DE764537C - Den Achsschenkel tief umfassende Achslagerschale - Google Patents

Den Achsschenkel tief umfassende Achslagerschale

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DE764537C
DE764537C DEG100437D DEG0100437D DE764537C DE 764537 C DE764537 C DE 764537C DE G100437 D DEG100437 D DE G100437D DE G0100437 D DEG0100437 D DE G0100437D DE 764537 C DE764537 C DE 764537C
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DE
Germany
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bearing shell
steering knuckle
lubricant
apex
bearing
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Expired
Application number
DEG100437D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Pesarese
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/02Axle-boxes with journal bearings
    • B61F15/06Axle-boxes with journal bearings for cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Den Achsschenkel tief umfassende Achslagerschale Vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Achsschenkel tief umfassende, auf ihrer gesamten Länge durchgehende, mit der Achsschenkeloberfläche keilförmige Einlaufräume bildende Achslagerschalen, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge, mit Fließschmierung von oben.
  • Derartige den Achsschenkel tief umfassende Achslagerschalen haben gegenüber Achslagerschalen von verhältnismäßig geringer Breite, die also im wesentlichen leistenartig ausgeführt sind und in der Achslagertechnik als kurze Lagerschalen bezeichnet werden, den Vorteil, den Achsschenkel sicher zu führen und trotzdem die Voraussetzungen für die Bildung flüssiger Reibung durch Anordnung keilförmiger Einlaufräume zwischen Lagerschalenspiegel und Achsschenkeloberfläche zu erfüllen.
  • Im Gegensatz zu den kurzen Lagerschalen, deren seitliche Begrenzungsflächen man zur Zuführung des Schmiermittels zur Achsschenkeloberfläche benutzt hat, machen die den Achsschenkeltief umfassendenAchslagerschalenbei der Schmiermittelzuführung gewisse Schwierigkeiten. Denn bekanntlich scheidet die Anordnung von die Lagerfläche durchbrechenden nutenförmigen Ausnehmungen, Bohrungen usw. aus, wenn ein geschlossener Schmiermittelfilm gebildet werden soll. Andererseits muß aber der Lagerschalenkörper zur Zuführung des Schmiermittels durchbrochen werden, wenn man nicht die sog. Unterschmierung anwenden, d. h. das Schmiermittel dem Achsschenkel von unten nach oben, entgegen der Schwerkraft, zuführen will. Wenn es auch gelungen ist, die Unterschmierung gegenüber den ursprünglich allein angewendeten Kapillarschmierungen zu verbessern, da bei diesen nicht die Ölmengen gefördert werden können, die zur Bildung eines geschlossenen Films, d. h. zur Verwirklichung flüssiger Reibung erforderlich sind, so ist doch die Zuführung des Schmiermittels im Fließwege, d.li. in der Richtung von oben nach unten, einfacher. Man hat die Schwierigkeiten auch dadurch zu beheben vermocht, daß man außerhalb der eigentlichen Lagerfläche, aber noch innerhalb des Lagerschalenspiegels, oberhalb der Achsschenkeloberfläche, Ablösestellen für das Schmiermittel in der verschiedensten Ausbildung, etwa in Form von Spitzen, Kanten oder anderen Schmalflächen, anordnete und das Schmiermittel unter Durchbrechung des Lagerschalenkörpers diesen Ablösestellen zuführte. Das gegen Wirkung der Zähigkeit abgelöste Schmiermittel erreichte dann unter Wirkung der Schwerkraft mit Sicherheit die Achsschenkeloberfläche, gelangte mit dem umlaufenden Achsschenkel in die keilförmigen Einlaufräume zwischen diesem und dem geschlossen ausgeführten Lagerschalenspiegel, womit die Voraussetzungen der Ausbildung eines geschlossenen Schmiermittelfilms erfüllt werden konnten. In der Natur dieser Schmalflächen liegt es jedoch, daß sie äußerst empfindlich gegen die Achsschenkelstöße sind. die sich bekanntlich im Verkehr, insbesondere im Schienenverkehr, nicht vermeiden lassen. Da diese Ablösestellen außerdem in den meisten Fällen vom Lagerausgußmetall gebildet werden, unterliegen sie in besonders. hohem Ausmaß der Gefahr von Metallv erquetschungen und Beschädigungen, so daß es zu einer Störung der ursprünglich beabsichtigten Schmiermittelzuführung kommt. Versucht man, die Gefahr dadurch zu vermeiden, daß man die Lagerluft über das zur Bildung keilförmiger Einlaufräume erforderliche und richtige Maß hinaus vergrößert, so gerät die sichere Führung des Achsschenkels durch die Lagerschale in Verlust und die Führungsverhältnisse nähern sich denjenigen, die bei kurzen Lagerschalen vorlianden sind.
