CH85633A - Sicherheitseinrichtung gegen unzulässige Geschwindigkeitssteigerungen bei elektrischen Generatoren, die von Kraftmaschinen betrieben werden. - Google Patents

Sicherheitseinrichtung gegen unzulässige Geschwindigkeitssteigerungen bei elektrischen Generatoren, die von Kraftmaschinen betrieben werden.

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CH85633A
CH85633A CH85633DA CH85633A CH 85633 A CH85633 A CH 85633A CH 85633D A CH85633D A CH 85633DA CH 85633 A CH85633 A CH 85633A
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CH
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sep
generator
main switch
power supply
dependent
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Siemens-Schuckert Werk Haftung
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Sicherheitseinrichtung gegen unzulässige     Geschwindigkeitssteigerungen    bei  elektrischen Generatoren, die von     Kraftmaschiuen    betrieben werden.    Bei elektrischen Generatoren grosser Lei  stung ist es erforderlich, besondere Sicher  heitsmassnahmen zu treffen, um die Maschi  nen gegen unzulässige Geschwindigkeits  steigerung zu sichern. Derartige Geschwin  digkeitssteigerungen     können    dann eintreten,  wenn bei übergrossen Belastungen im Netze  der maximale Ausschalter wirkt und die  elektrische Leistung abschaltet. Da die     Kraft-          mittelzufuhr    der Antriebsmaschine jedoch  zunächst nur langsam verringert wird, wirkt  sie auf eine Geschwindigkeitssteigerung des  Generators hin.

   Um eine unzulässige Ge  schwindigkeitssteigerung zu vermeiden, hat  man in der     Kraftmittelzufuhr    ein     Schnell-          schlussv        entil    angeordnet, das von dem       Zentrifugalregler    der Antriebsmaschine be  tätigt wird.  



  Bei diesem     Schnellschlussventil    haben  sich     jedoch    Übelstände insofern ergeben, als  sie infolge der hohen Dampftemperaturen  ihren Zustand ändern, sie verziehen sich;  sie bleiben daher, wenn sie wirken sollen,  
EMI0001.0013     
  
    hängen <SEP> oder <SEP> aber <SEP> schliessen <SEP> unvollkommen,
<tb>  so <SEP> dass <SEP> die <SEP> hrafiniittelzufuhr <SEP> nicht <SEP> völlig
<tb>  abgesperrt <SEP> ist.

   <SEP> Die <SEP> Kraftinascliine <SEP> nebst <SEP> Ge  nerator <SEP> sind <SEP> daher <SEP> in <SEP> hohem <SEP> Masse <SEP> gefährdet.
<tb>  U <SEP> m <SEP> diesen <SEP> Übelstand <SEP> zu <SEP> vermeiden, <SEP> wird
<tb>  der <SEP> Erfindung <SEP> gemäss <SEP> ein <SEP> völlig <SEP> neuer <SEP> Weg
<tb>  beschritten, <SEP> indem <SEP> die <SEP> Sicherheitsanordnung
<tb>  so <SEP> getroffen <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Ursachen <SEP> für <SEP> das
<tb>  Hochlaufen <SEP> der <SEP> lI <  < ,

  cltine <SEP> beseitigt <SEP> und <SEP> damit
<tb>  in <SEP> einer <SEP> grossen <SEP> Reihe <SEP> von <SEP> Fällen <SEP> die <SEP> 1@Ia  sehinen <SEP> unabhä <SEP> ugig <SEP> von <SEP> dem <SEP> guten <SEP> oder
<tb>  schlechten <SEP> Zustande <SEP> des <SEP> Scliiiellsehlussventils
<tb>  sind.
<tb>  Der <SEP> Erfindung <SEP> gemäss <SEP> ist <SEP> die <SEP> Sicherheits  einrichtung <SEP> so <SEP> getroffen, <SEP> dass <SEP> vor <SEP> dein <SEP> Offnen
<tb>  des <SEP> Generatorhanptsehalters <SEP> die <SEP> Energie  zufuhr <SEP> zuni <SEP> G=enerator <SEP> abgesperrt <SEP> wird.

