Oszillierender Zähler. Oszillierende Wattstundenzähler haben gegenüber rotierenden Wattatundenzählerii bekanntlich den grossen Vorteil, dass bei ihnen die Bürstenreibung wegfällt und die Zähl- werkreibnng nicht vom messenden System überwunden werden muss, cla das Zählwerk gesondert angetrieben wird. Die auf dem Markte befindlichen Konstruktionen dieser Art haben jedoch nur einen beschränkten technischen Wert. da sie nur etwa die halbe Zugkraft haben wie die üblichen Motorzähler.
Die vorliegende Erfindung hinregen bringt einen oszillierenden: Wattstunden- Zähler, der unter Beibehaltung der bei diesen Zählern üblichen Schwingungszahl das dop pelte Drehmoment bei nur dem halben Eigen verbrauche hat. Er stellt also einen erheb lichen technischen Fortschritt dar.
Diese günstigen Verhältnisse werden da- durch erreicht, dass eine ini \ ebenscblusse zu einem Hauptstromwiderstande liegende Stromspule im Feld eines vom Spannungs strom erregten Elektromagneten schwingt. der<B>bi.,</B> zum Ende ,jeder Ankerschwingung unter Strom bleibt und dann umgepolt wird.
Es sind bereit.,- oszillierende Zähler vor geschlagen, bei denen im Felde eines von der Gebraiielisspannung erregten Elektromagne ten eine Stromspule schwingt, die am Ende jeder Schwingung umgepolt wird.
Dieser Zähler hat gegenüber der Erfin dung dein Naeliteil, dass die Umpolung, und damit die zu schädlichen Überganswider- ständen neigende Kontaktgebung im Strom kreise "finit der sehr geringen Spannung am Hauptstronnviders\and auftritt,
die etwa zwischen 0 und 1 Volt lieft. Ein mangel hafter Kontakt gibt also einen grossen Fehler.
Nach der Erfindung wird der an der Spannung, also an 1111 oder in ??Il Volt lie gende Elektronia;gnet unigepolt; gegenüber dieser hohen Spannung spielen Übergangs- widerst < inde praktish keine Rolle.
Ein weiterer Nachteil jenes bekannten Zählers liegt darin, dass dort das eisenentli,al- tende Feld dauernd in der Spannung liegt. Bei w(-@chselädcr Spannung entstehen grosse
EMI0002.0001
Fehl-r <SEP> durch <SEP> Pernanenz; <SEP> der <SEP> Zähler <SEP> ist: <SEP> also
<tb> mir <SEP> für <SEP> konstante <SEP> Spannung <SEP> brauchbar.
<tb>
1- <SEP> ach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> wird <SEP> das <SEP> eisenent halU@nde <SEP> Feld <SEP> bei <SEP> jeder <SEP> Schwingung <SEP> ungc# polt. <SEP> Fehler <SEP> (1,ii-ch <SEP> Remanenz <SEP> werden <SEP> dadurch
<tb> eliminiert.
<tb>
1a <SEP> sind. <SEP> < i;ieh <SEP> bereits <SEP> oszillierende <SEP> Zähler
<tb> v@r@'@-.@ehlabe<B>1)</B> <SEP> ,vordem <SEP> -bei <SEP> denen <SEP> der <SEP> eisen enthaltende <SEP> :hcgnet <SEP> am <SEP> Ende <SEP> jeder <SEP> Sehwin btr1idurch <SEP> c@inc#n <SEP> kurzen <SEP> Stromstoss <SEP> bald <SEP> in
<tb> einer, <SEP> dann <SEP> iii <SEP> cler <SEP> andern <SEP> Richtung <SEP> niagneti siel',- <SEP> wird. <SEP> < < .-;ihrend <SEP> der <SEP> S@#hwinsuns <SEP> aber
<tb> nicht <SEP> er reyt <SEP> @#.-ird.
<tb>
Dieser <SEP> ZiililE#r <SEP> hat <SEP> den <SEP> Nachteil, <SEP> da.ss <SEP> (1-s
<tb> zv <SEP> ährend <SEP> jecl@-r <SEP> Schwingung <SEP> wirlcericle <SEP> Dreh mor,ient <SEP> sehr <SEP> bering <SEP> ist, <SEP> insonderheit <SEP> bei
<tb> kleiner <SEP> Bela4nr_i-, <SEP> so <SEP> da.ss <SEP> die <SEP> Lan'erreihurl,
<tb> dem@ebenüber <SEP> eine <SEP> unzulässig <SEP> grosse <SEP> Rolle
<tb> spielt <SEP> r!nd <SEP> der <SEP> Zähler <SEP> also <SEP> ohne <SEP> heondei'e
<tb> Hilfsmittel <SEP> hei <SEP> kleiner <SEP> Belastung <SEP> zu <SEP> 1,l11 sang <SEP> geht.
