CH88210A - Oszillierender Zähler. - Google Patents

Oszillierender Zähler.

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CH88210A
CH88210A CH88210DA CH88210A CH 88210 A CH88210 A CH 88210A CH 88210D A CH88210D A CH 88210DA CH 88210 A CH88210 A CH 88210A
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English (en)
Inventor
Akteingesellschaft K Mathiesen
Original Assignee
Koerting & Mathiesen Akteinges
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  Oszillierender     Zähler.       Oszillierende     Wattstundenzähler    haben  gegenüber rotierenden     Wattatundenzählerii     bekanntlich den grossen Vorteil, dass bei ihnen  die Bürstenreibung wegfällt und die     Zähl-          werkreibnng    nicht vom messenden System  überwunden werden muss,     cla    das Zählwerk  gesondert angetrieben     wird.    Die auf dem  Markte befindlichen Konstruktionen dieser  Art haben jedoch nur einen beschränkten  technischen Wert. da sie nur     etwa    die halbe       Zugkraft    haben wie die     üblichen    Motorzähler.  



  Die vorliegende Erfindung hinregen  bringt einen     oszillierenden:        Wattstunden-          Zähler,    der unter Beibehaltung der bei     diesen     Zählern üblichen Schwingungszahl das dop  pelte Drehmoment bei nur dem halben Eigen  verbrauche hat. Er stellt also einen erheb  lichen technischen Fortschritt dar.  



  Diese günstigen Verhältnisse werden     da-          durch    erreicht, dass eine     ini    \     ebenscblusse     zu einem     Hauptstromwiderstande    liegende  Stromspule im Feld eines vom Spannungs  strom erregten Elektromagneten schwingt.    der<B>bi.,</B> zum     Ende    ,jeder     Ankerschwingung     unter     Strom        bleibt    und dann umgepolt wird.  



  Es     sind    bereit.,- oszillierende Zähler vor  geschlagen, bei denen im Felde eines von der       Gebraiielisspannung    erregten Elektromagne  ten     eine        Stromspule        schwingt,    die am     Ende     jeder     Schwingung    umgepolt wird.  



  Dieser Zähler hat     gegenüber    der Erfin  dung     dein        Naeliteil,    dass die     Umpolung,    und  damit die zu     schädlichen        Überganswider-          ständen        neigende        Kontaktgebung    im Strom  kreise     "finit    der sehr     geringen    Spannung  am     Hauptstronnviders\and    auftritt,

   die     etwa          zwischen    0 und 1 Volt     lieft.    Ein mangel  hafter     Kontakt    gibt also einen grossen Fehler.  



       Nach    der Erfindung wird der an der       Spannung,    also an 1111 oder in ??Il Volt lie  gende     Elektronia;gnet        unigepolt;        gegenüber     dieser     hohen    Spannung     spielen        Übergangs-          widerst < inde        praktish    keine Rolle.  



  Ein weiterer Nachteil jenes     bekannten          Zählers    liegt darin, dass dort das     eisenentli,al-          tende    Feld dauernd in der Spannung     liegt.     Bei     w(-@chselädcr        Spannung        entstehen    grosse    
EMI0002.0001     
  
    Fehl-r <SEP> durch <SEP> Pernanenz; <SEP> der <SEP> Zähler <SEP> ist: <SEP> also
<tb>  mir <SEP> für <SEP> konstante <SEP> Spannung <SEP> brauchbar.
<tb>  



  1- <SEP> ach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> wird <SEP> das <SEP> eisenent  halU@nde <SEP> Feld <SEP> bei <SEP> jeder <SEP> Schwingung <SEP> ungc#  polt. <SEP> Fehler <SEP> (1,ii-ch <SEP> Remanenz <SEP> werden <SEP> dadurch
<tb>  eliminiert.
<tb>  



