Einrichtung zum Transport von Dokumenten Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trans port von Dokumenten an eine Belichtungsstelle einer xerographischen Reproduktionsmaschine und zum Sta peln der belichteten Dokumente.
Bei der Arbeit mit einer elektrischen Buchungs maschine oder Datenkarten für die elektrische Daten verarbeitung ist es häufig wünschenswert, auf eine Karte bildliche oder graphische sowie auch alphanumerische Informationen aufzuzeichnen. Die mit graphischen Da ten versehene Karte kann dann in die handelsüblichen Speicher- und Sortiereinrichtungen eingegeben und ent sprechend der auf ihr enthaltenen codierten Information für verschiedene Zwecke genutzt werden, beispielsweise für die Dokumentation technischer Zeichnungen, die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, die Betriebsbuchhaltung und die Einkaufsbuchhaltung.
Bei den Datenverarbei tungskarten, die auch als EAM- oder EDP-Karten be zeichnet werden und als Filmsortkarten bekannt sind, besteht ein Problem darin, dass eine optische Projek tionseinrichtung, ein Lese- oder Betrachtungsgerät, zur Auswertung der Filmsortkarten bzw. der auf dem Mikrofilm enthaltenen Daten erforderlich ist. Dieser Vorgang sowie auch die Prüfung, dass die richtige Karte heraussortiert wurde, erhöht die zur Auswertung erfor derliche Zeit.
Wird ferner ein Duplikat der Filmsortkarte zur Eingabe in ein anderes codiertes Programm benö tigt, so ist hierzu weitere zeitraubende und kostspielige Arbeit mit zusätzlichen speziellen Einrichtungen sowie eine geschulte Bedienungsperson erforderlich, denn der Mikrofilm muss photographisch kopiert werden, wozu ein Filmträger auf der Datenkarte befestigt und der neue Mikrofilm auf einer neuen Karte angeordnet wer den muss.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist eine Einrich tung zum Transport von Dokumenten an einer automa tischen xerographischen Reproduktionsmaschine zur Herstellung eines Faksimiles von Originalbildern ver schiedener Grösse auf Aufzeichnungsträgern für die Da- tenverarbeitung sowie zur Vervielfältigung dieser Auf zeichnungsträger vorgeschlagen worden, die sich gemäss der Erfindung kennzeichnet durch ein endloses Förder band, um die Dokumente an der Belichtungsstelle vor beizuführen, durch eine Antriebsvorrichtung für das Förderband, durch eine Steuereinrichtung zum Aus richten der Dokumente auf dem Förderband und durch Mittel zum Festhalten des Dokumentes an dem Förder band, durch Mittel zur Entfernung des Dokumentes von dem Förderband und durch Fördermittel, um das Do kument von dem Förderband zu übernehmen,
welchen Fördermitteln eine Stapeltransporteinrichtung nachge schaltet ist, die zur Übernahme der von den Förder- mitteln abgegebenen Dokumente dient und durch einen Stapler zum Sammeln der geförderten und belichteten Dokumente.
Ausführungsformen der Erfindung werden im fol genden anhand der Figuren beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 die Aussenansicht einer automatischen xero graphischen Reproduktionsmaschine, Fig. 2 eine vergrösserte Teilansicht der linken Seite der in Fig. 1 gezeigten Maschine, wobei Teile weg gelassen sind, um die Transporteinrichtungen und das optische System erkennen zu können, Fig. 3 die schematische Darstellung der optischen Achse sowie der Bilderzeugungseinrichtungen, Fig. 4 die perspektivische Ansicht einer automati schen Einrichtung, Fig. 5 den Schnitt aus Fig. 4, Fig. 6 die linke Seitenansicht der in Fig. 4 gezeigten Einrichtung, Fig. 7 eine perspektivische Darstellung einer Vor richtung zum Transport an die Belichtungsstelle bzw.
zum Abtransport von der Belichtungsstelle, Fig. 8 die Rückansicht der in Fig. 7 gezeigten Vor richtung, wobei eine Anordnung zur Ausrichtung des Originalbildes zu erkennen ist, Fig.9 eine horizontale Draufsicht auf die Belich- tungs-Transporteinrichtung zur besseren Darstellung der Ausrichtung des Originalbildes auf das Belichtungs system, Fig. 10 den Schnitt 15-15 aus Fig. 9, Fig. 11 eine Teildarstellung des Inneren einer Hebe einrichtung für das Originalbild als ein Schnitt aus Fig. 7, wobei die einstellbare Unterlage zu erkennen ist, Fig. 12 eine schematische Darstellung der Antriebs mechanismen und Motoren der gesamten Reproduk tionsmaschine, Fig.
13 und 14 Schaltbilder der elektronischen Steuerschaltungen der Reproduktionsmaschine. Allgemeine Arbeitsweise In den Fig. 1., 2 und 3 ist eine Ausführungsform der gemäss der Erfindung arbeitenden xerographischen Re produktionsmaschine dargestellt, in der ein Originalbild oder ein Schriftstück an eine Belichtungsstelle gebracht und ein Faksimile dieses Originalbildes auf einer licht empfindlichen Fläche abgebildet wird. Danach erfolgt die Übertragung des Bildes auf eine EAM-Karte oder ein ähnliches Medium, auf dem es durch Einschmelzen dauerhaft fixiert wird.
Das zu reproduzierende Originalbild wird mit einer automatischen Transporteinrichtung 200 der Maschine zugeführt und mit einem Belichtungstransport 300 zur Belichtungsstelle geführt. Hier wird mit einem optischen System 400 ein Faksimile des Originalbildes auf einer xerographischen Platte 10 abgebildet, die die Form eines flexiblen endlosen Bandes hat. Die xerographische Platte 10 hat eine lichtempfindliche Oberfläche, be schrieben in der US-Patentschrift Nr. 2 970 906, auf einer leitfähigen Unterlage, die als flexibles Band aus gebildet ist und auf einer Bewegungseinheit zur Drehung in der dargestellten Pfeilrichtung angeordnet ist. Da durch wird die Oberfläche der xerographischen Platte nacheinander an den verschiedenen xerographischen Verfahrensstellen vorbeigeführt.
Diese xerographischen Verfahrensstellen sind in fol gender Reihenfolge angeordnet: Eine Ladestation, an der eine gleichmässige elektro statische Ladung auf oder in der lichtempfindlichen Schicht der xerographischen Platte erzeugt wird, eine Belichtungsstelle 2, an der ein Lichtbild eines zu reproduzierenden Originalbildes auf die lichtempfind liche Fläche zur Ableitung der Ladung in den belich teten Flächenteilen projiziert wird, wodurch sich ein la tentes elektrostatisches Bild ergibt, eine Entwicklungs stelle 3, an der ein xerographischer Entwicklerstoff mit einer gegenüber der Ladung des elektrostatischen la tenten Bildes entgegengesetzten Ladung auf die licht empfindliche Fläche aafgebracht wird, wodurch das elektrostatische latente Bild sichtbar wird, eine Bildübertragungsstelle 4,
an der das entwickelte Bild von der lichtempfindlichen Fläche auf einen Bild träger übertragen wird, und eine Reinigungs- und Entladungsstelle 5, an der die lichtempfindliche Fläche zur Entfernung restlichen Ent wicklerstoffes nach der Bildübertragung gereinigt und mit einer relativ hellen Lichtquelle belichtet wird, um eine praktisch vollständige Entladung von jeglicher elektrostatischer Restladung zu bewirken.
Der Bildträger wird in zeitlicher Übereinstimmung mit der Erzeugung des entwickelten sichtbaren Bildes mittels eines automatischen Kartentransportes 500 zu geführt, der den Aufzeichnungsträger, beispielsweise EAM-Karten auf einen Kartenförderer oder ein Trans portsystem 700 bringt, mit dem jede Karte in Berührung mit der entwickelten lichtempfindlichen Fläche gebracht wird, um die Bildübertragung zu ermöglichen.
Nach der Übertragung des entwickelten Bildes auf den Bildträger oder die EDP-Karte wird diese mit dem Transportsystem an einer Fixiereinrichtung 800 vorbei geführt, an der das übertragene Bild auf der Karte dauerhaft fixiert wird. Nach diesem Vorgang wird die Karte aus der Reproduktionsmaschine ausgegeben und einer Sammelvorrichtung zugeführt, aus der die voll ständigen Karten in der Reihenfolge ihrer Herstellung entnommen werden können.
Die xerographische Maschine ist in dem in Fig. 1 dargestellten Gehäuse untergebracht. Es hat eine übliche Form und ist auf seiner Vorderseite mit einem Bedie nungsfeld zur Einschaltung der Maschine sowie zur Aus wahl und Anzeige der Anzahl der herzustellenden Re produktionen versehen. Die automatische xerogra phische Reproduktionsmaschine hat einen kastenähn lichen verstärkten Rahmen, der aus Rahmenteilen 84 besteht, die die verschiedenen Einheiten der Maschine tragen, beispielsweise die Bildfördereinrichtung 200, den Belichtungstransport 300, den Kartentransport 500, den Kartentransport 700 und eine vertikale Lagerplatte 85, die den inneren Teil der Maschine in zwei Bereiche teilt.
Diese beiden Bereiche sind in Fig. 4 und 5 zu erkennen und enthalten die Transport- und Belichtungseinrichtun gen 200 für das Originalbild sowie den Belichtungs transport 300 und im xerographischen Bereich den Kartentransport 500, den Kartentransport 700, die Fi xiereinrichtung 800 und die xerographischen Verfah rensstationen. Beide Bereiche sind optisch durch das Belichtungssystem 400 miteinander verbunden, welches die Belichtungslampen 420, die Spiegel 424 und 425 sowie die Optiken 450 und 451 enthält.
Das optische Belichtungssystem 400 wird durch die Rahmenplatte 86 gehalten, die ungefähr in ihrem Mittel punkt am oberen Ende der senkrechten Lagerplatte 85 und mit dem zum Bildbelichtungstransport gerichteten Ende an einem Rahmenteil 84 befestigt ist. Die senk rechte Lagerplatte 85 trägt die Antriebs- und Zeit steuereinrichtungen der verschiedenen Mechanismen, die zum Antrieb der Maschine dienen und auf der vertika len Platte und/oder Rahmenteilen 84 gelagert sind. Originalbildein- und -ausgabe Ein vorzugsweises Ausführungsbeispiel einer Ein- und Ausgabeeinrichtung zur Verwendung in einer xero graphischen Reproduktionsmaschine der in Fig. 1 ge zeigten Art ist in Fig. 4 dargestellt.
Wie aus Fig. 1 her vorgeht, ist diese Einrichtung in einem pultförmigen Teil ausserhalb des xerographischen Teils der Repro duktionsmaschine untergebracht. Unter dieser Einrich tung befindet sich ferner eine Bildrückführung und eine Sammelvorrichtung. Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist und im folgenden noch erklärt wird, werden die zu reprodu zierenden Originalbilder in die Eingabevorrichtung 200 eingelegt und individuell in die Maschine hineingeführt. Nach ihrer Auswertung werden diese Bilder über den Ausgabetransport und die Sammelvorrichtung 300 wie der ausgegeben.
Wie aus Fig. 4 und 7 hervorgeht, ist die Eingabe vorrichtung zwischen zwei Seitenrahmenplatten 220 und 222 montiert, die auch die Ausgabeeinrichtung tragen. Ein Gussstück 206 verbindet beide Rahmenplatten 220 und 222 miteinander. Die Ein- und die Ausgabeeinrich tung sowie die Sammelvorrichtung sind über die Rah menplatten 220 und 222 sowie das Gussstück 206 an dem Hauptrahmen der xerographischen Reproduktions maschine befestigt.
Zwischen den Rahmenplatten 220 und 222 ist eine um die Achse 211 schwenkbare Auflagefläche 210 für die Originalbilder befestigt. Ein Auflageteil 212 ragt über die Fläche 210 hinaus und verläut in der Führungs richtung der Originalbilder. Die auf die Fläche 210 aufgelegten Bilder liegen über dem Auflageteil 212 in einer gebogenen Lage, wodurch eine Tendenz des An- einanderklebens von Blättern verringert wird.
Ein Schalter SW-4, der zu einer Blattführung von Hand vorgesehen ist, befindet sich unter der Auflage fläche 210. Eine doppelt L-förmige Betätigungsstange 197 verläuft vom Schalter SW-4 durch Öffnungen der Bildauflagefläche 210 und des Auflageteiles 212, und wird von der Hinterkante eines von Hand eingeführten Originalbildes berührt. Sie wird in ihrer Ruhelage mit einer Feder 195 auf den Schalter SW-4 gedrückt.
Zwei aufrechte Führungsplatten 214 und 216 sind durch Schlitze 215 und 217 der Auflagefläche 210 hin durch verstellbar und auf den Achsen 201 und 202 mit Befestigungsteilen 196 gehalten. Die Führungsplatten 214 und 216 sind über eine Seilführung mit den Füh rungsplatten 191 und 192 der Ausgabeeinrichtung sowie der Sammelvorrichtung verbunden, wozu das Drahtseil 187 verwendet ist. Wie aus den Fig. 6 bis 8 hervorgeht, verläuft dieses Seil von dem Befestigungsteil 196 der Führungsplatte 216 über zwei Rollen 186 am Ende des Schlitzes 217 und ist mit dem Befestigungsteil 196 der Führungsplatte 214 verbunden. Von hier aus verläuft es über eine zweite Rolle 186 am Ende des Schlitzes 215 und ist mit dem Befestigungsteil<B>196</B> der Führungs platte 216 verbunden.
Die Führungsplatten 191 und 192 der Ausgabeein richtung und der Sammelvorrichtung sind auf einer ein zelnen Achse 190 verschiebbar angeordnet. Das Seil 187 läuft von dem Befestigungsteil der Führungsplatte 192 über eine Doppelrolle 186, die an der Seitenrahmen platte 220 befestigt ist und ist mit dem Festigungsteil der Führungsplatte 191 verbunden. Von hier aus läuft es über eine Doppelrolle 186, die an der Seitenrahmen platte 222 befestigt ist und ist mit dem Befestigungsteil der Führungsplatte 192 verbunden.
Die beiden Gruppen von Führungsplatten 214 und 215 bzw. 191 und 192 sind miteinander durch ein Seil 187 verbunden, das an dem Befestigungsteil 196 der Führungsplatte 214 befestigt ist, über die Doppelrolle 186 am Ende des Führungsschlitzes 217, über die Ein zelrolle 186 auf der Schwenkachse 21<B>1,</B> über die Doppel rolle 186 an der Seitenrahmenplatte 220 und an das Befestigungsteil der Führungsplatte 192 geführt ist. Das Seil 187 verläuft vorn Befestigungsteil der Führungs platte 192 über die Doppelrolle 186 an der Seitenrah enplatte 222, die Einzelrolle 186 auf der Schwenk achse 211, die Doppelrolle 186 am Ende des Führungs schlitzes 215 bis zum Befestigungsteil<B>196</B> der Führungs platte 214.
Diese Anordnung gewährleistet eine kon tinuierliche Seilverbindung zwischen den einzelnen Füh rungsteilen, wodurch eine seitliche Verschiebung einer jeden Führungsplatte eine entsprechende Verschiebung der übrigen Führungsplatten unabhängig von der Lage der Bildauflagefläche 210 bewirkt. Eine Einstellung der Führungsplatte 214 und 216 verursacht eine entspre chende Einstellung der Führungsplatten 191 und 192 der Ausgabeeinrichtung.
Eine weitere Führungsplatte 218 ist aus einer ersten Lage auf der Oberfläche der Auflagefläche 210 in eine zweite aufrechte Lage um eine Achse 219 schwenkbar angeordnet. Diese Führungsplatte 218 dient in Verbin dung mit bestimmten Kartenarten und Schriftstücken dazu, diese einzugebenden Bildträger in eine derart aus gerichtete Lage zu bringen, wie sie mit den Führungs platten 214 und 216 nicht erreichbar ist.
Wie aus Fig. 6 hervorgeht, ist an der Seitenrahmen platte 222 zur Einstellung der Bildauflagefläche 210 ein Druckluftantrieb 234 befestigt. Derartige Antriebe sind bekannt und enthalten einen Kolben, der mit der Kol benstange 235 verbunden ist und im Ruhestand die in Fig. 6 gezeigte Lage einnimmt. Eine Druckluftleitung 242 ist an diesen Antrieb 234 über das Ventil 244 an geschlossen. Am Ende der Kolbenstange 235 sind zwei Seilzüge 231 befestigt. Diese führen zur Bildauflage fläche 210 und sind mit dieser über die U-förmigen Ver bindungsteile 233 verbunden. Eine Anzahl Rollen 232 dienen zur Führung der Seile.
Die Seile 231 sind zu nächst über zwei an dem Antrieb 234 vorgesehene, ein ander gegenüberliegende Rollen 232 und dann über ein zweites Rollenpaar 232 an der Rahmenplatte 222 und über ein drittes Rollenpaar 232 an der Oberseite der Rahmenplatte 222 geführt. Eines der Seile 231 ist mit dem U-förmigen Verbindungsteil 233 an der Seiten rahmenplatte 222 verbunden, während das andere Seil 231 über eine Anzahl von Einzelrollen 232 am Gussteil 206 geführt ist und mit dem anderen U-förmigen Ver bindungsteil 233 an der Seitenrahmenplatte 220 ver bunden ist.
Durch diese Anordnung wird gewährleistet, dass bei Druckeinwirkung auf den Kolben des Antriebes 234 und Bewegung der Kolbenstange 235 in Fig. 6 nach links eine Bewegung der Seilzüge erfolgt, die ein Schwen ken der Bildauflagefläche 210 im Uhrzeigersinn um die Achse 211 in Fig. 5 bewirkt. Durch Steuerung des Luftdruckes mit dem Ventil 244 kann die Verschiebung der Kolbenstange 235 und damit die Einstellung der Bildauflagefläche 210 bestimmt werden.
Wie aus Fig. 4 und 5 hervorgeht, ist eine erste An triebswelle 257 in der Seitenrahmenplatte 220 gelagert. Eine elektromagnetisch betätigte Kupplungseinrichtung 230, die mit einem Antriebszahnrad 229 versehen ist, ist auf der Welle 257 zu deren jeweiliger Drehung angeord net. Ein Wechselstrommotor MOT-1 ist an der Seiten rahmenplatte 220 montiert und bewirkt eine kontinuier liche Drehung des Antriebszahnrades 225 über ein Ge triebe 224. Eine flexible Antriebskette 226 verbindet das Antriebszahnrad 225 mit dem Zahnrad 229 der Kupp lung und ist über zwei Spannräder 227 und 228 geführt, die an der Seitenrahmenplatte 220 drehbar befestigt sind.
Eine Hauptantriebswelle 256 ist mit ihrem einen Ende in der Seitenrahmenplatte 222 drehbar gelagert, mit ihrem anderen Ende über die Kopplung 258 mit der Welle 257 verbunden. Die Hauptantriebswelle 256 ist zusätzlich in einer Lagerung an dem Gussteil 207 ge führt, welches mit dem Gussteil 206 verbunden ist und von diesem aus nach unten verläuft. Im Gussteil 207 ist parallel zur Welle 256 und mit Abstand zu dieser eine Leerlaufwelle 255 geführt. Diese wird gegen axiale Ver schiebung und Verkantung gegenüber dem Gussteil 207 mit Einstellschrauben oder anderen Befestigungsmitteln im Gussteil 207 gehalten.
Zwischen den Seitenrahmenplatten 220 und 222 ist auf der Hauptantriebswelle 256 eine Antriebsrolle 213 für die Ablösung des eingegebenen Bildes in der Mitte vorgesehen. Sie ist mit der Welle 256 über eine in einer Richtung wirkende 17berholkupplung bekannter Bauart verbunden. Auf jeder Seite der Rolle 213 ist ein zylin- drischer Teil 263 mit einer Umfangsvertiefung auf der Welle 256 befestigt. Die beiden Teile 263 haben durch Abstandsstücke von der Nabe der Rolle 213 einen Ab stand und werden auf der Welle 256 gegen axiale Ver schiebung durch Sprengringe oder andere Befestigungs mittel gehalten.
Auf der Leerlaufwelle 255 ist eine leer laufende Rolle 253 zur Ablösung des Bildes drehbar ge lagert und wird mit der Antriebsrolle 213 in fluchtender Lage gehalten.
Ein flexibles Antriebsband 260 aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten verbindet die An triebsrolle 213 mit der Leerlaufrolle 253. Dieses Band 260 ist auf seiner Innenfläche in Längsrichtung mit einem Vorsprung 198 versehen, der in einer entspre chenden Vertiefung der Antriebsrolle 213 und der Leer laufrolle 253 ruht. Das Band 260 ist auf seiner Aussen fläche mit einer Anzahl in Längsrichtung mit Abstand zueinander angeordneter Quervertiefungen versehen, de ren Zweck im folgenden noch beschrieben wird. Die Umfangsfläche der Flansche 199 der Antriebsrolle 213 bestehen aus einem Material mit hohem Reibungskoeffi zienten entsprechend denjenigen des Antriebsbandes 260 und verlaufen mit dem Umfang dieses Bandes auf der Antriebsrolle 213 in einer gemeinsamen Ebene.
Ein Führungsrad 250 aus einem Stoff mit hohem Reibungskoeffizienten ist auf einer Achse 248 drehbar gelagert, die wiederum mit dem Hebelarm 246 verbun den ist. Dieser ist mit einer Lageranordnung 249 ver bunden, die auf der Achse 255 drehbar ist. Die Lager anordnung 249 ist auf der Achse 255 zwischen dem Gussteil 207 und der Leerlaufrolle 253 durch geeignete Abstandsstücke derart angeordnet, dass das Führungs rad 250 mit dem Antriebsband 260 für die Bildablösung fluchtet. Mit der Nabe des Führungsrades 250 auf der Achse 248 ist eine Rolle 251 verbunden. Mit der Leer laufrolle 253 ist gleichfalls eine Rolle 254 verbunden, die über das Antriebsband 252 die Rolle 251 dreht.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Übersetzung zwi schen dem Motor MOT-1 und dem Antriebsband 250 derart gewählt ist, dass die Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsrades 250 etwa 10 cm/sec, die Umfangsge schwindigkeit des Antriebsbandes 260 etwa 35,5 cm/sec beträgt. Dies dient in erster Linie dazu, eine geringe Be schleunigung auf die Bildblätter auszuüben, wenn sie von einem Stapel mittels des Führungsrades 250 abgelöst werden, und dass bei ihrem Durchgang durch den Ab lösebereich eine höhere Beschleunigung auf sie einwirkt. Durch eine anfänglich geringe Beschleunigung eines Blattes in einem Stapel wird in vielen Fällen nur ein ein ziges Blatt mit dem Führungsrad 250 in den Ablöse bereich transportiert.
Zwei Paare von Papierführungsrollen 264 sind auf der Antriebswelle 256 mit Einstellschrauben oder an deren Befestigungsmitteln gehalten, wobei ein Paar mit Abstand zwischen der Ablöseanordnung und der Seiten rahmenplatte 220, das andere Paar zwischen der Ab löseanordnung und der Seitenrahmenplatte 222 befe stigt ist. Eine Anzahl leerlaufender Rollen 265 ist zur Papierführung auf der Welle 255 mit geeigneten Lage rungen vorgesehen und wird mit den Antriebsrollen 264 für die Papierführung mit Sprengringen oder anderen Befestigungsmitteln gehalten. Die Papierführungsbänder 266 verbinden die Führungsrollen 264 und die Leerlauf rollen 265. Die Antriebsbänder 266 bilden auf diese Weise einen oben gesteuerten Führungsweg auf jeder Seite des Ablösungsbandes 260 mit Bewegung in Trans portrichtung.
Die Anordnung der Führungsräder ist von oben her mit einem Gehäuse 241 umgeben, das mit dem Gussteil 206 mittels Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln verbunden ist. Innerhalb des Gehäuses 241 ist ein Steuerhebel 262 an einem Stift 261 schwenkbar befe stigt. Ein Stift 259 am Hebelarm 246 zwischen der La gerung 249 und der Achse 248 ist in einem Schlitz inner halb des Steuerhebels 262 geführt. Das Ventil 244 ist in dem Gussteil 207 montiert und kann den Luftstrom durch Drehung regulieren. Die mit dem Ventil 244 ver bundene Betätigungsschiene 243 wird gegen den Schwenkstift 259 im Hebel 246 gedrückt.
Die Steuer taste 240, die auf dem Gehäuse 241 angeordnet ist, ist mit einem auf den Hebel einwirkenden Teil 289 ver bunden und wird im Ruhezustand durch die Feder 290 (Fig. 5) nach oben gedrückt. Über das Teil 289 wird bei Drücken der Taste 240 der Steuerhebel 262 betätigt, wodurch er um den Stift 261 schwenkt, so dass das Führungsrad 250 um die Achse 255 geschwenkt und die Betätigungsschiene 243 für das Ventil bewegt wird.
