Die Erfindung betrifft einen Reissverschluss mit zwei auf Tragbändern angebrachten Gliederreihen aus biegsamem Werkstoff, deren jede U-förmige Glieder mit die Schenkel jedes Gliedes verbindend angeformten Kuppelköpfen aufweist.
Bekannte Reissverschlüsse bestehen aus einem Band mit einer Vielzahl von metallischen Gliedern, die entlang seiner Längskante vorspringen und Kuppelköpfe enthalten. Zwei Bänder werden zusammengepaart und jedes der zusammengepaarten Bänder wird an die gegenüberliegende Seite eines Ausschnittes in einem Gewebe befestigt. Zwischen den Bändern bewegt sich ein Schieber, der die Kuppelköpfe zu einem Verschluss zusammenschliesst. Solche Reissverschlüsse sind in der Herstellung teuer und werden gebrauchsunfähig, wenn sich einmal eines der metallischen Einzelglieder von dem Band loslöst.
Statt der Verwendung von Reihen von metallischen Gliedern werden Reissverschlüsse auch aus endlosen Wicklungen hergestellt, die an einem Band befestigt werden und eine Reissverschlussgliederreihe darstellen, deren Wicklung mit einer auf einem entsprechenden Band zugeordneten Wicklung zusammengeschlossen wird. Auch ist es bekannt, einen endlosen Draht zu verwenden, der in einem Serpentinenmuster gebogen wird und damit Verschlussglieder erhält. Bei dem Typ mit den Wicklungen und auch bei dem mit dem Serpentinendraht hängt die Brauchbarkeit des fertigen Reissverschlusses von der Geschicklichkeit des Arbeiters ab, der die Wicklung bzw. den in Serpentinen gelegten Draht mit dem Tragband verbindet, da dies ein kritischer Vorgang ist.
Auch sind Wicklungen und Drähte gewöhnlich mit vergrösserten Kuppelköpfen versehen, und es haben sich Schwierigkeiten ergeben, die Kuppelköpfe zueinander und zu dem Band in eine gleichförmige Anordnung zu bringen. Wenn die Kuppelköpfe nicht gleichförmig sind, hat der Reissverschluss die Neigung, stecken oder hängen zu bleiben, so dass sich der Reissverschlussschieber nur schwer in die Öffnung und in die Verschliessstellung bringen lässt. Man sieht aus der Schilderung, dass die Befestigung der Wicklung oder des Drahtes an dem Band ein zeitraubender Vorgang ist, wenn man einen arbeitsfähigen Reissverschluss haben will. Gewöhnlich wird an dem Band eine Kordel angebracht, damit man eine Führung für den Verschlussschieber erhält, und das Anbringen der Kordel erfordert nochmals erhöhte Geschicklichkeit beim Herstellungsvorgang.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Reissverschluss zu schaffen, der in der Anfertigung billig und in der Bearbeitung mit den Trägerbändern gegenüber den bekannten Reissverschlussgliederreihen von Vorteil ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein eingangs genannter Reissverschluss erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schenkel jedes Gliedes am Schenkel wenigstens eines Nachbargliedes angeformt ist, die Schenkel jedes Gliedes an ihren Enden gegengleich nach aussen gerichtete angeformte Führungsleisten für einen Reissverschlussschieber und an einer zwischen Schenkelende und Kuppelkopf befindlichen Stelle gegengleich nach innen gerichtete angeformte Warzen aufweisen, so dass die Abwicklung jeder Gliederreihe ein leiterartiges oder rechteckwellenartiges längliches Gebilde darstellt, dessen Querverbindungen durch die Stege und Kuppelköpfe gebildet sind.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Reissverschlusses, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass ein bandförmiger Rohling stranggepresst wird, der eine zentrale Wulstleiste und auf seiner einen Seite an den beiden Rändern die vorstehenden Führungsleisten sowie auf seiner anderen Seite zwei vorstehende, sich längs erstreckende Wulstleisten aufweist, dass durch Ausschneiden einer Vielzahl von Fenstern in gleichem Abstand voneinander eine Folge von am Rand zusammenhängenden parallelen Querrippen, die eine mittlere Verdickung in der Mitte und beidseits davon ein Paar Warzen tragen, gebildet wird, dass durch Aufeinanderfalten der Hälften des ausgeschnittenen bandförmigen Rohlings eine U-förmige Gliederreihe gebildet wird und dabei die beiden Warzen jeder Querrippe aneinandergelegt werden,
so dass an der Faltstelle Kuppelköpfe aus den mittleren Verdickungen entstehen, und dass in den Schlitz im Inneren des U das Tragband angebracht wird.
