CH370280A - Anlasseinrichtung mit Batterieumschalter an einem Fahrzeug mit Brennkraftmaschine - Google Patents

Anlasseinrichtung mit Batterieumschalter an einem Fahrzeug mit Brennkraftmaschine

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CH370280A
CH370280A CH6673658A CH6673658A CH370280A CH 370280 A CH370280 A CH 370280A CH 6673658 A CH6673658 A CH 6673658A CH 6673658 A CH6673658 A CH 6673658A CH 370280 A CH370280 A CH 370280A
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CH
Switzerland
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starting device
lever arm
spring
contact
electromagnet
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Application number
CH6673658A
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Inventor
Sigmund Karel
Original Assignee
Pal Magneton
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines
    • F02N11/087Details of the switching means in starting circuits, e.g. relays or electronic switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity
    • H01H51/065Relays having a pair of normally open contacts rigidly fixed to a magnetic core movable along the axis of a solenoid, e.g. relays for starting automobiles

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Description


      Anlasseinrichtung    mit Batterieumschalter an einem Fahrzeug mit     Brennkraftmaschine       Die Erfindung     betrifft    eine     Anlasseinrichtung    mit  Batterieumschalter an einem Fährzeug mit     Brenn-          kraftmaschine,    bei dem der Anlasser mit höherer  Spannung als die übrigen elektrischen Geräte des  Fahrzeugs arbeitet.  



  Bei mittleren und schweren Fahrzeugen mit       Brennkraftmaschinen    ist es meist üblich, den Anlasser  aus Gründen geringerer Verluste und längerer Lebens  dauer mit der doppelten Spannung zu betreiben als  die übrigen elektrischen Verbraucher, insbesondere  Glühlampen, für die die Spannung von 12 Volt am  geeignetsten ist.  



  Die notwendige Umschaltung von Batterieteilen  bei der Inbetriebnahme des Anlassers wird bei den  bekannten Ausführungen in der Regel durch einen  besonderen Apparat vorgenommen, der kostspielig  ist und einen erheblichen Raum beansprucht. Es sind  ferner auch Ausführungen bekanntgeworden, bei  denen der     Batterieumschalter    direkt mit der beweg  lichen Kontaktbrücke des     Anlasserschalters    zusam  mengebaut ist; dabei ist es jedoch     erforderlich,    ver  hältnismässig grosse Ströme durch biegsame Kabel  zu leiten, was zu teuren und     störungsanfälligen    Kon  struktionen führt.  



  Die bekannten Ausführungen haben weiterhin den  Nachteil, dass der Batterieumschalter unter Last ge  schaltet wird, wodurch sieh ein     beträchtlicher        Kon-          taktabbrand    ergibt.  



  Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,  unter Vermeidung der genannten Nachteile eine An  lasseinrichtung zu schaffen, die sich durch einen räum  lich gedrängten Aufbau auszeichnet und durch den  die Batterieteile stromlos geschaltet werden.  



  Die erfindungsgemässe     Anlasseinrichtung    ist da  durch gekennzeichnet, dass der Batterieumschalter im       Kollektordeckel    des Anlassers untergebracht ist und  einen beidseitig abgefederten, die Kontaktumschal-         tung    vornehmenden Schwenkhebel enthält, der durch  einen das Schliessen des     Anlasserstromkreises    bewir  kenden Elektromagneten betätigt wird. Der Um  schalter kann auch das     Ausschieben    des     Ritzels    des  Anlassers bewirken.

      Infolge der Unterbringung des Batterieumschalters  im     Kollektordeckel    des Anlassers wird es möglich,  den bisher meist nur     zur    Betätigung der Kontakt  brücke und zum     Ausschieben    des     Ritzels    heran  gezogenen Elektromagneten (in der Regel ein fest  stehender Elektromagnet mit     beweglichem    Kern) nun  auch für die     Batterieumschaltung    zu benutzen.

