CH90571A - Selbstladevorrichtung für zwei Sammlerbatterien gleicher Zellenzahl. - Google Patents

Selbstladevorrichtung für zwei Sammlerbatterien gleicher Zellenzahl.

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CH90571A
CH90571A CH90571DA CH90571A CH 90571 A CH90571 A CH 90571A CH 90571D A CH90571D A CH 90571DA CH 90571 A CH90571 A CH 90571A
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battery
switches
charging
charged
switch
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Elektrizitaets-Aktiengesellsch
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Elektrizitaets Aktiengesellsch
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      Selbstladevorrichtung    für zwei Sammlerbatterien gleicher Zellenzahl.    In Betrieben mit Sammlerbatterien ist es  im allgemeinen geboten, zur Sicherung der  Stetigkeit des Betriebes eine Reservebatterie  zu halten. Vorliegende     @    Erfindung bezweckt,  bei derartigen     'Betrieben    mit zwei Sammler  batterien gleicher Zellenzahl bei     jedesmaliger     Entladung der einen Batterie die andere  selbsttätig an den Betrieb anzuschalten und  gleichzeitig den Ladestromkreis für die aus  dem Betrieb genommene, entladene Batterie  zu schliessen.

   Dies wird der Erfindung zu  folge dadurch erreicht,     dass    zwei mehrpolige  elektromagnetische Wechselschalter in das  Leitungssystem eingeschaltet und derart mit  einander verbunden werden, dass beide Schal  ter bei     jedesmaligem    Batteriewechsel umge  schaltet werden, wobei der eine Schalter die  ohne Unterbrechung für den Betrieb erfol  gende     Umtauschung    der entladenen Betriebs  batterie gegen die geladene Reservebatterie  vornimmt, während der andere Schalter den  Ladestrom für die zur sofortigen     Aufladung     bereitgestellte bisherige Betriebsbatterie ein  schaltet.

      Zur näheren Erläuterung der Erfindung  ist auf der beigefügten Zeichnung ein Strom  schema für - die- zur Erreichung der Erfin  dungszwecke vorzusehende Verbindung der  beiden 'elektromagnetischen Wechselschalter  beispielsweise dargestellt.  



  Nach der Darstellung der Zeichnung ist.  die Batterie     Bi    in den Betrieb eingeschaltet,.  während die voll geladene Batterie     Bii    als  in Reserve stehend angenommen ist. Die  Betriebsspannung der Schwachstromanlage  wird von dem Steuerrelais R überwacht,  welches die Einrichtung eines gewöhnlichen  Kontaktvoltmeters besitzen kann, dessen  Wicklung über eineu     Torschaltwiderstand        V          W    an die Verteilerschienen für die Strom  verbraucher angeschlossen ist. .

   Der Anker  dieser Relais betätigt die Kontakte     r1    öder     r2.     Der Schaltvorgang wird durch die elektro  magnetischen Wechselschalter     Xi,        Xii    be  herrscht, von denen nach der Darstellung der  Zeichnung jeder dreipolig mit     Kontakten.        ai          a,    bi     b,,    ei c     bezw.        di   <I>d, ei e,</I>     fi   <I>f</I> . ausge  bildet ist.

   Sinkt nun die von der Batterie     Bi         abhängige Betriebsspannung auf ihr Minimum,  so     schliesst.    der Relaisanker den Kontakt     r1.          Dadurch    erhalten die Schalterspulen<B>81</B> und       8a    von der Batterie     .Bii    Strom, und zwar     Si     über die Kontakte<I>d</I> und<I>b</I> .und     Ss    über die  Kontakte<I>d</I> und b und<I>f.</I> Ausserdem ertönt  der Wecker     Wi    so lange, als die Spulen     S,

       und     9s    über die     #vorerwähn.ten    Kontakte aus       Bji    stromführend sind. Dieses Glockensignal  macht somit die Einleitung des: Ladevorgangs  durch ein auffallendes, hörbares Zeichen be  merkbar, ausserdem ist das Verstummen der  Glocke- nach dem kurzen Anschlag ein Zeichen       dafür:    dass die Umschaltung der Selbstlade  vorrichtung ordnungsgemäss erfolgt ist.

