<Desc/Clms Page number 1>
Schalttafel mit mindestens einem ausschwenkbaren Feld Die Erfindung betrifft eine Schalttafel mit mindestens einem ium eine horizontale untere Axe aus einem Gestell ausschwenkbaren Feld. Um die Revision der Instrumente und Geräte, die in solchen Schalttafeln eingebaut werden, sowie um einen allfälligen Ersatz grösserer Instrumente und Geräte zu erleichtern, zeichnet sich die Schalttafel nach ,der Erfindung dadurch aus, dass .das Feld sich zu Revisionszwecken bei einem Öffnungswinkel von 50-70 selbst hält und bei einem Öffnungswinkel von 35-55 aus dem Gestell aushängbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es ist: Fig. l eine Vorderansicht einer Schalttafel mit vier Feldern, von denen eines ausgefahren ist, Fig. 2 ein Schnitt gemäss Linie II-11 von Fig. 1 in grösserem Massstab, wobei sich das geschnittene Feld in Ausfahrstellung befindet, Fig. 3 derselbe Schnitt wie in Fig. 2, wobei sich das Feld, in Revisionsstellung befindet und eine Einzelheit hinzugefügt ist,
Fig. 4 ein Schnitt gemäss Linie IV-IV von Fig. 3 und Fig. 5 ein Schnitt gemäss Linie V-V von Fig. 1 in grösserem Massstab.
Die dargestellte Schalttafel weist vier Felder 1 auf, ,die auf einem Gestell 2 montiert sind. In Fig. 1 ist eines dieser Felder weggenommen und der entsprechende Platz mit 1 bezeichnet. Die Schalttafelfelder 1 dienen zur Montage von Schaltern, Messin- strumenten, Signallampen und dergleichen, wie in einem der Felder angedeutet ist. Jedes Feld 1 ist für sich um eine untere, horizontale ideelle Axe 3-3 schwenkbar angeordnet. Jedes Feld 1 besteht aus einer Blechplatte, deren Längsränder 4 um 90 umgebogen sind., und von denen in den Fig. 2 und 3 einer sichtbar ist.
An den Rändern 4 sind zwei die ideelle Axe 3-3 realisierende Schwenkzapfen 5 befestigt, welche je in einem Maul 6 eines Lappens 7 eines Winkelstückes 8 gelagert sind, das an einem unteren, horizontalen gestellfesten Träger 9 von U-förmigem Profil befestigt ist. Das Gestell 2 weist auch einen oberen, horizontalen Träger 10 von U-förmigem Profil auf, wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich ist. Die Träger 9 und 10 sind an den Grenzen der Felder 1 durch vertikale Winkgleisen 11 miteinander verbunden. Der in der Frontebene liegende Schenkel 12 jedes Winkeleisens 11 weist an seinem Rande einen kleinen Ausschnitt 13 auf.
Senkrecht zum Feld 1 sind an demselben bzw. dessen Rändern 4 -zwei Arme 14 starr befestigt die je aus einem abgewinkelten Blech bestehen, dessen in der Normallage des Feldes 1 horizontaler Schenkel 15 mit einem seitlich vorragenden Anschlagzapfen 16 versehen ist, wie aus den Fig. 2-4. ersichtlich ist. Die beiden Arme 14 bilden einen Ausleger, der gegebenenfalls auch aus einem einzigen Blechstück bestehen kann. Das Feld 1 ist in seiner Normallage natürlich vertikal und wird in derselben durch zwei Schnellverschlüsse 17 festgehalten, die später anhand von Fig. 5 näher erläutert werden sollen.
Das Maul 6 ist unter einem nach vorne und oben gerichteten Winkel von etwa 45 so weit geöffnet, als es nötig ist, um den Schwenkzapfen 5 aus demselben herausfahren zu können. Nach Lösen der Schnellverschlüsse 17 kann man somit das Feld 1 in Richtung :des Pfeiles 18 ausschwenken und beim Öffnungswinkel von 451 in Richtung des Pfeiles 19 ausfahren, d. h. vom Gestell lösen, wobei die Schwenkzapfen 5 zu den Mäulern 6 herauskommen und ,die Anschlagzapfen 16 durch die Randausschnitte 13 der Schenkel 12 der vertikalen Winkeleisen 11 hindurchgehen.
<Desc/Clms Page number 2>
Wenn man .das Feld 1 beim Schwenkwinkel von etwa 45' nicht auf die beschriebene Weise ausführt, sondern noch weiter herunterklappt, so bleibt es schliesslich selbsttätig in der in Fig. 3 gezeigten, zu Revisionszwecken dienenden Stellung stehen. Dies wird dadurch bewirkt, dass die Anschlagzapfen 16 unterhalb der Randausschnitte 13 an ,den Schenkeln 12 der Winkeleisen 11 zum Anschlag kommen. Der Öffnungswinkel der Revisionsstellung beträgt etwa 60 .
