CH384584A - Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids

Info

Publication number
CH384584A
CH384584A CH371161A CH371161A CH384584A CH 384584 A CH384584 A CH 384584A CH 371161 A CH371161 A CH 371161A CH 371161 A CH371161 A CH 371161A CH 384584 A CH384584 A CH 384584A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
triazine
preparation
sulfanilamide
group
Prior art date
Application number
CH371161A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Dr Zimmermann
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Priority to CH371161A priority Critical patent/CH384584A/de
Publication of CH384584A publication Critical patent/CH384584A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/14Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hydrogen or carbon atoms directly attached to at least one ring carbon atom
    • C07D251/16Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hydrogen or carbon atoms directly attached to at least one ring carbon atom to only one ring carbon atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfanilamiden mit wertvollen chemotherapeutischen Eigenschaften.



   Es wurde gefunden, dass Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin   Rj    und   W2    gleiche oder verschiedene niedere Alkylreste bedeuten, eine vorzügliche antibakterielle Wirksamkeit besitzen. In den Verbindungen der Formel I bedeuten   Rt    und R2 unabhängig voneinander beispielsweise Methyl, Athyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, n-Amyl oder Isoamylreste.



   Zur Herstellung dieser neuen Verbindungen setzt man ein Salz, insbesondere ein   Aikalimetallsalz,    einer Verbindung der Formel
EMI1.2     
 worin X die Aminogruppe oder eine in diese durch Hydrolyse oder Reduktion überführbare Gruppe, insbesondere eine Acylaminogruppe wie die Acetaminogruppe oder eine niedere Carbalkoxyaminogruppe bzw. die Nitrogruppe oder die Phenylazogruppe bedeutet, mit einem s-Triazin der Formel
EMI1.3     
 worin Y einen niederen Alkoxyrest, insbesondere einen mit O-R2 identischen Rest, z. B. den Methoxyrest, einen niederen Alkylthiorest oder ein Halogenatom, insbesondere ein Chloratom, bedeutet, umsetzt und das Reaktionsprodukt, falls X ein in die Aminogruppe überführbarer Rest ist, einer Hydrolyse oder Reduktion unterwirft. Die Umsetzungen können z. B. in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, z.

   B. in Methanol, Äthanol oder einem anderen niederen Alkanol, unter Erwärmung z. B. zur Siedetemperatur durchgeführt werden. Die hydrolytische Umwandlung einer Acylaminogruppe kann gegebenenfalls im gleichen Arbeitsgang durchgeführt werden oder aber nach der z. B. durch Abdampfen des Lösungsmittels und Versetzen des Rückstandes mit Salzsäure erfolgten Freisetzung des Reaktionsproduktes. Falls das Reaktionsprodukt als in die Aminogruppe überführbaren Rest X z. B. die Nitrogruppe enthält, kann es beispielsweise nach Bechamp zum Endprodukt der Formel I reduziert werden.



   Zahlreiche Ausgangsstoffe der Formel II sind bereits bekannt. Die Ausgangsstoffe der Formel III können z. B. durch Umsetzung von Cyanurchlorid mit einem Mol einer metallorganischen Alkylverbindung, z. B. eines niederen   Alkylmagnesiumhalo-    genids nach Grignard, und anschliessende Umsetzung des erhaltenen   2-Älkyl-4, 6-dichlor-s-triazins    mit zwei bzw. einem Mol eines niederen Alkanols oder Alkalimetall-alkoholats bzw. mit je einem Mol eines niederen Alkanols oder   Alkalimetall-aikoholats    und eines niederen Alkylmercaptans oder Alkali  metall- alkylmercaptids    erhalten werden.



   Die neuen Sulfanilamide der Formel I eignen sich zur Bereitung von Arzneimitteln für innere oder äusserliche Anwendung. Sie werden zu diesem Zweck mit geeigneten Trägerstoffen z. B. zu Tabletten, Dragees, Suppositorien oder Sirups bzw. z. B. zu Pudern kombiniert oder in   Einzeldosismengen    in Kapseln   abgefüllt    Sie können gegebenenfalls auch  in Form ihrer Salze, z. B. als Natrium-, Kalium-, Lithium-, Magnesium- oder Calciumsalze, oder als Salze mit organischen Basen wie Athylamin, Dimethylamin, Diäthylamin, Morpholin,   Athylen-    diamin, Aminoäthanol, Diäthylaminoäthanol, Di äthanolamin oder Triäthanolamin, die neutral bis schwach alkalisch reagieren und zum Teil in Wasser löslich sind, Verwendung finden, beispielsweise als wässerige Lösungen zu Injektionen.



