CH640459A5 - Schreibspitze fuer waessrige tinte. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft Schreibspitzen für wässrige Tinte.
Schreibspitzen zur Verwendung in Verbindung mit wäss-io riger Tinte mit einem länglichen Gehäuse, mit einer in einer Hülse am einen Ende des Gehäuses aufgenommenen Kugel und mit einem fasrigen Versorgungskern mit Versorgungskapillaren für die wässrige Tinte, der sich in eine Bohrung des Gehäuses von dem anderen Ende desselben aus zur Zu-15 führung der wässrigen Tinte von einer Speicherungsquelle aus zu der Kugel hin erstreckt, und zwar durch einen mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanal in dem Gehäuse zwischen der Bohrung und der Hülse hindurch, sind bereits bekannt.
20 Bei diesen bekannten Spitzen soll der Kern in einer anliegenden Beziehung zu dem von der Kugel entfernten Ende des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals liegen, und ist die Tintenzufuhr zu der Kugel häufig unzuverlässig, und zwar in erster Linie wegen der schwachen Zufuhr der Tinte 25 von dem Kern aus zu den Nuten des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals, beispielsweise in Folge eines axialen Spalts zwischen den Ende des Kerns und des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals, die in einer gegenseitig anliegenden Beziehung stehen sollen.
30 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schreibspitze für wässrige Tinte zu schaffen, die für eine zuverläs-sigerere Tintezufuhr von dem Kern zu dem mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanal sorgt.
Hierzu sieht die Erfindung vor eine Schreibspitze zur 35 Verwendung in Verbindung mit wässriger Tinte mit einem länglichen Gehäuse, mit einer in einer Hülse am einen Ende des Gehäuses aufgenommenen Kugel und mit einem fasrigen Versorgungskern mit Versorgungskapillaren für die wässrige Tinte, der sich in eine Bohrung des Gehäuses von dessen an-40 derem Ende aus zur Zuführung der wässrigen Tinte von einer Speicherungsquelle aus zu der Kugel hin erstreckt, und zwar durch einen mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanal in dem Gehäuse zwischen der Bohrung und der Hülse hindurch, wobei vorgesehen ist, dass der Versorgungskern in 45 das von der Kugel entfernte Ende des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals eingesetzt ist und dass das Material des Kerns in den Nuten des mit diesen ausgestatteten Versorgungskanals im wesentlichen unzusammengedrückt ist und den Querschnitt des mit Nuten ausgestatteten Versor-50 gungskanals an mindestens dem genannten Ende desselben im wesentlichen einnimmt.
Es wird angenommen, dass die Einsetzung des Kerns in den mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanal in der oben angegebenen Weise für einen guten ind positiven Kontakt 55 zwischen dem Kern und den Nuten des mit diesen ausgestatteten Versorgungskanals sorgt, wodurch die Zuführung der Tinte zwischen diesen diesen Teilen zuverlässiger gestaltet wird.
Bei einer nachfolgend beschriebenen Ausführungsform 60 der Erfindung ist das Material des Kerns in dem und in der Nähe des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals im wesentlichen unzusammengedrückt.
Es ist besonders wichtig, dass das Kernmaterial in den Nuten des mit diesen ausgestatteten Versorgungskanals kei-65 ner Zusammendrückung ausgesetzt sein soll, die die Arbeitsweise der Kapillaren des Kerns behindern würde, und dass in vorteilhafter Weise der Kern und das Gehäuse so ausgebildet und angeordnet sind, dass beim Einsetzen des Kerns
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in den mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanal das Material des Kerns ohne bedeutungsvolle Zusammendrückung in die Nuten des Versorgungskanals und in vorteilhafter Weise auch in die Nähe des genannten Endes des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals eingeschoben wird.
Im folgenden werden zum besseren Verständnis der Erfindung zwei ausschliesslich beispielhaft zu verstehende Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben; in diesen zeigt.
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Schreibspitze,
Fig. 2 und 3 Radialschnitte nach den Linien II-II und III-III der Fig. 1,
Fig. 4 einen Axialschnitt durch eine weitere Schreibspitze und
Fig. 5 einen Radialschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4.
