CH369705A - Verfahren und Einrichtung zum Umwickeln der Wände vorzuspannender zylindrischer, mit Öffnungen versehener Behälter - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Umwickeln der Wände vorzuspannender zylindrischer, mit Öffnungen versehener Behälter

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CH369705A
CH369705A CH6630858A CH6630858A CH369705A CH 369705 A CH369705 A CH 369705A CH 6630858 A CH6630858 A CH 6630858A CH 6630858 A CH6630858 A CH 6630858A CH 369705 A CH369705 A CH 369705A
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CH6630858A
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Miler Vladimir
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Miler Vladimir
Kotera Stanislav
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing

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Description


  Verfahren und     Einrichtung    zum Umwickeln der Wände vorzuspannender     zylindrischer,     mit Öffnungen     versehener    Behälter    Das bekannte Umwickeln der zylindrischen Wand  vorzuspannender Behälter mittels eines Spannwagens  konnte bisher nur bei Behältern vorgenommen wer  den, die keine Öffnungen hatten oder nur in dem von  Öffnungen freien Höhenbereich der Behälter. Bei mit  Öffnungen versehenen Behältern war es notwendig,  für die Höhenzonen der Öffnungen ein Hilfsverfahren  anzuwenden.  



  In der Praxis ging man bisher so vor, dass man  zuerst die Zonen der Öffnungen vorspannte, und  zwar am häufigsten durch Kabel, die mittels hydrau  lischer Pistolen gespannt wurden, und dass man zum  Umwickeln des übrigen, öffnungsfreien Teiles der  Wand den Spannwagen     verwendete.    Diese Art der       Vorspannung    durch Kabel ist zeitraubend und macht  auch in den einfachsten Fällen die Verwendung be  sonderer, ziemlich teurer Vorrichtungen notwendig.  Insbesondere muss um jede Öffnung herum ein Trag  rahmen vorgesehen werden, in welchem die     Vorspan-          nungskabel    verankert werden, wobei ein Ende jedes  Kabels im Rahmen verankert ist.

   Auf der entgegen  gesetzten Seite des Behälters muss, entsprechend der  Höhe der Öffnungszone, eine       Lesine      in Form  einer senkrechten Verstärkungsrippe in der     Wand     (Betonwand) ausbetoniert werden, und an die Rippe  müssen, zwecks Verankerung des anderen     Endes    je  des Kabels,     Stahlguss-Ankerblöcke    angelegt werden.  Nachteilig an diesem     Hilfsverfahren    zur Erteilung  einer     Vorspannung    ist     derhohePreis    der     schwerenTrag-          rahmen    und Ankerblöcke und deren lange Lieferfrist  sowie die mühsame Herstellung und die hohe Bean  spruchung der Wand.

   Die Verluste durch Kabel  reibung an den     Behälterwänden    müssen durch     Ver-          grösserung    der Kabelquerschnitte um etwa 30 %  wettgemacht werden. Im     einfachsten    Falle ist es not  wendig, gleichzeitig mit zwei Spannpressen (Pistolen)    gegeneinander zu arbeiten und auf ein synchrones  Anwachsen der Spannung in den beiden zu spannen  den     Kabelhälften    zu achten. Es     entstünde    sonst die  Gefahr einer Beschädigung der Schalenwand des  Behälters durch Risse in der Umgebung der     Lesine          (Rippe)    durch ungleichmässige Beanspruchung.

      Alle diese Unzulänglichkeiten und Nachteile be  seitigt     das        erfindungsgemässe    Verfahren zum Um  wickeln der Wände vorzuspannender     zylindrischer,     mit     Öffnungen    versehener Behälter. Die Erfindung  ist dadurch gekennzeichnet, dass der Draht     zu    bei  den Seiten der durch einen Öffnungsring mit Flansch  zu begrenzenden Öffnung des Behälters in     zwei    Ver  teilungsleisten festgehalten wird, wobei die untere  Hälfte der     Anzahl    dieser Drahtwindungen unterhalb  den Öffnungsring, die obere     Hälfte    der Anzahl die  ser Drahtwindungen oberhalb denselben ausge  schwenkt wird.  