   <SEP> 'Man
<tb>  kann <SEP> im <SEP> besonderen <SEP> Falle, <SEP> wenn <SEP> es <SEP> in <SEP> erster
<tb>  Linie <SEP> der <SEP> Grenerator <SEP> ist, <SEP> den <SEP> man <SEP> vor <SEP> der
<tb>  Toui-ei),teigerilng <SEP> sichern <SEP> will, <SEP> die <SEP> Absper  rung <SEP> der <SEP> Energiezufuhr <SEP> nur <SEP> beim <SEP> Generator,
<tb>  zum <SEP> Beispiel <SEP> durch <SEP> mechanische <SEP> Trennung
<tb>  desselben <SEP> von <SEP> der <SEP> Antriebainaschine, <SEP> vorneh-       
EMI0002.0001     
  
    raen; <SEP> #iiieli <SEP> ist <SEP> di- <SEP> Ausführung <SEP> zweclziniissiger,
<tb>  bei <SEP> vor <SEP> dem. <SEP> OffnF@n <SEP> clcs <SEP> Hauptschalters
<tb>  die <SEP> b=iaftlnitte@ufuhr <SEP> der <SEP> Antriebsmaschine
<tb>  gcspe-rt <SEP> -urd;

   <SEP> in <SEP> beiden <SEP> Fällen <SEP> ist <SEP> beim
<tb>  (:ffn@@__ <SEP> des <SEP> Gennritorhauptschalters <SEP> die <SEP> Ener  <I>,#</I>ie <SEP> b=-,:@it <SEP> vermindert. <SEP> und <SEP> ein <SEP> Anlass <SEP> zum
<tb>  1Io@_lillifen <SEP> de:anz@n <SEP> llascbinensatzes <SEP> oder
<tb>  zur <SEP> iil:ermässi,@:.ii <SEP> Tnilrez,stei <SEP> erllng <SEP> des <SEP> Ge  nerat@;i,s <SEP> liegt <SEP> iii-,lit <SEP> vor. <SEP> Die <SEP> Anordnung
<tb>  kann <SEP> --:

   <SEP> eiter <SEP> v <SEP> erl <SEP> -essert <SEP> werden. <SEP> indem. <SEP> man
<tb>  zugl-ih <SEP> die <SEP> Ei i,(gerenergie <SEP> des <SEP> Generators
<tb>  @-Pnll <SEP> i <SEP> i <SEP> d <SEP> eI't.
<tb>  Die <SEP> Ausfi@lirung <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> kann
<tb>  auf <SEP> erschied@nr- <SEP> Weise <SEP> erfolgen. <SEP> Immer <SEP> aber
<tb>  er"vil),t <SEP> -1c11 <SEP> dr=r <SEP> 1,!-träclitlielie <SEP> Vorteil, <SEP> class <SEP> n-e  uigst,jiis <SEP> der <SEP> Genri#ator <SEP> vor <SEP> den <SEP> mechanischen
<tb>  C=efalii14#n <SEP> des <SEP> lnchlaufens <SEP> völlig <SEP> gescliiitzt
<tb>  ist. <SEP> Eies <SEP> ist <SEP> uni <SEP> #io <SEP> wesentlicher. <SEP> als <SEP> man
<tb>  bei <SEP> mcrlernen <SEP> @;3@@.lünen <SEP> mit:

   <SEP> den <SEP> Beanspru  c@uih,@i <SEP> bereits <SEP> sce <SEP> hoch <SEP> geht, <SEP> dass <SEP> die <SEP> maxi  mal <SEP> ziilässige:escliwindi@rheitssteigernng
<tb>  voll <SEP> F <SEP> t <SEP> :'; <SEP> a <SEP> 17\'10 <SEP> aileh <SEP> zlh'Ielell <SEP> die <SEP> nla@lnlal
<tb>  zuläs@i::e <SEP> @eansnucliung <SEP> der <SEP> Maschinenteile
<tb>  bedeht@.t,
<tb>  Ein <SEP> weiterer <SEP> sehr <SEP> wesentlicher <SEP> Vorteil
<tb>  best-lit <SEP> darin, <SEP> dass <SEP> nunmehr <SEP> die <SEP> elektrischen
<tb>  Gener::

