CH417618A - Verfahren zur Herstellung neuer Pyrazolo (3,4-d)-pyrimidine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Pyrazolo (3,4-d)-pyrimidine

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CH417618A
CH417618A CH6054158A CH6054158A CH417618A CH 417618 A CH417618 A CH 417618A CH 6054158 A CH6054158 A CH 6054158A CH 6054158 A CH6054158 A CH 6054158A CH 417618 A CH417618 A CH 417618A
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CH6054158A
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Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
Kurt Dr Eichenberger
Max Dr Wilhelm
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Ciba Geigy
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  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

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      Verfahren        zur    Herstellung neuer     Pyrazolo        [3,4-d]-pvrimidine       Gegenstand der     Erfindung    ist die Herstellung  neuer     2-substituierter        Pyrazolo    [3,4-d]     pyrimidine,          nämlich    von     2-R-4-R'-6-R"-Pyrazolo    [3,4-d]     pyrimi-          dinen,        worin    Reinen     Substituenten,        vorzugsweise    einen       Alky1-,        Cycloalkyl-,

          Hydroxymederatkyl-    oder     Halo-          genniederalkykest        darstellt,    wie z. B.     einen        Methyl-,          Äthyl-,        lsopropyl-,        Butyl-,        Amyl-,        Hexyl-,        Cyclo-          pentyl-        oder        Cyclohexylrest,    R' die     NI-1,

  -Gruppe    be  deutet     und    R" die gleiche     Bedeutung    hat wie R' oder  für Wasserstoff     oder    einen     niederen        Alkylrest    steht,  sowie ihren     tautomeren    Formen und     den        Salzen    dieser       Verbindungen.     



  Die     neuen        Verbindungen    besitzen wertvolle phar  makologische     Eigenschaften.    So zeigen sie eine tumor  hemmende und auch antibakterielle und     antimykoti-          sche    Eigenschaften.

   Die     neuen        Verbindungen        können          .daher,    als     Heilmittel        Verwendung        finden.    Sie sind aber  auch wertvolle     Zwischenprodukte    für die Herstellung  von     Heilmitteln.    So lassen sich in den     neuen        Verbin-          dungen    die freien,     oder        verätherten        Mercaptogruppen     gegen     Aminngruppen    austauschen.  



  Besonders wertvoll sind     die        Verbindungen    der  Formel  
EMI0001.0066     
    und ihre     Salze,    worin R     einen    niederen     Alkylrest,          besonders    einen     Methyl-,    Äthyl-,     Propyl-,        Butyl-    oder       Amylrest    darstellt.  



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    besteht darin,  dass man     1-R-3-Amino-pyrazol-4-nitrile    mit entspre  chenden     funktionellen        die        NH2-Gruppe        eihaltenden          Säurederivaten        umsetzt.       Zur Umsetzung mit den     Aminogruppen        verwendet     man in erster Linie     Fomamid,        Harnstoff,        Thioharn-          stoff    oder     Guandin.     



  Die     Kondensation    der     Aminopyrazole    zu den       Pyrazolopyrimidinen    erfolgt     vorzugsweise    bei Tempe  raturen über 100 ,     gegebenenfalls    in     Anwesenheit    von       Verdünnungs-        und/oder        Kondensationsmitteln    im  offenen oder geschlossenen Gefäss.  



  Je nach den     vorhiandenen        Substituenten        in    .den       Verfahrensprodukten    lassen sich     verschiedene        Salze     herstellen. Besitzen sie saure     Gruppen,    so können       Metallsalze    gewonnen werden, z. B. durch Lösen in       Alkalilaugen.        Verbindungen    von basischem Charakter       bilden    Salze mit     anorganischen    oder     organischen    Säu  ren.

   Als     salzbildende    Säuren     kommen    beispielsweise  in Frage:     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäuren,  Phosphorsäuren,     Salpetersäure,        Perchlorsäure;

          ali-          phatische,        ahcyclische,        aromatische    und     heterocycli-          sche        Carbon-    oder     Sulfonsäuren,    wie Ameisen-,  Essig-,     Propion-,        Oxal-,        Bernstein-,    Glykol-, Milch-,  Äpfel-, Wein-, Zitronen-,     Ascorbin-,        Oxymalein-,          Dioxymalein-    oder     Brenztraubensäure;

          Phenylessig-,          Benzoe-,        p-Aminobenzoe-,        Anthranü-,        p-Oxybenzoe-,          Salicyl-    oder p     Aminosalicylsäure;        Methansulfon-,          Äthansulfon    ,     Oxyäthansulfon-,        Äthylensulfonsäure;          Toluolsulfon-,        Naphthalinsulfonsäuren    oder     Sulfanil-          säure;

          Methionn,        Tryptophan,        Lysin    oder     Arginin.     