  1a <SEP> sind. <SEP>  < i;ieh <SEP> bereits <SEP> oszillierende <SEP> Zähler
<tb>  v@r@'@-.@ehlabe<B>1)</B> <SEP> ,vordem <SEP> -bei <SEP> denen <SEP> der <SEP> eisen  enthaltende <SEP> :hcgnet <SEP> am <SEP> Ende <SEP> jeder <SEP> Sehwin  btr1idurch <SEP> c@inc#n <SEP> kurzen <SEP> Stromstoss <SEP> bald <SEP> in
<tb>  einer, <SEP> dann <SEP> iii <SEP> cler <SEP> andern <SEP> Richtung <SEP> niagneti  siel',- <SEP> wird. <SEP>  <  < .-;ihrend <SEP> der <SEP> S@#hwinsuns <SEP> aber
<tb>  nicht <SEP> er reyt <SEP> @#.-ird.
<tb>  



  Dieser <SEP> ZiililE#r <SEP> hat <SEP> den <SEP> Nachteil, <SEP> da.ss <SEP> (1-s
<tb>  zv <SEP> ährend <SEP> jecl@-r <SEP> Schwingung <SEP> wirlcericle <SEP> Dreh  mor,ient <SEP> sehr <SEP> bering <SEP> ist, <SEP> insonderheit <SEP> bei
<tb>  kleiner <SEP> Bela4nr_i-, <SEP> so <SEP> da.ss <SEP> die <SEP> Lan'erreihurl,
<tb>  dem@ebenüber <SEP> eine <SEP> unzulässig <SEP> grosse <SEP> Rolle
<tb>  spielt <SEP> r!nd <SEP> der <SEP> Zähler <SEP> also <SEP> ohne <SEP> heondei'e
<tb>  Hilfsmittel <SEP> hei <SEP> kleiner <SEP> Belastung <SEP> zu <SEP> 1,l11  sang <SEP> geht.
<tb>  



  Ferner <SEP> mrrss <SEP> dieser <SEP> Zähler <SEP> eine <SEP> Einrich  trn@' <SEP> haben, <SEP> rlie <SEP> vor <SEP> Stillstand <SEP> des <SEP> Zählers
<tb>  der <SEP> schwiii(;(#iiden <SEP> Teil <SEP> in <SEP> eine <SEP> der <SEP> beiden
<tb>  Endlaren <SEP> bringt, <SEP> damit <SEP> der <SEP> Zähler <SEP> bei <SEP> @uf  trei:,-n <SEP> eines <SEP> Verhra,uchstromes <SEP> wieder <SEP> anläuft.
<tb>  



  Beide <SEP> Nachfeile <SEP> werden <SEP> beim <SEP> Zähler <SEP> g'e  m2i1'der <SEP> Erfindung <SEP> vermieden.
<tb>  



  Eine <SEP> Ausführungsform <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> be  nü.ss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnirnb <SEP> bei  spielsweise <SEP> dargestellt, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> in <SEP> Fio'. <SEP> \? <SEP> in
<tb>  vollständiger, <SEP> ,,-iewolil <SEP> schematischer <SEP> Darstel  hin-. <SEP> während <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> Teilansicht <SEP> von
<tb>  en <SEP> ist, <SEP> Fit. <SEP> 3 <SEP> die <SEP> Sch,altunb <SEP> des <SEP> Zählers
<tb>  o <SEP> <B><U>b</U></B>
<tb>  uncl <SEP> Fis. <SEP> 4 <SEP> eine <SEP> Einzelheit <SEP> zeigt.
<tb>  



  Am <SEP> Harin_ <SEP> t#tromwiderstancl <SEP> 1 <SEP> lie('t <SEP> die
<tb>  ra.hnienförmi @ <SEP> Spule <SEP> 2, <SEP> die <SEP> auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 6
<tb>  bef@-stibt <SEP> ist <SEP> irn(1 <SEP> um. <SEP> den <SEP> feststehenden <SEP> Eisen  kern <SEP> 5 <SEP> im <SEP> Feld <SEP> eines <SEP> durch <SEP> die <SEP> Nehenschluss  sp,ilen <SEP> 4 <SEP> eTi'e"ten, <SEP> mit <SEP> Polschuhen <SEP> 3 <SEP> verse  henen <SEP> Elektromagneten <SEP> schwingt. <SEP> Auf <SEP> der
<tb>  Achse <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> (hie <SEP> Bremsseiheibe <SEP> 7 <SEP> befestigt, <SEP> die
<tb>  sieh <SEP> im <SEP> Felde <SEP> von <SEP> Dauermagneten <SEP> bewegt <SEP> und
<tb>  rlzir:lr <SEP> Wirbelstrombremsung <SEP> die <SEP> Proportio  n.alität <SEP> zwisehf,n <SEP> Belastung <SEP> und <SEP> Selrwinbixrr-s  zahl <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> herstellt.
<tb>  



