CH476547A - Vibrier-Oberflächenbearbeitungsmaschine mit automatischer Trennung der Werkstücke von den Bearbeitungsmitteln - Google Patents

Vibrier-Oberflächenbearbeitungsmaschine mit automatischer Trennung der Werkstücke von den Bearbeitungsmitteln

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CH476547A
CH476547A CH1941268A CH1941268A CH476547A CH 476547 A CH476547 A CH 476547A CH 1941268 A CH1941268 A CH 1941268A CH 1941268 A CH1941268 A CH 1941268A CH 476547 A CH476547 A CH 476547A
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CH
Switzerland
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mass
container
motor
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flap
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Application number
CH1941268A
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English (en)
Inventor
Kobayashi Hisamine
Original Assignee
Tipton Mfg Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/06Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor involving oscillating or vibrating containers
    • B24B31/073Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor involving oscillating or vibrating containers involving a bowl being ring- or spiral-shaped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Vibrier-Oberflächenbearbeitungsmaschine    mit automatischer Trennung der     Werkstücke     von den Bearbeitungsmitteln    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Vibrier-Oberflä-          chenbearbeitungsmaschine    unter Einschluss eines etwa  ring- oder kreisförmigen Behälters, in welcher eine  Masse, bestehend aus Werkstücken und Poliermitteln,  einer kreisförmigen Bearbeitungsbewegung unter gleich  zeitigem     Vorwärtswandem    im Behälter unterzogen wird,  worauf nach Beendigung des jeweiligen Bearbeitungspro  zesses die gesamte Masse zu einer Trennzone befördert  wird, in welcher die fertig     bearbeiteten    Werkstücke  automatisch von den Bearbeitungsmitteln getrennt und  ohne Drehen,

   Kippen oder sonstigen Bewegen des Behäl  ters ausgestossen werden.  



  Apparate der genannten Bauart haben sich als wirk  sam und wirtschaftlich erwiesen, weisen jedoch den  Nachteil auf, dass wegen einer die Richtung bestimmen  den Trennvorrichtung die kreisförmige Bearbeitungsbe  wegung innerhalb des Behälters nur in einer Richtung  fortschreitet. Dies kann zu Befürchtungen Anlass geben,  dass relativ grosse Werkstücke ungleichmässig bearbeitet  werden.  



  Im weiteren waren, um eine Masse zu einer Trenn  vorrichtung, wie einem Sieb, zu befördern, verschiedene  Wartungsarbeiten notwendig. So konnte beispielsweise  ein bogenförmiger Kanal von halbkreisförmigem Quer  schnitt, gelegentlich als     Spiralrampe    bezeichnet, weg  nehmbar in den Behälter     eingeführt    werden, um die  Masse auf das Sieb anzuheben, was     intensive    Arbeit  benötigte und zeitraubend war. Nach einem andern  Vorschlag konnte eine grosse spiralförmige Rampe fest  innerhalb des Behälters angeordnet sein. Der von dieser  Rampe belegte Teil des Behälters diente lediglich als  Transportabschnitt für die Masse und setzte daher die  Bearbeitungskapazität des Behälters bis zu<B>5001,</B> herab.

    Auch war die vom Ende der Rampe in den Behälter  fallende Masse harten Schlägen ausgesetzt, was zu  Schlagspuren in den bearbeiteten Werkstücken führte.  



  Ebenfalls bekannt sind verschiedene Typen von     Ab-          streifplatten.    So konnte beispielsweise eine solche Platte  fest mit dem Boden des dazugehörigen Behälters verbun  den sein, derart, dass sie nach Trennung der fertig    bearbeiteten Werkstücke von der Masse mit dem dazuge  hörigen Sieb durch eine abfallende Lage     desselben    oder  durch Verwendung geeigneter     Abstreifvorrichtungen    ver  bunden war. Dies setzte dem Strom fliessender Masse  einen Widerstand entgegen, so dass der durch die Masse  ausgeübte dynamische Druck variierte, und die Werk  stücke oft ungleichmässig bearbeitet wurden, während  die von den     Abstreifvorrichtungen    fallenden Stücke  Schlagspuren aufweisen konnten.

   Im weitem konnte eine  vom Innern des Behälters ansteigende     Abstreifplatte    erst  nach erfolgter Trennung angeordnet werden. Diese     Mass-          nahme    bedingte eine, verglichen mit der     Spiralrampe,     sehr starke Neigung der     Abstreifplatte    mit dem Ergebnis,  dass die Trennoperation sehr schwierig durchzuführen  war.  



  Selbst wenn der Betrieb der     Spiralrampe    oder der       Abstreifplatten    durch elektrische oder hydraulische Mit  tel teilweise automatisiert würde, so wäre ein hoher  Leistungsbedarf nötig, während der übrige Teil der  Maschine Schaden leiden könnte.  



  Es sind im weiteren selbsttrennende vibrierende Bear  beitungsmaschinen bekannt, einschliesslich solcher mit  kreisförmigem Behälter, deren oberster Teil am Boden  mit einer stationären     Abstreifplatte    versehen war. Für die  Trennung wurde die Platte im Betrieb mit dem dazuge  hörigen Sieb mittels einer Kippvorrichtung verbunden.  Solche Einrichtungen waren beinahe identisch in der  Wirkung mit denjenigen, die einen bogenförmigen Be  hälter enthielten, und es war kaum möglich, eine aus  kugelförmigem Poliermaterial und kugelförmigen Werk  stücken bestehende Masse zu dem dazugehörigen Sieb  zwecks Trennung zu befördern.  



  Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte  vibrierende     Oberflächenbearbeitungsmaschine,    in welcher  das gesamte Arbeitsvolumen eines bogenförmigen Behäl  ters zur gleichförmigen Oberflächenbearbeitung von  Werkstücken verwendet wird, und mit welcher eine  Masse leicht auf eine im Behälter angeordnete Trennvor  richtung befördert werden kann, um alle fertig bearbeite-           ten    Werkstücke aus der Masse zu entfernen, obschon  deren Anteil in der Masse hoch ist.  



