CH401698A - Handfeuerlöscher, insbesondere Pulverlöscher, mit eingebauter Druckgasflasche - Google Patents

Handfeuerlöscher, insbesondere Pulverlöscher, mit eingebauter Druckgasflasche

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Publication number
CH401698A
CH401698A CH686961A CH686961A CH401698A CH 401698 A CH401698 A CH 401698A CH 686961 A CH686961 A CH 686961A CH 686961 A CH686961 A CH 686961A CH 401698 A CH401698 A CH 401698A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressurized gas
bottle
extinguishers
pressure
tube
Prior art date
Application number
CH686961A
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English (en)
Inventor
Landsberg Ernst
Original Assignee
Walther & Cie Ag
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/006Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use for the propulsion of extinguishing powder

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Handfeuerlöscher, insbesondere Pulverlöscher, mit eingebauter       Druckgasflasche       Die Erfindung bezieht sich auf einen Handfeuer  löscher, insbesondere Pulverlöscher, mit einer durch die  Deckelöffnung des     Lösehmittelbehälters    herausnehm  baren Druckgasflasche, einer das Druckgas in Boden  nähe des Behälters führenden, am unteren Ende mit  einer     Rückschlagsicherung    versehenen und die Druck  gasflasche durchdringenden Leitung, mit dem Ziel, den  Aufbau des Löschers zu vereinfachen,     Stopfbüchsen     zu vermeiden, das     Wiederauffüllen    der Druckgasflasche  ohne Auswechselung irgend welcher Teile zu erreichen  und eine einheitliche Konstruktion für Pulver- und  Nasslöscher zu ermöglichen,

   wodurch die Fertigung  erleichtert und verbilligt wird.  



  Es ist ein Trockenfeuerlöscher bekannt, bei dem die  Druckgasflasche in einer vom Behälterboden ausgehen  den Höhlung im Inneren des     Löschmittelbehälters    un  tergebracht ist und die     Inbetriebnahme    des Löschers  durch Drehen des am Flaschenventil befindlichen  Handrades erfolgt, das über die Bodenfläche heraus  ragt. Die Ausbildung des Bodens verteuert jedoch die  Herstellung des Löschers, der ausserdem     nicht    auf den  Boden gestellt werden kann. Er wurde deshalb die  Druckgasflasche unmittelbar im Behälter von oben her  durch eine genügend .gross bemessene Öffnung einge  baut, die zugleich für die Einfüllung des Löschmittels  benutzt wird.

   Die Freigabe des Druckgases erfolgt  durch Niederdrücken einer am Traggriff     angelenkten     Taste, worauf eine Sperrplatte durchbohrt oder ein  Verschlussorgan abgebrochen wird. Das Druckgas  strömt dann durch eine Öffnung in den oberen pulver  freien Raum des     Löschmittelbehälters,    wodurch das  Pulver über ein Abzugsrohr und ein durch das Nieder  drücken der Taste geöffnetes Freigabeventil ausge  trieben wird.

      Da jedoch bei dieser Bauart das Pulver durch den  sich     im        Löschmittelbehälter        aufbauenden    Druck von  oben in unerwünschter Weise     zusammengepresst    wird,  hat man bereits eine separate Leitung für das Druck  gas vom oberen Ende der Flasche bis     in    die Nähe des  Bodens des Behälters geführt, um das Pulver vor  seinem Austreten aus dem Behälter aufzulockern.

   Der       Behälterverschluss    muss hierbei eine solche lichte Wei  te erhalten, dass die Flasche mit der separaten Leitung  nach oben herausgenommen werden     kann.    Hierbei ist  die Anwendung eines     Rückschlagventils    am unteren  Ende der Leitung erwünscht, um das Eindringen von  Löschpulver in die separate Leitung zu verhindern. An  stelle durch Zerstören einer Membran o. dgl.     kann    der  Gasaustritt auch durch Hochdrehen einer Ventilspin  del o. dgl. erfolgen.

   Für die Zuführung des Gases aus  der Druckflasche in die     Nähe    des Bodens des Be  hälters wurde ferner ein die Flasche umgebendes Blech  rohr verwendet, das am unteren Ende als Rückschlag  ventil einen dünnen Gummischlauch o. dgl. als Siche  rung gegen das Eindringen des Löschpulvers erhält.  Das in jedem Falle erforderliche Sicherheitsventil zur       Verhinderung    eines     gefahrbringenden    Überdruckes im  Behälter befindet sich bei den bekannten Bauarten im  allgemeinen an separater Stelle, z. B. im Füllstutzen.  



