CH480476A - Schussfaden-Einfädel- und Bremsvorrichtung an Webschützen - Google Patents

Schussfaden-Einfädel- und Bremsvorrichtung an Webschützen

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CH480476A
CH480476A CH1345867A CH1345867A CH480476A CH 480476 A CH480476 A CH 480476A CH 1345867 A CH1345867 A CH 1345867A CH 1345867 A CH1345867 A CH 1345867A CH 480476 A CH480476 A CH 480476A
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Looser Walter
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Looser Walter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/24Tension devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Schussfaden-Einfädel-    und     Brentsvorrichtung    an Webschützen    Die     Einfädel-    und Bremsvorrichtungen an den be  stehenden Webschützen unterliegen bei der Verarbeitung  von synthetischen Garnen, wie      Terylene ,         Orlon ,      Nylon ,  Perlon ,      Trevira.-,         Dralon         usw.,    einem  viel stärkeren Verschleiss als bei der Verarbeitung von  Baumwollzwirnen. Die starke Materialabnützung an den       Einfädel-    und Bremsvorrichtungen hat wiederum eine  starke Zunahme der Webfehler und Unterbrüche in der  Produktion zur Folge.

   Die Verarbeitung synthetischer  Garne rief auch nach einer Verbesserung der Faden  bremsvorrichtung mit grösserem Regelbereich und einer  empfindlicheren und     gleichmässigeren    Bremswirkung.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine     Schussfaden-          Einfädel-    und Bremsvorrichtung, bei welcher     Faden-          führungsorgane    aus verschleissfestem Material auswech  selbar in die     Einfädelvorrichtung    eingesetzt sind und  als Fadenbremse zwei lose geführte, unter der Wirkung  <B>je</B> eine Feder stehende Bremsplatten vorgesehen sind,  von welchen die eine unter einer, direkt nicht regulier  baren Federkraft und die andere unter einer von aussen  regulierbaren     Federkraft    steht.  



  Die     Fadenführungsorgane    bestehen vorzugsweise aus  Keramikmaterial und weisen zweckmässig allseitig ab  gerundete Führungsflächen auf, so     dass    ein Einschnei  den des Fadens in die Führungsorgane und eine Be  schädigung des     Schussfadens    ausgeschlossen ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und  zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Teildraufsicht des     Schützens    mit der  erfindungsgemässen     Einfädel-    und Bremsvorrichtung,

         Fig.    2 einen Querschnitt nach Linie     II-II    in     Fig.   <B>1</B>       in        bauten        grösserem        Fig.        Einfädlers   <B>3</B>     eine        Massstab        Ansicht        in        der        bzw.        des        Richtung        nach        aus        Linie        dem     <RTI  

   ID="0001.0043">   des        Schützen        II-II        Pfeiles        in        Fig.        ausge-        III   <B>3</B>     in   <B>'</B>       Fig.    2 gesehen,       Fig.    4 eine Ansicht des aus dem Schützen aus  gebauten     Einfädlers    in der Richtung des Pfeiles IV in       Fig.   <B>3</B> gesehen,

           Fig.   <B>5</B> eine Ansicht des aus dem Schützen ausge  bauten     Einfädlers    in der Richtung des Pfeiles V in       Fig.   <B>3</B> gesehen,       Fig.   <B>6</B> eine Unteransicht des     Einfädlers    gemäss Pfeil       VI    in     Fig.   <B>3,</B>       Fig.   <B>7</B> bis<B>10</B> Einzelheiten zu     Fig.    2 und       Fig.   <B>11</B> bis<B>15</B> weitere Einzelheiten zu den     Fig.    2  bis<B>6.</B>  



  Die in eine passende Aussparung 2 des     Schützens     <B>1</B> eingebaute     Einfädel-    und Bremsvorrichtung<B>3</B> weist  ein Gehäuse 4 aus     Spritzguss    oder Polyester auf, das  aus zwei durch Löten     bzw.    Schweissen miteinander ver  bundenen Hälften<B>A</B> und B     (Fig.    4-6) zusammengesetzt  ist.<B>5</B> ist der durch eine     Faden-Einführungsöffnung   <B>6</B>       (Fig.   <B>5)</B> die Einführung des Fadens<B>7</B> gestattende Füh  rungskanal.  



