DE727217C - Schalteinrichtung - Google Patents

Schalteinrichtung

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DE727217C
DE727217C DEP81198D DEP0081198D DE727217C DE 727217 C DE727217 C DE 727217C DE P81198 D DEP81198 D DE P81198D DE P0081198 D DEP0081198 D DE P0081198D DE 727217 C DE727217 C DE 727217C
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DE
Germany
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switching
switching device
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toothed drum
gear
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DEP81198D
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English (en)
Inventor
Karl Petz
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/34Beaters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung für Kinoapparate, und zwar in erster Linie für Vorführungsapparate für Normalfilme und in entsprechender Vereinfachung auch für Schmal- und Kleinbildapparate. Die bisher allgemein gebräuchliche Schalteinrichtung .mit vierschlitzigem Malteserkreuz hat den zweifachen Nachteil, daß erstens ,die Fortschaltperiode und damit die Dunkelperiode an sich verhältnismäßig groß ist und daß sich Malteserkreuze mit mehr als vier Schaltstellungen je Umdrehung ohne weitere Verkleinerung der Stillstandsperiode im Verhältnis zur Fortschaltperiode bei tangentialem Eingriff .des Einzahnes nicht bauen lassen. Die Fortschaltperiode kann bestenfalls auf ein Fünftel bis ein Sechstel der Stillstandsperiode herabgedrückt werden. Der zweite Nachteil liegt darin, daß die .in die Filmlochungen eingreifende Zahntrommel nur einen Umfang von der vierfachen Bildhöhe erhalten kann, daher eine geringe Anzahl von Zähnen gleichzeitig im Film eingreifen können, wodurch die Lochung stark beansprucht und der Film :bald unbrauchbar wird. Mit der Verkürzung der Fortschaltperiode gegenüber der Stillstandp.eriode wird natürlich auch .die Dunkelperiode verkürzt und damit eine größere Bildhelligkeit und Flimmerfreiheit erreicht.
  • Die Erfindung bezweckt nun, diese Übelstände zu beheben und bei gleichzeitiger Abkürzung der Fortschaltperiode im Verhältnis zur Stillstandperiode den Film mit einer größeren Zahl von Stiften der Fortschalttrommel zu fassen.
  • Gemäß der Erfindung sind zwei in zwangsläufigerAbhängi:gkeit mit verschiedenerDrehzahl umlaufende Schaltelemente vorgesehen, die mit einem dritten mit der Zahntrommel gekuppelten und von dem einen Schaltelement geschleppten besonderen Element nacheinander an im Kreis versetzten Stellen kurzzeitig zur Zusammenwirkung kommen und während ihres Zusammenwirkens auf die in die Filmlochung eingreifende Zahntrommel verdrehend wirken um einen Winkel, der durch das Verhältnis der Drehzahlen der Schaltelemente bestimmt ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführung in den Fig. i bis 5 für Normalfilmapparate und in den Fig. 6 bis 9 für Schmal- bzw. Kleinfilmapparate dargestellt.
  • Die durch das ganze Werk gehende Hauptwelle i (Fig. i) rotiert in den Hauptlagern :2 und 3, die als Lagerbüchsen in den Seitenwänden 5 und 6 des Kinoapparates auswechselbar eingesetzt sind. Auf dieser Hauptwelle i rotiert das Zahnrad 9, dessen verlängerte Nabe 8 zugleich als Lager für das mitrotierende Schwungrad 13 sowie für das Antriebszahnrad 14 dient. Die linke Seite des Zahnrades 9 hat eine seitliche Büchse to, die über die Nabe 16 des Hebels 17 reicht. Auf der Büchse io befindet sich die Schlägerrolle 12 mit dem Bolzen i i. Wie schon erwähnt, sind die Teile 8, 9, to und i; starr verbunden und bilden ein einziges Stück, welches um die Hauptwelle i rotiert. Der Antrieb erfolgt vom Zahnrad 15 aus dem Kinowerk. Es ist auch möglich, statt Gleitlager 8 in diesem Teil eine Kugellagerung anzuordnen.
