CH403303A - Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid - Google Patents

Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid

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CH403303A
CH403303A CH527961A CH527961A CH403303A CH 403303 A CH403303 A CH 403303A CH 527961 A CH527961 A CH 527961A CH 527961 A CH527961 A CH 527961A CH 403303 A CH403303 A CH 403303A
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vinyl chloride
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CH527961A
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Robert Dr Buening
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Dynamit Nobel Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F14/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen
    • C08F14/02Monomers containing chlorine
    • C08F14/04Monomers containing two carbon atoms
    • C08F14/06Vinyl chloride

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Description


  Verfahren zur Polymerisation von Vinylehlorid    Ein Verfahren zur Polymerisation von     Vinyl-          chlorid    in Gegenwart von aluminiumorganischen  Verbindungen, bei dem man aluminiumorganische  Verbindungen der Formel    verwendet, wobei R1, R2 und R3 Alkylreste darstel  len, die keine Verzweigungen aufweisen, ist schon  beschrieben. Insbesondere wird hierbei     Aluminium-          triäthyl    eingesetzt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man bei der Poly  merisation von Vinylchlorid mit Hilfe der genannten  aluminiumorganischen Verbindungen den Polymeri  sationsprozess lenken kann, wenn man die Lösungen  der aluminiumorganischen Verbindungen der For  mel Al R, R2 R3 (R, R2 und R3 = unverzweigte Alkyl  reste) mit molekularem Sauerstoff, z. B. mit Luft,  behandelt und als Lösungsmittel inerte Kohlenwas  serstoffe oder cyclische Äther verwendet. Durch die  Verwendung von erfindungsgemäss behandelten Alu  miniumalkylen mit unverzweigter Kohlenstoffkette in  einem der genannten     Lösungsmittel    lässt     sich    bei  der Polymerisation des Vinylchlorids die Einstellung  eines bestimmten Molekulargewichts und eine be  stimmte Kornform des Polymerisats erreichen.

   Die  Grösse des Molekulargewichts - als Mass für das  Molgewicht wird die relative Viskosität angenom  men - ist hierbei einmal eine     Funktion    des Lösungs  mittels und zum anderen der Menge des angewandten  Sauerstoffs. Weiterhin bezieht sich der Einfluss des  Lösungsmittels nicht nur auf die Grösse des Mole  kulargewichts der erhaltenen Polymerisate, sondern  auch auf die Kornform der anfallenden Polymerisate.  Bezüglich des Molekulargewichts zeigt sich ein Stei  gen des Molekulargewichts beispielsweise in folgen-    der Reihenfolge: Dioxan, Tetrahydrofuran, Benzol,  Petroläther. Hinsichtlich der Kornform zeigt sich  eine Zunahme der Korngrösse     in    der gleichen Reihen  folge.  



  Hierdurch hat man ein Verfahren in der Hand,  um ein bestimmtes Molekulargewicht einzustellen und  hierbei eine bestimmte Korngrösse des anfallenden  Polymerisats zu erhalten.    <I>Beispiel 1</I>  2 kg Vinylchlorid werden in ein drei-Liter-Reak  tionsgefäss, welches auf -20  gekühlt wird, destilliert.  Unter Rühren fügt man dem flüssigen Vinylchlorid  eine Katalysatorlösung zu, die man wie folgt bereitet:  2,5 g Aluminiumtriäthyl werden in 50 cm   abs. Petroläther gelöst. Durch diese Lösung leitet  man 44 cm  trockenen Sauerstoff. Die auf diesem  Weg erhaltene Katalysatorlösung tropft man in das  flüssige Vinylchlorid. Nach etwa 15 Minuten tritt  sichtbar das erste Polymerisat auf. Nach sieben  Stunden Reaktionszeit wird die Polymerisation durch  Hinzufügen von 150 cm  Methanol, in dem 15 cm   konzentrierte Salzsäure gelöst sind, unterbrochen.

   Das  entstandene Polymerisat wird abgetrennt, mit Wasser  und anschliessend     mit    Methanol gewaschen. Es wird  bei 50  C     im        Trockenschrank    getrocknet. Ausbeute  375 g.  



  Das Produkt besitzt eine relative Viskosität, ge  messen an einer 1 % igen Lösung in Anon, bei 20  C  von 19,4.  



  <I>Beispiel 2</I>  Beispiel 1 wird wiederholt     mit    der Abänderung,  dass durch die     Katalysatorlösung    22     cm3    trockener  Sauerstoff geleitet werden. Ausbeute 368 g.  



  Die relative Viskosität des so erhaltenen     Poly-          merisates    beträgt 11,2.    Al     R1        R2    R3      <I>Beispiel 3</I>  Beispiel 1 wird wiederholt mit der Abänderung,  dass durch die Katalysatorlösung 11 cm  trockener  Sauerstoff geleitet werden. Ausbeute 370 g.  



  Die relative Viskosität des so erhaltenen Poly  merisates beträgt 7,1.    <I>Beispiel 4</I>  Beispiel 1 wird wiederholt mit der Abänderung  der Zubereitung der Katalysatorlösung: 2,5g     Alu-          miniumtriäthyl    werden in 45 cm  abs. Dioxan ge  löst. Durch die Lösung werden 40 cm  trockener  Sauerstoff geleitet.  



  Ausbeute 365 g.  



  Die relative Viskosität des so erhaltenen Pro  duktes beträgt 6,2.  



  Leitet man durch die Katalysatorlösung 20 cm   trockenen Sauerstoff, so erhält man ein Polymerisat  mit einer relativen Viskosität von 3,8.    Die Form des unter diesen Bedingungen erhal  tenen Polymerisates während der Polymerisation ist  derart, dass das Polymerisat im flüssigen     Vinyl-          chlorid    zu Boden sinkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid in Gegenwart von aluminiumorganischen Verbin dungen, bei dem man aluminiumorganische Ver bindungen der Formel A1 R1 R2 R3 verwendet, wobei R1, R2 und R3 unverzweigte Al kylreste darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösungen der aluminiumorganischen Verbindungen mit molekularem Sauerstoff behandelt und als Lö sungsmittel inerte Kohlenwasserstoffe oder cyclische Äther verwendet werden.
CH527961A 1960-07-01 1961-05-05 Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid CH403303A (de)

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