CH549341A - Schaedlingsbekaempfungsmittel. - Google Patents

Schaedlingsbekaempfungsmittel.

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CH549341A
CH549341A CH504771A CH504771A CH549341A CH 549341 A CH549341 A CH 549341A CH 504771 A CH504771 A CH 504771A CH 504771 A CH504771 A CH 504771A CH 549341 A CH549341 A CH 549341A
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decene
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ethyl
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Hoffmann La Roche
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D303/00Compounds containing three-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D303/02Compounds containing oxirane rings
    • C07D303/12Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by singly or doubly bound oxygen atoms
    • C07D303/18Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by singly or doubly bound oxygen atoms by etherified hydroxyl radicals
    • C07D303/20Ethers with hydroxy compounds containing no oxirane rings
    • C07D303/22Ethers with hydroxy compounds containing no oxirane rings with monohydroxy compounds
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N49/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, containing compounds containing the group, wherein m+n>=1, both X together may also mean —Y— or a direct carbon-to-carbon bond, and the carbon atoms marked with an asterisk are not part of any ring system other than that which may be formed by the atoms X, the carbon atoms in square brackets being part of any acyclic or cyclic structure, or the group, wherein A means a carbon atom or Y, n>=0, and not more than one of these carbon atoms being a member of the same ring system, e.g. juvenile insect hormones or mimics thereof
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft Schädlingsbekämpfungsmittel, die ausgeprägte Juvenilhormonaktivität und gonadotrope Hormonaktivität aufweisen. Sie unterbrechen die Diapause bei Insekten in wirksamer Weise.



   Bei Insekten stellt die Diapause einen Zustand des physiologischen Stillstandes dar, während dem keine oder nur wenig Aktivität, Nahrungsaufnahme, Paarung und Eierlegung stattfindet. Sie dient den Insekten als Abwehrmechanismus, um extreme umweltbedingte Beanspruchungen, wie beispielsweise Winter, Sommer und Dürre, zu überleben. Wird die Diapause verhindert oder künstlich unterbrochen, so kann das Insekt nicht überleben.



   Es ist bekannt, dass bei verschiedenen ausgewachsenen Insekten die Diapause durch Behandlung mit 10,11-Epoxyfarnesensäuremethylester unterbrochen werden kann. Im Vergleich hierzu sind jedoch die neuen Wirkstoffe gemäss vorliegender Erfindung zur Unterbrechung der Diapause bei   Jn-    sekten wesentlich besser geeignet. Sie sind daher von grosser wirtschaftlicher   Bedeutung.   



   In der gesamten Welt wird derzeit die Möglichkeit des Verbleibens vieler Insektizide bzw. deren Rückstände in der Umwelt und die sich hieraus für die Menschheit ergebenden möglichen Gefahren ernsthaft geprüft und in Betracht gezogen. Ferner ist es so, dass viele Arten von Insekten gegen über zahlreichen auf dem Markt befindlichen Insektiziden resistent oder immun geworden sind. Es sind daher selektivere Chemikalien erforderlich geworden, die für die   J'evölke-    rung keine Gefahr darstellen und gegen die die Insekten keine Resistenz ausbilden können.



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Wirkstoffe zur Verfügung zu stellen, die einen geeigneten Ersatz für die herkömmlichen Insektizide darstellen, die derzeit zur Vertilgung von Insekten in Lagerhäusern und gegen andere Schädlinge wie Feuerameisen und Termiten verwendet werden. Ferner finden diese Wirkstoffe auf den Feldern und in Obstplantagen Verwendung, um eine Vielzahl von Insekten zu vertilgen. Die Toxizität dieser Wirkstoffe   gegeniiber      "/ir-    beltieren ist unbedeutend. Schliesslich sollten die   Herotel-    lungskosten mit denjenigen bekannter und herkömmlicher Insektizide in Konkurrenz treten können.



   Zweck der Erfindung ist daher, ein Mittel für eine selektive, sichere, wirtschaftliche Vertilgung von Insekten und Schädlingen zur Verfügung zu stellen.