  • Das Vorgelege 29 mit den Zahnrädern 28 und 30, welches um die Welle 27 rotiert, überträgt die rotierende Bewegung des oben beschriebenen Schlägerteiles vom Zahnrad 9 auf das große Zahnrad 24, welches dadurch die gleiche Drehrichtung bekommt wie der Schlägerteil, jedoch in langsamerem Tempo. Das Umlaufverhältnis _ der beiden Teile ist auf 8:1 berechnet.
  • Hebel 17 ist mit seiner Nabe 16 (Fig. i und 3) an der Hauptwelle i mittels Stiftes 16' festgekeilt. Unten ist der Hebel 17 mit einem kleinen Gegengewicht versehen, seine Drehbewegung mit der Hauptwelle i ist zwischen den Backen 25 und 26 (Fig. 3) auf den Winkel a begrenzt. Die Backen 25 und 26 sind auf dem Zahnrad 24 befestigt. Am oberen Arm trägt der Hebel, 16, 17 den Bolzen 18, an welchem der Hebel 1g, mit einer Nase 1g' versehen, schwenkbar gelagert ist. Oben trägt der Hebel i9 den Bolzen 21, der diesen Hebel ig mit dem Zwischenglied 22 und durch den Bolzen 23 mit dem Zahnrad verbindet. Bolzen 23 ist am Zahnrad 24 befestigt.
  • Wie aus Fig.2 ersichtlich, wechselt der Bolzen 23 je nach der Stellung des Zahnrades 24 seine Stellung, dadurch kommt nach jeder Achteldrehung des Zahnrades 24 der Hebel ig in eine Lage, wie in Fig. 2 dargestellt, das ist mit ,der Nase 1g' in die Laufbahn der Schlägerrolle 12 hineinragend.
  • Die Schlägerrolle 12 hat die Aufgabe, während eines Bruchteiles ihres vollen Kreisumlaufes um die Hauptwelle i (Fig. 2) die hineinragen-de Nase 1g' des Hebels 1g und mit ihr den Hebel 17 mit der Hauptwelle 1 und der darauf befestigten Filmtransportrolle 4 bis in die strichlierte Stellung mitzunehmen (Fig. 2). Die Transportrolle ,4 zieht hierbei mit ihren Zähnen den Bildstreifen um ein Filmbild weiter. Dieser Vorgang ist ein Bildschaltvorgang. Die Hauptwelle i rotiert somit ruckweise jedesmal um ein achtel Teil ihrer vollen Umdrehung.
  • Die Schlägerrolle streicht nun bei der Nase 1g` des Hebels ig in ihrer Laufbahn im Uhrzeigersinn (Fig.2) vorbei und hat fast ihre volle Bahn zurückzulegen bis zum neuen Anschlag auf die Nase 1g'. Unterdessen dreht sich das Zahnrad 24 wieder um ein Achtel seiner vollen Umdrehung in der Pfeilrichtung weiter und bringt den Bolzen 23 wie den Hebel 19 mit der Nase 1g' wiederum in die Lage, daß die Nase 1g' erneut in die Laufbahn der Schlägerrolle llii7-einragt.Währenddessen bleibt der Hebel 17 mit dem Bolzen i8 und somit auch die Hauptwelle i mit .der Transportrolle 4 stehen.
  • Sobald die Schlägerrolle i2 die Nase i9' wieder erreicht, wiederholt sich der Vorgang, wie früher beschrieben, von neuem. Der Vorgang wiederholt sich achtmal im Unikreis im Sinne des Uhrzeigers, bis die Stellung der Teile nach Fig.2 wieder erreicht wird. Damit macht die Transportrolle .4 ihre volle Umdrehung, wobei sie den Bildstreifen um acht Filmbilder ruckweise «-eitertransportiert.
  • Während des Bil:dschaltvorganges muß die Projektion im Vorführungsapparat jedesmal abgeblendet werden. Es sei hierbei bemerkt, daß eine Blende mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit wie der Schläger mit diesem nicht Schritt halten kann, nachdem der Schläger nach jedem Schaltvorgang über seine volle Umdrehung noch um ein achtel Teil mehr braucht bis zum nächsten. Wenn das Antriebszahnrad 14 des Schlägerwerkes z. B. 16o Zähne hat, muß das Zahnrad für die hier nicht eingezeichnete Blende also um ein Achtel mehr, d. i. 16o + 2o = 18o Zähne haben. Der Zeitraum der Abblendung, also die Dunkelpause, wird während -eines Bildwechsels bei dieser Ausführung etwa auf einen achtel Teil verkürzt, was man bei den gegenwärtigen Maltesersperren noch nicht erreichen konnte.