  Mit der Erfindung wird eine Maschine der obenge  nannten Art geschafft, in welcher auf die jeweilige  Bearbeitungsoperation direkt eine Trennoperation folgt,  nach deren Beendigung sich die weitere Bearbeitung  anschliesst, ohne Notwendigkeit, den Bearbeitungsbehäl  ter zwischen den Operationen zu drehen, kippen oder       sonstwie    zu bewegen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist gekennzeichnet durch  einen Behälter, eine zu bearbeitende Werkstücke enthal  tende Masse, einen     reversierbaren    vertikalen Elektromo  tor einschliesslich eines Paars exzentrischer Gewichte,  von denen eines dem andern in jeder Drehrichtung um  einen festgelegten Winkel während des Motorlaufes vor  eilt, wobei der Motor den bogenförmigen Behälter in  Vibration versetzt, um die Masse zwecks Bearbeitung in  einer kreisförmigen Bewegung entgegengesetzt der Motor  drehrichtung fortzubewegen, durch ein Sieb auf dem  Behälter zwecks Trennung der fertig bearbeiteten Stücke  aus der Masse, während die übrigen in den Behälter  fallen, durch eine bewegbare Klappe in der Nähe des  Siebes,

   die bei Nichtbetrieb über der Masse liegt und bei  Betrieb um einen vorbestimmten Winkel zur Horizonta  len zum Anliegen an die innere Behälterwand zwecks  Anhalten der bewegten Masse zu liegen kommt, und       einen        klappenartigen    Vorsprung an dieser Fläche entfernt  vom Sieb, mit einem unteren bogenförmigen Ende,  welcher sowohl mit demjenigen Teil unterhalb derjenigen  der Klappe als auch mit dem angrenzenden Teil der  inneren Behälterwand zusammenwirkt, um einen Weg für  die sich bewegende Masse zum Sieb zu schaffen, wobei  die Klappe aufgrund der Massenbewegung wahlweise die  Betriebs- bzw.     Nichtbetriebsstellung    einnimmt.  



       Zweckmässigerweise    kann ein vertikales Torglied       wegnehmbar    am Behälter und oberhalb der Klappe  angeordnet werden, um das Niveau der fliessenden  Masse zwischen Tor und Klappe anzuheben.  



       Vorteilhafterweise    kann das Paar exzentrischer Ge  wichte am Elektromotor an beiden Wellenenden ange  bracht werden, um über verschiedene Winkel verschieb  bar zu sein. Wenn gewünscht, kann eines der Gewichte  fest mit der Motorwelle verbunden sein. Ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen  dargestellt.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der  Maschine gemäss der Erfindung, wobei einzelne Kompo  nenten mit gestrichelten Linien eingezeichnet sind,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den Apparat nach     Fig.    1,       Fig.    3 einen     Vertikalschnitt    durch den Bearbeitungs  behälter gemäss     Fig.    1 und 2, längs der Linie     111-11I    in       Fig.    2,       Fig.    4 einen ähnlichen Schnitt, jedoch längs der Linie       IV-IV    in     Fig.    2,

         Fig.    5 einen Teilschnitt längs der Linie     V-V    in     Fig.    2  in Richtung des Pfeiles,       Fig.    6 eine Draufsicht auf einen Teil des     Vibriergerä-          tes,    teilweise im Schnitt,       Fig.7    eine der     Fig.    6 ähnliche Ansicht des unteren  Teiles des     Vibriergerätes,          Fig.    8 eine Ansicht eines Teiles des Gerätes gemäss       Fig.    7,       Fig.    9 eine     diagrammartige    Ansicht,

   anhand welcher  der Betrieb des Gerätes nach     Fig.    6 bis 8 erläutert werden  kann,       Fig.    10 eine Seitenansicht eines anderen     Vibriergerä-          tes,    wobei einzelne Teile im Schnitt gezeigt sind,         Fig.    11 eine Draufsicht auf das Gerät gemäss       Fig.    10,       Fig.    12 eine Seitenansicht einer anderen Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei einzelne  Teile im Schnitt und andere mit gestrichelten Linien  gezeigt sind,

         Fig.    13 eine Teilansicht eines Vertikalschnittes durch  eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des und       Fig.    14 eine Draufsicht auf ein Torglied gemäss einer  nochmaligen weiteren Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes.  



  In     Fig.    1 wird ein Gerät gezeigt, welches ein hohles  Gestell 10 enthält, das mit einer Mehrzahl von kurzen  Füssen 12 auf einem nicht gezeigten Fundament ruht,  wobei die Füsse 12 aus irgend einem geeigneten schock  absorbierenden Material wie Gummi bestehen und am  Boden befestigt sind, und einen Deckel 14 mit einer  Mehrzahl von Schraubenfedern 16, die mit ihrem einen  Ende an der Oberseite der Teile 10 und 14 befestigt und  in gleichen Abständen voneinander angeordnet sind. Ein  waagerechter Flansch 18 ist fest mit den andern Enden  der Federn 16 verbunden.  



  Mit dem Flansch 18 starr verbunden ist eine     Vibrier-          bearbeitungswanne    20, die einen Bearbeitungsbehälter in  Form eines     Toroids    aufweist. Dieser besitzt einen hohlen  Ring, der durch ein Paar koaxiale Zylinder definiert  wird, oben offen ist und mit seinem halbkreisförmigen  Boden in seiner im wesentlichen horizontalen Lage am  Flansch 18 befestigt ist.

   Im Innern des Ringes ist dicht  mit demselben ein nach unten durch den Flansch 18 und  Deckel 14 sich erstreckendes Gehäuse 26 angeordnet, das  in das Gestell 10 hineinragt.     Innerhalb    dieses Gehäuses  ist am untern Ende eine     Vibriereinrichtung    28 gemäss  einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes an  gebracht, die weiter unten noch erläutert wird.  



  Wie am besten aus     Fig.2    ersichtlich, ist an der  Oberseite des Behälters 22 ein Sieb so befestigt, dass es  einen Teil desselben vollkommen abdeckt. Das Sieb 30  weist eine Wulst 32 am Umfang auf, ausgenommen an  seiner einen radialen Endseite, an welcher ein Auslass 34  vorgesehen ist. Die äussere Wand des Behälters 22 ist an  der anderen Endseite mit einer Erhebung 35 versehen,  die nach innen gekrümmt ist, und gegen den Auslass 34  zu bis auf Null abnimmt. Auf der Oberseite des Behälters  22 ist ein Deckel 36     wegnehmbar    angeordnet.    Nach einem andern Merkmal durchquert ein statio  närer Drehstab 38 den Behälter 22 und legt sich gegen  diejenige Endseite des Siebes 30 an, die keine Wulst  aufweist.

   Am Drehstab 38 ist drehbar eine Klappe 40  angebracht.     In    ihrer Horizontalstellung ist die Klappe 40  ausser Betrieb, während sie in der Betriebsstellung unter  einem vorbestimmten Winkel gegenüber der Horizonta  len nach unten hängt, wie weiter unten beschrieben wird.  Ihr Profil ist derart, dass sie in der Betriebsstellung mit  ihrem Umfang gegen die     Innenseite    des Behälters 22  anliegt und so eine Trennwand bildet. Sie weist einen  flachen Führungsvorsprung 42 auf, der in der oberen  Hälfte gegen die innere Seite der Behälterwand zu  angeordnet ist, und zwar auf der vom Sieb 30 abgewende  ten Seite der Klappe 40; der Zweck dieser Massnahme  wird noch erläutert. Der Führungsvorsprung ist an  seinem unteren Ende bogenförmig.  



