CH364981A - Photographische Kamera mit gekuppeltem Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische Kamera mit gekuppeltem Belichtungsmesser

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CH364981A
CH364981A CH5757258A CH5757258A CH364981A CH 364981 A CH364981 A CH 364981A CH 5757258 A CH5757258 A CH 5757258A CH 5757258 A CH5757258 A CH 5757258A CH 364981 A CH364981 A CH 364981A
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CH
Switzerland
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ring
setting
assigned
photographic camera
scale
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CH5757258A
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Inventor
Rentschler Waldemar
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description


  Photographische Kamera mit gekuppeltem     Belichtungsmesser       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine weitere  Ausbildung des im Patentanspruch des Hauptpatentes  umschriebenen Erfindungsgegenstandes.  



  Gegenstand des Hauptpatentes ist eine photogra  phische Kamera mit Einstellorganen für Blende und  Belichtungszeit, bei welcher zur Beeinflussung eines       Belichtungsmesser-Nachführ-    bzw. Einstellglieds in  Abhängigkeit von der jeweiligen Einstellage der Ein  stellorgane zwei gegeneinander frei drehbare Ringe  bzw.

   Ringstücke gleichachsig zueinander angeordnet  sind, von denen der erste in Abhängigkeit von der       Verstellbewegung    des einen der beiden Einstellorgane  drehbar und hierbei mittels einer an ihm und einem  ortsfesten Lagerzylinder ausgebildeten Kurvensteuer  vorrichtung in axialer Richtung verschiebbar ist, wäh  rend der zweite Ring in Abhängigkeit von der     Ver-          stellbewegung    des anderen Einstellorgans drehbar und  in Abhängigkeit von der     Axialbewegung    des ersten  Rings um den gleichen Betrag wie dieser in axialer  Richtung verschiebbar ist, wobei dieser Ring eine in  Umfangsrichtung verlaufende Steuerkurve trägt,

   mit  tels welcher das     Nachführ-        bzw.    Einstellglied des Be  lichtungsmessers beeinflussbar ist.  



  Eine gemäss dem Hauptpatent ausgebildete Vor  richtung zeichnet sich durch einen     teilesparenden    und       unverwickelten        Aufbau    und eine raumsparende.An  ordnung aus; weiterhin besitzt sie den besonderen  Vorzug einer hohen Arbeitsgenauigkeit. Hierdurch ist  eine mit     geringstmöglichen    Toleranzen behaftete       übertragung    der Einstellagen der Zeit- und Blende  einstellorgane auf den Belichtungsmesser gewährleistet  und damit eine insbesondere hinsichtlich der Berück  sichtigung der Aufnahmelichtverhältnisse grösstmög  liche Genauigkeit in der Belichtungseinstellung einer  Kamera erzielbar.  



  Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zu  grunde, eine Vorrichtung gemäss dem Hauptpatent    unter Beibehaltung ihrer vorerwähnten     Vorzüge-eines          unverwickelten        Aufbaus,    einer raumsparenden An  ordnung und einer genauen Arbeitsweise so weiter  zubilden, dass auch eine Berücksichtigung von an  deren Belichtungsfaktoren als den     Aufnahme-Licht-          verhältnissen,    wie beispielsweise     Filmempfindlichkeit     und Filterfaktoren, in besonders     vorteilhafter    Weise  hinsichtlich     Einfachheit,    Bedienungsübersichtlichkeit  und hoher Einstellgenauigkeit durchführbar ist.  



  Eine Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Er  findung dadurch erzielt, dass mindestens eines der  Einstellorgane     bezüglich    des ihm zugeordneten, das       Nachführ-        bzw.    Einstellglied des Belichtungsmessers  beeinflussenden Rings relativ verstellbar ist, und dass  zur Durchführung der     Relativverstellung    dem Ein  stellorgan bzw. dem Ring eine Einstellskala und dem  Ring bzw. dem     Einstellorgan    eine mit der Skala zu  sammenarbeitende Marke zugeordnet ist.  



