Anlass- und Abstelleinrichtung an Sehallwieder-abema.sehinen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anlass- und Abstelleinrichtung an Schallwiedergabeinaschinen (Sprechmaschi- nen, Phonographen etc.) mit einem rotieren den Schallplattenträger und einem darüber hinweg beweglichen, mit einem Schall erzeugungsglied versehenen Schallarm.
Die vorliegende Anlass- und Abst,ellein- richtung hat nun den Vorteil vorzüglicher Wirkungsfähigkeit bei jeder Zalit von Um gängen per cm auf die Schallscheibe.
Ein Übelstand bisheriger Villass- und Abstelleinrichtungen genannter Art liegt darin, dass nach dem Stillsetzen des Schall armes die Schallplatte nicht sofort still steht, sondern vor dem Abstellen der Ma schine noch niebrere, oft bis ?0 Umgänge macht, wodurch (las unangenehme,
krat zende Geräusch der Nadel auf der Schall platte verlängert wird. Dieser tbelstancl wird bei der vorliegenden Einrichtung da durch vermieden, class der Motor nach denn Anhalten des Schallarmes gestoppt wird.
Maschinen mit vom Schallarm gestcuer-
EMI0001.0036
teil <SEP> @ill@ttl- <SEP> Lind <SEP> @bstelleinriclitungen <SEP> fan den <SEP> bisher <SEP> aus <SEP> denn <SEP> Grunde <SEP> - <SEP> keine <SEP> Auf nalinie, <SEP> weil <SEP> bei <SEP> denselben <SEP> spezielle <SEP> Sorg falt <SEP> verwendet <SEP> werden <SEP> musste, <SEP> um <SEP> den
<tb> Schallarm <SEP> 7.1L <SEP> bewegen, <SEP> dessen <SEP> B@R-elln '@ richLung <SEP> umzukehren <SEP> oder <SEP> dessen <SEP> Ge schwindigkeit. <SEP> zti <SEP> erhöhen. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> neuen
<tb> Masciiilie <SEP> sind <SEP> null <SEP> zur <SEP> Beseiti1tni- <SEP> feile
<tb> (\belstandes <SEP> so <SEP> einfache <SEP> und <SEP> dauerhafte <SEP> Mit tel <SEP> vorgesehen.
<SEP> dass <SEP> praktisch <SEP> die <SEP> Wahr 9e'lwinlichkeit <SEP> des <SEP> _Xuftretens <SEP> voll <SEP> Störungen
<tb> behoben <SEP> ist, <SEP> -wenn <SEP> dem <SEP> Schallplattenträ;-er
<tb> oder <SEP> dein <SEP> Schallami <SEP> eine <SEP> grössere <SEP> Gesellwin cIigkeit <SEP> oder <SEP> dem <SEP> letzteren <SEP> eine <SEP> j?nll:
ehr bcwel-ung <SEP> erteilt <SEP> -wird.
<tb> Genüiss <SEP> der <SEP> Erfindwi,l- <SEP> stehen <SEP> der <SEP> Schall plattentrii,Ter. <SEP> wie <SEP> ati@li <SEP> der <SEP> Schallarm <SEP> je
<tb> mit, <SEP> einem <SEP> Bade <SEP> eines <SEP> Differential-etriebes
<tb> in <SEP> Wirkllig'sverbinclting, <SEP> welche <SEP> beiden <SEP> Plä dor <SEP> in <SEP> chl <SEP> drittes <SEP> Placl <SEP> einreifen, <SEP> dessen
<tb> Achse <SEP> mit <SEP> einer <SEP> AhstellvoiTii-litung- <SEP> in <SEP> Wir kungsverbindung <SEP> stellt. <SEP> Die <SEP> Verbindung
<tb> zwischen <SEP> denn <SEP> einen <SEP> der <SEP> erst=genannten <SEP> Ptä der <SEP> und <SEP> dein <SEP> Schallplattenträger <SEP> ist <SEP> eine nachgiebige zwecks Vermeidung von Be schädigungen an der Einrichtung bei ver mehrter Geschwindigkeit des Schallarmes.
Bei im Gange befindlicher Maschine wer den die beiden erstgenannten Räder in ent gegengesetztem Sinne, aber mit gleicher Ge schwindigkeit angetrieben, wobei das dritte Rad sich lediglich um seine Achse dreht. während bei abnehmender Geschwindigkeit des Schallarmes oder beim Stillstande des selben die Achse des dritten Rades eine Stellungsänderung erfährt und damit eine Betätigung der Abstellvorrichtung herbei führt.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes.