Durch das Umfalten entsteht eine Reihe von vorspringenden Gliedern mit Kuppelköpfen an ihrem freien Ende und ein offener Schlitz entlang der anderen Kante der Gliederreihe.
Das Tragband, z. B. ein Gewebe, an dem die Gliederreihe mit herkömmlichen Mitteln befestigt sein kann, kann also bequem in den Schlitz eingenäht werden, wobei eine allfällige innere Erweiterung des Schlitzes der Aufnahme und Befestigung eines Wulstes der Tragbandkante dienen kann. Ein technischer Fortschritt des Reissverschlusses nach der Erfindung ist z. B. darin zu sehen, dass durch die Anordnung des Tragbandes in dem Schlitz ein gleichförmiger Abstand zwischen diesem Gewebe und den Kuppelköpfen festgelegt werden kann. Ein Vorzug des neuen Reissverschlusses im Vergleich zu den bekannten Reissverschlüssen ist ferner darin zu sehen, dass er ohne besonderen Aufwand fabriziert werden kann und dennoch äusserst bequem zu betätigen ist und eine verhältnismässig lange und störungsfreie Lebensdauer hat.
Auch hat der Reissverschluss nach der Erfindung den Vorzug, dass er besonders einfache Führungselemente enthält, die die Bewegung des Reissverschlussschiebers auf die Längsrichtung der Verschlussebene beschränkt.
Als ein Vorzug ist ferner anzusehen, dass es zuverlässig verhindert werden kann, dass das Gewebe des Tragbandes mit den Kuppelköpfen in Berührung kommt, was durch die Warzen erreichbar wird, die die Position der Kante des Tragbandes bezüglich der Reissverschlussgliederreihe festlegen können. Neu und vorteilhaft ist ferner, dass die Reissverschlussgliederreihe mit Mitteln versehen werden kann, die sie mit dem Tragband verriegeln und dass der Reissverschluss beim Gebrauch am Kleidungsstück oder an einem sonstigen Textilteil besonders biegsam sein kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es sind:
Fig. 1 das Mundstück einer Strangpresse mit einem daraus auslaufenden Rohling,
Fig. 2 der Rohling nach Fig. 1 nach einem Stanzvorgang,
Fig. 3 ein Schnitt entlang Linie 3-3 von Fig. 2,
Fig. 4 eine Reissverschlussgliederreihe, gebogen aus dem gestanzten Rohling nach Fig. 2 und mit Tragband versehen,
Fig. 5 ein gestanzter Rohling für ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6 eine Variation des Ausführungsbeispiels nach Fig. 5,
Fig. 7 ein Schnitt entlang Linie 7-7 von Fig. 6 und
Fig. 8 der gestanzte Rohling nach Fig. 6 und 7, zu einer fertigen Reissverschlussgliederreihe gebogen und auf ein Tragband aufgenäht, geschnitten dargestellt.
In Fig. 1 sieht man den Rohling einer Reissverschlussgliederreihe 10, wie er aus dem Mundstück einer Strangpresse zwischen den Mundstückteilen A und B als Band heraustritt.
Der Querschnitt des Bandes wird auch noch einmal in Fig. 3 gezeigt, worin ein Paar von nach aussen sich entlang dem Band erstreckende Führungsleisten mit 12 bezeichnet sind, die in einer Richtung entlang der Kante des Bandes abstehen und somit über die gesamte Breite des Bandes voneinander getrennt sind. Von der anderen Seite des Bandes der Gliederreihe 10 stehen Wülste für Warzen 14 ab, die mit Hilfe der Mundstückhälfte B zunächst in Streifenform ausgeformt sind.