  Eine beispielsweise Ausführung der     Erfindung     mittels einer beweglichen     Aufziehrolle    ist auf den  beiliegenden Zeichnungen     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt die Ansicht auf die Wand eines     vor-          zuspannenden,    mit einer Öffnung versehenen Behäl  ters und veranschaulicht die Art der Führung der  Windungen und die Verteilung der Drähte.  



       Fig.    2 stellt einen     senkrechten    Schnitt     A-A    durch  die Achse der im Behälter vorgesehenen     Öffnung     dar, auf       Fig.    2a ist der Arbeitsvorgang mittels einer be  weglichen     Aufziehrolle    schematisch wiedergegeben.       Fig.    3 zeigt die Ansicht auf den Mechanismus  der beweglichen     Aufziehrolle    mit Handbetätigung.

         Fig.    4 ist ein waagrechter Schnitt in der Ebene       B-B.              Fig.    5 stellt die Seitenansicht dar, und       Fig.    6 zeigt dieselbe Einrichtung mit motorisch  angetriebener     Aufziehrolle.     



  Gemäss den     Fig.    1, 2 hat die Wand, die     aus-          schliesslich    mittels eines Spannwagens umwickelt  werden soll, eine     einzige    Öffnung 1 vom Durchmes  ser D. Auf Grund der statischen Berechnung wird  zunächst eine einheitliche Steigung v der Windungen  der waagrechten Armierung gewählt, welche im gan  zen Höhenbereich der     Öffnung    1 eingehalten wird.

    Alle zwischen der letzten normalen Windung 2 un  ter der Öffnung 1 und der ersten normalen Windung  3 über der Öffnung 1 liegenden     Windungen    würden  die Öffnung 1     schneiden.    Um dies zu     verhindern,     werden alle unterhalb der waagrechten Achse der  Öffnung 1 liegenden Drähte unter die Öffnung und  die oberhalb liegenden über die Öffnung ausge  schwenkt. Das Ausschwenken der Windungen er  folgt mittels einer geeigneten mechanischen Einrich  tung, z. B. mittels einer beweglichen     Aufziehrolle.     Draht 4 wird von der Öffnung 1 zunächst um die  Höhe einer Windung niedergedrückt, hinter dem  Flansch 18 des Öffnungsringes festgehalten und dann  wieder in die ursprüngliche Höhe gehoben.

   Jede fol  gende Windung 4 bis 10 der unteren     Hälfte    der Öff  nung 1 wird vor der Öffnung niedergedrückt, und  zwar der Reihe nach um je eine Windung     shöhe    ver  schoben, hinter dem Flansch festgehalten und hinter  der Öffnung 1 wieder in die     ursprüngliche    Höhe ge  hoben. Die Windungen der Drähte 11 bis 17, die  über der waagrechten Achse der Öffnung 1 liegen,  werden der Reihe nach zunächst über die Öffnung  gehoben, und dann wieder in die ursprüngliche Höhe  gebracht. Zur Sicherstellung der Höhe der ausge  schwenkten     Windungen    des gespannten Drahtes sind  an den Stellen der Richtungsänderungen aus der ur  sprünglichen Lage zwei     Verteilleisten    19 und 20 vor  gesehen. Es sind dies z.

   B. zwei Eisenstangen, deren  untere Enden durch einige Windungen der Beweh  rung gegen die Behälterwand     festgedrückt    werden.  Ihre Nuten haben eine geeignete Form, damit die  ausgeschwenkten Windungen nicht herausgleiten kön  nen. Die Nuten der Verteilungsleisten sichern zu  gleich das Einhalten der vorgeschriebenen Zahl  und Steigung der waagrechten Armierung.  



