CH86484A - Schliessfacheinrichtung für die Aufbewahrung von Gegenständen. - Google Patents

Schliessfacheinrichtung für die Aufbewahrung von Gegenständen.

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CH86484A
CH86484A CH86484DA CH86484A CH 86484 A CH86484 A CH 86484A CH 86484D A CH86484D A CH 86484DA CH 86484 A CH86484 A CH 86484A
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Werner Walter
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Werner Walter
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  Schliessfacheinrichtung für die Aufbewahrung von Gegenstunden.    Die Erfindung betrifft eine Schliessfach  einrichtung für die Aufbewahrung von Ge  genständen. Dieselbe besteht in der Aus  stattung von Schliessfächern mit einem  Selbstkassierermechanismus, welcher durch  Einwurf einer Münze in einen Einwurf  schlitz am Schliessfache betätigt wird und  den Schliessmechanismus für die Herbei  führung eines gesicherten Abschlusses be  reitstellt.  



  Derartige Schliessfächer eignen sich vor  zugsweise für die Verwendung für Gepäck  aufbewahrung auf Bahnhöfen und Schiffen,  zur Kleiderbewahrung in Vergnügungs  stätten, öffentlichen Gebäuden und zur  Verwahrung von Wertgegenständen,     bei-          spielsweise    in Bahnwagen (insbesondere in  Schlafwagen).  



  Durch diese Einrichtung lässt sich unter  grosser Ersparnis an Bedienung eine sichere  Verwahrung bei schnellster Abfertigung er  zielen. Gleichzeitig ist die Aufbewahrung  selbst eine bedeutend bessere als in offenen  Kleiderablagen oder ähnlichen Verwahrungs  räumen.    In der Zeichnung ist die Schliessfachein  richtung in mehreren Ausführungsformen  veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt eine Anwendung für Gepäck  aufbewahrung auf Bahnsteigen,  Fig. 2 eine Ausführung für     Bahnhofs-          oder    andere Räume,  Fig. 3 eine Ausführung für Kleider  ablagen,  Fig. 4 eine Ausführung für Wertsachen  verwahrung;  Fig. 5 und 6 zeigen in teilweisem Schnitt  und in Ansicht eine beispielsweise Einrich  tung des     Selbstkassierermecbanismus.     



  Die Schliessfächer     a    sind bei der in     Fig.1     veranschaulichten Ausführung für     Gepäck.          aufbewahrunc    auf Bahnsteigen von Bahn.       höfen    reihenweise angeordnet und mit auf  klappbaren Türen b versehen, die sich in  der     Nichtgebrauchslage    ohne weiteres öffnen  lassen und erst nach Einwurf einer Münze  in den Schlitz c des Schliessfaches a. die Be  reitstellung des Schliessmechanismus und  Überführung der Tür in die     Verschlusslage          gestatten.    Handgriffe d dienen zur Hand-      habung und Mulden e unter den Schlitzen c  zuri Aufnahme einer durch den Selbstkassie  rermechanismus ausgegebenen Marke.

   Die  ser Selbstkassierermechanismus kann von be  kannter Art sein. Die Wiederöffnung des  Schliessfaches erfolgt durch einen in das  Schlüsselloch f' eingeführten Schlüssel, der  gege n Abbake der Marke verabfolgt wird  edelr im Besitze des Hoteldieners, bezw.     Ge-          päickträgers    verbleibt.  



  Zweclkmässig wird eine Doppelreihe der  artiger niedriger Schliessfächer aufgestellt.  Die gemeinsamle, nach oben verlängerte     Rück-          walndl    g dient ebenso wie die Ober- und     Vor-          dersite    der Fäieher a zur Aufnahme von  Ankündigungen. Auch lässt sieh die Ober  seite als Schreibtisch ausbilden. Die Schliess  fächer werden zweckmässig bestimmten Ho  tels     zugeeignet,    so dass der Reisende einfach  am Bahnhof geg  en Münzeinwurf sein Ge  päck in ein Schliessfach einschliessen und       nach        Ablieferung    der empfangenen     Marke     w1om Hoteldiener abholen lassen kann.  



  Für Bahnhofsräume eignet sich zur     Aus-          nüitzulig    des Raumes besser eine Anordnun g  der Fächer a in zwei Reihen übereinander  (Fig. 2). Die Fächer a sind mit Ordnungs  nummern versehen und besitzen seitlich oder  nach unten umllegbare Klappen b. Der Selbst  kassierermechanismus ist an der Klappe oder  Tür b eventuell an einer festen Seitenwand  angebracht. Er kann zweckmässig so     ein-          gerielitet    werden, dass ein im Sehlüsselloche f  befindlicher Schlüssel bei Nichtgebrauch  des Schliessfaclhes beben Abziehen gesperrt  und erst nach Einwurf einer Münze in den  Schlitz c freigegebeni wird.

   Eine grund  legende, einfache Hebelanordnung eines für  diesen Zweck eingerichteten     Selbstkassierer-          nmecbanismus    ist in Fig. 5 in einem hinter  der Schliessfachl- oder Türwand geführten  Schritte in Vorderansicht und in Fig. 6 in  Seitenansicht mit teilweisem Schnitte     ge-          zeig    t.  



