CH87872A - Schmiereinrichtung an Lagern mit einer Lagerschale. - Google Patents

Schmiereinrichtung an Lagern mit einer Lagerschale.

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CH87872A
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Holtorp Wilhelm
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Holtorp Wilhelm
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      Schmiereinriehtung    an Lagern mit einer     Lagersehale.       Die bekannten Lager mit einer Lager  schale, wie sie zum     Beispiel    bei     Waggon-          und        Lokomotivachsen    verwendet werden,       sind    derart eingerichtet, dass der sich dre  hende Zapfen ,oder Achsstummel gegen eine  Filzunterlage lehnt, welche mit     l)1    getränkt  ist und auf diese Weise seine Schmierung  erhält.

   Diese Einrichtung hat die Nachteile,  dass die Filzunterlage sich schnell abnützt,  das Schmiermittel sich verschmutzt und der  sich drehende Teil nicht     geniigend    Schmie  rung erhält, was häufig Heisslaufen     der    Ach  sen zur Folge hat.  



  Diese Nachteile zu beheben, ist das Ziel  der vorliegenden Erfindung. welche eine  Schmiereinrichtung an     Lagern    mit     einer     Lagerschale     zum    Gegenstande hat. Dieselbe  besitzt einen Schuh, welcher sich gegen den       Drehteil    anlehnt und zur He     rbeiführun-          eines    Kreislaufes des Schmiermittels bei Dre  hung des Drehteils dient. Zu diesem Zweck  ist der Schuh mit einer     :Schmiermittelführung     versehen, welche eine Verbindung zwischen       einem        Schmiermittelbehälter    und dem Dreh  teil herstellt.

           Auf        der        Zeielinung    sind zwei beispiels  weise     Ausführungsformen    des Erfindungs  gegenstandes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1.     einen    Querschnitt der ersten     Aus-          fülirungsforin,     Füg.

   2 einen     Liingssehn-itt    dazu,       Fig.    3 den     Sclinh    in Oberau sieht,       Fig.        4-    einen Vertikalschnitt desselben,       Fit..    5 eine     Variante    des     Scliulies,          Fig.    6 einen     Grundriss    dazu,       Fig.    i einen     Liingssehnitt    der zweiten       Ausführungsform,          Fig.    8 einen     Querschnitt        hierzu,

      und       Fig.    9     einen    Teil der Einrichtung in       Oberansicht.     



  Bei der     Ausführungsform        nach        Fig.    1.  bis d liegt in einem     Rahmen    1 die Lager  schale 2, über welcher ein     Ha.uptsch.niier-          mittelbelüilter    3 angeordnet ist. Im untern  Teil des     Rahmens    1 ist ein     zweiteiliger    Be  hälter 1, ja     vorgesehen,    dessen zwei Teile  durch einen     Tia.iial    5 miteinander     verbunden     sind, der an beiden Seiten, sowie oben vom  Schuh 7 begrenzt ist.

   Dieser Schuh besitzt  je zwei vertikale     Bohrungen    6,     Ga,    welche      in     Schmieriiuteii    8,     liezw.    8a münden, die sieh  auf der     innern    Oberfläche des     Sehulies    be  finden.

   Die     :winkelförmig    verlaufenden Nu  ten B.     8a    stehen durch eine mittlere Nut mit  einander in     Verbindung    und münden in je  einen     kurzen    Kanal 9,     bezw.        9a.    An die     I%a-          niile    9.     9a    ist je eine Steigröhre 10,     10a        an-          7e        schlossen:    diese zwei     Steigröhren    führen  zum Behälter 3.

   Von diesem     gehen    in be  kannter     Weise    zwei Röhrchen 11,     lla    zu der  L      7erscliale        ?.    Die beiden Schmierlöcher der  letzteren sind durch eine Tut 12 miteinander  verbunden.