  t.nren <SEP> unr ittelbar <SEP> vor <SEP> ihrer <SEP> Abschal  tung <SEP> h@-ine <SEP> nenn,-nswerte <SEP> Leistung <SEP> mehr <SEP> er  zeugri@. <SEP> dass <SEP> al=s <SEP> alle <SEP> die <SEP> Schwierigkeiten
<tb>  wegf@=i'Fn, <SEP> die <SEP> -c,n-t <SEP> bei <SEP> den <SEP> Schaltern <SEP> fair
<tb>  sehr <SEP> @#i=@ss <SEP> e <SEP> Lcistiiügen <SEP> zu <SEP> beherrschen <SEP> sind.
<tb>  Die <SEP> ''l,ibine <SEP> Land <SEP> keine <SEP> Energie <SEP> mehr
<tb>  il@ <SEP> <B>cl(</B>-i;

   <SEP> S,@halteiliclitliogen <SEP> liefern. <SEP> Sowohl
<tb>  Schalte-_, <SEP> als <SEP> a11,a1 <SEP> tj'ichlungen <SEP> der <SEP> ltIasclii.iie
<tb>  sind <SEP> iii <SEP> rnechani=^l.r#r <SEP> und <SEP> eleldrisclier <SEP> Hin  siet <SEP> .-@@Ilhonlmeü <SEP> @es,@hützt.
<tb>  nun <SEP> die <SEP> Mittel <SEP> Selbst <SEP> betrifft. <SEP> die
<tb>  dazu <SEP> rli##nen, <SEP> vor <SEP> @l,--m <SEP> Öffnen <SEP> des <SEP> Generator  ,.
<tb>  haupt@:rhalters <SEP> <I>r141</I> <SEP> Energiezil#,LIlir <SEP> abzusPer  ren, <SEP> @n <SEP> kann <SEP> man <SEP> hierzu <SEP> zweckmässig <SEP> die <SEP> Aus  c1,- <SEP> : <SEP> Generatorhauptscbalter:-7
<tb>  selbst <SEP> @f-nutzen, <SEP> die <SEP> vorn <SEP> Mazimalstrorn <SEP> oder
<tb>  Spann,@"@@rück#c.@@ <SEP> oder <SEP> Sonstigen <SEP> Sicher  heit=:

   <SEP> oi#richtiln@:=ii <SEP> für <SEP> Überspannungssehutz
<tb>  usw. <SEP> l;#-tätigt <SEP> wird <SEP> und <SEP> mit <SEP> dieser <SEP> Auslöse  das <SEP> Ventil <SEP> für <SEP> die <SEP> 1iraftniittel  zufuhr <SEP> mechani@b <SEP> oder <SEP> elektrisch <SEP> kuppeln,
<tb>  und <SEP> z:@-ar <SEP> so, <SEP> d:@ss <SEP> die <SEP> Ventilbewegung <SEP> der     
EMI0002.0002     
  
    eigentlichen <SEP> Schalterbewegung <SEP> voreilt. <SEP> Die
<tb>  Anordnung <SEP> kann <SEP> also <SEP> @o <SEP> getroffen <SEP> werden.
<tb>  da <SEP> ss <SEP> beim <SEP> Schliessen <SEP> geh <SEP> ilaupt#,clialte,,s,
<tb>  gleichgültig, <SEP> aus <SEP> we:

  clier <SEP> Ur-ache. <SEP> die
<tb>  hraftmittelzufuhr <SEP> freiegeben <SEP> wird. <SEP> w5li  rend <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Öffnen <SEP> des <SEP> HauptsAialtei- <SEP> die
<tb>  Iiraftmittelznfuhr <SEP> abgesperrt <SEP> wird, <SEP> indem
<tb>  neben <SEP> der <SEP> Auslösung <SEP> des <SEP> Hauptschalter
<tb>  durch <SEP> das <SEP> gleiche <SEP> oder <SEP> ein <SEP> zweites <SEP> Relais
<tb>  die <SEP> Kr,@cftrnittelznfulir <SEP> mit <SEP> @@eringerer <SEP> Aus  lö <SEP> sczeit <SEP> abgesperrt <SEP> wird.
<tb>  