Zwei drahtförmige Teile 238 sind an ihrem einen Ende als U-förmige Feder gebogen und liegen in den Umfangsvertiefungen der zylindrischen Teile 263. Sie laufen von den zylindrischen Teilen 263 zu der Bildauf lagefläche 210, um das Führungsrad 250 und aufwärts in das Gehäuse 241. Sie liegen auf jeder Seite des Füh rungsrades 250 und des Bildauflageteiles 212 mit Ab stand zueinander. Ein im Gehäuse 241 vorgesehener Schutzgaskontakt SW-6 wird mit einem Magneten 237 betätigt, der an dem oberen Ende einer der Drähte 328 befestigt ist. Liegen Bildblätter auf der Auflagefläche 210 in Berührung mit dem Führungsrad 250, so befin det sich der Magnet 237 ausserhalb des Bereiches des Schutzgaskontaktes SW-6.
Liegen keine Blätter auf der Auflagefläche 210, so ist der Schutzgaskontakt SW-6 durch den Magneten 327 betätigt, da die Drähte 238 die Oberfläche der Bildauflage berühren.
In der Fig. 5 ist eine Lagerplatte 185 dargestellt, die zwischen den Seitenrahmenplatten 220 und 222 quer verläuft und an diesen mit Schrauben oder anderen Be festigungsmitteln befestigt ist. Eine parallel zur Lager platte<B>185</B> verlaufende Achse 221 ist mit ihrem einen Ende in der Seitenrahmenplatte 222 in einem Lager, mit ihrem anderen Ende in einem Lagerblock 273 gelagert, der mit der Lagerplatte 185 verbunden ist. Ein Halteteil 279, das an seinem einen Ende mit einem aufrechtste- henden Seitenteil und an seinem anderen Ende mit einer Gabelung zur versetzten Halterung einer Achse versehen ist, ist auf der Achse 221 mit Bolzen oder anderen Be festigungen gelagert, die durch den gegabelten Teil in das Halteteil 279 verlaufen.
Eine Bremsrolle 282 ist in dem aufrechtstehenden Seitenteil des Halteteiles 279 mit einer in Richtung wirkenden Kupplung und einem Ver bindungsbolzen 284 gelagert. Die Kupplung ist von be kannter Bauart und ermöglicht eine Drehung der Bremsrolle 282 im Gegenuhrzeigersinn (Fig.5), ver hindert jedoch eine Drehung im Uhrzeigersinn. Ein Rei bungsteil 281 aus einem elastischen Stoff mit geringe rem Reibungskoeffizienten als das Ablösungsband 260 ist an der Bremsrolle 282 befestigt und kann mit dem Ablösungsband 260 in Berührung gebracht werden.
Zwei Winkelhebel 275 und 276 sind mit Lagerungen 274 verbunden und auf der Achse 221 auf jeder Seite des Halteteiles 279 gelagert. Zwei Leerlaufrollen 278 mit geringem Reibungskoeffizienten sind auf den Win kelhebeln 275 und 276 mit Achsstummeln 277 befestigt und können mit den Flanschen 199 der Antriebsrolle 213 der Bildablöseanordnung in Berührung gebracht werden. Der Winkelhebel 286 hat einen etwas längeren Arm als der Winkelhebel 275, der Grund hierfür wird noch beschrieben. Ein Bremsteil 280 an dem Halteteil <B>279</B> ist zwischen den Winkelhebeln 275 und 276 ange ordnet und hat einen Vorsprung, der mit den Achs stummeln 277 in Berührung gebracht werden kann, wenn die Achse 221 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Zwei Federn 286 zwischen den Winkelhebeln 275 und 276 sowie zwei Stifte in der Lagerplatte 185 drücken die Leerlaufrollen 278 gegen die Flansche 199 der An triebsrolle 213. Eine Ummantelung 294 ist an dem Halteteil 279 befestigt und umgibt den Umfang der Bremsrolle 282, so dass eine Gleitfläche an der Ein mündung in den Bildablösungsbereich vorhanden ist. Zwei an der Anlageplatte 287 auf jeder Seite der Bremsrolle 282 befestigte Führungsteile 236 verlaufen längs des Blatttransportweges zur Ablöseanordnung hin und leiten auf diesem Weg die vorgeschobenen Bilder in die Eintrittsöffnung. An der Austrittsöffnung bilden die Leerlaufrollen 278 und die Winkelhebel 275 und 276 den weiteren Führungsweg.
Auf jeder Seite der Winkel hebel 275 und 276 verlaufen Führungsplatten 292 und 293 zu den Seitenrahmenplatten 220 und 222 und füh ren die vorgeschobenen Bilder von der Anlageplatte 287 längs des Transportweges in Übereinstimmung mit den oben gesteuerten Führungsbändern 266.
In Fig. 6 ist ein Steuerhebel 239 dargestellt, der durch die obere Abdeckung des pultförmigen Maschi nenteils herausragt und auf der Seitenrahmenplatte 222 um den Punkt 269 schwenkbar und am Bügel 291 be festigt ist. Ein Zahnsegment 270 am Hebel 239 greift in ein Ritzel 247 ein, das an der Seitenrahmenplatte 222 auf der Achse 245 drehbar befestigt ist. Eine mit dem Ritzel 247 verbundene Scheibe 271 ist auf ihrem Um fang mit einem Nockenstift 272 versehen. Ein Hebel 223 ist mit seinem einen Ende auf der Achse 221 gelagert, während sein anderes Ende mit einem Schlitz 194 ver sehen ist, in dem der Nockenstift 272 geführt ist. Eine an der Seitenrahmenplatte 222 befestigte Feder 288 ra stet in eine Nute der Scheibe 271 ein und hält diese nor malerweise in der entsprechenden Stellung fest.
An der Seitenrahmenplatte 222 ist ein Schalter SW-5 befestigt, der mit dem Hebel 223 betätigt werden kann. Es ist zu erkennen, dass bei einer Betätigung des Steuerhebels 239 im Uhrzeigersinn um den Punkt 269 aus der Normallage heraus die Scheibe 271 den Widerstand der Feder 288 überwindend im Uhrzeigersinn gedreht wird. Dabei be wegt der Stift 272 den Hebel 223 und die Achse 221 im Uhrzeigersinn, wodurch der Schalter SW-5 betätigt wird. Durch die Drehung der Achse 221 im Uhrzeiger sinn bewegt das Halteteil 279 die Bremsrolle 282 aus ihrer Normallage am Führungsband 260 in eine von die sem gelöste Lage. In gleicher Weise bewegt das Teil 280 die Leerlaufrollen 278 aus dem Bereich der Antriebs rolle 213.
In den Fig. 5 und 8 ist eine Achse 325 in Transport richtung mit Abstand zur Ablösungsantriebsrolle 213 in zwei Rahmenteilen 328 drehbar gelagert und trägt eine Anzahl mit Abstand zueinander angeordneter Rei bungsrollen 316. Eine zweite Achse 327, die in den Rahmenteilen 328 gelagert und parallel zur Achse 325 angeordnet ist, trägt an ihrem einen Ende einen Nocken 399 zur Betätigung eines Umschalters SW-7, der an dem Rahmenteil 328 befestigt ist.
Auf der Achse 327 sind mit Abstand zueinander Schaltglieder 326 mit nutenbildenden Vorsprüngen 329 und auf die Zwischenräume zwischen benachbarten Rei bungsrollen 316 auf der Achse 325 ausgerichtet. Die Schaltglieder 326 sind um die Achse 327 derart versetzt angeordnet, wie dies durch den Abstand zwischen den Nocken 399 vorgegeben ist. Die Anordnung kann also insgesamt als eine den Transport der Papierblätter unter brechende Schalteinrichtung angesehen werden.
Eine Anzahl Leerlaufrollen 330 ist auf der Achse 327 abwechselnd mit den Schaltgliedern 326 angeordnet und steht in Berührung mit den Reibungsrollen 316 auf der Achse 325, so dass durch diese ihre Drehung unab hängig von der Drehung der Achse 327 erfolgt.
Eine dritte Achse 320 ist zwischen den Rahmen teilen 328 drehbar gelagert und wird mit einem Zahnrad 318 angetrieben, das über eine flexible Kette mit dem Hauptantriebssystem der Maschine verbunden ist. Ein mit dem Zahnrad 318 gekoppeltes Zahnrad 319 greift in das Zahnrad 332 auf der Achse 325 ein und dreht auf diese Weise die Reibungsrollen 316 und damit die Leerlaufrollen 330. Eine elektromagnetisch betätigte Schrittschaltkupplung 321 auf der Achse 320 über trägt wahlweise eine Antriebsleistung auf die Achse 327 und damit auf die Schaltglieder 326, und zwar über das Zahnrad 322 der Kupplung 321, das leerlaufende Zahn rad 323 auf der Achse 325 und das Antriebszahnrad 324 auf der Achse 327.
Es ist also zu erkennen, dass die Reibungsrollen 316 316 und die Leerlaufrollen 330 ein kontinuierlich sich drehendes Andruckrollensystem zum Vorschub der zwi schen die Rollen geführten Blätter darstellen. Die Schaltglieder werden dabei jeweils bei einem auf die Kupplung 321 gegebenen elektrischen Steuersignal in eine erste Lage gebracht und unterbrechen den Vor schub der Vorderkante eines Blattes, das sich dann auf buckelt. Dann werden sie in eine zweite Lage gebracht, in der ein gehemmtes Blatt freigegeben wird. Es sei darauf hingewiesen, dass eine Mehrzahl Schaltglieder 326 vorhanden ist, die auf der Achse 327 gegeneinander verdreht sind, um die Drehung dieser Achse zwischen den jeweiligen Schaltstellungen auf ein Mindestmass zu beschränken.
Zwei Photozellen PC-7 sind zwischen der Achse 221 und der Achse 327 auf der einen Seite des Blatttranspor tes auf einem Bügel an der Lagerplatte 185 befestigt. Ein entsprechendes Lichtquellenpaar L-7 ist zwischen der Achse 325 und der Achse 256 auf der entgegen gesetzten Seite des Blatttransportweges angeordnet, op tisch auf die Photozellen ausgerichtet und an dem Gussteil 207 befestigt. Die Photozellen und die Licht quellen bilden einen Teil einer Abtasteinrichtung zur Schrittschaltung der vorstehend beschriebenen Blatt hemmung. Diese Anordnung ist dann von Nutzen, wenn ein Teil eines vorgeschobenen Blattes an seiner Vorder kante beschädigt ist und den Lichtstrahl nicht an der richtigen Stelle unterbricht.
Im folgenden wird auf die in Fig. 14 dargestellte logische Schaltung eingegangen, die eine Steuerung der Bildblattführung und des Transportes ermöglicht.
Die Bremse für die Bildblattführung wird durch ein Signal hoher Spannung an der Ausgangsklemme T-12 betätigt. Der Pegel dieses Signals ist direkt durch die Zustände an den drei Eingängen des ODER-Gatters G-16 bestimmt.
Einer dieser Zustände ist der Zustand Drucken oder Nicht drucken der xerographischen Maschine und wird der in Fig. 14 dargestellten Schaltung über die Eingangsklemme T-16 zugeführt, die direkt mit einem Steuereingang des ODER-Gatters G-16 verbunden ist. Im Zustand Nicht drucken hat das Signal an dieser Eingangsklemme T-16 einen hohen Pegel, während der Pegel im Zustand Drucken gering ist.
Ein zweites Eingangssignal für das ODER-Gatter G-16 wird direkt vom Ausgang des UND-Gatters G-20 abgeleitet. Der Zustand dieses Signals wird im folgenden noch eingehender beschrieben.
Das dritte Eingangssignal für das ODER-Gatter G-16 wird entweder vom Ausgang des UND-Gatters G-22 oder von einem von drei Schaltern abgeleitet.
Der erste Schalter SW-4 ist ein Trägerschalter, der bereits in Verbindung mit Fig. 5 beschrieben wurde und dessen Stellung in Fig. 14 während des automatischen Betriebes der Maschine dargestellt ist. Sollten die zu kopierender. Bildblätter von der Bedienungsperson der Maschine von Hand zugeführt werden, so wird ein Trä ger aus transparentem Material zur Auflage des zu kopierenden Bildes verwendet. Dieser Träger öffnet den Trägerschalter SW-4, wenn seine Hinterkante auf das Betätigungsglied des Schalters einwirkt.
Der zweite, zur Auswahl des manuellen oder auto matischen Betriebes dienende Schalter SW-5 ist in sei ner Ruhelage geöffnet, wenn die Maschine automatisch arbeitet. Der Schalter ist mit dem für die Auswahl der Betriebsarten dienenden Steuerhebel mechanisch verbun den, der bereits in Verbindung mit Fig. 6 beschrieben wurde.
Der dritte Schalter SW-6 dient zur Einschaltung der Bildblattführung und ist in Fig. 14 als Arbeitskon takt dargestellt, und zwar geöffnet durch die auf der Auflagefläche aufliegenden Bildblätter. Dieser Schalter wurde bereits in Verbindung mit Fig. 5 beschrieben.
Als Beispiel sei angenommen, dass die Schalter SW-5 und SW-6 in der Fig. 4 gezeigten Weise geöffnet sind. Der Trägerschalter SW-4 ist geschlossen und ver bindet eine Niederspannungsquelle an der Klemme T-9.8 über einen Widerstand R-6 direkt mit dem ODER-Gatter G-16.
Das UND-Gatter G-22 ist mit einem Eingang über einen Inverter an den Verbindungspunkt zwischen der Verzögerungsschaltung DC-6 und dem Eingangsinver ter des UND-Gatters G-24 angeschlossen. Das an die sem Verbindungspunkt auftretende Signal ist das Aus gangssignal des ODER-Gatters G-26, welches die Si gnale der beiden Photozellen PC-7 überwacht, die an die Klemmen T-20 und T-22 angeschlossen sind und be reits anhand von Fig. 5 beschrieben wurden.
Die Funktion der beiden Photozellen besteht darin, das Vorhandensein der Vorderkante eines zu kopieren- en Bildes festzustellen, wenn dieses die Bildführung ver lässt und sich in Richtung der Führungsrollen 316 und 330 bewegt. Hierzu sind die Photozellen PC-7 und ihre jeweilige Lichtquelle L-7 zwischen der Bildführung und den Führungsquellen 316 und 330 angeordnet: Statt einer Photozelle werden zwei mit Abstand zueinander angeordnete Photozellen verwendet, um eine genaue Feststellung der jeweiligen Vorderkante auch im Falle eines beschädigten Bildes zu ermöglichen, das eine un regelmässige und unterbrochene Vorderkante haben kann.
Wird kein Bildblatt festgestellt, so hat das Signal an dem genannten Verbindungspunkt einen geringen Pegel, der den Steuereingang des UND-Gatters G-22 nach Invertierung ansteuert. Der andere Steuereingang des UND-Gatters G-22 wird über einen Inverter durch den Schalter SW-7 an gesteuert, der durch Nocken betätigt wird und die je weilige Lage der Schaltglieder zur Bildführungsunter brechung angibt. Ist dieser Schalter in der dargestellten Weise geschlossen, so wird der Durchgang eines Bildes von der Bildführung auf den Belichtungstransport der xerographischen Maschine unterbrochen. Wird der Schalter SW-7 geöffnet, so ist der Durchgang eines Bil des von der Bildführung durch die Führungsrollen zum Belichtungstransport möglich.
Wie dargestellt, wird dem Inverter des UND-Gatters G-22 ein Signal hohen Pe gels zugeführt, der Inverter ist mit dem Schaltarm des Unterbrechungsschalters SW-7 verbunden.
Die Kombination eines Signals hohen Pegels vom Schalter SW-7 mit einem Signal geringen Pegels von der Verzögerungsschaltung DC-6 bei Fehlen eines Bildes an den Photozellen PC-7 ergibt ein Signal geringen Pegels am Ausgang des UND-Gatters G-22, es wird einem Eingang des ODER-Gatters G-16 direkt zugeführt.
Das Eingangssignal für das ODER-Gatter G-16 vom UND-Gatter G-20 wird durch vier Bedingungen bestimmt. Die ersten drei dieser Signalbedingungen werden durch das UND-Gatter G-18 überwacht, dessen Ausgangssignal das UND-Gatter G-20 steuert. Dies wird im folgenden beschrieben.
Eine Signalbedingung ergibt sich aus dem Zustand Drucken oder Nicht drucken , wobei die erstere Bedingung ein Signal geringen Pegels, die zweite Be dingung ein Signal hohen Pegels bildet.
Eine zweite Bedingung ist der Zustand des Träger schalters SW-4, der bei automatischem Betrieb ge schlossen ist und gleichfalls ein Signal geringen Pegels ergibt.
Die dritte Signalbedingung am Eingang des UND- Gatters G-18 ist der Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF-16, deren Nullausgang mit dem UND-Gatter G-18 verbunden ist. Diese Flip-Flop-Schaltung befindet sich anfangs durch ein Signal am Eingang T-1 in gesetztem Zustand, wenn die Maschine erstmals durch die Bedie nungsperson eingeschaltet wird. In diesem gesetzten Zu stand liegt ein Signal geringen Pegels am Eingangs inverter des UND-Gatters G-18. Der Setzeingang der Flip-Flop-Schaltung FF-16 ist mit dem Ausgang des ODER-Gatters G-21 verbunden. Der Rückstelleingang dieser Schaltung ist über einen Inverter INV-1 mit dem Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF-3 ver bunden.
Wird die Maschine erstmals eingeschaltet, so wird diese Flip-Flop-Schaltung FF-3 zurückgestellt und erzeugt ein Signal hohen Pegels an ihrem Nullausgang sowie ein Signal geringen Pegels an ihrem Einsausgang. In diesem Zustand beeinflusst das Signal am Nullaus gang der Flip-Flop-Schaltung FF-3 den gesetzten Zu stand der Flip-Flop-Schaltung FF-16 nicht.
Die vierte Signalbedingung, die durch das UND- Gatter G-20 überwacht wird, ist vom Ausgang der Ver zögerungsschaltung DC-6 abgeleitet. Anfangs stellen die Photozellen PC-7 ein durch die Führungseinrichtung ge führtes Bild fest, da die Maschine gerade erst einge schaltet wurde und die Ausgänge des ODER-Gatters G-20 und der Verzögerungsschaltung DC-6 ein Signal geringen Pegels führen.
Vor der Betätigung einer Taste Drucken auf dem Bedienungsfeld werden dem Oder-Gatter G-16 als Ein gangssignale zwei Zustände geringen Pegels zugeführt, die vom Ausgang des UND-Gatters G-18 und des UND-Gatters G-22 abgeleitet sind. Ein Signal mit ho- hem Pegel wird dem ODER-Gatter G-16 von der Quelle T-16 zugeführt. Dieses Signal hohen Pegels wird durch das ODER-Gatter G-16 der Klemme T-12 zur Einschaltung der Bildführungsbremse zugeführt.
Nach der Eingabe der zu kopierenden Bilder und des Kartenvorrates in die jeweilige Führung wird die Taste Drucken betätigt, und das Signal hohen Pegels an der Klemme T-12 wird unterbrochen, wodurch die Führungsbremse ausgeschaltet und der Führungsvor gang für das erste Bild bzw. Schriftstück in die Ma schine begonnen wird.
Während das erste zu kopierende Bild nach Betäti gung der Taste mit der Führungseinrichtung in Bewe gung gesetzt wird, unterbricht es den auf eine der Photo zellen PC-7 auftreffenden Lichtstrahl. Gelangt die Vor derkante des ersten Bildes in den Lichtstrahl, so gibt das NOR-Gatter C-26 ein Signal hohen Pegels ab. Die ser Übergang von geringem zu hohem Pegel wird durch die Verzögerungsschaltung DC-6, die an den Ausgang des NOR-Gatters G-26 angeschlossen ist, verzögert. Nach der Verzögerungszeit erscheint am Ausgang der Verzögerungsschaltung DC-6 ein Signal hohen Pe gels, wodurch das UND-Gatter G-20 angesteuert wird. Ferner wird das UND-Gatter G-22 zusammen mit dem UND-Gatter G-24 durch den jeweiligen Eingangsinver ter gesperrt.
Es sei bemerkt, dass dieser Übergang von geringem zu hohem Pegel den Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF-16 nicht beeinflusst, da diese bereits gesetzt ist.
Die Ansteuerung des UND-Gatters G-20 bewirkt ein Signal hohen Pegels an der Klemme T-12 über das ODER-Gatter G-16, so dass nach der Verzögerungszeit der Schaltung DC-6 die Bildführungsbremse wieder eingeschaltet wird.
Wie bereits beschrieben, befand sich der Unter brechungsschalter SW-7 in einem Zustand, in dem das zu kopierende Bild nicht von der Führungseinrichtung auf das Transportsystem gelangen kann. Durch den Abstand der Photozellen PC-7 gegenüber der Bild führungseinrichtung und den Unterbrechern für die Bildbewegung und durch die mit der Verzögerungs schaltung DC-6 erzeugte Zeitverzögerung kann der Bildförderer lange genug laufen, um ein Aufbuckeln des ersten geförderten Bildes zu bewirken. Diese Erschei nung tritt deshalb auf, weil das Bild an die Unter brechungsschaltmittel anstösst, während die Förderein richtung momentan weiterarbeitet. Nach der Verzö gerungszeit wird jedoch die Führungsbremse einge schaltet und die Führungseinrichtung angehalten.
Geht das Ausgangssignal des UND-Gatters G-20 zu einem hohen Pegelwert über, so wird am Eingang der Verzögerungsschaltung DC-10 eine Pegeländerung von geringem zu hohem Pegel erzeugt, so dass eine be stimmte Zeitverzögerung auftritt, die sicherstellt, dass an der Stelle der Bildhemmung ein Aufbuckeln des Bildes eintritt. Nach der durch diese Schaltung DC-10 erzeugten Verzögerungszeit wird das UND-Gatter G-28 an deren Ausgang angesteuert. Dieser Vorgang wird auch deshalb verzögert, um zu bewirken, dass ein Schlitz im Transportband nicht festgestellt wird, bis ein zu ko pierendes Bild an der Hemmungsstelle hochgebogen ist.
Der nächste Vorgang ist die Feststellung eines Schlitzes in der stark reflektierenden Oberfläche des Bildtransportbandes 305. Wird dieser Schlitz durch eine Photozelle PC-9 festgestellt, so wird an der Ein gangsklemme T-26 ein Übergang von geringem zu ho hem Pegel erzeugt, der am Eingang der Verzögerungs- schaltung DC-12 wirkt und eine Auslösung der Bild hemmungseinrichtungen so lange verzögert, bis der Schlitz sich in einer Lage befindet, in der er durch das vorgeschobene Bild geteilt, aber nicht völlig bedeckt wird.
Der für die Verzögerungsschaltung DC-12 erforder liche Verzögerungszeitraum hängt teilweise von der ge nauen Lage des Schlitzes ab, wenn dieser relativ zur Geschwindigkeit des Transportbandes durch die Photo zelle ausgewertet wird, dies wird im folgenden noch ein gehender beschrieben.
Nach der durch die Schaltung DC-12 erzeugten Verzögerung wird ein Eingang des UND-Gatters G-27 angesteuert. Der andere Eingang dieses Gatters ist über einen Inverter mit der Klemme T-14 verbunden. Das an diese Klemme gelangende Signal stammt von dem Fehlerdetektorschalter SW-11, der durch den in Ver bindung mit Fig. 6 beschriebenen Fehlermechanismus betätigt wird. Dieses Signal hat bei fehlerlosem Betrieb einen geringen Pegel und bewirkt dadurch eine An steuerung des Gatters G-27.
Bei Ansteuerung des UND-Gatters G-27 wird das UND-Gatter G-28 angesteuert und erzeugt ein Signal am Setzeingang der Flip-Flop-Schaltung FF-3. Beim Übergang dieser Schaltung in den gesetzten Zustand er hält ihr Nullausgang ein Signal geringen Pegels, der durch den Inverter INC-1 invertiert wird und einen Rückstellimpuls an die Flip-Flop-Schaltung FF-16 lie fert, wodurch das UND-Gatter G-18 am Ausgang die ser Flip-Flop-Schaltung FF-16 über einen Eingangs inverter gesperrt wird.
Die Sperrung des UND-Gatters G-18 bewirkt eine Sperrung des UND-Gatters G-20, so dass der Ausgang dieses Gatters ein Signal geringen Pegels führt. Dadurch wird wiederum ein Signal geringen Pegels an der Aus gangsklemme T-12 über das ODER-Gatter G-16 er zeugt, so dass die Bildführungsbremse gelöst und die Führungseinrichtung in Betrieb gesetzt wird.