   Dabei  können durch besondere Ausbildung des Schwenk  hebels und seiner beidseitigen     Abfederung    die ein  zelnen Schaltvorgänge in ihrer     zeitlidhen    Reihenfolge  derart abgestuft werden, dass der     Aniasserstromkreis     erst dann geschlossen bzw. geöffnet wird, wenn die  Batterieteile in Reihe bzw. parallel     geschaltet    sind.  Es ergibt sich daraus der Vorteil .einer durch geringen       Kontaktabbrand    bedingten langen Lebensdauer und  einer hohen Betriebssicherheit des     Batterieumschal=          ters.     



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform können  die beiden vom Schwenkpunkt ausgehenden     Arme    des  Schwenkhebels derart abgewinkelt sein, dass die von  der elektromagnetischen     Vorrichtung    auf den einen  Hebelarm ausgeübte Kraft etwa     in,    einem rechten  Winkel zu der durch diese Kraft hervorgerufenen Be  wegung des anderen Hebelarmes steht.

   Dadurch er  gibt sich ein besonders     gedrängter    räumlicher     Aufbau     des Batterieumschalters, insbesondere     dann,        wenn,    die       Batterie-Umschaltkontakte    neben dem Elektro  magneten angeordnet werden, so     d'ass    die,     maximale     Bauhöhe des Batterieumschalters durch die Länge  das     Elektromagneten    bei     nicht    angezogenem Kern be  stimmt wird.      In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung veranschaulicht.

   Es zeigen:       Fig.    1 und 2 zwei um 90  versetzte Schnitte des  im     Kollektordeckel    untergebrachten Umschalters,       Fig.    3 die Stirnansicht des Batterieumschalters und       Fig.    4 das     Prinzipschaltbild    der     Anlasseinrichtung.     Im     Kollektordeckel    1 des Anlassers ist die elektro  magnetische Betätigungsvorrichtung angeordnet; sie       besitzt    einen Elektromagneten mit einem Gestell 2  und dem beweglichen Kern 4 sowie eine Spule 3.  Mit dem Kern 4 ist die Brücke 5 fest verbunden,  die den isoliert, schräg und mittels der Federn 7 ela  stisch an ihr aufgehängten Kontaktring 6 trägt.

   In  der Ruhestellung wird der Kontaktring 6 durch die  Kraft der Federn 7     etwa    in der in     Fig.    1 und 2 ge  zeigten Lage gehalten. Mit der Brücke 5 ist ferner  über die in     Führungsbohrungen    der Brücke     gleitenden     Nieten 8 die Druckplatte 9     beweglich,    aber unver  lierbar verbunden. Diese Druckplatte 9 wird durch  die Schraubenfeder 10 in ihrer Ruhelage     in    der ge  zeigten Stellung gehalten,     kann    sich jedoch unter Zu  sammenpressung der Feder 10 der Brücke 5 nähern.  



  An der äusseren Wand des Magnetgestells 2 sind  die Kontakte 11 und 12 zum Anschliessen des An  lassers isoliert befestigt; der Kontakt 12 ist dabei  unmittelbar mit dem Anlasser verbunden. Am oberen  Ende des Magnetgestells ist     ferner    der Betätigungs  hebel 14 am Zapfen 13 schwenkbar     gelagert.    Dieser  Betätigungshebel 14 weist zwei abgewinkelte Arme       14tt    und 14b auf, von denen der mit der Druckplatte  9 zusammenarbeitende Arm 14a zwei (aus     Fig.    1 be  sonders deutlich ersichtliche) den Kern 4 zur Hälfte  umgreifende Teile 14c und 14d besitzt.  



  Am inneren Umfang des     Koll'ektordeckels    1 sind  die Hauptklemmen 15, 16 und 17 zum Anschliessen  der Batterien sowie die kleine Klemme 18 be  festigt, die an das eine Ende der Spule 3 des Elektro  magneten angeschlossen ist. Das andere Ende dieser  Spule 3 liegt an Masse. Die Klemme 15 ist mit dem  Kontakt 11 leitend verbunden; die Klemmen 16 und  17 sind an der Innenseite des     Kollektordeckels    derart  ausgestaltet, dass sie     Kontaktflächen    bilden.  