  Die     Vibriereinrichtung    28 gemäss     Fig.    1 und 6 bis 9  weist einen     reversierbaren,    vertikal innerhalb des Gehäu  ses 26 angeordneten Elektromotor 44 auf, der mit einem  Montageflansch 46 an einem Gehäusering 48 befestigt ist,      welcher sich auf der Innenseite des Gehäuses 26 befindet       (Fig.    1). Der Motor 44 weist beidseitig Wellenstummel 50  auf. Jeder dieser Wellenstummel ist mit einem exzen  trisch angeordneten Gewicht 52 bzw. 54 versehen. Die  Maschine ist dadurch     charakterisiert,    dass wenigstens  eines der exzentrischen Gewichte 52 bzw. 54 so auf der  Motorwelle angeordnet ist, dass es um die Motorachse  verdreht werden kann.

   Für diesen Zweck kann auf der  Welle 50 eine auswechselbare Büchse 58 mit     einem    Keil  56     aufgekeilt    sein, die längs des Umfangs eine sich über  einen bestimmten Winkel erstreckende Kerbe 60 aufweist       (Fig.    6 oder 7). Beide Kerben können eine gleiche oder  voneinander verschiedene     Umfangslänge    aufweisen. Die  Gewichte 52 oder 54 werden mit ihren Naben 62 auf die  Büchsen 58 aufgesetzt, wobei eine     Mitnehmerklaue    64 in  die Kerbe 60 zu liegen kommt. Eines der Gewichte 52  oder 54 kann auf der Welle 50 mittels einer Stellschraube  66 befestigt werden, welche durch die Naben und durch  die Klaue hindurch in ein Gewinde in der Büchse 58  eingreift.

   Falls gewünscht, können beide Gewichte auf  der Welle 50 drehbar um die Achse angeordnet wer  den.  



  Um eines der oberen oder unteren exzentrischen  Gewichte 52 oder 54 auf der Welle zu befestigen, kann  das Gewicht eine abgesetzte Form aufweisen, und die  Schraube im aufrechten Teil zwischen den Absätzen  hindurchgeführt werden, wie in     Fig.8    ersichtlich. Als  Variante     hiezu    kann das Gewicht flach sein, und die  Schraube sich durch eine der Längsseiten hindurch  erstrecken.  



  Damit die Gewichte sich nicht von der Welle lösen  können, sind sie     zweckmässigerweise    zwischen zwei     Un-          terlagscheiben    68, 68 angeordnet und auf der Welle 50  mit einer Schraube 70 gesichert     (Fig.    8).  



  In den     Fig.    6 und 7 sind zur Erläuterung das obere  und untere exzentrische Gewicht je in ihren entsprechen  den Stellungen auf der Welle 50 mit durchgezogenen  Linien eingezeichnet.  



  Wie aus     Fig.    8 ersichtlich, können eines oder mehrere  Zusatzgewichte 72 am exzentrischen Gewicht mittels  Schrauben befestigt werden, um die Masse zu     ajustie-          ren.     



  Es sei nun angenommen, dass das obere Gewicht fest  auf der Büchse 58 in einer solchen Stellung befestigt ist,  dass, wenn es in bezug auf die Büchse drehbar ist, eine  Drehung in entgegengesetzten Richtungen um die Winkel  a und b stattfinden kann.  



  Dementsprechend sei das untere Gewicht 54 um die  Achse der dazugehörigen Büchse 58 in entgegengesetzten  Richtungen um die Winkel d und c     verdrehbar    wie in       Fig.7    gezeigt. Es sei ferner angenommen, dass bei  stillstehendem Motor 44 die oberen und unteren Keile 64  sich im wesentlichen vertikal übereinander in einer Linie  befinden.

   Unter diesen     Bedingungen    bewirkt die Drehung  des Motors 44 in Richtung des Pfeiles 68,     d.h.    im  Uhrzeigersinn     (Fig.    6 und 7), dass das untere Gewicht 54  in der Stellung 54-1 fest in bezug auf die Motorwelle  verbleibt, wie in     Fig.7    und 9 dargestellt, mit dem  Ergebnis, dass das obere Gewicht 52 dem unteren  Gewicht 54 den Winkel c in     Fig.    9 voreilt.

   Dreht sich der  Motor in Richtung des Pfeiles 69 oder im     Gegenuhrzei-          gersinn,    dann bleibt das untere Gewicht 54 in der  Stellung 54-2 fixiert in bezug auf die Motorwelle, wie in       Fig.7    und 9 dargestellt.     In    diesem Fall ist das obere  Gewicht 52 dem unteren Gewicht 54 um den Winkel d in       Fig.    9 voreilend.

      Ist jedoch im Gegensatz dazu das obere Gewicht 52  drehbar in bezug auf seine Büchse 60, und das untere  Gewicht 54 fest angeordnet, dann bleibt das obere  Gewicht 52 in den Stellungen 52-l oder 52-2 gemäss       Fig.    6 und 9 und zwar drehfest gegenüber der Motorwel  le, je nach Drehrichtung des Motors, wobei nun das  untere Gewicht 54 gegenüber dem oberen Gewicht 52 um  die Winkel a oder b voreilend ist. Alternativ, wenn beide  Gewichte drehbar in bezug auf die Motorwelle angeord  net sind, beträgt der Winkel zwischen ihnen     a-c    bzw.     b-d     je nach Drehrichtung des Motors.

   Zwecks Erläuterung  soll ein     Voreilwinkel    bei     Motordrehrichtung    im Uhrzei  gersinn positiv genannt werden, während ein gleicher  Winkel in der Gegenrichtung als negativ bezeichnet  werden soll.  



  Es ist zu ersehen, dass der     Voreilwinkel    je nach  Länge der Kerben 60 verändert werden kann. Zu diesem  Zweck können auf der Motorwelle obere und untere  Büchsen von irgend einer gewünschten Kerblänge     aufge-          keilt    sein.  