Mit dem unteren Teil B des Mundstücks wird ebenfalls in Streifenform eine Verdickung 16 ausgeformt, die sich nach aussen in der gleichen Richtung mit den späteren Warzen 14 erstreckt und von den beiden Warzen 14 den gleichen Abstand hat. Entlang der Basis der mittleren Verdickung 16 und parallel zu dem Streifen, aus dem sie ausgebildet sind, sind Kerben 18 vorgesehen, die einem bestimmten Zweck dienen.
Das stranggepresste Band, das als Rohling für eine Reissverschlussgliederreihe 10 verwendet wird, wird alsdann in herkömmlicher Weise ausgestanzt und erhält damit die Form des gestanzten Rohlings, der in Fig. 2 dargestellt ist und der eine Anzahl von länglichen Fenstern 20 hat, die gleichen Abstand voneinander haben. Die Fenster 20 sind voneinander durch eine Anzahl von parallellaufenden Rippen 22 getrennt.
Jede Rippe 22 hat in ihrer Mitte eine Verdickung 24, die kreisförmig gekrümmten Umfang hat und von der die Verdickung 16 den unteren Teil bildet sowie zu jeder Seite der Verdickung und mit Abstand davon eine Warze 14. Diesen gestanzten Rohling für die Reissverschlussgliederreihe kann man in jeder gewünschten Breite herstellen und kann davon eine Länge abschneiden, die auf die Länge eines besonderen Gewebestücks F abgestimmt ist, mit der eine vorbemessene Öffnung in der Gliederreihe verschlossen wird. Die Gliederreihe kann hergestellt werden aus Kunststoff-Glas, Styrol, Polymeren oder sonstigem geeignetem Kunststoffmaterial.
Vorzugsweise verwendet man dazu einen wärmebständigen Werkstoff, wie Polytetrafluoräthylen, damit die Reissverschlussgliederreihe beim Reinigen oder Bügeln nicht zerstört werden kann.
Der bandförmige gestanzte Rohling der Reissverschlussgliederreihe wird der Länge nach zur Hälfte umgefaltet, wie in Fig. 4 dargestellt ist, so dass die Führungsleisten 12 übereinander zu liegen kommen und die Warzen 14 einander berühren.
Dand der parallelen Kerben 18 lässt sich der Rohling leicht auf diese Weise biegen, so dass die Kuppelköpfe 24 an den freien Enden der nunmehr in U-Form gebogenen Einzelglieder 26 ihren Platz haben. Der Schlitz 28 ist dazu bemessen, das Trägerband oder das Gewebe F aufzunehmen, an dem die Gliederreihe 10 befestigt ist.
Das Gewebe F liegt in dem Schlitz 28 mit Berührung seiner Kante an den Warzen 14, so dass die Warzen 14 dem Gewebe F seine Stellung bezüglich der Kuppelköpfe 24 geben und dabei verhindern, dass der Rand des Gewebes F in Berührung mit den Kuppelköpfen kommt, wodurch sichergestellt wird, dass das Gewebe mit dem eigentlichen Verschluss bei der Verschliessbewegung mittels eines herkömmlichen Reissverschlussschiebers (nicht dargestellt) in Interferenz gerät.
Wenn einmal das Gewebe F ordnungsgemäss in dem Schlitz 28 eingebracht ist, wird die Gliederreihe an dem Gewebe F mit herkömmlichen Mitteln befestigt, beispielsweise mit Nähten S, die durch die Rippen 22 hindurch in das Gewebe F gelegt werden. Der Reissverschlussschieber gleitet auf den Rippen 22 zwischen einander zugeordneten Paaren von Führungsleisten 12 und bringt Paare von Kuppelköpfen 24 zum Eingriff miteinander oder trennt sie. Die Führungsleisten
12 schränken die Bewegung des Reissverschlussschiebers auf die Bewegung in Längsrichtung der zusammengefügten Reissverschlussgliederreihen ein.
In Fig. 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines gestanzten Rohlings einer Reissverschlussgliederreihe nach der Erfindung dargestellt, die in Massenproduktion sehr wirtschaftlich hergestellt werden kann, und bei der ähnliche Teile mit ähnlichen Bezugszeichen vorgesehen sind.