Befindet sich die Flip-Flop-Schaltung FF-3 im ge setzten Zustand, so wird der Übergang von ihrem Eins ausgang von geringem zu hohem Pegel durch die Ver zögerungsschaltung TC-14 verzögert, so dass an der Ausgangsklemme T-28 des ODER-Gatters G-32 ein Impuls mit einer Dauer gleich der Verzögerungszeit entsteht. Diese Verzögerung beträgt etwa 13 Milli- sekunden. Der Impuls wird über das UND-Gatter G-30 geführt, dessen einer Eingang über einen Inverter mit dem Ausgang der Verzögerungsschaltung DC-14 und dessen anderer Eingang über einen Inverter mit dem Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF-3 verbunden ist.
Der an der Ausgangsklemme T-28 erzeugte Impuls bewirkt eine Ablösung des in aufgebuckelter Lage ge haltenen Bildes durch dessen Sperreinrichtungen, indem der an die Ausgangsklemme T-28 angeschlossene Elektromagnet eingeschaltet wird und die Sperrung aufhebt.
Mit der Freigabe des zu kopierenden Bildes ist der mit den Sperreinrichtungen verbundene Schalter SW-7 geöffnet, so dass ein Signal geringen Pegels am Ein gangsinverter der UND-Gatter G-22 und G-24 liegt. Dadurch werden die entsprechenden Steuereingänge an gesteuert.
Die Sperreinrichtungen für das Bild wurden gelöst, um das Bild zwischen die Führungsrollen zu führen, so dass es durch die Rollen 316 und 330, die bereits im Zusammenhang mit Fig. 5 und 8 beschrieben wurden, weitergeführt wird. Das Bild gelangt auf das Belich- tungstransportband derart, dass seine Vorderkante auf einen Schlitz im Transportband zu liegen kommt.
Während der Bewegung des Bildes zum Transport system wird seine Hinterkante über die Photozelle PC-7 geführt, so dass wieder Licht auf die Photozellen fallen kann. Dadurch entsteht unmittelbar ein Signal geringen Pegels am Ausgang des NOR-Gatters G-26, wodurch die UND-Gatter G-22 und G-24 angesteuert werden und ein Signal hohen Pegels an jedem Ausgang dieser UND-Gatter entsteht.
Das Signal hohen Pegels am Ausgang des UND- Gatters G-22 wird über das ODER-Gatter G-16 zur Ausgangsklemme T-12 geführt, und schaltet die Bild führungsbremse ein, so dass der Betrieb der Führungs einrichtung unterbrochen wird.
Die Öffnung des UND-Gatters G-24 erzeugt einen Übergang von geringem zu hohem Pegel am Eingang der Verzögerungsschaltung TC-16, der in dieser Schal tung für eine Zeit von beispielsweise 57 Millisekunden verzögert wird. Nach dieser Zeitverzögerung wird ein Signal hohen Pegels über das ODER-Gatter der Aus gangsklemme T-28 zugeführt, durch das die Sperrein richtungen für das Bild in ihre Anfangslage gelangen und das nächste zu kopierende Bild hemmen.
Die durch die Verzögerungsschaltung DC-16 erzeugte Verzöge rungszeit ist durch die zur Bewegung der Hinterkante des Bildes aus dem Bereich unmittelbar über den Photo zellen PC-7 erforderliche Zeit bestimmt, in der diese Hinterkante in eine Lage gelangt, wo sie die Sperrein richtungen nicht berührt und eine Beschädigung des Bildes durch die Sperreinrichtung somit nicht möglich ist.
Befinden sich die Bildunterbrecher oder Sperrein richtungen wieder in ihrer Anfangslage, so sperrt der mit ihnen verbundene Schalter SW-7 wieder die UND- Gatter G-22 und G-24, so dass die Signale hohen Pegels an der Ausgangsklemme T-28 unterbrochen werden und am Ausgang des UND-Gatters G-22 wieder erneut ein Signal geringen Pegels entsteht, welches auf das ODER-Gatter G-16 geleitet wird.
Da das ODER-Gatter G-16 nur durch Signale geringen Pegels angesteuert wird, wird die Führungs einrichtung wieder durch Lösung der Führungsbremse eingeschaltet.
Der Zustand der in Fig. 14 gezeigten Schaltung ist derart, dass die Photozellen PC-7 belichtet werden, der Bildunterbrechungsschalter in dargestellter Weise wie der geschlossen ist, die Schlitzphotozelle die Reflexionen von der Oberfläche des Bildtransportbandes auswertet und die Führungseinrichtung das zweite Bild von der Bildauflagefläche abtransportiert.
Dieses zweite zu ko pierende Bild wird so lange weiterbewegt, bis es das auf eine der Photozellen PC-7 fallende Licht unterbricht, wodurch die Führungseinrichtung in der beschriebenen Weise wieder angehalten wird, wobei jedoch die Flip- Flop-Schaltung FF-16, die sich im rückgestellten Zu stand befand, bei Feststellung der Vorderkante des zweiten Bildes durch die Photozellen PC-7 gesetzt wird.
Dieses zweite zu kopierende Bild behält seine ge buckelte Lage gegen die Bildsperreinrichtungen so lange bei, bis die Schlitzphotozelle den Schlitz im sich bewe genden Bildtransportband feststellt.
Wird das Bild durch die Führungsrollen 316 und 330 auf das Belichtungstransportband 308 abgegeben, so wird es an diesem Band elektrostatisch gehalten und in die Belichtungszone transportiert. Eine Verzöge rungsphotozelle PC-3 in der Belichtungszone stellt die Vorderkante des Bildes durch den Schlitz fest, und die Änderung von hell nach dunkel erzeugt ein Signal an der Eingangsklemme T-6, durch das ein Eingang des UND-Gatters G-4 angesteuert wird.
Der andere Ein gang dieses UND-Gatters sowie ein Eingang des UND- Gatters G-36 ist mit dem Einsausgang der Flip-Flop- Schaltung FF-3 verbunden und wird angesteuert, wenn sich diese Schaltung im gesetzten Zustand befindet. Das den Durchgang der Vorderkante des Bildes über einen Teil des Schlitzes im Belichtungstransportband anzei gende Signal der Verzögerungsphotozelle PC-3 setzt die Flip-Flop-Schaltung FF-4 und schaltet die an die Aus gangsklemme T-24 angeschaltete Hochgeschwindig keitskupplung für den Belichtungstransport aus.
Durch die Ansteuerung der UND-Gatter G-34 und G-36 bei gesetztem Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF-3 wird bewirkt, dass die Verzögerungsphotozelle lediglich die Geschwindigkeit des Bildtransportes ver zögert, wenn ein Bild sich tatsächlich auf dem Transport befindet, wie es durch den gesetzten Zustand der Flip- Flop-Schaltung FF-3 angezeigt wird. Andernfalls stellt die Verzögerungsphotozelle die Hinterkante des Schlit zes im Band 308 fest und verzögert das Transportband, auch wenn sich kein Bild auf ihm befindet.
Es sei bemerkt, dass die Verzögerungsschaltung DC-8 im Nullausgangskreis der Flip-Flop-Schaltung FF-4 dieses Negativsignal nicht verzögert, da sie nur auf ein Positivsignal anspricht.
Bei Auftreten dieses Zustandes wird die Belich- tungstransportgeschwindigkeit von einem relativ hohen Wert zu einem geringeren Wert durch den Einfluss der Niedergeschwindigkeitskupplung verzögert, die an die Ausgangsklemme T-25 bzw. an die Flip-Flop-Schaltung FF-5 angeschlossen ist Die Vorderkante des den Schlitz teilenden Schriftstückes wandert nun mit geringerer Geschwindigkeit in der Belichtungszone und nähert sich der Stopphotozelle PC-4.
Unmittelbar nach Feststellung der Vorderkante des Bildes über dem Schlitz durch die Stopphotozelle PC-4 wird an der Eingangsklemme T-8 ein Signal erzeugt, welches einen Eingang des UND-Gatters G-36 an steuert und das Setzen der Flip-Flop-Schaltung FF-5 bewirkt. Bei diesem Vorgang wird die an die Aus gangsklemme T-25 angeschlossene Niedergeschwindig keitskupplung ausgeschaltet und die Belichtungstrans- portbremse eingeschaltet, wodurch der Belichtungs transport mit dem nun in der Belichtungszone richtig ausgerichteten zu kopierenden Bild gestoppt wird. Gleichzeitig mit der Flip-Flop-Schaltung FF-5 wird die Flip-Flop-Schaltung FF-3 gesetzt, deren Rückstellein gang mit dem Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF-5 über den Inverter INV-2 verbunden ist.
Die Rückstellung der Flip-Flop-Schaltung FF-3 sperrt die UND-Gatter G-34 und G-36 und hält den Ausgang des ODER-Gatters G-32 auf geringem Signalpegel.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Schlitzab- tastschaltung und der Bildführungssteuerung geht der Zusammenhang zwischen der Verzögerung der Schal tung DC-12, der Lage der Schlitzabtastphotozel_le, der Geschwindigkeit des Belichtungstransportbandes 308, der Leistung der Andruckrollen und der Förderge- schwindigkeit dieser Rollen hervor. Alle Grössen sind von gewisser kritischer Bedeutung. Jede kann nur ge ändert werden, wenn eine oder mehrere andere zur Kompensation dieser Änderung verstellt werden.
Werden diese Grössen sorgfältig ausgewählt, so wird das Bild bei Lösung der Unterbrechungs- oder Sperr schaltglieder durch die Führungsrollen derart auf das Transportband übertragen, dass dessen Schlitz durch die Vorderkante des Bildes in zwei Teile geteilt wird. Dieser Zusammenhang muss deshalb erreicht werden, um Abbildungen guter Qualität zu erhalten.
Zur Führung der zu kopierenden Bilder in die xero graphische Maschine wird das Anschlagteil 282 aus einer normalen Lage in beschriebener Weise durch den Einstellhebel 239 herausbewegt. In der neuen Lage kann ein Bild von Hand durch den Ablösebereich über einen durchsichtigen Bildträger geschoben werden, so dass es an die Bildsperrschaltmittel 326 anschlägt. Die Hinterkante des Bildes oder des Bildträgers wird dann eingeschoben, so dass das Betätigungsglied<B>197</B> des Trägerschalters SW-4 berührt wird und die zur Beseiti gung der Bildsperrung dienende Schaltung in beschrie bener Weise eingeschaltet wird. Durch Einschieben der Hinterkante des Bildes oder des Bildträgers in das Be tätigungsglied 197 wird das Blatt aufgebuckelt, wodurch es bei Lösung der Sperrschaltmittel 326 an die Rei bungsrollen 316 und 330 gelangt.
Befindet sich ein Bild in dieser Lage, so werden die Sperrschaltmittel 326 durch ein Signal der logischen Schaltung in beschriebe ner Weise gelöst.
Zur Führung von Bildern in die xerographische Maschine bei automatischem Betrieb werden die Pa pierführungsplatten 213 und 216 auf der Bildauflage fläche 210 derart seitlich verschoben, dass sie den Sta pel Bildblätter aufnehmen. Werden gewisse Arten von Karten verarbeitet, so wird die Führungsplatte 218 in ihre aufrechte Lage gestellt.
Eine Betätigung der Steuertaste 240 durch den mit dem Ventil 244 und dem Hebelarm 243 des Führungs- grades verbundenen Betätigungsmechanismus wird die Führungsradanordnung im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 255 geschwenkt und dreht das Ventil 244, so dass der Luftdruck auf den Kolben im Druckluftan trieb 234 nachlässt. Dadurch wird die Bildauflagefläche 210 aus ihrer in Fig. 7 dargestellten oberen Lage in eine niedrigere Lage gebracht, in der sie an einem Vor sprung der Anschlagplatte 287 anliegt. Der Bildstapel wird dann auf die Auflagefläche 210 und über den Auflagesteg 212 gelegt, wobei die Vorderkanten der Bildblätter die Anschlagplatte 287 berühren.
Nachdem der Bildstapel auf die Auflagefläche 210 aufgelegt ist, wird die Steuertaste 240 gelöst, wodurch die Führungsradanordnung aus ihrer angehobenen Lage abgesenkt und das Ventil 244 gedreht wird. Dadurch wird dem Druckluftantrieb 234 Druckluft zugeführt. Die Papierauflagefläche 210 wird in eine Lage geho ben, in der das oberste Blatt des Stapels das Führungs rad 250 berührt. Die Bildauflagefläche 210 und der auf ihr liegende Bildstapel werden weiter angehoben, wie in Fig. 7 dargestellt, wodurch die Führungsradanord nung mitgehoben wird, und die Betätigungsschiene 243 für das Ventil bewegt wird. Durch die Drehung des Ventils 244 wird der auf den Antrieb 234 wirkende Luftdruck bis zu einem Gleichgewichtspunkt verringert, wobei das Führungsrad 250 auf dem obersten Blatt des Bildstapels aufliegt.
In dieser Lage ruhen die draht- förmigen Teile 238 auf dem obersten Blatt des Stapels, sie wurden im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 256 in eine Lage gedreht, in der der Magnet 237 nicht mehr auf den Schalter SW-6 einwirkt, wodurch die logische Schaltung in den bereits beschriebenen Zustand versetzt wird.
Befindet sich der Hebel 239 in der zur automati schen Bildführung erforderlichen Lage, so liegt die Ver zögerungsrollenanordnung an dem Führungsband 260 an, und diese Lage wird durch den Schalter SW-5, der für manuellen oder automatischen Betrieb betätigt wird, festgestellt.
Sind alle vorstehend beschriebenen Bedingungen er füllt, so wird durch einen Impuls der logischen Steuer schaltung die Bremse gelöst und die elektromagnetische Kupplungs- und Bremseinrichtung 230 betätigt, so dass die Achse 256 im Uhrzeigersinn (Fig. 5) gedreht wird. Dadurch wird das Antriebsrad 213 über die überhol kupplung gedreht. Durch die Drehung der Achse 256 werden die Antriebsbänder 266 der Papierführung be wegt und stellen so eine oben gesteuerte Führung für die zu kopierenden Bilder dar, wenn diese den Sperr schalteinrichtungen zugeführt werden. Da das Führungs band 260 durch das Antriebsrad 213 bewegt wird, wird auch das Führungsband 250 über das Band und die Rollenanordnung angetrieben.
In den meisten Fällen wird bei Drehung des Führungsrades 250 nur das oberste Blatt eines Stapels mit dem Führungsband 260 und der stationären Verzögerungsrollenanordnung 282 zu den Sperrschaltgliedern geführt. In diesem Falle läuft das einzelne Blatt über die unteren Papierfüh rungsteile 236 in den zwischen dem Führungsband 260 und der stationären Verzögerungsrollenanordnung 282 gebildeten Spalt.
Wegen der Reibungskoeffizienten des Führungsban des 260 und der Rollenanordnung 282 sind die auf das einzelne Bildblatt wirkenden Zugkräfte so bemessen, dass das Führungsband 260 das Blatt über die Rollen anordnung 282 in den zwischen der Ablösungsantriebs rolle 213 und den Leerlaufrollen 278 gebildeten Spalt führt, wodurch eine positive Transportkraft auf das vor geschobene Blatt einwirkt. Die in dem Ablösungsfüh rungsband 260 quer verlaufenden Vertiefungen und die Umfangsvertiefungen in dem elastischen Reibungsteil 281 auf der Rolle 282 verbessern die differentiellen Zugkräfte zwischen den Bewegungsteilen.
Ist die Blatthemmungseinrichtung 326 in die in Fig. 5 dargestellte Lage geschaltet, so wird das Bildblatt gegen diese Schalteinrichtung geführt und unterbricht den von den Lichtquellen L-7 ausgehenden Lichtstrahl auf die Photozellen PC-7. Das Blatt wird weiter auf die Hemmungselemente 329 der Hemmungseinrichtung 326 geführt, und zwar für eine bestimmte Verzögerungszeit bis zur Bildung einer Blattwölbung. Zu diesem Zeit punkt wird der Betrieb der Führungs- und Ablösungs einrichtung durch den Impuls auf die elektromagnetisch betätigte Kupplungs- und Bremseinrichtung 230 unter brochen.
Dann wird nach einem Signal der Photozelle PC-9 der Transporteinrichtung 308 die Hemmeinrichtung in die Lösungslage geschaltet, so dass das Bildblatt in den zwischen den Reibungsteilen 316 auf der Achse 3e25 und den Leerlaufrollen 330 auf der Achse 327 gebilde ten Spalt geführt wird. Durch die Weiterschaltung der Hemmeinrichtung 326 wird der Nocken 399 gedreht und betätigt den Umschalter SW-7, der wiederum die Führungs- und Ablösungseinrichtung für eine vorgege bene Zeit betätigt. Dies geschieht zum Zweck des voll ständigen Vorschubes eines Bildblattes durch den Ab lösungsbereich, während es durch die Führungsrollen 316 und 330 transportiert wird.
Nachdem die Hinterkante des vorgeschobenen Bild blattes aus der Lage zwischen den Lichtquellen L-7 und den Photozellen PC-7 gelangt und nach einer bestimm ten Verzögerungszeit wird die Blattsperreinrichtung 326 aus ihrer gelösten Lage in die Sperrlage gebracht, und die Führungs- und Ablösungseinrichtung wird wiederum zum Vorschub eines weiteren Blattes auf die Sperrein richtung betätigt.
Wird mehr als ein Blatt mit dem Führungsrad 250 in die Ablösungseinrichtung geschoben, so bewirkt die Trennwirkung zwischen dem Führungsband 260 und der Verzögerungsquelle 282 eine sehr wirksame Ablösung nur eines einzelnen Blattes sowie dessen Vorschub auf die Blatthemmeinrichtung 326. Werden beispielsweise die obersten vier Blätter eines Stapels aneinanderhaftend der Ablösungseinrichtung zugeführt, so treten sie ge meinsam in den zwischen dem Band 260 und der Ver zögerungsrolle 282 gebildeten Spalt ein. Dort werden sie jedoch voneinander getrennt.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Verzögerungs rolle 282 nicht in der Mitte zwischen der Achse 256 und der Achse 255, sondern näher an der Achse 256 in Be rührung mit dem Band 260 gelagert ist, wodurch eine teilweise Umschlingung der Verzögerungsrolle 282 er reicht wird. An der Ausgangsstelle des Ablösungsberei ches ist die Verzögerungsrolle 282 nur gering von der Antriebsrolle 213 entfernt, so dass zwischen beiden ein positiver Spalt gebildet wird. Diese Anordnung gewähr leistet, dynamisch gesehen, eine veränderliche Vertei lung der mit dem Band 260 auf die Verzögerungsrolle 282 ausgeübten Normalkräfte, wenn das Band 260 über die Oberfläche der Verzögerungsrolle 282 geführt wird.
Dadurch ist es möglich, mehrere Blätter mit dem Füh rungsrad 250 zu transportieren und dem Ablösungs bereich zuzuführen, wobei das Band 260 von der Ver zögerungsrolle 282 abgehoben wird. Bei dieser Aus rückung werden weitere Normalkräfte auf die einge schobenen Blätter ausgeübt, wodurch eine Verlagerung des elastischen Reibungsteiles 281 auf der Rolle 282 an der Berührungsstelle mit dem untersten Blatt bewirkt wird. Dadurch und wegen der elastischen Reibung des Teiles 281 wirkt dieses nun auch auf die Vorderkante des untersten Blattes ein. Dadurch werden, für das vor genannte Beispiel von vier Blättern, nur die obersten drei Blätter weitergeschoben, wobei eine Scherung zwi schen dem dritten und vierten Blatt auftritt.
Während die drei Blätter weitergeschoben werden, wirkt das dritte Blatt in ähnlicher Weise auf die Reibungsrolle 281 ein, wodurch eine Scherung zwischen dem zweiten und dritten Blatt auftritt. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis nur noch das oberste Blatt mit dem Führungsband 260 und der Reibungsrolle 281 in Berührung steht. Wenn dieser Zustand erreicht ist, befindet sich das oberste Blatt in einem den Durchgang durch den Ab lösungsbereich ermöglichenden Zustand, es wird in den zwischen der Ablösungsantriebsrolle 213 und den Leer laufrollen 278 gebildeten Spalt geführt, wodurch eine positive Zugkraft auf dieses einzelne Bildblatt ausge übt wird und ein Vorschub zur Blatthemmungseinrich tung 326 erfolgt.
Für einen Umschlingungswinkel von etwa 25 zeigte es sich, dass eine Anzahl von zehn Blättern von jeweils 0,08 mm Stärke in den Ablösungsbereich eingeschoben werden kann, wobei eine vollständige und wirksame Trennung dieser Blätter voneinander erfolgt, ohne dass mehr als ein Blatt am Ausgang dieses Bereiches auf tritt. Durch eine stationäre Verzögerungsrolle 282 mit einer eine Reibung erzeugenden Oberfläche, die in Berührung mit einem Führungsband 260 steht und et was gegenüber der Rotationsachse der das Führungs band antreibenden Teile versetzt angeordnet ist, ist es also möglich, eine sehr wirksame und zuverlässige Trennung und Ablösung gestapelter Blätter voneinander zu erreichen.
Belichtungs-Umkehrtransport und Bildsammelanordnung Wie aus Fig. 1 hervorgeht, enthält die Reproduk tionsmaschine eine Führungseinrichtung 200, auf die die zu kopierenden Bilder bzw. Schriftstücke aufgelegt werden. Direkt unter dieser Einrichtung befindet sich eine Sammel- oder Stapelanordnung 175. Die Bilder werden von der Führungseinrichtung 200 zur Blitzbe lichtung auf ein Transportsystem gebracht und dann mit Richtungsumkehr zur Sammelanordnung geführt, wo sie für die Bedienungsperson wieder erreichbar sind. Der Transportweg der Bilder und die Art ihrer Führung gehen aus Fig. 2 hervor.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt zur Darstellung des Transportweges der Bilder von der Führungseinrichtung 200 zur Sammelanordnung 175. Die Führungseinrich tung 200 kann beliebig ausgebildet sein. Die auf sie aufgelegten Bilder werden mit einem Ablösungsfüh rungsband 260 auf die Führungsrolle 316 bewegt. An der Ausgangsstelle der Führungseinrichtung ist die Blatthemmeinrichtung 326 vorgesehen, die den Durch gang eines Bildes an der Führungsrolle 316 vorbei ge steuert unterbricht. Wird diese Sperrung beseitigt, so ist der Durchgang des Bildes an der Führungsrolle 316 vorbei möglich. Es wird dann unter eine elektrostatische Entladungseinrichtung geführt.
Die Entladungseinrichtung bewirkt ein elektrostati sches Ankleben des Bildblattes an dem Belichtungs transport 308 und insbesondere an dem nichtleitenden Transportband 302, mit dem das Bildblatt von der Führungsrolle 316 in die Belichtungszone gebracht wird, die zwischen dem Entladungskorotron 301 und einer Umkehreinrichtung 303 liegt, welche sich am anderen Ende des Belichtungstransportes befindet.
Das an der Oberfläche des Belichtungstransportes 302 anhaftende Bild wird dann in die Belichtungszone transportiert, wonach das Band gestopt und das Bild blatt mit den Belichtungslampen 420 blitzbelichtet wird.
Nach der Belichtung wird das Transportband wieder gestartet, und das Bildblatt gelangt zur Umkehrungs anordnung, an der ein übliches Korotron 304 zur Neu tralisierung der elektrostatischen Ladung dient, die zum Anhaften des Bildblattes an der Oberfläche des Be lichtungstransportbandes diente.
Das Bildblatt verlässt unter dem Einfluss der Um kehrungseinrichtung 303 den Umkehrbereich und wird nun von einem zweiten Tranportsystem 305, das mit einer Unterdruckleitung arbeitet, angesogen. Dieses Transportsystem dient zur Rückführung des Bildblattes in eine Lage am anderen Ende des Belichtungstrans portes, wo es in den Einflussbereich eines dritten Trans portsystems gebracht wird, welches das Bildblatt in die Sammelanordnung bringt.
In der Sammelanordnung 175 wird das Bildblatt aus dem Sammeltransport 306 übernommen, nachdem es durch Abstreiffinger 309 aus dem Unterdruckbereich des Sammeltransportes gebracht wurde. Wenn die Hin terkante des Bildblattes aus dem Unterdruckbereich ge- löst wird, liegt es mit der Bildfläche nach unten in dem Sammelfach 307. Dieses ist derart geneigt, dass die Bild blätter in Richtung zum Rücktransport zurückgleiten. Dadurch ergibt sich ein regelmässiger Bildblattstapel in dem Sammelfach. Sollen jedoch Bildblätter verschie dener Grösse lopiert werden, so wird eine Anlagevor richtung 310 verwendet, um zu verhindern, dass die Bildblätter bis zu dem der Vorderseite der Maschine abgewandten Ende des Sammelfaches rutschen.