   Die       Ümsclialtang    lässt -sich auch bequem über  wachen durch- Schilder mit     entsprechenden          Aufschriften-,Die.        -SOhilder    sind mit den An  kern der     X-Schalter    verbunden, machen daher  deren-Bewegung mit. und erzeugen durch ihre  Aufschriften in hierfür vorgesehenen Fenstern  ein -bestimmtes Signalbild.  



  ' Die     Kontaktwechslung    findet infolge Er  regung der oben erwähnten Schalterspulen       S1        k93.        sfatt,    so     däss    die Kontakthebel beider  Schalter XI. und     X"    nunmehr die punktierte  Lage einnehmen. Die     TJmwechslung    der Bat  terien ist vollzogen, die-Ladung der entlade-.  neu Batterie     BI    beginnt über die Kontakte       cai,        bi    und     d1.     



  Ist nun die Ladung der Batterie BI be  endet, -so betätigt das durch die Kontakte<B>ei,</B>       bi        und.di    auf. -die zu ladende Batterie     BI     geschaltete Steuerrelais R seinen Kontakt r2.  Es erfolgt     Stromschluss    aus der Batterie     BI     über die Kontakte     di,        bi    durch die Spule $2,  den Wecker W2 und über den Kontakt r2.  Infolge Erregung der Spule. 82 wird - der  Schalter     XI    umgeschaltet und kehrt aus der  punktierten - in die voll gezeichnete Lage  zurück. Die Ladung von     BI    hört auf.

   Gleich  zeitig mit der Einschaltung von 82 gibt der  Wecker     W2    durch.. ein kurzes Glockenzeichen  das.     Schlusssignal,    -die ordnungsgemäss been  dete Ladung wird<B>-</B>deutlich angezeigt. Eine  Betätigung des Schalters     Xii    findet bei La  dungsschluss- nicht statt. Die Batterie     BI       bleibt nun geladen als Reserve     stehen,    bis,  BI, leer ist.   Wenn die Spannung der Batterie     BU    auf  ihre unterste zulässige- Grenze gesunken ist,  'so wird der -Kontakt-     r1    des. Steuerrelais     R     geschlossen.

   Es erhalten dadurch die Spule       Si    und der Wecker     1'Y1    von der Batterie     BI     über die Kontakte     di.    und- b und die Spule     ;9i     über die Kontakte     d1    b.- .f     i    Strom. Die er  wähnten. Spulen .werden     erregti    und der  Wecker     W;    gibt ein -kurzes Glockenzeichen,  das so lange dauert,. als die Spulen<B>81</B> und  84 über die     vorerwähnten-        Tontakte    aus Bi       stfoinführend-    sind.

   Dieses     Glockensignal    zur  Anzeige des Ladungsbeginns' ertönt somit bei  jedem Batteriewechsel.  



  Die     Kontaktwechslung    - findet infolge Er  regung der vorstehend erwähnten Schalter-'  spulen statt, so     däss    die Kontakte des Schal  ters     XI    die     punktierte-    Lage, die von     gu    die       vollgezeichnete    Lage einnehmen. Die, Um  wechslung der Batterie ist vollzogen, die La  dung .der entladenen     *Batterie        Bii    .beginnt  über die Kontakte     a1    und bi und d.  



  Ist nun     die'Lädung=    der Batterie     Bü        be=     endet, so betätigt das durch die Kontakte<B>ei</B>       .bi    und d auf die     zir    ladende Batterie     BI,     geschaltete Steuerrelais R seinen Kontakt r2.  Es erfolgt     Strom'schluss    aus der Batterie     Brr     über, die Kontakte d,     bi:    durch. die Spule     82     den Wecker     Tf2    und über den Kontakt, r2.  Infolge Erregung der Spule S2 wird der Schal  ter     X,-    umgeschaltet und kehrt aus der punk  tierten in die vollgezeichnete Lage zurück.