  Der <SEP> Hauptschalter <SEP> und <SEP> der <SEP> als <SEP> Sicherung
<tb>  gegen <SEP> unzulässige <SEP> Drehzahlsteigerung <SEP> er  forderliche <SEP> Schnellschluss <SEP> können <SEP> mit <SEP> ihren
<tb>  Auslösevorriehtungen <SEP> auf <SEP> das <SEP> gleiche <SEP> Ab  sperm-entil <SEP> für <SEP> das <SEP> -leielie <SEP> Kraftmittel <SEP> wir  ken; <SEP> jedoch <SEP> kann <SEP> nu-in <SEP> aurli <SEP> neben <SEP> dein
<tb>  Schnellschlussventil <SEP> ein <SEP> besonderes <SEP> Ventil
<tb>  für <SEP> die <SEP> Regelung <SEP> der <SEP> Kraftmittelzufuhr <SEP> an  ordnen.
<tb>  



  Ein <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> des <SEP> Erfinchung  ,c,@egenQtandes <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> schematisch
<tb>  veranschaulicht.
<tb>  



  ro <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Dampfturbine. <SEP> die <SEP> den <SEP> eieh  tri-#chen <SEP> Generator <SEP> b <SEP> antreibt. <SEP> c <SEP> ist <SEP> die <SEP> Feld  w <SEP> ieklung <SEP> desGenerators, <SEP> die <SEP> aus <SEP> dem
<tb>  Gleichstromnetze <SEP> r7 <SEP> über <SEP> einen <SEP> Pegler <SEP> e <SEP> -e  speist <SEP> wird; <SEP> f <SEP> ist <SEP> das <SEP> Schnellschlussventil.
<tb>  das <SEP> mittelst <SEP> der <SEP> Klinhenvorriclltun- <SEP> 9 <SEP> vom
<tb>  7entrifligalregler <SEP> la <SEP> betätigt <SEP> wird:

   <SEP> -i <SEP> ist <SEP> das
<tb>  Ventil <SEP> zur <SEP> Regelung <SEP> der <SEP> Kraftmittelzufuhr
<tb>  aus <SEP> dem <SEP> @ampfke@el <SEP> Z- <SEP> nach <SEP> der <SEP> Turbine <SEP> a
<tb>  hin. <SEP> Das <SEP> Ventil <SEP> i. <SEP> kann <SEP> beispielsweise <SEP> durch
<tb>  einen <SEP> Repulsinnsmotor <SEP> o <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> aus <SEP> dern
<tb>  Stromkreis <SEP> r <SEP> gespeisten <SEP> Ständerwichlungrn <SEP> p
<tb>  und <SEP> <I>q</I> <SEP> gesteuert <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> Wicklung <SEP> <I>p</I>
<tb>  veranlasst. <SEP> wenn <SEP> über <SEP> den <SEP> Schalter <SEP> fg <SEP> und
<tb>  Schalter <SEP> a <SEP> erregt.

   <SEP> die <SEP> Motordrehung <SEP> zum
<tb>  Offnen <SEP> des <SEP> Ventils, <SEP> und <SEP> die <SEP> Wichlling
<tb>  die <SEP> ihren <SEP> Strom <SEP> über <SEP> die <SEP> Kontaktplatte
<tb>  und <SEP> den <SEP> Schalter <SEP> z <SEP> erhält. <SEP> dient <SEP> zur <SEP> Notor  drehung <SEP> im <SEP> umgekehrten <SEP> Sinne.

   <SEP> Der <SEP> Schal  ter <SEP> ii, <SEP> ist <SEP> derart <SEP> angeordnet, <SEP> dass <SEP> er <SEP> bei <SEP> Er  michung <SEP> der <SEP> Endstellung <SEP> der <SEP> von <SEP> ihm <SEP> ein  geleiteten <SEP> Bewegung <SEP> selbsttätig <SEP> ausgeschal  tet, <SEP> nach <SEP> erfolgter <SEP> Abschaltung <SEP> des <SEP> C@eiiera  tober, <SEP> aber, <SEP> oder <SEP> bei <SEP> seinem <SEP> Anlassen <SEP> oder              Einschalten.    entweder von Hand oder selbst  tÜtig     -,wieder        eingeschaltet    wird.

