CH88752A - Vorrichtung zum stellenweisen Belegen von Zigarettenpapierstreifen mit Kork, Blattmetall oder dergleichen. - Google Patents
Vorrichtung zum stellenweisen Belegen von Zigarettenpapierstreifen mit Kork, Blattmetall oder dergleichen.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
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Description
Vorrichtung zum stellenweisen Belegen von Zigarettenpapierstreifen mit Kork, Blattmetall oder dergleichen. Um Zigaretten mit Goldmundstück, Kork mundstück oder dergleichen herzustellen, wird bekanntlich der durch die Zigaretten maschine geschickte Zigarettenpapierstreifen vor dem Zusammenfügen zum Zigaretten- strange (geschlossene, den Tabak enthaltende Röhre) in regelmässigen Abständen mit einer Auflage von Blattmetall, Kork oder derglei chen versehen. Die in Blättchen zugeschnit tene Auflage wird durch Klebstoff auf dem Zigarettenpapierstreifen befestigt.
Nach dem Schliessen des Stranges befinden sich dann ii, regelmässigen Abständen auf demselben Mundstückringe aus Blattmetall, Kork oder dergleichen, wonach das Zerschneiden des Zi garettenstranges so vor sich geht, dag jede abgetrennte Zigarette einen solchen Mund stückring an ihrem einen Ende aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung, welche das stellenweise Belegen von Zigarettenpapierstreifen mit Kork, Blatt metall oder dergleichen ermöglicht.
In dieser Vorrichtung bleiben zwei für einen schrittweisen Vorschub des Belag- materials zusammenarbeitende Walzen -wäh rend des Schneidens des Belagmaterials ruhig und wird das Belagmaterial durch eine hin ter einem Messer liegende und von diesem gesteuerte, unter Federwirkung stehende Klemmleiste festgehalten, -welche Leiste an einem Hebel sitzt, auf dessen hinter seinem Drehpunkte liegenden Fortsatz ein verstell barer Stift im Sinne des Abhebens der Klemmleiste in dem Augenblicke wirkt,
in welchem die mit Klebstoff bestrichene Stelle des Zigarettenpapierstreifens mit dem von der Klemmleiste bisher festbehaltenen Belag- materialblättclien in Berührung kommt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes in den Fig. 1 und 2 in Seiten- und Vorderansicht dargestellt.
Vom Zahnrad 1 aus wird das Zahnrad angetrieben, welches bei 3 am Maschinen gestell A gelagert ist. An einem exzentrisch atn Zahnrade 2 festsitzenden Drehbolzen 5 ist ein Hebel 4 schwingbar angeschlossen. der mittelst eines in einem Schlitze 6 ver- stehbaren Bolzens 5' auf der Zahnradscheibe verdreht und an einer nicht dargestellten Skala eingestellt werden kann, so dass die Exzentrizität des Angriffspunktes einer am mittleren Teile des Hebels 4 angeschlossenen chabstan-e 7 in bestimmten Grenzen ver- S ändert werden kann.
Diese Schubstange wirkt mittelst eines Hebels 8 auf den angetriebenen Teil 9 eines in einer Walze eingebauten Frei laufschaltgetriebes ein. Der angetriebene Teil 9 wird in der von den Fahrradfreilaufnaben her bekannten Weise von einem gleichzeitig auch als Walzorgan benützten Mantel 10 umgeben.
Zwischen den beiden Teilen 9 und 10 dieser Mantelwalze sind die Kugeln 11 an geordnet, die in bekannter Weise mit Schräg- fläehen 12 ain angetriebenen Teil so zusam menwirken, dass bei der Aasschwenkung des Hebels 8 in der einen Richtung (Pfeilrichtung in.
Fig. 1) durch die Schrägflächen 12 die Kuceln fest@-ehlemmt und dadurch der Man telteil 10 mitgenommen wird, während bei der Ausschurenl@iing des Hebels 8 in der an- dern Riehtung die Kugeln freigegeben werden, so dass nur der angetriebene Teil 9 des Ge triebes mitgenommen wird.
Um den Mantel teil 10 des Getriebes während des Leerlaufes in der Ruhelagle festzuhalten, sind die Sperr klinken 1:3 angeordnet, welche sich mit Rei bung auf die ,Aussenfläehe des Mantels auf legen. Wird cler Walzenmantel aber bei der eingekehrten Drehung mitgenommen, dann ivircl die Reibung der Sperrklinken 1i über -wunden.
Das --lndrüclzen der Sperrklinken 13 geschieht dar oh Federn 14 unter Vermittlung des Hebelariiies 15.
rber den Mantel 10 wird nun der Belag- material streifen B, welcher von der Bobine C koniint,hinwe-,g@eführt. Mit der Mantelwalze 10 wirkt dauernd die Walze 16 zusammen, welche von einem auf der Welle 17 des Schalt getriebes sitzenden Zahnrad 18 aus mit Hilfe des Zahnrades 19 angetrieben wird (Fig. 2). Die Walze 16 ist an einem um den Bolzen 20 drehbaren Doppelarmliebel 21 gelagert, wel cher durch eine Feder 22 ständig in die Lage gezogen wird, in welcher die Walze 16 mit.
der Mantelwalze 10 zusaniinenwirld. Da.; Vorderende des Doppelarmhebels 21 ist zu gleich als obere Führung 23 für den Bel; g materialstreifen ausgebildet., welcher zwi schen eben diesem Teil 23 und dem Tisebe ?1 durch das Zusammenwirken der Walze X mit der Mantelwalze 10 schrittweise hin durchgeschoben wird.