  Die     Vibriereinrichtung    28     (Fig.    1) setzt den Behälter  22 in Vibration und erteilt damit     einer    Masse 70,  bestehend aus Werkstücken und Bearbeitungsmaterial, in  Bewegung. Die     Vibrationsbewegung    hat zwei Komponen  ten, wovon die eine der Masse eine kreisförmige Bewe  gung gemäss den Pfeilen 72, 73 und 74     (Fig.    3) verleiht,  während die andere eine     Linearbewegung    der Masse zur  Folge hat, welche in einer durch die     Motordrehrichtung     bestimmten Richtung erfolgt. Die Masse erhält so eine  schraubenförmige Bewegung.

   Es sei angenommen, dass  die oberen und unteren exzentrischen Gewichte 52 und  54 während des Betriebes des Motors 44 einander  überlagert seien,     d.h.    dass der     Voreilwinkel    gleich Null  sei. Dann übt die Masse 70 eine     planetenförmige    Bewe  gung entlang eines annähernd halbkreisförmigen Weges  in Richtung der Pfeile 72, 73 und 74 aus, und zwar in  jeder radialen Ebene des Behälters 22. Die Richtung, in  welcher sich die Masse vorwärts bewegt, ist unabhängig  von der Drehrichtung des Motors. Es wurde gefunden,  dass, wenn auch nur ein kleiner     Voreilwinkel    zwischen  den oberen und unteren exzentrischen Gewichten 52 und  54 vorhanden ist, die der Masse 70 aufgezwungene  Bewegung zwei Komponenten aufweist.

   Die erste Kom  ponente bewirkt, dass sich die Masse planetenförmig wie  oben beschrieben bewegt, und die zweite Komponente  bewirkt, dass die Masse sich linear     in    einer Richtung  entgegengesetzt zur Drehrichtung des Motors 44 vorwärts  bewegt. Auf diese Weise übt die Masse eine schrauben  förmige Bewegung aus. Wenn beispielsweise die Gewich  te im Uhrzeigersinn wie in     Fig.    2 gedreht werden, dann  übt die Masse eine schraubenförmige Bewegung 76 unter  gleichzeitigem Wandern in Pfeilrichtung 77     (Fig.    2) aus,  oder im     Gegenuhrzeigersinn    gegenüber     Fig.    2.

   Anderer  seits bewirkt eine Drehbewegung der oberen und unteren  Gewichte 52 und 54 im     Gegenuhrzeigersinn    eine schrau  benförmige Bewegung 78 der Masse unter     Vorwärtswan-          dern        in    Pfeilrichtung 79 oder im Uhrzeigersinn.  



  Es folgt daraus, dass die Masse eine schraubenförmi  ge Bewegung ausführen kann, wobei sie sich entweder im  Uhrzeiger- oder     Gegenuhrzeigersinn    bewegen kann, je  nach Drehrichtung des Motors. Es ist festzuhalten, dass  eine Umkehrung der Drehrichtung des Motors von einem  Vorzeichenwechsel des     Voreilwinkels    zwischen dem obe  ren und unteren exzentrischen Gewicht begleitet ist, die  lediglich die Richtung der schraubenförmigen Bewegung  ändert, die Richtung der Planetenbewegung der Masse  jedoch unberührt lässt.

        Es wurde gefunden, dass ein     Voreilwinkel    des unteren  Gewichtes gegenüber dem oberen im allgemeinen grösser  als 0 , jedoch kleiner als 180  sein sollte, wobei ein       Voreilwinkel    von annähernd 90  ein Maximum an  Wirkung hervorruft. Für die Fertigbearbeitung muss ein       Voreilwinkel    von 10 bis 40  vorgesehen werden, wobei  ein Bereich von   15 bis 30  vorteilhaft ist. Für die  Trennoperation ist ein Wert von 70 bis 140  vorgesehen,  und ein Bereich von   75 bis 105  am vorteilhafte  sten.  



  Wenn das untere Gewicht dem oberen voreilt, sollte  das obere in einem von den Schraubenfedern 16 umgebe  nen Raum gemäss     Fig.    1 oder unterhalb desselben ange  ordnet sein. Andernfalls, wenn das obere Gewicht dem  unteren voreilend ist, sollte das letztere im wesentlichen  auf gleicher Höhe oder oberhalb der Schraubenfedern  angeordnet sein, wie aus     Fig.    13 oder 12 ersichtlich.  



  Wie aus     Fig.    3 und 4 ersichtlich, kann der obere Teil  der äusseren Wand des Behälters 22 mindestens teilweise  nach innen in einem kreisförmigen Bogen 80 gebogen  sein, um die oben erwähnte planetenförmige Bewegung  der Masse zu unterstützen.  



       In        Fig.    10 und 11 ist eine andere Ausführungsform  der     Vibriereinrichtung    gezeigt; dabei bezeichnen gleiche  Bezugsziffern gleiche oder ähnliche Teile wie diejenigen  in     Fig.    6 bis 9. Ein unteres exzentrisches Gewicht 54 ist  bei 56 auf die Welle 50 eines Motors 44     aufgekeilt    und  mittels einer im Wellenende     eingewindeten    Schraube 70,  einer     Sicherungs-    und einer     Unterlagsscheibe    68 bzw. 68'  starr daran befestigt.

   Ein oberes exzentrisches Gewicht  52 ist drehbar auf dem Wellenstummel 50 in gleicher  Weise wie vorher für     Fig.    6 beschrieben befestigt; eine ins  Wellenende     eingewindete    Schraube 70 verhindert zusam  men mit     einer        Sicherungs-    und einer     Unterlagsscheibe    68'  bzw. 68" das Lösen des Gewichtes von dem Wellenstum  mel 50.  



  Im Betrieb wird dem Motor 44 die gewünschte  Drehrichtung zur Vibration des Behälters 22 gegeben, in  welchem die Masse 70 die oben erwähnte schraubenför  mige Bewegung ausführt und sich dabei in der der  Drehrichtung des Motors entgegengesetzten Richtung       vorwärts    bewegt, wobei ihre Oberfläche bearbeitet wird.  Dabei ist festzuhalten, dass im     Oberflächenbearbeitungs-          prozess    die Klappe 40 mit irgend welchen geeigneten,  nicht gezeigten Mitteln in ihrer horizontalen Stellung  gehalten wird.

   Diese Massnahme verhindert, dass die  Klappe den Fluss der Masse behindert, und vermeidet  jegliches Herausfallen von Masse; ferner wird damit  bewirkt, dass die Werkstücke ständig einer     gleichmässi-          gen    Behandlung ausgesetzt sind, wobei das ganze Ar  beitsvolumen des Behälters wirksam zur Oberflächenbe  arbeitung herangezogen wird. Wenn gewünscht, kann die  Drehrichtung des Motors geändert werden, um die  schraubenförmige Bewegung zur Fortsetzung der Bear  beitungsoperation zu ändern.  