   Der Schal  ter     u    kann auch     zweckmässigerweise    als ein       selbsttätio;er        Endausschalter    mit     selbsttätiger          oder        von    Hand erfolgender Einschaltung     aus-          gebildet    werden.  



  Soll nun das     Ag(Tregat    angelassen werden,       su        ,wird    zunächst ein neben dem Ventil       an,eoi-dnetes    Umlaufventil l geöffnet, ebenso       das        Sc11nelleclilussventil.    Es tritt Dampf     in     die Turbine, und zwar in ausreichender       Menge,    um einmal die     Turbine        vorzuwärmen          und        anderseits.    uni sie auf volle Geschwin  digkeit zu bringen.

   Ist diese Geschwindig  keit erreicht, so wird die Maschine synchro  nisiert und der Hauptschalter     na    geschlossen.       112h    dem Hauptschalter     na    ist ein Schalter     n          gehuppelt.    der einen Stromkreis für die       Kraftniittelzufuhr    schliesst. Es wird dann  die Erregerwicklung p für das Ventil zur     Be-          wegUng    im     Offnungssinne    eingeschaltet und       aus    dem Stromkreis r über     den.    Schalter     n    und  Zuleitung s gespeist.  



       Das    Ventil i wird     urinmehr    geöffnet und  der Turbine das Kraftmittel zugeführt. Ist  (las Ventil völlig geöffnet, so tritt der     Encl-          ausschalter        u    in Wirkung. Das Umlauf  ventil L kann nunmehr von Hand oder selbst  tätig geschlossen werden.  



  Tritt nun ein unzulässig hoher Strom  auf, so durchfliesst er sowohl die Maximal  auslösung x des Hauptschalters, als auch ein  zweites Relais y mit geringerer     Auslösezeit.     Dieses Relais hebt nun die Kontaktplatte  an und schliesst den Schliessstromkreis für  das Ventil i mittelst der Erregerwicklung  des     Pepulsionsmotors.    Die Schliessbewegung  wird so lange fortgesetzt, bis der Endaus  schalter v geöffnet wird. Durch die Schlie  ssung des Kontaktes z erhält aber auch gleich  zeitig der Stromkreis 1-2 aus dem Netze  Strom und betätigt einen an die Zuleitungen  1, 2 dauernd angeschlossenen Motor 3.

   Die  ser Motor ist mittelst einer Rutschkupplung  mit dem Regler e des     Generatorfeldes    c der  art gekuppelt, dass der Motor nur dann auf  den     Reglerwiderstand    wirkt, wenn es sieb  darum handelt, die Erregerenergie zum Ab-    schalten des     Generators    zu vermindern.

    Durch den Motor wird somit der Regelwider  stand     vorgeschaltet    und so das     CTenerator-          feid    geschwächt oder     unwirksam        gemacht.          Gleichzeitig    wird nun     durch    die maximale       Auslösung    die     Nn.se    t entriegelt.

   der Haupt  alter wird geöffnet und     ebenso    auch der       Offucrstromhreis    für das     Kraftmittelventil,     Man ist     naturgemU        nicht    darauf ange  wiesen, die     Vorrielrtung    lediglich auf     elek-          trischem        We-e        zii        lietiitil,ren.    Soll der Ge  nerator in normaler Weise     abgeschaltet    wer  den, so kann man ebenfalls den     Stromkreis     für die     Scliliesslieweoun;

  @    des     Kra.ftmittelven-          tils    schliessen und damit     Kraftmittelzufuhr     und Erregerenergie des     Generators    verrin  gern, bevor der     Hauptschalter    in     Wirkung     tritt.  



       Bei        dein    oben beschriebenen Beispiel  wurde die     Erregerenergie        mittelst    des Regler  motors 3 auf die     Weise    vermindert, dass der       Erregerwicklung        allmählich        Widerstand    vor  -wurde.