  • Bei dieser Sachlage setzt die Erfindung ein. Sie kennzeichnet sich, ausgehend von den Achsschenkel tief umfassenden, auf ihrer gesamten Länge durchgehenden, keilförmige Einlaufräume mit ihm bildenden Achslagerschalen, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge finit Fließschmierung von oben, erfindungsgemäß dadurch, daß die Lauffläche in den unteren Teilen ihres mittleren Bereich: gegenüber den Lagerschalenenden, die zugleich die Stirnanlage für den Achsschenkel bilden, zurückgezogen ist und daß in diesen zurückgezogenen unteren Teilen die Mündungen der Schächte liegen, derenscheitelseitige. ölführende Flächen an den Ausläufen des oberen Teiles des mittleren Laufflächenbereichs zurückliegende Tiefstkanten im Ölweg bilden. Es ist zwar bereits bekanntgeworden, bei nur mit Rücksicht auf die Ölablösung ausgebildeten Tragschalen für eine sichere Führung des Achsschenkels dadurch zu sorgen, daß man Gegenschalen zur Tragschale in Form von sog. Unterschalen oder in Form geschlossener Lagerbüchsen vorsah. Die Anordnung von Unterschalen macht jedoch einen erheblichen baulichen Aufwand erforderlich, während Lagerbüchsen zu der i1#otwendigkeit eines abnehmbaren Achsschenkelbundes führen, der unerwünscht ist. Bei den Tragschalen dagegen, die ohne derartige zusätzliche Führungsmittel mit Rücksicht auf die Anordnung von Ablösestellen oberhalb des Achsschenkels ausgebildet waren, hat man zwischen führenden und ölgebenden Bereichen keinen Unterschied gemacht, so daß entweder die Gefahr einer Beschädigung der Ablösestellen oder einer mangelnden Führung des Achsschenkels bestand.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens sind die Ausläufe in Tangentialebenen des oberen Teiles des mittleren Lagerschalenbereichs angeordnet.
  • Ist die Lagerschale mit durch Fördervorrichtungen mit Schmiermittel versorgten Kanälen auf ihrer oberen Begrenzungsfläche versehen, so besteht die Möglichkeit, diese Kanäle mit den scheitelseitigen Begrenzungsflächen der Schächte über nach Art eines CJ berlaufwehres ausgebildete und das Schmiermittel gleichmäßig auf die scheitelseitigen Flächen der Schächte verteilende Cberfälle zu verbinden. Auf diese Weise wird erreicht. daß der Achsschenkel gleichmäßig über den gesamten Bereich des zur Ölversorgung dienenden Laufflächenabschnittes mit Schmiermittel versorgt wird.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens. Im einzelnen gibt Fig. i teilweise im Schnitt nach Linie i-i der Fig. a, teilweise in Ansicht eine erfindungsgemäß ausgebildete Achslagerschale für Schienenfahrzeuge wieder; Fig. 2 entspricht einem senkrechten Längsschnitt durch die Lagerschale nach 2-2 der Fig. i.
  • Der Lagerschalenkörper 3 ist mit einem .%usguß .I versehen. Die Gesamtanordnung ist erfindungsgemäß so getroffen, daß die Lagerschalenenden 6 die Stirnanlage für den Achsschenkel 8 bzw. für dessen Bund und Notlauf bilden. Es entstehen also, wie Fig. i linke Hälfte erkennen läßt, den Achsschenkel sicher führende Laufflächen, die jedoch mit der Achsschenkeloberfläche keilförmige Einlaufräume bilden, so daß auch in diesen Abschnitten 6 des Lagerschalenspiegels die Voraussetzungen zur Bildung flüssiger Reibung vorhanden sind. Außerdem entstehen außerordentlich große, stirnseitig gelegene Anlageflächen 7, so daß hier bei den- Axialstößen des Achsschenkels verhältnismäßig geringe Flächendrücke auftreten, womit die Gefahr von Verquetschungen des Lagermetallausgusses 4 beseitigt ist. In den unteren Teilen des mittleren Bereichs 5 ist die Lauffläche jedoch gegenüber der Lauffläche in den Abschnitten 6 zurückgezogen, während sie oberhalb , der zurückgezogenen Teile kongruent zur Lauffläche in den Abschnitten 6 verläuft. In den zurückgezogenen unteren Teilen liegen, wie dies etwa Fig. i linke Hälfte deutlich erkennen läßt, die Mündungen der Schächte 9, deren scheitelseitige, ölführende Flächen an den Ausläufen des oberen Teiles des mittleren Laufflächenbereichs 5 zurückliegende Tiefstkanten 14 im Ölweg bilden. Die Ausläufe sind dabei gemäß Fig. i linke Hälfte als Tangentialebenen des oberen Teiles des mittleren Lagerschalenbereichs 5 ausgebildet.