  • Die Scheibe 45 mit ihren Einschnitten 45' ist auf der Hauptwelle i mittels Stiftes 46 festgekeilt und dient zur Abriegelung der Teile 17, 18 und der Transportrolle 4 während des Stillstehens: Auf dem Vorgelege 29 befindet sich das Zahnrad 40, durch welches mittels Schraubenzahnung das äuf der Welle 42 rotierende Zahnrad 43 im Verhältnis von i : i angetrieben wird (Fig. i, 2 und 4). Das Zahnrad 41 ist aus einem Stück mit der Scheibe 43 hergestellt; diese hat zwei gegenüberstehende sektorenförmige Flügel. Sie rotiert in derRichtung desPfeiles K (Fig. i) und greift in der Ruhepause nach jedem Schaltvorgang in je einen Einschnitt der Scheibe 45 ein. Die Achse 42 liegt in den Lagern 44 und 44', welche gabelförmig mit dem Unterteil 35 des größeren Hebels 37 ein Stücktilden. Dieses Stück 37, mit eineue Hebelarm 37' nach oben versehen, ist auf den inneren Haufen 7 der linken Seitenwand 5 des Apparatkastens aufgesetzt und somit um die Achse der Hauptwelle i schwenkbar. Durch diese Einrichtung soll eine Veränderung der Ruhelage der Transportrolle 4 und somit .die Bildverstellung im Bildfenster des Projektionsapparates ermöglicht werden. Der Hebelarm 37' hat oben im Bogen eine Verzahnung, in die das kleine Zahnrad 39 eingreift. Däs Zahnrad 39 wird von einer durch die Seitenwand 5 gehenden Welle von außen mit der -Hand betätigt und kann dadurch langsam -geschwenkt werden. Der Stellring 38 dient als zeitlicher Anschlag für den drehbaren Teil 37 auf dem Haufen 7 des linken Lagers.
  • Die Welle 27, auf welcher das Vorgelege 29 rotiert, ist links mit dem Stift 36 im Gußstück in -der Bohrung 35.festgekeilt, andererseits aber durch den Stellring 33 und den Stift 34 festgehalten.
  • Um das Einspielen des Schlägers mit den anderen beweglichen Teilen durch das Vorgelege 29 bei der Montage wie bei Reparaturen leichter zu ermöglichen, sind an dem auswechselbaren Zahnrad 28 für die jeweilige Stellung Langlöcher 32' vorgesehen, durch die die Stellschrauben 32 greifen.
  • Sämtliche Zahnräder sollen eine schräge Zahnung .erhalten, um einen ruhigen Gang zu gewährleisten, was - für die einwandfreie Funktion der Einzelteile wichtig -ist. Statt der Schraubenräder können auch Kegelräder, vorteilhaft solche mit Schraubenverzahnung, angewendet werden.
  • Die Albnutzung der Lager in den rotierenden Teilen auf der Hauptwelle i ist denkbar gering, zumal sich alle diese Teile samt der Hauptwelle in der gleichen Richtung drehen lassen.
  • Bei den bisher gebräuchlichen Projektionsapparaten sind dieDruckrollen für dieTransportrolle häufig am unteren Teil der Bildfenstertür angebracht. Wegen doppelt so großen Durchmessers der Filmtransportrolle 4 nach der erfindungsgemäßen Bauart ist diese Ausführung hier nicht- möglich. Statt dessen ist ein besonderer Arm 47 in kleinem Maßstab, in Fig.5 dargestellt, vorgesehen, der auf der Außenseite des linken Hauptlagers (Fig. i) mittels Klemmschraube 48 befestigt ist. Auf dem Bolzen 52 lagernd, der zugleich eine Führungsrolle 51 für den Film trägt (Fig. 5), ist der Arm 53 angebracht, welcher die zwei Druckrollen 54 und 55 durch Federkraft nach oben drückt. Um eine fühlbare Pressung der Druckrollen 54 und 55 gegen die Filmtransportrolle 4 zu erreichen, ist ein Vorsprung 47' an dem Arm 47 vorgesehen. Mittels id.er Schraube 56 kann man den gewünschten Anschlag einstellen.
