CH367273A - Verfahren zum Färben von Gebilden aus Acetylcellulose in der Masse - Google Patents

Verfahren zum Färben von Gebilden aus Acetylcellulose in der Masse

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CH367273A
CH367273A CH5411657A CH5411657A CH367273A CH 367273 A CH367273 A CH 367273A CH 5411657 A CH5411657 A CH 5411657A CH 5411657 A CH5411657 A CH 5411657A CH 367273 A CH367273 A CH 367273A
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CH
Switzerland
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sep
parts
mass
acetyl cellulose
red
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Application number
CH5411657A
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English (en)
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Georg Dr Geiger
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Sandoz Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/06Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose
    • D01F2/08Composition of the spinning solution or the bath
    • D01F2/16Addition of dyes to the spinning solution

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zum Färben von Gebilden aus     Acetyleellulose    in der Masse    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Ver  fahren zum Färben von Gebilden aus     Ace-tylcelI'ulose     in der Masse, welches dadurch gekennzeichnet ist,       dass    man Farbstoffe der Formel  
EMI0001.0004     
    verwendet, worin der Kern<B>A</B> ein Chloratom oder  eine oder zwei     Methylgruppen    tragen kann.  



  Die Herstellung der Farbstoffe der Formel<B>(1)</B>  kann durch Erhitzen von     Perylen-3,4,9,10-tet-ra-          carbonsäure    oder deren     Anhydrid    mit den entspre  chenden Aminen, z. B. nach der deutschen Patent  schrift     Nr.   <B>386057,</B> gegebenenfalls in Gegenwart von       Lösunas-        bzw.    Verdünnungsmitteln und -eventuell  von Reaktionsbeschleunigern, wie     z.B.        Zinkch#lorid          C,            (vgl.    die amerikanische Patentschrift     Nr.    2<B>715 127),

  </B>  oder in     wässrigem.    Medium     (vgl-    die amerikanische  Patentschrift     Nr.    2 543<B>747)</B> erfolgen.  



  Als     Acetyleellulose    kann man z. B.     21/2-Acetat,     das z. B. zum     sogenannten        Acetatreyon    führt, und       3-Acetat,    aus dem beispielsweise die neuere     Triacetat-          faser    hergestellt wird, verwenden.  



  Man färbt z. B.     Acetylcellulose-Spinnmasse,    die  beispielsweise aus     21/?-Acetat    und Aceton besteht,  indem man darin den feingemahlenen Pigmentfarb  stoff     dispergiert;    zur Erreichung einer Korngrösse von  <B>1 y</B> und weniger kann die gefärbte Spinnlösung oder  ein an Pigmentfarbstoff     konzentrierteer    Ansatz ge  mahlen werden.  



  Man kann auch vor der Verarbeitung mit     Acetyl-          cellulose    die Farbstoffe nach bekannten Verfahren,  z. B. durch Mahlen mit festen Mahlhilfsmitteln oder  durch Lösen oder Quellen in konzentrierter Schwefel  säure und Ausfällen in Wasser, in feine Verteilung  bringen.  



  Vorzugsweise jedoch benützt man     Farbstoffpräpa-          rate,    die     den        Piginentfarbstoff    in fein verteilter Form       in        Acetylcellülose    enthalten. Solche Präparate wer  den beispielsweise hergestellt durch Mahlen oder  Kneten einer Mischung von     Pigmentfarbstoff    und       Acetylcell-alose    in Gegenwart eines organischen Lö  sungsmittels, das nur die     Acetyleellulose,        nicht    aber  den     Pigmentfarbstoff    löst, gegebenenfalls unter Zu  satz eines Mahlhilfsmittels, und Ausfällen des ge  lösten Substrats mit Wasser.

   Diese     Farbstoffpräparate     werden, mit z. B. Aceton     angeteigt,    der zu färben  den     Spffiffl,        ösung    zugegeben, oder     -sie    können direkt  in die     Spinnlösung    eingerührt werden. Sobald die  homogene Verteilung erreicht ist, kann der Faden  gesponnen werden, indem die Spinnlösung, z. B. durch  eine Düse, in heissluftdurchströmte Schächte einge  spritzt wird, wobei aus dem Flüssigkeitsstrahl das Lö-           sungsmittel    nach und nach verdunstet     (Trockenspinn-          verfahren)    und der Faden entsteht.  



       In        gleicher        Weise        wie        21/        .2-Acetat        wird        3-Acetat     versponnen.

   Als Lösungsmittel kann hier ein Gemisch       aus        Methylenchlorid    und Methanol dienen, vorzugs  weise in -einem Mischungsverhältnis<B>9: 1.</B> Die er  haltenen Färbungen besitzen gute bis sehr gute-     Licht-          (Fade-Ometer),    Wasch-, saure überfärbe-, saure    Chlor-,     Trockenreinigungs-    und     Peroxydbleichecht-          heiten.     



  Die folgende Tabelle enthält einige Beispiele der  erfindungsgemäss zu verwendenden Farbstoffe, der  Formel<B>(1).</B> Sie sind durch das zur Kondensation mit       Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure    verwendete Amin  und den Farbton ihrer Färbungen in der     Acetylcellu-          losemasse    gekennzeichnet.