  In den Figuren ist der Erfindungsgegenstand an  einem Ausführungsbeispiel gezeigt.  



       Fig.    1 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  einen photographischen     Objektivverschluss.     



       Fig.    2 zeigt in Draufsicht     Betätigungs-,        Sicherungs-          und    Einstellteile der erfindungsgemässen Kamera ge  mäss     Fig.    1.  



  In den Figuren tragen diejenigen Teile, die mit  den im Hauptpatent gezeigten gleichbedeutend sind,  dieselben Bezugszeichen wie dort.  



  Wie im Hauptpatent ist in     Fig.    1 mit 1 das Ge  häuse eines photographischen     Objektivverschlusses     bezeichnet. An der Rückseite des Gehäuses ist ein  Rohrstutzen la ausgebildet, der zur Aufnahme von  Linsen des Aufnahmeobjektivs dient. Mittels eines  am Rohrstutzen ausgebildeten Aussengewindes 1     b     und eines auf dieses     aufschraubbaren,        nichtnäher    ge  zeigten     Schraubrings    erfolgt in an sich bekannter  Weise die Befestigung des Verschlusses an einer      Kamera.

   Ferner ist in gleicher Weise wie im Haupt  patent an der Rückseite des Verschlusses an einer  Lagerstufe     1e    ein     B.lendeeinstellring    2 gelagert, wäh  rend an der Vorderseite des Gehäuses     ein    mit einer       Griffrändelung    3a versehener     Belichtungszeit-Ein-          stellrimg    3 angeordnet ist.

   Zur     Sicherung    dies     Belich-          tungszeit-.Ein:s,tellrings        in    axialer Richtung dient eine       Frontplatte    4, welche ihrerseits durch einen     Schraub-          ring    6 gehalten ist, der auf den Rohrstutzen 5     einer          nicht    näher     gezeigten,    in an sich bekannter Weise die  Teile des     Verschlussmechanismus    tragenden     Ver-          schlussgrundplatte        aufschraubbar    ist.  



  Die     Ausbildung    der zur Kupplung der     Einstell,          ringe    2 und 3 für Blende bzw.     Belichtungszeit    mit  dem     Nachführ-        bzw.        Einstellglied    eines nicht gezeig  ten, an sich     bekannten,        kameraseitig    angeordneten       Belichtungsmessers        dienenden    Vorrichtung ist im       Ausführungsbeispiel    .in der in den     Fig.    2 bis 3b des  Hauptpatents gezeigten Weise vorgenommen.  



  Wie     im        Ausführungsbeispiel    des Hauptpatents ist  ein erster Kupplungsring 9 an der     Verschlussgehäuse-          Seitenwand    radial     ;geführt    und mittels einer     Kurven-          steuervorrichtung        in:

      Form von an ihm     ausgebildeter     Steuerschlitze 9b und von an der     Verschlussgehäuse-          Seitenwand        angeordneter,    in die Steuerschlitze ein  greifender     Stifte    13 beim Verstellen des     Be#lichtungs-          zeit        Einstellrings    3 in axialer Richtung verstellbar.

    Ein zweiter     Kupplungsring    10 ist, ebenfalls dem ge  nannten     Ausführungsbeispiel    des Hauptpatents     ent     sprechend am ersten Ring 9 in einer an     diesem    aus  gebildeten, in der Figur     nicht    näher gezeigten U-för  migen     Führung    radial     geführt    und     formschlüssig    mit  dem Ring 9     verbunden.    Die     Beeinflussung    des     Belich-          tungsmesser-Nachführ-    bzw.

       Einstellglieds    durch den       Ring    10     erfolgt        mittels        eines        in    einer Führung 26  axial     verschiebbaren        zylindrischen    Stifts 24, der       .einerseits    unter der     Wirkung    einer Feder 25 an einer       Steuerkurve    10a des     Rings    10     anliegt,

      und der ander  seits form- und kraftschlüssig mit dem     Nachführ-          bzw.        Einstellglied    des     Belichtungsmessers        verbunden     ist.  



