CH433261A - Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten

Info

Publication number
CH433261A
CH433261A CH1434860A CH1434860A CH433261A CH 433261 A CH433261 A CH 433261A CH 1434860 A CH1434860 A CH 1434860A CH 1434860 A CH1434860 A CH 1434860A CH 433261 A CH433261 A CH 433261A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
compound
camphor derivatives
analysis
lower alkyl
Prior art date
Application number
CH1434860A
Other languages
English (en)
Inventor
Takahashi Torizo
Fujimura Hajime
Hamashima Yoshio
Original Assignee
Chugai Pharmaceutical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chugai Pharmaceutical Co Ltd filed Critical Chugai Pharmaceutical Co Ltd
Publication of CH433261A publication Critical patent/CH433261A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung   von Kampferderivaten   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Kampferderivaten Diese neuen Kampferderi  vaste,    zeigen analgetische Wirksamkeit und sollen als   HsHmittel Var. wendung fmden.   



   Die neuen Kampferderivate betreffen solche, bei denen in 3-Stellung des   Kampfermoleküls    ein a-Aminosäureamid oder ein Derivat eines solchen eingeführt worden ist. Diese neuen Derivate können durch die folgende Formel dargestellt werden :
EMI1.1     
 worin R1, R3 und R4 ein Wasserstoffatom oder ein niederes Alkylradikal bedeuten,
Alle   dièse    Verbindungen k¯nnen Salze   bi en,    wie z.   B.      dals      Hydroichloniid.   



   Die analgetische Wirkung dieser Verbindungen kann je nach der Auswahl der Radikale R1,R3 und R4 mehr oder   weniger variieren, sie ist jcidoch immer aus-    gezeichnet, und die ToxizitÏt ist niedrig.



   Das   erfindungs ! gemässe Vexfahren zur Herstellung    von Kampferderivaten der Formel
EMI1.2     
 worin R1, R3 und R4 ein Wasserstoffatom oder ein niederes Alkylradikal bedeuten, ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
EMI1.3     
 mit Chloracetonitril umsetzt und die erhaltene Verbin  dung dar Folmel   
EMI1.4     
 in einem niederen Alkanol gel¯st, mit Chlorwasserstoff behandelt, indem man das Gas durch   h Idi,    genannte Lösung   himdurobleitat,    wobei eine Verbindung der Formel
EMI1.5     
 worin R5 ein niederes Alkylradikal bedeutet, erhalten wind, und diesen SÏureester mit ciner Verbindung der Formel HNR3R4 zum entsprechenden SÏureamid   um-      satzt.    



   Beispiel 1
N-Camphoryl-(3)-glycin-dimethylamid    6    g   3-AmmioikampiEer mit    1, 3 g Chloracetonitril werden in 20 cm3 ¯ther aufgel¯st, worauf die exo  bharsnze    Reaktion einsetzt. Nachdem die WÏrmefreisetzung aufgeh¯rt hat, wird die Reaktioinsmischung mit Wasser gewaschen. Der ¯ther wird aus der ¯therschicht abdestillient. Der Ventilationsr ckstand wird unter   eineim    reduzierten Druck herausdestilliert, wobei 3, 2 g 3-Cyanmethyl-aminokampfer als Fraktion mit einem Siedepunkt von 153-155¯ C/5-6 mm Hg erhalten werden.



  Analyse: (als C12H18ON12)   Thsofpstisch    :   C69., 85o/o H8,    8.   1 0/o    N 13, 58 % Gefunden : C 69, 56% H 8,79% N 13,   62 0/o   
Wenn dem derart erhaltenen 3-Cyanmethylaminokampfer ChlorwasserstoffsÏure zugef gt wird, dann erhÏlt man Kristalle, die in Wasser kaum l¯slich sind. Die so erhaltenen Kristalle werden durch Filtration abgetrennt und dann aus Methanol umkristallisiert, wobei man das 3-Cyanmethylaminokampferhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 201-202¯C (unter Zersetzung) erhält.



  Analyse: (als C12H18ON2 HCl) Theoretisch: C 59,37% H 7,   89 0/o      GeiEuQden : C 59, 41"/o    H 7,   96  /o       2    g des derart erhaltenen 3-Cyanmethyl-aminokampferhydrochlorids werden in 30 cm3 ¯thanol suspendiert und trockenes Chlorwasserstoffgas in diese L¯sung ein . geleitet.   Naich    Beendigung der AmmoniumchloridausfÏllung wird die L¯sung unter weiterer Einleitung von HCl-Gas wÏhrend 2 Stunden am R ckfluss erhitzt.



