CH88973A - Empfänger an Zettelrohrpostanlagen. - Google Patents

Empfänger an Zettelrohrpostanlagen.

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CH88973A
CH88973A CH88973DA CH88973A CH 88973 A CH88973 A CH 88973A CH 88973D A CH88973D A CH 88973DA CH 88973 A CH88973 A CH 88973A
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CH
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tube
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tubes
pipe
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E Zwie Telephon-Apparat-Fabrik
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Zwietusch E & Co Gmbh
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  Empfänger an     Zettelrohrpostanlagen.       Die Erfindung betrifft einen Empfänger  an     Zettelrohrpostanlagen    mit     Saugluft-          betrieb.     



  Es sind bereits Empfangseinrichtungen  an     Zettelrohrpostanlagen    bekannt gewor  den, bei welchen in dem Fahrrohr befind  liche Zettel in eine am Fahrrohr angeschlos  sene Kammer gesaugt werden. Das Heraus  bewegen der Zettel aus der Kammer erfolgt  dann mittelst eines Hebels, der bei seiner  Umlegung die Saugluft von der Kammer  abschliesst und gleichzeitig eine untere  Klappe der Kammer öffnet, so dass ein darin  enthaltener Zettel ungehindert herausfallen  kann. Diese Einrichtung hat aber den Nach  teil, dass während des     Ausschleusens    des  Zettels aus der Kammer die Saugluft vom  Fahrrohr abgeschlossen wird, mithin die.  Beförderung noch anderer im Fahrrohr vor  handener Zettel unterbrochen wird.  



  Es werden auch Empfänger an Zettel  rohrpostanlagen mit     Saugluftbetrieb    ver  wendet, bei denen ein aus dem Fahrrohr       ankommender    Zettel in einen am Fahr-         rohr        angeschlossenen    Behälter gelangt, der  dauernd mit der     Saugluft    in     Verbindung     stellt.

   Der Behälter besitzt eine untere     Off-          nurrg,,    die von zwei     Diehtungswalzen    abge  schlossen wird, die in     dauernde    Umdrehung  versetzt     werden.    Der in den Behälter ge  saugte Zettel gelangt dann mittelst     eines          Zuführungsrohres    an die Dichtungswalzen       und-wird        durch    diese herausgedreht,

   ohne       class        eine    Unterbrechung in der Beförderung  der     übrigen        noch    im     Fahrrohr    befindlichen  Zettel stattfindet. Da die Dichtungswalzen  sich bei dieser Anordnung ständig drehen  müssen, so ist     hierfür    eine besondere An  triebskraft erforderlich, welche die Einrich  tung und den Betrieb der Anlage verteuert.  



  Ferner ist. noch eine Empfangseinrich  tung bekannt geworden, welche die ankom  menden Zettel mittelst einer durch Be  triebsluft:     gedrehten        Schleusentrommel    aus  eiern     Empfänger        heraussehleust.    Bei dieser       Anordnung    kann sich aber ein Zettel an der  Trommel festklemmen, wodurch eine Stö  rung des Betriebes eintreten kann und auch      eine     Beseliädi..--uug@    der ankommenden Zettel       verursacht        würde.     



       Den        Gegenstand    der Erfindung bildet  nun ein Empfänger an     Zettelrohrpostanla-          gen    mit     Saugluftbetrieb    und mit in ein  an eine Saugleitung angeschlossenes Schleu  senrohr     mündendem    Fahrrohr, dessen     Mün-          dunz    durch eine Klappe abschliessbar ist.

         hei    demselben steht das Fahrrohr vor dem  Eintritt in das ebenfalls durch eine Klappe       abschliessbare    Schleusenrohr mit der an       demselben    angeschlossenen Saugleitung in  Verbindung, wobei Mittel vorhanden sind,  um wenigstens die Verbindung der Saug  leitung mit dem Schleusenrohr unterbre  chen zu können. Infolge dieser Ausbildung  des     Empfängers    ist im Fahrrohr ununter  brochen Saugluft wirksam, so dass die ein  gangs erwähnten Nachteile bekannter Emp  fänger bei einfacher Bauart der Empfangs  einrichtung vermieden sind.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  je     in    zwei gleichen Vertikalschnitten     sche-          rnatisch    veranschaulicht, wobei alle unwe  sentlichen Einzelheiten fortgelassen sind.  



  Nach     Fig.        i.    und 2 ist das Fahrrohr der       Zettelrohrpostanlage    mit f, die daran ange  schlossene Schleusenkammer,     benv.    das  Schleusenrohr mit s und deren beide     .2\b-          schlussklappen    sind mit     k    und     k1    bezeichnet.  Im     Ruhezustand    hängen beide Klappen frei  von ihrem Sitz herab und heben die Rohr  öffnungen     völlig    frei.