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, Wirkstoffe   zugäng-    lich zu machen, die entweder das Wachstum der Insekten in den verschiedenen Entwicklungsstadien verhindern oder die   Embryonalentviicklung    stören und so die Schlupfrate der Eier vermindern. Dies geschieht durch Aufsprühen der Wirkstoffe auf die Oberfläche der zu schützenden Materialien oder durch Verfütterung, durch Injektion oder durch Ausräucherung mit den Dämpfen.



   Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung ist es.



  Wirkstoffe zur Verfügung zu stellen. die in der Lage sind.



  bei ausgewachsenen Insekten, die sich im Stadium der Diapause befinden, diese Diapause zu unterbrechen.



   Es wurde gefunden, dass die erfindungsgemässen Wirkstoffe die Reifung von Insekten verhindern oder bei ausgewachsenen Insekten die Diapause unterbrechen. wenn diese Insekten oberflächlich mit diesen Wirkstoffen behandelt oder entsprechenden Dämpfen ausgesetzt werden. Ferner werden die Eier zerstört. wenn sie mit diesen Wirkstoffen in Kontakt gelangen. Wenn ein unreifes insekt. d. h. eines im Larven-, Puppen- oder Nymphenstadium sich befindendes Insekt mit diesen Wirkstoffen in irgendeiner Form in Kontakt gelangt, ist es nicht mehr in der Lage. die Metamorphose zu einem normalen erwachsenen   Insel;t    zu durchlaufen. Die topische Anwendung von nur 0.1 Nanogramm (0,0001 Mikrogramm) der aktiveren Verbindungen in dieser Reihe reicht bereits aus, um die Metamorphose zu verhindern. Das Insekt.



  das aus einer behandelten Puppe hervorgeht. besitzt keine ausgereiften Genitalien. und eine normale Kopulation und Reproduktion wird dadurch ausgeschlossen. Die Insekten sterben kurz nach der Umwandlung in diese adultoiden Modifikationen.



   Die erfindungsgemässen Wirkstoffe besitzen die folgende allgemeine Formel
EMI1.1     
 worin
EMI1.2     

R und   Ri    jeweils Methyl oder Athyl und
R2 Niederalkyl oder Niederalkoxy bedeuten.



   Der Ausdruck  Niederalkyl  bezeichnet Alkylgruppen mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen, wobei die Alkylgruppen geradkettig oder verzweigt sein können. Besonders bevorzugte Alkylgruppen sind die Methyl- und die Äthylgruppen. Die niederen Alkylgruppen in den niederen Alkoxygruppen sind von derselben Art. Bevorzugte niedere Alkoxygruppen sind die Methoxy- und die Äthoxygruppe.



   Die Wirkstoffe der Formel I können dadurch hergestellt werden, dass man a) eine Verbindung der allgemeinen Formel
EMI1.3     
 worin
R und R, die in Formel I angegebene Bedeutung besitzen und
Z Chlor, Brom oder Jod bedeutet, mit einem Phenol der allgemeinen Formel
EMI1.4     
 worin R2 die in Formel I angegebene Bedeutung besitzt, umsetzt. oder  b) eine Verbindung der allgemeinen Formel I, worin
EMI2.1     
 bedeutet, mit einem Epoxydierungsmittel behandelt.



   Bevorzugte Wirkstoffe, die von der Formel I umfasst werden sind:   7 ,8-Epoxy-4,8 -dimethyl- 1 -(p-methylphenoxy) -3 -decen;      7 ,8-Epoxy-4,8 -dimethyl- 1 -(p-isopropylphenoxy)-3    -decen;   7,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1 -(p-methoxyphenoxy)-3-decen; 7 ,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1-(p-methylph enoxy) -3 -decen; 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1-(p-äthylphenoxy)-3-decen;    7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl-1-(p-isopropylphenoxy)-3 decen; 7,8 -Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1 -(p-methoxyphenoxy) -3  decen;

   7,8-Epoxy-4,8 -dimethyl-1-(p-methylphenoxy) -3-nonen:   7,8 -Epoxy-4,8-dimethyl- 1 -(p-methylphenoxy)-3 -nonen;    7,8 -Epoxy-4   ,8-dimethyl-    1 -(p-isopropylphenoxy)-3 -nonen;   7 ,8-Epoxy-4 ,8-dimethyl-    1 -(p-methoxyphenoxy) -3 -non en und die entsprechenden Verbindungen, die in   7,8-Stellung    eine Doppelbindung anstatt eine Epoxy-Funktion tragen.



