CH424924A - Vorrichtung zum automatischen Betätigen eines Schaltorgans - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Betätigen eines Schaltorgans

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Publication number
CH424924A
CH424924A CH61965A CH61965A CH424924A CH 424924 A CH424924 A CH 424924A CH 61965 A CH61965 A CH 61965A CH 61965 A CH61965 A CH 61965A CH 424924 A CH424924 A CH 424924A
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CH
Switzerland
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switching
rocker
cam
drive
switch
Prior art date
Application number
CH61965A
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English (en)
Inventor
Weber Alexander
Bratschi Konrad
Original Assignee
Beer Hans Dr
Awepa Emma Weber Horisberger F
Bratschi Konrad
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Publication date
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Publication of CH424924A publication Critical patent/CH424924A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H13/20Driving mechanisms

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum automatischen Betätigen     eines    Schaltorgans    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum  automatischen Betätigen eines Schaltorgans mittels  eines in zwei entgegengesetzten Richtungen beweg  lichen, angetriebenen Schaltnockens, der seine Ein  schalt- und seine Ausschaltstelle bei erfolgtem Schalt  vorgang verlässt.

   Die erfindungsgemässe Vorrichtung  zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine federbela  stete Wippe besitzt, an welcher von zwei im Abstand  voneinander und mit dem Schaltnocken in einer ge  meinsamen Ebene     angeordneten    Vorsprüngen der er  ste in der einen Schaltstellung des Organs und der  zweite in der andern Schaltstellung in die Bewe  gungsbahn des Schaltnockens reicht, und dass zum  Zusammenwirken mit der Wippe zwei     Federn    vorge  sehen sind, von denen die eine in der einen Schalt  stellung des Organs in der Wippe einrastet und die  andere stärker gespannt ist als in der andern Schalt  stellung.  



  Mit der Erfindung wird erreicht, einen Bewe  gungsvorgang durch diesen selbst     auszuschalten    und  ausgeschaltet     zu    halten, auch wenn der Vorgang  nicht sofort beendet wird, sondern in der ursprüng  lichen oder der entgegengesetzten Bewegungsrichtung  ausklingt.  



  Ein derartiges Problem kann sich bei gegenläu  figen Bewegungsvorgängen aller Art stellen, z. B.  beim Betätigen von automatischen     Garagetoren    oder  von Türen mit Schwellenkontakten, ferner auch bei  Faltwänden, schweren Vorhängen oder andern Ob  jekten, die     mittels    eines in sich geschlossenen, wahl  weise in der einen oder entgegengesetzten Richtung  umlaufenden Transportstrangs hin- und hergescho  ben werden können, der elektrisch     antreibbar    ist und  durch je einen     Endschalter    in der einen bzw. andern  Umlaufrichtung zum Stillstand gebracht werden soll.  Der Transportstrang kann während der Verschie-         bung    des Objektes eine elastische Dehnung von z. B.

         einigen    Zentimetern erfahren, welche bei Stillstand  wieder verschwindet und infolgedessen den Schalt  nocken meist eine von seiner Ausschaltstelle auswan  dernde Bewegung von einigen     Millimetern    ausführen  lässt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird     an-          schliessend    anhand der beiliegenden Zeichnung näher  erläutert.         Fig.    1 ist eine Seitenansicht einer mit einem     End-          schalter        zusammenwirkenden    und durch einen Trans  portstrang     betätigbaren    Ein- und Ausschaltvorrich  tung in eingeschalteter Stellung, und       Fig.    2 zeigt diese Vorrichtung in ausgeschalteter  Stellung.  



  Ein in umkehrbarer Richtung entlang einer  Schiene 1 umlaufendes Transportband 2 wird durch  einen nichtgezeigten Elektromotor angetrieben. Auf  dem Band ist ein an der Schiene 1 geführter Reiter 3  mittels Schrauben 4 längsweise einstellbar befestigt,  der an einem an der Schiene geführten     Schaltnok-          ken    5 in der Zeichnung von     links    her auftreffen und  denselben unter Zusammendrücken einer am letz  teren anstehenden     Rückstellfeder    6 nach rechts mit  nehmen kann.

   Der Nocken weist eine     abwärtsgerich-          tete    Nase 7 zum Zusammenwirken mit zwei nach  oben ragenden Vorsprüngen 8 und 9 einer Wippe 10  auf, die auf einer     rechtwinklig    zur Schiene angeord  neten Achse 11 montiert ist und über einen längs  verschiebbaren Stift 12 einen elektrischen Federkon  takt eines Endschalters 14 gegen die Wirkung seiner  Feder 13 öffnen kann, wodurch der Elektromotor  ausgeschaltet wird.  



  Von den beiden Vorsprüngen 8 und 9 der Wippe,  die sich im Abstand von z. B. 20 mm voneinander  und mit der Nase 7 des Nockens in einer gemeinsa-           men    Ebene befinden, reicht der Vorsprung 8 in der       Einschaltstellung    der Wippe 10     (Fig.    1) nicht und in  der Ausschaltstellung     (Fig.    2) entscheidend in die  Bewegungsbahn der Nase 7, der Vorsprung 9 jedoch  nur in der Einschaltstellung der Wippe     (Fig.    1), wäh  rend er sich in deren Ausschaltstellung     (Fig.    2)     aus-          serhalb    der     genannten    Bahn befindet.