Jede der dargestellten Schreibspitzen 1 ist zur Verwendung in Verbindung mit wässriger Tinte bestimmt und verfügt über ein längliches Gehäuse 2, eine in einer Hülse 4 an einem Ende 5 des Gehäuses 2 angeordnete und dort festgehaltene Schreibkugel 3 und über einen Versorgungskern 6, der sich in eine Bohrung 7 im Gehäuse 2 von dem anderen Ende 8 desselben aus zur Zuführung von Tinte von einer (nicht dargestellten) Speicherquelle desselben aus zu der Kugel 3 hin erstreckt, und zwar zur Zuführung durch einen mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanal 9 zwischen der Bohrung 7 und der Hülse 4 hindurch. Das Gehäuse 2 ist des weiteren mit einem ringförmigen Anschlag 10 ausgestattet, mit dessen Hilfe es in einem Schreibgerät angeordnet werden kann.
Der Kern 6 ist als Stab sich in Längsrichtung erstreckender Kunstfasern gestaltet, die mit einem Harz miteinander verbunden sind, um Zuführungskapillaren für wässrige Tinte zur Zuführung der Tinte zu dem mit Nuten ausgestatteten Kanal 9 von der Tintenspeicherquelle aus zu schaffen, beispielsweise von einem «Transorbe» oder einem Reservoir aus in einem Schreibinstrument, in das sich der Endbereich 11 des Kerns bei Benutzung erstreckt.
Unter dem weiter oben verwendeten Ausdruck «Transorbe» wird ein besonderes Tintenreservoir verstanden, das aus einem Faserbündel besteht, das seinerseits in einer Hülse aufgenommen ist und Kapillaren bildet, die sich dazu eignen, Tinte einziehen zu lassen und speichernd festzuhalten.
Der dargestellte und mit Nuten ausgestattete Kanal 9 besitzt sich in Axialrichtung erstreckende und in Umfangsrich-tung Abstände voneinander einhaltende Nuten 12, die geeignet sind, für eine kapillare Zuführung zu sorgen.
Zur Schaffung einer guten Zuführung der Tinte zwischen dem Kern 6 und dem Kanal 9 ist der Kern 6 in das von der Kugel 3 entfernte Ende 13 des Kanals 9 eingesetzt. Das Material des Kerns 6 ist innerhalb der Nuten 12 des Versorgungskanals 9 im wesentlichen unzusammengedrückt und nimmt den Querschnitt des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals 9 mindestens an dem Ende 13 desselben (siehe Fig. 2 und 4) im wesentlichen an. Somit ist eine gute Berührung zwischen dem Kern 6 und den Nuten 12 des Kanals 9 ohne bedeutungsvolle Zusammendrückung des Kernmaterials erreicht, die die Funktion der Kapillaren des Kerns 6 behindern würde.
Bei beiden dargestellten Schreibspitzen ist dies dadurch erreicht, dass der Kern 6 und das Gehäuse 2 derart ausgebildet und angeordnet sind, dass beim Einsetzen des Kerns 6 ohne bedeutungsvolle Zusammendrückung in die Nuten 12 des Versorgungskanals 9 eingeschoben wird.
Bei der Schreibspitze der Fig. 1 bis 3 ist das Material des Kerns 6 innerhalb des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals 9 - nicht genau innerhalb der Nuten 12 desselben - und auch in der Nähe des mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanals 9 im wesentlichen unzusammengedrückt.
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Das Gehäuse 2 ist aus Kunststoff spritzgegossen, und das Ende 13 des Kanals 9 ist mit einer Vielzahl von Vorsprüngen 14 ausgestattet, die sich von der Kugel 3 aus wegerstrecken und scherend auf das Material des Kerns 6 einwirden, wenn dieser in den Kanal 9 eingesetzt wird, um einen Teil des Materials, das ansonsten in den Kanal eintreten müsste - und dadurch eine Zusammendrückung des Materials in dem Kanal bewirken würde - in einen Bereich 15 des Kanals 9 in der Nähe des Kanalendes 13 zu verschieben. Das Ende 13 des Kanals 9 ist mit einer im wesentlichen kegelstumpfförmigen Fläche 16 ausgestattet, die durch die Nuten 12 unterbrochen ist, um radial verlaufende Aussenflächen der Vorsprünge 14 zu schaffen, entlang der das verschobene Material zu dem Bereich 15 geführt wird. Die Nuten 12 stehen über Messerschneiden miteinander im Verbindung, die die Verschiebung des Kernmaterials ohne bedeutungsvolle Zusammendrük-kung desselben in die Nuten 12 unterstützen.
