DE447840C - Vorrichtung zum Anzeigen belegter Plaetze in Eisenbahnwagen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen belegter Plaetze in Eisenbahnwagen u. dgl.

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DE447840C
DE447840C DEB121343D DEB0121343D DE447840C DE 447840 C DE447840 C DE 447840C DE B121343 D DEB121343 D DE B121343D DE B0121343 D DEB0121343 D DE B0121343D DE 447840 C DE447840 C DE 447840C
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Germany
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Expired
Application number
DEB121343D
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English (en)
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ETIENNE BOURGUET
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ETIENNE BOURGUET
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like
    • B61D41/04Indicators for reserved seats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

Es sind Einrichtungen zum Anzeigen belegter Plätze bekannt, bei denen eine besondere Platzkarte durch einen Schlitz des Anzeigekästchens eingeführt wird. Die Sicherung der Platzkarte erfolgt hiernach entweder durch den Reisenden selbst, so z. B. durch Verschließen des Einführungsschlitzes mittels eines Schiebers, oder auch durch das Gewicht einer besonderen Fallklappe. Teilweise erfolgt auch eine Sicherung der Platzkarte in der Anzeigevorrichtung überhaupt nicht.
Die bekannten Einrichtungen ermöglichen eine völlig einwandfreie Sicherung-der eingebrachten Platzkarte nicht, so daß eine widerrechtliche Entnahme möglich erscheint. Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich gegenüber den bekannten Vorrichtungen durch' die besondere Art der Sicherung _bzw. Feststellung der Platzkarte in der Anzeigevorrichtung. Die Platzkarte ist zu diesem Zwecke in einem besonderen Rahmen angeordnet und dieser mit einer Karte versehen, in die beim Einschieben eine unter Wirkung einer Feder stehende Sperrklinke einfällt, wodurch ein gewaltsames Herausziehen der Karte nach der Seite unmöglich gemacht wird. Die Sperreinrichtung ist außerdem so angeordnet, daß sie vollständig durch den Deckel abgeschlossen und so vor widerrechtlichen Eingriffen geschützt ist.
Die Zeichnungen stellen in Abb. 1 bis 9 eine erste Ausführung der Erfindung dar.
Abb. ι ist eine Vorderansicht,
Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
Abb. 3 ist eine Vorderansicht des Kästchens bei hochgehobenem Deckel.
Abb. 4 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie B-B der Abb. 1.
Diese vier Abbildungen stellen die Einrichtung vor der Kennzeichnung der Plätze dar. Abb. 5, 6, 7 entsprechen den Abb. 1, 2, 3 nach der Kennzeichnung.
Abb. 8 zeigt eine Einzelheit.
Abb. 9 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Vorrichtung nach ihrer Öffnung für die rechtliche Entnahme der Karte und das Verschieben des Rahmens in seine verfügbare Stellung für die Kennzeichnung.
Abb. 10 ist eine zweite Ausführungsart, welche in der selbsttätigen Verriegelung von der ersten abweicht.
Abb. 11 zeigt ' einen Schnitt nach der Linie C-C der Abb. 10.
Die in Abb. 1 bis 9 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem kleinen Kästchen 1, das mittels Schrauben 2 oberhalb des Platzes auffällig an der Wand 3 des Abteils befestigt ist. Dieses Kästchen 1 ist mit einem um eine Achse 5 angeordneten Deckel 4 ausgerüstet und kann mittels des Riegels 6 eines Schlosses 7 verschlossen werden. Der Deckel 4 ist mit einer Öffnung 8 versehen, hinter welcher vorzugsweise eine Glasscheibe 9 angebracht ist. Diese Glasscheibe 9, die in einer T-förmigen Gleitschiene des Fensters angeordnet ist, ist auf der einen Seite von einem Arm 24 gehalten, der bei 25 drehbar gelagert und mit einer nicht dargestellten Gegenfeder ausgerüstet ist. Der Arm 24 hat vorzugsweise eine 7" innere Abrundung, wie in Abb. 2 gezeigt ist. Als Gegenlage des Deckels sind Vorsprünge 40 an dem Kästchen vorgesehen.
Innerhalb des Kästchens 1 sind Gleitschienen 10 vorgesehen, in welchen ein Rahmen 11 zur Aufnahme der Platzkarte 19 angeordnet werden kann. An der Wand des Gehäuses ist eine frei bewegliche Achse 20 angebracht, an der eine Blattfeder 21 befestigt ist, die in dem Weg der Platzkarte liegt. Eine an der Achse 20 vorgesehene Nase 22 kann in eine an dem erhöhten Rand des Rahmens 11 vorgesehene Kerbe 23 eingreifen.
Im Boden des Kästchens sind links und rechts die Aufschriften »Frei« und »Besetzt« angebracht, von denen die eine sichtbar und die andere durch den Rahmen 11 verdeckt ist.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn der Platz nicht gekennzeichnet ist, ist das Kästchen geschlossen und der Rahmen 11 in der in Abb. 1 und 2 dargestellten Stellung, wobei die Aufschrift »Frei« links vom Fenster sichtbar ist. Der Reisende, welcher seinen Platz belegen will, steckt seine Platzkarte 19 in den Rahmen 11 und schiebt diesen zwischen den Gleitschienen 10 nach links. Die Platzkarte 19 bewegt sich an dem abgerundeten Arm 24 vorüber, stößt darauf auf die Blattfeder 21 und bewegt diese ganz leicht um die Zapfen der Achse 20, was zur Folge hat, daß die Nase 22 in die Kerbe 23 tritt. Auf diese Art und Weise wird der Rahmen festgelegt, und die Platzkarte 19 wird unter dem Fenster 9 in dem gleichen Augen-
blick sichtbar, wenn die Aufschrift »Besetzt« auf der rechten Seite des Fensters erscheint. Der Reisende, welcher diesen Platz belegt hat, kann ihn rechtlich an seinem Fahrschein, der die gleiche Nummer der im Rahmen befindlichen Platzkarte trägt, erkennen. Da der Rahmen Ii in dem Kästchen gesperrt ist, ist es unmöglich, daß jemand unbefugt absichtlich die Platzkarte entfernt, welche das Kästchen enihält.
Es ist zu bemerken, daß der Rahmen nur dann in der »Besetzt«-Stellung gehalten werden kann, wenn eine Platzkarte in dem Rahmen eingefügt ist.
Da die Eisenbahnbeamten den Schlüssel des Schlosses 7 besitzen, ist es ihnen leicht, dieses Schloß 7 und den Deckel 4 zu öffnen, wie es die Abb. 9 zeigt. Dieses befugte Lösen des Rahmens 11 und Zurückführen in die Anfangsstellung gibt die Möglichkeit für die Anbringung einer neuen Platzkarte.
Für den Fall, daß ein Platz während der Fahrt frei wird, bringt man bei 26 ein Täfelchen an, welches durch die Aufschrift »Nicht mehr« oberhalb des Wortes »Besetzt« dem Publikum anzeigt, daß der Platz wieder frei ist.
Es ist unmöglich, eine Tafel aus den Gegenlagen 40 und dem Arm 24 vom Fenster 9 zu entfernen, wenn das Kästchen geschlossen ist. Im andern Fall, wenn dasselbe geöffnet ist, genügt es für die befugte Wegnahme, den Arm 24 zu lösen, worauf er alsbald durch einen Beamten der Gesellschaft wieder an die richtige Stelle gebracht wird.
Andererseits kann das Kästchen nur in der »Offen«-Stellung von der Wand 3 abgenommen werden, da die Befestigungsschrauben 2 von dem Kästchen verdeckt sind.
Die Vorrichtung nach den Abb. 10 und 11 untercheidet sich von der oben beschriebenen dadurch, daß eine Einrichtung zur selbsttätigen Verriegelung vorgesehen ist. Ein Vorsprung 33, der in einem Schlitz 35 des Rahmens 11 angeordnet ist, trägt einen Block 34, der auf einer Führungsstange 30 verschiebbar ist, die unter dem Rahmen des Gehäuses ι liegt.
Der Vorsprung 33 wird durch eine zwischen dem Block 34 und dem Rahmen liegende Feder 22 nach rechts geschoben.
Der Block 34 trägt einen beweglichen Stift 31, welcher sich gegen eine Blattfeder 37 legt und in eine im Gehäuse vorgesehene öffnung 36 eingreifen kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Wenn die Platzkarte 19 zuerst in den Rahmen 11 eingefügt ist, wird der Vorsprung 33 von dem Rand der Karte mitgenommen, wenn man den Rahmen nach links bewegt. Am Ende der Bewegung springt der Stift 31 in die Öffnung 36 ein und hält so den Rahmen 11 fest.
Wenn ein Eisenbahnbeamter das Kästchen öffnen will, löst er den Stift 31 aus, worauf sich unter Wirkung der Feder 32 der Vorsprung 33 in seine Anfangsstellung zurückbewegt und so wieder aufnahmefähig wird.
Sofern jemand versucht, den Rahmen 11 ohne Karte zu bewegen, wird der Vorsprung 33 nicht mitgenommen, und infolgedessen findet keine Feststellung statt. Jede der obenerwähnten beschriebenen Einrichtungen kann von dem Reisenden selbst oder von einem Beamten der Gesellschaft mit der Platzkarte gekennzeichnet werden, und zwar so gut, daß es vorteilhaft ist, auf diese Art und Weise die Vorrichtung wirklich nutzbar zu machen für zufriedenstellende Platzanweisung.
Die Erfindung kann auch bei Vorrichtungen für Kontrollzwecke außerhalb des Zuges und namentlich in Theatersälen Anwendung finden.