Da durch bleiben die Bildblätter in einem regelmässigen Stapel an der Vorderseite des Sammelfaches und sind leicht zugänglich.
In Fig. 2 ist ferner ein Teil des Antriebsketten systems für den Belichtungs- und den Rücktransport sowie die Führungsrolle 316 und die Blatthemmeinrich tung 326 dargestellt. Ein Hauptantriebsrad 393 ist über eine Antriebskette mit Leerlaufrädern 394 und 395 so wie mit der Förderrolle 351 mechanisch verbunden, so dass eine kontinuierliche Kraftwirkung auf den Rück transport 305 ausgeübt wird. Die Führungsrolle 316 wird mit dem Zahnrad 319 angetrieben, welches über das Rad 397 mit einem nicht dargestellten Kettenzahn rad gekoppelt ist. Dieses ist auf derselben Achse wie das Kettenzahnrad montiert.
Im folgenden werden anhand der Fig. 7, 8, 9 und 10 der Belichtungs- und der Rücktransport 308 bzw. 305 sowie die Umkehrungseinrichtung 303, die Führungs rolle 516 und die Blatthemmeinrichtung 326 beschrie ben.
Ein endloses Belichtungstransportband 302 ist auf zwei Transportrollen 311 und 312 gelagert, die auf Achsen 313 gedreht werden und das Band 302 längs eines bestimmten Weges führen. Ein Teil dieses Weges verläuft direkt über die Öffnungen 315 der Unter druckleitungen 315. Diese Öffnungen befinden sich im Bereich der von dem Band durchlaufenden Belichtungs zone.
Das Belichtungstransportband 302 besteht aus einem nichtleitenden Stoff und hat eine sehr gut reflek tierende Oberfläche, deren Farbe weiss oder optisch neutral ist. In einer Lage mit gleichem Abstand zu den beiden Kanten des Bandes ist eine längliche Öffnung oder ein Schlitz 345 vorgesehen, dessen längere Seite parallel zur Bandkante verläuft. Der Zweck dieses Schlitzes wird im folgenden noch beschrieben.
An der Eintrittsstelle des Belichtungstransport systems ist zur Erzeugung einer Haftwirkung das Koro- tron 301 vorgesehen. Dieses ist an einem Halteteil 317 montiert, welches ferner ein an einem Zahnrad 319 be festigtes Kettenzahnrad 318 trägt. Mit dem Zahnrad 319 ist eine Achse 320 verbunden, die die auf das Kettenzahnrad 318 wirkende Kraft auf eine elektro magnetisch betätigte Kupplung 321 überträgt.
Diese Schrittschaltkupplung 321 überträgt die Lei stung selektiv von der Achse 320 über das Zahnrad 322 und das Leerlaufzahnrad 323 auf ein Zahnrad 324.
Das Leerlaufzahnrad 323 ist derart gelagert, dass die Achse 325 frei drehbar ist. Auch kann das Leer laufzahnrad aus einem geeigneten Stoff wie z. B. Nylon bestehen, so dass die Achse 325 in dem Zahnrad frei drehbar ist, ohne dieses anzutreiben.
Das Zahnrad 324 treibt eine Achse 327, die mit beiden Enden in den Seitenrahmenteilen 328 gelagert ist. Auf dieser Achse befinden sich Segmente 326, die mit Abstand zueinander angeordnet sind und als die Bildblatthemmeinrichtungen bezeichnet werden. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, zeigt ein Querschnitt eines die- ser Segmente eine unregelmässige Form, die in der in Fig. 10 dargestellten Lage eine Anschlagfläche 329 bil det, an die das jeweilige Bildblatt anstösst, wenn es zwi schen den Führungsrollen 316 und den Leerlaufrollen 330 vorgeschoben wird, die in den Zwischenräumen zwischen den Hemmeinrichtungen angeordnet sind. In der in Fig. 10 gezeigten Lage sind die Blatthemmein richtungen eingeschaltet.
Diese Stellung kann bei Ein schaltung eines Elektromagneten im Gehäuse<B>331</B> ge ändert werden, der die Schrittschaltkupplung 321 ein schaltet, wodurch die Hemmeinrichtungen aus ihrer sperrenden Lage herausgebracht werden. In dieser aus geschalteten Stellung kann ein Bildblatt frei zwischen den Führungsrollen und den Leerlaufrollen hindurch geführt werden und gelangt auf das Belichtungstrans portband 302. Die Leerlaufrollen 330 sind auf der Achse 327 zusammen mit den Segmenten der Blatt hemmeinrichtung montiert, wobei jedoch die Leerlauf rollen frei drehbar sind und zusammen mit den Füh rungsrollen einen Reibungsantrieb bilden.
Das Kettenzahnrad 318 überträgt auch Leistung über das Zahnrad 319 zu dem Zahnrad 332 für die Führungsrollen, welches hierzu auf der Achse 325 be festigt ist. Die Führungsrollen und die Achse 320 für die Blatthemmeinrichtungen drehen sich kontinuierlich beim Betrieb der Maschine durch die mit dem Haupt kettenzahnrad 393 (Fig. 2) übertragene Antriebslei stung.
Die Umkehreinrichtung 303 befindet sich an dem den Führungsrollen und den Blatthemmeinrichtungen entgegengesetzten Ende des Belichtungstransportes. Diese Einrichtung enthält drei reibungsgetriebene Rol len 333, die über das Belichtungstransportband ange trieben werden. Eine Rolle wird mit Feder 334 zur Spannung mehrerer schmaler Bänder 335 vorgespannt, die um die drei Umkehrungsrollen geführt sind und zu sammen mit dem Belichtungstransportband auf der Be förderungsrolle 311 liegen. Die vorgespannte Rolle 333 ist mit Vertiefungen versehen, so dass jedes der Um kehrungsbänder in diesen geführt wird. Die drei Um kehrungsrollen sind zwischen zwei Seitenplatten 336 drehbar gelagert, die wiederum an den Seitenrahmen teilen 328 befestigt sind.
Eine Lagerachse 337 ist auf den Seitenrahmenteilen 328 schwenkbar gelagert und verläuft durch die beiden Seitenplatten der Um kehrungseinrichtung. Durch ein Schwenken ist das In nere der Umkehrungseinrichtung leicht zugänglich, wenn ein Bildblatt fehlgeleitet wurde, oder wenn das Korotron 304 gewartet werden soll.
Auf der Bewegungslinie der Umkehrungsbänder und nahe dem Belichtungstransportband auf der Rolle 311 ist das zur Beseitigung der Haftwirkung dienende Koro- tron 304 angeordnet. Dieses Korotron ist auf einer Lagerschiene befestigt, die wiederum an den Seiten platten 336 montiert ist.
Das Belichtungstransportband steht während seiner Bewegung durch die Belichtungszone unter dem Ein fluss eines durch die mit Öffnungen versehene Unter druckleitung 315 erzeugten Vakuums. Hierzu dient ein nicht dargestellter Kompressor, der mit der Unterdruck leitung über eine geeignete Saugleitung 398 verbunden ist.
Auf der Innenseite der Unterdruckleitung befinden sich auf der Bewegungslinie des Belichtungstransport bandes zwei Paare Photozellen PC 1-PC2 und PC3-PC4. Jedes Paar Photozellen ist auf einer Platte 338 montiert, die mit einer Einstelleinrichtung 339 in ihrer Lage ge- halten wird. Diese Einstelleinrichtung enthält eine Ein stellschiene 340, die mit einem kleinen Gummiring 341 durch Reibung verschoben wird, der auf einer Gewinde stange 432 vorgesehen ist. Diese kann von der Aussen seite der Unterdruckleitung zur Bewegung der Photo zellen in jede geeignete Lage innerhalb eines vorbe stimmten Bereiches gedreht werden.
Unmittelbar über jedem Photozellenpaar befindet sich eine Öffnung 343 in der Unterdruckeinrichtung, so dass jedes Photozellen paar beleuchtet werden kann, wenn der Schlitz 345 im Belichtungstransportband sich über dieser Öffnung be findet. Die Einstelleinrichtungen 339 für diese Photo zellen sind stationär gegenüber der Vakuumeinrichtung und Öffnungen 343 mit einem Halteteil 344 gehalten, das an der Innenfläche des mit Öffnungen versehenen Teiles der Unterdruckeinrichtung befestigt ist.
Nahe dem Belichtungstransportband 302 bzw. im Bereich seiner Auflage auf der Transportrolle 311 ist in Bandmitte eine Photozelle PC9 angeordnet, die der Schlitzabtastung dient und die Reflexionen von dem weissen oder sehr gut reflektierenden Teil des Belich tungstransportbandes überwacht. Wird der Schlitz 345 im Belichtungstransportband an der Photozelle PC9 vorbeigeführt, so wertet diese einen Übergang von hell nach dunkel aus.
Die Funktionen der Photozellen PC1, PC2, PC3, PC4 und PC9 werden noch eingehender in Verbindung mit den Fig. 13 und 14 beschrieben.
In den Fig. 7 und 9 ist ein Hauptantriebsmotor MOT-2 für den Bildblattransport dargestellt, der am Seitenrahmen 328 montiert ist. Er treibt über ein Ge triebe 346 das Hauptkettenzahnrad 393, das in Ver bindung mit Fig. 2 bereits genannt wurde. Fig. 9 zeigt eine auf der Achse 313 der Beförderungsrolle 311 be festigte Lagereinrichtung 347, die eine freie Drehung der Beförderungsrolle beim Antrieb der Achse mit dem Kettenzahnrad 398 ermöglicht. Am anderen Ende die ser Achse 313 ist die Belichtungstransportbremsenan- ordnung 348 vorgesehen.
Die Fig. 7 und 9 zeigen ferner den Blatthemmungs schalter SW-7, der durch den auf der Achse 327 be festigten Nocken 399 betätigt wird. Der Nocken dreht sich mit den Blatthemmungseinrichtungen 326 und ver ursacht ein elektrisches Signal, das die jeweilige Stel lung der Hemmungseinrichtungen 326 bzw. ihrer An schlagflächen 329 angibt.
Anhand der Fig. 7, 9 und 10 wird nun der Rück transport beschrieben. Diese Transporteinrichtung 305 besteht aus einer Anzahl Bänder 350, die auf zwei Förderrollen 351 und 352 geführt sind. Die Rolle 351 wird mit einem nicht dargestellten Kettenzahnrad kon tinuierlich angetrieben, welches mit dem Hauptantriebs motor MOT-2 mechanisch verbunden ist.
In dem durch die Rücktransportbänder 350 gebil deten Raum befindet sich zwischen den Förderrollen 351 und 352 ein Unterdrucksystem 353, welches an dem starren Teil 354 montiert ist. Dieses trägt ferner die Enden der Achsen 355 der Förderrollen 351 und 352 in geeigneten Lagern. Das Unterdrucksystem 353 für den Rücktransport ist mit seiner Fläche dem Be lichtungstransport zugekehrt und hat eine Anzahl Öff nungen 356, die auf die Zwischenräume zwischen be nachbarten Rücktransportbändern 350 ausgerichtet sind und ein Anziehen des geförderten Bildblattes durch Saugwirkung hervorrufen.
Durch das Zusammenwirken des Rücktransportes und des Belichtungstransportes wird nach der Beseiti- gung der Haftwirkung in der Umkehrungseinrichtung ein kopiertes Bildblatt aus der Umkehrungseinrichtung herausgeführt und durch die Saugwirkung des Rück transportes angezogen, so dass es unter konstanter Transportbewegung an den Bändern 350 anhaftet. Die Transportrichtung des Bildblattes ist der Transport richtung in der Belichtungszone bzw. des Belichtungs transportes entgegengesetzt, und das Bildblatt bitt aus dem Rücktransport über eine Anzahl von Fingerele menten 357 aus.
Bei der Führung über die Fingerelemente 357 ge langt das Bildblatt in den Einflussbereich des Sammel transportes 306, der in Fig. 4 und 5 dargestellt ist.
Wie aus Fig. 4 und 5 hervorgeht, enthält der Sam meltransport eine Unterdruckeinrichtung 358 ähnlich derjenigen des Rücktransportes, die sich auf der Innen seite des Transportweges einer Anzahl Sammeltrans portbänder 359 befindet. An der Eingangsstelle zum Sammeltransport (Fig. 5) ist eine Förderrolle 360 an geordnet, die aus mehreren Einzelrollen besteht, wobei zwischen jeweils zwei Rollen ein Führungselement 361 vorgesehen ist. Diese Rollen sind auf der Achse 362 befestigt, die mit beiden Enden in den Seitenrahmen platten 220 der Sammeleinrichtung 175 gelagert ist. Die Förderrolle 360 wird durch Reibung über die sich bewegenden Sammeltransportbänder 359 angetrieben, so dass das aus der Rücktransporteinrichtung austre tende Bildblatt in den Einflussbereich der Unterdruck einrichtung des Sammeltransportes gelangt.
Die Öff nungen 368 der Unterdruckleitung des Sammeltrans portes sind auf die Zwischenräume zwischen den Trans portbändern 359 ausgerichtet, so dass ein Bildblatt in Reibungsberührung mit den Transportbändern angezo gen wird. Das an dem Sammeltransport anhaftende Bildblatt wird dann zur Vorderseite der Sammelanord- nung geführt. An einem Punkt auf der mit Öffnungen versehenen Oberfläche der Unterdruckeinrichtung 358 ist eine Reihe Abstreiffinger 309 vorgesehen, die jeweils zwischen benachbarten Transportbändern angeordnet sind. Zur Zusammenwirkung mit den Abstreiffingern dienen Schaumstoffrollen 363, die auf der Achse 364 angeordnet sind und durch Reibung bewegt werden. Diese Rollen sind auf der Achse 364 frei drehbar.
Mit der Achse 364 ist ferner eine Anlageeinrichtung 310 gekoppelt, die direkt auf einer Halteschiene 389 be festigt ist. Die Halteschiene ist an der Achse befestigt und ist in Schlitzen 365 der Seitenrahmenplatten 220 geführt. Die Einzelheiten dieser Anlageeinrichtung wer den im folgenden noch beschrieben.
Die Abstreiffinger 309 sind miteinander über Stan gen 366 verbunden, von denen eine vorsteht und an Blöcken 367 befestigt ist, die an der Achse 364 sitzen und sich zusammen mit dieser in den Schlitzen 365 be wegen. Die Abstreiffinger 309, die Schaumstoffrollen 363 sowie die Anlageeinrichtung 310 bewegen sich ge meinsam als eine Einheit in den Schlitzen 365 innerhalb der Seitenrahmenplatten 220. Die Lage dieser Einheit wird im folgenden noch beschrieben.
Erreicht das Bildblatt auf dem Sammeltransport die Abstreiffinger 309, so folgt es diesen und überwindet damit den Unterdruck, durch dessen Saugwirkung es an den Sammeltransportbändern gehalten wurde. Hierbei wirken auch die reibungsgetriebenen Schaumstoffrollen 363 mit. Auf diese Weise wird das Bildblatt durch die Abstreiffinger 309 von dem Sammeltransport abgelöst und fällt in das Sammelfach 307. Die Lage der Achse 364, der Abstreiffinger 309 und der Anlageeinrichtung 310 ist durch die Grösse der kopierten Bildblätter bestimmt.
Haben die Bildblätter eine maximale Abmessung gleich dem grössten Abstand der Anlageeinrichtung 310 zur Abschlussklappe 370, so werden die Abstreiffinger und die Anlageeinrichtung an das untere Ende des Schlitzes 365 in den Seitenrahmen platten 220 eingestellt. Auf diese Weise wird das Bild blatt von dem Sammeltransport abgelöst, sobald es auf diese Einrichtung geführt wird. Da das Bildblatt dann durch die Rücktransporteinrichtung in die Sammel- anordnung geführt wird, wird seine Vorderkante längs dem Sammelfach gegen die Abschlussklappe gedrückt. Wird die Hinterkante von dem Sammeltransport abge löst, so liegt das Bildblatt in seiner Gesamtheit im Sam- melfach, und die Hinterkante liegt an der Anlegein richtung an.
Bei kleineren Bildblättern wie z. B. Datenkarten werden die Abstreiffinger 309 und die Anlageeinrich tung 310 auf das andere Ende des Schlitzes 365 einge stellt. Dadurch wird das Bildblatt über die gesamte Länge des Sammeltransportes befördert, bevor es ab gelöst wird und in den Raum zwischen der Abschluss klappe 370 und der Anlageeinrichtung 310 fallen kann. Die Einstellung der Achse 364 und damit der Ab- streiffinger 309 sowie der Anlageeinrichtung 310 kann besser anhand der Fig. 9 beschrieben werden.
Fig. 4 zeigt ferner den Antrieb für die Förderrolle 349 des Sammeltransportes. Die Achse 390 ist mit einem Kettenzahnrad<B>391</B> versehen, das mechanisch mit dem Kettenzahnrad 392 gekoppelt ist. Auf der Achse des Kettenzahnzahnrades 392 ist ein Leerlauf zahnrad 228 gelagert, welches über die Antriebsketten 226 bewegt wird, wenn sich diese über das Leerlauf zahnrad 227, das Antriebszahnrad 229, welches einen üblichen Führungsmechanismus treibt, und das An triebszahnrad 225 bewegt, welches mit einem Getriebe 224 verbunden ist. Das Antriebszahnrad 225 wird durch den an der Seitenrahmenplatte 220 montierten Motor MOT-1 gedreht. Auf diese Weise arbeitet der Sammeltransport kontinuierlich bei Betrieb des Mo tors MOT-1.
In Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Sammelanord- nung gezeigt, wobei die Seitenrahmenplatte 220 sowie der darin vorgesehene Schlitz 365 dargestellt sind, in dem die aus der Anlageeinrichtung 310, der Achse 364 mit den Schaumstoffrollen 363 und den Abstreiffingern 309 bestehende Einheit geführt ist. Auf der Aussen seite der Seitenrahmenplatte 220 ist auf der Achse 364 ein Ritzel 371 befestigt, das auf dieser Achse frei dreh bar ist. Die Zähne des Ritzels 371 greifen in eine Zahn stange 372 ein, die an der Seitenrahmenplatte befestigt ist und parallel mit der Unterkante des Schlitzes 365 verläuft.
Das Ritzel kann längs der Zahnstange zwi schen den Grenzen des Schlitzes 365 bewegt werden, so dass die Abstreiffinger und die Anlageeinrichtung innerhalb dieser beiden Grenzlagen eingestellt werden können. Die Bewegung der Achse 364 und des Ritzels 371 wird durch eine Seilrollenanordnung ermöglicht, so dass die Bedienungsperson eine derartige Einstellung der Achse 364 in Abstimmung auf die Grösse der ein gegebenen Bildblätter vornehmen kann.
Diese Einstelleinrichtung enthält ein Drahtseil 373, welches von einer Befestigungsstelle 374 an der Achse 364 ausgeht und um zwei Leerlaufrollen 375 geführt ist, die an der Seitenrahmenplatte 220 gelagert sind. Ferner ist das Seil über eine dritte Leerlaufrolle 377 auf Lagerflansch 378 geführt, an dem das andere Ende des Drahtseils befestigt ist. Der Flansch ist mit einer Öse 379 versehen, die seine Bewegung längs der Schiene 380 ermöglicht. Diese Schiene ist mit Abstand zur Seitenrahmenplatte 220 an dieser befestigt. Eine zweite Schiene 381 ist gleichfalls an der Seitenrahmenplatte befestigt und mit einer anderen Öse 382 verbunden, die gleichfalls im Flanschteil 378 vorgesehen ist. Für die Bedienungsperson ist ein Hebel 396 vorgesehen, mit dem das Flanschteil 378 längs der Schienen 380 und 381 bewegt werden kann.
Das Flanschteil 378 trägt ferner eine weitere Leerlaufrolle 383, um die ein zwei tes Drahtseil 384 geführt ist. Das Ende dieses Seils ist mit dem Flanschteil verbunden. Es ist ferner um die Leerlaufrollen 385 geführt und mit seinem anderen Ende an dem einen Ende einer Feder 376 befestigt. Das andere Ende dieser Feder ist mit dem Befestigungs punkt 374 an der Achse 364 verbunden.
Mit dieser Seilrollenanordnung kann die Bedie nungsperson zur Führung grosser Bildblätter den Hebel 396 in der in Fig. 6 gezeigten Darstellung nach rechts bewegen, wodurch das Ritzel 371 längs der Zahnstange 372 an das untere Ende des Schlitzes 365 in der Seiten rahmenplatte 220 befördert wird. Dies erlaubt ein sau beres Schichten der Bildblätter in dem Sammelfach, wobei die Vorderkante des Stapels nahe der Abschluss klappe liegt und leicht zugänglich ist. Durch Maschinen- vibration oder Schwerkraft werden die Bildblätter nicht aus ihrer Lage gebracht und können nicht in die Ma schine hinein in eine Lage rutschen, in der sie schwer zugänglich sind.
Dies wird durch die Anlageeinrichtung 310 verhindert.
Die Anlageeinrichtung ist genauer in Fig. 11 dar gestellt, die eine Teilansicht von der Aussenseite der Sammelanordnung bei geöffneter Abschlussklappe 370 zeigt. Die Schaumstoffrollen 363 sind mit Abstand zu einander auf der Achse 364 vorgesehen, und die Ab- streiffinger 309 liegen zwischen den Transportbändern 359. Die Anlageeinrichtung 310 enthält einen Behälter 386, dessen Bodenfläche geneigt ist, so dass er auf dem Sammelfach 307 gleiten kann.
Der Querschnitt dieses Behälters ist in Fig. 5 gezeigt, wobei eine Kante 387 zu erkennen ist, die an der Rückwand des Behälters her vorsteht und sein Kippen im Gegenuhrzeigersinn ver hindert. Der Behälter 386 enthält eine zusammengelegte Gliederkette 388, deren beide Enden an dem Halteteil 389 befestigt sind, das mit der Achse 364 verbunden ist. Die Anlageeinrichtung bildet eine hemmende Fläche für eine Schicht Bildblätter in dem Sammelfach, wobei jede Schichthöhe möglich ist und die Lage innerhalb des Sammelfaches eingestellt wird. Für grössere Bildblätter wird die . Anlageeinrichtung zum unteren Ende des Schlitzes 365 gerückt, wobei die Kette 388 sich im Be hälter faltet und ihre Länge oberhalb der Oberkante des Behälters verringert.
Bei kleineren Bildblättern wird die Anlageeinrichtung zum oberen Ende des Schlitzes 365 hingerückt, wobei die gefaltete Kette aus dem Behälter herausgezogen wird. Sie wird verlängert und ermöglicht, dass der Behälter im Auflageteil des Sammelfaches ver bleiben kann, während die über dem Behälter liegenden Bildblätter durch die Kette gehalten werden. Die Kette kann eine Schleife bilden oder aus zwei Stücken beste hen, die in den Behälter 386 hineinhängen. Vorzugs weise wird eine Gelenkkette verwendet, da diese gegen über seitlicher Bewegung oder Verbiegung parallel zu den Gelenken widerstandsfähig ist.
Dadurch ist eine Bewegung der Achse 364 zur Bewegung des Behälters ohne Umkippen oder zu starke Verbiegung der Kette möglich. In der Sammelanordnung 300 ist eine Bild blattausgabephotozelle PC11 vorgesehen, die zwischen dem Rücktransport 305 und dem Eintrittspunkt zum Sammeltransport 306 angeordnet ist. Diese Photozelle empfängt das Licht der Lichtquelle L11, welches bei Abgabe eines Bildblattes vom Rücktransport bzw. Ein tritt des Bildblattes in den Sammeltransport unterbro chen wird. Durch die Photozelle PC11 werden die in die Sammelanordnung 300 eintretenden Bildblätter fest gestellt, was als Kriterium für Fehlererkennungsschal tungen verwendet wird.
<I>Optisches Belichtungssystem</I> Ein dem Belichtungstransportsystem 300 mit der Zuführungseinrichtung 200 zugeführtes zu kopierendes Bildblatt wird an eine Belichtungsstelle gebracht, wo es mit Photozellen PC3, PC4 oder PC1, PC2 festgestellt wird. Wie aus den elektrischen Schaltungen der Fig. 13 und 14 hervorgeht, sind die Photozellen PC3 und PC4 beim Betrieb Rückführung mit der zur Steuerung der Bildregistrierung dienenden Schaltung elektrisch ver bunden. Arbeitet die Maschine im Betrieb Kopieren , so sind die Photozellen PC1 und PC2 mit dieser Schal tung verbunden.