Die Bohrung 7 ist mit Längsrippen 17 ausgestattet, die den Kern innerhalb der Bohrung 7 radial anordnen und axial festhalten. Die Rippen 17, die nach Art einer Messerschneide gestaltet sind und in den Dem 6 einschneiden, wie in Fig. 3 dargestellt ist, dienen zur Zentrierung des Kerns 6, wenn dieser in den Kanal 9 eingesetzt wird, und danach zur Festlegung des Kerns 6 in der Bohrung 7. Auf den Umfang des Kerns 6 wirken die nach Art einer Messerschneide gestalteten Rippen 17 scherend ein vor der Einsetzung des Kerns 6 in den Kanal 9; und dies erleichtert die anschliessende scherende Einwirkung der Vorsprünge 14 auf den Kern.
Zwischen den Rippen 17 sind Nuten 18 vorgesehen, die eine Aufnahmemöglichkeit in dem Bereich 15 des Kanalendes 13 für das verschobene Kernmaterial schaffen, so dass das Material nicht bedeutungsvoll zusammengedrückt wird oder das radial einwärts von ihm gelegene Material zusammendrückt in dadurch die Kapillarwirkung des Kerns 6 behindert oder sogar verhindert.
Bei der Schreibspitze der Fig. 1 bis 3 besitzt der Endbereich des Kerns 6, der in den Kanal 9 eingesetzt ist, vor dieser Einsetzung denselben Durchmesser wie der Hauptbereich des Kerns 6 in der Bohrung 7 und eine flache, radiale Endfläche. Jedoch könnte dieser Endbereich einen reduzierten Querschnitt besitzen oder verjüngt sein.
Bei der Schreibspitze der Fig. 4 und 5 ist der Endbereich des Kerns 6, der in den Kanal 9 eingesetzt ist, zugespitzt.
Dies erleichtert die Einsetzung des Kerns 6 in den Kanal 9, da es in Hinblick auf eine Zentrierung des Kerns 6 wirkt und auch deshalb, weil dort weniger Material vorhanden ist, das in die Nuten 12 verschoben werden muss. Das Gehäuse 2 der Schreibspitze der Fig. 4 und 5 ist aus Metall hergestellt.
Zwar könnten die Rippen 17 und Vorsprünge 14 des an erster Stelle beschriebenen Gehäuse auch bei diesem Gehäuse vorgesehen werden, jedoch sind sie in der zeichnerischen Darstellung weggelassen worden. Dennoch ist bei der Spitze der Fig. 4 und 5 das Material des Kerns 6 innerhalb mindestens der Nuten 12 des Kanals 9 im wesentlichen unzusammengedrückt.
Es sollte beachtet werden, dass das Ende 13 des Kanals 9 mit einer kegelstumpfförmig gestalteten Fläche 16' ausgestattet ist, die sich entgegengesetzt zu der Fläche 16 des an erster Stelle beschriebenen Gehäuses erstreckt. Somit ist bei beiden Gehäusen das Ende 13 des Kanals 9 nicht mit einer ebenen, radialen Fläche ausgestattet, wie dies bei bekannten Schreibspitzen vorgesehen ist, bei denen eine Anlage zwischen dem Kernende und dem Kanalende gefordert ist. Eine ebene, radiale Fläche am Ende 13 des Kanals 9 würde das Einsetzen des Kerns 6 in den Kanal 9 behindern und unvermeidlich eine Zusammendrückung des Kerns 6 innerhalb der Nuten 12 des Kanals 9 bewirken, welche Zusammendrük-kung dann die Kapillarwirkung des Kerns 6 behindern würde.