  Die Verbindung zwischen den Ringen 9     bzw.    10  und den     Eins.tellüngen    für Belichtungszeit     bzw.     Blende ist     irn        Hauptpatent        unveränderbar.    Damit  sind dort in der Verschiebung     des    Stifts 24 nur die  vom     Belichtungsmesser        angezeigten        Lichtverhältnisse          berücksichtigt.     



  Im     Ausführungsbeispiel    ist eine     Relativverstell-          barkeit    zwischen dem     Blend'eeins,tellrinig    2 und dem       ihm.        zugeordneten        Kupplungsring    10 gezeigt.

   In glei  cher     Weise        könnte        anstelle    dieser     Relativverstellbar-          keit    oder     zusätzlich    eine     solche    zwischen dem     Belich-          tungszeit        Einstellring    3 und dem ihm zugeordneten       Kupplungsring    9 bestehen.

   Im     letzteren    Falle     einer          Relativverstiellibarkeit        beider        Einstellringe    und der  ihnen     zugeordneten        Kupplungsringe    kann. in übersicht  licher Weise die Berücksichtigung mehrerer     Belich-          tungsfaktoren,    beispielsweise     Filmempfindlichkeit     und Filterfaktoren, erfolgen.

      Zur     Mitnahme    der     Kupplungsringe    9 und 10  beim Betätigen des Belichtungszeit-     bzw.        B!lende-          einstellrings    sind an den einander zugeordneten Rin  gen in gleicher Weise wie im Hauptpatent     Geradfüh-          rungen    angeordnet. Die     Geradführungen    umfassen  hierbei einen am Kupplungsring ausgebildeten bzw.

         angeordneten    Vorsprung, beispielsweise einen Lap  pen oder einen Stift,     d'er    in einen dem     Einstel#l'ring     zugeordneten,     parallel    zur     Verschlussachse    gerichte  ten     Schlitz        eingreift.    Hierbei ist der dem     Belichtungs-          zeit-Einstellring    3     zugeord        :ete        Führungsschlitz    am       Innenumfang    eines an diesem Ring ausgebildeten,  den     Verschlussgehäuseumfang    übergreifenden Zylin  dermantels 3b angebracht und:

   wie im Hauptpatent  mit 3d bezeichnet, während     ein    in ihn     eingreifender          Stift    des Rings 9 die Bezugszahl 30 trägt.  



       Weiterhin    ist der dem     Blendeeinstellring        zugeord-          nete    Führungsschlitz für einen am Kupplungsring 10  ausgebildeten Vorsprung 10a an einem gegenüber  dem     Einsstellring    relativ verstellbaren Träger an  geordnet bzw. ausgebildet. Dieser Träger ist im Aus  führungsbeispiel ein gleichachsig zur     Verschluss-          achse        gelagerter    Ring 31.

   Auf Grund der     ebenfalls          ringförmigen    Ausbildung     und    zur     Verschlussachc@e          gleichachsigen        Anordnung    der     Einstellringe    für  Blende und Belichtungszeit ergeben sich hierbei be  sonders günstige Verhältnisse     hinsichtlich        d-,r    La  gerung und Führung des Trägers sowie hinsichtlich  seiner Zusammenarbeit mit dem Einstellring     einer-          seits    und dem,     Kupplungsring    anderseits.  



  Durch die Anordnung eines besonderen Trägers  für den dem     Einstellring    zugeordneten Teil der     Ge-          radführung    ist in besonders einfacher und, aufwand  sparender Weise eine     Relativverstellbarkeit    zwischen  dem     Einstellring    und dem ihm zugeordneten Kupp  lungsring erreicht.

