DE1560945C - Pendelantrieb für Rundstrickmaschinen - Google Patents

Pendelantrieb für Rundstrickmaschinen

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DE1560945C
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Germany
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pendulum
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Carlyle Herbert Leicester Wainwright (Großbritannien)
Original Assignee
The Bentley Engineering Co. Ltd., Leicester (Grossbritannien)
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Description

Zahnsektors 1 sitzen auf verstellbaren Zapfen Laufrollen 3 bzw. 4. Die Laufrolle 3 läuft auf dem Umfang der Randkurvenscheibe 5 a und die Laufrolle 4 auf dem Umfang der Randkurvenscheibe Sb. Die sich 5 im Profil und damit in der Wirkung ergänzenden Randkurvenscheiben sind durch die Nabe 5 miteinander verbunden (F i g. 2). Die Randkurvenscheibeneinheit 5, 5 a, Sb sitzt frei beweglich auf einer sich stets drehenden Antriebswelle 6, welche in Lagern 7 ίο der Gehäusewand 8 gelagert ist. Eine Antriebsscheibe 9 ist mit der Welle 6 verkeilt und durch eine Ansatzschraube (nicht gezeigt) gegen seitliche Ver^ Schiebung abgesichert. Die Nabe 5 der Randkurvenscheiben 5 a, Sb liegt somit mit einem Laufspiel zwi-
bereits weitgehend ausgeschaltet; da der Zahnsektor jedoch dauernd, also auch beim Stricken im Rundlauf der Maschine angetrieben ist, sind immer noch gewisse Erschütterungen der Maschine vorhanden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die vom Zahnsektor und der mit diesem verbundenen Teile herrührenden Massenkräfte und Erschütterungen dann völlig auszuschalten, sobald die Pendel-
Bei Pendelantrieben dieser bekannten Bauart
(französische Patentschrift 1 341 742) sind durch den
Aufbau des Antriebes die Massenkräfte und die damit verbundenen Erschütterungen, die sich im Pendelgang bei der Hin- und Herbewegung des Zahn- 15 sehen der Antriebsscheibe 9 und dem Lager 7. Eine sektors und der dazugehörigen Teile ergeben, zwar Exzenterscheibe 10 (die für andere Zwecke benötigt
wird) kann zweckmäßigerweise dazu dienen, die Antriebswelle 6 in ihrer Stellung zu halten. Der Zahnsektor 1 ist seinerseits auf der Achse 2 mittels nicht dargestellter Schrauben auf der frei drehenden Achse 2 befestigt.
An der Randkurvenscheibe 5 a sitzt vermittels der Schraube 11 eine Klinke 12. Mit einem Ende faßt die Klinke 12 in eine Nut 9 a im Umfang der fest
bewegung nicht erforderlich ist, d. h., wenn die as auf der Antriebswelle 6 sitzenden Antriebsscheibe 9. Maschine im Rundlauf betrieben wird, so daß eine im anderen Klinkenende ist ein Zapfen 13 behöhere Laufgeschwindigkeit erzielt werden kann. festigt. Dieser reicht durch eine in den Randkurven-
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch scheiben 5 a und 5 b vorgesehene Durchbrechung 14 gelöst, daß das im Rahmen des Zahnsektors geführte (F i g. 1 und 2). Mit seinem Ende reicht der Zapfen Kurvenscheibenpaar frei drehbar auf seiner Antriebs- 30 13 (F i g. 3) in einen Schlitz 15 des Hebels 16, welcher welle gelagert und mit einer Antriebsscheibe ver- auf der Nabe 5 der Randkurvenscheiben Sa, Sb bunden ist, deren Nut eine durch einen Hebel ge- (F i g. 2) frei drehbar sitzt und durch einen Sprengsteuerte Klinke eingreift, durch welche der Antrieb ring 17 gesichert ist.
für den Pendelgang des Nadelzylinders einschaltbar Der Schlitz 15 verläuft so, daß sich das Ende 15 a
und für den Rundlauf des Nadelzylinders durch Aus- 35 in größerem Abstand von der Drehachse befindet rücken der Klinke aus der Nut der Antriebsscheibe als das Schlitzende 15 b. Mit anderen Worten, wird abschaltbar ist. der Hebel 16 entgegen des Uhrzeigersinnes gedreht
Durch diese besonders einfach ausgebildete Kupp- (F i g. 3), so gelangt der Zapfen 13 näher an den lung wird bei der Rundstrickmaschine eine nutz- Mittelpunkt der Drehachse 6 heran, da das Schlitzbringendere Arbeitsweise und eine höhere Strickge- 40 ende 15 ft sich dem Zapfen 13 nähert. Beim Drehen schwindigkeit bei der Arbeit im Rundlauf des Nadel- des Hebels 16 im Uhrzeigersinn (F i g. 1) wird über Zylinders ermöglicht, da die unerwünschten Massen- den Schlitz 15 und den Zapfen 13 die Klinke 12 aus kräfte des Pendelantriebes schnell und sicher ausge- der Nut 9 a der Antriebsscheibe 9 ausgehoben. Eine schaltet werden können. bei 19 an die Nabe 5 der Randkurvenscheiben 5a, 5 ft