  Die     Fadenaustrittsstelle    der     Einfädelvorrichtung    wird  durch ein mit Einführungsschlitz<B>8'</B> versehenes     ösen-          förmiges    Führungsauge<B>8</B> aus     Keramikmaterial    gebildet,  das gerundete Führungsflächen aufweist und an zwei  einander gegenüberliegenden Stellen seines Umfanges  mit Führungsnuten<B>9</B> versehen ist     (Fig.   <B>11).</B> Mit diesen  Führungsnuten ist das Auge<B>8</B> auf eine     Halterungsgabel     <B>10</B>     (Fig.   <B>2-6)</B> des Gehäuses 4 aufgeschoben.

   Die Um  lenkung des Fadens<B>7</B> aus dem Führungskanal<B>5</B> zum  Führungsauge<B>8</B> wird durch einen     Umlenkbogen   <B>11</B> aus  Keramikmaterial mit gerundeter Führungsfläche     (Fig.   <B>5</B>  und<B>6)</B> ermöglicht. An einer Zunge 12 vorn an der Ein  führungsöffnung<B>6</B> des Gehäuses 4     (Fig.   <B>1</B> und<B>5)</B> ist  ein Widerhaken<B>13</B>     angeformt,    welcher ein Ausklinken  des Fadens<B>7</B> beim     Spulenwechsel    verhindert.

   Das Ge  häuse 4 weist auf seiner Unterseite einen     Zentrierungs-          ansatz    14     (Fig.   <B>1</B> und 2) auf, welcher in eine ent  sprechende Bohrung<B>15</B> in der Aussparung 2 des     Schüt-          zens   <B>1</B> eingreift. Das Gehäuse 4 ist durch eine Be  festigungsschraube<B>16,</B> welche den Schützen<B>1</B> und das  Gehäuse 4 in einer horizontalen Querbohrung<B>16'</B>     Fig.   <B>1</B>  und<B>3)</B> durchsetzt, mit dem Schützen<B>1</B> fest verbunden,  so     dass    jederzeit ein leichter Ausbau der     Einfädelvorrich-          tung    möglich ist.

   In den     Fadeneinlaufkanal   <B>5</B> ist dicht      an der     Fadeneinlaufmündung        (Fig.   <B>6)</B> die Fadenbremse  <B>17, 18</B> eingebaut. Diese ist aus zwei mit gerundetem  Winkel winkelförmig gebogenen Bremsplatten<B>17, 18</B>  gebildet, von welchen die oberen horizontalen Platten  schenkel<B>N', 18'</B>     (Fig.    2 und<B>7-9)</B> in Führungsschlitze  <B>19</B> des Gehäuses 4 lose eingreifen. Die beiden Brems  platten<B>17, 18</B> weisen an ihren vertikalen Schenkeln von  ihren zur     Fadenlaufrichtung    parallelen Bremsflächen  aufgebogene Ränder 20 auf, welche einen störungs  freien     Fadendurchlauf    gewährleisten.

   Die beiden Brems  platten<B>17, 18</B> werden durch Federkraft gegeneinander  gedrückt, und zwar wirkt gegen die Aussenseite der  einen Bremsplatte<B>17</B> ein konstanter Federdruck, wel  cher durch eine fest mit der Bremsplatte verbundene  Druckfeder 21     (Fig.    2 und<B>8)</B> gebildet ist, die sich ander  seits gegen einen Teil des Gehäuses abstützt. Gegen die  Aussenfläche der anderen Bremsplatte<B>18</B> wirkt eine  regelbare Federkraft, welche durch eine als Winkel  hebel gebogene Blattfeder 22 gebildet ist.

   Das Knie 22'  des mit ihrem einen Federschenkel 22 gegen die Brems  platte<B>18</B> drückenden Winkelhebels ist in einer Nut<B>23</B>  des Gehäuses 4 gelagert, während sich der andere Feder  schenkel 22' des Winkelhebels gegen eine Regulier  schraube 24 abstützt, welche eine als Bremsfutter wir  kende Gewindebüchse<B>25</B> aus elastischem Kunststoff  durchsetzt und von aussen her mittels eines Schrauben  ziehers verstellbar ist. Durch Vor- oder Zurückstellen  der Regulierschraube 24 kann die Druckwirkung der  Blattfeder 22 gegen die Bremsplatte<B>18</B> beliebig ver  grössert oder verkleinert werden.  



  Bei Bedarf, z. B. bei Verarbeitung grober Garne,  <B>d.</B> h. bei grobem     Schuss,    kann die Bremse auch leicht  ausgebaut werden. Zu diesem Zweck wird zuerst durch       Entfernuna    der Schraube<B>16</B> das Gehäuse<B>1</B> ausgebaut,  worauf die Blattfeder 22 und die beiden Bremsplatten  <B>17, 18</B> mit Hilfe eines Schraubenziehers oder eines  Taschenmessers leicht entfernt werden können.  



