CH413262A - Einrichtung, um Wärmespeicher zu erwärmen, die zwecks Warmhaltung von Speisen in Schüsseln einführbar sind - Google Patents
Einrichtung, um Wärmespeicher zu erwärmen, die zwecks Warmhaltung von Speisen in Schüsseln einführbar sindInfo
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Description
Einrichtung, um Wärmespeicher zu erwärmen, die zwecks Warmhaltung von Speisen in Schüsseln einführbar sind Diese Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erwärmen von scheibenförmigen Wärmespeichern, gekennzeichnet durch eine Ausgabevorrichtung, durch die jeweils ein Wärmespeicher aus einem oder mehreren Stapeln an dem der Einfüllöffnung gegen überliegenden Ende der Vorrichtung abnehmbar und in dafür vorgesehene Tellerwärmer oder Schüsseln,
zwecks Warmhaltung von Speisen, einführbar sind.
Wärmespeicher, vorzugsweise aus einer Alumi niumlegierung, für die Warmhaltung von Speisen zu verwenden, ist ein bekanntes Verfahren. überall dort, wo schnell an eine grosse Zahl von Personen, z. B. in Hotels, Spitälern und Kantinen, Essen verteilt werden soll, besteht jedoch das Problem, die zum Anfassen mit der Hand zu heissen Wärmespeicher ohne Gefahr einzeln in die Schüsseln zu bringen.
Die verschiedensten Einrichtungen, um solche Wärmespeicher abzugeben, sind schon bekannt ge worden. Es wurde vorgeschlagen, die Wärmespeicher in einem Rohr auf einer Feder zu stapeln, wobei die Feder so ausgelegt ist, dass diese einen annähernd konstanten Druck nach oben ausführt, unabhängig von der Anzahl der Wärmespeicher.
Dabei wird an der Spitze des Stapels jeweils der oberste Wärmespeicher gefasst und seitlich so lange ausgeschwenkt, bis dieser in die Wärmeschüssel fällt. Damit die Feder dieses seitliche Herausnehmen nicht behindert, muss gleichzeitig durch eine Greifzange der verbleibende Stapel gefasst und die Federkraft so lange aufgehoben werden, bis der Wärmespeicher ausgegeben ist. Der Mechanismus einer solchen Aus gabevorrichtung enthält eine Vielzahl von Teilen, die genau justiert werden müssen. Die Hitze des. Wärme speicherstapels wird dabei über .die andern Teile der Ausgabevorrichtung abgeleitet, so dass dadurch ein Versagen wegen Änderung der Federkonstanten nach einiger Betriebszeit eintritt.
Man kann zwar durch Nachstellen von dafür vorgesehenen Einrichtungen diesen: Mangel wieder ausgleichen. Da diese Arbeiten jedoch ein gewisses Verständnis voraussetzen, wer den bei diesen Einrichtungen gelegentlich Störungen der Essensausgabe hervorgerufen.
Es wurde deshalb auch schon ein Apparat vorge schlagen, der ohne solche Federn arbeitet. Dabei fallen die Wärmespeicher einzeln infolge ihres Ge wichtes aus einem rohrförmigen Behälter, in dem diese gestapelt sind, in die bereitgestellten Wärme- schüsseln. Dieser Apparat arbeitet mit wenigen einfa chen Teilen recht zuverlässig, hat jedoch den Nach teil, dass bei der notwendigen grossen Stapelhöhe beim Ausgeben des untersten Wärmespeichers durch das Herunterfallen des ganzen Stapels ein kräftiger Stoss entsteht, der Erschütterungen auslöst und ein untragbares Geräusch verursacht.
Ein weiterer Nachteil ist die grosse Höhe eines solchen Apparates. Zur bequemen Handhabung müs sen die Wärmeschüsseln, .in die die Wärmespeicher fallen, sich etwa in Tischhöhe befinden. Da der Sta pel der Wärmespeicher darüber angeordnet werden muss, ergibt sich eine grosse Höhe dieser bekannten Vorrichtung. Besonders für das Füllen mit kalten Wärmespeichern ist dies ein grosser Nachteil.