Die Belichtungseinheiten 420 sind an Armen 419 (Fig. 2) und mit diesen an dem Lagerteil 86 für die opti schen Einrichtungen befestigt. Sie beleuchten ein auf dem Belichtungstransportband 300 befindliches Bild blatt. Hierzu enthalten sie eine Lampe 421, die an eine Stromversorgung anschaltbar ist und einen kurzen, star ken Lichtblitz liefert. Eine derartige Lampe wird von der Firma PEK LABS, INC., Sunnyvale, Kalifornien, hergestellt und liefert einen Lichtblitz von 100 Mikro sekunden Dauer, der zur Entladung der Bildplatte 10 ausreicht. Die Lampen 421 sind in den Belichtungsein heiten 420 nahe den Reflektoren 422 angeordnet, deren Form eine gleichmässige Lichtverteilung auf der Bild oberfläche gestattet.
Nahe dem Endpunkt des optischen Weges befindet sich eine Belichtungsmaske 480 (Fig. 3), die an dem vertikalen Halteteil 85 und an dem Halteteil 86 für die optischen Teile mit Armen 479 befestigt ist. Die Be lichtungsmaske umfasst eine Grundplatte 488, in der eine Öffnung vorgesehen ist, die in der von einem Bild blatt auf dem Belichtungstransportsystem 300 ausgehen den optischen Achse angeordnet ist. Die Maske 480 befindet sich nahe und parallel zur Bandoberfläche und wird mit den Armen 479 an dem Endpunkt 2 der opti schen Achse gehalten. Die effektive Grösse der Öffnung und damit die effektive Grösse des Bereiches des xero graphischen Bandes, der mit dem optischen Belichtungs system 400 ausgeleuchtet werden kann, wird mit einer undurchsichtigen Maske 481 eingestellt, die auf eine fe dernd gespannte Rolle 482 aufgewickelt ist.
Diese Rolle ist in einem Lagerteil 489 drehbar gelagert, welches an der Grundplatte 488 befestigt ist. Die Maske 481 ist zur Erhöhung oder Verringerung des Bildbereiches auf dem xerographischen Band mit einer Seilrollenanord nung 486 bzw. 484 beweglich, wozu eine mit der Rolle 482 verbundene Kurbel 483 betätigt wird. Die Rollen 484 sind an der Grundplatte 488 montiert und die Seile 486 sind an der Rolle 482 befestigt und laufen von die ser um die Einzelrollen und sind mit ihrem anderen Ende an der Vorderkante der Maske 481 befestigt. An der Vorderkante der undurchsichtigen Maske 481 befindet sich eine Photozelle PC6 und eine Maske 487. Die Photozelle PC6 steht mit der Photozelle PC5 in Wechselwirkung, die an der Grundplatte 488 befestigt ist.
Auf diese Weise wird ein System zur Erkennung der Bandnaht gebildet. Da die beschriebene Ausfüh rungsform der automatischen xerographischen Repro duktionsmaschine mit einem xerographischen Band 10 arbeitet, dessen Enden als Naht zusammengefügt sind, so dass sich ein endloses Band ergibt, soll kein Bild zu dem Zeitpunkt erzeugt werden, wenn die Naht 9 durch den Endpunkt der optischen Achse läuft. Hierzu befin det sich ein lichtabsorbierender Stoff, beispielsweise ein nichtreflektierendes Band 8, auf der Bandoberfläche in Abstand zum Bildbereich und wird mit dem Band an den Photozellen PC5 und PC6 vorbeibeibewegt. Die Photozellen verhindern eine Betätigung der Beleuch tungseinrichtungen 420 während des Durchganges der Naht 9 durch den Bildbereich.
Die Marke 427 ist an der Vorderkante 481 befestigt und besteht aus einem un durchsichtigen Stoff, der in den optischen Bereich nahe dem Endpunkt 2 der optischen Achse hineinragt, jedoch mit Abstand zu dem auf dem xerographischen Band erzeugten Bild. Die Marke 487 erzeugt ein latentes elektrostatisches Bild in zeitlicher Übereinstimmung mit dem latenten elektrostatischen Bild des zu kopierenden Bildes oder Schriftstückes. Dieses zusätzliche Bild wird gleichfalls entwickelt und dient als Zeitmarke für die Photozelle PC10 zur Steuerung der Schalteinrichtung 740 zur richtigen Ausrichtung der Karten.
Zwei Optiken 450 und 451 sind an der Halterung 86 für die optischen Teile befestigt und können zur optischen Vervielfältigung oder Verkleinerung eines auf dem Belichtungstransport 300 vorgesehenen Bildes bzw. Schriftstückes in den optischen Weg eingeschwenkt wer den. In Fig. 3 sind beide Optiken in ihrer Lage zur Bil dung eines verkleinerten Abbildes eines Schriftstückes auf dem xerographischen Band 10 dargestellt, während in Fig.5 die Einstelleinrichtung zur Einstellung der Optik 451 in den optischen Weg und der Optik 450 aus dem optischen Weg dargestellt ist, wodurch eine Kopie eines auf dem Belichtungstransport 300 vorge sehenen Bildes oder Schriftstückes erreicht wird. Die Optiken 450 und 451 sind an Achsen 452 und 453 be festigt.
Diese sind durch die Haltevorrichtung 86 ge führt und jeweils mit einer Rolle 454 bzw. 457 befestigt. Ein Drahtseil 460, dessen Enden an einer Feder 461 be festigt sind, ist um die Rollen 454 und 455 sowie eine Antriebsrolle 470 geführt, die durch einen Motor MOT-3 gedreht wird. Diese wird durch die Schalter RLS1 und DLS1 zur Steuerung der Bewegung der Opti ken 450 und 451 eingeschaltet.
Wie aus der elektrischen Schaltung gemäss Fig. 13 hervorgeht und noch eingehen der erklärt wird, wird die Maschine in den Betrieb Verkleinerung geschaltet und der Motor MOT-3 so lange betrieben, bis der Arm 457 an den Anschlag 459 gelangt und gegen diesen mit der Feder 461 gedrückt wird, die durch den Motor MOT-3 gespannt wird. Die ser ist eingeschaltet, bis der Arm des Schalters RLS1 in eine Vertiefung der Rolle 470 gelangt. Während dieses Betriebes wird die Optik 450 von ihrem Anschlag 458 aus dem optischen Weg herausbewegt, sie steht zu einer ähnlichen Betätigung bereit, wenn die Maschine in den Betrieb Kopieren geschaltet wird.
Die Steuerung des Motors MOT-3 erfolgt durch einen Schalter DLS1 ähn lich dem Schalter RLS1. <I>Antriebssystem</I> Wie aus Fig. 12 hervorgeht, wird den verschiedenen Komponenten der Maschine die Antriebsleistung mit einer Anzahl Motore MOT-1, MOT-2, MOT-3, MOT-4 und MOT-5 zugeführt. Der Motor MOT-1 ist der Hauptantrieb für die Bildblattführungs- und Ablösungs einrichtung 200 und den Bildblattsammeltransport 306 mit einem flexiblen Antriebsband 226.
Dieses läuft über ein Antriebszahnrad, das auf der Antriebsachse des Motors MOT-1 vorgesehen ist, ferner über Leerlauf zahnräder 227 und 288 sowie eine elektromagnetisch betätigte Kupplungs- und Bremsenanordnung 230 zum Antrieb der Hauptachse 256 der Führungs- und Ab lösungseinrichtung, die in bereits beschriebener Weise intermittierend betätigt wird. Ein zweiter flexibler An trieb 226a läuft über das Zahnrad 392, das zur gemein samen Drehung an dem Zahnrad 227 befestigt ist, wo- wie über das Antriebszahnrad 391 auf der Achse 390 des Sammeltransportes 306, so dass dieser kontinuier lich zum Vorschub eines Bildblattes zur Abstreifvor- richtung 309 angetrieben wird.
Der MOT-2 ist der Hauptantrieb für den Belich- tungs-Rückkehrtransport 300 mittels der flexiblen An triebsteile 98 und 99, die über eine Anzahl von Zahn rädern zur zeitlichen Steuerung sowie zum Antrieb ge führt sind. Das Antriebsteil 98 läuft über ein Zahnrad 393, das mit der Antriebsachse des Motors MOT-2 ver bunden ist, ferner über ein Zahnrad 394, ein Antriebs rad der Achse 351, ein Antriebszahnrad 397 zum An trieb des Belichtungstransportes 308 über das Zahnrad 394 und einen Kupplungsmechanismus in beschriebener Weise, wobei auch der Umkehrtransport 303 über einen Reibantrieb bewegt wird und ein Antrieb des Rück transportes 305 über ein Zahnrad auf der Achse 351 erfolgt.
Ein zweites flexibles Antriebsband 99 läuft über die Antriebsräder 398 und 398a, die mit der Kupp lungseinrichtung zum Antrieb des Belichtungstranspor tes 308 gekoppelt sind, und zwar während eines Teiles der Bildblattausrichtung, wie sie für den Belichtungs und Rücktransport beschrieben wurde.
Der Antrieb für die beweglichen Optiken 450 und 451 in und aus dem Bereich der optischen Achse heraus erfolgt durch den Motor MOT-3. Die Optiken sind auf Achsen 452 und 453 gehalten und werden mit einem Drahtseil 460 gedreht, das über die Rollen 452 und 455 geführt ist. Das Drahtseil ist auf dem Antriebsrad 470 geführt, welches auf der Antriebsachse des Motors MOT-3 vorgesehen ist. Es läuft über die Rollen 454 und 455 in zueinander umgekehrter Richtung, so dass eine Drehung des Zahnrades 470 im Uhrzeigersinn eine entsprechende Bewegung der Achse 453 sowie eine Be wegung der Achse 452 im Gegenuhrzeigersinn bewirkt. Wird also der Motor MOT-3 in einer Richtung betrie ben, so wird die Achse 453 in derselben Richtung, die Achse 452 in der Gegenrichtung gedreht.
Dadurch kann eine der Optiken in den Bereich der optischen Achse, gleichzeitig aber die andere Optik aus diesem Bereich heraus bewegt werden.
Der Antrieb für das xerographische Band 10, die Kartenzuführung 500 und die Fördereinheit 700 erfolgt durch den Motor MOT-4. Ein Antriebszahnrad auf der Antriebsachse des Motors MOT-4 ist mit dem Zahnrad 96 gekoppelt, welches auf einem Vorsprung der An triebsachse 714 für den Ausrichtungsförderer befestigt ist. Die Kopplung erfolgt mit einem flexiblen Band 95 zum Antrieb des Förderers 710. Ein weiteres Zahnrad 97 ist auf der Achse 714 vorgesehen und mit der An- triebsrolle 721 des Fixiertransportes 720 über ein fle xibles Antriebsband 91 gekoppelt. Der Übertragungs förderer 780 wird mit einem Zahnrad 784 angetrieben, das auf der Achse 783 durch ein Zahnrad getrieben wird, das sich auf der Achse 714 des Ausrichtungsför derers befindet.
Das xerographische Band 10 wird auf der Lagereinheit 100 durch den Motor MOT-4 mit einem Zahnrad angetrieben, das auf der Achse 104 sitzt und mechanisch mit einem flexiblen Antriebsband 94 gekoppelt ist, welches durch das Zahnrad 90 auf einem Vorsprung der Achse 714 bewegt wird. Das fle xible Antriebsband 94 treibt das Zahnrad 89, mit dem ein Zahnrad 93 zur Bewegung des Reibungsrades 503 der Kartenführung 500 gekoppelt ist. Das Zahnrad 93 dreht die Achse 520, die über die in Fig. 12 dargestellte und bereits beschriebene Zahnradübersetzung die Füh rungseinrichtung 503 und über ein flexibles Band 92, das mit der Rolle 581 gekoppelt ist, den Sammel- förderer 509 antreibt.
Ferner wird ein auf der Sammel- förderrolle 580 befestigtes Zahnrad hierdurch bewegt. Durch den Betrieb des Sammelförderers 509 wird der Rückförderer 730 über ein an der Rolle 580 des Sam- melförderers befestigtes Zahnrad angetrieben, welches mit einem auf der Achse 733 des Rückförderers befe stigten Zahnrad mechanisch gekoppelt ist.
Der Motor MOT-5, das letzte Antriebsaggregat ist mit einer Taumelscheibe 36 und einem auf der An triebsachse befestigten Zahnrad 36a versehen, so dass die Entwicklungseinrichtung 33 und die Tonernachfüll einrichtung 35 getrieben werden. Das Zahnrad 36a ist mit einem auf der Achse 88 befestigten Zahnrad mecha nisch gekoppelt, welches die Förderbecher 34 innerhalb der Entwicklungseinrichtung bewegt. Die Taumel scheibe 36 berührt eine unter Federspannung stehende Gleiteinheit 87 zur Nachfüllung von Tonerpulver in die Entwicklungseinrichtung.
<I>Betrieb der Maschine</I> Im folgenden wird die allgemeine Betriebsweise der xerographischen Verkleinerungs- und Vervielfältigungs maschine anhand der Fig. 13 und 14 beschrieben, in denen die Steuerschaltung der Maschine dargestellt ist.
Die Bedienungsperson wählt eine bestimmte Be triebsart, entweder Verkleinern oder Vervielfältigen, durch Betätigung der Taste PB5 oder PB6. Dann wird die gewünschte Anzahl Kopien für jedes eingegebene Bild ausgewählt, indem die Knöpfe K1 und K2 bis zur Anzeige der jeweiligen Einer und Zehner in den Fen stern W3 und W4 gedreht werden.
Zum Zwecke der Beschreibung eines Betriebszyklus sei angenommen, dass eine bestimmte Menge verklei nerter Kopien von Originalbildern auf Karten herge stellt werden sollen, d. h. es wird der Verkleinerungs betrieb eingestellt.
In diesem Falle wird lediglich die Taste PB5 Ver kleinern betätigt, mit der die in Fig. 13 dargestellten Druckknopfschalter RSW1, RSW2 und RSW3 betätigt werden. Der Schalter RSW1 schaltet den Strom der Wechselstromquelle PS7 auf einen Transformator TF8. Der von diesem erzeugte Sekundärstrom verläuft über den Ruhekontakt CR10 und über einen als Sicherheits schalter dienenden Ruhekontakt SW12.
Dieser Sicherheitsschalter wird auch durch die Aus schaltetaste PB9 auf dem Bedienungsfeld betätigt.
Der Sicherheitsschalter ist unter Zwischenschaltung einer Anzahl mechanischer Gehäuseschalter INT11 und eines Ruhekontaktes des Relais CR4 sowie des ge- schlossenen Schalters RSW2 mit dem Elektromagneten SOLI verbunden. Unmittelbar bei Niederdrücken der Verkleinerungstaste PB5 wird also der Elektromagnet SOLI eingeschaltet und ändert die Ausgangslage der anderen von ihm beeinflussten Kontakte.
Der Einfachheit halber sind die von einem Elektro magneten gesteuerten Relaiskontakte mit einem dem Bezugszeichen des Elektromagneten entsprechenden Be zugszeichen versehen. Werden durch einen Elektro magneten mehrere Kontakte betätigt, so folgen auf die ses Bezugszeichen entsprechende Ordnungszahlen. Alle mit einer gestrichelten Querlinie dargestellten Kontakte werden durch einen Elektromagneten betätigt.
Die Einschaltung des Elektromagneten SOLI be wirkt ein Schliessen der Kontakte CR1-1 und CR1-2, so dass der Wechselstromkreis zur Primärwicklung des Transformators TF8 und der Stromkreis für den Ruhe kontakt CR3-1 sowie den Magneten SOL10 beibehal ten wird. Der Elektromagnet SOL10 ist zeitverzögert, so dass er nach Beginn des Stromflusses für eine vor bestimmte Zeit im Ruhezustand verbleibt. Ferner wird der Kontakt CR1-3 geschlossen und schaltet den Elek tromagneten SOL1 in den Sekundärstromkreis des Transformators ein.
Der andere Anschluss des Elektromagneten SOL10 ist mit der Klemme ACN verbunden, dem neutralen Pol der Wechselstromquelle PS7.
Der Kontakt CR1-2 schaltet die Wechselstrom quelle auf ein Stromversorgungsteil PS12 für geringe Leistung. Dieses erzeugt die für die noch zu beschrei benden verschiedenen logischen Schaltungen sowie für die Photozellen, Zählindikatoren usw. erforderliche Spannung. Ist eine in den folgenden Figuren darge stellte Klemme mit einem Minuszeichen versehen, so bedeutet dies, dass sie mit diesem Stromversorgungsteil <B>PS 1</B>2 verbunden ist.
Der Kontakt CR1-2 schaltet ferner die Wechsel stromquelle auf den Kopieschalter sowie die ihm zuge ordneten Elemente, die im folgenden noch eingehender beschrieben werden.
Eine Rückstellschaltung RC2 ist mit dem Strom versorgungsteil PS12 verbunden und wird betätigt, wenn die Betriebsspannung nach Einschaltung des Elektro magneten SOL1 erreicht wird. Die Rückstellschaltung erzeugt einen Rückstellimpuls an der Ausgangsklemme T1. Dieser Impuls dient zur Rückstellung oder zum Setzen einiger Flip-Flop-Schaltungen der logischen Schaltung. Der Kontakt CR1-2 schaltet ferner die Wechselstromquelle auf den Umschaltkontakt CR5-1, der in seiner Ruhelage dargestellt ist. Dieser schaltet den Motor MOT-3 ein, der die Vervielfältigungs- oder Verkleinerungsoptik in ihre dem jeweiligen Betrieb entsprechende Lage bringt.
In dem zu beschreibenden Beispiel wurde der Ver kleinerungsbetrieb gewählt, das bedeutet, dass die Ver kleinerungsoptik in ihre anhand von Fig. 3 beschriebene Lage gebracht werden muss. Es sei bemerkt, dass diese Optik sich durch entsprechende Einstellung des vorheri gen Betriebes bereits in der richtigen Lage befinden kann. In diesem Falle befindet sich der Schalter RLS1, der mit dem Kontakt CR5-1 in Reihe geschaltet ist, im geöffneten Zustand, d. h. er liegt am Punkt T2. Zum Zwecke der Erläuterung sei jedoch angenommen, dass die Vervielfältigungsoptik bei Auswahl des Verkleine rungsbetriebes in Funktionslage ist. Daher befindet sich der Schalter RLS1 in der in Fig. 13 dargestellten Lage. Der Vervielfältigungs-Begrenzungsschalter DLS1 ist dann geöffnet, d. h. er liegt am Punkt T4.
Dadurch ist die Wechselstromquelle PS7 über den Kontakt CR5-1 mit dem Motor MOT-3 für den Optikantrieb verbun den. Dadurch wird der Motor eingeschaltet und bewegt die Verkleinerungsoptik in ihre Betriebslage, so dass ein Anschlag am Antriebsmechanismus der Optik den Begrenzungsschalter RLS1 betätigt, so dass er in seine Lage T2 gelangt. Dadurch wird der Motor MOT-3 aus geschaltet und setzt die Verkleinerungsoptik still, denn diese befindet sich jetzt in ihrer richtigen Lage, während gleichzeitig der Elektromagnet S017 eingeschaltet wird und seinen Ruhekontakt CR7 öffnet. Dadurch wird ein die Betriebslage der Optik anzeigendes Signal an eine logische Schaltung gegeben, die noch eingehender be schrieben wird.
In der Betriebsart Verkleinern bleibt der Elektro magnet SOL5 ausgeschaltet, wodurch der Kontakt CR5-2 in der dargestellten Lage verbleibt. Dadurch liegt eine Bezugsspanne, beispielsweise Erdpotential, an dem einen Pol der Anzeigelampe LMP15 und an zwei Photozellen PC3 und PC4. Deren Funktion wird im folgenden noch beschrieben. Die Lampe LMP15 dient zur Beleuchtung der Verkleinerungstaste PB5 bzw. zur Anzeige des eingestellten Verkleinerungsbetriebes.
Die Photozellen PC3 und PC4, die auch als Ver- langsamungs- und Stoppphotozelle bezeichnet sind, sind mit den ODER-Gattern G2 und G4 verbunden. Deren Ausgänge liegen an den Ausgangsklemmen T6 und T8.
Der Betriebszustand der Maschine an diesem Punkt des Betriebszyklus wird als Drucken stop bezeichnet. Dieser Zustand wird durch die Beleuchtung der Druck taste PB10 des Bedienungsfeldes gekennzeichnet. Diese Beleuchtung erfolgt mit der Lampe LMP2, die über den Ruhekontakt CR3-2 des Elektromagneten SOL3 eingeschaltet ist. Dieser befindet sich im ausgeschalteten Zustand.
Im vorstehend beschriebenen Anfangszustand der Maschine befindet sich die Flip-Flop-Schaltung FF1 im rückgestellten Zustand, da von der Eingangsklemme T1 her ein Rückstellsignal anliegt. Dieser Zustand bleibt so lange erhalten, wie ein Setzsignal am Setzeingang die ser Flip-Flop-Schaltung fehlt. Dieser Eingang ist direkt mit der Eingangsklemme T10 verbunden.
In der Schaltung gemäss Fig. 13 entspricht dieser Eingangsklemme T10 die entsprechend bezeichnete, mit dem Drucken -Schalter PSW1 verbundene Klemme. Dieser Schalter ist zum Ruhezustand geöffnet und wird durch die Drucktaste PB12 auf dem Bedienungsfeld der Maschine betätigt.
An dieser Stelle des Betriebszyklus wurde der Druk- ken -Schalter noch nicht betätigt, und daher verbleibt die Maschine in ihrem Drucken stop -Zustand, der durch die Lampe LMP2 angezeigt wird.
Die Bedienungsperson gibt nun eine Anzahl Bilder in die anhand der Fig. 4 bis 6 beschriebene Bildfüh rungseinrichtung ein. Ferner wird ein Kartenvorrat in die Kartenführung eingegeben.
Befinden sich die Bilder bzw. die Karten in ihren je weiligen Führungen, so betätigt die Bedienungsperson den Schalter Drucken mit der Taste PB 12, so dass der Verkleinerungs- und Druckzyklus der Maschine be ginnt.
Wie bereits anhand von Fig. 13 beschrieben wurde, ist der verzögerte Elektromagnet SOLID bei Einschal- tung des Elektromagneten SOLI mit der Wechsel stromquelle PS7 verbunden worden. Dies erfolgt über den Ruhekontakt CR3-1. Dieser Kontakt wird durch Elektromagneten SOL3 betätigt, der im Zustand Drucken stop ausgeschaltet bleibt, so dass der Kon takt CR3-1 geschlossen bleibt. Bei Einschaltung des Magneten SOL1 wird die Verzögerungszeit des ver zögerten Elektromagneten SOL10 gestartet.
In diesem Zeitraum kann die Bedienungsperson die Bilder und den Kartenvorrat in ihre jeweilige Führung eingeben und die Taste PB12 Drucken betätigen. Erfolgt dies während der Verzögerungszeit falsch, so wird die gesamte Ma schine nach Ablauf der Verzögerungszeit ausgeschaltet.
Bei Betätigung der Taste Drucken wird ein ent sprechendes Signal an der Eingangsklemme T10 emp fangen, welches die Flip-Flop-Schaltung FF1 zur Ein schaltung des Elektromagneten SOL3 setzt. Dadurch wird der Kontakt CR3-1 in Fig. 13 geöffnet. Ferner wird die Lampe LMP2 ausgeschaltet und statt dessen eine Spannung an die Lampe LMP3 angeschaltet, die zur Beleuchtung der Drucktaste PB12 dient. Da der Kontakt CR3-1 in Fig. 13 nun geöffnet ist, ist der zeit verzögerte Elektromagnet SOL10 ausgeschaltet.
Es sei bemerkt, dass die Verzögerungszeit anläuft, wenn die Maschine in den Zustand Drucken stop ge bracht wird, da dann der Kontakt CR3-1 geschlossen wird. Dies erfolgt selbstverständlich nur dann, wenn die Wechselstromquelle an dem Kontakt CR3-1 liegt.
Die Flip-Flop-Schaltung FF2 befindet sich anfangs im rückgestellten Zustand, wodurch die UND-Gatter G6 und G8 gesperrt und die Elektromagneten SOL2 und SOL6 ausgeschaltet sind. Der Elektromagnet SOL2 steuert den Hauptleistungsschalter CR2, während der Elektromagnet SOL6 den Kontakt CR6 für den Motor der Entwicklungseinrichtung steuert. Beide Kontakte sind Arbeitskontakte. Mit ihnen wird die Wechsel stromquelle PS7, die der in Fig. 13 dargestellten ent spricht, an die verschiedenen Einheiten und Baugruppen der Maschine, die mit Wechselstrom gespeist werden müssen, angeschaltet. Beispielsweise gehören dazu die Fixierungseinrichtung und die Belichtungsspeisung, die verschiedenen Kompressionsmotore, die -e Speisung für die Korotrons und der Hauptantriebsmotor.