Bei dieser Ausführungsform wird der Rohling für die Reissverschlussgliederreihe 10A aus einem Mundstück gepresst, das dem nach Fig. 1 ähnlich ist. Der Unterschied zwischen den Rohlingen besteht darin, dass ein anderes Werkzeug dazu benutzt wird, um Fenster 20A und 20B auszustanzen, wobei eine Reihe von quer und parallel verlaufenden leiterähnlichen Rippen 22A stehenbleiben. Wie dargestellt, sind die Fenster 20A an einem Ende geöffnet und durchschneiden die Führungsleisten 12A. Wechselweise sind Fenster 20B in der entgegengesetzten Richtung geöffnet und durchschneiden den Rand des Bandes auf der gegen überliegenden Seite sowie die dort befindliche Führungsleiste 12A.
Der Rohling für das Band, aus dem die Gliederreihe 10A gebogen wird, hat Serpentinenform. Die Fenster 20A und 20B machen das Band des Rohlings für die Gliederreihe 10A biegsam, damit es an dem Trägerband F befestigt werden kann, doch sind hier die Längskanten unterbrochen und haben einen grossen Grad von Freiheit bezüglich der benachbarten Teile. Wie in Fig. 5 dargestellt, enthalten die Führungsleisten 12A zwei Reihen von längsverlaufenden Teilen, die einen Abstand voneinander haben, der der Breite der Fenster 20A bzw. 20B entspricht. Jede Rippe 22A hat eine Verdickung 24A in der Mitte.
Der Rohling für das Band zur Fertigung der Gliederreihe 10A wird mit seinen zwei Hälften aufeinandergebogen, wie für das vorhergehende Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Rippe 22A, durch die die längsverlaufenden Kanten des Bandes 1 0A miteinander verbunden sind, bilden die oben erwähnten U-förmigen Einzelglieder wie in Fig. 4 dargestellt, in deren offenen Schlitzen, die durch die einander berührenden Warzen abgeschlossen sind, das Gewebe F aufgenommen wird, was zu demselben Resultat führt, das bereits oben erwähnt wurde.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen eine dritte Ausführungsform der Erfindung, worin ähnliche Teile mit ähnlichen Bezugszeichen versehen sind.
Zur Herstellung dieses Ausführungsbeispieles wird der bandförmige Rohling für eine Reissverschlussgliederreihe 10B aus einem Werkzeug gepresst, das sich von dem nach der Fig. 1 unterscheidet. Nach der Fig. 7 wird der Rohling für die Reissverschlussgliederreihe lOB mit einem Paar Führungsleisten 12B versehen, die sich nach auswärts erstrecken.
Jede Führungsleiste 12B sitzt entlang einer Kante, und die Führungsleisten haben in Querrichtung Abstand voneinander.
An der gleichen Seite des Bandrohlings für die Reissverschlussgliederreihe lOB ist ein Paar von längsausgerichteten Vertiefungen 17 mit Querabstand voneinander angeformt.
Die Ausnehmungen 17 grenzen an eine Verdickung 16B in der Mitte, die nach aussen in der gleichen Richtung wie die Führungsleisten 12B hervorragen, und die Verdickung 16B ist von den Führungsleisten 12B gleich weit entfernt.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Rohlingsbandes für die Reissverschlussgliederreihe 12B ist ein Paar Ausnehmungen 15 angeformt, die in Querrichtung Abstand voneinander haben und die zwischen den Führungsleisten 12B- angeordnet sind. Eine breite, längs sich erstreckende Ausnehmung 13 ist ebenfalls in der gegenüberliegenden Seite untergebracht und liegt mittig zwischen den Ausnehmungen 15. Die Ausnehmung 13 und die Ausnehmung 15 grenzen an ein Paar sich in Längsrichtung erstreckender Warzen 14B, die von dieser gegenüberliegenden Seite des Bandrohlings der Reissverschlussgliederreihe 10B sich nach aussen in entgegengesetzter Richtung zu den Führungsleisten 12B erstrecken. Die Warzen 14B haben in Querrichtung Abstand voneinander und liegen zu beiden Seiten der Verdickung 16B zwischen den Führungsleisten 12B.