  Auf     Fig.    2a ist die Wirkungsweise der beweg  lichen Rolle     veranschaulicht    und zwar unter der Vor  aussetzung, dass das Umwickeln des Behälters von  unten nach oben vor sich geht, und dass der Um  wicklungswagen den Behälter in der Pfeilrichtung       umfährt.    In Betracht gezogen wird die Windung n  des gespannten Drahtes, welche unmittelbar unter  der die Achse der Öffnung 1 schneidenden Ebene  liegt sowie die Windung     n+1    des gespannten Drahtes,  welche unmittelbar darüber liegt. Beim Wickeln die  ser beiden Windungen um die     Behälterwand    erreicht  die Höhenverschiebung der beweglichen     Aufziehrolle     22 ihr Maximum.  



  Wenn der Spannwagen beim Aufwickeln der  Windung     n    in die Lage 1 kommt, wird der Draht in    die zugehörige Nut der Verteilungsleiste 19 einge  führt. Der Antriebsmechanismus der beweglichen  Rolle 22 wird nach abwärts in Bewegung gesetzt.  Die bewegliche Rolle 22 fällt     allmählich    aus der  Höhenlage     n    in die Höhenlage b, wobei der Spann  wagen die Stellung     1I    einnimmt und gelangt     schliess-          lich    in die Lage c in der Achse der Öffnung 1.

   So  bald der Draht hinter den Flansch 18 des     öffnungs-          ringes    1 gelegt ist, ändert sich die Bewegungsrich  tung der Rolle 22 und der Draht wird allmählich  höher gelegt, in die Höhenlage d (in der Stellung IV  des Wagens) und an die Höhenlage e (in der Stellung  V des Wagens), wobei der Draht in die zugehörige  Nut der Leiste 20 eingeführt wird. Auf     Fig.    2a ist  der Draht     n    durch eine teilweise stark ausgezogene  Linie gekennzeichnet.  



  Der Spannwagen umfährt dann den Behälter, wo  bei die Windung n     zuendegewickelt    wird und beginnt  die Windung n     --1    in einer um die     Windungshöhe    v  höheren Lage zu wickeln. Der ganze, eben beschrie  bene Vorgang wird im umgekehrten Sinne des Auf  legens wiederholt. Die Rolle 22 bewegt sich zuerst  nach oben aus der Höhenlage f (Wagenstellung     VI)     in die Höhenlage g und dann     h    (Wagenstellungen       VII    und     VIII).    In der Achse der Öffnung 1 ändert  sich die Bewegungsrichtung der Rolle 22 nach ab  wärts und die Rolle fällt allmählich in die Höhen  lage<I>i</I> und dann<I>j</I> (Wagenstellungen IX und X).

    Nach Einführung des Drahtes n     +    1 in die entspre  chende Nut wird der restliche Teil der Windung       n4-    1 fertiggewickelt. Auf die so beschriebene Art  werden alle ausgeschwenkten Windungen jeder ein  zelne Öffnung aufgewickelt. In ähnlicher Weise las  sen sich Behälter, deren Wände mit Gruppen von  Öffnungen versehen sind, doch ist die Durchführung  dann entsprechend verwickelter.  



  Die schiefe Lage der Drahtwindungen vor und  hinter der Wandöffnung, deren Neigung sich von  Windung zu Windung ändert, wird dadurch geregelt,  dass man die     Fahrgeschwindigkeit    des Wagens und  gleichzeitig die Geschwindigkeit der Rolle 22 ändert,  bzw. diese plötzlich zum Stillstand bringt. Der senk  rechte Abstand zwischen den beiden Grenzlagen der  Auflegerolle. 22 muss etwas grösser sein als der  grösste Durchmesser P des Flansches 18 des     öff-          nungsringes,    mit dessen Verwendung man zu rech  nen hat.  