Fig. 1 und 2 sind eine Draufsicht und ein Aufriss einer ersten Ausführungsform in Verbindung mit einem Elektromotor; Fig.3 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform in Verbindung mit einem Federmotor; Fig. 4 ist ein Detailaufriss mit teilweisem Schnitt: Fig. 5 ist ein Schaubild der Anlass- und Ab stellvorrichtung; Fig. 6 ist ein Vertikal schnitt durch dieselbe. und Fig. i ist das Schaubild einer Einzelheit.
Die in den Fig. f bis 7 dargestellten Teile sind mit Ausnahme der oben in Fig. 5 veranschaulichten, zum Anlassen und Abstellen des Federmotors dienenden Organe bei beiden Ausführungs formen gleich beschaffen.
10 bezeichnet den auf der Unterseite der Motorplatte ü angebrachten Elektromotor, welcher eine vertikale, die Platte 7.7. durch ziehende, den Schallplattenträger 13 (Fig.2) tragende Welle 12 antreibt. Auf einem durchbohrten Ansatz 14 der Platte 17 ist eine Lagerhülse 15 für den Schallarm be festigt. Eine Flansche 15' der Hülse 15 sitzt auf dem Ansatz 14, während ein Fortsätz 7.6 der Hülse 15 in die Bohrung des Ansatzes passend eingesetzt ist.
Der Schallarm besitzt einen horizontalen, die nicht gezeichnete Schalldose tragenden Teil 17 und einen vertikalen Teil 18, welcher gemäss Fig. 1 mit einem Schalldeflektor 18' verbunden ist.; statt dessen könnte auch ir- gendein Schallverstärkungshorn anvewen- det sein. Im vertikalen Teil 18 ist eine Hülse 79 befestigt. Dieselbe ist am oberen Ende mit einer Anzahl Vorsprüngen. versehen, wel che in entsprechende Aussparungen im Teil 18 eingreifen.
Am unteren Ende der Hülse 7.c9 angebrachte Vorsprünge greifen in e:a- ,sprechende Ausschnitte 20 (Fig. 5) eines in einer Aussparung "2 des Fortsatzes 14> schwingbaren Verbindungsarmes 21. Durch diese Verbindung zwischen dem Schallarm und dem genannten Verbindungsarm 2i werden die Bewegungen des Schallarme auf den Verbindungsarm übertragen, so dass bei der Bewegung des Schallarmes quer über die Schallplatte der Verbindungsarm 21 um den gleichen Winkel bewegt #,vird wie der Schallarm.
Das Anlassen und Ab stellen der Maschine wird durch die Be "je- gungen des Schallarmes durch Vermiltlur-g@ cles Verbindungsarmes 21 bewirkt.
23 (Fig. 1) ist der übliche, an der den Motor 10 mit Strom speisenden Leitung ' i befestigte Stecker, und 25 und \?(i sind mit einem üblichen, nicht gezeichneten Schal ter verbundene Leitungen. Der Schalter be findet sich in einem Gehäuse 27, welches von einer mittelst Schrauben 29 Ti.-. 2@ an der Motorplatte 11 befestigten La gerplatte29 getragen wird.
Der Motorstromkreis wird im genannten Schalter durch ein mit einer mit dem Schaltergehäuse verbundenen Hülse<B>32</B> (Fig. 6) verschiebbares Gleitstfich 31 geöffnet und geschlossen. Eine Feder ^^ ist bestrebt, das Gleitstück 31, cl. h. clas An lass- und Abstellorgan, nach rechts zu schie ben.
Auf der Unterseite besitzt das Gleit stück 31 eine umgekehrt V-förmige Kerbe 34 zu einem später angegebenen Zwecke. Der Vorderteil des Stückes 31 ist g-ezabelt und greift ein in der Hülse 32 befestivter Stift 36 zwecks Verhinderung der Drehun. des Stückes. 31 zwischen die Gabelarme des letzteren. Das. Gabelende des Gleitstückes 31 trägt eine Rolle 37, auf welche ein am Ver bindungsarm 2.1 drehbar angeordneter @:c@lc- ken 38 einzuwirken bestimmt ist.