   Im nachfolgenden Beispiel bedeuten Teile Ge  wichtsteile;    diese verhalten sich zu Volumteilen wie g zu   cm3.    Die Temperaturen sind   in    Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel a) Zu 16,4 Teilen 2, 6-Dichlor-4-methyl-s-triazin (hergestellt nach R. Hirt et al., Helv. 33, 1365 [1950]) in 50 Volumteilen abs. Methanol wird unter Rühren eine Natriummethylatlösung von 2,3 Teilen Natrium und 50 Volumteilen abs. Methanol zugetropft. Aus dem stark sauer reagierenden Reaktionsgemisch destilliert man im Vakuum das Methanol vollständig ab und extrahiert den Rückstand erschöpfend mit   Äther.    Der Ätherextrakt wird eingedampft und der Rückstand aus Hexan kristallisiert, wobei man   2,6-Dimethoxy-4-methyl-s-triazin    vom Smp.



     71-73"    erhält. b) 7,75 Teile 2,   6-Dimethoxy-4-methyl-s-triazin,    9,7 g   Sulfanilamid-Natrium    und 50   Volumteile    abs.



  Methanol werden 18 Stunden unter Rückfluss gekocht. Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum zur Trockene eingedampft und der Rückstand in Wasser gelöst. Die Lösung wird zunächst mit verdünnter Salzsäure neutralisiert und darauf mit überschüssigem Natriumcarbonat alkalisch gestellt, worauf das beim Neutralisieren ausgefallene Reaktionsprodukt wieder in Lösung geht und nicht umgesetztes, ungelöst   blelbendes    Sulfanilamid abfiltriert werden kann.



  Das Filtrat wird schwach angesäuert und das ausgefallene 2-Methoxy-4-methyl-6-sulfanilamido-s-triazin aus wässerigem Methanol kristallisiert. Smp.



     191-193 .      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfanilamiden der Formel EMI2.1 worin R, und R2 gleiche oder verschiedene niedere Alkylreste bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Salz einer Verbindung der Formel EMI2.2 worin X die Aminogruppe oder eine in diese durch Hydrolyse oder Reduktion überführbare Gruppe bedeutet, mit einem s-Triazin der Formel EMI2.3 worin Y einen niederen Alkoxy- oder Alkylthiorest oder ein Halogenatom bedeutet, umsetzt, und das Reaktionsprodukt, falls X ein in die Aminogruppe überfühirbarer Rest ist, einer Hydrolyse oder Reduktion unterwirft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Salz einer Verbindung der Formel II Sulfanilamid-Natrium verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als s-Triazin der Formel III 2,6-Dimethoxy-4-methyl-s-triazin verwendet.
CH371161A 1961-03-29 1961-03-29 Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids CH384584A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH371161A CH384584A (de) 1961-03-29 1961-03-29 Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH371161A CH384584A (de) 1961-03-29 1961-03-29 Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH384584A true CH384584A (de) 1964-11-30

Family

ID=4261864

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH371161A CH384584A (de) 1961-03-29 1961-03-29 Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH384584A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1953149A1 (de) Mikrobizide Mittel
US2371100A (en) Tavailabl
DE69006789T2 (de) Verfahren zur Herstellung von sulfoalkyl-substituierten Hydroxylaminen.
EP0007519B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxyalkyl-perfluoralkan-sulfonamiden
CH384584A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids
US3121090A (en) Amino-triazol derivatives
DE822086C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrimidinen
DE942149C (de) Verfahren zur Herstellung substituierter Glycinamide
DE69607568T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Additionsprodukten aus Aminen und Alpha-Beta ungesättigten Verbindungen
EP0000694B1 (de) Verfahren zur Herstellung von quartären Phosphoniumhydroxiden
DE1908047A1 (de) Therapeutisch wirksame,N-mono-substituierte Harnstoffe
DE825264C (de) Verfahren zur Herstellung von diquartaeren Salzen von Pyrimidylaminochinolinen
DE3112164A1 (de) Benzisothiazolyloxamate, verfahren zu ihrer herstellung und diese enthaltende therapeutische mittel
AT206898B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten
DE875048C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Pyrazolidonen
AT236382B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids
AT215984B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Amino-trifluortoluol-disulfonamiden
US2174412A (en) Gold compounds of disulphide-acylalkylglucamides and a process of preparing same
DE2135686A1 (de) Substituierte alpha-aminoalkylphosphorige Säuren und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH407137A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Sulfanilamids
AT235853B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thiobarbitursäuren
DE959551C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-substituierten 1-Carbobenzoxypiperazinen
CH411901A (de) Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen
AT251585B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 6,7-Dihydro-5H-pyrrolo-[3,4-d]-pyrimidinen
DE1493994A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Phenoxyessigsaeureverbindungen