  Da die Fadenbremse an der Eintrittsstelle zur     Ein-          fädelvorrichtung        ang        .,eordnet        ist,        wird        der        Faden        schon     beim ersten     Schuss    nach dem Wechsel gebremst und  daher ein lockerer     Schuss    vermieden.  



  Die quer zur Schützenlängsachse gerichtete horizon  tale Schraube<B>16</B> bewirkt die Halterung des Gehäuses  4 der     Einfädel-    und Bremsvorrichtung und kann leicht  auch in alte Schützen eingebaut werden.  



  Die Lebensdauer der beschriebenen     Einfädel-    und  Bremsvorrichtung ist dank ihrer Herstellung aus     Spritz-          guss    oder Polyester bedeutend länger. Durch ein Füh  rungsauge an der Austrittsstelle des Fadens aus der  Vorrichtung und einen Führungsbogen im     Innem    wird  ein Tiefpunkt des Fadenlaufes vermieden. Der Faden  kann wandern und verursacht daher keine Abnützungs  stelle zwischen den Bremsplatten<B>17, 18</B> der Faden  bremse, so     dass    eine dauerhafte gleichmässige Bremsung  des Fadens gewährleistet ist.

   Durch die leichte     Regu-          lierbarkeit    der Schraube 24 von aussen ergibt sich eine    leichte     Umstellbarkeit    des     Schützens    für feine und grobe  Garne, wozu bekanntlich immer eine Änderung der  vom Reibungsrad der Bremse abhängigen Fadenspan  nung vorgenommen werden     muss.     



  Die     Einfädel-    und Bremsvorrichtung ist der bei der  Verarbeitung von     Kunstfasergamen    bedeutend gesteiger  ten Materialbeanspruchung vollauf gewachsen, und da  her von langer Lebensdauer bei geringem Wartungs  bedarf.

Claims (1)

  1. PATENITANSPRUCH Schussfaden-Einfädel- und Bremsvorrichtung an Webschützen, dadurch gekennzeichnet, dass Fadenfüh- rungsorgane <B>(8, 11)</B> aus verschleissfestem Material aus wechselbar in die Einfädelvorrichtung eingesetzt sind und als Fadenbremse zwei lose geführte, unter der Wirkung<B>je</B> einer Feder (21 bzw. 22) stehende Brems platten<B>(17, 18)</B> vorgesehen sind, von welchen die eine unter einer, direkt nicht regulierbaren Federkraft und die andere unter einer von aussen regulierbaren Feder kraft steht.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine<B>(17)</B> der lose geführten Bremsplatten<B>(17, 18)</B> durch eine an ihr befestigte Druckfeder (21) sich gegen einen Teil des Gehäuses (4) abstützt, während die andere Bremsplatte<B>(18)</B> unter der Wirkung einer Blattfeder (22) steht, welche als Winkelhebel ausgebildet ist, deren Knie (22") in eine Lagernut<B>(23)</B> des Gehäuses eingreift und deren anderer Federschenkel (22') einer Regulierschraube (24) anliegt, welche mittels eines Schraubenziehers von aussen zu gänglich und verstellbar ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Federschenkel (22') einwirkende Regulierschraube (24) in einer aus elastischem Kunststoff bestehenden Ge windebüchse<B>(25)</B> lagert. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Schenkel<B>(17', 18')</B> der Bremsplatten<B>(17, 18)</B> in Füh rungsschlitze<B>(19)</B> des Gehäuses (4) lose eingreifen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fadenführungsorgane <B>(8, 11)</B> aus Keramikmaterial bestehen.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die seitlich am Schützen angeordnete Fadenautrittsstelle das Faden- führungsorgan <B>(8),</B> welches ein Auge ist, mit radialem Fadeneinführungsschlitz (8') eingebaut ist, ferner dass das Fadenführungsauge <B>(8)</B> an einander gegenüberliegen den Stellen seines Umfanges Führungsnuten<B>(9)</B> auf weist und mit letzteren auf die Schenkel<B>(10)</B> einer Gabel aufgeschoben ist, wobei der die Fadenbremse <B>(17, 18)</B> verlassende Faden<B>(7)
    </B> durch ein als Bogen ausgebildetes Fadenführungsorgan <B>(11)</B> aus der Faden führung<B>(5)</B> zum Fadenführungsauge <B>(8)</B> umgelenkt ist.
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