Claims (3)

Patentansprüche: 8S
1. Vorrichtung zum Anzeigen belegter Plätze in Eisenbahnwagen u. dgl., bei der in ein Kästchen mit einem Fenster eine Platzkarte sichtbar eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Platzkarte in einem Rahmen angeordnet ist, der am Ende seiner Bewegung durch einen selbsttätigen Verschluß gesichert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Kästchen (1) angeordneten federnden Finger (21), der beim Einbringen des Rahmens (11) bzw. der Platzkarte eine Nase (22) zum Ein- i°° griff in eine Kerbe des Rahmens Cn) veranlaßt und ihn so am Ende der Bewegung festhält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in einen Ein- 10g schnitt des Rahmens (11) zur Fortbewegung desselben eingreifenden Vorsprung (33), der am Ende der Bewegung durch einen Stift (31) in einer Öffnung (36) gehalten wird. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB121343D Vorrichtung zum Anzeigen belegter Plaetze in Eisenbahnwagen u. dgl. Expired DE447840C (de)

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DE447840C true DE447840C (de) 1927-08-06

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DE (1) DE447840C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135944B (de) * 1958-07-02 1962-09-06 Maurice Fau Vorrichtung zur Anzeige der belegten Plaetze, insbesondere in einem Eisenbahnpersonen-wagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135944B (de) * 1958-07-02 1962-09-06 Maurice Fau Vorrichtung zur Anzeige der belegten Plaetze, insbesondere in einem Eisenbahnpersonen-wagen

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