  Der auf der festen Achse h, gelagerte  Hebel i besitzt am Ende eine Mulde<I>7c</I> zur  Aufnahme eines Geldstückes m. Über den  Drehpunkt hinaus ist der Hebel i durch ein    bogenförmiges Stüick n verlängert, welclhes  in der Ruhelabe vor den Schlüsselbart o  greift und so ein Herausziehen des Schlüssel  hindert.  



  Wird ein Geldstück durch einen Schlitz c  in die Mulde 7k geworfen, so kippt der vor  her mittelst eines Ausgleichsgewichtes aus  beglichene Hebel i nach nuten, his das Bogen  stück nz beben eine Sperrleiste p stössst. Nils  ist der Schlüssel zum Verschliessen und     Her-          ,ausziehen        freibegeben.    In     dieser    Lage der  Teile i, n ist das Geldstück m noch nicht  aus der Mulde 1k befallen.

   Wird die Sperr  leiste p durch Druck auf den Knopf q ent  gegen der Wirkung einer Feder r     zurüclk-          gedrückt,    so kommt ein Ausschnitt s der  Sperrleiste 1l in die Bahn des Bogenstüickes n,  so dass dasselbe hindurchschwingen u7nd das  Geldstück aus der niederkippenden Mulde k  herausfallen kann. Nun kehrt Hebel i wie  der in seine Sperrstellung zurüiclk.  



  Di2 Einlrlchtunlg kann allclle getroffen  werden, dass beim Münzeillwurf mit der  Sicherung cler Sehliesslage eine Marke     aus-          gebeben    wird, durch deren Einwurf in eine       besondere,    dem Schlüssellocke entsprechende  Öffnung die Wiederöffnung herbeigeführt  wird.  



  Eine Schliessfachanordnulg für Wert  sachen und     dergleichen,        insbesondere    für  Eisenbahnwaben, zeigt Fig. 4. Die Schliess  fächer a, welche mit Selbstkassierermecha  nismus am Schliesswerke versehen sind, be  finden sich an den Wänden oberhalb der  Sitze, an den Fensterwänden. Ganbiiwändin.  



  soweit es der verfügbare Raum zulässt. Si,e  werden zweclkmäissig in der Rahmengrösse der  gewöhnlichen Aktentasclhen gehalten und  besitzen nur geringe Tiefe. Der Selbst  kassierermechanismus kann ähnlich wie für  die andern Schliessfachausführungen be  schrieben     einberichtet    sein. Um über den,  Fenster angebrachte Schliessfächer leicht zu  bänblicll zu machen, ist ein aus zwei     ge-          lenkig    verbundenen Leisten     gebildeter    Tritt     f          ausklappbar    an der Fensterwand     vorgesehen.     



  Die Türen b     können        aueli    als     ILoll-    oder       Schiebetüren'        ausgeführt        czein.    In Gasthäusern      lasscn sieh die Sehriinke um Säulen herum  reit geeigneten Verzierungen, unter Treppen,  in Gängen und an     ähnlichen    für diesen  Zweck ausnutzbaren Stellen anbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schliessfacheinrichtung für die Aulf- bewahrung von Gegenständen, dadurch ge kennzeichnet, dass Schliessfächer mit einem Selbstkassierermechanismus ausgestattet sind, welcher durch Einwurf einer Münze in einen Einwurfschlitz am Schliessfache be tätigt wird und den Schliessmechanismus für die Herbeiführung eines gesicherten Ab schlusses bereitstellt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schliessfacheinrichtung nach Patentansprueh, für Gepäckaufbewahrung oder Kleiderauf bewahrung, dadurch gekennzeichnet, dass Schliessfächer mit Selbstkassierermechanis mus am Schliesswerk reihenweise auf gebaut und so eingerichtet sind, dass durch Einwurf einer Münze in den dazu be- sinmmten Schlitz des Schliessfaches die Herstellung der Verschlusslage unter Ab gabe einer Marke erfolgen Karnn. 2.Sehliessfacheinrichtung nachPatentanspruclh, für Eisenbahnwagen, Schiffe und ähnliche Beförderungsmittel, dadurch gekennzeich net, dass schranlkartige Schliessfächer in ungefährer Rahmengrösse von Akten taschen mit geringer Tiefe und mit Selbst hassierermechanismus am Schliesswerk ver sehen angebracht sind.
    3.Schliessfacheinrichtun g nach Patentanspruelh, dadurch geliennzeichnet, dass die Bereit stellung des Schliessmnechanismus für die Herbeiführung des gesicherten Abschlusses durch einen am Schliesswerk drehbar ge lagerten Hebel erfolgt, welcher am freien Ende eine Mulde für Aufnalinie einer Münze lesitzt und mit einem Bogenstücke vor einen iin Schloss befindlichen Schlüs selbart greift. den Sehlüssel sperrt und ihn nach Münzeinwurf in die Mulde für den gesicherten Absehluss freigibt.
CH86484D 1918-04-16 1919-10-01 Schliessfacheinrichtung für die Aufbewahrung von Gegenständen. CH86484A (de)

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DE86484X 1918-04-16

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CH86484A true CH86484A (de) 1920-09-01

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ID=5641316

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CH86484D CH86484A (de) 1918-04-16 1919-10-01 Schliessfacheinrichtung für die Aufbewahrung von Gegenständen.

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CH (1) CH86484A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752723C (de) * 1942-09-16 1952-04-28 Waldhof Zellstoff Fab Verfahren zur Trennung technisch verwertbarer Mikroorganismen von Schlempen

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