Eine Feder hält diesen Nocken normal mit einem eben- falls am Arm 21 befestigten Stift 39 im An schlag. Wenn beim Bewegen des Schall armes gegen die Mitte der Schallplatte der Nocken 38 auf die Rolle 37 drückt, so wird das Gleitstück 31 nach links in die Stellung nach Fig. 6 bewegt und wird dieses Stück durch eine in die Kerbe 34 eingreifende Klinke 40 in dieser Stellung gehalten. Die Klinke 40 sitzt auf einem Stift 41, welcher in einem gehäuseartigen Teil 42 der Lager platte 28 gelagert ist.
Durch Öffnungen in den Seitenwänden des Gehäuseteiles 42 reicht. die das Gleitstück 31 tragende Hülse 22. Eine am unteren Ende am Gehäuseteil 42 befestigte Feder 43 ist bestrebt, die Klinke 40 , aus der umgekehrt V-förmigen Kerbe 34 zu ziehen.
Wenn die Teile in der in Fig-. 5 und 6 gezeigten Stellung sind, wird die Klinke 40 in Eingriff mit der Kerbe 34 gehalten, uni das Gleitstück 31 in einer den Betrieb der Maschine gestattenden Stellung zu erhalten. Zu diesem Zweck greift das abgeschrägte Ende eines Stiftes 44 unter die Nase der ge nannten Klinke 40. Das andere Ende des Stiftes 44 trägt eine Hülse 45 (Fig. 6 und 71. welche eine Achse 46 lose umgibt. Das obere abgescliriigte Ende des Stiftes 44 durchzieht.
einen Schlitz 44' (Fig. 5) im Boden des Ge häuseteiles 42. um die Beweguni- des Stiftes 44 um die Achse 46 zti begrenzen. Hierbei wirkt das innere, in Fig. 5 rechtsseitige Ende des Schlitzes 44' als Anschlag für den Stift 44, so. dass (fieser Stift, während er die Klinke 40 im Eingriff mit der Kerbe 34 fest hält, sich nicht so weit bewegen kann, dass er sich 'mit der Klinke verklemmt.
und ihrer Bewegung unter der Klinke hinweg erheb- lichen Widerstand entgegensetzt.
Der Stift 44 trägt lose einen konischen Zahnkolben 4i, welcher mittelst eines auf ersterem befestigten Ringes 4g in Stellung gehalten wird. In (fiesen Zahnkolben 47 greift (las erste Kegelrad 49 eines Differential getriebes, welch ersteres ebenfalls auf der Achse 46 lose sitzt und eine Nabe 50 (Fig.6\ besitzt.
Letztere ragt durch eine (Öffnung in der Seitenwand 51 eines mit Flanschen 52 und 53 versehenen Gehäuses. Im montierten Zustand ist die Gehäuseflansche 52 mittelst Schrauben 55 an der Flansche 54 des Ge häuses 4? und die Flansche 53 am Roden dieses Gehäuses befestigt.
Die Nabe 50 ist in der Drehrichtung mit iler Nabe einer ebenfalls auf der Achse 46 lose sitzenden Scheibe 56 fest verbunden. Eine Scheibe 58 (Fig-. 4 und 6) sitzt mittelst eines Keiles 57 auf der Nahe der Scheibe 56 und besitzt drei sich verjüngende Aus sparungen 59, von denen jede eine frei ge lagerte Rolle 60 aufnimmt. Die Rollen 60 sind bestimmt,
mit einem Zahnkranz 61 in Khniniverbindnng zu treten. Der Zahnkranz 61 greift. in eine am unteren Rande einer t@bwärls gerichteten Flansche 63 des Ver- hind.ungsarnies 21 angebrachte Vei-za-hnting (>?. kirre 1?ndplatte 64 überdeckt die Scheibe 58 und den Kranz 6t nach aussen und eine auf (las Ende der Achse 4.6 geschraubte Mut ter 6'")
hält die Teile in der in Fig. 6 gezeig ten Stellung. "\uf diese Weise wird (las Ke- gcIra(l 49 in der Uhrzeigerrichtung (Fig.4\ gedreht., wenn der Schallarm während der R%ircler,
valie quer über die Schallplatte be- wcgt wird. Wenn der Schallarm von Hand irr die Ausgangsstellung zurückgedreht wird, wird (las Kegelrad 49 nicht gedreht,
indem rlcr Zahnkranz 61 bei seiner Dreliting in einer ziir Irlirzei2erdreliung- entgegengesetz- ten Richtung die Rollen 60 von den engeren Enden der Aussparurig-eri 59 nach den wei- iercii Enden bewegt,
wo sie sich wirkungs- los drehen. Hierbei findet keine rLlbertra- gung (leg Bewegung des Zahnkranzes auf dii@ Kegelrad 49 statt-. Wenn ,jedoch der Kranz 61- durch die Verzahnun?- 62 in (leg 1-Thrzcigerrichlung ;
e(lreht wird, bewegt er die Rollen 60 in ,gleielier Richtung und heilt sie in den Aussparungen 59 zwischen die Scheibe und den Zaliril:ranz fest, wo durch die Scheibe 58 und (las Kegelrad 49 in (leg Uhrzeigerrichtung gedreht werden.
