DE1984171U - Vorrichtung zur kurzzeitigen betaetigung eines schalters od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur kurzzeitigen betaetigung eines schalters od. dgl.Info
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Description
Vorrichtung zur kurzzeitigen Betätigung eines Schalters
oder dgl.
Die Neuerung bezieht sich auf sogenannte Impulsschalter,
bei denen im Zuge der Bewegung eines Betätigungsgliedes,
ein Schalter nur kurzzeitig und vorübergehend geschlossen oder geöffnet wird und bei der weiteren Bewegung des Betätigungsgliedes
in die Ruhelage zurückkehrt. Wird das Betätigungsglied losgelassen, so kehrt es unter Federkraft
in die Ausgangslage zurück, ohne hierbei den Schalter erneut zu betätigen. Derartige mechanische Impulsschalter
werden in elektrischen Signal- und Steueranlagen sowie Datenverarbeitungssystemen, insbesondere Rechenmaschinen,
vielfach zur Erzeugung kurzer Stromstöße eingesetzt. Aufgabe der Neuerung ist es, eine Vorrichtung zur kurzzeitigen
Betätigung eines Schalters oder sonstigen Steuergliedes zu schaffen, dessen Aufbau einfach und billig ist und welches
sich besonders für die Massenfertigung eignet. Darüberhinaus soll die Konstruktion raumsparend und vorzugsweise in
Verbindung mit verschiedenen Schaltern oder Steuerelementen .einsetzbar sein.
Die Neuerung schlägt hierzu vor, daß ein Betätigungsstössel und eine Kulisse in einem zugleich den von der Kulisse zu betätigenden
Schalter oder dgl. haltenden Gehäuse in zwei im wesentlichen senkrecht aufeinanderstellenden Richtungen hin-
und herbewegbar sind, wobei eine Mitnahmeverbindung zwischen Betätigungsstössel und Kulisse wirksam ist, so lange der
Stössel über einen vorgegebenen'Weg in der einen Richtung bewegt
wird, während die Mitnahmeverbindung unwirksam und stattdessen eine Rückstellfederkraft für die Kulisse wirksam ist,
sobald der Stössel eine den vorgegebenen Weg überschreitende Stellung einnimmt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Neuerung, die später anhand
eines Ausführungsbeispiels im einzelnen noch erläutert wird, besteht darin, daß der in Richtung auf seine Ruhestellung
federnd vorgespannte, verschiebbar geführte Betätigungsstössel·
mit einem Mitnehmerstift in eine geschlossene Kurvenbahn der im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Betätigungsstössels verschiebbar geführten Kulisse eingreift, die auf das
Betätigungsglied des Schalters oder dgl. einwirkt. Dabei ist ein erster Teil der in der gemeinsamen Verschiebeebene von Betätigungsstössel
und Kulisse liegenden Kurvenbahn gegenüber den möglichen Bewegungsrichtungen des Betätigungsstössels und
der Kulisse geneigt. Die Kulisse steht unter dem Einfluß einer Federkraft, welche der beim Eindrücken des Betätigungsstössels
und Entlanggleiten des Mitnehmerstiftes im geneigten Teil der Kurvenbahn die Kulisse verschiebenden Kraft entgegengerichtet
ist. Ein zweiter Teil der Kurvenbahn erstreckt sich etwa parallel
- ■ ■ . ■ ■ ih
zur Verschieberichtung der Kulisse, während ein dritter Teil der Kurvenbahn im wesentlichen parallel zur Verschieberichtung
des Betatigungsstossels verläuft. ' ·
Die Kurvenbahn hat vorzugsweise wenigstens angenähert die Form eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen Katheten durch
die sich parallel zur Verschieberichtung der Kulisse bzw. des Betatigungsstossels erstreckenden zweiten bzw. dritten
Kurvenbahnteile gebildet sind. Um die Auslösung des Schaltvorganges zu erleichtern, ist der Übergang von dem die
Hypotenuse des Dreiecks bildenden ersten Kurvenbahnteil zum zweiten vorzugsweise abgerundet.