  • Wie aus Fig. 5 zu sehen ist, greifen in dieser Ausführung etwa. je io bis 12 Zähne in die Perforation beiderseits .des Filmstreifens ein. Durch die 2o bis 24 eingreifenden Zähne wird die übertragene Zugkraft von der Rolle 4 auf den Filmstreifen auf .einen großen Umfangsteil verteilt.
  • Fig.6 zeigt den Schlägermechanismus für Schmal- und Kleinfilmapparate im Schnitt längs der Hauptwelle. Die Hauptwelle ioi rotiert in den Lagern 102 und 103. Lager 103 ist in der rechten Seitenwand 103' des Apparatkastens angebracht. Lager rot ist dagegen als frei tragender Arm waagerecht nach rückwärts verlaufend durch Schrauben an der Außenseite der linken Seitenwand 103' des Kastens befestigt. Auf der Hauptwelle sind der Schläger i i i sowie das Antriebszahnrad i i9 fest aufgekeilt. Die Hauptwelle ioi ragt auf der rechten Seite des Apparatkastens ungefähr so weit hinaus, daß man ein Schwungrad mit Keilnut für Riemenantrieb auf ihr noch anbringen kann. Der Antrieb erfolgt mittels Rundriemens durch einen kleinen Elektromotor. Das Schwungrad ist samt automatischer Kupplung zwischen diesem und der Hauptwelle nicht dargestellt. Die Kupplung wird bei den bisher üblichen Apparaten zwecks Stoppens beim Titelbild auf Schmalfilmen in verschiedensten Ausführungen verwendet.
  • Der Schläger i i i ist an der Hauptwelle ioi festgekeilt und trägt .den Balzen 117 mit der Schlägerrolle 1z8, welche im Umkreis um die Hauptwelle ioi läuft.
  • Das Vorgele ge mit den Zahnrädern 121 und 123 rotiert um die Welle 124 und überträgt die rotierende Bewegung des Zahnrades iig von der Hauptwelle ioi auf das Zahnrad 114 im Verhältnis von 16: 1. Das Zahnrad 114 sitzt mit seiner Nabe i i4' auf .der i Hülse 113' fest. Die Hülse l l3' bildet zugleich das Lager der mit dem Zahnrad 114 auf der Hauptwelle rotierenden Scheibe 113, deren äußerer Rand schalenartig eingebördelt über den Schläger i i i reicht.
  • Die Filmtransportrolle Zoo ist so groß, daß 5 auf ihrem Umfang 16 Schmalfilmbilder Platz haben. Sie besitzt eine verlängerte Nabe io4@, die bis zum Schläger i i i in das Innere des Apparates reicht, und ist auf der Hauptwelle lose angebracht. Auf ihrer verlängerten Nabe ist der Hebelarm 105 mittels zwei Schrauben 1o6 festgeklemmt. Der Hebelarm 105 trägt oben den Bolzen 107, auf welchem der Kipphebel 1o8 mit einer Rolle iog schwenkbar gelagert ist (Fig. 7, 8 und 9). Der Bolzen 11o, auf welchem die Rolle iog sich dreht, ist etwas verlängert. Er ragt durch die Seitenwand der Schale 113 (Fig. 6), wobei er im Einschnitt 113" (Fig. 7) an der Seitenwand der Schale 113 eine Führung bekommt. Die Nase des Kipphebels 1o8 ragt in die Laufbahn der Schlägerrolle (Fig.7).
  • Die Schlägerrolle 118 schiebt nun bei ihrem Umlauf diesen Kipphebel 1o8 so weit, bis er mit seiner Laufrolle .an der am Umfang der Schale 113 auslaufenden Öffnung keinen Halt mehr hat und kippt. Der Bolzen 107 wechselt somit bei diesem Vorgang seinen Platz und rückt damit den Hebelarm 1o5 und die Transportrolle 104 um einen sechzehntel Teil ihrer vollen Umdrehung ,weiter (Fig. 8). Dabei macht das Zahnrad 114 mit der Schale 113 stetig seinen langsamen Weg in der Pfeilrichtung und bringt den Kipphebel 1o8, während die Schlägerrolle 118 ihre volle Bahn im Umkreis macht (Fig. 4), wieder in seine frühere Lage, d. i. mit der Nase in die Laufbahn ..der Schlägerrolle i 18 hineinragend.