In den konischen Zahnkolben 47 greift (.las zweite Kegelrad 66 des Differential getriebes, welches Kegelrad gleichgebaut ist wir. Glas Kel-,eli-acl 49 und durch 1.rbertra- g nn--sorgane vom Motor aus mit. gleicher Ge=ciiivinciigi>eit wie das Rad 49, aber in entgegengesetzter Richtung wie letzteres an getrieben wird.
Auf der vertikalen Welle 12 .Fig. \' und ssj sitzt eine Schnecke 67, wel che ein am einen Ende einer in Hängelagern 70, 71 gelagerten Welle 69 befestigtes Schnek- kenracl 68 treibt. Das ändere Ende der Welle 69 trägt einen Zahnkolben 72, welcher in ein Rad 73 ein,-reift. Letzteres sitzt lose auf einer auf der Achse 46 lose sitzenden,
aber mit der Nabe des Kegelrades<B>66</B> in der Dreh- richtung fest verbundenen Hülse 74. Zu einem naelifolgend beschriebenen Zwecke ist zwischen dem Schallplattenträger i3 bez"@-. dein Rad 73 und dein Kegelrad 66 eine nachgiebige Verbindung in Form eines Fril_tionsantriebes vorgesehen und sind eine Stahlscheibe '75 und eine darauf befestigte
hatitschuksclieibe 76 auf der Hülse 74 fest montiert, wobei die Stahlscheibe 7.5 1e,-eil eine Fläche des Rades 73 anliegt. Eine- auf der Hülse i i festsitzende Stahlscheibe ii legt sich gegen die andere Fläche des Rades 73, und werden die Teile mittelst Muttern 78 und <B>79</B> in Stellung gehalten.
Wenn die Teile in der in Fig. 5 und 6 gezeigten Stellung sind, drehen sich unter dem Einflu#-se des :Motors die Kegelräder 49 Lind 66 mit gleicher Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen, und wird der Zahnkolben -#U um seine Axe gedreht und die Wiedergabe vollzieht sich.
Eine allfäl lige Vermehrung der Geschwindigkeit des Rades 49 bewirkt, dass der Stift 44 sicher gegen das Ende des Schlitzes 4f hin ge- dreli t wir cl, damit im Eingriff mit clei, Klinke 4O gehalten wird.
Wenn der Schall arm seine Bc-,A:egung vollendet, z. B. wenn er das Ende der Schallplatte erreicht, steht das .: an ihre an,etriebene Rad 49 ebenfalls still. während das vom Motor angetriebene Kcgelracl 66 seine Drehung fortsetzt.
Diese fortvesetzte Drehung des Rades 66 dreht nielit nur den Kolben 47 um seine Axe, sondern dreht auch den Stift 4! um die Achse 46. Hierdurch wird das abgeschrägte
EMI0004.0086
Ende <SEP> des <SEP> Stiftes <SEP> 44 <SEP> von <SEP> der <SEP> wa#e <SEP> oler <SEP> filinlcc
<tb> 40 <SEP> weggerückt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> @cler <SEP> , <SEP> di,
<tb> Klinke <SEP> 40 <SEP> aus <SEP> der <SEP> Kerbe <SEP> 301i <SEP> des <SEP> C"@leit@;
<SEP> itht
<tb> 31 <SEP> ausrücken <SEP> kann. <SEP> Die <SEP> Feder <SEP> 33 <SEP> @o11in#Alk
<tb> nun <SEP> dieses <SEP> Strick <SEP> nach <SEP> rechts <SEP> in <SEP> die <SEP> Stellutr,
<tb> nach <SEP> Fig. <SEP> 2, <SEP> wodurch <SEP> derotorstronzl;rei@
<tb> geöffnet <SEP> und <SEP> die <SEP> Mas(Iiine <SEP> abgestellt.