     Njatdh    dem   Abkühlten      wmd de) r    ¯thanol im Vakuum ent   fecnt. Der Rückstand wird mit einer. wäsNeirigen Na-    triumcarbonatl¯sung alkalisch gemacht und mit ¯ther extrahiert. Die ¯therschicht wird sodann vom Äther   befreb.    t und der R ckstand unter vermindertem Druck destillient, wobei 1,   7      g    N-Camphoryl-(3)-glycinÏthylester als eine bei 125¯C/0,5 mm Hg  bersiedende Fraktion erhalten wurde.



  Analyse: (als C14H23O3N)   TbeoBetisch    : N 5,   53 0/o    Gefunden: N 5,   60  /o   
1,7 g des derart erhaltenen ¯thylesters werden mit einem ¯berschuss an methanolischer Dimethylamin  laos,      (40"/o)    in einem   vemsiiqgelten    Rohr wÏhrend 5 Stunden. auf 100¯C erhitzt. Die gelb-gr ne L¯sung im Rohr wird dabei farblos. Nach dem Abk hlen wird das Methanol abdestilliert und nach Umkristallisation aus   Athetr wertden    1, 4 g N-Camphoryl- (3)-glycin-dimethylamid in sÏulenf¯rmige Kristalle vom Schmelzpunkt 126¯C in einer Ausbeute von 90 %erhalten.



  Analyse   :    (als C14H24O2N2) Theoretisch: C66,63% H 9,   59 0/o      Geemn    : C   66,      52 1/o    H 9,   62 0/o   
Das derart erhaltene N-Camphoryl-3)-glycindimethylamid wird methanolischer SalzsÏure zugesetzt, und man erhÏlt nach Destillation des Methanols einen   Sinup.    Bei Zusatz von Methanol oder ¯ther zu diesem   Sirop    wenden Kristalle erhalten, die abfiltriert und aus Methanol odar Äther umkristallisiert werden. Man er  hälb      da's    N-Camphoryl-(3)-glycidinmiethylamidhydro Chlorid als flockenf¯rmige Kristalle vom Schmelzpunkt
196¯ C (Zersetzung).



  Analyse : (als C14H12O2N2 ò HCL ò H2O) Theoretisch : C 54,   80 0/o    H 8,   87 0/o      Gafunden    : C 54,   63 0/o    H 8,   96 0/o   
Beispiel 2
N-Camphoiryl- (3)-glycindinÏthylamid
1, 7   g dles    nach   Bleispilel      l'erhaltenen N-Camphoiryl-    (3)-glycinÏthylesters und 0,6 g DiÏthylamin warden in ¯thanol in einem versiegelten Rohr wÏhrend 5 Stunden ad   150  C,    erhitzt. Nach dem Abk hlen wird der ¯thanol abdestilliert und der R ckstand unter vermindertem   Truck      destHliemt, wobei    1, 6 g N-Camphoryl-(3)glycindiÏthylamid als blassgelbes Í1 vom Siedepunkt
164-165¯ C/0,02 mm Hg erhalten werden (Ausbeute : 87%).



   Das Hydrochlorid dieser Verbindung lÏsst sich wie in Beispiel 1 earhalten. Es bildet farblose Nadeln vom Schmelzpunkt 190¯ C.



  Analyse. : (als C16H28O2N2 ò HCL) Theoretisch : C 60,64% H 9,   22 0/o    Gefunden : C   60,      51 0/a    H 9, 39%
Beispiel 3
N-Methyl-N-camphoryl- (3) glycindimethylamid
5 g 3-Methylaminokampfer und 2 g Chloracetonitril werden in 20   cm3      Benzol    gelöst, wotnamf   idie extberme      Reaktiim    einsetzt. Nachdem die WÏrmefreisetzung aufgehört hat, wind das Benzol abdastillert. Der Destillationsr ckstand wird aus ¯ther umkristallisiert, wobei   3 ;    g 3-Methyl-N-cyanmethylaminokampfer mit einem Schmelzpunkt von 84-85¯ C erhalten werden.



  Analyse: (als C13H20ON2)   Theomeftmsch    : C 70,   57 0/a    H 9,   23 1/o      Gefunden : C    70, 87% H 9,   15 0/o   
2 g des derant erhaltenen 3-N-Methyl-N-cyanomethylaminocamph werden zu 30   ranz      @ absolutem      Athanol    zagesetzt und trockenes Chlorwasserstoffgas in die L¯sung eingeleitet. Nach Beendigung der WÏrmefreisetzung wird die L¯sung unter weiterer Einleitung von HCl-Gas wÏhrend 2 Stunden am R ckfluss   arhitst.   



  Nach dem Abk hlen   wiatd der Äthanol im Vakfumn ab-    destilliert. Der Rückstand wird mit wÏsseriger Natriumcarbonatl¯sung alkalisch gemacht unt mit ¯thier extra , hieint. Der ¯ther wird sodann aus der ¯therschicht ent  fendu    und der R ckstand unter vermindertem Druck destilliert, wobei 1,3 g N-Methyl-N-camphoryl-(3)glyocinÏthylester als Fraktion vom Siedepunkt 115117¯ C/0,3 mm Hg erhalten werden.



