AT222881B - Verfahren zur Polymerisation von Vinylverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Polymerisation von Vinylverbindungen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Polymerisation von Vinylverbindungen 
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 vorher klaren Vinylchlorid eine Trübung infolge Bildung von Polyvinylchlorid auf, welches sich in kurzer Zeit schnell vermehrt, obwohl das Aluminiumtriäthyl für sich nicht in der Lage ist, Vinylchlorid katalytisch zu polymerisieren. Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Polymeren zeichnen sich durch erhöhte Erweichungspunkte und bessere mechanische Eigenschaften   aus. Das erfindungsgemässe   Verfahren führt zu sterisch geordneten Polymeren, wobei die gemäss dem Verfahren erhaltenen Polymerisate Dichten besitzen, die über denen der bekannten Vinylpolymerisate liegen. 



     Beispiel l :   2, 0 kg Vinylchlorid werden unter Feuchtigkeitsausschluss in einem Glaskolben, der mit einem Rùhrwerk, einer Kühlschlange, einem Einleit- und Ableitrohr für Stickstoff und einer Tropf- 
 EMI2.1 
 100 cm3 Methanol unterbrochen, weil sich zu diesem Zeitpunkt schon so viel Polyvinylchlorid gebildet hat, dass mit Hilfe einer einfachen Kühlschlange die entstehende Polymerisationswärme nicht mehr abgeleitet werden kann. Das überschüssige Vinylchlorid wird abgedampft und das entstandene Polyvinylchlorid mit   verdiinnter   Salzsäure, mit Wasser und anschliessend mit Methanol gewaschen und bei   500C   getrocknet. 



  Ausbeute : 406 g,   Dichte : 1, 430.   



     Beispiel 2 : 2, 0 kg Vinylchlorid werden   unter   Feuchtigkeitsausschluss   in einem Glaskolben, der mit einem Rührwerk, einer Kühlschlange, einem   Einleit-und Ableitrohr   für Stickstoff und einer Tropfvorrichtung versehen ist,   auf-250Cgebrachtundmit-5, OgBleitetraäthyl versetzt.   Unter Ausschluss von Sauerstoff lässt man dann aus der Tropfvorrichtung 5, 0 g Lithiumbutyl in 50   cm3   abs. Petroläther zutropfen. Nach einer anfänglichen kleinen Induktionsperiode beginnt sichtbar die Polymerisation des Vinylchlorides. Nach etwa zwölf Stunden wird die Polymerisation durch Zugabe von 100 cm3 Methanol unterbrochen und das überschüssige Vinylchlorid abgedampft.

   Das entstandene Polyvinylchlorid wird mit verdünnter Salzsäure, anschliessend mit Methanol gewaschen und bei   500C   getrocknet. Ausbeute : 375 g.   Dichte : 1, 431.   



   Ein unter analogen Bedingungen durchgeführter Ansatz, aber ohne Zusatz von Bleitetraäthyl, führt nach dreiundzwanzig Stunden Reaktionsdauer zu einer Ausbeute von 240 g. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Polymerisation von Vinylverbindungen, vorzugsweise von Vinylchlorid, in Gegenwart von organometallischen Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man organometallische Verbindungen der 4. Hauptgruppe des Periodensystems in Kombination mit organometallischen Verbindungen der   1. - 3. Hauptgruppe   des Periodensystems als Polymerisationskatalysatoren für die Polymerisation von Vinylverbindungen verwendet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man Bleitetraäthyl in Kombination mit Aluminiumtriäthyl zur Polymerisation von Vinylverbindungen verwendet.
AT437660A 1959-09-18 1960-06-09 Verfahren zur Polymerisation von Vinylverbindungen AT222881B (de)

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