<tb> Bei <SEP> der <SEP> AusfVilirtnil-'sforrii <SEP> der <SEP> Sprech nraschine <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> und <SEP> .) <SEP> mit. <SEP> Feclerniot@ii 10' <SEP> bezeichnet <SEP> 80 <SEP> die <SEP> Iie\tüaior:@:elle <SEP> und <SEP> 81
<tb> eine <SEP> auf <SEP> diese <SEP> \Velleeheilte <SEP> F <SEP> -'',:ti,-ii;@ scheibe. <SEP> Bei <SEP> dieser <SEP> .lusführungsforin <SEP> 1), wirkt <SEP> die <SEP> T <SEP> inksbewegung <SEP> des <SEP> Gleitstücl-Iu;
<tb> 31 <SEP> durch <SEP> Zwischenglieder <SEP> ein <SEP> M'e-beu-ezeri
<tb> von <SEP> Friktionsbacken <SEP> 82 <SEP> von <SEP> der <SEP> Frikt.ions scheibe, <SEP> um <SEP> ein <SEP> Anlassen <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> zti
<tb> gestatten, <SEP> w-ilirend <SEP> dieechtsbe-vegung <SEP> de\
<tb> Gleitstückes <SEP> 'Fig. <SEP> Sein <SEP> Anpressen <SEP> der <SEP> Fril:
tionsbacken <SEP> 82 <SEP> gegen <SEP> die
<tb> 81 <SEP> und <SEP> damit <SEP> ein <SEP> Stillsetzrii <SEP> cler <SEP> lla@eliirre
<tb> bcwirlct. <SEP> Die <SEP> genannten <SEP> Zwischernnittel <SEP> be sitzen <SEP> einen <SEP> Hebel <SEP> 83, <SEP> dessen <SEP> eines <SEP> Ende <SEP> am
<tb> hinteren <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Gleitstückes. <SEP> ;1 <SEP> anlie:
''F,
<tb> und <SEP> dessen <SEP> anderes <SEP> Ende <SEP> am <SEP> oberen <SEP> End einer <SEP> Hülse <SEP> 84 <SEP> .(Fig. <SEP> 5) <SEP> hefestig-i, <SEP> ja. <SEP> l.f@tzter e
<tb> sitzt. <SEP> auf <SEP> einem <SEP> an <SEP> der <SEP> Lagerplatte <SEP> \'8 <SEP> be festigten <SEP> Stift <SEP> 83 <SEP> und. <SEP> trugt <SEP> am <SEP> unteren <SEP> Enrlu
<tb> einen <SEP> Arm <SEP> 86, <SEP> dessen <SEP> freies <SEP> Ende <SEP> eine <SEP> k_ dernde <SEP> Zunge <SEP> 87 <SEP> trägt. <SEP> Diese <SEP> Zu,i-e <SEP> I < < ,1
<tb> sieb <SEP> gegen- <SEP> einen <SEP> abzT:äris <SEP> ra;-ende:
i <SEP> < \rni
<tb> 5s <SEP> eines <SEP> in <SEP> @agei n <SEP> SO <SEP> gelagerten <SEP> Bolzeir.ee9,
<tb> welcher <SEP> ein <SEP> Tragorgan <SEP> 91 <SEP> für <SEP> die <SEP> I'ril@tions backen <SEP> 82 <SEP> trägt, <SEP> -welche <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Frilcti-,ris scbeibe <SEP> 8-1 <SEP> l-epresst <SEP> werden, <SEP> um <SEP> den
<tb> stillzusetzen. <SEP> Eine <SEP> Feder <SEP> 9-' <SEP> :<B>)</B>
<tb> die <SEP> Bremsbacken <SEP> 92 <SEP> in <SEP> Einriff <SEP> mi[ <SEP> der
<tb> Scheibe <SEP> 81. <SEP> .