  Mil' <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 6 <SEP> schwingt <SEP> hin <SEP> und <SEP> her
<tb>  ein <SEP> arm <SEP> 9, <SEP> der <SEP> am <SEP> Ende <SEP> jeder <SEP> Schwingung     
EMI0002.0002     
  
    _die <SEP> I%onta,hte <SEP> 1.0, <SEP> bezw. <SEP> 11. <SEP> sel1lä\@t:
<tb>  und <SEP> dadurch <SEP> die <SEP> Spule <SEP> 12, <SEP> bezw. <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> eines
<tb>  Relais <SEP> erre-'t, <SEP> dessen <SEP> Anker <SEP> 1-1 <SEP> dement:#prc#  chend <SEP> irn <SEP> -leiehen <SEP> Takte <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> P(I.i:
<tb>  der <SEP> Spulen <SEP> 12 <SEP> und <SEP> 13 <SEP> lein <SEP> und <SEP> her <SEP> sch <SEP> windet
<tb>  und <SEP> dabei <SEP> durch <SEP> den <SEP> auf <SEP> bleicher <SEP> Achse <SEP> sit  zenden <SEP> Konimuta.tor <SEP> 16 <SEP> die <SEP> Erregerspulen
<tb>  des <SEP> Elektroniabneten <SEP> 4 <SEP> umpolt <SEP> und <SEP> zu;

  'leie#li
<tb>  in <SEP> bekannter, <SEP> nicht <SEP> @-ezeichneter <SEP> Weise <SEP> das
<tb>  Zählwerk <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> mechanisch <SEP> oder <SEP> eli#l  trisch <SEP> vor <SEP> w@irts <SEP> schaltet.
<tb>  



  In <SEP> Fi-. <SEP> 3 <SEP> ist: <SEP> die <SEP> Schaltung <SEP> des <SEP> Ziihlei's.
<tb>  unter <SEP> @\"egla-ssung' <SEP> der <SEP> Iiominutator@ehal  fung, <SEP> die <SEP> bekannt <SEP> ist, <SEP> und. <SEP> auch <SEP> ans <SEP> Fig.
<tb>  hervorgeht, <SEP> der <SEP> besseren <SEP> LIersieht <SEP> llall_,c-r
<tb>  noch. <SEP> einmal <SEP> schematisch <SEP> dar(restellt. <SEP> SiN
<tb>  zeigt: <SEP> die <SEP> schwingende <SEP> Spule <SEP> ? <SEP> irn <SEP> Neben  schlusse <SEP> zirni <SEP> Hauptstromwiderstand <SEP> 1, <SEP> von
<tb>  einem <SEP> Teilstrome <SEP> des <SEP> Verbranehsstromes
<tb>  drirchflossen:

   <SEP> die <SEP> Spulen <SEP> 4 <SEP> des <SEP> Ele@ztro  nia"netPn <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Vorsclialtwider=
<tb>  ständen <SEP> 18 <SEP> und <SEP> 19 <SEP> an <SEP> der <SEP> .Cpannuns <SEP> liebericl.
<tb>  und <SEP> ebenso <SEP> die <SEP> Relaisspulen <SEP> 12 <SEP> und <SEP> 13 <SEP> in)
<tb>  Augenblicke <SEP> des <SEP> Kontaktschlusses <SEP> 9, <SEP> 10 <SEP> oder
<tb>  9 <SEP> 11 <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Vorschalt,viderstande
<tb>  19 <SEP> an <SEP> der <SEP> Spannung <SEP> liegend.
<tb>  



