinenständer 3 aufgenommen. Zwischen den Ständern 3 ist eine Führungsstange 4 für die Aufnahme eines Wagens 5 angeordnet, wobei an dem Wagen 5 über ein Gelenk 6 der Tragarm 7· für das Ritzmesser 8 gelagert ist. Die Eindringtiefe des Ritzmessers 8 wird durch eine Auflage 8' begrenzt bzw. eingestellt. Der Wagen 5 ist dabei von achteckigem Querschnitt, wobei auf den Innenseiten des Wagens Führungs.rollen 9 in Lagern 10 angeordnet sind, die auf der Führungsschiene 4 auflaufen.
Wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt, sind an jeder Stirnseite des. Wagens 5 jeweils vier derartiger Führungsrollen angeordnet, die in einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtet sind. Der Wagen 5 ist mit einer Fübrungsstange 11 versehen, auf die eine Führungsrolle 12 in einer U-förmigen Schiene 13 läuft, wodurch eine Verdrehung des Wagens 5 um die Achse 4 verhindert wird. Der' Tragarm 7 weist an dem dem Ritzrnesser abgekehrten, hinter dem Gelenk 6 liegenden Ende ebenfalls, eine in einer U-Schiene 14 geführte Rolle
15 auf, die in der Grundstellung, d, h. bei von dem Stamm abgehobenem Ritzmesser, auf dem Schenkel
16 der U-Schiene 13 aufläuft.
Der Antrieb des Wagens 5 erfolgt über eine Zugkette 17, die an beiden Stirnkanten des Wagens angreift und über Kettenräder 18, 19 in bekannter Weise bewegt wird.
In der Ausgangsstellung befindet sich der Tragarm 7 an der linken Endkante des zu schälenden Rundstammes. Beim Absenken des Ritzmessers 8 auf das Rundholz wird in bekannter Weise ein elektrischer Kontakt 20 geschlossen, der den Antriebsmechanismus für die Kette in Bewegung setzt. Hierbei wird das Messer mit dem Wagen auf der Führungsstange 4 nach rechts bewegt bis an das Stammende. Beim Erreichen des Stammendes wird durch eine Steuerkurve 21 ein End- und Umschalter 22 betätigt, der nun die Bewegungsrichtung selbsttätig in· entgegengesetzter Richtung umschaltet, so daß nunmehr der Tragarm automatisch in seine Ausgangs lage zurückkehrt, wobei beim Erreichen dieser Ausgangslage durch eine Feder 23, die mit dem Schalter 20 zusammenwirkt, die Antriebseinrichtung stillgesetzt wird. Um die Ritzlänge den jeweiligen Stammlängen anzupassen, ist eine axial verschiebbare Schaltschiene 24 vorgesehen, die einen verschieb*- und feststellbaren, Anschlag 25 aufnimmt. Beim Ausschalten des Schalters 20 duarch den Tragarm 7 wird diese Rückforingfedar 23 gespannt, so daß beim Abheben des Tragarmes von dem Anschlag 25 nunmehr die Feder aus der Spannstellung herausgebracht wird und den Schalter 20 für das Schließen des Stromkreises über den Antriebsmechanismus freigibt.
Das Ritzmesser 8 kann, entsprechend den jeweiligen Stammstärken eingestellt werden, und zwar erfolgt die Einstellung- über eine Klemmvorrichtung 26, die mittels eines Klemmhebels 27 das Ritzmesser 8 in der Arbeitsstellung festhält.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE!
1. Einrichtung zum Längsritzen des Rundholzes in Furnierschälmaschinen·, dadurch gekennzeichnet, daß ein einseitig geschliffenes Ritzmesser (8), dessen Eindringriefe durch eine Auflage (8') begrenzt bzw. eingestellt ist, in einem ziehenden. Schnitt über die Oberfläche des Rundholzes in Achsrichtung bewegbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzmesser von einem iao Tragarm (7) aufgenommen ist, der in dem Rundhoizbereich schwenkbar auf einem gleichachsig zum Rundholz verfahrbaren Wagen (5) gelagert ist.
3. Einrichtung nach. Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (5) mit
rechtwinklig zueinander ausgerichteten Führungsrollen (io) versehen ist, die auf einer Leitstange (4) kufen.
4. Einrichtung nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß dler Wagen (5) durch- eine auf eimer Führungsstange (11) angeordnete und in einer parallel zur Rumdholzachse liegenden Führungsschiene (13) laufende Rolle (12) in einer festen Lage gesichert.wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis. 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (7) an dem dem Ritzmesser abgekehrten Ende mit einer auf dem Schenkel (16) der Führungsschiene "(13) geführten Laufrolle· (14) zur Auflage bei seiner aus dem Rundholzbereich geschwenkten Stellung versehen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter zum Einschalten der elektrisch betriebenen Zugvorrichtung für das Ritzmesser (8) bzw. den Tragarm (7) bei dessen Absenken auf das Rundholz vorgesehen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzlänge durch einen auf einer axial verschiebbar mit einem Endschalter (20) für die Ausgangslage des Ritzmessers in Verbindung stehenden Schaltstange (24) verstellbaren Anschlag (25) einstellbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter (20) mit der Schaltstange (24) durch eine Feder (23) verbunden ist, die in gespanntem Zustand das Ausschalten, in entspanntem, durch Freigabe dies Anschlages (25) durch den in Arbeitstage eingeschwenkten Tragarm (7) herbeigeführten Zustand das Einschalten des Antriebes der Zugvorrichtung veranlaßt.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (5) in an sich bekannter Weise mit einer Steuerkurve
(21) zur Betätigung eines die Bewegungsrichtung umkehrenden End- und Umschalters
(22) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 659/4-7 10.56 (609 863 4.57)
DEK22607A 1954-06-20 1954-06-20 Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen Expired DE962019C (de)

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