  Der Betätigungshebel 14 trägt in der Mitte seines  unteren Armes 14b einen Zapfen 19, auf dem der als  Verbindungssegment ausgebildete Kontakt 20 zwi  schen den Schraubenfedern 21 -und 23 gelagert ist. Die  Feder 23 dient dabei als     Rückstellfeder    des     Schalters     und stützt sich an dem     Kol'lektordeckel    1 ab. Der  als Splint im Zapfen 19 angeordnete Stift 22 sichert  dabei einerseits das Verbindungssegment 20     und     dient anderseits zur Befestigung der     Rückstellfed'er     23.

   Die zwischen dem Hebelarm 14b und dem Kon  takt 20 liegende Feder 21 ist stärker, die zwischen  dem Kontakt 20 und dem     Kollektordeckel    1 an  geordnete Feder 23 dagegen schwächer als die zwi  schen der Druckplatte 9 und der am Anker 4 be  festigten Brücke 5     befindliche    Feder 10.  



  Am Betätigungshebel 14     sind    ferner die Kontakte  24 und 25 starr befestigt, die über     bewegliche    Lei  tungen 24a, 25a mit den Klemmen 16 und 17 ver-         bunden    sind. Der Kontakt 24 stützt sich in seiner  Ruhelage auf dem mit dem Kontakt 11 leitend ver  bundenen Kontakt 26 ab, ebenso der Kontakt 25 auf  dem am Magnetgestell angeschlossenen Kontakt 27.  



  Im     Kollektordeckel    1 befindet sich ausser der  elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung der An  lasswiderstand 28, der mit je einem seiner Anschlüsse  an die Kontaktbrücke 6 und an den Kontakt 12  angeschlossen ist.  



  Die beschriebene Einrichtung arbeitet folgender  massen: Wird die Betätigungstaste t     (Fig.    4) gedrückt,  so erhält die Magnetspule 3 von der Batterie 29  Strom, wodurch der Kern 4 des Elektromagneten an  gezogen wird. Der Kern 4 drückt infolgedessen über  die Druckplatte 9 auf den Arm 14a des Betätigungs  hebels 14 und beginnt diesen Hebel damit um seinen  Drehpunkt 13 zu schwenken. Dadurch trennen sich  zunächst die Kontakte 24, 25 von den Gegenkon  takten 26, 27; die Parallelschaltung der Batterien 29  und 30 wird damit unterbrochen.  



  Bei der weiteren Bewegung des Betätigungshebels  14 verbindet das Segment 20 die Kontakte 16 und  17 und stellt damit die Reihenschaltung der Batterien  29, 30 her. An der Klemme 11 des Batterieumschal  ters liegt nunmehr eine Spannung, die der Summen  spannung der beiden Batterien entspricht.  



  Da die Feder 21 stärker als die Feder 10 ist, wird  bei der weiteren Bewegung des Kerns 4 die Feder 10  zusammengedrückt. In der nächsten Phase des Schalt  zyklus erreicht der Kontaktring 6 mit seinem dem       Kollektordeckel    1 näher gelegenen Ende 6a den Kon  takt 11 und schaltet damit den Anlasser über den  Widerstand 28 ein. Bei weiterer Bewegung des  Kerns 4 werden die Federn 7 noch mehr zusammen  gedrückt, so dass das andere Ende 6b des Kontakt  ringes 6 mit dem Kontakt 12 in Berührung kommt.  Dadurch wird der     Anlasswiderstand    28 überbrückt,  und der Anlasser liegt nunmehr an der vollen Span  nung.

   Zu diesem Zeitpunkt ist die Feder 10 völlig zu  sammengedrückt; der Kern 4 drückt nun unmittelbar  auf den Hebel' 14 und presst dadurch die Feder 21  zusammen, so dass sich der für einen einwandfreien  Stromübergang erforderliche Druck zwischen den  Kontakten 16, 17 und dem Verbindungssegment 20  einstellt.  