  Die <SEP> Polschuhe <SEP> 3 <SEP> des <SEP> Elektroma.gnet@@n
<tb>  sind <SEP> o'erade <SEP> sehalten. <SEP> Das <SEP> hat <SEP> den <SEP> Vorteil,
<tb>  dass <SEP> man <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> frei <SEP> zwischen <SEP> Pcl  schuben <SEP> und <SEP> Anker <SEP> hindurchsehen <SEP> und <SEP> d##11
<tb>  freien <SEP> Lauf <SEP> der <SEP> Drehspule <SEP> gut <SEP> kontrollic,ren
<tb>  bann. <SEP> Ferner <SEP> kann <SEP> man <SEP> (las <SEP> seliwiri-'cnc1..
<tb>  System <SEP> des <SEP> Zählers <SEP> zwecks <SEP> Kontrolle <SEP> auf
<tb>  diese <SEP> Weise <SEP> leicht <SEP> nach, <SEP> vorn <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Zähler
<tb>  herausnehmen <SEP> und <SEP> wieder <SEP> einsetzen. <SEP> ohne
<tb>  Störung <SEP> des <SEP> Feldsystems. <SEP> Zu <SEP> dein <SEP> Z,veel;e
<tb>  hat <SEP> der <SEP> feststehende <SEP> Magnetkern <SEP> :

  i <SEP> paral1E#1
<tb>  zur <SEP> Achse <SEP> einen <SEP> Schlitz <SEP> 20 <SEP> (Fig. <SEP> 1.i, <SEP> der <SEP> die
<tb>  .1.chse <SEP> 6 <SEP> hindurchlässt. <SEP> Nach <SEP> Lösen <SEP> der <SEP> bei  den <SEP> Schrauben <SEP> 21 <SEP> kann <SEP> man <SEP> (las <SEP> o'anze
<tb>  schwirr <SEP> ;'endet <SEP> Stern <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Zähler <SEP> herau  nelimen.
<tb>  



  Das <SEP> Relais <SEP> 12, <SEP> 13 <SEP> hat <SEP> einen <SEP> Anker <SEP> 14. <SEP> der
<tb>  durch. <SEP> Streulinien <SEP> eines <SEP> der <SEP> Bremsmagnete <SEP> 8
<tb>  polarisiert <SEP> wird. <SEP> Dadurch <SEP> wird. <SEP> das@Relai#4
<tb>  ausserordentlich <SEP> empfindlich <SEP> und <SEP> arbeitet <SEP> mit
<tb>  sehr <SEP> geringem <SEP> Strom, <SEP> und <SEP> zugleich <SEP> wird
<tb>  erniöslicht, <SEP> diesen <SEP> Strom <SEP> nur <SEP> kurzfristig              einzuschalten.    so dass das     Relais    keinen  dauernden Eigenverbrauch hat.  



  Das schwingende     System    ist so leicht wie  irgend     niiiglich.    gehalten. Zu dem Zweck. ist:  die     Bremsscheibe    an ihren unwirksamen Stel  len, mit denen sie nicht in die Bremsmagnete       kommi-.        au>-gesclrnitten.    wie     Fig.        .1.    zeigt.

       Die          sch@cin        @@-ende        Spule    selbst ist sehr klein     und          leicht,    der     Luftraum    ist so eng wie möglich       gehalten.        nin    mit     möglichst        geringen        Amperc-          windurrgeu        auszukommen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oszillierender Wattstundenzähler. da durch gekennzeichnet, dass eine im Neben schlusse zu einem Hanptstromwiderstande liegende Stromspule im Feld eines vom Spannungsstrom erregten Elektroniagneteii schwingt. der his zum Ende jeder Anker schwingung unter Strom bleibt und dann umgepolt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Zähler nach dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe des Feld elektromagneten flach ausgebildet sind und das schwingende System zwecks N.on- urolle ohne Störung des Feldsystems aus dem Zähler herausgenommen und wieder eingesetzt werden kann. ?.
    Zähler nach dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass zur Umpolung des Elektronia.lneten und zur Fortschaltung (les Ziälrlwerkes ein polarisiertes Relais benutzt wird. (las keinen dauernden Strom verbrauch hat und dessen Anker durch einen der vorhandenen Bremsmagnete des Ziiblers polarisiert wird.
CH88210D 1915-06-09 1920-07-02 Oszillierender Zähler. CH88210A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE88210X 1915-06-09

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Publication Number Publication Date
CH88210A true CH88210A (de) 1921-02-01

Family

ID=5642134

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CH88210D CH88210A (de) 1915-06-09 1920-07-02 Oszillierender Zähler.

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