Wenn hier von einer Kulisse die Rede ist, so soll hierunter
jede geeignete Art eines mit Nuten oder Vorsprüngen versehenen
vom-Betätigungsstössel aus verstellbaren Schiebers verstanden werden. Vorzugsweise ist die Kurvenbahn als Nut in der Kulisse
ausgebildet. In weiterer Ausgestaltung der Neuerung nimmt die Tiefe der Nut vom Übergang des zweiten in den dritten Kurvenbahnteil her gesehen in Richtung des dritten Kurvenbahnteils
ab und geht beim Übergang vom dritten in den ersten Kurvenbahnteil
in Form einer Stufe sprunghaft wieder auf die Maximaltiefe über. Der den Mitnehmerstift tragende Teil des Betatigungsstossels
ist dann zweckmäßiger Weise elastisch ausgebildet und drückt den Mitnehmerstift ständig auf den Grund der Nut.
Diese Ausführungsform gewährleistet, daß eine erneute Schalterbetätigung erst dann erfolgen kann, wenn der Betätigungsstössel
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zuvor bis in seine Ruhelage zurückgekehrt war. Die Nut und der darin entlanggleitende Mitnehmerstift sind also derart
gestaltet, daß die WirkverMrfdung zwischen Betätigungsstössel
und Kulisse erst wieder hergestellt wird, wenn der Betätigungsstössel in seine Ausgangslage zurückgekehrt war.
Während der RUckbewegung in diese Ausgangslage, wird der Schalter nicht betätigt.
Ein bevorzugtes Auführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Hierin zeigt
Figur 1 in auseinandergezogener Darstellung die wesentlichen Einzelteile der neuen Betätigungsvorrichtung perspektivisch;
Figur 2 eine Teilansicht der zusammengesetzten Vorrichtung,
wobei ein Teil des Gehäuses herausgebrochen wurde, um die beweglichen Einzelteile in ihrer Anfangslage zu zeigen;
Figur j5 eine seitliche Teilansicht der Kulisse und des Schalters
in der Stellung, in welcher der Schalter gerade betätigt
wird, und .
Figur 4 eine entsprechende Teilansicht mit der Lage der Teile,
welche diese unmittelbar nach dem Lösen der Wirkverbindung zwischen Betätigungsstössel und Kulisse einnehmen, bevor der
Stössel in seine Ruhelage zurückkehrt, wobei der Schalter jedoch
schon wieder seinen ursprünglichen Zustand eingenommen hat. . ·. .
Wie Figur 1 zeigt, trägt der eine Gehäuseteil 10 vier Zylinderstifte 12, die senkrecht auf der Hauptebene
des Gehäuseteils stehen. Ferner ist im. Genausten 10
eine Ausnehmung 14 vorgesehen, die teilweise durch die
Leisten ΐβ zur Hauptebene hin abgegrenzt wird. Die Kulisse
20, welche ebenso wie die Gehäuseteile aus einem geeignetem Plastikmaterial hergestellt werden kann,
weist eine obere Führungskante 22 und eine untere
. Führungskante 24 auf und ist so gestaltet, daß sie in
die Ausnehmung 14 des Gehäuseteils 10 paßt. Dabei arbeiten die Kanten 22 und 24 mit den Leisten 16 derart zusammen,
daß sich die Kulisse parallel zu den Kanten verschieben läßt. Die Kulisse trägt einen Betätigungsansatz
26, der im zusammengebauten Zustand in die gleiche Richtung weist wie die Stifte 12. In die Kulisse 20 ist außerdem
eine in sich geschlossene Kurvenbahn in Form einer Nut
eingearbeitet. Ein erster Teil 28a der Kurvenbahn verläuft
schräg zur Bewegungsrichtung der Kulisse, ein zweiter Teil
28b parallel und ein dritter Teil 28c rechtwinklig zur Kulissenbewegung.
Die Nut 28c wird vom Übergang des Teils 28b in den Teil 28c hergesehen in Richtung auf den Übergang vom
Teil 28c zum Teil 28a immer flacher. Zwischen den Nuten 28c und 28a befindet sich eine Stufe 28d; die Nut 28a liegt
tiefer als die Nut 28c. Die Tiefe der Nuten kann von der
Stufe 28d über die Teile 28a, 28b und 28c auch stetig abnehmen.
