CH367284A - Spritzampulle - Google Patents
SpritzampulleInfo
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- CH367284A CH367284A CH7005459A CH7005459A CH367284A CH 367284 A CH367284 A CH 367284A CH 7005459 A CH7005459 A CH 7005459A CH 7005459 A CH7005459 A CH 7005459A CH 367284 A CH367284 A CH 367284A
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- piston
- injection
- drug
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- container
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
- A61M5/28—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle
- A61M5/281—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule
- A61M5/283—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule by telescoping of ampoules or carpules with the syringe body
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Description
Spritzampulle Die bisherigen Spritzampullen haben den ge meinsamen Nachteil, dass sie entgegen den Verhält nissen bei der als idealer Medikamentbehälter an zusehenden konventionellen Ampulle keinen all seits geschlossenen Körper aus Glas aufweisen. Sie sind alle zum mindesten mit einem aus gummi elastischen Material hergestellten freiliegenden Kol benstopfen versehen; teilweise weisen sie auch noch weitere Verschlusselemente mit gummielastischen Zwischenlagen auf. Daher sind in solche Spritz- ampullen abgepackte Medikamente nur eine viel kürzere Zeit lagerfähig als solche, die in konven tionelle Ampullen gepackt sind.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurde eine Spritzampulle vorgeschlagen, die auf dem System der Doppelspiessampulle basiert. In einer Doppel spiessampulle befindet sich ein verschiebbarer Kol ben mit Innengewinde. Nach Abschneiden des einen Spiesses wird eine Kolbenstange eingeschraubt und der Kolben kann dadurch gegen den gegenüberlie genden Spiess zu bewegt werden. Der gegenüber liegende Spiess wird ebenfalls abgeschnitten und darauf eine Kanüle, die mit Gummizwischenlage auf dem Spiess dichtet, aufgesetzt. Eine solche Ampulle hat aber die folgenden schwerwiegenden Nachteile: 1. Der Spiess, auf den die Kanüle aufgesetzt wird, liegt frei und ist daher unsteril. Beim Injizie ren besteht daher die grosse Gefahr, dass das Ein- spritzgut unsteril wird.
2. Es kann keine normale Kanüle mit Innen konus benutzt werden.
3. Die Dichtung zwischen Kanüle und Spiess muss durch gummielastische Zwischenlage herbei geführt werden.
4. Die Ampulle muss unmittelbar am Medika mentraum geöffnet werden, wodurch Glassplitter in das Medikament gelangen können. 5. Durch Reiben des abgeschnittenen Spiessendes an der Innenseite der Kanüle können auch noch Glassplitter entstehen, die beim Injizieren in das Gewebe oder gar in die Blutgefässe geraten können.
6. Sie muss an einer zweiten Stelle geöffnet werden, wodurch die Gebrauchsbereitschaft beein trächtigt wird.
Die Spritzampulle nach der Erfindung weist dem gegenüber einen allseitig geschlossenen Behälter aus Glas und einen in diesem verschiebbar angeord neten Kolben auf, wobei der Behälter für den Gebrauch auf der vom Medikamentraum angewand ten Seite des Kolbens zum Öffnen eingerichtet und der Kolben mit einer für den Durchtritt des Medi kamentes durchbohrten Verlängerung versehen ist, die an ihrem vom Kolben abgewandten Ende einen Aussenkonus zum dichten Aufsetzen der mit einem Innenkonus versehenen Injektionskanüle trägt.
Die Spritzampulle nach vorliegender Erfindung stellt also vor Ingebrauchnahme einen allseitig ge schlossenen Glaskörper dar, so dass ein Ausdun sten von Medikamentflüssigkeiten oder ein Eindrin gen von Wasserdampf in den Medikamentbehälter und dadurch ein Verderben des Medikamentes im Behälter ausgeschlossen ist. Beim öffnen des Glas behälters entstehende Splitter können wegen des Kolbens nicht in den Medikamentraum gelangen.
Der Kolben mit Konus kann als Spritzguss- oder Pressstück mit solcher Genauigkeit hergestellt wer den, dass ein dichter und fester Sitz der Injektions- kanüle ohne gummielastische Zwischenlage gewähr leistet ist.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann das Benutzen der Ampulle aber auch noch durch Aufschieben einer doppelflügelartigen Handauflage auf einen Sitz an der Kolbenverlängerung hinter der Injektionsnadel erleichtert sein. An Hand der beiliegenden Zeichnung sei die Erfindung in zwei Beispielen erläutert. Die Fig. 1 und 2 zeigen Längsschnitte durch die beiden Spritz- ampullen.
