CH409261A - Verschluss für ein Behältnis, insbesondere eine Mappe - Google Patents

Verschluss für ein Behältnis, insbesondere eine Mappe

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Publication number
CH409261A
CH409261A CH186864A CH186864A CH409261A CH 409261 A CH409261 A CH 409261A CH 186864 A CH186864 A CH 186864A CH 186864 A CH186864 A CH 186864A CH 409261 A CH409261 A CH 409261A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
closure
locking
locking slide
slide
closed position
Prior art date
Application number
CH186864A
Other languages
English (en)
Inventor
Duttine Adam
Original Assignee
Moench Jacob
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Moench Jacob filed Critical Moench Jacob
Publication of CH409261A publication Critical patent/CH409261A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description


  Verschluss für ein Behältnis,     insbesondere    eine Mappe    Die Neuerung betrifft einen Verschluss für ein       Behältnis,    insbesondere einer Mappe, der aus einem  Verschlussunterteil und einem     Verschlussoberteil    be  steht mit an diesen Teilen vorgesehenen und in der  Schliesslage     ineinandergreifenden    sowie     miteinander-          verriegelbaren    Verschlussgliedern, wobei das     Ver-          schlussglied    des einen Teiles in diesem entgegen  Federwirkung verschiebbar geführt ist.  



  Erfindungsgemäss trägt das Verschlussunterteil  einen von seiner Grundplatte aufragenden Halte  körper, während das Verschlussoberteil mit einer  Aussparung für den Durchtritt des Haltekörpers  versehen ist und den in der Schliesslage in eine Rast  des Haltekörpers einspringenden     Verschlusschieber     trägt, wobei der Haltekörper einen Riegelschieber  aufnimmt, der in eine den     Verschlusschieber    sper  rende Lage     verbringbar    ist.  



  Das Verschlussoberteil besteht dabei     zweckmäs-          sig    aus zwei miteinander deckenden Aussparungen  versehenen Platten, zwischen denen der     Verschluss-          schieber    geführt ist, wobei die beiden Aussparungen  durch einen Kragen zu einem geschlossenen Raum  miteinander verbunden sind und der     Verschluss-          schieber    mit einer von seinem Oberrand ausgehen  den Mittelaussparung versehen ist, die in der  Schliesslage den Haltekörper     umfasst    und die über  diesem eine Querfeder aufnimmt, deren Höhenlage  so bemessen ist, dass sie in der Schliesslage das  Halteglied übergreift.  



  Der Kragen zwischen den beiden Aussparungen  ist zweckmässig mit einem Ausschnitt für den Durch  tritt des Schliessriegels versehen und diesem kann  in der benachbarten Seitenwand der     Mittenaus-          sparung    des Verschlusschiebers eine Rast zugeord  net sein.    Ist eine Schliessfeder teilweise dem     Halteglied     zugeordnet und der Riegelschieber unmittelbar an  den Verschlusschieber angreifend, ergibt sich eine  einfache Verschlussausbildung mit möglichst wenig  Einzelteilen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    ist nach  stehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es  zeigen       Fig.    1 eine Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht,       Fig.    3 eine Vorderansicht in grösserem Masstab,       Fig.    4 einen Längsschnitt nach Linie     IV-IV    der       Fig.    3, und       Fig.    5 eine Draufsicht.  



  Das Verschlussunterteil besteht aus der Grund  platte 1 mit aufgesetztem Zylinderstück 2, das das       Schlosseingerichte    aufnimmt. Das     Schlosseingerichte          umfasst    einen Riegelschieber 3, der zwischen auf  gebogenen Nasen 4 der Grundplatte 1 oder eines  auf dieser tragenden Zwischenstückes geführt ist und  an der dem Schlüsselloch mit der Schlüsselwalze 5  zugekehrten Seite mit Rasten 6, 7, für den Angriff  des     Schlüsselbartes    bzw. eines Rastgliedes 8 ver  sehen ist. Eine Feder 9 hält den Riegelschieber 3  in der jeweiligen Raststellung.  



  Das     Verschlussoberteil    umfasst eine Unterplatte  10 und eine Deckplatte 11, die zueinander     parallel     in einem gewissen Abstand voneinander gehalten  sind und je ein Loch 12 aufweisen. Die beiden Lö  cher 12 decken einander. Die Unterplatte 10 ist  mit einem dem Loch 12 folgenden Randkragen 17  versehen, der in der Höhe des Riegelschiebers 3  durch eine Aussparung 13 unterbrochen ist.  