   Die     Lagerschale    2 besitzt zwei  einander     -#e7 enüberlie-ende    Sammeltaschen  1.     13a    mit     schrägen        Kanten        (Fig.    ?), durch        -elche    das in die Taschen     belangte    Schmier  mittel     jeweilen    einer     Sammel-    und Abfluss  stelle 15     zugeleitet    wird, von wo es durch  die das     La-er    durchsetzende Achse (nicht  gezeichnet) bis zum Abstreifer 16,

       bezw.        16a     des     Schuhes    7     (Fig.    4) mitgenommen werden       kann.     



  Eine     ani    Boden des Kanals 5     befestigte     Blattfeder 17, die sich am Boden eines im       Px1imen    1 angeordneten Behälters 18 ab  stützt,     drückt    den' Kanalboden an den .Schuh  7     und    diesen. gegen die das Lager durch  setzende Achse.     Zn    beiden Seiten .des Schu  he: ist in     benannter    Weise je ein Filzkissen  19     angeordnet        (Fig.    2), welches durch     Schrau-          berifedern        20        geben    die Achse gepresst wird.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Vorrichtung ist     folgende:     Das     Schmiermittel,        beispielsweise    01,  fliesst aus dem     Hauptbehälter    3 durch die  Röhrchen 11,     11a    nach der Nut 12, von wo  aus es sich verteilt, und von der sich drehen  den Achse bis zu den scharfen     schrägen          Kanten    der Taschen 13,     bezw.        13a        mitge-          norimen    und dann an die letzteren abgegeben  wird.

   Von der     Sammel-    und     Abflussstelle    15  der Taschen     aus        gelangt    das 01 durch die sich  drehende     Aclise    zum Abstreifer 16,     bezw.     161. Dieser streift das 01 ab, welches nun       von    der     Abstreifkante    zum benachbarten  Behälterteil 4,     bezw.        4a    gelangt.

   Von     den          Behälterteilen    aus tritt das     (01    in den Kanal 5       -üher.        Infol-e    ihrer raschen     Drehunübt   <B>nun</B>    die Achse eine solche     Saugwirkung    aus, dass  das 01 durch die     Bohrungen    6,     6a        hoclibe-          zogen    und in die Nuten 8,     8a        gesaugt    wird.

         Von    hier aus wird das 01 bei     entspiechen-          der        Drehrichtung    der Achse in den Kanal 9  oder     9a    und alsdann durch das     Steigrohr    10,       bezw.        10a    in den Hauptbehälter 3     gedriiclzt     unter     Überwindung    des im Steigrohre     Herr-          schenden        Oldruclies.     



       1Tach    den     Fib.    J und 6 ist der Schuh  mit einem Förderrädchen 35 versehen, (las  in eine mittlere     Aussparung    des     Schulics     ragt, in das     Schmiermittel    taucht und von  dem Drehteil bei dessen Drehung     gedreht     wird, dabei dem Drehteil das Schmiermittel  zuführend.

       _Sind    die vertikalen     Bohrungen     6,     6a    des Schuhes verstopft, so wird     das     Schmiermittel dem Drehteil durch (las     För-          derrä        dchen        35    allein zugeführt. Die. An  zahl der genannten Bohrungen kann va  riieren.  



  Bei der Ausführungsform nach den     rig.     7 bis 9 handelt es sich um ein zum Beispiel  für Wagenachsen geeignetes Lager, bei  welchem der Hauptbehälter für das Schmier  mittel aus Konstruktionsrücksichten nicht  über, sondern unter dem eigentlichen     La-er-          teil        angeordnet    ist:. Im Gehäuse 21 befindet  sich die     Lagerschule    22, welche auf     3eni     Zapfen 23 der Achse aufruht.

   Gegen     diesen     Zapfen wird durch Schraubenfedern     2.1,    -,wel  che sich     gegen    den Boden des einen     Ber     kälter 25 bildenden     Gehäuses    21 stützen,  ein von einer Blechschale 26 umgebenes Filz  kissen 27 bedrückt. Der Zapfen endigt hier  in bekannter     Weise    in einem Bund 28,     der     nun zur Förderung des Schmiermittels be  nutzt wird..

   Zu diesem     Zwecke    wird der  Bund 28 auf einem Teil seines     -Umfanges     vom Schuh 30 umgriffen,     welcher    durch Zug  federn 29     beben    ihn     gepresst    wird.