  Während der Vibration des Behälters 22 steigt der am  Boden befindliche Teil der Masse 70 zuerst der Innensei  te des bogenförmigen Bodenteiles 24 nach hoch und folgt  dann der Innenseite der Aussenwand des Behälters 22,  wie durch die Pfeile 72 angegeben. Hierauf ändert sie die  Richtung gemäss den Pfeilen 73, um bei 83 den höchsten  Punkt zu erreichen, wie in     Fig.    3 und 4 angegeben. Die in  oder um diesen Punkt 73 sich befindlichen Teile der  Masse 70 werden im wesentlichen von den Vibrationen  des Behälters 22 nicht mehr beeinflusst und bilden eine  Oberflächenschicht 84, welche sich in Richtung des  Pfeiles 74 weiterbewegt, bis sie die innere Wand des    Behälters berühren. Hierauf fliesst die Masse dem bogen  förmigen Bodenteil 24 des Behälters 22 entlang weiter,  worauf sie den gleichen Weg wie vorhin beschrieben  einschlägt.

   Zur gleichen Zeit wird die Masse in horizon  taler Richtung entgegengesetzt der Drehrichtung des  Motors bewegt, um die vorhin erwähnte schraubenförmi  ge Bewegung zu erzielen.     In        Fig.    4 ist unterhalb einer  gestrichelten Linie 70a derjenige Teil der Masse angege  ben, welcher durch die Vibration des Behälters wie oben  beschrieben ansteigt, und der als      A -Teil    bezeichnet  werden kann, während derjenige Teil oberhalb einer  gestrichelten Linie 70b derjenige ist, welcher gegen die  innere Behälterwand unter Wirkung seiner Massenträg  heit und der Schwerkraft fliesst, und welcher als      B -Teil     bezeichnet werden kann.

   Der zwischen den beiden Linien  sich befindliche Teil der Masse bildet einen zentralen  Kern, um welchen die  A - und      B -Teile    eine     planeten-          förmige    Bewegung ausüben, und der als      C -Teil    be  zeichnet werden kann.  



  Die Vibration des Behälters 22 wirkt sich auf den        A -Teil    aus, der eine dementsprechende Energiebewe  gung ausführt. Die Massenteile B und C hingegen  erhalten nur wenig von der Vibration und führen Bewe  gungen aus, die von verschiedenen Faktoren     beeinflusst     werden.  



  Um eine zufriedenstellende schraubenförmige Bewe  gung der Masse zu erzielen, wurde gefunden, dass ein  kleinerer     Voreilwinkel    zwischen den beiden Gewichten  bewirken soll, dass     eines    der Gewichte, das sich näher bei  den Federn 16     befindet,    eine geringere Erregerkraft  aufweist als das andere Gewicht, während ein grösserer       Voreilwinkel    eine Annäherung der beiden Erregerkräfte  bewirken soll.  



  Nach Beendigung der betreffenden Bearbeitungsope  ration wird die Klappe 40 aus ihrer Horizontalstellung  um die Achse des Stabes 38 nach unten verdreht,  während sich die schraubenförmige Bewegung in derjeni  gen Richtung fortpflanzt, in welchem die fliessende  Masse die Klappe in     Flussrichtung    drückt, im Beispiel  nach     Fig.2    also im Uhrzeigersinn. Dadurch wird vom  Massenfluss eine     dynamische    Kraft auf die hängende  Klappe ausgeübt, welcher bewirkt, dass diese     gleichmäs-          sig    in die fliessende Masse einsinkt, bis sie mit ihrem  Umfang an der Innenfläche des Behälters 22 anliegt. Auf  diese Art blockiert die Klappe 40 den     Massenfluss.     



  Unter diesen Umständen steigen die nachfolgenden  Teile der an der Klappe 40 anliegenden     fliessenden     Masse derselben nach in die Höhe, um auf das Sieb 30 zu  gelangen, auf welchem die fertig bearbeiteten Teile von  den Bearbeitungsmaterialien getrennt werden und hierauf  in Richtung des Pfeiles 34a durch den Ausgang 34 dem  nachfolgenden, nicht gezeigten Bearbeitungsabschnitt zu  geführt werden. Die Bearbeitungsmaterialien fallen durch  das Sieb 30 in den Behälter 22 zurück.  



  Wie vorhin beschrieben, weist die Klappe auf der dem  Sieb 30 abgewendeten Seite,     d.h.    der dem Massenfluss  ausgesetzten Seite einen flachen Vorsprung 42 mit einem  bogenförmigen unteren Teil auf. Wie klar aus     Fig.    1 und  5 ersichtlich, wird die Klappe unter einem vorbestimmten  Winkel zur Horizontalen gehalten. Es folgt daraus, dass  ein kleiner Teil der fliessenden Masse zuerst über die  Klappe 40 hinweg fliesst, und zwar bald nachdem der  Massenstrom das Stauniveau erreicht hat. Somit hat  derjenige Teil der fliessenden Masse, der sich gegen die  Klappe 40 anlegt, die Tendenz, seine Flussrichtung zu  ändern, wie durch Pfeil 86 in     Fig.    2 angedeutet.

   Der sich  gegen die Fläche unterhalb des Vorsprunges 42 der      Klappe 40 anlegende Teil wird hingegen gezwungen,  zuerst nach aussen radial der unteren bogenförmigen  Kante des Vorsprunges 42 entlang zu fliessen, wobei er  eine Art Abhang mit geringer Neigung bildet. Hierauf  steigt er einer Rampe oder einem Hang nach empor,  welcher durch die äussere Kante des Vorsprunges 42 und  der Seitenwand des Behälters 22 gebildet wird. Die  aufsteigende Masse wird hierauf in die Nähe des höch  sten Punktes der Rampe angehoben, wie bei Punkt 88 in       Fig.3    und 5 dargestellt.

   Auf diese Weise werden die  nachfolgenden Teile der Masse auf das Sieb 30 geleitet,  auf welchem die fertig bearbeiteten Werkstücke zurück  bleiben, während die Bearbeitungsmaterialien durch das  Sieb 30 in den Behälter 22 zurückfallen, womit die  Trennungsoperation durchgeführt ist.  



  Es wurde gefunden, dass der Winkel zwischen der  Klappe 40 und der Horizontalen     vorteilhafterweise    in der  Grössenordnung von 70  ist. Ist dieser Winkel kleiner,  dann kann die fliessende Masse leichter der Klappe nach  empor steigen, während bei grösserem Winkel dieser  Anstieg schwieriger wird. Es wurde ferner gefunden, dass  ein Winkel zwischen 40 und 80  gegenüber der Horizon  talen für praktische Zwecke genügt.  