  • Das Schmiermittel wird durch nicht gezeichnete Fördervorrichtungen den Kanälen io auf der Oberseite der Lagerschale 3 zugeführt. Diese Kanäle io stehen mit den scheitelseitigen Begrenzungsflächen 13 der Schächte 9 über nach Art eines Überlaufwehres 1,2 ausgebildete und das Schmiermittel gleichmäßig auf die scheitelseitigen Flächen 13 der Schächte 9 verteilende Überfälle in Verbindung. Durch Ausschnitte i i in dem Überlaufwehr 12 wird auch bei geringerer Füllung der Kanäle io für sichere Zuführung des geförderten Öles zu den Flächen 13 gesorgt. Das auf diese Weise den Flächen 13 zugeführte Schmiermittel fließt an diesen unter Wirkung der Schwerkraft nach unten und gelangt an die Ablösestelle 14. Dort werden die Schwerkräfte größer als die Zähigkeitskräfte, so daß sich das Schmiermittel mit Sicherheit ablöst. Es gelangt auf die Oberfläche des Achsschenkels 8 und wird durch dessen Umlauf in die keilförmigen Einlaufräume gebracht, die zwischen den Tangentialflächen und der Achsschenkeloberfläche im mittleren Bereich 5 gebildet sind. Hierbei wird das zunächst auf der Breite 5 zugeführte Schmiermittel ausgewalzt und gelangt durch die so hervorgerufene Axialverteilung auf die gesamte Lagerschalenlänge auch in die keilförmigen Einlaufräume, die die Abschnitte 6 mit der Achsschenkeloberfläche bilden. Auf diese Weise sind auf der gesamten Lagerschalenlänge die Voraussetzungen der flüssigen Reibung vorhanden, und trotzdem wird der Achsschenkel durch die Abschnitte 6 sicher geführt, ohne daß die T #löglichkeit einer Beschädigung der zurückspringenden Tiefstkanten 14 besteht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Den Achsschenkel tief umfassende, auf ihrer gesamten Länge durchgehende, keilförmige Einlaufräume mit ihm bildende Achslagerschale, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge, mit Fließschmierung von oben, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche in den unteren Teilen ihres -mittleren Bereichs gegenüber den Lagerschalenenden, die zugleich die Stirnanlage für den Achsschenkel bilden, zurückgezogen ist und daß in diesen zurückgezogenen unteren Teilen die - Mündungen der Schächte liegen, deren scheitelseitige, ölführende Flächen an den Ausläufen des oberen Teiles des mittleren Laufflächenbereichs zurückliegende Tiefstkanten im Ölweg bilden.
  2. 2. Lagerschale nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausläufe in Tangentialebenen des oberen Teiles des mittleren Lagerschalenbereichs angeordnet sind.
  3. 3. Lagerschale nach Anspruch i oder 2 mit durch Fördervorrichtungen mit Schmiermittel versorgten Kanälen auf ihrer oberen Begrenzungsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kanäle mit den scheitelseitigen Begrenzungsflächen der Schächte über nach Art eines Überlaufwehrs ausgebildete und das Schmiermittel gleichmäßig auf die scheitelseitigen Flächen der Schächte verteilende Überfälle verbunden sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Österreichische Patentschrift Nr. 147 854; deutsche Patentschriften Nr. 502 918, 603 557, 552 539, 592 421, 372:265.
DEG100437D 1939-07-19 1939-07-19 Den Achsschenkel tief umfassende Achslagerschale Expired DE764537C (de)

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AT147854B (de) * 1935-07-13 1936-11-25 Friedmann Alex Fa Lagerschale mit Oberschmierung, insbesondere für Achslager von Schienenfahrzeugen.

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