   Im     gewöhnlichen        Be-          triebszustand    wird, da in der Anlage stets  Unterdruck herrscht, die untere Klappe     k1     durch die Aussenluft geschlossen gehalten.  An das Fahrrohr f ist vor dem Ein  tritt desselben in das Schleusenrohr die       Saugluftleitung        a    angeschlossen, die durch  einen Strang     a'    mit dem Rohr s in       \Terbindung    steht,

   welches zu diesem  Zweck mit Luftlöchern t versehen ist  In Glas     Rohr        s    kann durch entsprechende  Einstellung eines Drehschiebers l Frischluft       eingelassen        -werden.    Ein im     Saugluftstrang     a' vorgesehener Schieber v ist für gewöhn  lich so eingestellt, dass die Saugwirkung im    Schleusenrohr bei geschlossenem     Frischluft-          schieber        l    gerade genügt, um die untere  Klappe     l,:'    anzuziehen und zu schliessen.  



  Der     j'organg    beim Ausschleusen eines  Zettels aus dem Empfänger ist folgender:  Infolge der Wirkung der Saugluft fällt  der ankommende Zettel aus dem Fahrrohr     f          durch    die offene Klappe 1  auf die untere  geschlossene Klappe     k'    des Schleusenrohres       (Fig.        i@.    Wird nun der     Frischluftschieber    L  des Schleusenrohres s geöffnet, so hört in  folge der in Glasselbe eindringenden Aussen  luft die Wirkung der Saugluft auf die un  tere Klappe     l,-,l    auf, so dass sie die     Offnung-          freigibt    und der Zettel frei herausfallen  kann.

   Gleichzeitig wird durch den Luft  zutritt, die Klappe     7,:    geschlossen und bleibt  geschlossen, bis die Frischluft wieder abge  sperrt ist     (Fig.    2). Nach Absperrung der  Frischluft erfolgt wieder das Ansaugen der  unteren Klappe     k:1    und der Abschluss der  Ausfallöffnung, während die obere Klappe     k     durch Aufheben der Saugwirkung auf die  selbe nach oben     wieclerum    abfällt und den  oberen Rohrquerschnitt für den Eintritt der  Zettel freigibt     (Fig.    1).

   Das Fahrrohr f ist  dauernd an die     Saugluftleitung        u    angeschlos  sen, es findet daher keine Unterbrechung  in der Beförderung der noch im Fahrrohr f       hefindlichen    Zettel statt.  



  Bei bekannten     Zettelrohrpostanlagen    ist  gewöhnlich für jedes Fahrrohr ein beson  derer Empfänger erforderlich, wodurch der  artige Anlagen sehr verteuert werden.  



  Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    3 und     Il    sind drei Fahrrohre     f,    die       zweckmässigerweise    rechteckigen Quer  schnitt haben, oberhalb der Schleusenrohre  s durch eine gemeinschaftliche Saugkam  mer b hindurchgeführt, mit welcher sie  durch an den Schmalseiten angebrachte  Luftlöcher c dauernd in Verbindung     stehen     Den oberen Teil der Schleusenrohre     s     nimmt eine von der Kammer b getrennte       Saugkammer        d    auf, mit welcher sie eben  falls durch Luftlöcher c' ständig in Verbin  dung stellen.

   Die unteren, schräg ab-      geschnittenen Enden der Fahrrohre werden  wie im     vorbeschriebenen    Beispiel von leicht  beweglichen Klappen k beherrscht. Desglei  chen sind die unten aus der Saugkammer  herausragenden Enden der Schleusenrohre  s mit leicht beweglichen Klappen     k1    ausge  rüstet. Im Ruhezustand hängen die Klap  pen<I>k</I> und<I>k',</I> die Mündung der betreffen  den Rohre vollständig freigebend, senkrecht  nach unten. Die Saugkammern<I>b</I> und     d    sind  mit einer gemeinschaftlichen Saugleitung a  durch Zweigrohre a" in Verbindung gesetzt,  die durch einen mittelst nicht dargestellter  Vorrichtung zeitweise hin- und herbeweg  tem Doppelschieber h abwechslungsweise  geschlossen und geöffnet werden.