    Die Ladung von     Brr    hört auf. Gleichzeitig  mit der Einschaltung von     .S2    gibt der Wecker  W2 durch ein- kurzes.     Glockenzeichen    das'       Schlusssignal,    die ordnungsgemäss. beendete  Ladung wird deutlich angezeigt.. Eine Betäti  gung des Schalters     X".    findet bei     Ladungs-          schluss    nicht statt; die Schalterkontakte     be-,"     finden sich jetzt sämtlich- in der vollgezeich  neten Lage, die Ausgangsstellung der Ein  richtung .ist wieder erreicht: .

     Damit- weder beim Batteriewechsel noch  bei Beendigung der Ladung die Schwach  stromanlage in     Mitleiden,löhaft    gezogen wird,      ist nach der Darstellung der Zeichnung an  genommen, dass die Kontakte<I>c,</I> ei des Wechsel  schalters     XI    und e, ei an     XII    ohne Unter  brechung umschalten, was auf der Zeichnung  dadurch' angedeutet ist; dass die     betreffenden     Kontakthebel mit einem längeren     .Kreisbogen     verbunden dargestellt sind, während die übri  gen Kontakthebel der Wechselschalter mit  kurzen Kreisbogen verbunden sind.

     Nach der Darstellung der Zeichnung sind  die Minuspole beider Batterien     BI,        BI,    dauernd  unmittelbar mit dem Minuspol der Schwach  stromanlage verbunden. Das ist bei geerdeten  Schwachstromanlagen nur dann zulässig,- wenn  der Ladestrom aus einem geerdeten Gleich  stromnetz oder aus einer     Gleichrichterlage     kommt: Bei     erdefreiem    Starkstromnetz müssten  bei geerdeter Schwachstromanlage die beiden  Minuspole der Batterien derart über Kontakte       geführt    werden, dass die Ladung der jeweilig  zu ladenden Batterie     erdefrei    durchgeführt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Selbstladen zweier Samm lerbatterien gleicher Zellenzahl mit elektro magnetischen Schaltern, von denen immer eine am Betriebsnetz liegt, während die andere voll geladen wird oder unbenutzt in Reserve steht, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den mehrpoligen elektromagnetischen Wechsel schalter derart miteinander in Verbindung stehen, dass bei entladener Betriebsbatterie eine selbsttätige Umschaltung beider Schalter unter dem Einfluss eitles Steuerrelais statt findet, wobei der eine Schalter (XII) die ohne . Unterbrechung für den Betrieb - erfolgende Umtauschung der entladenen Betriebsbatterie gegen die geladene Reservebatterie vornimmt, während der andere .
    Schalter (XI) den Lade strom für die zur sofortigen Aufladung bereit gestellte bisherige Betriebsbatterie einschaltet; nach deren Volladung die Abschaltung unter dem Einfluss des Steuerrelais erfolgt.- UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung. nach Patentanspruch, dadurch . gekennzeichnet, dass bei beendeter Ladung der jeweils zu ladenden.
    Batterie von den beiden Wechselströmschaltern nur der eine (XI) umgeschaltet wird, wodurch der,Läde- vorgang unterbrochen und das Steuerrelais' wieder an -das Betriebsnetz geschaltet wird und daraufhin die geladene Batterie als Reserve unbenutzt so lange stehen bleibt, bis die Betriebsbatterie entladen _ist.- 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaltung ddrch von dem Steuerrelais gesteuerte sinnlich .wahrnehmbare Signale derart angezeigt wird;
    dass ein Nichtan- sprechen der Wechselschaltergemeldetwird.
CH90571D 1918-08-06 1919-09-09 Selbstladevorrichtung für zwei Sammlerbatterien gleicher Zellenzahl. CH90571A (de)

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