" ■
Als zu betätigender Schalter j5Q"· kann ein Schnappschalter
verwendet werden, wie er beispielsweise in der USA Patentschrift 2 644 052 beschrieben ist. Er weist zwei Durchgangslöcher
32 und J54 auf, durch welche die unteren Stifte
12 hindurchragen. Zur Betätigung des nicht dargestellten Schaltmechanismus dient ein Stössel 36, der seinerseits
von einem am Schalter schwenkbar gelagerten Betätigungshebel 38 verstellt wird. ' '
Ein zweiter Gehäuseteil 40 ist mit vier Löchern 42 versehen,
welche die Stifte 12 des anderen Gehäuseseils 10 aufnehmen. Auf diese Weise werden mittels der Zylinderstifte
12 die beiden Gehäuseteile 10 und 4θ aneinander befestigt und halten zwischen sich sogleich den Schalter
30. Der Gehäuseteil 4θ ist ferner mit einem Hohlraum 44
versehen, der nach obenhin eine öffnung 48 und nach untenhin eine Öffnung 46 aufweist. An der Bodenfläche des
Hohlraumes 44 ist zu beiden Seiten der Öffnung 46 je
ein Stift 45 angebracht, der zur Halterung der Rückstellfedern
52 für den Betatigungsstössel 50 dient. Dieser
wird in den Hohlraum 44 eingesetzt, wobei sein Oberteil durch die Öffnung 48 herausragt, während das Unterteil
durch die öffnung 46 hindurchtritt. Der Stössel 50 ist
im Hohlraum 44 geführt und längs seiner Achse verschiebbar. Die beiden Rückstellfedern 52 stützen sich im eingebauten
Zustand des Stössels 5P zwischen dessen Führungsstiften 54 und den Führungstiften 45 des Gehäuseteils .40
ab. Am unteren Ende der mittleren Zunge des Betätigungs-
stössels 50 ist ein Mitnehmerstift 56 angebracht, der
mit der Kurvenbahn 28 der Kulisse 20 zusammenarbeitet
und je nach Stellung des Stössels 50 die Kurvenbahn verstellt. Die Kurvenbahn 28 und der Mitnehmerstift
56 bilden eine lösbare Mitnahmekupplung zwischen dem Stössel 50 und der Kulisse 20. Ein nicht dargestellter
Druckknopf kann am oberen Ende des Betatigungsstossels 50 befestigt, beispielsweise eingerastet, werden. Nach
dem Zusammenbau der aus Figur 1 ersichtlichen Teile nehmen diese die in Figur 2 wiedergegebene Lage ein.
Die Kulisse 20 ist im Hohlraum 14 des Gehäuseteils 10 durch die Kanten 1β verschiebbar geführt. Der Betätigungs·
stössel 50 und die Ruckstellfedern 52 befinden sich bis
auf das äußere Ende des Stössels innerhalb des Hohlraums
44 des Gehäuseteils 4o. Wenn die beiden Gehäuseteile
und 4o zusammengesetzt sind, greift der Mitnehmerstift 5β in die Kurvenbahn 28 ein und stellt die Mitnahmeverbindung
zwischen dem Betätigungsstossel und der Kulisse her. Die Zylinderstifte 12 ragen durch die Öffnungen
des Gehäuseteils· 40 hindurch und werden an ihren äußeren
Enden thermisch vernietet oder anderweitig befestigt.
In Figur 2 befindet sich die Betätigungsvorrichtung in
ihrer Ruhestellung, wobei der Stössel 50 seine obere
Endstellung einnimmt und durch die Feder 52 in dieser Lage gehalten wird. Der Mitnehmerstift 56 greift in das
obere Ende des Kurvenbahnteils 2taein. Wenn hier von
oben, unten, rechts und links die Rede ist, so sollen
sich diese Bezeichnungen nur auf die Darstellung in den beiliegenden Zeichnungen beziehen. Die Einbaulage der
Betätigungsvorrichtung ist beliebig. Der Betätigungsansatz 2β liegt in Figur 2 zwar am äußeren Ende des Betätigungshebels
38 an, gibt aber keinen Anlaß zur Betätigung des Schalters 30.
Beim Eindrücken des Betätigungsstossels 50 entgegen der
Kraft der Federn 52 läuft der Mitnehmerstift 5β im Kurventeil
28a entlang und verschiebt hierbei die Kulisse 20 nach links. Bei .dieser Bewegung des Mitnehmerstiftes
56 nach unten gelangt die Kulisse 20 somit bis in die
aus Figur 3 ersichtliche Lage. Dabei hat der Betätigungsansatz 2β der Kulisse 20 über den Betätigungshebel 38
den Stössel 36 des Schalters 30 angedrückt und damit den
Schalter betätigt. Der Stössel 36 steht unter der Rückstellkraft
des nicht dargestellten Schaltermechanismus.