  • Nun beginnt der oben beschriebene Vorgang von neuem und wiederholt sich im Kreis sechzehn Mal, bis der 'Hebelarm i a5 mit dem kleinen Kipphebel 1o8 wiederum in die Lage wie Fig. 6 und 7 zurückkehrt.
  • Der Schläger iii mit der Hauptwelle ioi hat also im Verlauf dieser Zeit sechzehn Umdrehungen gemacht, während die übrigen Teile, wie Zahnrad 114 mit Schale 113, sich nur einmal um die Hauptwelle drehen. Ebenso dreht sich :dann auch die Transportrolle 104 nur einmal um die Hauptwelle 1o1, jedoch ruckweise, bei jeder Bewegung den Filmstreifen um ein Filmbild weiterziehend. Sie transportiert somit sechzehn Filmbilder bei einmaliger Umdrehung.
  • Eine besondere Sperrvorrichtung beim Stillstand der Transportrolle benötigt diese Ausführung kaum, da der Bildstreifen bei dem Einlochbildsystem ja ohnedies ein leichtes Einlegen des Bildstreifens in den Apparat gestattet. Außerdem wird hier die Bremswirkung der Kufen im Bildfenster .des Projektors ausgenutzt, wobei der Bildstreifen jedesmal während seines Stillstandes festgehalten wird. Auf diese Art wird die Transportrolle 1o4 mit Hebelarm 1o5 und Kipphebel 1o8 vom Bildstreifen selbst angehalten, bis die Schlägerrolle 118 in ihrer Bahn kreisend wieder auf sie wirkt.
  • Bemerkenswert ist auch bei dieser Ausführungdie kurze Zeitdauer .eines Bildschaltvorganges. Die Abdeckung der Bildbewegung beträgt hier etwa ein Sechzehntel einer Bil-d-,vechs@e.lperiode. Der geringe Lichtverlust bei dieser kurzen Abblendung ist gerade für Heinnkinos begrüßenswert.
  • Für den Antrieb des Verschlusses, der auch hier nicht dargestellt ist, gilt dieselbe Regel wie für die frühere Konstruktion für Großkinos. Wenn nämlich das Antriebszahnrad i i9 des Schlägers z. B. 8o Zähne hat, muß das Zahnrad für den Verschlußantrieb um ein Sechzehntel davon mehr haben, d. i. 8o-}-5 = 85 Zähne, um die Abdeckung zu gleicher Zeit mit denn Bildwechsel vornehmen zu können.
  • Trotz der raschen ruckweisen Bewegung der Transportrolle leidet der Filmstreifen wesentlich weniger als bei den gegenwärtigen Greiferkonstruktionen, da der große Umfang der Transportrolle es erlaubt, daß von ihren Zähnen sechs bis acht zugleich in die Perforation eingreifen können.
  • Das Vorgelege und die Welle 124 sitzen im Hebelarm 126, welcher ebenso um das Lager o3 schwenkbar aufgesteckt ist wie bei der Ausführung nach Fig. i. Der obere Teil dieses Doppelhebels besitzt im Radius zur Mittelachse eine Verzahnung, in welche das Zahnrad 129 oben eingreift. Dieses Zahnrad 129 ist auf der durchgehenden Welle 128 außen mit einem Griff versehen. Mit diesem Griff wird das Vorgelege langsam um die Hauptwelle ioi geschwenkt und diese selbst mitgedreht. Währenddessen bleiben alle Getriebeteile im Eingriff, die Bildverstellung kann also beliebig fein einreguliert werden. Wie schon anfangs erwähnt, ist das Lager 102 mit seinem Arm nach hinten von derApparatseite 103' abnehmbar. Das ist für das Auswechseln der Transportrolle 1o4 mit Hebel 105 und seinen Teilen vorteilhaft. Zu diesem Zweck ist die Öffnung (Fig. 6) an der linken Apparatseite vorgesehen, welche mit einer Blechscheibe 1o3" abgedeckt wird.
  • Die Zahnung der Räder soll eine schräge sein, um einen ruhigen Gang des Werkes zu gewährleisten.
