CH423656A - Webgeschirr für mit Fluidstrahlen arbeitende Webstühle - Google Patents
Webgeschirr für mit Fluidstrahlen arbeitende WebstühleInfo
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Description
Webgeschirr für mit Fluidstrahlen arbeitende Webstühle Die vorliegende Erfindung betrifft ein W.ebge- schirr für mit Fluidstrahlen arbeitende Webstühle, bei denen ein Schussfaden durch einen mit einem zusätzlichen Luftstrom kombinierten Fluidstrahl in das Fach eingebracht wird,
wobei der Luftstrom laus mindestens einer an der Weblade angebrachten zu sätzlichen Düse geblasen wird. Es .ist :schon vorge schlagen worden, auf einer Lade eines Strahlweb- stuhls zusätzliche Düsen anzubningen, aus ,denen Luft durch die Ebene der Kettfäden durch das Fach .gebla sen wird und in den Hauptstrom mündet, um so d en Transport ;der Schussfäden ,zu unterstützen.
Das Ziel der Erfindung bildet die Schaffung eines Webgeschirres mit Ösen, um in der Kettfadenebene Spiel oder Luft in vertikaler Richtung hervorzu bringen, und zwar an derjenigen Stelle, die einer Düse für den zusätzlichen Luftstrom entspricht, um das Durchblasen von Luft im Fach zu erleichtern und die Störung von Kettfäden zu vermeiden.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar ohne :gewisse andere Webstuhlteile, da diese keinen Teil der Erfin dung bilden und von an :sich bekannter Konstruktion sein können. Fig. 1 zeigt ein Webgeschirr und eine Weblade ,im Vertikalschnitt.
Fig. 2 zeigt ein Webgeschirr nach der Erfindung in Vorderansicht, wobei der linke Teil weggeschnitten und entfernt worden ist.
Fig. 3 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 2 eines weitern Beispiels, und Fig. 4 zeigt in .einem Grundriss die Beziehung zwi- schen den zusätzlichen Luftdüsen und Kettfäden, wenn sich diese Düsen neben den Kettfäden befinden.
In Fig. 1 bezeichnet 1 Ebenen von in einem Web stuhl angeordneten Keafäden, die ein Fach 3 bilden, wenn. sie auf an sich bekannte Art und Weise von den Schäften 2 vertikal auf und nieder gezogen werden. Auf der einen Seite des Stuhls ist eine Düse 4 angebracht, die ein Trägerfluid, z. B.
Luft oder Wasser, abgibt und in demjenigen Augenblick im Bereich .des von den Kettenfäden gebildeten Faches liegt, da die Lade fast ihre vorderste Stellung einnimmt. Diese ,Düse ist .an eine unter hohem Druckstehende Fluid- quelle angeschlossen, und ,es wird ein biegsamer Schlauch (nicht gezeigt) verwendet, wenn .die Düse .auf der Lade 5 .angebracht ist,
da diese abwechselnd sich auf die Stuhlvorderseite zu und von dieser weg bewegt. Das eintreffende Ende eines Schussfadens 6, ,der im Zeitpunkt unmittelbar vor jedem Ausblasen oder Ausspritzen eines Fluidstrahls aus der Haupt düse 4 in einer bestimmten Länge von einer Spule (nicht gezeigt) abgezogen worden ist, wird von einem Trägerfluidstrahl in die Düse gezogen.
Auf der Ladenbahn 5 und/oder Rietkappe <I>5a</I> ,ist eine Luftröhre 7 oder mehrere montiert, die mit tels biegsamen Schläuchen .an eiine Druckluftquelle angeschlossen sind. Jede Röhre 7 weist eine oder mehrere winklig zur Richtung des Hauptstroms aus der Düse 4 angeordnete Düsen 8 auf, um zusätzlich Luft in .den Hauptstrom einzublasen, und zwar inner halb d es Faches.
Die aus Aden zusätzlichen Luftdüsen 8 in den Hauptstrom mit Odem abgehängten Sohussfaden 6 ein- ,geblasenen Luftstrahlen verstärken und verlängern den Hauptstrom, so dass dieser den Faden durch den Webstuhl tragen kann.
In den die Düsen 8 mit der Druckluftquelle ver bindenden Rohrleitungen sind Ventile vorgesehen, um die Luftabgabe zeitlich auf die Schaukelbewegung der Weblade abzustimmen, wodurch .die Strahlen .zum richtigen Zeitpunkt in Idas Fach eingeschossen werden, d. h.
wenn ein Schussfaden in das Fach einge- tragen werden soll. Das eintreffende Ende der Schuss- fadenl'änge wird vom kombinierten Strahl rasch in das Fach getragen und wird nach seinem Strecken von dem Webblatt 5 in der Schlagstellung 9 !angeschlagen.