   In die  sem Schuh sind zwei Schmiernuten     32,    321  vorgesehen, welche     einerseits    in eine mittlere       Aussparung    des Schuhes münden und ander  seits je mit einer Röhre 33,     bezw.        33a    in Ver  bindung stehen; letztere führen zu je einer  durch das Filzkissen 27 und das Blech 26,  gebildeten     Rinne.    In genannter Aussparung-      des Schuhes befindet sich wiederum ein För  derrädchen 35.  



  Bei dieser Ausführung ist die Wirkungs  weise folgende:  Das im Behälter 25 befindliche Schmier  mittel, beispielsweise 01, wird durch den  Bund 28 bei Drehung des Zapfens 23     ini     Sinne des Uhrzeigers durch die mittlere Aus  sparung im Schuh 30 hochgezogen, sowie  durch das Förderrädchen 35 zugeführt und  durch die Nut 32 in das Rohr 33 gedrängt,  von wo es auf das Filzkissen 27 gelangt.  Durch das Filzkissen 27 wird nun der Zap  fen 23 reichlich     geschmiert.    Das 01     wird     dann bei der zweiten, vom Filzkissen 27 und  dem Blech 26 gebildeten Rinne wieder abge  streift, um hernach durch Überlaufen, über  das Blech 26 in     den    Behälter 25 zu ge  langen.  



  Bei umgekehrter Drehrichtung der Welle  nimmt das 01 seinen Weg durch die Nut  32a, und das Rohr 33a zur erwähnten zwei  ten Rinne, um dann durch den Zapfen zur       erstgenannten,        voni    Filz 27 und Blech 26  gebildeten Rinne befördert zu werden. Der  Schuh 30 überdeckt den Bund 28 seitlich so  weit. dass das Schmiermittel nur durch die  mittlere Aussparung des Schuhes, sowie  durch die Nuten 32. 32a. das heisst ausschliess  lich durch die     Schmiermittelzufüh,rung    zum  Drehteil gelangen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiereinrichtung an Lagern mit einer Lagerschale, dadurch gekennzeichnet. dass dieselbe einen Schuh aufweist, der sich gegen den Drehteil anlehnt und zur Herbeiführung eines Kreislaufes des Schmiermittels bei Drehung des Drehteils dient, zu welchem Zwecke der Schuh eine Schmiermittelführung enthält, welche einet Verbindung zwischen einem Schiniermittelbehä-Iter und dem Dreh teil herstellt. UNTERANSPRüCHE 1.
    5chtnie.reinrichtnng na.cli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmier- mittelführung des Schuhes an Schmier- mittelführungen angeschlossen ist, welche zti einem zweiten Behälter führen.
    2. Schmiereinriclitting nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d ass der Schuh durch Federkraft --e-en den Drehteil ge- presst wird. 3. Schmiereinrielitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh an einen Bund des Drehteils anlehnt und dass an deri Schuh Führungen angeschlos sen sind. dureli welche das Schmiermittel der Lagerpartie des Drehteils zugeführt wird.
    4. Schmiereinrichtung nach Lnteransprucli 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh der. Bund so umgibt. dass -der Zutritt des Schmierinittel.s zu ihm nur durch die am Schuh vorgesehene, mit dem Behälter ver bundene Führung erfolgen kann.
    Schmiereinrichtung nach Unteranspruch 3, wobei an der Lagerpartie des Drehteils ein Schmierkissen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das als Abstreif-, Sammel- und Verteilorgan wirkende Schmierkissen durch Vermittlung des Schuhes gespeist wird. 6.
    Schmiereinrichtung nach Patentansprueli; dadurch gekennzeichnet, class in den Schuh ein Förderrädchen ragt, welches vom Drehteil angetrieben wird und diesen mit dem Schmiermittel aus dem Schmiermittel behälter speist.
CH87872D 1919-08-04 1919-11-01 Schmiereinrichtung an Lagern mit einer Lagerschale. CH87872A (de)

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