  Die neuen,     pharmakologisch    wertvollen     Verbin-          dungen,    ihre Salze oder entsprechende Gemische kön  nen z. B.     in,        Form.        pharmazeutischer    Präparate Ver  wendung     finden.    Diese enthalten die genannten Ver  bindungen in Mischung mit     einem    für die     enterale,

            parenterale        oder.        topicale        Applikation    geeigneten  pharmazeutischen organischen oder anorganischen       Trägermaterial.    Für dasselbe kommen solche Stoffe  in Frage, die mit den     beschriebenen    Verbindungen           nicht    reagieren, wie z.

   B.     Gelatine,        Milchzucker,     Stärke,     Magaesiumstereat,    Talk,     pflanzliche    Öle,  Wasser,     Benzylalkohole,        Gummi,        Polyalkylenglykole,          Cholesterin:    oder     andere        bekannte        Arzneimittelträger.     Die pharmazeutischen Präparate     können    z.

   B. als  Tabletten, Dragees, oder in flüssiger     Form    als Lösun  gen,     Suspensionen    oder     Emulsionen        vorliegen.        Gege-          benenfalls    sind sie     sterilisiert        und    bzw.

       oder        enthalten          Hilfsstoffe,    wie     Konservierungs-,        Stabilisierungs-,     Netz-     oder        Emulgiermittel.    Sie     können    auch noch       andere    therapeutisch     wertvolle    Stoffe     enthalten.    Die  Präparate     können    nach     üblichen        Methoden        gewonnen     werden.  



  Die als     Ausgangsstoffe    benötigten     1-substituierten          Pyrazole        können    gemäss der     Schweizer        Patentschrift     Nr.

   396 011 dadurch     .gewonnen        werden,    dass man       a-Cyano-ss-oxopropionsäuren,        gegebenenfalls        in    Form       ihrer        funktionellen        reaktionsfähigen    Säure- und/oder       Oxyderivate    mit     N-monosubstituierten        Hydrazinen,     die am     N'-Stickstoffatom        einen        durch    Hydrolyse     ab-          spaltbaren    Rest tragen,     kondensiert,

      die     erhaltenen          offenkettigen        Produkte    mit     hydrolysierenden        Mitteln     behandelt und zugleich     oder    nachträglich: den     Pyrazol-          ring        schliesst.     



  Die     sonstigen        Ausgangsstoffe        sind        bekannt    oder  lassen sich nach an sich     bekannten,        Verfahren        ge-          winnen.     



       Im        nachfolgenden        Beispiel    sind die Temperaturen       in,    Celsiusgraden     angegeben.     



  <I>Beispiel</I>  15 g 1     Methyl-3-amino-4-cyano-pyrazol    werden  mit 10     ml        Formarid    während 10     Stunden    auf     190-          200         erwärmt.    Der ausgefallene     Niederschlag    wird       abfiltriert    und aus Wasser     umkristallisiert.    Man erhält    so das     2-Methyl-4-aminopyrazolo[3,4-d]pyhmidin    der  Formel  
EMI0002.0093     
    Die     Verbindung        schmilzt    oberhalb 350 .  



  Der Ausgangsstoff     wird:        gemäss        Schweizer    Patent  Nr. 396 011     gewonnen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer 2-R-4-R'-6-R"- Pyrazolo,[3,4,d]pyrimidinen, worin R einen Substi- tuenten darstellt, R' die NH2-Gruppe bedeutet und R" ,die gleiche Bedeutung hat wie R' oder für Wasserstoff oder einen niederen Allcylrest steht,
    sowie ihren tauto- meren Formen und den Salzen; dieser Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-R-3-Amino- pyrazol-4-nitrile mit entsprechenden funktionellen, die NH2-Gruppe enthaltenden Carbonsäurederivaten um setzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von Canbowäureamiden aus geht. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhal tene Salze in die freien Verbindungen überführt. 3. Verfahren;
    nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhal tene freie Verbindungen in ihre Salze überführt.
CH6054158A 1958-05-30 1958-06-13 Verfahren zur Herstellung neuer Pyrazolo (3,4-d)-pyrimidine CH417618A (de)

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