       Zwischen,    den beiden Platten 10, 11 ist ein     Ver-          schlusschieber    14 verschiebbar geführt, der an der      Unterkante mit einem Griffrand 15 versehen ist.  Der Verschlusschieber 14 hat eine von seiner Ober  kante ausgehende     Mittenaussparung    16, die etwas  breiter ist als der Durchmesser des     Zylinderstückes     2 und des Kragens 17. Die     Seitenkanten    der Mitten  aussparung 16 sind mit zwei einander gegenüber  liegenden Einschnitten 18, 19 versehen, in die eine  Blattfeder 20 eingelegt ist, deren Mitte sich auf der  oberen Umkehrstelle des Kragens 17 abstützt und  somit den Verschlusschieber 14 in der Schliesslage  hält.  



  Der untere Rand 21 der Aussparung 16 ist ab  geschrägt und der Zylinder 2 ist im unteren Bereich  seines Mantels mit einem Ausschnitt 22 für den  Angriff des Randes 21 des Verschlusschiebers 14  versehen.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen den Verschluss in der  verriegelten     Schliesslage.    Der untere Rand 21 der  Aussparung 16 des Verschlusschiebers 14 rastet in  den Ausschnitt 22 des Zylinders 2 ein und ist in  diesem durch die Feder 20 gehalten. Der Riegel  schieber 3 befindet sich in der vorgeschobenen Stel  lung und     ragt    somit durch die Aussparung 13 des       Kragens    17 in eine Absetzung 23 der     Mittenaus-          sparung,    so dass also auch der Verschlusschieber  14 in der Riegellage gesichert ist.  



  Zum Öffnen des Verschlusses wird der Riegel  schieber 3 mittels des Schlüssels in die Freigabe  stellung verbracht, der die Verschiebebewegung des  Verschlusschiebers 14 freigibt. Dieser kann dann  entgegen der Wirkung der ihn belastenden Feder 20  nach unten abgezogen werden, so dass er den Aus  schnitt 22 des Zylinders 2 freigibt und das     Ver-          schlussoberteil    abgehoben werden kann.  



  Die neue Ausbildung führt zu einer einfachen  konstruktiven Lösung. Der Haltezylinder 2 kann  dabei mit den ihn aufnehmenden Löchern 12 des       Verschlussoberteiles    10, 11 jede beliebige Form  haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verschluss für ein Behältnis, insbesondere eine Mappe, aus einem Oberteil und einem Unterteil mit an diesen beiden Teilen in der Schliesslage inein- andergreifenden und aneinander verriegelbaren Ver- schlussgliedern, wobei das Verschlussglied des einen Teiles in dem es aufnehmenden Teil entgegen Feder wirkung verschiebbar gelagert ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verschlussunterteil einen von seiner Grundplatte (1) aufragenden Haltekörper (2) trägt, das Verschlussoberteil (10, 11) mit einer Aussparung (12) für den Durchtritt des Halte körpers (2)
    versehen ist und den in der Verschluss- lage in eine Rast (22) des Haltekörpers (2) einsprin genden Verschlusschieber (14) trägt, wobei der Haltekörper (2) einen Riegelschieber (3) aufnimmt und dieser in eine den Verschlusschieber (14) sper rende Lage verstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verschluss nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einander deckenden Aus sparungen (12) durch einen eingesetzten Kragen (17) zu einem geschlossenen Ringraum ausgebildet sind und der Kragen (17) mit einem Ausschnitt für den Durchtritt des Verschlussriegels (3) versehen ist. 2.
    Verschluss nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusschieber (14) eine von seinem Ober rand ausgehende Mittenaussparung (16) aufweist, die in der Schliesslage den Haltekörper (2) einschliesst, wobei in Einschnitte (18, 19) dieser Mittenaus- sparung (16) eine Blattfeder (20) eingelegt und deren Höhenlage an dem Verschlusschieber (14) so ge wählt ist, dass sie in der Schliesslage des Verschlus ses auf der oberen Umkehrstelle des Kragens (17) aufliegt. 3.
    Verschluss nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Riegelschieber (3) zugekehrte Wand der Aussparung (16) des Verschlusschiebers (14) mit einer Rast (23) für den Eintritt des Riegel schiebers (3) versehen ist.
CH186864A 1963-03-06 1964-02-13 Verschluss für ein Behältnis, insbesondere eine Mappe CH409261A (de)

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DE1963M0044043 DE1875040U (de) 1963-03-06 1963-03-06 Verschluss fuer mappen, taschen od. dgl. behaeltnisse.

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CH409261A true CH409261A (de) 1966-03-15

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