   Dies ergibt sich vor allem daraus,       d!ass    für die Erstellung der     Geradführung,    die im     Hin-          blick    auf eine     einwandfreie    Arbeitsweise der Vorrich  tung einer     sorgfältigen    Ausführung bedarf, kein grö  sserer     Aufwand    erforderlich ist als bei einer     unver-          änderbaren    Verbindung zwischen     Einstellring    und  Kupplungsring;

   die lösbare Verbindung zwischen  dem     besonderen    Träger und dem     Einstellring    ist da  gegen     ohne    Mühe     h@erstellbar.    Somit ist durch die       vorgenannte    Ausbildung gewährleistet, dass bei sämt  lichen     Relativeinstellungen    von Einstellring und       Kupplungsring    unveränderte Verhältnisse bezüglich  der Arbeitsweise der     Geradführung    vorliegen, wo  durch für alle     Relativeinstellungen    eine grösstmög  liche und konstante Arbeitsgenauigkeit gesichert ist.  



  Die Anordnung des Trägerrings 31 ist im     Aus-          führungsbeispiel        in    besonders     einfacher,    sicherer so  wie     raumsparender    Weise vorgenommen; hier ist der       Trägerring    31     am        Blendeeinstellring    2 selbst gelagert  und geführt.

   Zum Zwecke der     Radialführung    sind  hierbei am Ring 2 ein oder mehrere Schlitze 2a aus  gebildet, in die am Trägerring     ausgebildete        Segment-          fortsätze    31a eingreifen, während eine     Axialsicherung     durch die Zusammenarbeit eines weiter unten er  wähnten Schiebers 32 mit dem Ring 2 erfolgt.      In anderer Weise als vorstehend beschrieben,  könnte     eine    Lagerung und Führung des     Trägerrings     auch am     Verschlussgehäuse    .erfolgen, beispielsweise  an einem an der     Verschlussgehäuserückwand    aus  gebildeten Lageransatz.  



  Wie     bereits        erwähnt,    ist der Ring 10     in        bestimm-          ten    Relativlagen am     B'lendeeinstellring        sickerbar.    Da  durch wird :ein     unbeabsichtigtes,    zu     Fehleinstellungen     führendes Verstellen des Rings 10 gegenüber dem       Blendeeinstellring    2     vermieden.     



  Im Ausführungsbeispiel ist eine solche Sicherung  durch einen am Trägerring 31     angeordneten    Schieber  bewirkt, der     unter    Federwirkung in am     Bl:endeein-          stellring        ausgebildete        Rastausnehmungen        einrastbar     ist, und der zwecks Betätigen des     Trägerrings    und  damit     des    Rings 10 ein     Griffstück    besitzt.

   Der Schie  ber und     sein    Griffstück sind hierbei     .einstückig    als  eine     zylindrische        Büchse    32 ausgebildet. Diese ist an  einer am Trägerring     befestigten    Schraube 33     geführt.     Eine Feder 34 .sucht das Endteil 32a     des:    Schiebers  32 in     Eingriff    mit kreisförmigen, am     Blendeeinstell-          rinig        ausgebildeten        Rastaus:

  nehmungen    2b zu     halten.     Die Feder 34 ist     hierbei    gegen Sicht von aussen ab  gedeckt in     einer        Ausnehniung    32b des     Schiebers    an  geordnet und stützt sich     einerseits    gegen den Kopf  33a der Schraube 33 und anderseits gegen eine Wan  dung der     Ausnehmung    32.b ab.  



  Die Anordnung des Schiebers 32 am     Trägerring     31     erbringt        dien        Vorteil,    dass der     Ring    31 völlig ab  geschlossen angeordnet sein kann; ferner ist durch  die Anordnung     einer    Feder zum     Ineingriffhalten    des  Schiebers mit seinen     Rastausnehmungen    die Bedie  nung besonders einfach und sicher gestaltet.  



