AT200205B - Steckdose mit Schutztransformator - Google Patents

Steckdose mit Schutztransformator

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AT200205B
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Brueder Gros
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Brueder Gros
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  Steckdose mit Schutztransformator 
Die Erfindung betrifft einen Steckkontakt mit Schutztransformator, der in der zur Primärwicklung des Transformators führenden Hauptleitung ein Schaltkontaktpaar besitzt, welches die Hauptleitung bei ungenütztem Steckkontakt unterbrochen hält und nur durch den Gerätestecker eines Rasierapparates   od. dgl.   zur Einschaltung der Primärwicklung schliessbar ist. 



   Bei den bekannten Steckern dieser Art ist am Gerätestecker ausser den beiden Steckerstiften noch ein dritter Schaltstift vorgesehen und demgemäss im Steckergehäuse eine dritte Steckerbuchse eingebaut, un- ter welcher der Unterbrecherkontakt sitzt. Diese zusätzlichen Elemente belasten die Konstruktion des Ge- rätesteckers sowohl mechanisch als auch elektrisch, u. zw. dadurch, dass zwischen den beiden Spannung führenden Steckerstiften noch Platz beanspruchende Schaltelemente zwischengeschaltet sind und so die
Bildung von Kriechfunkenstrecken begünstigt wird. 



   Gemäss der Erfindung wird eine die Konstruktion wesentlich vereinfachende und eine erhöhte Sicherheit gegen die Entstehung von Kriechfunkenstrecken gewährleistende Lösung dadurch geschaffen, dass der bewegliche Schaltkontakt auf einer in einer auch den festen Schaltkontakt enthaltenden Lichtbogenkammer des Steckersockels oder eines an diesen angebauten Gehäuseteiles angeordneten Kontaktträger aus elektrischem Isoliermaterial sitzt, der mittels zweier in die Steckerbuchsen zum Teil eingreifenden Führungsstifte aus elektrischem Isoliermaterial parallel zu sich gegen Federwirkung verschiebbar und mittels der Stifte des Steckers des Rasierapparates od. dgl. in die Einschaltstellung bewegbar ist. 



   In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäss ausgebildeter Steckkontakt mit Schutztransformator in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch in Fig. 1 im   Längsschnitt   und in Fig. 2 im Querschnitt durch den Stecker veranschaulicht. Fig. 3 zeigt ein Schaltschema. 



   Der Steckkontakt besitzt in der bekannten Weise ein aus einem elektrischen   Isolieistoff gebildeten   Sockel   1,   in welchem zwei Steckerbuchsen 2 in einem genormten Abstand parallel nebeneinander angeordnet und mittels Kontaktanschlusszungen 3 im Sockel 1 starr befestigt sind. An der Unterseite dieses Sockels 1 ist ein Sockelunterteil 4 mittels Schrauben 5 lösbar befestigt, in dessen Boden ein Kontaktkopf 6 eines Unterbrecherkontaktpaares 6,7 ortsfest eingebaut ist. Der andere, mit 7 bezeichnete Kontaktkopf des   Unterbrecherkontaktpaares   ist an einer aus Isoliermaterial gebildeten Brücke 8 befestigt, die in einem Hohlraum 9 des Sockels 1, 4 entgegen dem Druck von Federn 10 parallel zu sich in Richtung auf den Kontaktkopf 6 bewegbar ist.

   Diese Brücke 8 ist mit zwei in die Steckerbuchsen 2 von unten mit Spiel eingreifenden und im Sockelboden in Bohrungen 11   geführten   Stiften 12 starr verbunden, welche aus elektrischem Isolierstoff bestehen und die Brücke 8 sowohl im   Ruhezustand halten als auch während ihrer Bewe-   gung führen. Die Federn 8 stützen die Brücke 8 sowohl von unten, als auch von oben, so dass sie unter allen Umständen in der Trennstellung der Kontaktköpfe 6,7 in einer die Kontaktunterbrechung   gewähr -   leistenden Lage gehalten wird. 



   Der Transformator 13 ist vorteilhaft in einem Block aus Kunststoff vollkommen luft- und feuchtig keitsdicht umschlossen und an der Unterseite einer Deckplatte 14 befestigt, welche den Hohlraum der 
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 Ausnehmung 16 der Deckplatte 14 einzusetzenden Deckscheibe 17 befestigt werden. An der Unterseite der Deckplatte 14 sind auch Angüsse 18 vorgesehen, in welche die Befestigungsschrauben 19,20 sowohl für die zum einen Kontaktanschluss der Primärspule des Transformators 13 führende Leitung 21, als auch 

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 für die zum Kontaktkopf 7 des Unterbrechers führende Leitung 22 einschraubbar sind. Die Leitung 22 ist dann vom Kontaktkopf 6 zum zweiten Anschluss der Primärwicklung fortgesetzt.