  Ein besonders bevorzugter Wirkstoff ist 7,8-Epoxy-4-äthyl   8-methyl-1-(p-äthylphenoxy)-3-decen    und das entsprechende   4-Äthyl-8-methyl-1-(p-äthylphenoxy)-3 ,7-decadien.   



   In einer bevorzugten Ausführungsform des Wirkstoffherstellungsverfahrens werden die Äther gemäss Variante a aus den Bromiden durch Erhitzen am Rückfluss in Gegenwart eines geringen molaren Überschusses an dem gewünschten Phenol und pulverisiertem Kaliumhydroxid in Dimethoxy äthan oder Dimethylformamid hergestellt. Ein derartiges Reaktionsgemisch wird 2-10 Stunden erhitzt. Die Lösung wird danach mit Äther oder Hexan extrahiert und dreimal mit Wasser gewaschen. Die Äther- oder Hexanextrakte werden über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird im Vakuum abdestilliert und es hinterbleiben die rohen Äther. Die Verbindungen werden durch Säulenchromatographie an Florisil gereinigt. Hierfür werden die Verbindungen in Hexan gelöst, auf die Kolonne gebracht und nach und nach mit einem Gemisch von Äther/Hexan eluiert.

  Im Verlauf des Elutionsvorganges wird die Konzentration der Ätherkomponente im verwendeten Äther/Hexan-Gemisch ständig erhöht. Die Reinheit wird mittels Gaschromatographie oder Dünnschichtchromatographie bestimmt und beträgt in der Regel mehr als   99%.   



   In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Wirkstoffherstellungsverfahrens gemäss Variange b werden die Äther epoxydiert, indem sie in einem organischen Lösungsmittel wie Benzol, Chloroform oder Methylenchlorid mit einem Epoxydierungsmittel wie beispielsweise m-Chlorperbenzoesäure behandelt werden. Das Epoxydierungsmittel wird in einem geringfügigen molaren Überschuss zugegeben.

 

  Die Epoxydierung findet selektiv an der endständigen Doppelbindung statt und ist in der Regel in einigen Minuten bis 3 oder 4 Stunden beendet. Das Reaktionsgemisch wird mit 5 %iger Natriumcarbonatlösung behandelt und danach mit Wasser neutral gewaschen. Man trocknet über Natriumsulfat und entfernt das Lösungsmittel im Vakuum. Die Epoxyde werden durch Chromatographie an Florisil, wie vorstehend beschrieben, gereinigt. Die Reinheit wird mittels Gaschromatographie oder Dünnschichtchromatographie bestimmt und beträgt in der Regel mehr als   99%.   



   Die Ausgangsmaterialien, d. h. Verbindungen der Formel II, werden unter Verwendung der Marc Julia-Synthese (Bull. Soc. Chem. France 1072 [1960]) wie nachstehend skizziert hergestellt.
EMI2.2     
  



   R und   Rl    bedeuten Methyl oder Äthyl,
X Chlor, Brom oder Jod.



   Die morphogenetischen Wirkungen einiger dieser Wirkstoffe im Tenebrio Genitalia-Versuch (Life Science 4, 232331, 1965) sind in Tabelle I zusammengefasst. Im allgememen sind Wirkstoffe mit dem Substituenten in der Para-Stellung aktiver als solche mit dem Substituenten in beispielsweise der Meta-Stellung.