Gegenstand der, vorliegenden Erfindung ist daher eine Einrichtung zum Erwärmen von Wärmespei chern, die nur ein geringes Geräusch und keine Er schütterungen verursacht, ohne wärmeempfindliche Elemente arbeitet und zur Füllung eine günstige Bau höhe .aufweist.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt: Hierbei zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung, Fig. 2 ein Detail im Längsschnitt und grösserem Massstab Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Einrich tung Fig. 4 ein weiteres Detail in Seitenansicht, die die Teile des Verteilmechanismus,
die Lage des Wärme- speicherstapels und das Antriebsgestänge darstellt.
Fig.5 eine Seitenansicht eines Wärmeschranks auf der die Lage der Ausgabevorrichtung zu erken nen ist.
Die Einrichtung nach den Fig. 1-5, um scheiben förmige Wärmespeicher 5 aus einer Aluminiumlegie- rung einzeln in darunter befindliche Wärmeschüsseln 21 zu verteilen, enthält vier feststehende Führungs rohre 2 zur Aufnahme von vier Wärmespeichersta- peln. Diese sind zentrisch um eine, aus Elementen aufgebaute, elektrische Heizquelle 10 angeordnet.
Diese vier Führungsrohre besitzen Ausnehmungen 11 zum guten Y7bergang der Wärmestrahlen auf die Wärmespeicher.
Unterhalb der Führungsrohre 2, die nach unten offen sind, ist mit geringem Abstand im Mittelpunkt des Hüllkreises der vier Rohre die Mitnehmerscheibe 1 drehbar um die Achse 16 gelagert. Diese Mitneh- merscheibe 1 besitzt vier kreisförmige Ausnehmun- gen la in gleicher Anordnung und Grösse wie die Führungsrohre 2.
Durch diese ragen die Wärmespei- cherstapel so hindurch, dass der unterste Wärmespei- cher 5 gerade in der Ausnehmung la Platz findet, da die Dicke der runden Mitnehmerscheibe 1 nur wenig geringer ist als die Dicke der einzelnen Wärmespei cher 5. Mit geringem Abstand ist unterhalb der Mit nehmerscheibe 1 die Positionsscheibe 7 angeordnet. Die Wärmespeicherstapel ruhen mit ihrem Gewicht auf der Positionsscheibe 7.
Die Positionsscheibe be sitzt ebenfalls eine kreisförmige Ausnehmung 7a, die die gleiche Grösse hat wie die Ausnehmungen la in der Mitnehmerscheibe 1. Es können auch zwei oder bis ebensoviele Ausnehmungen 7a wie in der Mit- nehmerscheibe 1 vorhanden sein. Jede davon befin det sich so, dass von oben gesehen die,
Achse des verbleibenden Steges zwischen zwei Ausnehmungen la in der Mitnehmerscheibe 1 mit einem Durchmes ser der Ausnehmung 7a der Positionsscheibe 7 zu sammenfällt.
(Fig. 3) Die Positionsscheibe 7 wird in Ruhestellung von Nocken 9a der Antriebsnabe 9 getragen und durch den Haltebolzen 18, der in einem Schlitz am äusseren Umfang der Positionsscheibe 7 eingreift, am Mitdre- hen gehindert. Das Antriebsgestänge 13 greift an der Antriebsnabe 9 an und wird über eine Sägezahn kupplung 14 über die Welle 16 mit der Mitnehmer- scheibe 1 drehfest verbunden.
Diese beschriebene Einrichtung ist eingeschlossen von wärmeisolieren den Wänden 28, durch die oben Einfüllstutzen 6 ragen und unten sich eine öffnung befindet, die sich mit der Ausnehmung 7a in, der Positionsscheibe 7 deckt, und mit einer ebenfalls wärmeisolierten Klappe 19 verschlossen ist. Die Klappe 19 ist als Gleitwippe ausgebildet und besitzt am Ende hinter der Drehachse ein Gegengewicht 20.