Wie man sieht, befindet sich der Mitnehmerstift 56 jetzt
in der Nähe des unteren Endes der Nut 28a und steht im
Begriff in den Teil 28b einzulaufen.-'
Bei weiterer Einwärtsbewegung des Betätigungsstossels 50
kommt der Mitnehmerstift 5β in eine Lage, in welcher er
dem sich parallel zur Verschieberichtung der Kulisse 20
erstreckenden Teil 28b der Nut gegenübersteht. Eine an der Kulisse 20 angreifende und diese ständig nach rechts
'-■■■■ 'η
hin drückende Vorspannkraft ist nunmehr in der Lage, die
Kulisse, die jetzt nicht mehr durch den Stift 56 nach
links gedrückt wird, wieder nach rechts in ihre Ruhelage zu verschieben. Diese Vorspannkraft kann durch eine besondere
Rückstellfeder für die Kulisse oder aber wie im gezeigten Ausführungsbeispiel durch den Betätigungshebel
38 selbst aufgebracht werden. Die Kulisse läuft also nach
rechts in die aus Figur 4 ersichtliche Lage. Dabei kommt der Mitnehmerstift 56 in die Übergangsstellung zwischen
den Nutteilen 28b und 28c und der Betätigungsansatζ 2β
gibt dem Betätigungshebel 38 frei, so daß der Schalter
50 in seine Ruhelage zurückkehrt. Sobald die Kulisse in
diese Lage zurückgelaufen ist, kann der Schalter erst
wieder betätigt werden, wenn der Betätigungsstössel 50
seine obere Ruhelage eingenommen hat. Wird er nur ein Stück zurückgenommen und erneut eingedrückt, so läuft
der Mitnehmerstift in der Nut 28c entlang,ohne die Kulisse
zu verschieben und damit ohne Einfluß auf den Schalter
JO. Erst bei vollständiger Zurückbewegung des Betätigungsstössels
50 in die Ruhelage, gelangt der Mitnehmerstift 5β in die obere Endstellung und rastet wieder in den Kurventeil
28a ein. Die Nut 28c wird von dem Übergang vom
Teil 28b her gesehen zum oberen Eckpunkt hin immer flacher
und fällt in der oberen Ecke des Dreiecks mit einer Stufe 28d in die Nut 28a ab. Wenn also der Mitnehmerstift 56 die
obere Endlage einnimmt, so fällt er in die Nut 28a ein
und kann somit beim Niederdrücken des Stössels 50 nicht
in der Nut 28c entlanggleiten, sondern läuft in der schrägen
■ - ίο -
Nut 28a entlang und schiebt dabei die Kulisse 20 nach links. Dies ist der Beginn des nächsten Schaltzyklus.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Rückstellkraft für die Kulisse. 20 vom Schnappschalter J5O aufgebracht
und vom Schalterstössel J>6 über den Betätigungshebel
3>8 auf die Kulisse übertragen. Stattdessen kann die ■
Zurückstellung der Kulisse erforderliche Federkraft auch durch einen federnd ausgebildeten Betätigungshebel
oder eine unmittelbar an der Kulisse 20 angreifende Rückstellfeder aufgebracht werden.