   Auch die Epoxydierung der endständigen Doppelbindung in der Homogeranyl-Seitenkette erhöht die Aktivität um ungefähr das Zehnfache. Ebenfalls wird die Aktivität um das Zehnfache erhöht, wenn man einen Methyl-Substituenten in der Homogeranyl-Seitenkette durch einen Äthyl-Substituenten ersetzt.



   Die topische Anwendung der in der Tabelle I angegebenen Wirkstoffe bei Puppen von Coleoptera wie dem gelben Mehlwurm Tenebrio molitor resultiert in der Entwicklung von Zwischenstadien, die zwisichen der Puppenform und der adulten Form des Insekts liegen. Wie aus Tabelle I ersichtlich wird, sind die Verbindungen wirksam in einer Konzentration, die von Nanogramm-Mengen bis Picogramm-Mengen variiert.



  Applikation grösserer Mengen resultiert in der Ausbildung von   puppenadulten    Zwischenstadien oder sogenannten Riesenpuppen. In allen Fällen ist die weitere Entwicklung der Insekten verhindert, und sie sind nicht in der Lage zu kopulieren und serben kurz danach.



   Tabelle I * Mikrogramm an Verbindung, um puppenartige Genitalien im gelben Mehlwurm (Tenebrio Molitor) bei topischer Be handlung zu erzeugen.



   Verbindung
EMI3.1     
    * Die    Verbindungen werden auf dem Puppen-Abdomen in einem Mikroliter Aceton aufgetragen.  



   Die folgenden Beispiele dienen zur Illustration der Wirk   stoffherstellung:   
Beispiel 1  Ätherbildung
2 g p-Äthylphenol werden in 25 ml Dimethylformamid gelöst und das Gemisch in Gegenwart von 1,15 g Kaliumhydroxidpulver 30 Minuten lang gerührt. Es werden 3,92 g   1-Brom-4-äthyl-8-methyl-3 ,7-decadien    zugefügt und über Nacht bei Zimmertemperatur weitergerührt. Danach wird mit Wasser verdünnt, mit Hexan extrahiert und mit in Kaliumhydroxidlösung zweimal, und danach dreimal mit Wasser gewaschen. Die organische Schicht wird über Natriumsulfat getrocknet und das Hexan im Vakuum abgezogen. Man erhält 4-Äthyl-8-methyl- 1-(p-äthylphenoxy) -3 ,7-decadien.



   Epoxydierung
Es werden 3 g 4-Äthyl-8-methyl-1-(p-äthylphenoxy)-3 ,7decadien in 100 ml Methylenchlorid gelöst und zum Gemisch unter Rühren und Kühlung im Eisbad 2,2 g m-Chlorperbenzoesäure in einzelnen Portionen hinzugefügt. Es wird 30 Minuten weitergerührt und danach ungefähr 10 ml einer   10%gen    Natriumcarbonatlösung beigegeben. Das Methylenchlorid wird im Vakuum abdestilliert. Der Rückstand wird in Äther aufgenommen und mit 10%iger Natriumcarbonatlösung   zwei-    mal und mit Wasser erneut zweimal gewaschen. Der Ätherextrakt wird über Natriumsulfat getrocknet. Man erhält 7,8 Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1-(p-äthylphenoxy)-3 -decen.



   Chromatographie
Das nach vorstehender Vorschrift erhaltene 7,8-Epoxy   4-äthyl-8-methyl- 1-(p-äthylphenoxy)-3-decen    wird an einer Chromatographiekolonne, die mit 90 g Florisil beschickt ist, fraktioniert. Das Material wird schrittweise mit zunehmender Konzentration von Äther in Hexan eluiert. Man erhält reines   7,8-Epoxy-4-äthyl-8 -methyl-1 -(p-äthylphenoxy) -3-decen.   