   Ist durch  denselben die Verbindung zwischen der  Saugkammer b mit der Saugleitung a unter  brochen und diejenige zwischen der letz  teren und der unteren Saugkammer     cl    her  gestellt, so sind die Klappen     k1    der Schleu  senrohre geschlossen und die Klappen     h    der  Fahrrohre offen, so dass die unter dem Ein  fluss des Unterdruckes in den Schleusen  rohren s ankommenden Zettel auf den Klap  pen     k1    liegen bleiben.

   Wird hierauf durch  den Schieber h die Verbindung zwischen  der Kammer     (I    und der Saugleitung<I>a</I> un  terbrochen und diejenige zwischen der  Saugkammer b und der Saugleitung herge  stellt, so öffnen sich nach Eintritt von Luft  in die Saugkammer<I>cl</I> durch in der Wan  dung derselben vorhandene     Undichtigkeiten     oder     durch    den Schieber h zu     steuernde,    auf  der Zeichnung nicht ersichtliche Löcher, die  Klappen     k1    der     Scheusenrohre    .s und geben  den Zetteln freien Austritt, während durch  die Saugwirkung in der Saugkammer b die  oberen Klappen     k    geschlossen werden.

   Et  waige, in den Fahrrohren befindliche Zettel  werden also weiterbefördert, da die Saugluft  während dieser Zeit an die Fahrrohre über  den oberen Klappen angeschlossen ist, um  während des     Ausschleusens    eine Unterbre  chung in der Förderung der andern Zettel  in den Fahrrohren zu vermeiden.

   Im ge  wöhnlichen Betriebszustand wird jedoch die  Saugluft von der oberen Saugkammer wie-    der abgeschaltet und bleibt nur mit der un  teren Kammer d in Verbindung, um die  Saugwirkung auf die Zettel am untersten  Ende der Rohre     auszuüben    und um ein  Steckenbleiben der Zettel bei den Luft  löchern c der Fahrrohre f zu vermeiden, was       eintreten    könnte, wenn die Saugkammer     b     dauernd mit der Saugleitung a     verbunden     bliebe.  



  Wird also der Schieber h, in seine An  fangslage     überführt        (Fig.    so schliessen  sich die unteren Klappen     k    und die oberen       Klappen        k    werden     wiederum-    geöffnet und  geben die Mündungen der Fahrrohre     f    frei,       worauf    die auf ihnen befindlichen Zettel frei  aus den unteren Schleusenrohren     heraus..     fallen können. Dieses Spiel. wiederholt sich  bei der     jedesmaligen    Umstellung des Schie  bers h in wechselnder Folge.  



  Die Umschaltung des Schiebers h     kamt     auf elektrischem Wege oder durch Luftan  trieb erfolgen. Es kann die Umschaltung  aber auch in bekannter Weise durch die zu       befördernden    Zettel selbst eingeleitet     wer-          den.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfänger an Zettelrohrpostanlagen mit Saugluftbetrieb und mit in ein an eine Saugleitung angeschlossenes Schleusenrohr mündendem Fahrrohr, dessen Mündung durch eine Klappe abschliessbar ist, dadurch- gekennzeichnet, dass das Fahrrohr vor dem Eintritt in das ebenfalls durch eine Klappe abschliessbare Schleusenrohr mit dem an demselben angeschlossenen Saugrohr in Verbindung steht, wobei.
    Mittel vorhanden sind, um wenigstens die Verbindung der Saugleitung mit dem Schleusenrohr unter brechen zu können. UNTERANSPRüCHE Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleusenrohr zwischen den die Mündung desselben und des Fahrrohres beherrschenden Klappen durch ein Absperrorgan mit der Aussenlritt in Verbindung gesetzt werden kann, so dass mit Hilfe des vorgenannten Absperrorganes und des im Patentan spruch erwähnten Mittels der Unterdruck im Schleusenrohr zeitweise unterbro chen werden kann, um zu bewirken,
    dass die das letztere gegen das Fahrrohr und die Aussenluft abschliessenden Klappen den Durchtritt von Zetteln durch das Schleusenrohr hindurch ermöglichen. 2. Empfänger nach Patentanspruch, bei wel chem mehrere Fahrrohre und Schleusen rohre nebeneinander angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass für den An schluss der Fahrrohre und der Schleusen rohre an die Saugleitung je eine gemein- schaftliche Saugkammer vorhanden ist, welche Saugkammern abwechslungs weise mit der Saugleitung in und ausser Verbindung gesetzt werden können.
    @. Empfänger nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, class " zur Unischaltung der Saugkammern dienende Absperrorgane so miteinander verbunden sind, dass sie gleichzeitig um geschaltet xverden können.
CH88973D 1916-07-29 1920-07-16 Empfänger an Zettelrohrpostanlagen. CH88973A (de)

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