CH455184A - Bausatz für Sitz- und/oder Liegemöbel mit aufgelegten Polstern - Google Patents

Bausatz für Sitz- und/oder Liegemöbel mit aufgelegten Polstern

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Publication number
CH455184A
CH455184A CH528867A CH528867A CH455184A CH 455184 A CH455184 A CH 455184A CH 528867 A CH528867 A CH 528867A CH 528867 A CH528867 A CH 528867A CH 455184 A CH455184 A CH 455184A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
kit according
frame parts
cushions
longitudinal bars
openings
Prior art date
Application number
CH528867A
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English (en)
Inventor
Schmid Werner
Rudolf Kaeser Hans
Original Assignee
Schmid Werner
Rudolf Kaeser Hans
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Publication date
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Publication of CH455184A publication Critical patent/CH455184A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C13/00Convertible chairs, stools or benches
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials
    • A47C5/04Metal chairs, e.g. tubular
    • A47C5/08Tubular chairs having sheathed tubes; Adaptation of sheathed tubes thereto

Landscapes

  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description


  Bausatz für Sitz- und/oder Liegemöbel mit aufgelegten Polstern    Zweck der Erfindung ist es, einen Bausatz zu schaf  fen, der es     ermöglicht,    mit wenigen Elementen eine  Vielzahl von verschiedenen Sitz- und/oder Liegemöbeln  auf einfachste Weise wirtschaftlich herzustellen.  



  Demgemäss ist Gegenstand der Erfindung ein Bau  satz für Sitz- und/oder Liegemöbel mit aufgelegten  Polstern, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er minde  stens zwei zum Aufstellen auf den Boden als vertikale  Seitenteile bestimmte Rahmenteile, mit mindestens je  zwei Öffnungen zur Aufnahme von die Seitenteile verbin  denden Langstäben aufweist.  



  Der vorliegende Bausatz ermöglichst es,     Sitz-          und/oder    Liegemöbel auf     äusserst        wirtschaftliche    Weise  herzustellen. Da mittels des vorliegenden Bausatzes ohne  wesentliche Änderungen der Grundreihe und gegebenen  falls lediglich durch einfache Ergänzungen eine grosse  Anzahl von verschiedenen Modellen hergestellt werden  können, werden die einzelnen Bauteile in grossen Stück  zahlen benötigt, so dass sich wenigstens ein Teil der  Bauteile grosstechnisch als Gussteile, vorzugsweise aus  Leichtmetall, herstellen lässt.  



  Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin  dung werden anhand der Zeichnungen näher     erläutert,     dabei zeigen:       Fig.    1 den aus einem Bausatz hergestellten Unterbau  eines Sitzhockers;       Fig.    2 den aus einem Bausatz hergestellten Unterbau  eines Sessels mit Armlehne;       Fig.    3 einen fertigen Sessel ohne Armlehne; und       Fig.4    ein zweisitziges Sofa, mit durch Armlehnen  abgeteilten Sitzen.  



       Fig.    1 zeigt das Untergestell 1 zu einem Sitzhocker,  der zwei     vertikale,    seitliche, zum Aufsetzen auf den       Goden    bestimmte Rahmenteile 2 aufweist, welche jeweils  zwei Bohrungen 3 und 4 zum Durchstecken von Längs  stäben 5 enthalten. Die Bohrungen 3, 4 sind in diesem  Falle in einer zum Boden parallelen Ebene angeordnet.  Auf dieses Untergestell wird dann eine Polsterauflage  gelegt, die in diesem Falle in sich steif genug sein muss  um im Bereich zwischen den beiden Längsstäben 5  selbsttragend zu sein.    In     Fig.2    ist ein weiteres Untergestell 6 für einen  Sessel dargestellt. Es sind ebenfalls zwei Rahmenteile 2a  vorgesehen, die mittels in den Bohrungen 3, 4 der  Rahmenteile angeordneten Längsstäben 5 miteinander  verbunden sind.

   Gegenüber dem Höcker 1 in     Fig.    1 ist  der Sessel mit einer Rückenlehne 7 versehen, die durch  an den Rahmenteilen 2a angeordnete Arme 8 bestimmt  wird. Am äussersten Ende des Armes 8 weist dieser eine  weitere Bohrung 9 auf, durch die ebenfalls ein Längsstab  5 gesteckt ist, der die beiden Arme 8 der Rahmenteile  verbindet. Um die Bequemlichkeit des Sessels zu erhö  hen, sind die Bohrungen 3, 4 des Sitzteiles 10 in einer  nach rückwärts geneigten Ebene angeordnet, so dass  auch die Ebene des Sitzes 10 nach rückwärts geneigt  ist.  



  Die Rahmenteile 2a sind gegenüber den Enden der  Längsstäbe zurückgesetzt, so dass noch ein Verbindungs  element 11 angesetzt werden kann, das einerseits das  Untergestell versteift und andererseits vor allem aber  zum Halten von Armpolstern dient. Die Verbindungsele  mente 11 weisen die gleiche Anzahl und Anordnung der  Bohrungen 12 auf, die der Anzahl und Anordnung der  Stäbe 5 entspricht. Zwischen den Stäben 5 ist das       Sesseluntergestell    mit einer Bespannung, in Form von mit  Abstand voneinander angeordneten     Gurten    13, versehen,  welche die Auflage für das Sitz- und das Rückenpolster  bilden.  