Beim öffnen wird die Klappe durch einen federnden oder luftge dämpften Anschlag 29 abgebremst.
Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: In der Nullstellung deckt sich die Anordnung der Ausnehmungen 1a in der Mitnehmerscheibe 1 mit den Führungsrohren 2 in vertikaler Richtung. Die Betätigungsstifte 3 am Umfang der Mitnehmer- scheibe 1 halten die Klemmbügel 4 offen. Die Wär mespeicher 5 werden in dieser Stellung durch den Einfüllstutzen 6 in das Führungsrohr 2 eingeführt und auf der Positionsscheibe 7 gelagert, die mit dem Nocken 8 in erhöhter Stellung auf der Antriebsnabe 9 ruht.
Als Wärmequelle dienen Heizschlangen 10, die zwecks guter Wärmeübergabe in den Ausneh- mungen 11 an den Führungsrohren 2 montiert und thermostatisch reguliert sind.
Durch leichten Druck .auf das Fusspedal 12 wird über das Antriebsgestänge 13 die Antriebsnabe 9 in die Sägezahnkupplung 14 eingerastet und um 90 gedreht und läuft, mit dem Fusspedal 12 beim Rück wärtslauf ausgerastet, wieder in die Ausgangsstellung zurück. Das Ein- und Ausrasten der Sägezahnkupp- lung 14 erfolgt über eine Feder 15, die ausserhalb der Wärmezone montiert ist. Die Achse 16, die in einer wärmeisolierenden Büchse 17 gelagert und mit der Sägezahnkupplung 14 nur in Drehrichtung verbun den ist, dreht die Mitnehmerscheibe 1 genau 90 in die nächste Position.
Um ein leichtes Drehen zu er reichen, drücken, bei Drehbeginn die Betätigungsstifte 3 die Klemmbügel 4 an jenen Wärmespeicher 5, der sich gerade über der Mitnehmerscheibe 1 befindet und halten so den Stapel. Beim Weiterdrehen gleitet der Nocken 8 vom Nocken 9a auf die Antriebsnabe 9 herunter und löst so die Positionsscheibe vorn verti kalen Druck, welche Scheibe jedoch in Drehrichtung durch den Haltebolzen 18 arretiert bleibt. Die Wär mespeicher 5, die sich gerade in den Ausnehmungen 1a der Mitnehmerscheibe 1 befinden, können sich mit dieser frei um 90 drehen.
Während dieser Dreh bewegung fällt jeweils jener Wärmespeicher 5, der sich über der Ausnehmung 7a in der Positionsscheibe 7 befindet, durch diese hindurch auf die wärmeiso- lierte Klappe 19, die als Gleitwippe ausgebildet ist und durch ein schwereres Gegengewicht 20 bis anhin die Ausgabeöffnung verschlossen hielt.
Durch das jetzige öbergewicht des Wärmespeichers 5 öffnet sich die Klappe 19 und neigt sich durch einen Luftan schlag 29 gedämpft in eine Schräglage, die ein ruhi ges Ausgleiten des Wärmespeichers 5 in die Wärme- schüssel 21 gestattet, wobei sich nachträglich die Klappe 19 selbstständig wieder schliesst.
Die Wärme- schüsseln 21 sind im Unterteil 22 der Einrichtung mit gleichbleibender Ausgabehöhe auf einer Feder 30 gestapelt, die einen konstanten Druck nach oben aus übt, und zwar, ungeachtet der Anzahl Wärmeschüs- seln 21, die .sich darauf befinden.
Auf dem Unterteil 22, der ebenfalls geheizt und thermostatisch regulier bar ist, sind analog den Wärmeschüsseln. in gleicher Anzahl die Teller 23 aufgestapelt, welche nun einzeln in die so vorbereiteten Wärmeschüsseln von Hand eingesetzt werden und mit dieser zusammen wegge hoben werden können.