  Die     Rastausnehrnungen    am     Blendeeinstellring    für  den Schieber 32 sind im     Ausführungsbeispiel    in     voT-          teilhafter    Weise an einem am     Blendeeinstellring    an  gebrachten; die     Versschlussgehäuse-Seitenwand    und  den     Trägerring    übergreifenden Zylindermantel 2c       ausgebildet.    Das In- bzw.     Aussereingrifführen    des  Schiebers mit den     Ausnelunungen    2c     erfolgt    hierbei  in     radialer    Richtung.

   Diese Ausgestaltung der Vor  richtung     gestattet    insbesondere eine raumgünstige  Anordnung und eine gute Zugänglichkeit des Schie  bers.  



  Um die     Geschlossenheit    des     Verschlussaufbaus     durch in der     vorbeschriebenen    Weise     angeordnete          Rastau.snehmunigen    für den Schieber 32 nicht nach  teilig zu     beeinflussen,        sind    die     nm        Zylindermantel    2c  des     Blendeeinstellrings    ausgebildeten     Rastausnehmun-          gen    2b mittels eines zusammen mit dem besonderen  Trägerring verstellbaren     Teils    abgedeckt.

   Zur     Ab-          deckung    dient hierbei     ein    Skalenbogen 35, welcher  am     Umfang    des     Zylindermantels    2c angeordnet ist.  Der Skalenbogen 35 ist mit dem Schieber 32 in der  in     Fig.    1     ersichtlichen    Weise     formschlüssig    verbun  den und zusammen mit dem     Trägerring    gegenüber  dem     Blendeeinatellring    relativ     verstellbar.    Zur     Ein-          stellung    der Relativlage ist am Skalenbogen 35     eine          

  Filrnempfindlichkeitsskala    36 angeordnet. Mit     dieser     arbeitet eine am     Blend(eeinstellring    feste Marke 37         zusammen.        Diese    ist von einem weiteren Skalen  bogen 38 getragen, der am Umfang des     Zylinderman-          tels    2c neben dem     Skalenbogen    35     befestigt    ist.

    Ausser der     Einstellmarke    37 für die     Filmempfind-          lichkeitaskala    trägt der Skalenbogen 38     weiterhin          eine        Blendeskala    39, mit der eine     ortsfest;    beispiels  weise am Kameragehäuse,     angeordhete    Marke 40       zusammenambeitet.     



  Die Verwendung besonderer Trägerbogen. für die  Skalen 36 und 39 und die     Einstellmarke    37 :erbringt  den     Vorteil    einer leichten und freizügigen     Ausbil-          dung    der     Skalen,    und     ihmer    Marken insbesondere     da-          durch,    dass diese im     ÄtZVerfahren        herstellbar        sind     und durch     entsprechende    Farbgebung     eine    übersicht  liche Ausgestaltung erhalten     können.     



  Bei Verschlüssen der     im.    Ausführungsbeispiel     ge-          zeigten        Art,    bei welchen einer der     Einstellringe,    in  diesem     Falle    der     Blendeeinatellring    2,     an;

      der Rück  seite     des        Verschlussgehäuses        angeordnet    ist und in     ra-          dialer        Richtung    die     Veil"#chlussgehäus,d'-S.eitenwand     und den     ihm    zugeordneten     Ring,    hier also den Ring  10,     übergreift,        ist    der     Vers:tel!lweg    der miteinander  verbundenen Kupplungsringe 9 und 10     in:

          axialer          Richtung    durch den an     der    Rückseite     gelagerten        Einr-          stellring        begrenzt.    Im     Ausführungsbeispiel    ist     nun     gezeigt, wie der     Verstellweg    der Kupplungsringe über  die von der     Verschlussgehäuse-Rückwand        gebildete     Ebene     hinaus        erweiterbar    ist,

   und wie     gleichzeitig     die     für    den Einbaueines Objektivs in den Verschluss       wichtigen    Abmessungen desselben in     axialer        Rich-          tunggegenüber        :dien    üblichen,     normähnlichen        Verhält-          nissen    unverändert beibehalten bleiben.