   In Analogie zu vorstehendem Beispiel können die folgenden Verbindungen hergestellt werden:   7 ,8-Epoxy-4 ,8 -dimethyl-1 -(p-methylphenoxy) -3 -decen; 7 ,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-isopropylphenoxy-3-decen;    7 ,8-Epoxy-4,8-dimethyl-   1 (p-methoxyphenoxy)-3    -decen;   7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1-(p-methylphenoxy) -3-decen; 7 ,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-äthylphenoxy)-3 -decen;    7 ,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl-1-(p-isopropylphenoxy)-3  decen;   7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl    1-(p-methoxyphenoxy)-3 decen;    7 ,8-Epoxy-4 ,8-dimethyl-1-(p-methylphenoxy)-3-nonen; 7,8 -Epoxy-4 8-dimethyl 1-(p-äthylphenoxy)-3-nonen; 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-isopropylphenoxy)-3-nonen; 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-methoxyphenoxy) -3-nonen.   



   Beispiel 2
1 g   7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1 -(p-äthylphenoxy)-3-    decen wird in 100 g eines Gemisches von Wasser und Aceton im Verhältnis 1:1 (Volumen) gelöst. Die Lösung ist sprühfertig.



   Beispiel 3
Die Wirksubstanz (hergestellt nach Beispiel 1) kann wie folgt formuliert werden:
Wirksubstanz   20%   
Tween 80 30%
Dimethylsulfoxid   20%   
Xylol 30%
Die Lösung ist in Wasser dispergierbar und kann mit Wasser auf die gewünschte Konzentration an Wirksubstanz verdünnt werden (0,1 bis   1%)'   
PATENTANSPRUCH I
Handelsfähiges Schädlingsbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel
EMI4.1     
 worin
Y einer der Reste
EMI4.2     
 ist und
R und   Rt    jeweils Methyl oder Äthyl und
R2 Niederalkyl oder Niederalkoxy bedeuten, und inertes Trägermaterial enthält.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es   7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-l-    (p-methylphenoxy)-3-decen enthält.



   2. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-isopropylphenoxy)-3-decen enthält.



   3. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es   7,8-Epoxy-4 ,8-dimethyl-l-    (p-methoxyphenoxy)-3-decen enthält.



   4. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl   1-(p-methylphenoxy)-3-decen    enthält.

 

   5. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl1-(p-äthylphenoxy)-3-decen enthält.



   6. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es   7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl-    1-(p-isopropylphenoxy)-3-decen enthält.



   7. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy4-äthyl-8-me   thyl-1-(p-methoxyphenoxy)-3-decen    enthält.



   8. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-methylphenoxy)-3-nonen enthält.