<tb> Die <SEP> Wirhtin'-su:
<SEP> eise <SEP> ist, <SEP> folgende:
<tb> Während <SEP> der <SEP> Wieder 'abe <SEP> -wird <SEP> iler
<tb> Sclia.Ilarm <SEP> 17 <SEP> durch <SEP> den <SEP> Eingriff <SEP> der <SEP> @larlrl
<tb> in <SEP> die <SEP> Schallnut <SEP> quer <SEP> über <SEP> die <SEP> S@@üa11r@l.,tt@
<tb> < ,-efiilii-t <SEP> und. <SEP> demgemäss <SEP> das, <SEP> 1@e,elracl <SEP> !i
<tb> durch <SEP> die <SEP> vom <SEP> Verbindungsami <SEP> 21 <SEP> gene <SEP> Verzahnun127 <SEP> 62 <SEP> tind <SEP> den <SEP> Zahnkrriiiz <SEP> O1
<tb> in <SEP> @iirzei@erriclitnn_ <SEP> ^c@lrelrl. <SEP> Gleic-lrzeiti,
<tb> ,:lr;@@t <SEP> r;@@ <SEP> durch <SEP> dun <SEP> Motor <SEP> mit
<tb> ivir(i <SEP> <B>(Ins.</B> <SEP> T;,<B>-,</B>
<tb> wie <SEP> das
<tb> Bad <SEP> -'_=l), <SEP> ai)er <SEP> in <SEP> cntgcgengcsetzter <SEP> Richtung zu ihm, gedreht.
Beide Räder bewirken eine Drehung des konischen Zahnkolbens 47 uni seine Axe und ein Erhalten der Teile. in der Stellung nach Fig. 5 und 6. Wenn die Be wegung des Schallarmes über die Schall scheibe aus irgendeinem Grunde, z. B. wenn das. <B>Ende</B> dieser Scheibe erreicht ist, auf hört, hört die Drehung des Rades 49 plötz lich auf, während die entgegengesetzte Dre hung des Rades 66 fortdauert. Diese fortge setzte Drehung des Rades 66 bewirkt nicht nur eine Drehung des Kolbens 47 um seine Axe in einer zur Uhrzeigerdrehung ent gegengesetzter.
Richtung, sondern auch durch den Eingriff mit dein stillstehenden Rad 49 ein Abwälzen desselben auf dem letz teren, wodurch das Ende des Stiftes 44 von der Nase der Klinke 40 wegbewegt wird. Das Kegelrad 49 dient so als Widerlager, gegen welches der Zahnkolben bei seiner Drehung durch das Rad 66 anliegt. Die Feder 43 zieht die Klinke 40 aus der Kerbe 34 des Gleit- stückes 31, worauf die Feder 33 dieses Stück nach rechts treibt und durch die beschrie benen Organe die Abstellung der Maschine bewirkt.
Es ist ersichtlich, dass, wenn die Geschwindigkeit eines der Kegelräder 49 bezw. 66 in bezug auf jene des andern in einem bestimmten Sinn differiert, dasselbe Resultat wie beim Stillstehen des Rades 49 erzielt wird. Wenn so die Geschwindigkeit des Kegelrades 49 abnimmt, z. B. infolge einer er-lieblichen Geschwindigkeitsabnahme des Schallarmes, bewirkt die schnellere Dre hung des Kegelrades 66 ein Abwälzen des Zahnkolbens 47 auf dem Rad 49, wodurch das abgeschrägte Ende des Gliedes 44 aus dem Eingriff mit der Klinke gebracht und durch Freigabe des Gleitstückes 31 die Ma schine abgestellt wird.
Wenn die Maschine angelassen werden Soll, wird der Schallarm auswärts in eine über die Anlassstellung hinausgehende Stel lung bewegt (Fig. 1). Beim Passieren der Klinke 38 an der Rolle 37 vorbei bewegt sich erstere um ihre Axe und vom An schlagstift 39 weg, um dann nach dem Pas sieren der Rolle sich wieder gegen den Stift 39 zu stützen. Wie oben erwähnt, wird das Kegelrad 49 nur bei der Drehung des Kran zes 61 in der Uhrzeigerrichtung gedreht. Die Zurückdrehung des Schallarmes in die Ausgangsstellung hat nur eine Drehung des Kranzes 61 zur Folge, welcher mit der Scheibe 58 nur im einen Drehsinn in trei bender Verbindung steht.