Daher er zeugt die Betätigung der Taste PB12 für Drucken ein Setzsignal an der Eingangsklemme T10, wodurch ausser der Flip-Flop-Schaltung FF1 auch die Flip-Flop- Schaltung FF2 gesetzt wird und die UND-Gatter G6 und G8 geöffnet werden. Die zweiten Eingänge dieser UND-Gatter G6 und G8 sind mit den Ausgängen zweier Verzögerungsschaltungen DC2 und DC4 verbunden, die eine Verzögerungszeit von 20 bzw. 50 Sekunden erzeu gen.
Die Verzögerungsschaltungen sind in bekannter Weise aufgebaut und arbeiten derart, dass sie nur eine positive Spannungsschwelle verzögern, wenn diese durch eine Änderung des Spannungspegels von einem Wert zu einem positiveren Wert auftritt.
Die Verzögerungsschaltungen sind mit dem Aus gang des NOR-Gatters G10 verbunden, welches über die Eingangsklemme T10 und einen Eingangsinverter sowie an seinem zweiten Eingang mit dem Ausgangs signal des UND-Gatters G12 angesteuert wird. Das Ausgangsgatter G12 wird noch eingehender beschrie ben.
An diesem Punkt des Betriebszyklus der Maschine ist es lediglich erforderlich, dass das NOR-Gatter G10 und die Verzögerungsschaltungen DC2 und DC4 das Signal Drucken über die Eingangsinverter zur An steuerung der UND-Gatter G6 und G8 freigeben, wo durch die Elektromagnete SOL2 und SOL6 eingeschal tet werden.
Das Signal geringen Pegels am Ausgang der Ver zögerungsschaltung DC4 sperrt das UND-Gatter G14. Dadurch bleibt der Elektromagnet SOL4 in seiner an fangs ausgeschalteten Lage, wodurch der Kontakt CR4 in seiner geschlossenen Lage bleibt. Der Magnet SOL4 schaltet die Wechselstromquelle ab.
Wird dieser Elektromagnet eingeschaltet, so wird der Kontakt CR4 geöffnet, wodurch der Elektromagnet SOL1 ausgeschaltet wird, der die Stromeinschaltung für die gesamte Maschine steuert.
Im folgenden wird die in Fig. 14 dargestellte lo gische Schaltung beschrieben, die als Steuerschaltung für die Bildblattführung und den Bildblatttransport ar beitet.
Die Bildführungsbremse wird durch ein Signal ho hen Pegels an der Ausgangsklemme T12 betätigt. Dieser Pegel ist direkt durch die Zustände an den drei Ein gängen des ODER-Gatters G16 bestimmt.
Einer dieser Zustände ist der Zustand Drucken oder Drucken stop -Zustand der Maschine, der in der Schaltung gemäss Fig. 14 über die Eingangsklemme T16 und damit direkt am einen Eingang des ODER-Gatters G16 angezeigt wird. Im Zustand Drucken stop hat das an dieser Eingangsklemme T16 anstehende Signal einen hohen Pegel, während dieser im Zustand Druk- ken gering ist. Diese Eingangsklemme entspricht der Ausgangsklemme T16.
Ein zweites Eingangssignal für das ODER-Gatter G16 wird direkt vom Ausgang des UND-Gatters G20 abgeleitet. Der Zustand dieses Signals wird im folgen= den noch beschrieben.
Das dritte Eingangssignal für das ODER-Gatter G16 wird entweder vom Ausgang des UND-Gatters G22 oder von einem von drei Schaltern abgeleitet.
Der erste Schalter SW4 ist der Trägerschalter, der bereits in Verbindung mit Fig. 5 genannt wurde, er befindet sich während des automatischen Betriebes der Maschine in der in Fig. 3 dargestellten Lage. Sollen die zu kopierenden Bilder von der Bedienungsperson von Hand in die Maschine eingegeben werden, so muss ein bereits beschriebener Träger zur Auflage des zu kopie renden Bildes verwendet werden. Bei Einsetzen dieses Trägers in die Bildauflage wird der Trägerschalter SW4 geöffnet. Der zweite Schalter SW5, der zur Auswahl des manuellen oder automatischen Betriebes dient, ist in seiner im Ruhezustand geöffneten Lage bei automati schem Betrieb der Maschine dargestellt. Dieser Schalter ist mit dem bereits beschriebenen Steuerhebel 329 me chanisch verbunden.
Der dirtte Schalter, der Bildführungsschalter SW6, ist in Fig. 14 in geöffneter Lage dargestellt, was das Vorhandensein von Bildblättern auf der Bildblattauf- lage anzeigt. Dieser Schalter wurde bereits in Verbin dung mit Fig. 5 beschrieben.
Bei dem hier betrachteten Beispiel befindet sich der Schalter SW5 in seiner geöffneten Lage, und der Bild führungsschalter SW6 ist gleichfalls geöffnet, wie aus Fig. 14 hervorgeht. Der Trägerschalter SW4 ist ge schlossen und verbindet eine Niederspannungsquelle an der Klemme T18 über einen Widerstand R6 direkt mit dem ODER-Gatter G16. Das UND-Gatter G22 ist mit seinem einen Ein gang über einen Inverter mit dem Verbindungspunkt der Verzögerungsschaltung DC6 und dem Eingangs inverter des UND-Gatters G24 verbunden.
Das an die sem Verbindungspunkt auftretende Signal stellt das Ausgangssignal des NOR-Gatters G26 dar, welches das Signal zweier Photozellen PC7 überwacht, die an die Eingangsklemmen T20 und T22 angeschaltet sind und bereits anhand von Fig. 5 beschrieben wurden.
Diese beiden Photozellen dienen zur Feststellung der Vorderkante eines Bildblattes, wenn dieses die Bildblattführung verlässt und zu der Führungsrolle 316 befördert wird. Für diese Funktion sind die Photozellen PC7 mit ihren jeweiligen Lichtquellen L7 zwischen der Bildblattführung und der Führungsrolle 316 angeordnet. Es werden zwei Photozellen mit Abstand zueinander verwendet, um sicherzustellten, dass die Vorderkante eines Bildblattes auch im Falle eines beschädigten Blat tes mit unregelmässiger Vorderkante sicher erkannt wird.
Wird kein Bildblatt festgestellt, so ist das Signal an dem genannten Verbindungspunkt auf einem gerin gen Pegel, wodurch das UND-Gatter G22 über den Eingangsinverter angesteuert wird.
Der andere Eingang des UND-Gatters G22 wird über einen Inverter von dem Schalter SW7 der Bild blatthemmung angesteuert, der durch einen Nocken betätigt wird und die Stellung der Hemmeinrichtung (Fig. 7) anzeigt. Ist der Schalter geschlossen, so wird der Durchgang eines Bildblattes durch die Hemmeinrich tung in Richtung des Belichtungstransportes gesperrt. Ist der Schalter SW7 geöffnet, so wird dieser Durch gang nicht gesperrt und das Bildblatt kann von der Führung über die Führungsrollen zum Belichtungs transport gelangen. Ein Signal hohen Pegels gelangt auf den Eingangsinverter des UND-Gatters G22, der mit dem Schaltarm des Unterbrechungsschalters SW7 verbunden ist.
Die Kombination eines Signals hohen Pegels vom Unterbrechungsschalter SW7 mit einem Signal geringen Pegels von der Verzögerungsschaltung DC6 bei Feh len eines Bildblattes an den Photozellen PC7 ergibt ein Signal geringen Pegels am Ausgang des UND-Gat ters G22, welches direkt einem Eingang des ODER- Gatters G16 zugeführt wird.
Das Eingangssignal für das ODER-Gatter G16 vom UND-Gatter G20 ist durch vier Signalzustände be stimmt. Die ersten drei dieser Zustände werden durch das UND-Gatter G18 überwacht, dessen Ausgang mit einem Eingang des UND-Gatters G20 verbunden ist. Dies wird im folgenden beschrieben.
Ein Signalzustand entspricht dem Zustand Druk- ken oder Drucken stop , wobei das erstere Signal geringen Pegels, der zweite ein Signal hohen Pegels er gibt.
Ein zweiter Zustand entspricht dem Zustand des Trägerschalters SW4, der bei automatischem Betrieb der Maschine normalerweise geschlossen ist und ein Signal geringen Pegels ergibt.
*Der dritte Signalzustand am Eingang des UND- Gatters G18 ist der Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF16, deren Nullausgang mit dem UND-Gatter G18 verbunden ist. Diese Flip-Flop-Schaltung befindet sich anfangs in gesetztem Zustand, da an der Eingangs klemme T1 bei erstmaliger Einschaltung der Maschine durch die Bedienungsperson ein Signal ansteht. In die sem gesetzten Zustand gelangt ein Signal geringen Pe- gels auf den Eingangsinverter des UND-Gatters Gig. Der Setzeingang der Flip-Flop-Schaltung FF16 ist mit dem Ausgang des NOR-Gatters G26 verbunden. Der Rückstelleingang der Flip-Flop-Schaltung FF16 ist über einen Inverter INV1 mit dem Nullausgang der Flip- Flop-Schaltung FF3 verbunden.
Wir die Verkleine- rungs- bzw. Kopiereinrichtung erstmalig eingeschaltet, so wird diese Flip-Flop-Schaltung FF3 zurückgestellt und erzeugt ein Signal hohen Pegels an ihrem Nullaus gang sowie ein Signal geringen Pegels an ihrem Eins ausgang. In diesem Zustand beeinflusst das Signal des Nullausgangs dieser Flip-Flop-Schaltung den gesetzten Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF16 nicht.
Der vierte Signalzustand für das UND-Gatter G20 wird vom Ausgang der Verzögerungsschaltung DC6 bestimmt. Anfangs stellen die Photozellen PC7 kein durch die Führungseinrichtung gelangendes Bildblatt fest, da die Maschine gerade eingeschaltet wurde und der Ausgang des NOR-Gatters G26 und der Verzöge rungsschaltung DC6 auf geringem Pegel liegen.
Vor der Betätigung der Taste PB12 Drucken wird das ODER-Gatter G16 mit Signalen geringen Pe gels von den Ausgängen der UND-Gatter G18 und G22 angesteuert. Über die Klemme T16, die mit dem Kon takt CR3-2 (Fig. 33) verbunden ist, wird ein Signal hohen Pegels dem ODER-Gatter G16 zugeführt. Die ses gelangt über das ODER-Gatter G16 zur Klemme T12 und schaltet die Bildblattführungsbremse ein. Nach Eingabe der Bildblätter und des Kartenvorrates in die jeweilige Führung und Betätigung der Taste Drucken verschwindet dieses Signal hohen Pegels an der Klemme T12, wodurch die Führungsbremse aus geschaltet und die Führung des ersten Bildblattes in die Maschine bewirkt wird.
Unter Bezugnahme auf die in Fig. 13 dargestellten Flip-Flop-Schaltungen FF4 und FF5 wird im folgenden die Steuerung des Bildblatttransportsystems für diesen Anfangszustand der Maschine beschrieben.
Vor der Betätigung der Taste PB12 Drucken wird das ODER-Gatter G16 mit Signalen geringen Pe gels von den Ausgängen der UND-Gatter G18 und G22 angesteuert. Über die Klemme T16, die mit dem Kon takt CR3-2 (Fig. 33) verbunden ist, wird ein Signal hohen Pegels dem ODER-Gatter G16 zugeführt. Dieses gelangt über das ODER-Gatter G16 zur Klemme T12 und schaltet die Bildblattführungsbremse ein. Nach Ein gabe der Bildblätter und des Kartenvorrates in die je weilige Führung und Betätigung der Taste Drucken verschwindet dieses Signal hohen Pegels an der Klemme T12, wodurch die Führungsbremse ausgeschaltet und die Führung des ersten Bildblattes in die Maschine be wirkt wird.
Unter Bezugnahme auf die in Fig. 13 dargestellten Flip-Flop-Schaltungen FF4 und FF5 wird im folgenden die Steuerung des Bildblatttransportsystems für diesen Anfangszustand der Maschine beschrieben.
Die Flip-Flop-Schaltung FF4, die anfangs im rück gestellten Zustand ist, ist mit ihrem Nullausgang über eine Verzögerungsschaltung DC8 mit der Belichtungs- transportkupplung für hohe Geschwindigkeit verbun den, die an die Ausgangsklemme T24 angeschlossen ist. Diese Kupplung wird während des Vorhandenseins eines Signals hohen Pegels an dieser Klemme T24 ein geschaltet. Die Flip-Flop-Schaltung FF5, die gleichfalls im rückgestellten Zustand ist, ist mit ihrem Nullausgang an die Ausgangsklemme T23 angeschlossen. Über dies Klemme wird die Belichtungstransportbremse einge schaltet, wenn die Flip-Flop-Schaltung gesetzt wird.
Gleichzeitig wird die Belichtungstransportkupplung für geringe Geschwindigkeit gelöst oder ausgeschaltet, die an die Klemme T25 angeschlossen ist und durch den einen Ausgang der Flip-Flop-Schaltung FF5 angesteuert wird. Der Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF5 ist direkt mit dem Rückstelleingang der Flip-Flop-Schal- tung FF3 verbunden.
Während nach Betätigung der Taste Drucken durch die Bedienungsperson das erste Bildblatt einge führt wird, unterbricht dieses den auf die Photozelle PC7 (Fig. 5) auftreffenden Lichtstrahl. Dies geschieht durch die Vorderkante des Blattes, und der Ausgang des NOR-Gatters G26 erhält ein Signal hohen Pegels. Dieser Übergang von geringem zum hohen Pegel wird durch die Verzögerungsschaltung PC verzögert. Nach Ablauf der Verzögerungszeit erscheint am Ausgang der Verzögerungsschaltung PC6 ein Signalzustand hohen Pegels, wodurch der entsprechende Eingang des UND- Gatters G20 angesteuert wird. Ferner werden die UND- Gatter G22 und G24 über ihre Eingangsinverter ge sperrt.
Es sei bemerkt, dass dieser Übergang von geringem zu hohem Signalpegel den Zustand der Flip-Flop-Schal- tung FF16 nicht beeinflusst, da diese bereits gesetzt ist.
Die Ansteuerung der UND-Gatter G20 ergibt ein Signal hohen Pegels an der Klemme T12 über das ODER-Gatter G16, so dass die Bildblattführungsbremse nach Ablauf der durch die Schaltung DC6 gegebenen Verzögerungszeit wiederum eingeschaltet wird.
Wie bereits beschrieben, befand sich der Unter brechungsschalter SW7 in einem Zustand, der die Sper rung des Durchgangs eines Bildblattes zum Transport system anzeigt. Durch den Abstand der Photozellen PC7 gegenüber der Bildblattführung und Hemmungs einrichtung sowie durch die mit der Verzögerungsschal tung DC6 erzeugte Verzögerungszeit wird die Bildblatt führung lange genug betrieben, um ein Aufbuckeln des ersten durch die Führung gelangenden Bildblattes zu bewirken. Dies tritt deshalb ein, weil das Bildblatt gegen die Hemmeinrichtung stösst, während die Bildblattfüh rung weiter betrieben wird. Nach der Verzögerungszeit der Schaltung DC6 wird jedoch die Führungsbremse eingeschaltet und die Bildblattführung gestopt.
Geht der Zustand am Ausgang des UND-Gatters G20 zu einem hohen Pegel über, so wird am Eingang der Verzögerungsschaltung DC10 ein Übergang von ge ringem zu hohem Pegel bewirkt, der für eine Zeit ver zögert wird, die das richtige Aufbuckeln des ersten Bild blattes an der Hemmeinrichtung sicherstellt. Nach die ser Verzögerungszeit wird der mit dem Ausgang der Verzögerungsschaltung DC10 verbundene Eingang des UND-Gatters G28 angesteuert. Diese Ansteuerung wird verzögert, um sicherzustellen, dass der Schlitz im Trans portband nicht festgestellt wird, bevor ein Bildblatt an der Hemmeinrichtung aufgebuckelt wurde.
Als nächstes erfolgt die Feststellung des Schlitzes 345 in der stark reflektierenden Oberfläche des Bild blatttransportbandes 302, welches bereits im Zusam menhang mit Fig. 10 beschrieben wurde. Wird dieser Schlitz durch die Photozelle PC9 festgestellt, so wird an der Eingangsklemme T26 ein Übergang von geringem zu hohem Pegel erzeugt, der am Eingang der Verzö gerungsschaltung DC12 wirksam wird. Die Verzöge rungszeit der Verzögerungsschaltung DC12 stellt sicher, dass die Hemmeinrichtung für das Bildblatt nicht gelöst wird, bevor der Schlitz in einer Lage ist, die eine Auf teilung des Schlitzes durch das beförderte Bildblatt statt einer vollständigen Bedeckung gewährleistet.
Die Verzögerungszeit der Schaltung DC12 hängt teilweise von der exakten Lage des Schlitzes bei Fest stellung mit der Photozelle relativ zur Geschwindigkeit des Transportbandes ab, wie im folgenden noch deutlich wird. Nach der Verzögerungszeit wird ein Eingang des UND-Gatters G27 angesteuert. Sein anderer Eingang ist über einen Inverter mit der Klemme T14 verbunden. Das an dieser Klemme auftretende Signal stammt von dem Fehlerschalter SW 11, der durch den Fehlermecha nismus, der anhand von Fig. 10 beschrieben wurde, be tätigt wird. Dieses Signal hat bei richtigem Betrieb einen geringen Pegel und steuert daher das UND-Gatter G27 an.
Mit der Ansteuerung des UND-Gatters G27 wird das UND-Gatter G28 angesteuert und erzeugt ein Setz signal am Setzeingang der Flip-Flop-Schaltung FF3. Wird diese gesetzt, so steht am Nullausgang ein Signal geringen Pegels, das durch den Inverter INV1 inver tiert wird und als Setzimpuls für die Flip-Flop-Schaltung FF16 dient. Dadurch wird das UND-Gatter G18 am Ausgang der Flip-Flop-Schaltung FF16 über einen Ein gangsinverter gesperrt.
Die Sperrung des UND-Gatters G18 bewirkt eine Sperrung des UND-Gatters G20, wodurch dessen Aus gang ein Signal geringen Pegels führt. Dies wiederum erzeugt ein Signal geringen Pegels an der Ausgangs klemme T12 über das ODER-Gatter G16, so dass die Bildblattführungsbremse gelöst und die Bildblattführung fortgesetzt wird.
Bei dem nun gesetzten Zustand der Flip-Flop-Schal- tung FF3 wird der Übergang von geringem zu hohem Pegel an ihrem einen Ausgang durch die Verzögerungs schaltung DC14 verzögert, deren Impuls an der Aus gangsklemme T28 des ODER-Gatters G32 eine ihrer Verzögerungszeit entsprechende Länge hat. Diese Ver zögerung beträgt 13 Millisekunden. Der Impuls wird über ein UND-Gatter G30 geleitet, dessen einer Ein gang über einen Inverter mit dem Ausgang der Ver zögerungsschaltung DC14 und dessen anderer Eingang über einen Inverter mit dem Nullausgang der Flip-Flop- Schaltung FF3 verbunden ist.
Der an der Ausgangs klemme T28 erscheinende Impuls bewirkt die Lösung des in gebuckelter Lage an der Hemmeinrichtung lie genden Bildblattes durch Einschaltung des die Hemm einrichtung betätigenden Elektromagneten über die Aus gangsklemme T28.
Die Hemmeinrichtung wurde gelöst, um den Durch gang eines Bildblattes unter dem Einfluss der Führungs einrichtung an der Führungsrolle vorbei zu bewirken. Bei der Lösung dieser Einrichtung gelangt der Unter brechungsschalter SW7 in eine geöffnete Lage, so dass ein Signal geringen Pegels an den Eingangsinvertern der UND-Gatter G22 und G24 erscheint. Dadurch werden deren Steuereingänge angesteuert. Das Bildblatt gelangt nun in den Einfluss der Führungsrolle, und die Bildblatt führung erfolgt auf das Belichtungstransportband der art, dass die Vorderkante die Schlitzfläche 345 im Transportband in zwei Teile teilt.
Bei weiterem Transport des Bildblattes auf das Transportsystem wird die Hinterkante über die Photo zellen PC7 geführt, so dass diese wieder vom Licht ge troffen werden. Dadurch wird sofort ein Signal geringen Pegels am Ausgang des NOR-Gatters G26 erzeugt, wo durch die UND-Gatter G22 und G24 angesteuert wer- den und ein Signal hohen Pegels an ihren Ausgängen erzeugen.
Das Signal hohen Pegels am Ausgang des UND- Gatters G22 wird über das ODER-Gatter G16 zur Aus gangsklemme T12 geführt. und bewirkt eine Einschal tung der Bildblattführungsbremse sowie eine Unter brechung des Betriebes der Bildblattführung.
Die Ansteuerung des UND-Gatters G24 ergibt eine Änderung von geringem zu hohem Pegel am Eingang der Verzögerungsschaltung DC16, die diesen Übergang für eine Zeit von beispielsweise 57 Millisekunden ver zögert. Nach dieser Zeit wird ein Signal hohen Pegels über das ODER-Gatter auf die Ausgangsklemme T28 geleitet, wodurch die Bildblatthemmeinrichtung in ihre Anfangslage gelangt, so dass das nächste Bildblatt ge hemmt wird. Die durch die Verzögerungsschaltung DC6 erzeugte Verzögerungszeit ist durch diejenige Zeit be stimmt, die zur Bewegung der Hinterkante eines Bild blattes aus einer Lage unmittelbar über den Photozellen PC7 in eine Lage, in der sie frei von der Hemmeinrich tung ist, abläuft, so dass bei erneuter Betätigung der Hemmeinrichtung keine Beschädigung des Bildblattes erfolgt.
Mit der Einschaltung der Hemmeinrichtung wird der Unterbrechungsschalter SW7 wieder betätigt und sperrt die UND-Gatter G22 und G24 und damit die Si gnale hohen Pegels an der Ausgangsklemme T28. Fer ner wird wieder ein Signal geringen Pegels am Ausgang des UND-Gatters G22 erzeugt, welches auf das ODER- Gatter G16 gelangt.
Da das ODER-Gatter G16 nur mit Signalen ge ringen Pegels angesteuert wird, wie die Bildblattführung durch Lösung der Führungsbremse wieder eingeschaltet.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Schaltung zur Feststellung des Schlitzes und zur Steuerung der Bildblattführung geht hervor, dass der Zusammenhang zwischen der Verzögerungszeit der Schaltung DC12, der Lage der Photozelle PC9 zur Feststellung des Schlitzes, der Geschwindigkeit des Belichtungstransport bandes 302, des geringsten Abstandes zwischen dem Belichtungstransportband und der Ausgabestelle der Führungsrollen 316 sowie der Fördergeschwindigkeit der Führungsrollen zu gewissem Grade kritisch ist. Je der dieser Faktoren kann nur dann geändert werden, wenn eine kompensierende Einstellung eines oder meh rerer der anderen Faktoren vorgenommen wird.
Werden die vorstehend genannten Faktoren sorg fältig ausgewählt, so wird das Bildblatt nach Lösung der Hemmeinrichtung auf das Transportband derart geführt, dass dessen Schlitz durch die Vorderkante des Bildblattes in zwei Teile geteilt wird. Diese Lage der Vorderkante auf dem Schlitz wird durch das Korotron 301 in bereits beschriebener Weise beibehalten.
Der Zustand der in Fig. 14 dargestellten Schaltung ist derart, dass die Photozellen PC7 belichtet werden, der Unterbrechungsschalter in dargestellter Weise ge schlossen ist, die den Schlitz feststellende Photozelle eine Reflexion von der Oberfläche des Bildblatttrans portbandes feststellt und die Führung das zweite Bild blatt aus der Bildblattauflage herausbefördert hat. Die ses Bildblatt wird für eine vorbestimmte Zeit noch wei terbefördert, nachdem es das auf die Photozellen PC7 fallende Licht unterbricht, wodurch die Ausschaltung der Führung in beschriebener Weise wiederholt wird, mit dem Unterschied, dass die Flip-Flop-Schaltung FF16 durch Feststellung der Vorderkante des zweiten Bild- blattes durch die Photzellen PC7 gesetzt wird, da sie vorher zurückgestellt war.
Das zweite Bildblatt hält seine aufgebuckelte Lage an der Hemmeinrichtung bis zu dem Zeitpunkt bei, zu dem die Schlitzphotozelle den Schlitz im Belichtungs transportband nach dessen erneutem Start feststellt.