   9: Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-äthylphenoxy)-3-nonen enthält. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die folgenden Beispiele dienen zur Illustration der Wirk stoffherstellung: Beispiel 1 Ätherbildung 2 g p-Äthylphenol werden in 25 ml Dimethylformamid gelöst und das Gemisch in Gegenwart von 1,15 g Kaliumhydroxidpulver 30 Minuten lang gerührt. Es werden 3,92 g 1-Brom-4-äthyl-8-methyl-3 ,7-decadien zugefügt und über Nacht bei Zimmertemperatur weitergerührt. Danach wird mit Wasser verdünnt, mit Hexan extrahiert und mit in Kaliumhydroxidlösung zweimal, und danach dreimal mit Wasser gewaschen. Die organische Schicht wird über Natriumsulfat getrocknet und das Hexan im Vakuum abgezogen. Man erhält 4-Äthyl-8-methyl- 1-(p-äthylphenoxy) -3 ,7-decadien.
    Epoxydierung Es werden 3 g 4-Äthyl-8-methyl-1-(p-äthylphenoxy)-3 ,7decadien in 100 ml Methylenchlorid gelöst und zum Gemisch unter Rühren und Kühlung im Eisbad 2,2 g m-Chlorperbenzoesäure in einzelnen Portionen hinzugefügt. Es wird 30 Minuten weitergerührt und danach ungefähr 10 ml einer 10%gen Natriumcarbonatlösung beigegeben. Das Methylenchlorid wird im Vakuum abdestilliert. Der Rückstand wird in Äther aufgenommen und mit 10%iger Natriumcarbonatlösung zwei- mal und mit Wasser erneut zweimal gewaschen. Der Ätherextrakt wird über Natriumsulfat getrocknet. Man erhält 7,8 Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1-(p-äthylphenoxy)-3 -decen.
    Chromatographie Das nach vorstehender Vorschrift erhaltene 7,8-Epoxy 4-äthyl-8-methyl- 1-(p-äthylphenoxy)-3-decen wird an einer Chromatographiekolonne, die mit 90 g Florisil beschickt ist, fraktioniert. Das Material wird schrittweise mit zunehmender Konzentration von Äther in Hexan eluiert. Man erhält reines 7,8-Epoxy-4-äthyl-8 -methyl-1 -(p-äthylphenoxy) -3-decen.
    In Analogie zu vorstehendem Beispiel können die folgenden Verbindungen hergestellt werden: 7 ,8-Epoxy-4 ,8 -dimethyl-1 -(p-methylphenoxy) -3 -decen; 7 ,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-isopropylphenoxy-3-decen; 7 ,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1 (p-methoxyphenoxy)-3 -decen; 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1-(p-methylphenoxy) -3-decen; 7 ,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-äthylphenoxy)-3 -decen; 7 ,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl-1-(p-isopropylphenoxy)-3 decen; 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl 1-(p-methoxyphenoxy)-3 decen; 7 ,8-Epoxy-4 ,8-dimethyl-1-(p-methylphenoxy)-3-nonen; 7,8 -Epoxy-4 8-dimethyl 1-(p-äthylphenoxy)-3-nonen; 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-isopropylphenoxy)-3-nonen; 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl- 1-(p-methoxyphenoxy) -3-nonen.
    Beispiel 2 1 g 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1 -(p-äthylphenoxy)-3- decen wird in 100 g eines Gemisches von Wasser und Aceton im Verhältnis 1:1 (Volumen) gelöst. Die Lösung ist sprühfertig.
    Beispiel 3 Die Wirksubstanz (hergestellt nach Beispiel 1) kann wie folgt formuliert werden: Wirksubstanz 20% Tween 80 30% Dimethylsulfoxid 20% Xylol 30% Die Lösung ist in Wasser dispergierbar und kann mit Wasser auf die gewünschte Konzentration an Wirksubstanz verdünnt werden (0,1 bis 1%)' PATENTANSPRUCH I Handelsfähiges Schädlingsbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel EMI4.1 worin Y einer der Reste EMI4.2 ist und R und Rt jeweils Methyl oder Äthyl und R2 Niederalkyl oder Niederalkoxy bedeuten, und inertes Trägermaterial enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-l- (p-methylphenoxy)-3-decen enthält.
    2. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-isopropylphenoxy)-3-decen enthält.
    3. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4 ,8-dimethyl-l- (p-methoxyphenoxy)-3-decen enthält.
    4. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl 1-(p-methylphenoxy)-3-decen enthält.
    5. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl1-(p-äthylphenoxy)-3-decen enthält.
    6. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4-äthyl-8-methyl- 1-(p-isopropylphenoxy)-3-decen enthält.
    7. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy4-äthyl-8-me thyl-1-(p-methoxyphenoxy)-3-decen enthält.
    8. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-methylphenoxy)-3-nonen enthält.
    9: Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-äthylphenoxy)-3-nonen enthält.
    10. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I,
    dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-isopropylphenoxy)-3-nonen enthält.
    11. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-methoxyphenoxy)-3-nonen enthält.
    12. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 7,8-Epoxy-4,8-dimethyl-1 (p-äthylphenoxy)-3-decen enthält.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des Schädlingsbekämpfungsmittels gemäss Patentanspruch I zur Bekämpfung von wirbellosen Tieren.
    PATENTANSPRUCH III Verfahren zur Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens eine Verbindung der Formel I als aktive Komponente inerten, für die Bekämpfung von Schädlingen geeigneten, festen oder flüssigen Trägern zufügt.
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