  Nach dem Anspringen des Motors wird die Star  tertaste t Iosgelassen, der Kern 4 des Elektromagneten  geht unter der Wirkung der Federn 10, 21 und 23  in seine Ruhelage zurück, wobei die einzelnen Kon  takte in folgender Reihenfolge betätigt werden: Zu  nächst hebt sich der Kontaktring 6 von den Kontakten  11 und 12 ab und unterbricht damit den Anlasser  stromkreis; dann trennt sich das     Verbindungssegment     20 von den Kontakten 16 und 17 und hebt damit die  Reihenschaltung der Batterien 29 und 30 auf; schliess  lich kommen die Kontakte 24, 25 mit den Gegen  kontakten 26, 27 in Berührung, wodurch die Bat  terien 29, 30 parallel geschaltet werden, so dass der  Ausgangszustand wieder hergestellt ist.

        Indem der die Umschaltkontakte tragende Hebel  arm 14b länger als der andere Hebelarm 14a ist, auf  den die Kraft des Elektromagneten einwirkt, lässt sich  bei gegebenem Kontaktweg der Hub des Magneten  klein halten, was zu einer Verringerung der Abmes  sung des Elektromagneten führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlasseinrichtung mit Batterieumschalter an einem Fahrzeug mit Brennkraftmaschine, bei dem der An lasser mit höherer Spannung als die übrigen elektri schen Geräte des Fahrzeuges arbeitet, dadurch ge kennzeichnet, dass der Batterieumschalter im Kollek- tordeckel (1) des Anlassers untergebracht ist und einen beidseitig abgefederten, die Kontaktumschaltung vornehmenden Schwenkhebdl (14) enthält, der durch einen das Schliessen des Anlasserstromkreises bewir kenden Elektromagneten betätigt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anlasseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden vom Schwenk punkt (13) ausgehenden Arme (14a, 14b) des Schwenkhebels (14) derart abgewinkelt sind, dass die vom Elektromagneten auf den einen Hebefarm (14a) ausgeübte Kraft etwa in einem rechten Winkel zu der durch diese Kraft hervorgerufenen Bewegung des anderen Hebelarmes (14b) steht.
    2. Anlasseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine Hebelarm (14a) über eine Druckplatte (9) und eine Feder (10) mit dem Anker (4) des Elektromagneten verbunden ist und der andere, sich über mindestens eine Feder am inneren Umfang des Kollektordeckels (1) abstützende Hebelarm (14b) die zur Reihen-1Parallelumschaltung der Batterien (29, 30) dienenden Umschaltkontakte (20, 24, 25) trägt.
    3. Anlasseinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Parallelschaltung der Batterien (29, 30) herstellenden Kontakte (24, 25) am Hebelarm (14b) starr befestigt sind und der die Reihenschaltung der Batterien (29, 30) herstellende Kontakt (20) mittels zweier Federn (21, 23) auf einem mit dem Hebelarm (14b) ver bundenen Zapfen (19) federnd und isoliert vom Zap fen (19) gelagert ist.
    4. Anlasseinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Umschaltkontakte (20, 24, 25) tragende Hebelarm (14b) länger als der andere Hebelarm (14a) ist, auf den die Kraft des Elektromagneten einwirkt. 5. Anlasseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Hebelarm (14b) und dem Kontakt (20) vorgesehene Feder (21) stärker, die zwischen dem Kontakt (20) und dem Kollektordeckel (1) angeord nete Feder (23) dagegen schwächer als die zwischen der Druckplatte (9) und dem Anker (4) des Elektro magneten befindliche Feder (10) ist.
    6. Anlasseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Anker (4) des Elektro magneten eine Brücke (5) befestigt ist, die einen federnd an ihr abgestützten Kontaktring (6) zum Einschalten des Anlasserstromkreises üägt und Füh rungsbohrungen für an der Druckplatte (9) ange brachte Zapfen (8) aufweist.
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