Der Unterteil 22 ist auf Rädern 24 montiert, so dass die Einrichtung fahrbar ist, und kann mittels des an dem gut isolierten Unterteil 22 angebauten An schlusses 25 angeschlossen werden. Frontseitig sind die Kontrollampen und Thermostaten 26 angeordnet, welche mit den einzelnen Heizschlangen 10 elektrisch und mit einem Temperaturfühler (nicht eingezeich net) verbunden sind, womit eine sichere Temperatur regulierung gewährleistet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Erwärmen von scheibenförmi gen Wärmespeichern, gekennzeichnet durch eine Ausgabevorrichtung, durch die jeweils ein Wärme speicher aus einem oder mehreren Stapeln an dem der Einfüllöffnung gegenüberliegenden Ende der Vorrichtung abnehmbar und in dafür vorgesehene Tellerwärmer oder Schüsseln, zwecks Warmhaltung von Speisen, einführbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmespeicher, eine Vorrich tung zum Transport derselben in die Ausgabestellung und Heizelemente in einer gemeinsamen Kammer mit wärmeisolierenden Wänden angeordnet sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wär- mespeicherstapel kreisförmig um die Heizelemente herum angeordnet sind. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren kreisförmig ange- ordneten Wärmespeicherstapeln in der Achse des Stapelgebildes eine diese begrenzende Mitnehmer- scheibe drehbar angeordnet ist, die mit Ausnehmun- gen zur Aufnahme der scheibenförmigen Wärmespei cher versehen ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die in den Ausnehmungen der Mitnehmerscheibe eingesetzten scheibenförmigen Wärmespeicher auf einer Positionsscheibe abstützen. 5.Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsscheibe mit einer oder mehreren. Ausnehmungen versehen ist, denen durch Drehung der. Mitnehmersche,ibe die von dieser mitgenommen Wärmespeicher zugeführt wer den. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsschesb.e drehbar und axial verschiebbar ist. 7.Einrichtung nach den Unteransprüchen, 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschliessen der Wärmekammer nach unten eine durch Federkraft oder Gegengewicht vorgespannte Klappe vorgesehen ist, die durch Drehung der Mitnehmerscheibe und durch das Eigengewicht der durch die Positions scheibe hindurchfallenden Wärmespeicher zu öffnen ist. B.Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb der Wärmekammer liegende Klappe als Gleitwippe vor gesehen ist, über die die Wärmespeicher zu den Schüsseln oder Tellerwärmern geführt werden kön nen. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe den Verschluss der Wärmekammer bildet. 10.Einrichtung nach Unteranspruch 8 und 9, da durch gekennzeichnet, dass die Klappe verstellbar ist. 11. Einrichtung nach den Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abbremsen der Klappe beim Hindurchfallen der Wärmespeicher ein Anschlag vorgesehen ist, durch den die Bewegung der Klappe gedämpft wird. 12. Einrichtung nach den Unteransprüchen 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung der Mitnehmerscheibe eine mit einer Freilaufvorrichtung beim Rückschub versehene Zahnkupplung vorhan den ist.13. Einrichtung mach den Unteransprüchen 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine in vorgegebe nen Stellungen entriegelbare Klemmvorrichtung vor handen ist, die auf den dem zu entnehmenden Wär mespeicher folgenden Wärmespeicher eine Gegen- kraft ausübt, die grösser bemessen ist als die zur För derung der Wärmespeicher dienende Kraft. 14.Einrichtung nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Unterteil besitzt, der mit einer Vorrichtung für elektrischen Anschlüsse der Heizelemente und zur Überwachung der Tempe ratur versehen ist. 15. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeisolierenden Wände der Kammer unten mit einer Ausgabeöffnung für die Wärmespeicher vorgesehen sind.16. Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil als Kasten ausge bildet und auf Rädern montiert ist.
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