       Nachteilig    ist bei einigen der     bekannten;    Bauarten  von     Handpulverlöschern    vornehmlich der Umstand,  dass bei der     Öffnung    der     Druckgasflasche    das     Pulver          sofort    austreten kann, bevor sich im Behälter ein  genügend hoher statischer Druck aufgebaut hat.

   Bei  Pulverlöschern, die durch Niederdrücken einer Taste  betätigt werden, und bei denen hierbei ausser der Frei  gabe des Druckgases ein     Austrittsventil    für das Pulver       geöffnet    wird, besteht zwar die Möglichkeit, einen      Druckaufbau im Gefäss durch kurzzeitiges Loslassen  der Taste nach dem ersten Niederdrücken herbeizu  führen, jedoch wird hierdurch die Bedienung erschwert.

    Alle diese genannten Nachteile werden durch den       erfindungsgemäss    konstruierten Handfeuerlöscher da  durch vermieden, dass ein die genannte Leitung bilden  des lose in die Flasche eingesetztes Röhrchen am  oberen Ende ein druckfest aber gasdurchlässig im  Flaschenhals gehaltenes Befestigungsteil aufweist, ge  gen dessen Stirnfläche eine nachgiebige, im Flaschen  hals gasdicht verspannte Membran abdichtend ange  drückt ist, die durch Abheben eines sie belastenden  Druckstückes dem Druckgas den Weg in das Röhrchen  freigibt.  



  Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes  ergeben sich aus dem im nachfolgenden beschriebenen  Ausführungsbeispiel. Hierin zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch den Pulverlöscher,       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie     A-B    der       Fig.    1.  



  Das Gefäss 4 besitzt in bekannter Weise zwei ge  wölbte Böden 5, 6 und eine Fusskappe 7. Der obere  Boden 5 ist mit einem Gewindestutzen 8 versehen, des  sen lichter Innendurchmesser etwas grösser als der  Durchmesser der Druckgasflasche 9 ist. Mittels eines       Überwurfringes    10 kann unter Zwischenschaltung  einer elastischen Ringdichtung 11 ein Halteteil 12 auf  den Gewindestutzen 8 aufgesetzt werden, das mit einem  nach innen und aussen vorspringenden zylindrischen  Ansatz 13, 14 versehen ist. Ersterer trägt Aussengewin  de zur Aufnahme einer     überwurfmutter    15, die einen       Schraubnippel    16 umgreift, der in den Kopf der Druck  gasflasche 9 eingeschraubt wird und zugleich die ab  dichtende, elastische Membran 17 verspannt.

   Im Inne  ren des     Schraubnippels    16 ist ein Druckstück 18     ver-          schraubbar    angeordnet, durch das die Membran 17  auf die Stirnfläche des die Druckflasche durchdringen  den Röhrchens 19 angedrückt werden kann. Hierfür  ist im Druckstück 18 eine mehrkantige Vertiefung 20  vorgesehen, in die das mehrkantige untere Ende der  Öffnungsspindel 21 eingreift, die durch den zylindri  schen Ansatz 14 nach aussen geführt ist und den     ver-          drehbaren    Griffteil 22 aufnimmt. Im Ansatz 14 befin  det sich ein Dichtungsring 23, der von einer Feder 24  gegen einen vorspringenden ringförmigen Ansatz 25  gedrückt wird und als Sicherheitsventil gegen über  druck im Behälter 4 dient.

   Die Feder 24 wird durch  einen eingeschraubten Haltering 26 unter Spannung ge  halten. Über Bohrungen 27, 28 kann der Behälterüber  druck nach aussen abgeführt werden. Der Griffteil 22  hat 30 bis 45  Leergang und ist zusammen mit dem       Überwurfring    10 durch eine das Austrittsrohr 29 um  fassende     Plombenschnur    30 gesichert. Gegen Drehung  des Nippels 16 bei Betätigung des Druckstückes 18 ist  zwischen den Teilen 13 und 16 eine Verzahnung o. dgl.  vorgesehen.  



