CH92564A - Stabilisiervorrichtung für Flugzeuge. - Google Patents

Stabilisiervorrichtung für Flugzeuge.

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CH92564A
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CH
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John Macy Alfred
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John Macy Alfred
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/08Control of attitude, i.e. control of roll, pitch, or yaw
    • G05D1/0808Control of attitude, i.e. control of roll, pitch, or yaw specially adapted for aircraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


      Stabilisiervorrielitang    für     @lu@>zeu;;e.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  selbsttätige     Stabilisiervorrichtun5    für Flug  zeuge.  



  Die Zeichnungen stellen ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar:       Fid.    1 ist ein Aufriss eines Flugzeugteiles;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie 2--2,  der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein Schaltungsschema;       Fig.    4 zeigt eine Steuerungsfahne;       Fig.    5 und 6 sind Schnitte nach der Linie  5-5 und 6-6 der     Fig.    4;       Fig.    7 ist eine Ansicht eines Pendelrah  mens;       Fig.    8 ist eine Seitenansicht desselben;       Fig.    9 zeigt ein Detail des Pendelrahmens  in Ansicht;

         Fig.    10, 11 und 12 sind Schnitte nach den  Linien 10-10, 11-11 und     12-12    der     Fig.    7;       Fig.    13, 14, 15 und 16 zeigen einen Motor  mit Getriebe zum Verstellen des Steuerhebels  des Flugzeuges, und zwar sind:       Fig.    14 und 15 Schnitte nach den Linien  14-14, 15-15 der     Fig.    13, und       Fig.    16 ist ein Schnitt nach der Linie 16-16  der     Fig.    15;

           Fig.    17, 18 und 19 zeigen eine     Kontaktvor-          richtung    und deren Verbindung     riiit        dein     Steuerhebel des     Flugzeuges.     



  Das Flugzeug 1 besitzt Tragflächen 2 und  3, sowie den Steuerhebel 4, der mit einem  Steuerseil 5 verbunden ist.  



  Der Steuerhebel 4 ist durch Federn 6 in  bekannter Weise nachgiebig in seiner Mittel  lage gehalten.  



  Am Flugzeugrahmen ist schwingbar ein       Rahmen    7 gelagert. Wie in     Fig.    7 und 8 ge  zeigt, ist der Rahmen 7 mit Winkelstücken 8  auf einer Achse 9     drehbar    gelagert, welch  letztere mit einem Griff 10 versehen ist.  



       Irn    Rahmen 7 ist schwingbar mit Bezug  auf den Rahmen 7 ein Brett 11 gelagert, auf  dein auf einem Zapfen 14 ein Pendel 15 auf  gehängt ist. Zu beiden Seiten des Pendels  liegen Federn 16. 17, die beim     Ausschxvingen     des Pendels 15 mit auf     dem    Brett vorgesehe  nen Kontaktschrauben 12 und<B>13</B> in Berüh  rung geraten. In dem Rahmen     .7    sind Sole  noide 18 und 19 befestigt, deren Kerne 20  und 21 mittelst Lenker mit dem Brett 11 ver  bunden sind,     vrährerid    das andere Ende eines  jeden Kerns mit einer Verlängerung 22 und      23     versehen    ist, die gegen eine Feder 26       bezw.    27 einwirken kann, die aussen am Rah  men 7 angebracht sind.

    



  Im Flugzeugrahmen ist ferner ein Gehäuse  42 befestigt, in welchem verschiebbar eine  durch Stangen 44, 45 mit dem Steuerhebel  verbundene Zahnstange 43 angeordnet ist.  ,wobei mit den Stangen 44, 45     Schieberkon-          takte    verbunden sind, die mit auf einem Brett  (7,     Fig.    1, angeordneten     I%ontakten    zusam  men wirken.     Zum    Verstellen der Zahnstange  43 ist ein auf einer Welle 46 befestigtes Zahn  rad 47 vorgesehen, das in Eingriff mit der  Zahnstange 43 steht. Fest verbunden mit dem       Zahnrad    47 ist ein grösseres Zahnrad 48. wel  ches mit zwei Zahnrädern 51-52 beständig  in Eingriff steht. Mit den Zahnrädern 51, 52  sind Scheiben 53, 54 starr verbunden.

   Ko  axial zu den Rädern 51, 52 liegen Schnecken  räder 55, 56, die in eine Schnecke 64 eingrei  fen, die auf der Welle 63 eines Motors 65  sitzt. An jedem Rad 55, 56 sitzt ein Satz von  Magnetspulen 57     bezU-.    58, welche bei ihrer  Erregung die Scheiben 53. 54     initdrehen    und  damit die Zahnstange 43 in der einen oder an  dern Richtung     verschieben,    je nachdem der  eine oder andere Satz der     Solenoide    erregt  worden ist.  



  Die Stromzufuhr zu den     Solenoiden    57, 58  erfolgt durch Kontaktfedern 61, 62, die auf  Knöpfen 59 und 60 aufruhen. Letztere sitzen  isoliert in Bohrungen der Wellen 49, 50, und  von diesen Knöpfen führen Leitungen     zii    den  Spulen. Die Drehung der Schneckenräder 55  und 56 erfolgt durch den Motor 65, der auf  Konsolen 66 sitzt.  



