CH651484A5 - Verfahren und vorrichtung zum trennen von optikteilen von tragkoerpern. - Google Patents

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CH651484A5
CH651484A5 CH4186/81A CH418681A CH651484A5 CH 651484 A5 CH651484 A5 CH 651484A5 CH 4186/81 A CH4186/81 A CH 4186/81A CH 418681 A CH418681 A CH 418681A CH 651484 A5 CH651484 A5 CH 651484A5
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Rolf Quattlaender
Max Reichlin
Patrik Hilpert
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/005Blocking means, chucks or the like; Alignment devices
    • B24B13/0057Deblocking of lenses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Trennen von Optikteilen von Tragkörpern, die mittels einer Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt verbunden sind und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bevor der Optikteil, z.B. eine fertig geschliffene, bearbeitete Linse in einer Reinigungsanlage weiter bearbeitet werden kann, muss dieser von einem Tragkörper gelöst werden. Dieses sogenannte Abblocken erfolgte bisher manuell, indem man den über den Tragkörper hinausragenden Rand des Optikteiles auf einen Vorsprung, z.B. eine Tischkante aufschlägt, um durch dieses Klopfen den Optikteil vom Tragkörper zu lösen. Anschliessend werden die Optikteile in der Reinigungsanlage mit Hilfe von Ultraschall und die Tragkörper manuell mit einer Bürste in einem Wasserbad gereinigt. Das beim Abklopfen der Optikteile sich lösende Verbindungsmittel wird separat gesammelt.
Dieses Vorgehen hat die Nachteile, dass die Ausschussrate bei den Optikteilen relativ hoch ist, die Verluste an Verbindungsmittel sehr gross sind und der Arbeitsaufwand relativ umfangreich ist.
Zweck der Erfindung ist es diese Nachteile zu beheben.
Es stellt sich somit die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem in einem Arbeitsgang die Optikteile von den Tragkörpern sauber gelöst, das Verbindungsmittel von den Optikteilen und den Tragkörpern schonend entfernt und das Verbindungsmaterial verlustlos gesammelt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den im Patentanspruch 1 genannten Merkmalen gelöst.
Es ist von Vorteil, wenn die Optikteile mit den Tragkörpern relativ zu Ultraschallquelle bewegt werden.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäss durch die Merkmale des Patentanspruches 4 gekennzeichnet.
Die Vorrichtung kann in vorteilhafter Weise als separate Stufe an eine Reinigungsanlage angebaut werden, wodurch sich die Voraussetzung für eine weitgehende Automatisierung vom Abblocken bis an die Stufe vom Reinigungspro-zess erfüllt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Optikteil mit Tragkörper, die getrennt werden sollen,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Wanne, in der die Optikteile von den Tragkörpern getrennt werden, und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Haltevorrichtung für die Optikteile mit Tragkörpern, die in der Wanne einsetzbar ist.
In Fig. 1 ist im Schnitt ein Optikteil 1 z. B. eine fertig geschliffene Linse mit einem Tragkörper 2, d.h. einem Blockstück dargestellt, die durch ein Verbindungsmittel 3 verbunden sind. Das Verbindungsmittel 3 ist eine Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt.
Das Verbinden der unbearbeiteten Linse mit dem Blockstück 2 erfolgt durch bekannte Aufblockmaschinen, indem in den Hohlraum zwischen der unbearbeiteten Linse und dem Blockstück die flüssige Legierung eingegossen wird. Nach dem Erstarren bilden Linse und Blockstück eine Einheit, die in die entsprechende Bearbeitungsmaschine einsetzbar ist.
Das Lösen der fertig bearbeiteten Linse 1 vom Blockstück erfolgt in der nachfolgend beschriebenen Vorrichtung, die Teil einer Reinigungsanlage sein kann. Derartige Reinigungsanlagen sind in Modulbauweise ausgeführt und enthalten eine Einrichtung zur Bewegung der Waren, die die Optikteile relativ zur Ultraschallquelle bewegt. Das zu behandelnde Gut kann von Hand oder durch einen Automaten zu den einzelnen Behandlungsstationen transportiert werden.
Wie Fig. 2 zeigt, enthält die Vorrichtung eine im wesentlichen rechteckförmige Wanne 4, die an einer Schmalseite mit einem Sumpf 5 versehen ist, um das abgelöste Verbin2
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Die Wanne 4 ist ferner mit einer Heizvorrichtung 8 versehen, die an der Aussenseite von zwei gegenüberliegenden Wänden der Wanne 4 befestigt sind. Ferner ist ein Sicherheitsschaltelement (nicht dargestellt) an der Wanne 4 befestigt, um eine Überhitzung bei leerer Wanne zu vermeiden.
Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Haltevorrichtung für die Linsen 1 mit den Blockstücken 2. Die Haltevorrichtung besteht aus einem Traggestell 10, einer Einrichtung 11 zum Halten der Linsen 1 und einer zweiten Einrichtung 12 zum Halten der Blockstücke 2. Das Traggestell 10 bildet einen Korb, der in die Wanne 4 einsetzbar ist und kann aus einem oberen und unteren, rechteckigen Rahmen 13,14, die durch vier vertikale Stäbe 15 miteinander verbunden sind, bestehen. An den Schmalseiten des unteren Rahmens sind Vorsprünge 16 vorgesehen, auf die die Einrichtung 11 zum Halten der Linsen aufsetzbar ist. Der obere Rahmen 13 ist mit nicht dargestelltem Mittel versehen, um das Traggestell 10 an die Einrichtung zur Bewegung der Linsen mit den Blockstücken zu befestigen.
Die Einrichtung 11 zum Halten der Linsen 1 bildet einen Unterteil und die zweite Einrichtung 12 zum Halten der Blockstücke bildet einen Oberteil einer Baugruppe, die in das Traggestell 10 einsetzbar ist.
Das Unterteil 11 enthält zwei Stirnwände 17 aus Blech, zwei Streben 18, die an den Stirnwänden 17 befestigt sind, zwei Paar parallel zueinander angeordnete Stäbe 19, die ebenfalls an den Stirnwänden 17 befestigt sind und jeweils als Auflage für die Linsen 1 dienen, und Niederhalter 20 für die Linsen 1, die auf einem Haltestab 21 angeordnet sind. Die Stäbe 19 sind in Längsrichtung wellenförmig verformt, wobei jeweils ein Wellental als Auflagebereich für eine Linse 1 vorgesehen ist.
Der Niederhalter 20 ist ein U-förmig gebogenes Teil, dessen Basisabschnitt an den Umfang der Linse 1 anlegbar ist und dessen Schenkel 22 jeweils einen Schenkel einer Schenkelfeder bilden, deren Windung 23 auf dem Haltestab 21 angeordnet ist und deren anderer Schenkel 24 an einer Leiste 25 anliegt. Die Leiste 25 ist Teil einer nicht dargestellten Einrichtung zum Anlegen und Abheben der Niederhalter 20.
Der Oberteil 12 besteht aus zwei länglichen Bügeln 30 an den Schmalseiten, zwei Streben 31 sowie zwei Haltestangen 32 für die Blockstücke 2, die mit den Bügeln 30 zu einem Gestell verbunden sind. An den Enden der Bügel 30 sind jeweils Hülsen 33 befestigt, die mit einem Schlitz 34 versehen sind, um den Oberteil 12 auf die Streben 18 des Unterteiles 11 aufsetzen zu können.
Um das Blockstück 2 an der Haltestange 32 zu halten, ist ein Halteorgan 35 vorgesehen. Das Halteorgan 35 besteht aus einem Metallstreifen, der an einem Ende als offene, kreisförmige Öse 36, in die das Blockstück 2 einsteckbar ist, und am anderen Ende als Haken 37 ausgebildet ist, der in die Haltestange 32 einhängbar ist.
Bei einer modifizierten Ausführung der vorstehend beschriebenen Haltevorrichtung ist der untere Rahmen 14 des
Traggestells 10 als Gitter ausgebildet, um die von den Linsen 1 gelösten Blockstücke 2 aufzufangen. Bei dieser Ausführung können das Oberteil 12 und die Halteorgane 35 für die Blockstücke weggelassen werden.
Der Betrieb der Vorrichtung zum Trennen der Linsen von den Blockstücken unterteilt sich in eine Vorbereitungsphase und eine Trennphase.
Während der Vorbereitungsphase wird die Wanne mit Wasser gefüllt und die Heizvorrichtung eingeschaltet, um das Wasser auf eine Temperatur von 60-80 °C zu erwärmen. Hat das Wasser die Temperatur erreicht, werden die Ultraschallschwinger während ca. 10-20 Minuten in Betrieb genommen, um das Wasser zu entgasen.
Gleichzeitig werden die Linsen mit den Blockstücken auf den Stäben 19 des Unterteiles 11 aufgelegt und durch Anlegen der Niederhalter 20 arretiert. Anschliessend wird der Oberteil 12 auf das Unterteil 11 aufgesetzt und die Blockstücke 2 in die Öse 36 der Halteorgane 35 eingesetzt, die mit ihren Haken 37 in die Haltestangen 32 eingehängt sind. Der Ober- und Unterteil 11,12 werden dann zusammen in das Traggestell eingesetzt und das Traggestell 10 in die Einrichtung zur Bewegung der Waren eingehängt. Damit ist die V orbereitungsphase abgeschlossen.
Während der nun folgenden Trennphase wird das mit den Linsen 1 und Blockstücken 2 versehene Traggestell 10 durch die Einrichtung für die Warenbewegung relativ zu den in Betrieb befindlichen Ultraschallschwingern 7 bewegt, d. h. das Traggestell 10 führt eine kontinuierliche Hubbewegung von ca. 6-8 cm aus. Die als Verbindungsmittel 3 verwendete Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt wird durch die Einwirkung des erwärmten Wassers teigig und die Blockstücke 2 von den Linsen 1 durch die Einwirkung der Ultraschallwellen gelöst. Die gelösten Blockstücke 2 fallen durch ihr Eigengewicht nach unten und werden durch die Halteorgane 35 am Oberteil 12 gehalten, während die Linsen 1 durch die Niederhalter 20 an den Stäben 19 im Unterteil 11 gehalten werden. Dadurch wird ein Aufschwimmen der Linsen 1 verhindert.