<tb>
Ferner <SEP> mrrss <SEP> dieser <SEP> Zähler <SEP> eine <SEP> Einrich trn@' <SEP> haben, <SEP> rlie <SEP> vor <SEP> Stillstand <SEP> des <SEP> Zählers
<tb> der <SEP> schwiii(;(#iiden <SEP> Teil <SEP> in <SEP> eine <SEP> der <SEP> beiden
<tb> Endlaren <SEP> bringt, <SEP> damit <SEP> der <SEP> Zähler <SEP> bei <SEP> @uf trei:,-n <SEP> eines <SEP> Verhra,uchstromes <SEP> wieder <SEP> anläuft.
<tb>
Beide <SEP> Nachfeile <SEP> werden <SEP> beim <SEP> Zähler <SEP> g'e m2i1'der <SEP> Erfindung <SEP> vermieden.
<tb>
Eine <SEP> Ausführungsform <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> be nü.ss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnirnb <SEP> bei spielsweise <SEP> dargestellt, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> in <SEP> Fio'. <SEP> \? <SEP> in
<tb> vollständiger, <SEP> ,,-iewolil <SEP> schematischer <SEP> Darstel hin-. <SEP> während <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> Teilansicht <SEP> von
<tb> en <SEP> ist, <SEP> Fit. <SEP> 3 <SEP> die <SEP> Sch,altunb <SEP> des <SEP> Zählers
<tb> o <SEP> <B><U>b</U></B>
<tb> uncl <SEP> Fis. <SEP> 4 <SEP> eine <SEP> Einzelheit <SEP> zeigt.
<tb>
Am <SEP> Harin_ <SEP> t#tromwiderstancl <SEP> 1 <SEP> lie('t <SEP> die
<tb> ra.hnienförmi @ <SEP> Spule <SEP> 2, <SEP> die <SEP> auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 6
<tb> bef@-stibt <SEP> ist <SEP> irn(1 <SEP> um. <SEP> den <SEP> feststehenden <SEP> Eisen kern <SEP> 5 <SEP> im <SEP> Feld <SEP> eines <SEP> durch <SEP> die <SEP> Nehenschluss sp,ilen <SEP> 4 <SEP> eTi'e"ten, <SEP> mit <SEP> Polschuhen <SEP> 3 <SEP> verse henen <SEP> Elektromagneten <SEP> schwingt. <SEP> Auf <SEP> der
<tb> Achse <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> (hie <SEP> Bremsseiheibe <SEP> 7 <SEP> befestigt, <SEP> die
<tb> sieh <SEP> im <SEP> Felde <SEP> von <SEP> Dauermagneten <SEP> bewegt <SEP> und
<tb> rlzir:lr <SEP> Wirbelstrombremsung <SEP> die <SEP> Proportio n.alität <SEP> zwisehf,n <SEP> Belastung <SEP> und <SEP> Selrwinbixrr-s zahl <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> herstellt.
<tb>
Mil' <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 6 <SEP> schwingt <SEP> hin <SEP> und <SEP> her
<tb> ein <SEP> arm <SEP> 9, <SEP> der <SEP> am <SEP> Ende <SEP> jeder <SEP> Schwingung
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_die <SEP> I%onta,hte <SEP> 1.0, <SEP> bezw. <SEP> 11. <SEP> sel1lä\@t:
<tb> und <SEP> dadurch <SEP> die <SEP> Spule <SEP> 12, <SEP> bezw. <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> eines
<tb> Relais <SEP> erre-'t, <SEP> dessen <SEP> Anker <SEP> 1-1 <SEP> dement:#prc# chend <SEP> irn <SEP> -leiehen <SEP> Takte <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> P(I.i:
<tb> der <SEP> Spulen <SEP> 12 <SEP> und <SEP> 13 <SEP> lein <SEP> und <SEP> her <SEP> sch <SEP> windet
<tb> und <SEP> dabei <SEP> durch <SEP> den <SEP> auf <SEP> bleicher <SEP> Achse <SEP> sit zenden <SEP> Konimuta.tor <SEP> 16 <SEP> die <SEP> Erregerspulen
<tb> des <SEP> Elektroniabneten <SEP> 4 <SEP> umpolt <SEP> und <SEP> zu;
'leie#li
<tb> in <SEP> bekannter, <SEP> nicht <SEP> @-ezeichneter <SEP> Weise <SEP> das
<tb> Zählwerk <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> mechanisch <SEP> oder <SEP> eli#l trisch <SEP> vor <SEP> w@irts <SEP> schaltet.
<tb>
In <SEP> Fi-. <SEP> 3 <SEP> ist: <SEP> die <SEP> Schaltung <SEP> des <SEP> Ziihlei's.