    
EMI0002.0022     
  
    Pigment- <SEP> Farbton <SEP> der <SEP> Färbung
<tb>  farbstoff <SEP> Amin <SEP> in <SEP> der <SEP> Acetylcellulose  Nr. <SEP> masse
<tb>  <B>1</B> <SEP> Aminobenzol <SEP> rot
<tb>  2 <SEP> <B>1</B> <SEP> -Amino-4-methylbenzol <SEP> rot
<tb>  <B>3</B> <SEP> 1-Amino-2-methylbenzol <SEP> rot
<tb>  4 <SEP> 1-Amino-3-methylbenzol <SEP> rot
<tb>  <B><I>5</I></B> <SEP> 1-Amino-3,5-dimethylbenzol <SEP> rot
<tb>  <B>6</B> <SEP> 1-Amino-2,5-dimethylbenzol <SEP> rot
<tb>  <B>7</B> <SEP> 1-Amino-4-chlc>rbenzol <SEP> rot
<tb>  <B>8</B> <SEP> 1-A-mino-3-chlorbenzol <SEP> rot
<tb>  <B>9</B> <SEP> 1-Amino-2-chlorbenzol <SEP> rot
<tb>  <B>10 <SEP> 1</B> <SEP> -Araino-2,4-dimethylbenzol <SEP> rot       In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente     Gewichtsprozente,

      und  die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel<B>1</B></I>    Ein Gemisch von<B>100</B> Teilen     Cellit,    400 Teilen  Aceton und<B>1</B> Teil     Pigmentfarbstoff        Nr.   <B>1</B>     der    Ta  belle wird so lange in der Kugelmühle gemahlen, bis  der beim Aufgiessen auf eine Glasplatte sich bildende  Film unter dem Mikroskop im wesentlichen keine  Teilchen über<B>1</B> !, mehr zeigt. Der beim Verspinnen    erhaltene rote Faden ist hervorragend lichtecht und  hält alle üblichen Behandlungen (z. B.

   Wäsche mit  oder ohne     Peroxydzusatz,    saure Oberfärbung,     Reini-          "ung        a        mit        saurer        Chlorlösung,        Trockenreinigung        und     Aussetzung an Rauchgase) ohne Einbusse an Farb  stärke aus.

      <I>Beispiel 2</I>    Ein Gemisch von<B>100</B> Teilen     Cellit,   <B>100</B> Teilen  Pigmentfarbstoff     Nr.    2 der Tabelle, 400 Teilen Koch  salz und 200 Teilen Aceton wird in einem     Knet-          apparat    geknetet, bis eine aufgearbeitete und zum  Film gegossene Probe im wesentlichen keine     Partikel     über<B>1</B> y mehr enthält. Man trägt den erhaltenen  Teig in Wasser ein, filtriert die Fällung ab, wäscht  sie salzfrei und trocknet sie.

      Einer     Acetyleellulose-Spinnlösung    aus<B>100</B> Teilen       Cellit    und 400 Teilen Aceton werden 2 Teile     Farb-          stoffpräparat    zugesetzt, und die gut verrührte Mi  schung wird zu Fäden versponnen. Man erhält rot  gefärbtes     Reyon,    welches die gleichen vorzüglichen       Echtheiten    wie das nach den Angaben des Beispiels<B>1</B>  besitzt.

      <I>Beispiel<B>3</B></I>    Man knetet ein Gemisch aus<B>100</B> Teilen     Triacetat,     <B>100</B> Teilen Pigmentfarbstoff     Nr.   <B>7</B> der Tabelle,<B>100</B>  Teilen Glaubersalz und 200     TeR    en     Dioxan    so lange,  bis das Gemisch im wesentlichen nur noch Partikel  von<B>1</B>     ji    und darunter aufweist. Der erhaltene Teig  wird in Wasser eingetragen. Man filtriert die Fällung  ab, wäscht sie salzfrei und trocknet sie.  



  Einer     Acetyleellulose-Spinnlösun-    aus<B>100</B> Teilen       3-Acetat,   <B>360</B> Teilen     Methylenchlorid    und 40 Teilen  Methanol werden<B>3</B> Teile     Farbstoffpräparat    zuge  setzt. Die gut verrührte Mischung wird durch eine  Düse in Schächte gespritzt, durch die Heissluft durch-    strömt. Der entstehende rote Faden ist hervorragend  lichtecht; er hält die weitere Verarbeitung ohne  Einbusse an Farbstärke aus.  



  Nach den Angaben der Beispiele<B>1</B> bis<B>3</B> können  auch alle anderen in der obigen Tabelle verzeich  neten Pigmentfarbstoffe verwendet werden.  



  Die Färbungen besitzen ausgezeichnete Licht- und       Nassechtheiten,    Wasch- und     Schweissechtheiten    und  sind sehr gut beständig gegen Rauchgase, gegen  Trockenreinigung, gegen Peroxyde in der Wäsche  und gegen     Hydrosulfit    in der     Küpenüberfärbung.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zum Färben von Gebilden aus Acetyleel-lulose in der Masse, dadurch gekennzeichnet, dass man hierztl Farbstoffe der Formel EMI0003.0004 verwendet, worin der Kern<B>A</B> ein Chloratom oder eine oder zwei Methylgruppen tragen kann.
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