   Man kann die     Anordutuir;          auch    so treffen. dass man von der Auslöse  spule des     Maximalschalters    einen grossen  Widerstand in den     l#,rreg-erl@reis    einschalten  lässt,     beispielsweise    indem     durch        -ein    Relais  ein     hurzschluss.        zum    Beispiel ein Schütz, ge  öffnet     wird.    der     diesen        Widerstand    während  des normalen Betriebes des     Generators    kurz  schliesst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitscinrichtun@@ gegun unzulässige Cesl'liwindigkeltssteigernugen bei elektrischen Generatoren, die von Kraftmaschinen be trieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass 3littel vorgesehen sind,
    die vor dem Offnen des Generatorhauptschalters in Abhängigkeit von dein in diesem Stronilueise herrschenden elektrischem Zustande die Energiezufuhr zum Generator absperren. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patenta-uspruch, da durch gehenuzeichnet, dass vor dem Offnen des Generatorhauptschalters die Kraftinittelzufuhr zur Kraftmaschine ab gesperrt wird.
    ?. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine nötigenfalls bis zum Verschwinden der Erregung gellende -#lierrcgung des Generators. 3.<B>E</B>inrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass mit dem Hauptschalter des Generators das Ventil für die Kraft inittelzufuhr mechanisch gekuppelt ist. 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeicb- net, dass mit dem Hauptschalter des Generators (las Ventil für die Kraft mittelzufuhr elektrisch gekuppelt ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und<B>3</B>, dadurch ge- henn7eichnet, dass durch das Schliessen des Hauptschalters die Kraftinittelzufuhr freigegeben ist.
    G. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass durch das Schliessen des Hauptschalters die Kraftmittelzufuhr freigegeben ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeieh - net, dass ein Relais neben der Aus lösung des Hauptschalters noch die Aus lösung des Organes für die Kraft mittelzufuhrabsperrung, aber mit. gerin gerer Auslösezeit, bewirkt. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass neben dem Relais zur Aus lösung des Hauptschalters ein zweites Relais mit geringerer Auslösezeit vor gesehen ist, das die Auslösung des Or ganes für die Kraftmittelzufuhrabsper- rung bewirkt. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch -e- kennzeichnet. dass mit der Schliessvor richtung der Kraftmittelzufuhr eine Ab- schali.vorriclitung für die Erregung des Gener < itcrs gekuppelt ist.
    11). Einrichtung nach Patentailsprueh und Unteranspriiehen 1 und B. dadurch ge kennzeichnet. dass mit der Schliessvor- richtung der Kraftniittelzufuhr eine Ab- sclialtvorrichtung für die Erregung des Generators gekuppelt ist.
    11. Einrii-htung nach Patentanspruch und Unteranspriielien 1. 7 und 9. dadurch gehcnnzcic@hnet., dass die Generator-.
    erregung vom Schliessstromkreise für die liraftniittelzufiilir aus allgeschaltet wird. - 1?. Einrichtinig nach Patentanspruch und Unteransprücben 1.
    8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Generator- erregung vom Schliessstromkreise für die Kraftillittelzufuhr aus obgesehaltet wird.
    13. Einrichlung nach Patentanspruch und L'nteransprucli 1. dadurch gekennzeich net, dass der Hauptschalter und der Solinellschluss mit ihren Auslösevorricb- tun gen auf das gleiche Absperrventil für das Kraftmittel wirken. 14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. gekennzeichnet durch ein besondere..
    Ventil für den Zufluss des Kraftmittels neben dem @chnellsch@uss- ventil. 15. Einrichtung nach Patentanspruch und U nteninsprucb ?, dadurch gekennzeich net. class vom Hauptschalter\ mechanisch oder elektrisch ein Selifitz betätigt wird, das beine Offnen des Hauptschalters einen Zusatzwiderstand in den Erregerkreis schaltet.
CH85633D 1917-07-03 1918-07-04 Sicherheitseinrichtung gegen unzulässige Geschwindigkeitssteigerungen bei elektrischen Generatoren, die von Kraftmaschinen betrieben werden. CH85633A (de)

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