   Eine am Trag  stück 15 des Endschalters 14 befestigte zweiarmige       Blattfeder    liegt mit dem einen Arm 16 an der  Wippe 10 an, welcher in der Einschaltstellung     (Fig.    1)  stärker gespannt ist     als    in der Ausschaltstellung, in  die er die Wippe zu drehen sucht. Der andere Feder  arm 17 rastet in der Einschaltstellung der Wippe  über einer Nase 18 derselben und in deren Ausschalt  stellung unter der Nase ein, damit die Wippe 10 nicht  durch den Federarm 16     allein        in    die Ausschaltstel  lung und nicht durch die Kontaktfeder 13     allein    in       die    Einschaltstellung gedreht werden kann.  



  Der durch das     Transportband    2 mittels des Rei  ters 3 von links an die Wippe 10     heranbewegte          Schältnocken    5 gleitet über den Vorsprung 8 hin  weg und gelangt zum     Vorsprung    9, der nach unten  verdrängt die Wippe 10 in die Ausschaltstellung       (Fig.    2) bringt.

   Dabei schaltet der betätigte     Endschal-          ter    14 den Motorstromkreis aus.     Infolge    der Auslauf  drehung des Motors     wird    der Schaltnocken 5 über  den Vorsprung 9 hinaus in die     in        Fig.    2 mit aus  gezogenen Linien gezeigte Stellung weitergeschoben,  wobei die Wippe     infolge    des     Einrastens    der Feder  17 unter der Nase 18 in der     Ausschaltstellung    bleibt.  



  Geht nun im     Stillstand    die elastische Betriebsdeh  nung des Transportbandes 2 zurück, so weicht der  Reiter 3 mit dem Band nach     links,    und die     Rückstell-          feder    6 schiebt den Nocken 5 beispielsweise bis     in     die in     Fig.    2 mit gestrichelten Linien gezeigte Stel  lung nach.

   Erst wenn das     Transportband    2 in der  der     ursprünglichen    Richtung entgegengesetzten Rich  tung durch eine anderweitig ausgelöste Umschaltung  des Motorstromkreises angetrieben wird, schiebt die       Rückstellfeder    6 den Nocken 5 auf den Vorsprung 8  der Wippe, der nach unten verdrängt dieselbe in die       Einschaltstellung        (Fig.    1) dreht. Der Abstand zwi  schen den beiden Vorsprüngen der Wippe     wird    so  bemessen, dass er grösser ist als die bei ausgeschal  tetem Antrieb     mögliche        Rücklaufbewegung    des  Schaltnockens.  



  Am Ende des Ausschaltvorgangs ist der Druck  der Wippe 10 auf die Kontaktfeder 13 des     End-          schalters    14 nur noch durch die Wirkung der Feder-         arme    16 und 17 auf die Wippe     bestimmt,    also kon  stant und unabhängig von der beim Niederdrücken  des Vorsprungs 9 durch den Nocken 5 ausgeübten  Transportkraft des Bandes 2 und seiner Geschwin  digkeit.

   Die Kontaktöffnung erfolgt     jeweils,    wenn die  Feder 17 auf der Oberseite der Nase 18 anzugreifen       beginnt.    Zusammen mit der     Einstellbarkeit    des Rei  ters 3     in    der Längsrichtung des     Bandes    ist es daher       möglich,    eine     bezüglich    des Verschiebungsweges des  Transportbandes sehr genaue Abschaltung zu erzie  len.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum automatischen Betätigen eines Schaltorgans mittels eines in zwei entgegengesetzten Richtungen beweglichen, angetriebenen Schaltnok- kens, der seine Einschalt- und Ausschaltstelle bei er folgtem Schaltvorgang verlässt, dadurch gekennzeich net, dass die Vorrichtung eine federbelastete Wippe (10) besitzt, an welcher von zwei im Abstand voneinander und mit dem Schaltnocken (7) in einer gemeinsamen Ebene angeordneten Vorsprüngen (8, 9) der erste in der einen Schaltstellung des Or gans (14)
    und der zweite in der andern Schaltstel lung in die Bewegungsbahn des Schaltnockens reicht, und dass zum Zusammenwirken mit der Wippe zwei Federn (16, 17) vorgesehen sind, von denen die eine (17) in der einen Schaltstellung des Organs in der Wippe einrastet und die andere (16) stärker ge spannt ist als in der andern Schaltstellung. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Organ zum Aus schalten des Antriebes für den Schaltnocken be stimmt ist, und der Abstand zwischen den beiden Vorsprüngen der Wippe grösser ist als die bei aus geschaltetem Antrieb mögliche Rücklaufbewegung des Schaltnockens. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, wobei der Schaltnocken nur in der Richtung vom ersten zum zweiten Vorsprung der Wippe durch den Antrieb mitbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken im Antriebszustand und beim Aus schalten des Antriebs durch eine in der Gegenrich tung wirkende Rückstellfeder (6) belastet ist, welche den Schaltnocken bei dessen Freigabe vom Antrieb über den ersten Vorspung hinaus zurückstellt.
CH61965A 1965-01-16 1965-01-16 Vorrichtung zum automatischen Betätigen eines Schaltorgans CH424924A (de)

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CH (1) CH424924A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3828153A (en) * 1973-02-08 1974-08-06 Teletype Corp Paper width-responsive switch apparatus for printers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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