CH85751A - Sprechmaschine mit bandförmigem Phonogrammträger. - Google Patents
Sprechmaschine mit bandförmigem Phonogrammträger.Info
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- G11B25/00—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
- G11B25/06—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape
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Description
Sprechmaschine mit bandförmigem Phonogrammträger. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Sprechmaschine, bei welcher ein Mecha nismus ein mit parallel nebeneinander liegen den Schallfurchen versehenes Schallband, wel ches an seinen beiden Enden offen, d. h. nicht in sich selbst geschlossen ist, an einer Schalldose vorbeibewegt und welche dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schall sowohl bei der Vor- als auch bei der Rückwärts bewegung des Bandes mit Hilfe eines Stiftes auf ein- und dieselbe Membran übertragen wird.
Im Nachstehenden und auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 in schematischer Darstellung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt ; Fig. 2 ist eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels des Schallbandes.
Es soll 1 einen Mechanismus darstellen, welcher die Transportwalze 2 je nach Wunsch im Sinne des Uhrzeigers oder im entgegen gesetzten Sinne bewegen kann. Auf der Zeichnung wird durch diese Walze das Band 3 von der Trommel B abgewickelt, an dem, in den Schallfurchen gleitenden Membranstifte 4 der Schalldose<B>6</B> vorübergezogen und auf der Trommel A aufgewickelt. Schallarm, Schallverstärker und dergleichen sind der Einfachheit wegen weggelassen worden. Die beiden Rollen 6 drücken das Schallband an die Walze 2 an.
Das Schallband ist parallel seiner Länge mit den Schallfurchen ai-ei, a2-e2, aa-ea etc. versehen, welche auf dem Bande so angeordnet sind, dass die Anfänge und Enden der Schallfurchen abwechselnd nebeneinander liegen und je das Ende einer Schallfurche und der Anfang der nächst folgenden in eine gemeinsame Furche zusam menlaufen, in welcher der Schallabnahmestift während des Umschaltens der Bewegungs richtung des Bandes gleitet und welche dazu dient, den Schallabnahmestift vom Ende einer soeben durchlaufenen Schallfurche in den Anfang der nächstfolgenden zu führen.
In Fig. 2 bedeuten ai, a2, a3 etc. die An fänge und e,, <I>e, es</I> etc. die Enden der Schallfurchen ; gi, ,g--" g3 ete. sind die gemeinsamen Furchen. S" repräsentiert die Stellung des im Endstück ei gleitenden Schallabnahmestiftes nach erfolgter Repro duktion des ersten Vortragsstückes, wobei das Schallband in der Richtung des daneben- liegenden Pfeils sich bewegt;
in der Stellung 8ii, d. h. also in der gemeinsamen Furche gz befindet sich der Stift nach erfolgter Arre tierung der Bandbewegung. Wird nun der Mechanismus umgeschaltet, und dadurch das Band rückwärts bewegt im Sinne des bei a2 markierten Pfeils, dann gleitet der Anfang a2 der nächstfolgenden Schallfurche unter den Membranstift (Stellung Sui), vorausgesetzt, dass dieser in der in der Zeichenebene liegen den Richtung senkrecht zur Linie a2 etwas gedrückt oder gezogen wird,
beispielsweise unter dem Einfluss einer auf die Schalldose einc-irkenden Feder oder eines Gewichtes, wodurch der Nembranstift an denjenigen Rand der gemeinsamen Furche gi angepresst wird, welchen diese mit a2 (und nicht mit ei) gemeinsam hat. Das Umschalten von Vor auf Rückwärtslauf des Bandes geschieht . automatisch.
Der Mechanismus kann durch ein Feder triebwerk, durch einen Elektromotor oder irgend eine andere mechanische Kraft in Bewegung gehalten werden. Im vorliegenden Beispiele ist eine Phonographenschalldose skizzirt, für andere Schallschriften wird natür lich eine entsprechende Schalldose verwendet.
Für Schallbänder, welche mehrere @chall- furchensysteme aufweisen, welche gleichzeitig gespielt werden und zu einem Vortragsstücke sich ergänzen, ist eine der Anzahl der Schall furchensysteme entsprechende Anzahl von Schallabna.hmestiften vorgesehen.
Die vorliegende Sprechmaschine kann auch so ausgeführt werden, dass sie gleichzeitig mit einem Schallband auch einen Lichtbilder film fortbewegt. In Fig. 1 wird zu diesem Zwecke, z. B. auch die Achse der Transport rolle 2 auch eine Transportrolle - für den Lichtbilderfilm montiert. Die Radien dieser Transportrollen verhalten sich zueinander wie die dazugehür-igen Filmgeschwindigkeiten.
Die beiden Transportrollen können auch auf verschiedenen, voneinander getrennten Achsen montiert sein, wenn diese in einem solchen Übersetzungsverhältnis miteinander gekuppelt sind, dass die Transportrollen und damit die beiden Filme die erforderliche Geschwindig- keit erhalten. Ein Aussergangfallen der beiden Filme ist damit ausgeschlossen.
Der Antrieb und die Regulierung der Geschwindigkeit besorgt stets der Sprechmaschinenmechanis- mus. Mit Hilfe zweier synchron. sieh drehen der .Achsen lässt sich auch der 22lechanismus des Kinematographen ganz abtrennen von der Sprechmaschine und beliebig weit von dieser aufstellen, wenn die eine von den syn chronlaufenden Achsen das Transportrad des Lichtfilms, die andere dasjenige des Schall films unter Einschaltung einer Geschwindig keitsübersetzung bewegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sprechmaschine, bei welcher ein Mecha nismus ein mit parallel nebeneinander liegen den Schallfurchen versehenes, offenes Schall band an einer Schalldose vorbeibewegt, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Schall sowohl bei der Vor- als auch bei der Rückwärtsbewegung des Bandes mit Hilfe eines Stiftes auf ein- und dieselbe Membran übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sprechmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Umschalten von Vor- auf Rückwärtslauf des Schall bandes automatisch geschieht.2. Sprechmaschine nach Patentansprucb, bei welcher je das Ende der einen Schall furche des Schallbandes und der Anfang der daneben liegenden Schallfurche in eine gemeinsame Furche zusammenlaufen, da durch gekennzeichnet, dass der Schallab nahmestift im Momente des Wechsels der Schallbandbewegungsrichtung an denje nigen Rand der gemeinsamen Furche ange drückt wird, welchen diese letztere mit der nächstfolgenden Schallfurche gemeinsam hat. 3. Sprechmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der 11l:echanis- mus mit einem Schallbande gleichzeitig auch einen Lichtfilm bewegt. 4.Sprechmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achse der Schallbandtransportrolle gleichzeitig mit dem Schallband auch einen Lichtfilm be wegt. Sprechmaschine nach Patentanspruch und C nteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daf, die Transportrollen von Schall- und Lichtfilm auf getrennten, jedoch mitein ander gekuppelten Achsen angeordnet sind.Sprechmaschine nach Patentanspruch und L nteranspruch 5. dadurch gekennzeichnet, das die Transportrollen von Schallband und Lichtfilm unter Zwischenschaltung von synchronlaufenden Achsen miteinander gekuppelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH85751T | 1919-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85751A true CH85751A (de) | 1920-11-16 |
Family
ID=4342115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85751D CH85751A (de) | 1919-10-11 | 1919-10-11 | Sprechmaschine mit bandförmigem Phonogrammträger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85751A (de) |
-
1919
- 1919-10-11 CH CH85751D patent/CH85751A/de unknown
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