Die Ausnehmungen 13 und die Ausnehmungen 17 treten anstelle der Kerben 18 von Fig. 3. Sie haben folgende Aufgabe:
Nach dem Strangpressen des Rohlings für die Reissverschlussgliederreihe 10B wird das Band in herkömmlicher Weise, wie in Fig. 6 dargestellt, zu einem Rohling ausgebildet.
Hierzu wird ein ähnliches Schneidwerkzeug benutzt, wie bei der Herstellung des Rohlings für die Reissverschlussgliederreihe 10A nach Fig. 5, worin eine Vielzahl von längsgerichteten Fenstern 20A und 20B ausgebildet ist, die voneinander gleichen Abstand haben und eine Reihe von parallel und querliegenden leiterähnlichen Rippen 22B übrig lassen. Die Fenster 20A sind auf der einen Seite des Rohlings geöffnet, und wechselweise sind die Fenster 20B an der gegenüberliegenden Seite des Rohlings ebenfalls geöffnet.
Der Rohling für die Reissverschlussgliederreihe 10B hat ebenfalls Serpentinenform und wird durch die Fenster 20A und 20B biegsam, damit das Gewebe T daran befestigt werden kann. Wie Fig. 6 zeigt, sind die Längskanten unterbrochen und haben einen grossen Grad von Freiheit bezüglich der benachbarten Teile, in dem die Führungsleisten 12B zwei Reihen von längsgerichteten Teilen mit gleichförmigem Abstand sind, der durch die Breite der Fenster 20A und 20B jeweils bestimmt ist. Jede Rippe 22B hat in der Mitte eine Verdickung 24B, die am Umfang gekrümmt ist und die Verdickung 16B befindet sich an der Oberfläche der Verdickung 24B. Ferner gibt es ein Paar Warzen 14B, die, wie ebenfalls oben schon beschrieben, Abstand voneinander haben.
Nach Fig. 8 hat das Gewebe T an seiner Längskante einen Wulst P. Zur Befestigung der Gliederreihe 10B an dem Gewebe T wird dieses zunächst mit dem Wulst P in eine der Ausnehmungen 15 eingebettet. Danach wird der bandförmige Rohling für die Gliederreihe 10B in der Mitte umgebogen oder gefaltet, so dass die Führungsleisten 12B übereinander liegen und die Wulste 14B miteinander in Berührung kommen, wodurch das Ausführungsbeispiel der Reissverschlussgliederreihe 10B gebildet wird.
Durch die Ausnehmungen 13 und die gegenüberliegenden Ausnehmungen 17 wird der Bandrohling für die Gliederreihe, wie schon einmal oben erwähnt, biegsam, damit die Kuppelköpfe 24B am freien Ende der nunmehr gebildeten U-förmigen Einzelglieder 26B entstehen. Die einander berührenden Warzen 14B begrenzen einen offenen Schlitz 28B am Rand mit den Führungsleisten 26B und innerhalb des Schlitzes bilden die Ausnehmungen 15 eine Erweiterung 29 des Schlitzes 28B, in der der Wulst P des Gewebes T (Fig. 8) aufgenommen wird.
Der Wulst P wird von den Warzen 14B berührt, so dass diese die Stellung des Gewebes T bezüglich der Kuppelköpfe 24B festlegen und einen gleichförmigen Abstand davon herstellen. Die Warzen 14B verhindern somit, dass die Kante des Gewebes T mit den Kuppelköpfen 24 in Berührung kommt, damit das Gewebe T nicht mit den Verschlussgliederreihen in Kollision gerät, wenn die Gliederreihen mittels eines nichtdargestellten herkömmlichen Reissverschlussschiebers zusammengeschlossen werden.