Neben dem Lösen der Blockstücke 2 von den Linsen 1 werden gleichzeitig die an diesen eventuell haftenden Reste von Verbindungsmittel 3 entfernt. Das Verbindungsmittel fällt auf den Wannenboden und wird in dem Sumpf 5 der Wanne 4 gesammelt.
Nach Abschluss der Trennphase wird das Traggestell 10 aus der Wanne 4 herausgenommen. Durch Abheben des Oberteils 12 vom Unterteil 11 werden die Blockstücke 2 gleichfalls abgehoben. Die Blockstücke 2 werden von den Halteorganen 35 gelöst und können aufgrund des erreichten Reinigungsgrades direkt wieder aufgeblockt werden.
Im Unterteil 11 befinden sich nur noch die fertig geschliffenen Linsen 1. Diese können nun einer weiteren Reinigung unterzogen werden, ohne dass sie berührt werden müssen, was einen wesentlichen Vorteil darstellt.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass die Trennung der Linsen 1 von den Blockstücken 2 auf schonende Weise bei gleichzeitiger Reinigung erfolgt.
Bei der modifizierten Vorrichtung werden, bedingt durch das Wegfallen des Oberteiles 12, die Linsen 1 mit den Blockstücken 2 auf die Stäbe 19 des Unterteiles 11 aufgelegt und durch die Niederhalter 20 arretiert.
Da die Blockstücke 2 in diesem Fall nicht besonders gehalten werden, fallen diese nach dem Lösen von der Linse 1 auf das Gitter des Traggestells 10.
Nach dem Herausziehen des Traggestelles 10 aus der Wanne 4 kann das Unterteil 11 mit den Linsen 1 aus dem Traggestell 10 herausgenommen werden. Danach können die Blockstücke 2 eingesammelt werden.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

651484 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Trennen von Optikteilen von Tragkörpern, die mittels einer Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die Optikteile mit den Tragkörpern in ein Wasserbad mit erwärmtem und entgastem Wasser einsetzt und auf die Optikteile mit den Tragkörpern Ultraschall einwirken lässt, um die Optikteile vom Tragkörper zu lösen und die an den Optikteilen und den Tragkörpern haftende Legierungsmasse zu entfernen, wobei die Optikteile, die Tragkörper und die Legierungsmasse separat aufgefangen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser auf 60-80 °C erwärmt und mittels Ultraschalleinwirkung entgast wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Optikteile mit den Tragkörpern relativ zur Ultraschallquelle bewegt werden.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Wanne (4), die mit einer Heizvorrichtung (8) und einer Mehrzahl von Ultraschallschwingern (7) versehen ist, durch eine Haltevorrichtung (10, 11) für die Optikteile (1) mit den Tragkörpern (2), die in die Wanne (4) einsetzbar ist, wobei die Haltevorrichtung (10,11) mindestens ein Traggestell (10) und eine in das Traggestell einsetzbare Einrichtung (11) zum Halten der Optikteile (1) aufweist, und durch eine Einrichtung zur Bewegung der Optikteile mit den Tragkörpern, an welche Einrichtung die Haltevorrichtung einhängbar ist, um die Optikteile mit den Tragkörpern relativ zur Ultraschallquelle zu bewegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (10) mit Gitterwerk zum Auffangen der Tragkörper (2) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung eine zweite Einrichtung (12) zum Halten der Tragkörper (2) aufweist, die auf die erstgenannte Einrichtung (11) aufsetzbar ist, und dass das Traggestell (10) Mittel (16) zum Auflegen der erstgenannten Einrichtung (11) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (11) zum Halten der Optikteile (1) mindestens ein Paar parallel zueinander angeordnete Stäbe (19), auf die die Optikteile (1) auflegbar sind und eine Mehrzahl von Niederhaltern (20) aufweist, die an die Optikteile (1) anlegbar sind, um die Optikteile (1) an den Stäben (19) zu arretieren.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,. dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter (20) Schenkelfedern sind, die an den Umfang der Optikteile (1) anlegbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Einrichtung (12) zum Halten der Tragkörper (2) zwei Haltestäbe (32) für die Tragkörper (2) und gabelförmig ausgebildete Abschnitte (33, 34) aufweist, die mit der erstgenannten Einrichtung (11) in Eingriff bringbar sind, um die zweite Einrichtung (12) bezüglich der erstgenannten Einrichtung (11) zu positionieren.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Halteorgane (35) für die Tragkörper (2) vorhanden sind, die jeweils einerseits auf den Tragkörper (2) aufsteckbar und andererseits an einem der Haltestäbe (32) einhängbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ultraschallschwinger (7) eine Gesamtleistung von 100-1200 Watt haben.
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