Unmittelbar hinter dem Führungsschlitze zwischen den Teilen 23 und 24 sitzt das Mes ser 25, welches mit der Kante 26 des Teils ?4 zusammenwirkt und das Abtrennen der einzelnen Belagblättchen vom Belagmaterial- streifen bewirkt. Während dieses Abtrennens wird der Belagmaterialstreifen vor der Schnittstelle durch die beim Schnitte still stehenden Walzen 16 und 10 festgehalten.
Hinter der Schnittstelle besorgt das Fest halten die Klemmleiste 27, welche in be kannter Weise vom Messer ? 5 ans g-estcuert wird, und zwar in dem Sinne, dass beim Niedergehen des Messers die Klemmleiste sich auf das Belagmaterial auflegt und (,.s während des Schnittes festhält..
Die Klemmleiste sitzt an einem iiebel 28, der um den Bolzen 29 und durch eine Feder 30 ständig in die Lage gezogen wird, in welcher die Klemmleiste ? 7 das Belagmaterial festpresst. Es befindet sich iedoch. am Hebel 28 ein rücl@wärtiger Fort satz 31, auf welchen der einstellbare Schraul)- stift 32 einwirkt, der an dem Rollentrii"-#,er c3:3 sitzt.
Dieser R,ollentrii.ger schu-ingt uin den festen Bolzen 34 und trägt die Rolle 35, iiber welche der Zigarettenpapierstreifen D Hin weggeführt wird.
Der Rollenträger wird diiroh eine Feder 36 ständi- nach oben gezo@>en und in seiner Bewegung durch eine, Hul,cbeil@e 37 gesteuert,
welrlie mit einer ain Ende cles Rollenträgers angeordneten Rolle .'33 zii@ini- inenwirkt. Die Hubscheibe 37 bewirkt das Niederdrücken des Pollent-.rägers entgegen dem Zuge der Feder<B>30)</B> in dem Augenblick,-,,
wo die mit dein Klebstoff versehene Stelle des Papierstreifens D gegenüber dem abgesehni.l- tenen Mundstückbelagblättchen angelangt ist. Beim Niedergehen des Rollenträgers wird die Rolle 35 auf die Walze 39 gepresst, die mit- telst des Zahnrades 40 vom Zahnrad 1 aus angetrieben wird. Es findet nunmehr das Vereinigen des Zigarettenpapierstreifens mit dem Mundstückbelagblättchen unter gleich zeitiger Fortbewegung beider Teile zwischen den Walzen 35 und 39 statt.
Ehe diese Be wegung beginnt, muss aber die Klemmleiste 27 von dem Mundstückblättchen abgehoben werden. Das besorgt der am Rollenträger 33 sitzende Stellstift 32, indem er, noch. ehe die Rolle 35 sich auf die Walze 39 auflegt, auf das Ende<B>31;</B> des Hebels 28 drückt, welcher die Klemmleiste 27 trägt und diese dadurch um ein weniges vom abgeschnittenen Belag blättchen abhebt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum stellenweisen Belegen von Zigarettenpapierstreifen mit Kork, Blatt metall oder dergleichen, dadurch gekennzeich net, dass zwei zusammenarbeitende Walzen für einen schrittweisen Vorschub des Belag materials während des Schneidens des Belag materials ruhig bleiben, und letzteres durch eine hinter einem Messer liegende und von diesem gesteuerte, unter Federwirkung ste hende Klemmleiste während des Schnittes festgehalten wird, welche Leiste an einem He bel sitzt, auf dessen hinter seinem Drehpunkte liegenden Fortsatz ein verstellbarer Stift im Sinne des Abhebens der Klemmleiste in dein Augenblicke wirkt,in welchem die mit Kleb stoff bestrichene Stelle des Zigarettenpapier streifens mit dem von der Klemmleiste bisher festgehaltenen Belagmaterialblättchen in Be rührung kommt. UNTERANSPRüCHE. 1. Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die zwei für einen schrittweisen Vorschub des Belag materials zusammenarbeitenden Walzen dauernd zusammenarbeiten und dass eine dieser Walzen einen Mantel und ein darin eingebautes, nach Art der Freilaufnaben eingerichtetes Schaltgetriebe aufweist,wo durch bei der Drehung des angetriebenen Teils des Schaltgetriebes in der einen Richtung der Walzenmantel mitgenommen wird, bei der Drehung in der andern Rich tung aber durch eine Sperrklinke in der Ruhelage festgehalten wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gel@ennzeichnet durch eine am angetriebenen Teil des Schalt getriebes angreifende Schubstange, welche mit ihrem andern Ende am mittlere Teil eines auf der Scheibe eines Zahnrades des Antriebes exzentrisch angelenkten Hebels angeschlossen ist,dessen anderes Ende mittelst eines in einem Schlitze feststell baren Bolzens an einer Skala eingestellt werden kann, um die Exzentrizität des Angriffspunktes der Schubstange mit Be zug auf das Zahnrad verändern zu kön nen und dadurch auch den Betrag der Dre hung des angetriebenen Teils des Schalt getriebes zu regeln.
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