     Analyse    : (als C15H25O3N) Theoretisch : N 5,   24  /o      Gsssunden : N    5, 38%
1 g des derart erhaltenen Esters wird zusammen mit einem ¯berschuss an methanolischen Dimethylaminol¯sungen (40 %) wÏhrend 10 Stunden in einem versiegelten Rohr auf   100     C   embitzt. Najch dem Abkuhlen    wird das Reaktionsgemisch Ïhnlich wie in Beispiel 2 weiter verarbeitet und ergibt 0,8 g N-Methyl-N-camphoryl-(3)-glycindimetlhylamid in Form eines schwach gelben Íles vom Siedepunkt 143-145¯ C/0, 2 mm Hg.



   Auf Ïhnliche Weisie, wie in Beispiel 1 beschrieben, lÏsst sich das N-Methyl-N-camphoryl-(3)-glycindimethylamidhydrochlorid herstellen, welches in kurzen sÏulenf¯rmigen Kristallen vom Schmelzpunkt 174¯ C erhalten wird.

Claims (1)

  1. Analyse ys@: (als C15H26O2N2 @ HCL) Theoxtiisch C 59, 48 /o H 8, 99 1/o Gefunden : C 59,59 % H 9, 15 0/o PATENTANSPRUCH Vedahrm mur Herstellung von Kampferderivaten der Formel EMI3.1 worin R1, R3 und R4 Wasserstoffatome oder niedere Alkylradikale bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eme Vccbinduintg der Formel EMI3.2 mit Chloracetonitril umsetzt und die erhaltene Verbindung der Formel EMI3.3 in einem niederen Alkanol gel¯st, mit Chlorwasserstoff jbehainiddjt, indem man das Gas durch die genannte Lösu hindurchleitet,
    wobei eme Verbindung der Formel EMI3.4 worin Rs ein niederes Alkylradikal bedeutet, erhalten wird, und diesen SÏureester mit einer Verbindung der Formel HNR3R4 zum entsprechenden SÏureamid umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfiahren nach Patentanspruch, dadurch, gekennzeichnet, dass das Reaktionsprodukt mit einer SÏure zur Bildung eines Salzes, z. B. des Hydrochlorides, umgesetzt wird.
CH1434860A 1959-08-27 1960-12-23 Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten CH433261A (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2722659 1959-08-27
JP4067059 1959-12-26
JP4066959 1959-12-26
JP28460 1960-01-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH433261A true CH433261A (de) 1967-04-15

Family

ID=27453135

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1434860A CH433261A (de) 1959-08-27 1960-12-23 Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH433261A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69210141T2 (de) Herstellung von Fluoxetin und Zwischenverbindungen
DE887651C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoketonen
DE1251770B (de) Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Hydroxydiammen und de ren Saureadditionssalzen
DE2602846C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-(2-Thienyl)äthylaminen
CH433261A (de) Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten
DE2155406C3 (de) 3- eckige Klammer auf 2-(3-Bromphenyl)-5-tetrazolyl eckige Klammer zu -propionsäureamide
CH417630A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen cyclischen 2,3-O-Acetalen und 2,3-O-Ketalen von Butantetrolestern
CH411847A (de) Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten
CH605617A5 (en) 2-Aminobenzylamine derivs prepn.
DE1046063B (de) Verfahren zur Herstellung neuer, amoebicid wirkender Acetanilide
AT289832B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Phenylcarbaminsäureestern von zyklischen Aminoalkoholen und ihren optischen Isomeren sowie ihrer Säureadditionssalze
AT238182B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen
AT223188B (de) Verfahren zur Herstellung neuer N,N-disubstituierter Monoaminoalkylamide und ihrer Salze
AT360007B (de) Verfahren zur herstellung von 2-(phenylamino)- imidazolin-(2)derivaten und deren salzen
AT214928B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Camphidiniumverbindungen
AT298457B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(4'-Acylaminophenoxy)-2-hydroxy-3-aminopropanen und von deren Säureadditionssalzen
AT213883B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Phenyl-3-pyrrolidinol-Verbindungen
DE1018869B (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoalkylpurinderivaten
AT219610B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten und deren Salzen
CH416594A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pharmaceutikums mit muskelentspannender Wirkung
AT208357B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, esterartigen Piperidinderivaten
AT233583B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Azathiaxanthenderivaten
CH441296A (de) Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten
AT290503B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(4'-Acylaminophenoxy)-2-hydroxy-3-aminopropanen und von deren Säureadditionssalzen
AT243270B (de) Verfahren zur Herstellung von Piperazinderivaten