  Die Verwendung konventioneller Sperrplatten ermög  licht es einer Masse, die in schraubenförmige Bewegung  versetzt ist, eine Neigung von höchstens 15  zur Horizon  talen zu überwinden. Wenn die Masse kugelförmige  Komponenten enthält, kann sie sogar eine Neigung von  höchstens 3  überwinden. Die Anordnung eines Vor  sprunges 42 an der Klappe 40 ist hingegen besonders  wirksam, um diesen Anstiegswinkel zu erhöhen. Mit  fortschreitender Trennung nimmt das Niveau der Masse  vor der Klappe 40 stetig ab, bis dieses eine gestrichelte  Linie 82a, 82b erreicht, die sich von der Oberseite der  Klappe in einer Neigung nach unten von derselben  entfernt. Zu diesem Zeitpunkt erreicht das Niveau hinter  der Klappe 40 eine Höhe gemäss der Linie 82c. Die  horizontale gestrichelte Linie 83 stellt das Niveau der  Masse vor dem Einschwenken der Klappe 40 dar.

   Es  ergibt sich daraus, dass nach Absinken auf das Niveau  82b, 82a die Masse nicht über die Klappe 40 hinweg auf  das Sieb 30 angehoben werden kann.  



  Um dieses Niveau 82b anzuheben, ist ein Tor 90  oberhalb der Klappe 40 angeordnet und an einem  Trägerstab 92 aufgehängt, welcher die ganze Breite des  Behälters 22 radial überquert, wie es aus     Fig.    2 ersichtlich  ist. Das Tor 90 kann vertikal bewegt werden mittels  pneumatischer oder hydraulischer Kolben und Zylinder,  welche ausserhalb der Aussenseite des Behälters 22  angeordnet sind, und die zwecks Vereinfachung nicht  gezeigt sind. Die obere Stellung des Tores 90 ist derart,  dass es den Massenfluss nicht behindert, wie mit den  ausgezogenen Linien in     Fig.    4 und 5 angedeutet. In der  unteren Stellung ist das Tor teilweise in der Masse  eingebettet, wie durch die gestrichelten Linien in     Fig.    1  und 5 angedeutet.

   Diese untere Stellung ist in der Höhe  durch irgendwelche geeignete, nicht gezeigte Mittel kon  trollierbar. Da der      A -Teil    der Masse, welcher eine  kräftige Schraubenbewegung ausführt, nahe der Aussen  seite des Behälters ein höheres Niveau erreicht als auf der  gegenüberliegenden Seite, weist das Tor 90 auf der  erstgenannten Seite eine     Ausnehmung    auf, wie am besten  aus     Fig.    1 und 4 ersichtlich. Es folgt daraus, dass das Tor  90 in seiner unteren Stellung den Massenteil      A     nicht  behindert, jedoch wirksam die Massenteile B und C  blockiert, um zu verhindern, dass die letztgenannten    Teile ihre Richtung gemäss Pfeil 86 ändern, nachdem sie  sich an der Klappe 40 gestaut haben.  



  Nachdem die Klappe 40 in die fliessende Masse  eingetaucht worden ist, wird das Tor 90 in seine untere  Vertikalstellung gemäss     Fig.    1 und 5 gebracht. Dann wird  die fliessende Masse in eine Zone 94 zwischen der  Klappe 40 und dem Tor 90 durch einen Spalt eingeführt,  der durch die untere Kante des Tores 90 und den  anschliessenden Teil des Behälterbodens gebildet wird.  Diese Masse steigt in ihrem Niveau an, bis zur gestrichel  ten Linie 88a in     Fig.    5, so dass sie leicht über die Klappe  40 auf das Sieb 30 gelangen kann. Dieses zwangsweise  Einführen der Masse in die Zone 94 wird so lange  fortgesetzt, bis das Niveau der Masse oberhalb der  Klappe 40 auf eine Linie 96 absinkt     (Fig.    5).  



  In der gezeigten Ausführung nimmt die Menge der  Masse im Behälter 22, nachdem der die Zone 94 füllende  Teil das Niveau 82b erreicht, auf etwa die Hälfte der  ursprünglich eingefüllten Menge ab. Unter diesen Um  ständen bildet der ausserhalb der Zone 94 befindliche  Teil der Masse eine geneigte Oberfläche, welcher durch  die Linie 96 und die Fortsetzung 96a dargestellt ist. Dies  ermöglicht es, sämtliche fertig bearbeiteten Werkstücke  aus der Masse zu entfernen, worauf die Bearbeitungsma  terialien allein zurückbleiben.  



  Wenn gewünscht, kann das Tor 90 drehbar um die  Achse des Stabes 94 angeordnet werden, wie die Klappe  40. Ebenso kann die Klappe 40 vertikal bewegbar sein,  wie das Tor 90.  



  Im allgemeinen hat die Form der Werkstücke und der  Bearbeitungsmaterialien einen grossen Einfluss auf die  stärkste Neigung, welche die entsprechende Masse über  winden kann. So haben beispielsweise unter den Bearbei  tungsmaterialien Rhomboide, dreieckige Prismen oder  Pyramiden, Würfel, Scheiben oder Klumpen von beliebi  ger Form die Tendenz, die entsprechende Masse relativ  starr zu machen, so dass diese relativ grosse Neigungen  überwinden kann. Andererseits hat jede Masse, in wel  cher kugelförmige Bearbeitungsmaterialien enthalten  sind, Schwierigkeiten, Neigungen zu überwinden. Kon  ventionelle Einrichtungen mit vertikalen Stauplatten wa  ren daher insofern nachteilig, indem selbst aus einer  relativ starren Masse die Werkstücke nicht entfernt  werden konnten, solange ihr Anteil 10     Vol.- /o    über  schritt.

   Ebenso führte die Verwendung von kugelförmi  gen Werkstücken und/oder kugelförmigen Bearbeitungs  materialien dazu, dass die Neigung, welche die entspre  chende Masse überwinden konnte in ihrem Winkel  gegenüber der Horizontalen enorm abnahm, was zu den  grossen Schwierigkeiten in der Trennung der Werkstücke  von der Masse führte.  



  Im weiteren war es, wenn der Anteil der Werkstücke  hoch gegenüber den Bearbeitungsmaterialien war,  schwierig, alle diese Werkstücke aus der entsprechenden  Masse zu entfernen. Konventionelle     Vibrier-Oberflächen-          bearbeitungsmaschinen    haben daher Massen verwendet,  in welchen 1 bis 6     Vol.-Teile    Bearbeitungsmaterial pro  Volumenteil Werkstücke vorhanden war. Auch die bis  herigen Verfahren von hohem Wirkungsgrad konnten eine  Masse verwenden, welche bis mehr als 4     Vol.-Teile     Bearbeitungsmaterial für jeden Teil Werkstücke enthielt.