Zwar ist bei einem bekannten Pendelantrieb 45 und bei 20 am Hebel 16 befestigte Zugfeder 18 dient (deutsche Patentschrift 79 675) für eine Rundstrick- dazu, den Hebel 16 in eine Stellung zu drücken maschine mit rotierendem bzw. hin- und herschwin- (F i g. 1 und 3), in der der Zapfen 13 sich am weigendem Nadelschloß und stillstehendem Nadelzylin- testen vom Mittelpunkt der Antriebswelle 6 entfernt der die zuvor genannte Aufgabe im Hinblick auf befindet und die Klinke 12 in die Nut 9 a der Andiesen Maschinentyp bereits gelöst, indem das Pen- 50 triebsscheibe 9 eingreift. Der Vorgang des Ein- und delgetriebe mittels einer Kupplung in Form einer Auskuppeins der auf der Antriebswelle 6 sitzenden r-.L-i^.i -._ 1 ultU" ""* Randkurvenscheibeneinheit 5, 5a, 5b wird im folgen
den beschrieben.
Die Klinke 12 befindet sich in der in F i g. 1 gezeigten Stellung mit der Nut 9 a der Antriebsscheibe 9 in Eingriff, welche auf der sich stets drehenden
einfachen Schaltklaue ein- und ausschaltbar ist, jedoch vermag diese Kupplung keine Anregung für die beanspruchte Ausbildung der Kupplung bei einem Pendelantrieb der vorliegenden Gattung zu geben.
Der Erfindungsgedanke ist in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Pendelantriebes mit zugehöriger Kupplungsvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach den Linien A-A gemäß Fig. 1,
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung einiger Teile des Pendelantriebes aus F i g. 2 von links oben gesehen.
Der bei Rundstrickmaschinen verwendete Zahnsektor 1 mit einer Verzahnung la (Fig. 1) ist •chwingbar auf der Achse 2 gelagert. Innerhalb des
Welle 6 festgekeilt ist. Da die Klinke 12 mittels einer Schraube 11 an der Randkurvenscheibe 5a befestigt ist, drehen sich die Randkurvenscheiben 5 a, Sb zu-
sammen mit der Antriebswelle 6 und gewährleisten auf diese Weise, daß der Zahnsektor 1 um die Achse 2 hin- und herschwingt. Um die Randkurvenscheibeneinheit 5, 5 a, 5 ft von der Antriebswelle 6 loszukuppeln, ist eine durch Bowdenzug erfolgende
Steuerung (F i g. 2 und 3) vorgesehen. Zu diesem Zweck sitzt auf der Außenseite der Gehäusewand 8 ein Lagerbock 21, der durch eine öffnung 8 a in der Gehäusewand 8 teilweise hindurchreicht. Auf dem
Lagerbock 21 ist bei 22 die Hülle 30 des Bowdenzugseiles29 befestigt. Auf einem Zapfen 23 sitzt in einer Aussparung des Lagerbockes 21 ein Winkelhebel 24, 24a. Eine in dem Lagerbock 21 liegende Druckfeder 25 drückt den Winkelhebel 24 gegen einen Anschlagstift 26. Ein Verbindungsstück 31 stellt die Verbindung zwischen dem Winkelhebel 24 und dem Bowdenzugseil 29 her. Wird am Bowdenzug gezogen, so wird der Winkelhebelarm 24 α merklich vom Hebel 16 abgehoben (F i g. 2). Dies ist die Stellung, wenn die Randkurvenscheiben 5 a, Sb angetrieben werden. Sollen die Randkurvenscheiben 5 a, 5 ft abgeschaltet werden, dann tritt ein geeigneter Exzenter auf der Hauptsteuerungstrommel der Maschine in Aktion (nicht dargestellt), der das Bowdenzugseil 29 freigibt. Dadurch wird der Winkelhebel 24 freigegeben und der Winkelhebelarm 24 α in die Bahn des Hebels 16 gerückt, wie die F i g. 3 zeigt. Dadurch wird der Hebel 16 festgehalten, wobei sich die Randkurvenscheiben Sa, 5 b noch so weit drehen, bis der Zapfen 13 am Ende 15 b des Schlitzes 15 angelangt ist und die Klinke 12 aus der Antriebsscheibe 9 aushebt. Damit sind die Randkurvenscheiben 5 a, 56 ausgeschaltet.
Das Wiedereinschalten erfolgt in umgekehrter Weise von einem nicht dargestellten weiteren Exzenter, Nocken od. dgl., der das Bowdenzugseil 29 anzieht.
Wird die Nut 9 a in der Antriebsscheibe 9 so angeordnet, daß die Klinke 12 dann einrastet, wenn sich der Zahnsektor 1 am Ende seines Anschlags befindet und damit praktisch stillsteht, so übt der Zahnsektor 1 wenig oder keine behindernde Wirkung auf die Randkurvenscheibeneinheit 5, 5 a, 5 b aus. Das Ein- und Ausrücken der Klinke 12 erfolgt dann bei der geringsten Krafteinwirkung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Pendelantrieb für Rundstrickmaschinen mit einem für den Pendelgang vorgesehenen hin- und herbewegten Zahnsektor in Form eines geschlossenen Rahmens, an dem zwei Laufrollen befestigt sind, welche mit zwei sich im Profil einander ergänzenden Kurvenscheiben zusammenarbeiten, und mit einer von der Maschine gesteuerten Kupplung, durch welche der Nadelzylinder wahlweise im Rundlauf oder im Pendelgang antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das im Rahmen des Zahnsektors (1) geführte Kurvenscheibenpaar (5 a, Sb) frei drehbar auf seiner Antriebswelle (6) gelagert und mit einer Antriebsscheibe (9) verbunden ist, in deren Nut (9 a) eine durch einen Hebel (16) gesteuerte Klinke (12) eingreift, durch welche der Antrieb (1 bis 5) für den Pendelgang des Nadelzylinders einschaltbar und für den Rundlauf des Nadelzylinders durch Ausrücken der Klinke (12) aus der Nut (9 a) der Antriebsscheibe (9) abschaltbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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