Die Betätigungsvorrichtung ist, wie man sieht., im wesentlichen
aus. vier Kunststoff teilen 10., 20, 2K) und 50 sowie
den Rückstellfedern 52 zusammengesetzt, die nicht nur einfach herzustellen sondern auch leicht zu montieren
sind.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur kurzzeitigen Betätigung eines Schalters oder dgl., da durch gekennzeichnet,
daß ein Betätigungsstössel (50) und eine Kulisse (20) in einem zugleich den von
der Kulisse zu betätigenden Schalter (50) oder
dgl. haltenden Gehäuse (10,40) in zwei im wesentlichen senkrecht aufeinanderstehenden Richtungen
hin- und herbew.egbar sind, wobei eine Mitnahmeverbindung zwischen Betätigungsstössel und Kulisse
wirksam ist, so lange der Stössel über einen vorgegebenen Weg in der einen Richtung bewegt wird,
während die Mitnahmeverbindung unwirksam und stattdessen eine Rückstellfederkraft für die Kulisse
wirksam ist, sobald der Stössel eine den vorgegebenen Weg überschreitende Stellung einnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d ad u r c h g e k
en η ζ e i c h η e t, daß der in Richtung auf
seine Ruhestellung federnd vorgespannte, verschiebbar geführte Betätigungsstössel (50) mit einem Mitnehmerstift
(56) in eine geschlossene Kurvenbahn (28) der im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Betätigungsstössels
verschiebbar geführten Kulisse (20) ein-
- is - -V
greift, die auf das Betätigungsglied (38) des Schalters
(JiO) oder dgl. einwirkt, daß ein erster Teil
(28a) der in der gemeinsamen Verschiebeebene von Betätigungsstössel
und Kulisse liegenden Kurvenbahn . gegenüber den möglichen Bewegungsrichtungen des Betätigungsstössels
und der Kulisse geneigt ist, daß die Kulisse unter dem Einfluß einer Federkraft steht,
welche der beim Eindrücken des Betätigungsstössels und Entlanggleiten des Mitnehmerstiftes (56) im geneigten
Teil (28a) der Kurvenbahn die Kulisse verschiebenden Kraft entgegen gerichtet ist, daß ein zweiter
Teil (28b) der Kurvenbahn sich etwa parallel zur Verschieberichtung der Kulisse und ein dritter Teil
(28c) der Kurvenbahn sich im wesentlichen in Verschieberichtung
des Betätigungsstössels erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d. a d u r c h g e k e η nz
e i c h η e t, daß die Kurvenbahn (28) die Form eines
rechtwinkligen Dreiecks hat, dessen Katheten durch die sich parallel zur Verschieberichtung der Kulisse (20)
bzw. des Betätigungsstössels (50) erstreckenden zweiten bzw. dritten Kurvenbahnteile (28b , 28c) gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch J5, dadurch g e k e η nzeichne
t, daß der Übergang von dem die Hypotenuse des Dreiecks bildenden ersten Kurvenbahnteil (28a) zum
zweiten abgerundet ist.
5- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis ^dadurch
gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn (28) als Nut in der Kulisse (20) ausgebildet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet,
daß die Tiefe der Nuten (28) vom Übergang (28b, 28c) des zweiten in den
dritten Kurvenbahnteil her gesehen in Richtung des dritten Kurvenbahnteils (28c) abnimmt und beim
Übergang (28c, 28a) vom dritten in den ersten Kurvenbahnteil in Form einer Stufe (28d) sprunghaft
wieder auf die Maximaltiefe übergeht.
7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k
en η ζ ei e h η e t, daß der den Mitnehmerstift
(5β) tragende Teil des Betatigungsstossels (50) elastisch ausgebildet ist und den Mitnehmerstift ständig
auf den Grund der Nut drückt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - J3 dadurch g e k e η η ze 1 c h η e t, daß die
Kulisse (20) über einen Ansatz '.(26) am Betätigungsglied (58) des Schalters (j50) angreift und das Betätigungsglied
sich schräg zur Bewegungsrichtung der Kulisse erstreckt. /
> ' '
9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, d a durch
gekennzeichnet, daß an der Kulisse eins Vorspannfeder angreift.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (2β) der Kulisse (20) ständig am Betätigungsglied (J>8) des
Schalters (30) anliegt und dessen Rückstellkraft als Vorspannkraft auf die Kulisse überträgt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch g e k e η η ζ e i c h η et, daß der
Betätigungsstössel (50) in einem ersten Hohlraum (44) und die Kulisse (20) in einem zweiten Hohlraum (l4) eines zweiteiligen Gehäuses (4θ, 10)
geführt sind und der Schalter (30) zwischen den beiden Gehäuseteilen gehalten ist. -
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, d ad u r ch g e kennzeichne
t, daß die beiden Gehäuseteile (10,40) und der dazwischen befindliche Schalter (30)
mittels durch Bohrungen (32,34,42) dieser Teile hindurchragender Stifte (12) zusammengehalten sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE1984171U true DE1984171U (de) | 1968-04-25 |
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ID=24463305
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
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Country Status (2)
Country | Link |
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DE (1) | DE1984171U (de) |
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