1 Blatt Zeichnungen
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Claims (11)
- 640 459PATENTANSPRÜCHE1. Schreibspitze zur Verwendung in Verbindung mit wässriger Tinte, mit einem länglichen Gehäuse, mit einer in einer Hülse am einen Ende des Gehäuses aufgenommenen Kugel und mit einem fasrigen Versorgungskern mit Versorgungskapillaren für die wässrige Tinte, der sich in eine Bohrung des Gehäuses von dessen anderem Ende aus zur Zuführung der wässrigen Tinte von einer Speicherquelle aus zu der Kugel hin erstreckt, und zwar durch einen mit Nuten ausgestatteten Versorgungskanal in dem Gehäuse zwischen der Bohrung und der Hülse hindurch, dadurch gekennzeichnet, dass der Versorgungskern (6) in das von der Kugel (3) entfernte Ende des mit Nuten (12) ausgestatteten Versorgungskanals (9) eingesetzt ist und dass das Material des Kerns (6) in den Nuten (12) des mit diesen ausgestatteten Versorgungskanals (9) im wesentlichen unzusammengedrückt ist und den Querschnitt des mit den Nuten (12) ausgestatteten Versorgungskanals (9) an mindestens dem genannten Ende desselben im wesentlichen annimmt.
- 2. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material in dem und in der Nähe des mit Nuten (12) ausgestatteten Versorgungskanals (9) im wesentlichen unzusammengedrückt ist.
- 3. Schreibspitze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (13) des Kanals (9), in den der Kern (6) eingesetzt ist, frei von einer ebenen, radialen Fläche ausgebildet ist.
- 4. Schreibspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (6) und das Gehäuse (2) so ausgebildet und angeordnet sind, dass beim Einsetzen des Kerns (6) in den mit den Nuten (12) ausgestatteten Versorgungskanal (9) das Material des Kerns (6) im wesentlichen ohne Zusammendrückung in die Nuten (12) des Versorgungskanals (9) verschiebbar ist.
- 5. Schreibspitze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (6) und das Gehäuse (2) so ausgebildet und angeordnet sind, dass beim Einsetzen des Kerns (6) in den mit den Nuten (12) ausgestatteten Versorgungskanal (9) das Material des Kerns (6) auch in der Nähe des genannten Endes (13) des mit den Nuten (12) ausgestatteten Versorgungskanals (9) im wesentlichen ohne Zusammendrückung verschiebbar ist.
- 6. Schreibspitze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (13) des Kanals (9), in den der Kern (6) eingesetzt ist, mit einer Vielzahl von Vorsprüngen (14) ausgestattet ist, die sich von der Kugel (3) aus wegerstrecken und scherend auf das Material des Kerns (6) einwirken,wenn dieser in den Kanal (9) eingesetzt wird, um einen Teil des Materials, das ansonsten in den Kanal (9) eintreten müsste, zu verschieben in einen Bereich (15) der Bohrung (7) in der Nähe des Endes (13) des Kanals (9).
- 7. Schreibspitze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (13) des Kanals (9), in den der Kern (6) eingesetzt ist, mit einer im wesentlichen kegelstumpfför-migen Fläche (16) ausgestattet ist, die von den Nuten (12) des Versorgungskanals (9) unterbrochen ist, um radial gerichtete Aussenflächen der Vorsprünge (14) zu schaffen.
- 8. Schreibspitze nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (7) mit Längsrippen (17) ausgestattet ist, die den Kern (6) radial anordnen und axial festhalten innerhalb der Bohrung (7) und Nuten (18) zur Aufnahme des Materials des Kerns (6) bilden, das während der Einsetzung des Kerns (6) in den Versorgungskanal (9) in diese Nuten (18) eingeschoben wird.
- 9. Schreibspitze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (17) nach Art einer Messerschneide gestaltet sind und in den Kern (6) einschneiden.
- 10. Schreibspitze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus Metall hergestellt ist.
- 11. Schreibspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus Kunststoff s hergestellt ist.
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