   Die beiden Enden der Sekundärspule   des Transformators 13   sind an je eine der beidenKontaktbuchsen2 des Steckkontaktes durch die Leitungen 23,24 angeschlossen. 



   Die Wirkungsweise des Steckkontaktes ist äusserst einfach und besteht darin, dass beim Einführen eines mit dem elektrischen Rasiergerät (nicht dargestellt) verbundenen Steckers 25 in den Steckkontakt die Steckerstifte 26 vorerst in die Steckerbuchsen 2 eingreifen und beim Einrücken in ihre Kontaktstellung die Isolierstifte 12 soweit zurückdrängen, dass die Brücke ihren Kontaktkopf 7 auf den Kontaktkopf 6 drückt und so den Primärstromkreis schliesst. Dadurch wird die Primärwicklung des Transformators unter Spannung gesetzt und derRasierapparat durch die Sekundärwicklung des Transformators 13 mit Strom versorgt.

   In dem Augenblick als der Stecker 25 von den Steckerbuchsen 2 abgezogen wird, weicht die Brücke 8   desunterbrecherkontaktps   unter der Wirkung ihrer Federn 10 in ihre Ausgangslage zurück und trennt dabei die beiden Kontaktköpfe 6,7 des Unterbrechers voneinander, wodurch der Primärstromkreis wieder unterbrochen und die Primärwicklung des Transformators spannungslos ist. 



   Es sei darauf hingewiesen, dass zur Steuerung des Unterbrechers 6,7 der bewegliche Kontakt 7 auch an einem im Sockeloberteil 1 in Richtung der Bewegung des Steckers 25 in einer zwischen den beiden Steckerbuchsen 2 angeordneten Sockelbohrung beweglichen Stift aus Isoliermaterial angebracht sein kann, der von einer Feder in der Trennstellung gehalten wird und in dieser Lage mit seinem oberen Ende soweit aus derFrontfläche der Deckplatte 14 bzw. Deckscheibe herausragt, dass er beim Einstecken der Steckerstifte in die Steckerbuchsen 2 vom Steckerkörper in den   Steckersockel l,   4 bis zum Aufeinandertreffen der beiden Unterbrecherkontaktköpfe 6, 7 zurückgedrängt wird. Dadurch wird ebenfalls der Primärstromkreis des Transformators 13 geschlossen und so das angeschlossene Gerät, z. B. ein Rasierapparat unter Spannung gesetzt. 



   Die dargestellte und die beschriebene Ausführungsform der Erfindung kann noch hinsichtlich der An- 
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   PATENTANSPRÜCHE :    
1. Steckdose mit Schutztransformator, der in der zur Primärwicklung des Transformators führenden Hauptleitung ein Schaltkontaktpaar besitzt, welches die Hauptleitung bei   ungenütztem   Steckkontakt unterbrochen hält und nur durch den Gerätestecker eines Rasierapparates   od.   dgl..

   zur Einschaltung der Primärwicklung schliessbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Schaltkontakt (7) auf einer in einer auch den festen Schaltkontakt (6) enthaltenden Lichtbogenkammer (9) des Steckersockels   (1)   oder eines an diesen angebauten Gehäuseteiles (4) angeordneten Kontaktträger (8) aus elektrischem Isoliermaterial sitzt, der mittels zweier in die Steckerbuchsen (2) zum Teil eingreifenden Führungsstifte (12) aus elektrischem Isoliermaterial parallel zu sich gegen Federwirkung verschiebbar und mittels der Stifte (26) des Steckers (25) des Rasierapparates od. dgl. in die Einschaltstellung bewegbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Steckerbuchsen (2) und die Schaltkontakte (6,7) der Primärwicklungsleitung enthaltende zweiteilige Gehäuse (1, 4) ebenso wie der zweckmässig in einenKunststoffblock luft-und feuchtigkeitsdicht-umschlossene Transformator (13) ander Unterseite einer ebenen Platte (14) angebracht und mit dieser von der Unterputzdose. (15) lösbar ist, in der sie zwar versenkt, jedoch unterstützungsfrei angeordnet sind.
AT200205D 1957-04-19 1957-04-19 Steckdose mit Schutztransformator AT200205B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT200205T 1957-04-19

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AT200205B true AT200205B (de) 1958-10-25

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ID=3668833

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