  Das Öffnen der Druckgasflasche 9 erfolgt durch  entsprechende Drehung des     Griffteiles    22. Dadurch  wird das Druckstück 18 nach oben     geschraubt    und  durch den     Innendruck    der Flasche 9 die Membran 17    nach oben durchgebogen. Wie     Fig.    2 zeigt, befinden  sich zwischen dem oberen Halteteil 31 des Röhrchens  19 im Flaschenhals 32     segmentartige    Öffnungen 33,  durch die das Druckgas aus der Flasche 9 aus- und in  das Röhrchen 19 übertritt. Am unteren Ende ist das  Röhrchen 19 durch eine auf einen Gewindezapfen 34  der Flasche 9 aufgeschraubte Kappe 35 mit Querboh  rungen 36 und einem als     Rückschlagventil    dienenden  Gummiring 37 verschlossen.  



  Das Austrittsrohr 29 erhält entweder unmittelbar  an der Austrittsstelle oder über einen Schlauch ein       Löschdüsenventil,    das erst dann geöffnet wird, wenn  der Gasdruck im Behälter 4 aufgebaut ist. Die Inbe  triebnahme des Löschers erfolgt somit ohne Zerstörung  irgend eines Teiles, und dadurch wird auch das Wieder  auffüllen der Flasche erleichtert, indem nach     Heraus-          nz:irne    der Flasche mit Kopf zunächst die Überwurf  mutter 15 abgeschraubt, darauf mittels eines Schlüssels  das Druckstück 18 hochgedreht und die Flasche 9 von  unten nach Entfernen der Kappe 35 mit Druckgas oder  Flüssiggas gefüllt wird. Darauf wird das Druckstück 18  niedergeschraubt, die Verbindung mit der Fülleitung  gelöst und die Kappe 35 wieder aufgeschraubt.  



  Der     erfindungsgemäss    ausgebildete Handlöscher  zeigt somit neben seiner vereinfachten Armatur auch  noch betriebliche Vorteile. Von dem beschriebenen  Ausführungsbeispiel kann naturgemäss in baulicher  Hinsicht abgewichen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handfeuerlöscher, insbesondere Pulverlöscher, mit einer durch die Deckelöffnung des Löschmittelbehälters herausnehmbaren Druckgasflasche, einer das Druck gas in Bodennähe des Behälters führenden, am unteren Ende mit einer Rückschlagsicherung versehenen und die Druckgasflasche durchdringenden Leitung, dadurch gekennzeichnet, dass ein diese Leitung bildendes lose in die Flasche (9) eingesetztes Röhrchen (19) am oberen Ende ein druckfest aber gasdurchlässig im Flaschen hals gehaltenes Befestigungsteil (31) aufweist, gegen dessen Stirnfläche eine nachgiebige, im Flaschenhals gasdicht verspannte Membran (17) abdichtend ange drückt ist, die durch Abheben eines sie belastenden Druckstückes (18) dem Druckgas den Weg in das Röhrchen freigibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche (9) am unteren Ende einen Gewindezapfen (34) trägt, mit dem das Röhr chen (19) bündig abschliesst, und auf dem Gewinde zapfen (34) ein kappenförmiges Verschlussstück (35) mit einem Rückschlag element (37) aufgeschraubt ist, durch welches Verschlussstück eine Dichtung zwischen Gewindezapfen (34) und Röhrchen (19) festgedrückt wird. 2.
    Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (18) in einer Buchse (16) mit Innengewinde verschraubbar geführt ist, und die Drehbewegung durch einen Drehgriff (22) über eine Spindel (21) mit mehrkantigem Ende erfolgt, das in eine entsprechende Ausnehmung (20) im Druck stück (18) eingreift. 3. Handfeuerlöscher nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Spindel (21) im oberen Teil abgesetzt ist und eine Dichtung (23) trägt, die von einer Feder (24) belastet sich gegen einen ringförmigen Ansatz (25) im Halterteil (12) der Flasche legt und damit als Sicherheitsventil gegen zu hohen Gasdruck im Behälter (4) dient.
CH686961A 1960-06-22 1961-06-13 Handfeuerlöscher, insbesondere Pulverlöscher, mit eingebauter Druckgasflasche CH401698A (de)

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ID=7598816

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CH686961A CH401698A (de) 1960-06-22 1961-06-13 Handfeuerlöscher, insbesondere Pulverlöscher, mit eingebauter Druckgasflasche

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN119424993A (zh) * 2024-12-10 2025-02-14 井冈山市玉捷消防科技有限公司 一种具有压力补偿功能的灭火器

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