  Auf den     Fig.    3 bis 6 ist eine der     möglichen    kon  struktiven Ausbildungen der Spannvorrichtung dar  gestellt. Auf der Spannvorrichtung des den Behälter  mantel umfahrenden Wagens ist zusätzlich eine feste       Aufziehrolle    21 angebracht, von der aus der Draht  auf die zweite     Aufziehrolle    22 übergeführt wird,  welche in senkrechter Richtung beweglich ist, und  zwar innerhalb eines grösseren Bereiches als dem  Durchmesser der grössten Öffnung entspricht. Die  Führung der beweglichen Rolle 22 erfolgt durch  zwei senkrechte Führungen 23 und 24, die fest     mit-          einander    verbunden und auf dem Wagenrahmen  festgeschraubt sind.

   In den Führungen 23, 24 be-           wegt    sich der Reiter 25 auf Lagerrollen 26.     Fest    ein  gesetzt in den Reiter 25     ist    ein Zapfen 27 und auf  diesem sitzt die bewegliche     Aufziehrolle    22. Der Rei  ter 25 samt der     Aufziehrolle    22 erhält eine zwangs  läufige Bewegung, hinauf oder hinunter, entweder  von Hand mittels der     Winde    29 mit Zahnstangen  getriebe oder durch Motor 30 über Getriebekasten  31 und mittels Schraubenspindel 32, welche durch  die Schraubenmutter 33 hindurchgeführt ist.  



  Die Vorteile des beschriebenen Verfahrens zum  Umwickeln eines mit Öffnungen versehenen Behäl  ters sind die folgenden  Die ganze, mit dem Vorspannen der Wand ver  bundene Arbeit wird in einem Zuge durchgeführt,  ausschliesslich unter Verwendung des     Spannwagens,     und es ist nicht notwendig, im Höhenbereiche der  Behälteröffnung ein     Hilfsverfahren    zur Erzielung der       Vorspannung    anzuwenden.  



  Die Verwendung teurer Tragrahmen rund um  die Öffnungen der Wand entfällt. Nach diesem Ver  fahren und mit     Hilfe    der beschriebenen Einrichtung       hergestellten,    vorgespannten Behälter dienen zur La  gerung von Flüssigkeiten, insbesondere von Benzin,  Trinkwasser oder Abwasser.  



  Es ist nicht notwendig, in der Wand     Lesine-          rippen    für die     Verankerung    von Kabeln vorzusehen,  und die Beanspruchung der Behälterwand ist bedeu  tend günstiger als beim Vorspannen durch Kabel.    Die Arbeit geht bedeutend schneller vor sich.  Die     Verwendung    von Stahlguss für die Tragrahmen  und für die Abgüsse der Ankerblöcke entfällt über  haupt und der     Bedarf    an Draht aus     hochwertigem          Stahl    wird kleiner. Auch die Herstellung der Ver  schalung sowie die Betonierung des Behälters wird  wesentlich einfacher.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Umwickeln der Wände vorzu spannender zylindrischer, mit Öffnungen versehener Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht zu beiden Seiten der durch einen Öffnungsring mit Flansch (18) zu begrenzenden Öffnung (1) des Be hälters in zwei Verteilungsleisten (19, 20) festgehal ten wird, wobei die untere Hälfte der Anzahl dieser Drahtwindungen unterhalb den Öffnungsring, die obere Hälfte der Anzahl dieser Drahtwindungen ober halb denselben ausgeschwenkt wird.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Spannwagen besteht, auf welchem nach der festen Drahtspannrolle (21) eine bewegliche Drahtaufziehrolle (22) vorgesehen ist, mit deren Hilfe der Draht niedergedrückt oder gehoben werden kann.
CH6630858A 1958-11-18 1958-11-18 Verfahren und Einrichtung zum Umwickeln der Wände vorzuspannender zylindrischer, mit Öffnungen versehener Behälter CH369705A (de)

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