  Zum Stabilisieren dient noch ein Flügel 34,  der bei Luftströmung auf- und abwärts  schwingen und dabei Stromkreise schliessen  kann. Der Flügel 34 ist mittelst     Zapfen    35 in  zwei am Flügelrahmen 37 vorgesehenen La  gern 36 drehbar gelagert. Am Rahmen 37  sitzt ein Sektor 38, an dem Klemmen 39 und  40 vorgesehen sind. An einem Zapfen 35 ist  ein Arm 41 befestigt, der zwischen den Klem  men 39 und 40     ausschwingen    und mit diesen  Kontakt machen kann.    Das Kontaktbrett 67 trägt feststehende  Stücke 68, 69 und 70, zwischen welchen ein  Kontakt 74 verschiebbar ist. Der Kontakt 74  ist in fester Verbindung mit dem Kontakt 75,  der über     1iontaktstücken    71, 72 und ,73 ver  schiebbar angeordnet ist.     Fig.    3 zeigt die  Schaltung.

   Ein Pol der Stromquelle 79 ist ge  erdet. Der andere Pol steht unter ,Vermitt  lung eines Schalters 81 durch den Leiter 80  mit dem Pendel 15 in Verbindung. Die Kon  taktklemmen 12 und 13 sind durch die Leiter  32 und 33 an die festen Kontakte 69 und 71  angeschlossen, Die andern Kontakte 68 und  72 stehen durch die Leiter 29 und 30 mit den  Federn 26 und 27 des Rahmens 7 in leitender  Verbindung. Die Kontaktstücke 70 und 73  sind durch die Leiter 77 und 78 mit Elektro  magneten 57, 58 verbunden.  



  Beim Ausschwingen des ganzen Rahmens  7 um eine Querachse wird also das Pendel  15 beispielsweise den Stromkreis über den  Kontakt 12 vervollständigen, so dass der  Stromkreis die folgenden Leiter     umfasst:     Stromquelle 79, Leiter 80, Pendel 15, Kontakt  klemme 12, Kontaktstück 69, Kontaktschieber  74, Kontaktstück 70, Leiter 77, magnetische  Kupplung 54, 58 und zur Erde, und dann zur  Batterie. Das Einschalten der Kupplung ver  anlasst ein Verschieben der Zahnstange 43  und ein     Verschwenken    des Steuerhebels 4,  welcher so verstellt wird, wie ihn der Flieger  selbst verstellen würde, wenn er seine Auf  merksamkeit dieser Tätigkeit zu widmen  hätte.  



  Wird der Flügel 34 durch plötzliche Luft  stösse nach oben oder unten ausgeschwungen,  so wird der Arm 41 mit einer der Klemmen  39 und 40 Kontakt machen. Angenommen,  der Luftstrom treffe den Flügel 34 von unten,  so kommt der Arm 41 in Berührung mit der  Klemme 40. Es fliesst der Strom folgender  massen: Von der Stromquelle 79 durch den  Leiter 80, Arm 41, Klemme 40, Leiter 25, zum       Solenoid    19 und zur Erde. Das     Solenoid    19  \wird erregt, das Brett 11 schwingt aus, so  dass wiederum durch die Bewegung des Pen  dels 15 und seine Berührung des Kontaktes  12 oder 13 ein Stromkreis durch die Schie-           berkontakte    des Brettes 67 zustande kommt,  und die Zahnstange 43 wieder verschoben  wird.  



  Der Kern des     Solenoides    19     bezw.    18 endet  kurz vor einer Feder 27     bezw.    26, mit wel  cher er beim Verschieben Kontakt machen  kann. Hat sich also der Kern genügend weit  verschoben, um beispielsweise gegen die Fe  der 27 anzustossen, so fliesst der Strom nicht  mehr durch das     Solenoid    19, sondern vom  Kern 23 aus zur Feder 27 und zum Kontakt  72, so dass nunmehr die magnetische Kupplung  53, 57 erregt wird, und damit bei     übermässiger     Erregung der ersten Kupplung 54, 58 sofort  eine Ausgleichung der Steuerbewegung des  Flugzeuges erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stabilisiervorrichtung für Flugzeuge, da durch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche auf Änderungen in den Luftbedingungen anspricht, und eine Vor richtung, welche auf Änderungen in der Lage des Flugzeuges anspricht, wobei beide Vor richtungen mit einem Steuerhebel in Wir kungsverbindung stehen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Stabilisiervorrichtung nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmen (7) vorgesehen ist, in welchem das Kon taktbrett (11) beweglich befestigt ist, und dass das Kontaktbrett einen Lothebel be sitzt, durch dessen Bewegung mit Bezug auf das Brett (1l) ein oder mehrere Strom leitungen für die Kontrollierung von Steuer vorrichtungen geschlossen oder geöffnet werden können.
    2. Stabilisiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass dieselbe einen Flügel (34) aufweist, der bei Luftstössen ausschwingt und mittelst eines Armes (41) und Klem men Stromkreise schliesst, in denen das Klemmbrett (11) verstellende Solenoide eingebaut sind, so dass durch diese Beein flussung das Pendel (15) ausgeschwungen und die Teile (57, 58) zum Antrieb des Steuerhebels in Tätigkeit gesetzt werden.
CH92564D 1917-08-10 1917-08-10 Stabilisiervorrichtung für Flugzeuge. CH92564A (de)

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