Wenn die Teile in der in Fig. 1 gezeigten Stellung sind, ist das abgeschrägte Ende des Stiftes 44 von der Nase der Klinke 40 weg gerückt, und wenn der Schallarm einwärts in die Anlassstellung gedreht wird, kommt die Verzahnung des Armes 21 annähernd in dem Moment mit dem Kranz 61 in Ein griff, in welchem die Klinke 38 auf die Rolle 37 stösst. Zunächst bewirkt die Dre hung des Kranzes<B>61</B> durch die Verzahnung 62 eine Drehung des Rades 49. Hierdurch wird der Zahnkolben 47 nicht nur in Dre hung versetzt, sondern auch auf dem zu dieser Zeit stillstehenden Kegelrad 66 abge wälzt. Die Drehung des Zahnkolbens 47 hält an, bis die Teile in der in Fig. 5 und 6 ge zeigten Stellung sind.
Wenn die Stirnfläche der Klinke 38 auf die Rolle 37 (Fig. i) drückt, wird das. Gleitstück 31 nach links getrieben, und es ist die Bewegung der Teile zeitlich so geregelt, dass die Kerbe 34 gerade in dein Moment der Klinke 40 gegenüber zu liegen kommt, wenn die letztere durch das abgeschrägte Ende des Stiftes 44 auf wärts getrieben wird. In diesem Moment beginnt der Motor zu arbeiten und das Rad 66 in einer zur Uhrzeigerrichtung entgegen gesetzten Richtung zu drehen, und zwar mit einer Geschwindigkeit., welcher jene der Drehung des Kegelrades 49 in der -Uhr zeigerrichtung gleich ist. Die Drehung der Kegelräder bewirkt eine Drehung des Zahn kolbens 47 um seine Axe und ein Verhar ren des Endes des Stiftes 44 im Eingriff mit der Nase der Klinke 40.
Wie Fig. 3 zeigt, kann die Klinke 38 leicht an der Rolle 37 vorbeipassieren, aber auch infolge ihrer fe dernden Lagerung leicht in die Stellung nach Fig. 1 zurückkehren.
Es kommt oft vor, dass nach der Wieder- gabe eines. Vortrag- oder Musikstückes die Wiederholung nur des letzten Teiles des selben gewünscht wird. Meistens bringt hierfür der Operator den Schallarm rasch über die Schallscheibe auf den gewünschten Punkt. Bei bisher angewandten Maschinen mit vom Schallarm betätigter Anlass- und Abstellvorrichtung gab diese Repetition leicht Anlass zu Beschädigungen;
bei der beschriebenen Konstruktion dagegen ist die Gefahr von Beschädigungen durch schroffe Handliaburig der genannten Vorrichtung praktisch vermieden. Der Friktionsantrieb zwischen dem Rad 'i3 und der Scheibe 'i5 verhindert. die Übertragung einer dem Schallplattenträger allseitig von aussen er- teiltF,n schnellenden Bewegung auf Glas Rad 66,
sowie die allfällige Übertragung einer durch die vom Operator vorgenommene schnellende Bewegung des Schallarmes über die Schallplatte bewirkten Drehung der Räder 49 und 66 auf den Motor und den Schallplattenträger, wodurch die Ge fahr des Bruches. von Teilen des Mechanis mus ausgeschaltet ist. Ferner kann eine be schleunigte Drehung der Räder, welche ein übermässiges Anpressen des Stiftes 4!t gegen die Nase der Klinke 40 zur Folge hätte, diesen Nachteil nicht verursachen, da die Bewegung des Stiftes 44 durch den Schlitz 44' !Fig. <B>5)</B> begrenzt ist.
Das Gehäuse 42 wird oben zweckmässig offen gelassen, um die Klinke 710 und die Feder 43 einführen und die in den Gehäu sen \t2 und 51 enthaltenen Teile leicht über sehen und schmieren zu können.
Die beschriebene Anlass- und Abstellvor- richtung lässt sich billiger herstellen als bisherige Vorrichtungen dieser Art und funktioniert zuverlässig, wobei es unwesent lich ist, ob die Zahl der Schallkurven- unig5nge auf der Schallplatte per cm gross oder klein sei.
Durch diese Vorrichtung wird die Masc-liine sofort abgestellt,- wenn der Schallarm nach seiner Bewegung quer über die Schallplatte stillsteht, Nebstdem ist die Vorrichtung einfach und dauerhaft gebaut, so dass von unsorgfältiger Behand- lung herrührende BeschädigunIen prahtiscli vermieden sind.