    Bei einer Masse von 1 bis weniger als 4     Vol.-Teile     Bearbeitungsmaterial pro Volumenteil Werkstück wird  verlangt, dass nach Abnahme der Gesamtmasse auf 70  bis     50%    der ursprünglichen Menge infolge Wegnahme  der fertigen Werkstücke die Restmasse immer noch an  der dazugehörigen Stauplatte emporsteigen kann, um alle      fertig bearbeiteten Werkstücke zu entfernen. Dies ist mit  den üblichen Maschinen nicht möglich.  



  Die Anordnung eines Tores 90 garantiert, dass selbst  mit einer Masse, die annähernd gleich viel Bearbeitungs  material wie Werkstücke enthält, alle fertig bearbeiteten  Werkstücke wirksam entfernt werden. Es wurde festge  stellt, dass die Verwendung der Klappe 40 mit dem  Vorsprung 42 allein bereits einen ausgezeichneten Trenn  effekt für Massen ergab, welche etwa 4 oder mehr       Volumteile    Bearbeitungsmaterial pro     Volumteil    Werk  stücke enthält.  



  Eine weitere Ausführungsform ist in     Fig.    12 darge  stellt, in welcher gleiche Teile wie in     Fig.    1 bis 5 mit  Bezugsziffern bezeichnet sind, die sich um Einhundert  von diesen unterscheiden. Sie weist einen bogenförmigen  Behälter 122 auf, dessen Querschnitt im wesentlichen  gleich demjenigen des Behälters 22 in     Fig.    1 bis 4 ist, und  der etwas länger ist als ein Umgang einer Schraubenlinie,  wobei sich die beiden Enden des Behälters etwas überlap  pen. Das untere Ende des Behälters 122 ist mit einem       wegnehmbaren,    nicht gezeigten Deckel verschlossen,  während an das obere Ende eine Stufe 140 mit einem  daran anschliessenden horizontalen Auslauf anschliesst,  dessen Boden durch ein Sieb 130 gebildet wird.

   Die Stufe  140 dient als Stauplatte der üblichen Bauweise. Ein       reversierbarer    Elektromotor 144 ist vertikal in der oben  beschriebenen Weise angeordnet, befindet sich jedoch in  einem Raum, der vom bogenförmigen Behälter 122  umgeben ist. An seinem unteren Ende trägt der Motor  144 ein exzentrisches Gewicht 154, das sich etwa auf der  Höhe einer Reihe von Schraubenfedern 116 befindet.  Falls gewünscht, kann das Gewicht 154 auch oberhalb  der Federn angeordnet werden.  



  Damit im Betrieb eine Masse sich entlang des bogen  förmigen Behälters 122 nach oben bewegt, während sie  die weiter oben erwähnten Schraubenbewegung ausführt,  ist eine Mehrzahl von Toren 190 der vorhin beschriebe  nen Art in geeigneten Intervallen innerhalb des Behälters  angeordnet; die Tore 190 können auch     wegnehmbar     angeordnet sein. Zwei solcher Tore 190 sind in     Fig.    12  dargestellt. Das Tor 190 ist im wesentlichen identisch mit  dem Tor 90.

   Bei Bedarf kann auch eine Mehrzahl von  Behältern 122 übereinander angeordnet werden, um  einen schraubenförmigen Behälter, wie in     Fig.    13 gezeigt,  zu bilden,     wobei    in dieser Figur gleiche Komponenten  wie in     Fig.    1 bis 4 mit Bezugsziffern bezeichnet sind, die  sich um 200 von diesen unterscheiden. Ein schraubenför  miger Behälter 122 kann mit einem oberen Endteil wie in       Fig.    12 versehen sein.

   Ein     reversierbarer    Elektromotor  244 ist vom     schraubenförmigen    Behälter 222 umgeben  und trägt ein unteres exzentrisches Gewicht 254 oberhalb  einer Reihe von Schraubenfedern<B>216.</B> Wie in     Fig.    12 ist  eine Mehrzahl von Toren 290 fest oder     wegnehmbar    in  Abständen innerhalb des Behälters 222 angeordnet. Das  Tor 290 ist im wesentlichen in seiner Form identisch mit  dem Tor 90.  



  Die Einrichtungen nach     Fig.    12 und 13 arbeiten in der  gleichen Art und Weise wie im Zusammenhang mit     Fig.    1  bis 5 beschrieben. Insbesondere wird eine Masse gezwun  gen, sukzessive durch Öffnungen zwischen den unteren  Enden der Tore 190 und 290 und den gegenüberliegen  den Teilen des Behälterbodens     hindurchzutreten,    um im  Behälter anzusteigen, wobei das obere exzentrische Ge  wicht 152 dem unteren Gewicht voreilt.

   Nachdem alle  fertig bearbeiteten Werkstücke in der vorhin beschriebe  nen Weise entfernt worden sind, wird die Drehrichtung  des Motors geändert, so das sich die verbleibende Masse    dem Behälter nach wieder nach abwärts bewegt, während  sie eine wie vorhin beschriebene schraubenförmige Bewe  gung ausführt, um durch das nunmehr geöffnete untere  Ende den Behälter zu verlassen.  



       Fig.    14 zeigt eine andere Ausführungsform des Tores  90. An einer im Behälter 22, 122 oder 222 (in     Fig.    14  nicht gezeigt)     angerodneten    Trägerplatte 94 ist ein Torteil  90' höhenverstellbar befestigt, dessen Form im wesentli  chen mit derjenigen des Tores 90 identisch ist.  



  Zusammenfassend sei festgehalten, dass die Klappe in  einer horizontalen Stellung gehalten wird, und der Motor  sich in der gewünschten Richtung in Betrieb setzt,  wodurch die vorhandene Masse in eine schraubenförmige  Bewegung versetzt wird und in einer zur Drehrichtung  des Motors entgegengesetzten Richtung weiterwandert.  Falls gewünscht, kann dann die Drehrichtung des Motors  geändert werden, um eine weitere Bearbeitungsoperation  durchzuführen. Nach Beendigung derselben wird die  Klappe abgesenkt, vorausgesetzt, die schraubenförmige  Bewegung erfolge in einer Richtung, in welcher die  Klappe     hinuntergedrückt    wird.