<tb> unter <SEP> @\"egla-ssung' <SEP> der <SEP> Iiominutator@ehal fung, <SEP> die <SEP> bekannt <SEP> ist, <SEP> und. <SEP> auch <SEP> ans <SEP> Fig.
<tb> hervorgeht, <SEP> der <SEP> besseren <SEP> LIersieht <SEP> llall_,c-r
<tb> noch. <SEP> einmal <SEP> schematisch <SEP> dar(restellt. <SEP> SiN
<tb> zeigt: <SEP> die <SEP> schwingende <SEP> Spule <SEP> ? <SEP> irn <SEP> Neben schlusse <SEP> zirni <SEP> Hauptstromwiderstand <SEP> 1, <SEP> von
<tb> einem <SEP> Teilstrome <SEP> des <SEP> Verbranehsstromes
<tb> drirchflossen:
<SEP> die <SEP> Spulen <SEP> 4 <SEP> des <SEP> Ele@ztro nia"netPn <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Vorsclialtwider=
<tb> ständen <SEP> 18 <SEP> und <SEP> 19 <SEP> an <SEP> der <SEP> .Cpannuns <SEP> liebericl.
<tb> und <SEP> ebenso <SEP> die <SEP> Relaisspulen <SEP> 12 <SEP> und <SEP> 13 <SEP> in)
<tb> Augenblicke <SEP> des <SEP> Kontaktschlusses <SEP> 9, <SEP> 10 <SEP> oder
<tb> 9 <SEP> 11 <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Vorschalt,viderstande
<tb> 19 <SEP> an <SEP> der <SEP> Spannung <SEP> liegend.
<tb>
Die <SEP> Polschuhe <SEP> 3 <SEP> des <SEP> Elektroma.gnet@@n
<tb> sind <SEP> o'erade <SEP> sehalten. <SEP> Das <SEP> hat <SEP> den <SEP> Vorteil,
<tb> dass <SEP> man <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> frei <SEP> zwischen <SEP> Pcl schuben <SEP> und <SEP> Anker <SEP> hindurchsehen <SEP> und <SEP> d##11
<tb> freien <SEP> Lauf <SEP> der <SEP> Drehspule <SEP> gut <SEP> kontrollic,ren
<tb> bann. <SEP> Ferner <SEP> kann <SEP> man <SEP> (las <SEP> seliwiri-'cnc1..
<tb> System <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> zwecks <SEP> Kontrolle <SEP> auf
<tb> diese <SEP> Weise <SEP> leicht <SEP> nach, <SEP> vorn <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Zähler
<tb> herausnehmen <SEP> und <SEP> wieder <SEP> einsetzen. <SEP> ohne
<tb> Störung <SEP> des <SEP> Feldsystems. <SEP> Zu <SEP> dein <SEP> Z,veel;e
<tb> hat <SEP> der <SEP> feststehende <SEP> Magnetkern <SEP> :
i <SEP> paral1E#1
<tb> zur <SEP> Achse <SEP> einen <SEP> Schlitz <SEP> 20 <SEP> (Fig. <SEP> 1.i, <SEP> der <SEP> die
<tb> .1.chse <SEP> 6 <SEP> hindurchlässt. <SEP> Nach <SEP> Lösen <SEP> der <SEP> bei den <SEP> Schrauben <SEP> 21 <SEP> kann <SEP> man <SEP> (las <SEP> o'anze
<tb> schwirr <SEP> ;'endet <SEP> Stern <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Zähler <SEP> herau nelimen.
<tb>
Das <SEP> Relais <SEP> 12, <SEP> 13 <SEP> hat <SEP> einen <SEP> Anker <SEP> 14. <SEP> der
<tb> durch. <SEP> Streulinien <SEP> eines <SEP> der <SEP> Bremsmagnete <SEP> 8
<tb> polarisiert <SEP> wird. <SEP> Dadurch <SEP> wird. <SEP> das@Relai#4
<tb> ausserordentlich <SEP> empfindlich <SEP> und <SEP> arbeitet <SEP> mit
<tb> sehr <SEP> geringem <SEP> Strom, <SEP> und <SEP> zugleich <SEP> wird
<tb> erniöslicht, <SEP> diesen <SEP> Strom <SEP> nur <SEP> kurzfristig einzuschalten. so dass das Relais keinen dauernden Eigenverbrauch hat.
Das schwingende System ist so leicht wie irgend niiiglich. gehalten. Zu dem Zweck. ist: die Bremsscheibe an ihren unwirksamen Stel len, mit denen sie nicht in die Bremsmagnete kommi-. au>-gesclrnitten. wie Fig. .1. zeigt.
Die sch@cin @@-ende Spule selbst ist sehr klein und leicht, der Luftraum ist so eng wie möglich gehalten. nin mit möglichst geringen Amperc- windurrgeu auszukommen.