In Fig. 2 bezeichnen 10 und 10a je ein Paar von an ider Ober- bzw. Unterseite des Geschirrahmens angeordneten Stäben zum Fesiihalten ider Litzendraht enden, und an jedem Draht ist eine ,Ös;
e 12 .zum Füh ren eines Keafadens angebracht. Eine gewisse Anzahl von Drähten an Iden den zusätzlichen Luftdüsen an der Weblade entsprechenden Stellen weisen eine ösie 12a auf in einer gegenüber den Ösen 12 der anderen Drähte u @nterschiedichen Höhe,
und die je eine Öse in der gleichen Höhe ,aufweisenden Drähte Sind Sam Stabpaar 10 bzw. 10a befestigt.
Ist der Webstuhl in Betrieb, so werden - wie ge- wöhnlich - zwei Schäfte in zueinander entgegenge setzten vertikalen Richtungen gezogen, um m. den Kettfäden ein Fach 3 zu bilden, .und idie Stäbe 10a nehmen Kettfäden in einer gegenüber anderen unter- sohiedlichen Höhe auf,
so idass in der Kettfadenebene ein Absatz oder eine Stufe 13 entsteht, wie dies in. Fig. 1 und 4 gezeigt ist.
Die zusätzlichen Luftdüsen sind auf diese Stufen oder Abssärze .gerichtet, wie in Fig. 4 gezeigt ist, u m das Durchblasen der zusätzli- chen Luftströme zu erleichtern.
Befindet sich an der Weblade nur eine ,zusätzliche Luftdüse, so können .alle Drähte auf der einen Seite bzw. -anderen Seite der der Luftdüse entsprechenden Stelle so am Geschirrahmen montiert sein, ass ihre Ösen und somit @aueh die entsprechenden Kettfäden ,auf gleicher Höhe liegen.
Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 3 weist die Öse 14 einer Anzahl von Drähten en der den zusätzlichen Luftdüsen entsprechenden Stelle längliche Form :auf, .und die beiden ösenenden liegen auf .andern Höhen :
als diejenigen der restlichen Ösen, so dass in Iden Kettfäden an der .Stalle der Langösen 14 ein vertikaler Absatz gebildet wird.
Bei den beiden Beispielen sind zwei Gruppen von Drähten an ,einem Geschirrahmen .angebracht, aber jede Gruppe .kann auch an verschiedenen Rahmen montiert sein, und sie können so gestapelt und fixiert sein, .dass ihre Ösen auf verschiedenen Höhen liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Webgeschirr für mit Fluidstrahlen iarbeitende Webstühle, bei denen ein Schussfaden idurch einen mit einem zusätzlichen Luftstrom kombinierten Fluid- strahl ins Fach eingebracht wind,wobei der Luftstrom aus mindestens .einer an ider Weblade angebrachten zusätzlichen Düse ;geblasen ward, dadurch gekenn- zeichnet"dass ,die Ösen oder ösenenden einer gewissen Anzahl von Litzendrähten an :der einer zusätzlichen Luftdüse an Ader Weblade entsprechenden Stelle in einer tanderen Höhe liegen als die ösen der andern Drähte,so dass zwischen den Keafäden jeder Fach- seite wenigstens ein vertikaler Absatz oder Stufe .ge bildet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Webgeschirr nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass idie Öse einer gewissen Anzahl von L.ätzsndrähten vertikal-- Langform aufweist, wo bei die Enden ;dieser Ösen gegenüber den ässen der übrigen Drähte lauf verschiedenen Höhen liegen. 2. Webgeschirr nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet,dass eine .gewisse Anzahl von Litzen- idrähten auf einem anderen Rahmen angebracht ist als demjenigen für andere Drähte und idie beiden Rahmen aufeinandergestapelt und aneinander befe- stigt,sind, wodurch die .Ösen dieser beiden ,Drahtgrup- pen .auf verschiedene Höhen zu liegen kommen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH67063A CH423656A (de) | 1963-01-21 | 1963-01-21 | Webgeschirr für mit Fluidstrahlen arbeitende Webstühle |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH67063A CH423656A (de) | 1963-01-21 | 1963-01-21 | Webgeschirr für mit Fluidstrahlen arbeitende Webstühle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH423656A true CH423656A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=4192407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH67063A CH423656A (de) | 1963-01-21 | 1963-01-21 | Webgeschirr für mit Fluidstrahlen arbeitende Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH423656A (de) |
-
1963
- 1963-01-21 CH CH67063A patent/CH423656A/de unknown
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