In Fig. 3 :ist am freien .Ende des Armes 14 eine elektrische Steckkupplung 20 dargestellt, deren eine Kupplungshälfte 20a am Arm 14 und deren .andere Kupplungshälfte 20b an einem Ende eines biegsamen Kabels 21 befestigt ist. Das andere Ende des Kabels 21 ist gegebenenfalls über eine weitere, nicht dargestellte elektrische Steckkupplung am Gestell 2 befestigt. Vorzugsweise ist bei jedem der Arme 14 ein Kabel 21 vorgesehen, wobei diese Kabel 21 zur Herstellung :der elektrischen Verbindungen zwischen den auf dem Feld 1 angebrachten elektrischen Schaltungselementen und den im Gestell 2 angeordneten Schaltungselementen dienen.
Es ist klar, dass man die Kupplungshälften 20a und 20b voneinander löst, wenn man das Feld 1 vom Gestell 2 wegnimmt. Es ist natürlich gleichgültig, welche Kupplungshälfte als Stecker und welche als Steckdose ausgebildet ist.
Der in Fig. 5 dargestellte Schnellverschluss 17 ist ein federbelasteter Bajonettverschluss; derselbe weist einen mit einem Schlitzkopf 22 versehenen Zapfen 23 auf, welcher an seinem dem Kopf 22 gegenüberliegenden Ende einen durchgehenden Querstift 24 trägt, von :dem nur das eine vorstehende Ende sichtbar ist. Auf dem Zapfen 23 ist eine Druckfeder 25 angeordnet, die sich einerseits am Kopf 22 und anderseits .am Boden 26 einer die Feder 25 umgebenden Hülse 27 abstützt.
Die Hülse 27 ist lose in einer Buchse 28 geführt, die in einem gestenfesten Lappen 29 eingelassen ist. Auf einem Z-förmigen Stück 30, das am Feld 1 befestigt ist und einen dem Lappen 29 gegen- überliegenden Schenkel aufweist, ist eine Haltebuchse 31 befestigt, deren lichter Durchmesser grösser als die Länge des Querstiftes 24 ist und deren freier Rand zwei Rampen 32 bildet, von denen nur eine sichtbar ist.
Jede dieser Rampen 32 entspricht etwa einer sich über etwa 90 erstreckende Schraubenfläche, @an deren Ende eine kleine Rast 33 vorgesehen ist, in die eines der vorstehenden Enden des Querstiftes 24 zu liegen kommt, wenn der Verschluss geschlossen ist. Um den Verschluss 17 zu öffnen genügt es, den Schlitzkopf 22 mit einem Schraubenzieher so weit zu verdrehen, dass der Querstift 24 aus den Rasten 33 austritt, worauf er auf den Rampen 32 abgleitet und infolge der Wirkung der Feder 25 durch einen entsprechenden Schlitz einer Schulter 34 der Haltebuchse 31 in letztere eintritt, womit der Verschluss gelöst ist.
Beim Schliessendes Verschlusses muss man unter Überwindung der Federkraft auf den Kopf 22 drük- ken, bis .der Querstift 24 wieder jenseits der Schulter 34 steht, worauf durch eine Viertelsdrehung des Kopfes 22 die Querstiftenden die Rampen 32 hinaufgleiten und in den Rasten 33 stehenbleiben. Dieser federbelastete Bajonettverschluss 17 kann von der Hinterseite des Gestells 2 aus äusserst rasch geöffnet und geschlossen werden und hält sehr sicher.
Die Erfindung ist nicht auf den Fall beschränkt, dass die Schalttafel mehrere Felder aufweist. Es kann auch nur ein einziges ausschwenkbares Feld vorgesehen sein; ebenso kann bei schmalen Feldern gegebenenfalls ein einziger Schnellverschluss genügen.
Es wird ferner bemerkt, dass der Ausdruck Gestell im weitesten Sinne zu verstehen ist, indem es nicht nötig ist, dass dasselbe Füsse aufweist und schrankartig ausgebildet ist, um Schaltungselemente aufzunehmen. Das Gestell kann also im wesentlichen nur aus einem die ausschwenkbaren Felder umgebenden, ortsfesten Rahmen bestehen, der z. B. an einer .Mauernische angebracht werden kann. Das schrankartige oder rahmenartige Gestell kann ferner in der Horizontalebene polygonal sein, um z. B. in ,der Ecke eines Raumes oder in einer Nische einer gewölbten Wand angeordnet zu werden.
Die Poly- gonseiten entsprechen dann natürlich den einzelnen ausschwenkbaren Feldern. Es wind ferner bemerkt, dass die Steckkupplung 20 an dem von dem Feld entgegengesetzten Ende des Kabels 21 vorgesehen werden kann oder dass gegebenenfalls an beiden Enden des Kabels 21 Steckkupplungen vorgesehen werden können.