  In     Fig.3    ist ein fertiger Sessel ohne Armlehnen  gezeigt, dessen Untergestelle im wesentlichen demjenigen  der     Fig.    2 entspricht, wobei lediglich die Verbindungsele  mente 11     fortgelassen    und die Rahmenteile 2a ans Ende  der Längsstäbe 5 gesetzt sind. Das Sitzpolster 14 und das  Rückenpolster 15 liegen frei auf.  



  In     Fig.    4 ist ein aus dem Bausatz gefertigtes zweisitzi  ges Sofa 16 dargestellt. Das Untergestell entspricht  demjenigen nach     Fig.    2, wobei lediglich längere Längsstä  be 5 verwendet und die Rahmenteile 2a weiter auseinan  dergesetzt sind. Als Polsterung weist das Sofa pro  Sitzplatz ein Sitzpolster 14 und ein Rückenpolster 15 auf,  die seitlich jeweils durch ein     Armlehnenpolster    16 und 17  begrenzt sind. Die     Armlehnenpolster    16, 17 sind unter  einander genau gleich, nur sind zwei     Armlehnenpolster         16 an der     Seit-.    des Sofas und eines 17 in der Mitte des  Sofas zwischen den Sitzen angeordnet.  



  Im Gegensatz zu den gezeigten Beispielen sind noch  zahlreiche Variationen möglich. Man kann     beispielsweise     anstelle der Längsstäbe aus Rundmaterial, solche mit       polygonem    Querschnitt vorsehen und die Öffnungen  entsprechend ausgestalten. Dadurch lässt sich die Verbin  dungsstabilität des Untergestelles verbessern, ohne dass  die Teile gegeneinander festgelegt werden müssen.  



  Weiter ist es möglich, eine     einstückige    Bespannung,  eine Federspannung oder dergleichen, vorzusehen.       Zweckmässigerweise    verwendet man jedoch die     Gurtbe-          spannung.     



  Das Untergestell der     Fig.l    kann durch längere       Längsstäbe    zu einem einfachen Untergestell für eine  Liege verlängert werden, wobei je nach Art der Polster  auflage zwischen den Längsstäben eine Bespannung  vorgesehen sein kann oder auch nicht.  



  Der Sessel gemäss     Fig.3    kann ebenfalls zu einem  Sofa verlängert werden, wobei dann die Polsterauflagen  für den Sitzteil und/oder den     Rückenteil        einstückig    oder       mehrstückig    sein kann. Auch das Sofa gemäss     Fig.4     kann zu einem mehrsitzigen Sofa verlängert werden,  wobei zwischen jedem Sitz ein     Lehnenteil    vorgesehen  sein kann, oder nur an den Aussenseiten. Bei langen  Sofas kann es wünschenswert sein, zwischen den beiden  äusseren Rahmenteilen noch ein oder mehrere weitere  Rahmenteile vorzusehen.  



  Mit Ausnahme der Längsstäbe werden die anderen  Bauteile vorzugsweise aus     Leichtmetallguss        gefertigt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bausatz für Sitz- und/oder Liegemöbel mit aufgeleg ten Polstern, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei zum Aufstellen auf den Boden als vertikale Seiten teile bestimmte Rahmenteile, mit mindestens je zwei Öffnungen zur Aufnahme von die Seitenteile verbinden den Längsstäben aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnungen der Rahmenteile in einer zu ihrer Standfläche parallelen Ebene liegen. z. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnungen in einer gegen die Rückseite der Rahmenteile abfallenden Ebene liegen. 3.
    Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rahmenteile mindestens eine weitere Öffnung zur Aufnahme eines weiteren Längsstabes auf weisen. 4. Bausatz nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rahmenteile jeweils einen zur Bildung einer Rückenlehne bestimmten Arm aufweisen, an dessen Ende die dritte Öffnung angeordnet ist. 5. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er mindestens einen weiteren mit den Rahmenteilen identischen und zur Anordnung zwischen diesen bestimmten Rahmenteil aufweist. 6. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rahmenteile, vorzugsweise aus Leicht metall, gegossen sind. 7.
    Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er vorzugsweise aus Leichtmetall gegossene Verbindungselemente mit einer der Anzahl und Lage der Längsstäbe entsprechenden Anzahl von Öffnungen zum Verbinden der seitlich aus den Rahmenteilen vorstehen den Enden der Längsstäbe aufweist, die derart ausgebil det sind, dass sie als Halt für seitliche Armpolster dienen können. B. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsstäbe kreisförmigen Querschnitt aufweisen. 9. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er als Auflage für die Polster eine zwischen die Längsstäbe anzuordnende Bespannung aufweist. 10.
    Bausatz nach Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bespannung streifenartige Elemente, vorzugsweise Gurte, aufweist. 11. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er Polsterelemente zur Bildung von vor zugsweise mehrteiligen Sitz- und gegebenenfalls Rücken polster aufweist. 12. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er Polsterelemente für seitliche Armleh- nenpolster aufweist. 13. Bausatz nach den Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass er weitere den seitlichen Armlehnenpolstern entsprechende Polster zum Einsetzen zwischen den Sitzen einer mehrsitzigen Bank aufweist.
CH528867A 1967-04-14 1967-04-14 Bausatz für Sitz- und/oder Liegemöbel mit aufgelegten Polstern CH455184A (de)

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