   So ist     z.B.    in der ersten  Ausführung die letzte schraubenförmige Bewegung     im     Uhrzeigersinn gemäss     Fig.2.    Erfolgt andererseits die  letzte schraubenförmige Bewegung im Gegenuhrzeiger  sinn, dann wird die Drehrichtung des Motors geändert  und dann die Klappe abgesenkt. Die fliessende Masse übt  eine Kraft auf die abgesenkte Klappe aus, so dass diese in  die Masse einsinkt, bis sie an der Innenwand des  Behälters anliegt. Hierauf wird das Tor abgesenkt, um  den Strom der Masse teilweise zu bremsen.

   Infolge der  speziellen Form des Tores, wie vorhin beschrieben, kann  die Masse leicht auf das dazugehörige Sieb transportiert  werden, auf welchem alle die fertig bearbeiteten Werk  stücke entfernt werden,     während    die Bearbeitungsmate  rialien durch das Sieb in den Behälter zurückfallen. In  der     Ausführungsform    nach     Fig.l    bis 5 wird nach  Beendigung der Trenn- und Entfernungsoperation die  Drehrichtung des Motors geändert, um die Richtung der  schraubenförmigen Bewegung zu ändern. Dann hebt sich  die Klappe unter der Wirkung der Masse, welche nun im       Gegenuhrzeigersinn        (Fig.2)    fliesst, automatisch an und  bleibt in der horizontalen Stellung. Hierauf wird das Tor  gekippt.

   Auf diese Weise ist der Behälter für die weiteren  Bearbeitungsoperationen bereit.  



  In den Ausführungsformen gemäss     Fig.    12 und 13  wird nach Beendigung der Entfernungsoperation die  Drehrichtung des Motors geändert, wobei das untere  Ende des Behälters offen ist. Dies ermöglicht es der  verbleibenden Masse, welche nur noch Bearbeitungsma  terialien enthält, den Behälter zu verlassen, worauf dieser  für die nachfolgenden     Bearbeitungsoperat-'onen    bereit  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vibrier-Oberflächenbearbeitungsmaschine mit auto matischer Trennung der Werkstücke von den Bearbei tungsmitteln, gekennzeichnet durch einen Behälter, eine zu bearbeitende Werkstücke enthaltende Masse, einen reversierbaren vertikalen Elektromotor einschliesslich eines Paars exzentrischer Gewichte, von denen eines dem andern in jeder Drehrichtung um einen festgelegten Winkel während des Motorlaufes voreilt, wobei der Motor den bogenförmigen Behälter in Vibration versetzt, um die Masse zwecks Bearbeitung in einer kreisförmigen Bewegung entgegengesetzt der Motordrehrichtung fortzu bewegen, durch ein Sieb auf dem Behälter zwecks Trennung der fertig bearbeiteten Stücke aus der Masse,
    während die übrigen in den Behälter fallen, durch eine bewegbare Klappe in der Nähe des Siebes, die bei Nichtbetrieb über der Masse liegt und bei Betrieb um einen vorbestimmten Winkel zur Horizontalen zum An liegen an die innere Behälterwand zwecks Anhalten der bewegten Masse zu liegen kommt, und einen klappenarti- gen Vorsprung an dieser Fläche entfernt vom Sieb, mit einem untern bogenförmigen Ende, welcher sowohl mit demjenigen Teil unterhalb derjenigen der Klappe als auch mit dem angrenzenden Teil der inneren Behälter wand zusammenwirkt, um einen Weg für die sich bewegende Masse zum Sieb zu schaffen, wobei die Klappe aufgrund der Massenbewegung wahlweise die Betriebs- bzw. Nichtbetriebsstellung einnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Winkel der Klappe gegenüber der Horizontalen 80 bis 40 beträgt. 2. Maschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Tor vor der Klappe, welches bei Nichtbetrieb über der Masse und bei Betrieb in vertikaler Stellung in der Masse angeordnet ist, wobei sich zwischen seinem un teren Ende und dem angrenzenden Behälterboden ein Spalt bildet, und das an seiner der Aussenwand des Be hälters zugewendeten unteren Kante eine Anpassung auf weist, so dass es die sich bewegende Masse nur teilweise staut. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Vibration des bogenförmigen Behälters zwecks Erzielung einer schraubenförmigen Be wegung innerhalb der Masse, wobei die Einrichtung einen reversierbaren Elektromotor von vertikaler Bau weise sowie ein Paar exzentrischer Gewichte enthält, von denen das eine während des Betriebes dem andern in der Drehrichtung des Motors voreilt, und wobei eine Ände rung in der Drehrichtung eine Richtungsänderung der schraubenförmigen Bewegung zur Folge hat. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eines der exzentrischen Gewichte am Elektromotor fixiert und das andere drehbewegbar zum Motor angebracht ist, wobei es sich bei Drehung des Motors um dessen Achse um einen festgelegten Drehwin kel je nach Motordrehrichtung bewegt und in der Endstellung während der Drehung des Motors in bezug auf denselben festgehalten wird. 5. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass beide Gewichte drehbewegbar am Motor angebracht sind und sich bei Drehung des Motors um dessen Achse um vorbestimmte, voneinander verschiede ne Drehwinkel je nach Motordrehrichtung bewegen, wobei sie in ihren Endstellungen während der Drehung des Motors in bezug auf denselben festgehalten wer den. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Winkel, mit welchem eines der Ge wichte dem andern voreilt, weniger als 180 beträgt. 7. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Voreilwinkel 10 bis 40 für Bearbei tungsoperation und 70 bis 140 für Trennoperation beträgt. B. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel zur Änderung des Voreilwinkels vorhanden sind. 9.
    Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der bogenförmige Behälter auf Federn abgestützt ist und dass dasjenige der exzentrischen Gewichte, das sich in der Nähe der Federn befindet, bei einem zwischen den Gewichten vorhandenen kleinen Winkel eine geringere Erregerkraft aufweist, während bei grossem Voreilwinkel die Erregerkräfte der beiden Ge wichte sich einander annähern. 10.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass innerhalb des bogenförmigen Behälters mehrere Tore im Abstand voneinander angeordnet sind, welche zwischen ihren unteren Enden und den benach barten Teilen des Behälterbodens Zwischenräume offen lassen, wobei jedes Tor an seiner Unterkante auf der der Aussenwand des Behälters benachbarten Seite eine Aus- nehmung aufweist und der übrige Teil der Unterkante die sich bewegende Masse teilweise blockiert. 11. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter oben offen ist und eine Aussenwand aufweist, deren einer Teil vertikal angeord net und deren restlicher Teil nach innen gekrümmt ist. 12.
    Maschine nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter oben offen ist und eine Aussenwand aufweist, deren einer Teil vertikal angeord net und deren restlicher Teil nach innen gekrümmt ist.
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