DE428759C - Achslagerschmiervorrichtung mit OElschleuder - Google Patents

Achslagerschmiervorrichtung mit OElschleuder

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DE428759C
DE428759C DEA43175D DEA0043175D DE428759C DE 428759 C DE428759 C DE 428759C DE A43175 D DEA43175 D DE A43175D DE A0043175 D DEA0043175 D DE A0043175D DE 428759 C DE428759 C DE 428759C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/14Rotating lubricating devices
    • B61F17/20Rotating lubricating devices with scoops or the like attached to, or coupled with, the axle

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Schmiervorrichtungen für Schienenfahrzeuge aller Art mit an der Stirnfläche des Lagerzapfens angebrachten gekragten Ölförderscheiben bzw. ölförderzipfeln sollte dem Nachteil der bei mittlerer Umdrehungszahl schweren Abgabe von öl an den Zapfen bzw. die Lagerschale vorgebeugt werden. Dies ist jedoch nur zum Teil gelungen, da ja bei diesen Geschwindigkeiten an keine Tropfenbildung, noch viel weniger an das nur bei hohen Umdrehungszahlen sich bildende Ölband zu denken ist.
Der Erfindung gemäß wird dieser Übelstand dadurch behoben, daß an der Stirnfläche des Lagerzapfens zwei bzw. eine Mehrzahl von beweglichen ölförderschenkeln angeordnet sind, die unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft stehend mit zunehmender Tourenzahl das Bestreben haben, sich zur Radachse senkrecht einzustellen. Dabei wird mit steigender Fahrgeschwindigkeit eine größere Ölmenge gefördert, indem die ölförderschenkel nach und nach tiefer in das Ölbad eintauchen. Um jedoch zu vermeiden,
daß schon bei geringer Umdrehungszahl die Ölförderschenkel sich derart einstellen, sind letztere zweiarmig ausgeführt und am kürzeren Hebelarm mit einem im Lagerzapfen sich bewegenden Führungsstück gelenkartig verbunden, welches der am Ende des längeren Hebels auftretenden Zentrifugalkraft teilweise entgegenwirkt. Das Führungsstück kann auch aus einem Ring bestehen, der sich ίο auf einer Verlängerung des Lagerzapfens frei bewegt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Schmiervorrichtung.
Es zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Schmierlager,
Abb. 2 eine Ansicht der Ölschleuder von vorn,
Abb. 3 und 4 Einzelheiten der Ölschleuder. An der Stirnseite des Achsschenkels α ist eine zweiarmige Ölschleuder d am ringförmigen Führungsstück / um Bolzen h drehbar angeordnet. Das Führungsstück / sitzt in einem Bolzen k, der in einer Bohrung Z des Achsschenkels a \-erschiebbar ist. Die Ölförderarme b sind zwangläufig an einem, z. B. auf dem Achsschenkel aufgeschrumpften Ring zwischen dem oberen Rande dieses Ringes und Bolzen m geführt und in ihrer Bewegung durch z. B. aus dem Material der ölförderarme d herausgestanzte und herausgebogene Anschläge dv die gleichzeitig auch eine gewisse Tropfschmierung vermitteln können, begrenzt. Gemäß Abb. 4 besitzen die ölförderarme d Ölfang- und Ablaufrinnen d2, die an den Anschlag- und Ablaufzungen Ci1 unten endigen.
Die schöpferartig nach der Lagerschale g zu an den Spitzen gebogenen beweglichen ölförderarme d tauchen unten in das im Gehäuse h vorhandene öl ein. Das Gehäuse ist durch einen dichtschließenden Deckel c abgeschlossen. Gegebenenfalls könnte, wie punktiert angedeutet, auf dem Führungsbolzen k eine Spiralfeder angeordnet sein, um in regelbarer Weise der Zentrifugalkraft entgegenzuwirken.
Der Beölungsvorgang spielt sich in den einzelnen Phasen der Geschwindigkeit folgendermaßen ab:
Bei geringer Tourenzahl wird, da die ölförderschenkel d nur etwas in das Ölbad eintauchen, wenig öl gefördert. Das öl tropft von dem am Ende leicht angekrümmten und geschärften Schenkel auf die hervorragende Lagerschale g und wird von dort durch Zuleitungskanäle an den Zapfen geführt. Mit mittlerer Geschwindigkeit nimmt die geförderte Ölmenge zu, da die Schenkel d 'entsprechend der größeren Zentrifugalkraft tiefer in das Ölbad eintauchen. Es werden sich weiterhin Tropfen nur entsprechend größer über der Lagerschale g ablösen; das nicht zur Abtropfung gelangende öl wird durch die eingedrückte Nut d2 über einen Anschlag dt zwischen Lagerschale g und dem Bund des Zapfens α abgeführt. Bei hohen Geschwindigkeiten tritt derselbe Zustand wie bei den bisher bekannten Schmiervorrichtungen mit an der Stirnseite des Zapfens angebrachten ölförderscheiben ein, d. h. das Öl, von dem jetzt jedoch die größte Menge zugebracht wird, wird in einem breiten ölbande gegen die Kappe des Gehäuses geschleudert und von dort durch Rillen der Lagerschale g bzw. dem Zapfen zugeführt. Lagerschale und Zapfen werden vollständig von dem geförderten öl eingehüllt.
Wie schon eingangs erwähnt, könnte das Führungsstück f auf einer festen Führung verschiebbar angeordnet sein. Die Ölschleuder könnte auch, statt am Achsschenkel selbst, am Gehäuse b bzw. am abnehmbaren Gehäusedeckel c angebracht und mit dem Achsschenkel durch Mitnehmer o. dgl. gekuppelt werden.

Claims (4)

P A TE N T - A N S P R Ü C H E:
1. Achslagerschmiervorrichtung mit Ölschleuder, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnfläche des Lagerzapfens mittelbar oder unmittelbar bzw. am Gehäuse der Schmierbuchse vom Achszapfen mitgenommene bewegliche ölförderschenkel vorgesehen sind, deren Stellung zum Achsschenkel bzw. zu dessen Lagerschale sowie deren Tauchtiefe in den Ölbehälter bei den verschiedenen Umdrehungszahlen veränderlich ist.
2. Achslagerschmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ölförderschenkel (d) an einem verschiebbar in achsialer Richtung angeordneten Führungsstück (f) angelenkt sind.
3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ölförderschenkel zwangläufig geführt und in ihrer Bewegung begrenzt sind.
4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung des ölförderschenkels (d) durch einen Anschlag (O1) erfolgt, der gleichzeitig als Ölablaufzunge dient.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA43175D 1924-10-05 1924-10-05 Achslagerschmiervorrichtung mit OElschleuder Expired DE428759C (de)

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DE (1) DE428759C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045735B (de) * 1957-09-27 1958-12-04 Knorr Bremse Gmbh Gleitachslager mit durch Tiefstkanten gefuehrtem OElkreislauf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045735B (de) * 1957-09-27 1958-12-04 Knorr Bremse Gmbh Gleitachslager mit durch Tiefstkanten gefuehrtem OElkreislauf

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