Wenn das Gewebe T einmal mit seinem Wulst P in der Öffnung 29 an seiner richtigen Stelle festgelegt ist, wird die Reissverschlussgliederreihe 10B an dem Gewebe T mit herkömmlichen Mitteln, wie z. B. Nähten S, befestigt, die durch die Fenster 20A und 20B und das Gewebe T hindurchgelegt sind. Liegen die einander zugeordneten Rippen 22B fest aneinander, dann ist der Wulst P des Gewebes T innerhalb der Öffnung 29 fest eingeschlossen, so dass das Gewebe T daraus nicht mehr herausgelangen kann. Der Reissverschlussschieber gleitet auf den Rippen 22B zwischen einander zugeordneten Führungsleisten 12B und schliesst die Kuppelköpfe 24B zusammen oder trennt sie voneinander.
Die Führungsleisten 12B erlauben nur die Längsbewegung des Reissverschlussschiebers in Längsrichtung der zusammengeschlossenen Reissverschlussgliederreihen 12B, wie auch schon zuvor dargelegt.
Die Erfindung wurde anhand der beschriebenen Ausführungsbeispiele geschildert, sie soll aber auf diese Ausführungsbeispiele nicht beschränkt werden. Man kann durch Abänderung und Variation zu weiteren Ausführungsformen der Erfindung gelangen.
PATENTANSPRUCH 1
Reissverschluss mit zwei auf Tragbändern angebrachten Gliederreihen aus biegsamem Werkstoff, deren jede U-förmige Glieder mit die Schenkel jedes Gliedes verbindend angeformten Kuppelköpfen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schenkel (22, 22A, 22B) jedes Gliedes (26, 26B) am Schenkel (22, 22A, 22B) wenigstens eines Nachbargliedes angeformt ist, die Schenkel (22, 22A, 22B) jedes Gliedes (26, 26B) an ihren Enden gegengleich nach aussen gerichtete angeformte Führungsleisten (12, 12A, 12B) für einen Reissverschlussschieber und an einer zwischen Schenkelende und Kuppelkopf (24, 24A, 24B) befindlichen Stelle gegengleich nach innen gerichtete angeformte Warzen (14, 14b) aufweisen, so dass die Abwicklung jeder Gliederreihe (10, 10A, 10B) ein leiterartiges (Fig. 2) oder rechteckwellenartiges (Fig.
5 und 6) längliches Gebilde darstellt, dessen Querverbindungen durch die Stege und Kuppelköpfe gebildet sind.
UNTERANSPRÜCHE
1. Reissverschluss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Kuppelkopf (24, 24B) und jedem an ihn angeformten Schenkel (22, 22B) eine verjüngte Materialstelle (18, 17) vorgesehen ist.
2. Reissverschluss nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verjüngten Materialstellen (17) sich aussenseitig befinden.
3. Reissverschluss nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verjüngten Materialstellen (18) sich innenseitig befinden.
4. Reissverschluss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (22A, 22B) jedes Gliedes (26B) wechselweise versetzt je nur mit einem Schenkel eines Nachbargliedes verbunden sind (Fig. 5 und 6).
5. Reissverschluss nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Kerbe zu beiden Seiten jeder Warze (14).
6. Reissverschluss nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Trägerband (F, T) in einem zwischen den Schenkeln (22, 22B) befindlichen Schlitz (28, 28B), z. B. durch eine Naht (S), gehalten ist und mit seiner zwischen den Schenkeln (22, 22B) befindlichen Kante an den sich berührenden Warzen (14, 14B) anliegt.
7. Reissverschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleisten (12) sich in Längsrichtung über die gesamte Länge der Gliederreihe erstrekken.
8. Reissverschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleisten (12B) aus zwei Reihen von in gleichförmigen Abständen voneinander folgenden Teilen bestehen, wobei der Abstand der Abmessung der Kuppelköpfe (24B) entspricht.
9. Reissverschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Schenkelenden nach innen gerichtete Vorsprünge vorgesehen sind, und zwischen jedem dieser Vorsprünge und der am gleichen Schenkel (22B) befindlichen Warze (14B) eine Vertiefung (15) ist, in der ein Randwulst (P) des Trägerbandes (T) aufgenommen und gesichert ist.
PATENTANSPRUCH II
Verfahren zur Herstellung des Reissverschlusses nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein bandförmiger Rohling stranggepresst wird, der eine zentrale Wulst
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.