Das nun an dem Belichtungstransportband 302 elektrostatisch anhaftende Bildblatt wird in die Be lichtungszone bewegt, und eine bereits an Hand von Fig. 32 beschriebene Photozelle PC3, die mit einer schwachen Lichtquelle L4 belichtet wurde, stellt die Änderung von hell nach dunkel fest und erzeugt ein Signal an der Eingangsklemme T6, mit dem ein Ein gang des UND-Gatters G34 angesteuert wird. Der an dere Eingang dieses UND-Gatters sowie ein Eingang des UND-Gatters G36 ist mit dem Einsausgang der Flip-Flop-Schaltung FF3 verbunden, die durch ihren gesetzten Zustand eine Ansteuerung der Gatter bewirkt.
Daher setzt das Signal, welches den Durchgang der Vorderkante auf einem Teil des Schlitzes im Belich- tungsrtansportband an der Photozelle PC3 vorbei an zeigt, die Flip-Flop-Schaltung FF4 und schaltet die Belichtungstransportkupplung für hohe Geschwindig keit über die Ausgangsklemme T24 aus.
Die Ansteuerung der UND-Gatter G34 und G36 mit dem gesetzten Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF3 stellt sicher, dass die zur Verzögerung dienende Photozelle nur dann die Geschwindigkeit des Bildblatt transportes herabsetzt, wenn sich ein Bildblatt tatsäch lich auf der Transporteinrichtung befindet, wie dies durch den gesetzten Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF3 angezeigt wird. Andernfalls stellt die Photozelle die Hinterkante des Schlitzes 345 im Band fest und verringert die Geschwindigkeit des Transportbandes, auch wenn sich auf diesem kein Bildblatt befindet.
Es sei bemerkt, dass die Verzögerungsschaltung DC8 im Ausgangskreis der Flip-Flop-Schaltung FF4 diese Signaländerung zum negativen Zustand nicht verzögert, da sie nur auf positive Signale anspricht.
Das Belichtungstransportband wird von relativ ho her Geschwindigkeit von z. B. 38 cm/sec auf eine ge ringere Geschwindigkeit von z. B. 5 cm/sec unter dem Einfluss der an die Ausgangsklemme T25 angeschlosse nen und durch die Flip-Flop-Schaltung FF5 angesteuer ten Kupplung für geringe Geschwindigkeit verzögert. Die zum Teil auf dem Schlitz aufliegende Vorderkante des Bildblattes bewegt sich nun mit geringer Geschwin digkeit in die Belichtungszone und nähert sich einer Stopphotozelle PC4.
Unmittelbar bei Feststellung der Vorderkante mit der PC4 wird ein Signal an der Eingangsklemme T8 erzeugt, mit dem ein Eingang des UND-Gatters G36 zum Setzen der Flip-Flop-Schaltung FF5 angesteuert wird. Beim Übergang dieser Schaltung in ihren gesetzten Zustand wird die mit der Ausgangsklemme T25 ver bundene Kupplung für geringe Geschwindigkeit ausge schaltet und die Belichtungstransportbremse eingeschal tet, wodurch der Belichtungstransport mit dem nun richtig und genau ausgerichteten Bildblatt in der Be lichtungszone gestoppt wird.
Zusammen mit dem Setzen der Flip-Flop-Schaltung FF5 wird die Flip-Flop-Schal- tung FF3 zurückgestellt, deren Rückstelleingang mit dem Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF5 über den Inverter INV2 verbunden ist. Die Rückstellung der Flip-Flop-Schaltung FF3 sperrt die UND-Gatter G34 und G36 und hält den Ausgang des ODER-Gat- ters G32 auf geringem Signalpegel. In der in Fig. 14 dargestellten Steuerschaltung sind drei Ausgangsklemmen T30, T32 und T34 vorgesehen.
Die Klemme T30 ist direkt mit dem Ausgang des NOR- Gatters G26 verbunden, die Klemme T32 direkt mit dem Einsausgang der Flip-Flop-Schaltung FF3 und die Klemme T34 direkt mit dem Einsausgang der Flip- Flop-Schaltung FF5. Ein Signal hohen Pegels an einer der drei Ausgangsklemmen zeigt an, dass ein Bildblatt in der Maschine bearbeitet wird. Die Ausgangsklemmen sind mit ähnlich bezeichneten Eingangsklemmen ver bunden und werden im folgenden noch eingehender beschrieben.
In der in Fig. 14 gezeigten Schaltung sind ferner die Ausgangsklemmen T36, T38, T40, T42, T44 und T46 vorgesehen, die direkt mit verschiedenen Signal ausgängen der Schaltung verbunden sind, welche mit den jeweiligen Signaleingängen der in den anderen Figu ren dargestellten Schaltungen verbunden sind.
Die Ausgangsklemme T42 hat besondere Bedeu tung, da sie direkt mit dem Ausgang der Stoppphoto- zelle PC4 verbunden ist. Das Signal an dieser Ausgangs klemme zeigt das Auftreten eines Blitzes der Belich tungslampen an, die anhand von Fig. 3 beschrieben wurden. Dies erfolgt durch Belichtung der Photozelle gleichzeitig mit dem Bildblatt in der Belichtungszone. Die Signale an der Ausgangsklemme T42 dienen zur Anzeige der Belichtung eines Bildblattes für die ande ren Schaltungen.
Die drei Eingänge der ODER-Gatter G38 sind mit den drei Klemmen T30, T32 und T34 der Schaltung aus Fig. 14 verbunden. Das Auftreten eines Signals hohen Pegels an einer dieser drei Klemmen des Gatters G38 zeigt an, dass ein Bildblatt zwischen der Führungs einrichtung und der Sammeleinrichtung befördert wird.
In dem gewählten Betriebsbeispiel der Maschine wurde das Bildblatt von der Führungseinrichtung auf den Belichtungstransport gegeben und belichtet. Das Signal hohen Pegels an der Klemme T30, die mit dem NOR-Gatter G20 verbunden ist, wurde erzeugt, als die Photozellen PC7 die Vorderkante dieses Bildblattes feststellten. Dieses Signal hohen Pegels wurde über das ODER-Gatter G38 und das UND-Gatter G12 geleitet, dessen zweiter Eingang durch das Signal geringen Pe gels über den geschlossenen Kontakt CR3-2 angesteuert wird. Das Signal hohen Pegels am Ausgang des UND- Gatters G12 gelangt auf die Ausgangsklemme T48, an die die Kupplung für die Abnahme der Karten ange schlossen ist. Die Kupplung wird eingeschaltet und be wirkt einen Antrieb der Abnahmerolle für die Karten durch die Führungsrollen.
Dadurch wird eine Karte vom Kartenvorrat über die Führungsrollen abgenommen, sie betätigt den Mikroschalter SW8. In der Schaltung wird beim Vorhandensein einer Karte am Kartenschalter SW8 durch Schliessen dieses Schalters ein Signal auf den Setzeingang der Flip-Flop-Schaltung FF6 abgege ben, so dass diese gesetzt wird. Der Einsausgang dieser Flip-Flop-Schaltung ist direkt mit der Kartenführungs kupplung über die Ausgangsklemme T50 verbunden, und ein Signal hohen Pegels an diesem Ausgang bewirkt eine Ausschaltung der vorstehend genannten Karten führungskupplung. Gleichzeitig damit wird die Karten führungsbremse durch ein Signal geringen Pegels am Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF6 betätigt.
Fer ner ist an den Einsausgang der Flip-Flop-Schaltung FF6 die Ausgangsklemme T54 angeschlossen, an der ein Kartenführungssignal abhängig vom Zustand der Flip- Flop-Schaltung FF6 auftritt.
Bei einem Signal hohen Pegels an der Ausgangs klemme T30 in Fig. 14 wird ein Signal am Ausgang des UND-Gatters G12 erzeugt, welches die Bearbeitung eines Bildblattes anzeigt und die Kartenführungsrollen zur Führung einer Karte auf die Ausrichtungsanord nung einschaltet. Befindet sich die Karte in der Füh rungseinrichtung, so wird der Kartenschalter SW8 be tätigt und die Führungskupplung ausgeschaltet, während die Kartenführungsbremse zum Stoppen der Karten führung eingeschaltet wird.
Der Betriebszustand der Maschine an dieser Stelle des Zyklus ist derart, dass ein verkleinert zu kopierendes Bildblatt in der Belichtungszone stillstehend an dem Belichtungstransport anhaftet und eine Karte am Kar tenschalter SW8 in der Kartenführung gestoppt ist. Diese Karte ist zur Aufnahme des verkleinerten ent wickelten Bildes vom xerographischen Band bestimmt.
Es ist ein üblicher Multivibrator MV2 vorgesehen, dessen Ausgang mit einer Blitzsteuerschaltung F4 übli cher Bauart verbunden ist, welche die Blitzbelichtungs lampen (Fig. 3) zur Erzeugung von Belichtungsblitzen für das Bildblatt und damit zur Belichtung des xero graphischen Bandes steuert. Der Eingang dieses Multi vibrators ist über eine Verzögerungsschaltung DC18 mit dem Ausgang des UND-Gatters G40 verbunden.
Die Ansteuerung des Multivibrators MV2 ist nur dann möglich, wenn sechs Bedingungen erfüllt sind. Die erste Bedingung besteht darin, dass sich die Maschine für zumindest fünf Sekunden im Zustand Drucken befindet.
Diese Verzögerungszeit von 5 Sekunden der Schal tung DC18 zwischen der Betätigung der Taste Druk- ken und der Einschaltung des Multivibrators ist er forderlich, um sicherzustellen, dass der zu belichtende Teil des xerographischen Bandes richtig gereinigt und voraufgeladen ist. Die Verzögerungszeit ist eine Funk tion der Geschwindigkeit des xerographischen Bandes. Diese Geschwindigkeit kann 5 cm/sec betragen, so dass eine Zeit von 5 Sekunden eine Bewegung der Naht des Bandes, wenn diese gerade in den Bilderzeugungsbe- reich eingetreten ist, aus einem Bereich von 25 cm des Bandweges möglich ist, auf den das Abbild des zu ko pierenden Bildes projiziert wird.
An dieser Stelle des Betriebszyklus der Maschine ist die Taste Drucken länger als 5 Sekunden lang betätigt, so dass diese Bedingung erfüllt ist. Dies wird auch durch ein Signal hohen Pegels am Eingang des UND-Gatters G42 über die Eingangsklemme T16 an gezeigt. Der Inverter INV4 ist zur Invertierung des Signals Drucken erforderlich.
Eine zweite Bedingung besteht darin, dass die rich tige Optik zur Projektion des Bildes auf das xerogra phische Band während der Blitzbelichtung vorgesehen ist. Dieser Zustand wird in der Schaltung gemäss Fig. 13 erreicht, wenn der Verkleinerungsschalter RLSl nach Einschwenken der Verkleinerungsoptik betätigt wird. Die Betätigung dieses Schalters bewirkt eine Verbindung des Elektromagneten SOL7 mit der Wechselstromquelle PS7. Dadurch wird der Kontakt CR7 geöffnet und ein Signal auf die Eingangsklemme T56 gegeben. Dieses Eingangssignal gelangt auf einen Eingang des UND- Gatters G44.
Eine dritte Bedingung besteht darin, dass ein vorbe stimmter Abstand zwischen nacheinander geförderten Karten besteht. Dies wird durch die Verwendung eines Bildlängenschalters SW9, der für diese Bedingung ge öffnet sein muss. Die Funktion dieses Schalters bewirkt einen richtigen Abstand zwischen den in der Karten führung vorhandenen Karten. Der Schalter ist mit einem Eingang des UND-Gatters G40 direkt verbunden.
Eine vierte Bedingung ist das Vorhandensein eines Signals hohen Pegels an der Eingangsklemme T44, die gleichfalls mit einem Eingang des UND-Gatters G44 verbunden ist. Diese Eingangsklemme T44 entspricht der Ausgangsklemme T44 in der Schaltung gemäss Fig. 14, wo sie direkt mit dem Einsausgang der Flip- Flop-Schaltung FF5 verbunden ist.
Diese Flip-Flop- Schaltung befindet sich beim Stoppen eines Bildblattes auf dem Belichtungstransport in der Belichtungszone im gesetzten Zusand und erzeugt ein Signal hohen Pegels an der Ausgangsklemme T44, wodurch der entspre chende Eingang des UND-Gatters G44 angesteuert wird und die genannte vierte Bedingung erfüllt.
Eine fünfte Bedingung ist die Einschaltung der Kar tenführungsbremse. Dies wird für das UND-Gatter G44 durch den Einsausgang der Flip-Flop-Schaltung FF6 an gezeigt. Bei Einschaltung der Kartenführungsbremse führt der Eingang dieses UND-Gatters G44 ein Signal hohen Pegels.
Die sechste und letzte Bedingung besteht darin, dass vor der Einschaltung des Multivibrators MV2 die Naht des xerographischen Bandes nicht in einer Lage ist, in der sie das auf das xerographische Band projizierte Bild stört. Dieser Zustand wird durch zwei Photozellen PC5 und PC6 angezeigt. Die Photozelle PC6 ist mit der Bildmaske gekoppelt, so dass ihre Lage abhängig von der Lage der Bildmaske geändert werden kann.
Der Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF7 ist direkt mit einem Eingang des UND-Gatters G42 ver bunden. In ihrem normalerweise zurückgestellten Zu stand hat die Flip-Flop-Schaltung FF7 an ihrem Aus gang einen Signalzustand hohen Pegels, wodurch das UND-Gatter G42 angesteuert wird. Der rückgestellte Zustand wird jedoch geändert, wenn die an die Ein gangsklemme T60 angeschlossene Photozelle PC6 einen Übergang von hellem zu dunklem Zustand feststellt. Dies geschieht, wenn die Vorderkante eines Stückes nicht reflektierenden Bandes an der Naht des xero graphischen Bandes an der Photozelle vorbeiläuft. Da bei wird ein Signal hohen Pegels auf den Setzeingang der Flip-Flop-Schaltung FF7 gegeben, wodurch diese gesetzt und das UND-Gatter G42 gesperrt wird.
Dieser Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF7 bleibt erhalten, bis die Vorderkante dieses Streifens eines nichtreflek tierenden Bandes an der Photozelle PC5 vorbeiläuft. Diese ist an die Eingangsklemme T62 angeschlossen und stellt einen Übergang von dunklem zu hellem Zu stand fest, so dass eine positive Signaländerung am Rückstelleingang der Flip-Flop-Schaltung FF7 eine Rückstellung und damit eine Ansteuerung des UND- Gatters G42 bewirkt. Deshalb arbeiten die Photozellen PC5 und PC6 zusammen mit der Flip-Flop-Schaltung FF7 derart, dass das UND-Gatter G42 während der Zeit, in der der nichtreflektierende Streifen des Bandes sich im Bildfeld befindet, gesperrt wird. Auf diese Weise wird der Multivibrator MV2 in diesem Zeitraum gesperrt.
Wenn die Photozelle PC5 die Hinterkante des Ban des feststellt, ist die sechste Bedingung erfüllt, und zu sammen mit den anderen fünf Bedingungen erfolgt eine positive Signalgabe am Ausgang des UND-Gatters G40 zum Eingang der Verzögerungsschaltung DC18, so dass der Multivibrator MV2 nach deren Verzögerungszeit eingeschaltet wird.
Die Verzögerungszeit ist vorgesehen, um sicherzu stellen, dass das Belichtungstransportsystem vor der Blitzbelichtung des zu kopierenden Bildes zurückge stellt wurde. Der durch diese Verzögerungsschaltung erzeugte Sicherheitsbereich hängt von der gesamten Zeitsteuerung der Maschine ab.
Wenn sich also die Maschine im Zustand Druk- ken befindet, die Naht des xerographischen Bandes ein auf dieses projizierte Bild nicht stört, die richtige Optik eingeschaltet ist, der Bildlängenschalter SW9 ge öffnet ist, der Kartenschalter SW8 geschlossen ist und ein Bildblatt an der Belichtungszone auf dem Belich tungstransport gestoppt ist, wird ein Signal dem Multi vibrator MV2 zugeführt, welches Erzeugnis von Trig- gerimpulsen bewirkt, die die Abgabe von Belichtungs blitzen mit der Belichtungseinrichtung F4 steuern.
Das Steuersignal für den Multivibrator MV2 dient auch zur Ansteuerung eines Eingangs des UND-Gatters G46, dessen Ausgangssignal den Setzeingang der Flip- Flop-Schaltung FF8 ansteuert. Das UND-Gatter G46 erhält ein weiteres Eingangssignal über die Eingangs klemme T46, die der Ausgangsklemme T46 in Fig. 34 entspricht. Ein Steuersignal an diesem zweiten Eingang des UND-Gatters G46 wird jedesmal dann erzeugt, wenn eine Blitzbelichtung des Bildblattes in der Be lichtungszone durchgeführt und durch die Stoppphoto- zelle PC4 festgestellt wird.
Bei Feststellung des ersten Belichtungsblitzes wird die normalerweise zurückge stellte Flip-Flop-Schaltung FF8 gesetzt und erzeugt an ihrem einen Ausgang ein positives Signal. Dieses wird durch die Verzögerungsschaltung DC22 verzögert, bevor es dem Eingangsinverter des UND-Gatters G48 zugeführt wird.
Der zweite Eingang des UND-Gatters G48 emp fängt ein Signal über einen Eingangsinverter von dem Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF8. Ist also der Multivibrator MV2 eingeschaltet und wird ein Belich tungsblitz durch die Stoppphotozelle PC4 festgestellt, so wird die Flip-Flop-Schaltung FF8 in Fig. 36 gesetzt. Ihr Nullausgang erhält ein Signal geringen Pegels, wel ches das UND-Gatter G48 ansteuert. Der andere Ein gang dieses UND-Gatters ist über die Verzögerungs schaltung DC22 mit dem Einsausgang der Flip-Flop- Schaltung verbunden und verbleibt während der Ver zögerungszeit der Schaltung DC22 in einem Zustand geringen Pegels.
Dadurch wird am Ausgang des UND- Gatters G48 ein Signal hohen Pegels erzeugt, dessen Dauer der Verzögerungszeit der Schaltung DC 22 ent spricht. Dieses Signal wird über die Ausgangsklemme T64 dem Eingang eines noch zu beschreibenden Ko pienzählers zugeführt. Ein Kostenzähler kann gleich falls vorgesehen sein, dessen Eingang mit der Aus gangsklemme T64 verbunden ist.
Der Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF8 ist ferner über einen Inverter INV6 mit dem Rückstellein gang der Flip-Flop-Schaltung FF6 verbunden, während der Rückstelleingang der Flip-Flop-Schaltung FF8 di rekt mit dem Setzeingang der Flip-Flop-Schaltung FF6 und daher mit dem Kartenschalter SW8 verbunden ist.
Die Verbindung zwischen dem Nullausgang der Flip- Flop-Schaltung FF8 und dem Rückstelleingang der Flip-Flop-Schaltung FF6 über den Inverter Il\TV6 be wirkt eine Investierung des Signals am Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF8. Wird diese durch die Fest- Stellung einer Blitzbelichtung des Bildblattes auf dem Belichtungstransport gesetzt, so wird am Rückstellein gang der Flip-Flop-Schaltung FF6 ein positives Signal erzeugt, welches diese Flip-Flop-Schaltung zurückstellt.
Wie bereits beschrieben, schaltet die Flip-Flop-Schal- tung FF6 in ihrem rückgestellten Zustand die Karten führungskupplung ein und die Kartenführungsbremse aus, so dass eine Karte in der Kartenführung vorge schoben wird. Die Rückstellung der Flip-Flop-Schaltung FF6 sperrt das UND-Gatter G44, welches wiederum das UND-Gatter G40 sperrt und den Multivibrator MV2 auf diese Weise ausschaltet.
In dem beschriebenen Betriebsbeispiel der Ma schine wurde angenommen, dass mehr als eine verklei nerte Kopie des Bildblattes hergestellt werden soll. Da her steht in den Schaltungen der Fig. 14 ein Signal an jeder Ausgangsklemme T30, T32 und T34, welches über das ODER-Gatter G38 zur Ansteuerung des UND- Gatters G12 geleitet wird und eine Beibehaltung des eingeschalteten Zustandes der an die Ausgangsklemme T48 angeschlossenen Rollenkupplung bewirkt. Wie be reits beschrieben, wird die Abnahmerolle nur bei Ein schaltung der Kupplung angetrieben. Diese Einschal tung wurde wiederholt, als die Flip-Flop-Schaltung FF6 bei Feststellung des ersten Belichtungsblitzes zurück gestellt wurde.
Deshalb führt diese Rolle, während die erste Karte über den Kartenschalter geschoben wird, eine zweite Karte in die Kartenführung, so dass der Kar tenschalter SW8 wieder betätigt wird. Dadurch wird der bereits beschriebene Zyklus des Stoppens der Karten führung durch Ausschaltung der Kartenführungskupp lung und Einschaltung der Kartenführungsbremse wie derholt. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die erste in die Kartenführung eingegebene Karte eingeschoben in den Kartenausrichtungstransport, der unabhängig von der Kartenführung arbeitet.
Während die erste Karte auf dem Kartenausrich tungstransport weiterbewegt wird, wird der geöffnete Hemmungsschalter SW10 betätigt. Dadurch wird die normalerweise zurückgestellte Flip-Flop-Schaltung FF9 gesetzt und der an die Ausgangsklemme T66 ange schlossene Elektromagnet zur Betätigung der Karten ausrichtung eingeschaltet. Wie bereits beschrieben wurde, wird dadurch eine Hemmeinrichtung betätigt, die die Karte ausrichtet und auf dem sich bewegenden Ausrichtungstransport stillsetzt. Die Karte wird zu einem Zeitpunkt wieder freigegeben, der ein richtiges Eintreffen und eine Ausrichtung mit dem entwickelten Bild auf dem xerographischen Band an der Übertra gungsstelle gewährleistet.
Der Elektromagnet zur Betäti gung der Hemmeinrichtung wird ausgeschaltet, und die Karte wird freigegeben, wenn die Markierungsphoto zelle PC10 die auf dem xerographischen Band entwik- kelte Ausrichtungsmarkierung feststellt.
Da der Einsausgang der Flip-Flop-Schaltung FF9 einen Eingang des UND-Gatters G50 ansteuert, wenn die Flip-Flop-Schaltung gesetzt wird, wird bei Fest stellung der nichtreflektierenden, entwickelten Ausrich tungsmarkierung auf dem xerographischen Band durch die Photozelle PC10 ein positives Signal an der Klemme T63 erzeugt, welches über das ODER-Gatter G52 der Flip-Flop-Schaltung FF9 zurückstellt, wodurch die Hemmeinrichtung über ihren Elektromagneten ausge schaltet und die gestoppte Karte freigegeben wird. Die Verzögerungsschaltung DC24 am anderen Eingang des ODER-Gatters G52 bewirkt, dass die gestoppte Karte auch dann freigegeben wird, wenn die Photozelle PC10 fehlerhaft arbeitet.
Dies ist zur Vermeidung einer Kar tentransportstörung an der Hemmeinrichtung erforder lich, wenn eine zweite und folgende Karte aus der Kar tenführung ausgegeben werden.
Nach Freigabe der Karte erfolgt ihre Weiterbewe gung auf dem Ausrichtungstransport an die Bildüber tragungsstelle. Hier wird das entwickelte Bild auf die Karte übertragen. Die Karte wird dann zur Fixierein richtung befördert, wo das Tonerbild in die Karte einge schmolzen wird, worauf die Karte in die Sammelein- richtung transportiert wird.
An der Fixiereinrichtung ist eine Photozelienanord- nung vorgesehen, die den Eintritt einer mit einem To nerbild versehenen Karte in den Einflussbereich der Fixiereinrichtung feststellt. Eine Triggerschaltung C8 (Fig. 13) dient zur Steuerung der Fixierlampe, die ein Einschmelzen des Tonerbildes in die Karte bewirkt. Eine geeignete Fixiereinrichtung ist in der deutschen Patentanmeldung R 45 928 IXa/57e beschrieben.
Der Zählmechanismus des Kopiezählers kann ver schiedenartig ausgeführt sein, als Beispiel ist ein Vee- der Root Dekadenzähler symbolisch dargestellt und mit C2 und C4 bezeichnet. Jeder dieser Zähler ist ein Deka denzähler. Der Zähler C2 zählt die Einer, der Zähler C4 die Zehner.
Wie bereits für das Bedienungsfeld beschrieben wurde, dient ein von Hand betätigter Knopf K1 zur Steuerung zweier Wählschalter mit zehn Stellungen, beispielsweise über eine mechanische Verbindung, die durch die gestrichelte Linie L2 schematisch dargestellt ist. Der Wählschalter SW22 ist über zehn Leitungen mit den voreingestellten Zählindikatoren 12 verbunden. Diese zehn Eingangsverbindungen können beispielsweise mit verschiedenen Zahlensteuerklemmen einer Zähl röhre verbunden sein, die über die Klemme T65 ge speist wird. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson durch Drehung des Knopfes K1 den Wählschalter SW22 derart einstellen, dass auf dem Bedienungsfeld an dem Fenster W4 die Zehnerziffer der Anzahl gewünsch ter Kopien erscheint.