  • Sämtliche Teile samt der Hauptwelle drehen sich auch hier in .derselben Richtung, was eine denkbar geringe Abnützung der Teile verspricht. Der Schläger mit der umfassenden Schale 113 kann im Ölbad laufen.
  • Der ausgeschnittene Ring 115, welcher mittels vier Schrauben i 16 in der Schale 113 befestigt ist, hemmt ,den unnötigen Spielraum der Transportrolle 104. Damit wird das Einspannen des Bildstreifens in die Filmbahn erleichtert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung für den absatzweisen Filmtransport in Kinoapparaten, gekennzeichnet durch zwei in zwangsläufiger Abhängigkeit mit verschiedener Drehzahl umlaufende Schaltelemente (12 und 24), die mit einem dritten mit der Zahntrommel (4) gekuppelten und von dem einen Schaltelement (24) geschleppten besonderen Element (Klinkenhebel ig, 22) nacheinander an im Kreis versetzten Stellen kurzzeitig zur Zusammenwirkung kommen und während ihres. Zusammenwirkens auf die in die Filmlochung eingreifende Zahntrommel (4) verdrehend wirken um einen Winkel, der durch das Verhältnis der Drehzahlen der Schaltelemente (12, 24) bestimmt ist.
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schaltelement (12) mit einer Drehzahl umläuft, die gleich der Bildfrequenz, vermehrt um das Verhältnis (z. B. i : 8) der Drehzahl des anderen Schaltelementes (22) zur Drehzahl ides ersten Schaltelementes (12) ist und das andere Schaltelement (22) mit dem sovielten Teil ,der Bildfrequenz umläuft, als der Umfang der in die Filmlochungen eingreifenden Zahntrommel (4) Bildhöhen beträgt.
  3. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der geringeren Drehzahl umlaufende Schaltelement (22) auf einen Klinkenhebel (ig) einwirkt, dessen Drehpunkt (18) mit .der Zahntrommel (4) in Verbindung steht und dessen Klinke (ig') von dem mit der Bildfrequenz umlaufenden anderen Schaltelement (12) beeinflußt wird (Fig. i Ibis 3).
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen mit der Zahntrommel (4) in Verbindung stehenden beweglichen Anschlag (Klinke ig'), der von dem mit der Bildfrequenz umlaufenden Schaltelement (12) so lange mitgenommen wird, bis er von dem anderen zu seiner Arretierung eingerichteten langsamer laufenden Schaltelement (22) freigegeben wird.
  5. 5. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, gekennzeichnet durch ein vom Fortschaltwerk unabhängiges Feststellwerk (45, 43), das die Zahntrommel (4) in den Schaltpausen in ihrer Stellung sichert.
  6. 6. Schalteinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine mit der Zahntrommel (4) verbundene Scheibe (45) mit radialen Einschnitten (45') und einer in senkrechter Ebene dazu sich drehenden Flügelscheibe (43), -deren Flügel in die Einschnitte eingreifen.
  7. 7. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung des Verschlusses von der Drehbewegung des rascher laufenden Schaltelementes durch ein Übersetzungsgetriebe abgenommen ist, das die Drehbewegung des Verschlusses gegenüber der des Schaltelementes um den sovielten Teil (z. B. ein Achtel) verlangsamt, als der Umfang der Zahntrommel (4) Bildhöhen beträgt. B. Schalteinrichtung nach ,einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe (28, 30) zwischen dem Antrieb der Schaltelemente und das Getriebe (40) für den einen Teil (43) des Feststellwerkes samt diesem Teil um @die Zahntrommelachse schwenkbar sind (Fig. i und 2). g. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des den Drehzapfen (18) des Klinkenhebels (ig) mit der Zahntrommel (4) verbindenden Armes (16) durch Anschläge (25, 26) begrenzt ist, die mit dem langsamer laufenden Schaltelement (22) mitlaufen. io. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Getrieberäder (z. B. 28) auf der Achse verdrehbar und in verschiedenen Stellungen feststellbar ist (Fig. i und 2).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259664B (de) * 1965-04-12 1968-01-25 Formaster Ltd Schaltgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1259664B (de) * 1965-04-12 1968-01-25 Formaster Ltd Schaltgetriebe

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