In Fig. 1 ist a ein ganz geschlossener Glasbehäl ter, in dem sich im unteren schraffierten Teil das Medikament befindet. b ist ein Kolben mit Verlän gerung, der durchbohrt ist und sich in dem Behäl ter in Achsrichtung vorschieben lässt. Seine Abdich tung gegen die Behälterwand erfolgt durch einen oder mehrere Ringe c aus gummielastischem Mate rial. Der Kolben b ist am oberen Ende seiner Ver längerung mit einem Aussenkonus d versehen, auf den eine Injektionskanüle mit Innenkonus aufgesetzt werden kann. Der Behälter wird an einer zur Öff nung vorbereiteten (z. B. eingeengten oder mit Span nung versehenen) Stelle e angeritzt und das Oberteil abgebrochen.
Die Injektionskanüle wird auf den Konus d aufgesetzt und unter Festhalten an der Kolbenverlängerung in das Gewebe oder das Blut gefäss eingestochen.
Durch Hochschieben des Behälters gegenüber dem Kolben tritt das Medikament durch die Boh rung in die Kanüle ein. Bei Verwendung eines durchsichtigen oder durchscheinenden Materials für den Kolben lässt sich bei dieser Ampulle die Aspi rationskontrolle besonders günstig durchführen. In dem kleinen Querschnitt unterhalb des Konus wird beim Ansaugen durch leichtes Anziehen des Medi kamentbehälters gegenüber dem Kolben ein Blut tropfen sichtbar, der deutlich anzeigt, wenn ein Blutgefäss angestochen wurde.
In Fig. 2 ist eine schon abgeschnittene Spritz- ampulle in gebrauchsbereitem Zustand gezeigt, bei welcher die Kolbenverlängerung mit einem weitern Konus d' zur Aufnahme einer Handauflage g versehen ist, die durch einen Vorreiber f gegen Abheben der Handauflage beim Aspirieren gesichert ist. Statt der hier gezeigten Handauflage kann z. B. auch eine solche verwendet sein, die nur aus einem einfachen flachen Stück Metall oder anderem Stoff besteht, die mit einer Bohrung mit seitlichem Schlitz ver sehen ist. Sie wird in eine in die Kolbenverlänge rung eingestochene Rille seitlich eingeschoben und hierdurch für das Einspritzen und Aspirieren starr mit dieser verbunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spritzampulle mit einem allseitig geschlossenen Behälter aus Glas und einem in diesem verschieb bar angeordneten Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter für den Gebrauch auf der vom Medikamentraum angewandten Saite des Kolbens zum Öffnen eingerichtet und der Kolben mit einer für den Durchtritt des Medikamentes durchbohr ten Verlängerung versehen ist, die an ihrem vom Kolben abgewandten Ende einen Aussenkonus zum dichten Aufsetzen der mit einem Innenkonus ver- sehenen Injektionskanüle trägt.UNTERANSPRUCH Spritzampulle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kolbenverlängerung hinter dem Aussenkonus zur Aufnahme der Injektions kanüle mit einem Sitz zur Aufnahme einer Hand auflage versehen ist, um den Kolben gegen den Medikamentraum zu zum Injizieren und vom Medikamentraum weg zum Aspirieren verschieben zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7005459A CH367284A (de) | 1959-02-25 | 1959-02-25 | Spritzampulle |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7005459A CH367284A (de) | 1959-02-25 | 1959-02-25 | Spritzampulle |
| US801512A US3056404A (en) | 1959-03-24 | 1959-03-24 | Ampule for injections |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH367284A true CH367284A (de) | 1963-02-15 |
Family
ID=25738022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7005459A CH367284A (de) | 1959-02-25 | 1959-02-25 | Spritzampulle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH367284A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998053789A1 (de) * | 1997-06-01 | 1998-12-03 | Dentaco Dentalindustrie Und -Marketing Gmbh | Mehrkammer-ampulle |
| US6447476B1 (en) | 1999-11-19 | 2002-09-10 | Dentaco Dentalindustrie-Und Marketing Gmbh | Prefilled telescoping ampoule device |
-
1959
- 1959-02-25 CH CH7005459A patent/CH367284A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998053789A1 (de) * | 1997-06-01 | 1998-12-03 | Dentaco Dentalindustrie Und -Marketing Gmbh | Mehrkammer-ampulle |
| DE19880675B4 (de) * | 1997-06-01 | 2010-07-29 | Dentaco Dentalindustrie Und -Marketing Gmbh | Mehrkammer-Ampulle |
| US6447476B1 (en) | 1999-11-19 | 2002-09-10 | Dentaco Dentalindustrie-Und Marketing Gmbh | Prefilled telescoping ampoule device |
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