In ähnlicher Weise ist der Knopf K2 über eine mechanische Verbindung L4 mit zwei Wählschaltern SW28 und SW29 verbunden. Wie bei dem Wählschalter SW22 und den Indikatoren 12 wer den mit dem Wählschalter SW28 über die Indikatoren 14 die Einerziffern der gewünschten Anzahl Kopien am Fenster W3 auf dem Bedienungsfeld angezeigt. Die vorgewählten Indikatoren für die Einerziffern werden über die Klemme T67 gespeist.
Jede der zehn Ausgangsverbindungen von den Wählschaltern SW23 und SW29 ist mit einer von zehn Eingangsverbindungen des Zehnerzählers C4 bzw. des Einerzählers C2 verbunden. An dem jeweiligen Ver bindungspunkt zwischen den Wählschaltern SW23 und SW29 und den Dekadenzählern C4 und C2 ist eine Eingangsleitung zu den Kopienzählindikatoren 16 vor gesehen, die die Zehnerziffern anzeigen, sowie zu den Indikatoren<B>18,</B> die die Einerziffern anzeigen. Jeder Indikator 16 und<B>18</B> wird über die Klemme T68 und über den geschlossenen Kontakt CR8-1 sowie die Ze- nerdiode D2 gespeist.
Wie noch beschrieben wird, die nen die Kopienindikatoren<B>16</B> und 18 zur Anzeige der Zehner- und Einerziffern der hergestellten Kopien eines einzelnen Kopierblattes an den Fenstern W5 und W6.
Die Dekadenzähler C2 und C4 sind gemeinsam an ein Bezugspotential angeschlossen, beispielsweise Erde, und zwar über den Arbeitskontakt CR8-2. Ferner ist der Eingang T der Zähler C2 und C4 über den Kontakt CR8-3 an den neutralen Pol der Wechselspannungs quelle angeschlossen. Die Klemme R des Dekaden zählers C2 ist über die Diode D4 an den Punkt J2 an geschlossen, der über die Ruhelage des Umschaltkon taktes CR8-4 mit der Klemme T70 verbunden ist, die an der Wechselstromquelle PS7 (Fig. 13) liegt. Der Ver bindungspunkt J2 ist ferner über den Widerstand R2 und die Diode D6 mit dem Eingang U des Zählers C2 und mit einem ähnlichen Eingang des Zählers C4 über den Widerstand R4 und die Diode D8 verbunden.
Der Anschluss S des Zählers C2 ist über die Diode D10 mit dem Anschluss R des Zählers C4 verbunden. Die Funk tionen dieser verschiedenen Verbindungen der Zähler C2 und C4 werden im folgenden noch genauer beschrie ben.
Im Zusammenhang mit Fig. 14 wurde erklärt, dass die Bildblatttransportbremse mit dem Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF5 über die Ausgangsklemme T23 verbunden ist. Diese Bremse wurde eingeschaltet, wenn die Flip-Flop-Schaltung FF5 bei Feststellung der Vorderkante des Bildblattes über dem Schlitz des Be lichtungstransportbandes gesetzt wurde. Mit dem Null ausgang der Flip-Flop-Schaltung FF5 ist ferner die Ausgangsklemme T40 verbunden, die der Eingangs klemme T40 in Fig. 5 entspricht, an der der Elektro magnet SOL8 liegt. Diese Verbindung zwischen dem Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF5 und dem Elektromagneten SOL8 ermöglicht die Einschaltung dieses Magneten, wenn die Flip-Flop-Schaltung FF5 sich in gesetzter Lage befindet, d. h. jedesmal, wenn die Stoppphotozelle den Bildblatttransport zur Belichtung unterbricht.
Die Einschaltung des Elektromagneten SOL8 schaltet eine Zählerschaltung in die gesamte Schaltung der Maschine eine, jedoch mit Ausnahme der voreingestellten Zählindikatoren 12 und 14, die von An fang an bei Einschaltung der Maschine wirksam ge schaltet wurde.
Bei Einschaltung des Elektromagneten SOL8 wer den die Kontakte CR8-1 bis CR8-4 betätigt. Auf diese Weise ist die Klemme T64 dann mit dem Verbindungs punkt J2 verbunden, während Erdpotential an beiden Zählern C2 und C4 liegt. Die Zählindikatoren<B>16</B> und<B>18</B> werden eingeschaltet, und ein negatives Potential liegt über dem Kontakt CR8-3 an den Klemmen T der Zäh ler C2 und C4. Bei eingeschaltetem Elektromagneten SOL8 ist also die Zählerschaltung zum Empfang von Zählsignalen.
Die Ausgangsklemme T64 entspricht der Eingangs klemme T64. Die Signale der Stoppphotozelle werden an der Eingangsklemme T64 empfangen und setzen die Flip-Flop-Schaltung FF8 über das UND-Gatter 646, so dass ein Ausgangsimpuls des UND-Gatters G48 von mit der Verzögerungsschaltung DC22 bestimmter Dauer erzeugt wird. Dieser Ausgangsimpuls an der Klemme T64 repräsentiert eine Blitzbelichtung des in der Be lichtungszone stillgesetzten Bildblattes. Bei jedem über die Eingangsklemme T64 empfangenen Impuls wird die Diode D4 in Durchlassrichtung gepolt und der Einer zähler C2 um einen Schritt weitergeschaltet. Dieser Schritt wird durch den Zählindikator<B>18</B> angezeigt.
In dem beschriebenen Betriebsbeispiel wurde ange nommen, dass eine vorbestimmte Anzahl verkleinerter Kopien eines Bildblattes hergestellt werden soll. Diese Anzahl soll zwei betragen. In diesem Falle zeigt der Zählindikator 18 nach der zweiten Blitzbelichtung des Bildblattes die Zahl zwei an, was der durch die im Zähl indikator 14 voreingestellten Einheiten bestimmten Zahl entspricht. Diese Koinzidenz wird am UND-Gatter G60 vom Wahlschalter SW29 und vom Wahlschalter SW23 erzeugt. Der Zehnerzähler führt dabei das Zählergebnis Null und der Nullanschluss des Wahlschalters SW23 wird zur Anzeige der Koinzidenz aktiviert. Diese durch das UND-Gatter G60 ausgewertete Koinzidenz wird durch ein positives Signal an der Ausgangsklemme T72 des UND-Gatters angezeigt.
In der in Fig. 14 gezeigten Schaltung entspricht die Eingangsklemme T72 der Ausgangsklemme T72. Das vom UND-Gatter G60 erhaltene positive Signal bei Koinzidenz zwischen der voreingestellten Zahl und der tatsächlichen Kopienzahl der Zähler C2 und C4 wird den Flip-Flop-Schaltungen FF4 und FF5 zugeführt. Die Rückstellung dieser Flip-Flop-Schaltungen bringt die Belichtungstransportkupplungen für hohe und geringe Geschwindigkeit sowie die Bremse in ihre Anfangs stellungen, wodurch das elektrostatisch am Belichtungs transportband anhaftende Bildblatt aus der Belichtungs zone transportiert wird. Die Verzögerungsschaltung DC8 am Nullausgang der Flip-Flop-Schaltung FF4 dient zur Verzögerung des Signals hohen Pegels, wel ches die Hochgeschwindigkeitskupplung des Belich tungstransportes einschaltet.
Auf diese Weise verhindert die Verzögerung der Schaltung DC8 einen Übergang des Belichtungstrans portes auf hohe Geschwindigkeit in gebremster Lage und die mögliche Beschädigung der mechanischen An triebsteile. Daher gelangt nach der Verzögerungszeit der Belichtungstransport aus seiner geringen in seine hohe Geschwindigkeit und befördert das Bildblatt aus der Belichtungszone heraus. Die Rückstellung der Flip- Flop-Schaltungen FF4 und FF5 bei Erreichen der er wünschten Anzahl von Kopien bewirkt einen neuen Beginn des Maschinenzyklus.
Da die Einschaltung des Elektromagneten SOL8 durch die Flip-Flop-Schaltung FF5 in deren gesetzter Lage beibehalten wird, schaltet das Koinzidenzsignal des UND-Gatters G60 diesen Elektromagneten aus, wodurch die Rückstellung der Zähler C2 und C4 auf Null erreicht wird. Diese Rückstellung geschieht durch die mit den Dioden D6 und D8 gleichgerichteten nega tiven Halbwellenimpulse der Wechselstromquelle an der Klemme T70. Gleichzeitig ist der Anschluss T der Zäh ler über den Kontakt CR8-3 an den neutralen Pol der Wechselstromquelle angeschaltet.
Das gerade kopierte Bildblatt wird an dem Ablö- sungskorotron vorbeigeführt, welches im Zusammen hang mit Fig. 14 sowie mit dem Rücktransport 305 beschrieben wurde. Das Rücktransportsystem bewegt das Bildblatt durch die Förderrolle 360 in den Einfluss bereich des Sammeltransportes, wodurch es in die Sam- meleinrichtung gelangt.
Befinden sich mehr zu kopierende Bildblätter in der Bildblattführung, so werden sie auf den Belichtungs transport geführt, wozu die Steuerschaltung aus Fig. 16 dient.
Unter der Annahme, dass nicht mehr Bildblätter verarbeitet werden sollen, wird am Ausgang des ODER- Gatters G38 kein Signal über eine der Eingangsklem men T30, T32 oder T34 festgestellt.
Das Ausgangssignal des UND-Gatters G12 erhält daher einen geringen Pegel.
Dieses Signal geringen Pegels schaltet die Karten abnahmerollenkupplung über die Ausgangsklemme T48 ab. Es bewirkt ferner ein positives Signal am Ausgang des NOR-Gatters G10. Dieses wird durch die Schaltung D2 beispielsweise für 20 Sekunden verzögert. Am Ende dieses Zeitraumes wird das UND-Gatter G6 gesperrt, wodurch der Elektromagnet SOL6 ausgeschaltet wird. Dadurch wird die Stromzuführung zum Motor MOT2 der Entwicklungseinrichtung von der Stromquelle PS7 unterbrochen.
Die Verzögerungsschaltung DC4 verzögert das po sitive Signal für eine längere Zeit, beispielsweise für 50 Sekunden. Danach wird das UND-Gatter G8 ge sperrt, wodurch der Elektromagnet SOL2 ausgeschaltet wird, der die Einschaltung der verschiedenen Strom- versorgungen, der Antriebe und der Kompressormoto ren in bereits beschriebener Weise steuert.
Befand sich die Maschine im Zustand Drucken , als mit dem ODER-Gatter G38 das Ende eines die Bearbeitung eines Bildblattes anzeigenden Signals fest gestellt wurde, so wird das UND-Gatter G14 mit dem durch die Verzögerungsschaltung DC2 verzögerten Si gnal hohen Pegels zur Einschaltung des Elektromagne ten SOL4 angesteuert, der den Kontakt CR4 (Fig. 13) öffnet. Dadurch wird die Wechselstromquelle PS7 von der restlichen Maschine abgeschaltet, so dass die ge samte Einrichtung ausgeschaltet ist.
In der Kopiermaschine sind ferner Schaltungen zur Fehlerfeststellung vorgesehen. Die Lampe BMP4 wird bei Auftreten verschiedener Zustände im Bildblatt führungsweg eingeschaltet.
Ein derartiger Zustand ist eine Hemmung von Bild blättern im Transportsystem. Dieser Zustand wird durch ein Signal an der Eingangsklemme T74 angezeigt, die der Ausgangsklemme T74 in der Schaltung gemäss Fig. 13 entspricht.
Wird durch die Photozellen PC7 innerhalb einer durch die Verzögerungsschaltung DC26 nach Einschal tung der Bildblattführung bestimmten Zeit keine Bild blattvorderkante festgestellt, so wird das UND-Gatter G62 eingeschaltet und erzeugt ein Setzsignal über das ODER-Gatter G64 für die Flip-Flop-Schaltung FF10. Diese schaltet die Lampe LMP4 über das NOR-Gatter G66 ein, so dass ein Fehler in der Bildblattführung ange zeigt wird. Die Eingangsklemme T76 am UND-Gatter G62 entspricht dem Ausgang T76 des UND-Gat ters G12.
Ein weiterer Zustand, der die Bildblattfehlerlampe LMP4 einschaltet, ist ein Doppelfördersignal an der Eingangsklemme T14, die mit der bereits beschriebenen Fühleinrichtung verbunden ist. Die Eingangsklemme T14 liegt direkt am NOR-Gatter G66.
Die Kartenfehlerlampe LMP5 spricht gleichfalls auf verschiedene Zustände an und zeigt eine Fehlfunktion im Kartentransportsystem an. Der einzige Zustand, mit dem diese Lampe angesteuert wird, ergibt sich, wenn ein Bildblatt sich auf seinem Transportweg befindet und die Kartenführungskupplung eingeschaltet ist. Dies zeigt an, dass eine Karte in das Kartentransportsystem einge führt werden musste, was jedoch durch die Kartenfüh rung nicht geschah.
Dieser Zustand versetzt die gesamte Maschine gleichfalls in einen Zustand Drucken stop , in dem der Ausgang der Flip-Flop-Schaltung FF11 über das ODER-Gatter G56 und das ODER-Gatter G58 mit der Flip-Flop-Schaltung FF1 verbunden ist. Derselbe Zu stand Drucken stop ergibt sich, wenn keine Bild blätter mehr bearbeitet werden und eine Doppelführung festgestellt wird. Dieser Zustand wird durch die Flip- Flop-Schaltung FF1 über das UND-Gatter G130 und das ODER-Gatter G56 sowie das ODER-Gatter G58 festgestellt.
Eine weitere Bedingung, die die Maschine in den Zustand Drucken stop bringt, ist die Koinzidenz eines Doppelführungssignals und des Fehlens eines die Bearbeitung eines Bildblattes anzeigenden Signals, fest gestellt über das UND-Gatter G54.
Die Maschine wird also immer dann in den Zu stand Drucken stop gebracht, wenn die Flip-Flop- Schaltung FF10 in der Fehlerschaltung gemäss Fig. 33 gesetzt wird.
Das ODER-Gatter G58 überwacht ferner einen Eingang, der direkt mit der Taste PB10 Drucken stop auf dem Bedienungsfeld verbunden ist. Die Betätigung dieser Taste steuert den Schalter SW15, wodurch die Bedienungsperson die Maschine direkt beeinflussen kann, ohne sie vollständig abzuschalten, wie dies bei der Betätigung der Austaste PB9 geschieht.
Befindet sich die Maschine im Zustand Drucken stop und ist der Elektromagnet SOL3 ausgeschaltet, so kehrt der Kontakt CR3-1 in Fig. 13 in seine Ruhe lage zurück und schaltet die Wechselstromquelle über den geschlossenen Kontakt CR1-2 auf den Elektroma gneten SOL10, der verzögert anspricht. Diese Zeit verzögerung kann beispielsweise 10 Minuten betragen. Nach dieser Zeit wird der Kontakt CR10 geöffnet, wo durch die Leistung von der gesamten Maschine abge schaltet und eine vollständige Ausschaltung erreicht wird.
Die Bildblattfehlerlampe LMP4 wird bei Auftreten einer durch ein Signal an der Eingangsklemme T74 der Schaltung angezeigten Bildblatthemmung eingeschal tet. Dieses Signal wird durch eine Fühlerschaltung er zeugt und im folgenden beschrieben.
Diese Schaltung arbeitet als ein Vor-Zurückzählen und behält die Zählung bei als eine Funktion der ko pierten und zur Sammelanordnung mit der Bildblatt transporteinrichtung ausgegebenen Bildblätter.
Diese Schaltung hat vier Eingänge, und zwar die Eingangsklemme T46 für die Schlitzphotozelle, die Ein gangsklemme T38 für die Flip-Flop-Schaltung FF3 in Fig. 14, die die Bildblatthemmeinrichtung steuert, die Eingangsklemme T1 für ein Rückstellsignal sowie die Eingangsklemme T80 für die Bildblattausgabephoto zelle, die anhand von Fig. 6 beschrieben wurde und die in die Sammelanordnung gelangenden Bildblätter über wacht. Anfangs befinden sich die Stufen des Zählers, nämlich die Flip-Flop-Schaltungen FF12, FF13 und FF14 in ihrer rückgestellten Lage und erzeugen ein Si gnal hohen Pegels an der Ausgangsklemme T78, die der Eingangsklemme T78 in Fig. 13 entspricht.
Diese an fängliche Rückstellung wird durch einen Rückstellim- puls an der Eingangsklemme T1 erreicht. Jede Flip- Flop-Schaltung FF12, FF13 und FF14 ist über ein an den Kippeingang T eingeschaltetes UND-Gatter mit zwei Eingängen versehen. Die beiden Eingänge eines jeden UND-Gatters erhalten ein Gleichspannungssignal sowie ein Taktsignal, welches durch den kurzen Quer strich an der einen Eingangsleitung angedeutet ist. Das Gatter wird durch ein Signal hohen Pegels am Gleich spannungseingang sowie eine Signaländerung von ge ringem zu hohem Pegel am Takteingang geöffnet.
Die Flip-Flop-Schaltungen werden aus ihrem ersten stabilen Zustand in ihren zweiten stabilen Zustand bei Öffnung eines der UND-Gatter geschaltet.
Beim Betrieb wird der Zähler durch das Signal an der Eingangsklemme T38 um jeweils einen Schritt wei- tergeschaltet, d. h. jedesmal dann, wenn die Bildblatt hemmeinrichtung gelöst wird und den Durchgang eines Bildblattes zum Transportsystem ermöglicht. Dieses Si gnal an der Eingangsklemme T38 ist ein positives Signal und tritt koinzident mit dem Setzen der Flip-Flop-Schal- tung FF3 in Fig. 14 auf. Die Flip-Flop-Schaltung FF12 wird dadurch über das UND-Gatter G70 gesetzt, da der Gleichspannungseingang dieses UND-Gatters bei Fest stellung des Schlitzes im Belichtungstransportband mit der Schlitzphotozelle angesteuert wird. Dieses Signal gelangt über die Eingangsklemme T46 auf die Schal tung.
Das Setzen der Flip-Flop-Schaltung FF12 hat kei nen Einfluss auf den Zustand der Flip-Flop-Schaltung FF13, da die einzige in positiver Richtung auftretende Signaländerung an dieser Schaltung über das UND-Gat ter G72 erfolgt, dessen Gleichspannungseingang gesperrt ist. Er ist mit dem Ausgang des UND-Gatters G74 ver bunden, welches ein Signal geringen Pegels führt. Dieses ergibt sich aus dem Signal hohen Pegels an der Ein gangsklemme T46 über einen diesem Gatter zugeordne ten Eingangsinverter. Ein NOR-Gatter G76 überwacht den Einsausgang der Flip-Flop-Schaltungen FF12 und FF13 und sein Ausgang führt ein Signal geringen Pe gels, während der Zähler den Zählschritt 1,2 oder 3 registriert.
Der Zähler arbeitet auf diese Weise weiter, indem er jeweils einen Zählschritt ausführt, wenn ein Bild blatt für das Transportsystem freigegeben wird. Dieser Zählschritt entspricht jeweils dem Vor-Betriebszustand.
Während jedes Bildblatt kopiert und zur Sammel- anordnung transportiert wird, wie bereits anhand von Fig. 6 beschrieben wurde, stellt die Bildblattphotozelle PC11 die jeweils in die Sammelanordnung eintretende Bildblattvorderkante fest und erzeugt ein Signal gerin gen Pegels an der Eingangsklemme T80. Dieses wird mit dem Inverter INV8 invertiert und erzeugt einen Übergang von geringem zu hohem Pegel am Rückstell eingang der Flip-Flop-Schaltung FF15, so dass diese zurückgestellt wird. Dieses invertierte Signal geringen Pegels liegt ferner an einem Eingangsinverter des UND- Gatters G74.
Während die Hinterkante des Bildblattes die Bildblattausgabgephotozelle passiert, erhält der Ausgang des Inverters INV8 einen Signalzustand gerin gen Pegels. Da die anderen beiden Eingänge des UND- Gatters G74 angesteuert sind, wird es durchgeschaltet, wenn die Hinterkante des Bildblattes die Bildblattaus gabephotozelle passiert. Dadurch wird ein Signal hohen Pegels erzeugt, welches durch die Verzögerungsschal tung DC30 verzögert, die Gleichspannungseingänge der UND-Gatter G72 und G78 ansteuert. Nach Ablauf der Verzögerungszeit wird die Flip-Flop-Schaltung FF15 mit diesem Signal hohen Pegels gesetzt, deren Einsausgang mit dem Takteingang des UND-Gatters G78 verbunden ist.
Die in positiver Richtung auftre tende Signaländerung der Flip-Flop-Schaltung FF15 öffnet das UND-Gatter G78, wodurch die Flip-Flop- Schaltung FF12 in ihren anderen stabilen Zustand ge kippt und die Zählstufe im Zähler um eine Einheit ver ringert wird. Auf diese Weise kann der Zähler niemals eine Zahl grösser als drei speichern, da dieser Zählschritt bei Austritt eines jeden Bildblattes aus dem Bildblatt transport verringert wird. Tritt eine Bildblatthemmung durch einen Fehler des Transportsystems auf, die einen Eintritt der Bildblätter in die Sammelanordnung ver hindert, so wird der Zählerstand nicht verringert. Daher wird er grösser als drei und bewirkt ein Setzen der Flip- Flop-Schaltung FF14.
Das Signal am Nullausgang die ser Schaltung bewirkt eine Einschaltung des Elektro magneten SOL9 in Fig. 13, so dass der Kontakt CR9 geschlossen und ein Fehlersignal an der Klemme T74 erzeugt wird.
Bei Einschaltung des Elektromagneten SOL9 wird der Kontakt CR9 geöffnet, wodurch die Einschalte spannung vom Schalter PBW1 Drucken abgetrennt wird. Die Bedienungsperson kann dann den Druck betrieb nicht einstellen, bevor die Blatthemmung besei tigt ist und ein Rückstellschalter SW14 (Fig. 13) ge drückt wird. Dadurch wird der Elektromagnet SOL11 eingeschaltet, der den Kontakt CR9 in seine Anfangs lage bringt und den Betrieb Drucken durch Betäti gung des Schalters SW1 ermöglicht. In dem vorstehen den Betriebsbeispiel wurde die Funktion der Maschine für den Verkleinerungsbetrieb beschrieben, bei dem eine Vielzahl Kopien von Bildblättern in verkleinerter Form auf einem Kartenvorrat erzeugt werden soll. Die Maschine kann jedoch gleichfalls verkleinerte Bilder auf einem Kartenvorrat vervielfältigen.
Die Betriebsweise der Maschine für Vervielfälti gung ist weitgehend dieselbe wie bei Verkleinerung mit einigen Ausnahmen.
Bei der Betriebsart Vervielfältigen verursacht die Betätigung der Drucktaste PB6 Vervielfältigung die Einschaltung des Elektromagneten SOL5 in der Schal tung gemäss Fig. 13 durch Betätigen der Schalter DSW1, DSW2 und DSW3. Die Schalter DFW1 und DFW2 sind parallel mit den Schaltern RSW1 und RSW2 ge schaltet, und erfüllen daher dieselben Funktionen in der Betriebsart Vervielfältigen wie diese Schalter in der Betriebsart Verkleinern . Ferner ist der Schalter DSW3 direkt mit dem Elektromagneten SOL5 über den Ruhekontakt CR3-2 verbunden.
Die Einschaltung des Elektromagneten SOL5 verursacht eine Betätigung des Kontaktes CR5-1, der die Einstellung der zur Ver vielfältigung geeigneten Optik steuert, ferner des Kon taktes CR5-2, der die Anzeigelampe LMP16 für diese Betriebsart einschaltet und die Photozellen PC1 und PC2 wirksam schaltet, welche über die ODER-Gatter G2 und G4 mit der Ausgangsklemme T6 bzw. T8 in Fig. 13 verbunden sind. Ferner wird der Arbeitskontakt CR5-3 geschlossen und verbindet den Elektromagneten SOL5 über den Ruhekontaktschalter RSW3 mit der Wechselstromquelle.
Die Einfügung der Photozellen PC1 und PC2 in die Schaltung durch Einschaltung des Elektromagneten SOL5 ist erforderlich, da die zu kopierenden Bildblätter nun kleine Karten sind, die zur Ausrichtung auf die optische Achse des optischen Belichtungsystems am Belichtungstransportband in der Entwicklungszone frü her gestoppt werden müssen, als ein Schriftstück nor maler Grösse. Mit der Ausnahme der vorstehend ge nannten Unterschiede ist die Betriebsweise der Ma schine für Vervielfältigen dieselbe wie für Ver kleinern .