   Wie aus       Fig.    1     ersichtlich,        wird    dies     dadurch        erzielt,    dass  der die     Verschlussgehäuse-Seitenwand        übergreifende          Ringteil)    2d des     Blende-Eins@tellrings    in axialer     Rich-          tung    nach     rückwärts    abgesetzt ist, und dass der     Ver-          atellweg    der     Ringe    9,

   10     in        axialer    Richtung     die     Ebene der     Verschlussgehäus:e-Rückwand        in,    die Ab  setzung 2d     hinein    überschreitet.  



  Durch diese     Ausbildung    der Vorrichtung ist     für          die        Ringe    9, 10 ein     Veratellweg        geschaffen,    der     .grö-          sser        als    die Höhe     der        Verschlussgehäuse-Seitenwand     ist.     Damit        kann    unter     Gewährleistung    einer hohen  Arbeitsgenauigkeit     ein:

      weiter Bereich von Belich  tungsfaktoren     Berücksichtigung    finden, da jeder Ver  stellung bzw.     Einstellung        ein        verhältnismässig    grosser       Axialverstellweg    der     Ringe    9, 10     zuordenbar    ist.

   Wei  terhin     werden    durch die     vorgenannte    Ausbildung die       für        den        Objektivembau        wichtigen        Höhenmasse    des       Verschlusses    und ebenso seine rückseitige, zum An  schluss an die Kamera dienende     Auflagefläche        nicht          berührt,

      da die     Absetzung    2d     in        radialer        Richtung     sich erst vom     Aussenumfang    des     Verschlussgehäuses     an nach aussen erstreckt, wo kameraseitig der erfor  derliche     Freiraum    ohne     Schwierigkeit        zur    Verfügung       stellbar    ist.  



  Die Bedienung dar     erfindungsgemässen    Kamera  erfolgt     bei,eingestellter        Filmempfindlichkeit        in    der im       Hauptpatent        ausführlich        beschriebenen    Weise.  



       Demnach        wird    zur     Einstellung        eines    den Auf-           nahmeverhältnissen    entsprechenden     Zeit-Blende-Ver-          hältnisses    am     Verschluss        entweder    der     Blend'eeinstell-          ring    2     oder    der     Belichtungszeit        Einstellring    3 so weit  gedreht,

   bis eine     Koinzidenz        zwischen    einer am Nach  fuhr-     bzw.        Einstellglied        dies        Belichtungsmessers        an,-          geordneten    Marke und dem Zeiger des Belichtungs  messers     hergestellt    ist.  



  Soll     ein        Film-verwendet        werden,    der eine andere       Empfindlichkeit    als der     zuvor    verwendete besitzt, so  ist diese     Empfindlichkeit    wie folgt     einzustellen:

       Der Schieber 32 wird     durch    Anfassen an seinem       Griffstück    in radialer     Richtung    gegen     Federwirkung     so weit bewegt, bis sich     sein    Teil 32a ausser     Eingriff          mit    den     Rastausnehmungeh    2b des     Blendeeinstell-          rings    2     befindet.    Sodann     wird:

  '    mit Hilfe des Schie  bers die vom     Kupplungsring    10, dem Trägerring 31  und dem Skalenbogen 35 gebildete     Verstelleinheit     gegenüber dem     Blendeei        ;stellring    2 so weit     bewegt,     bis     .die    der     Empfindlichkeit    des     verwendeten        Films          entsprechende    Zahl an der Skala 36 der Marke 37  gegenübersteht.

   Bei dieser     Einstellbewegung        beein          flusst    der Ring 10     mit    seiner     Steuerkurve    10a über       den        übertragungsstift    24 das     Nachfuhr-    bzw. Ein  stellglied des     Belichtungsmessers.     



  Um nach. erfolgter     Einstellung    die     Mitnahmever-          bindung    zwischen dem     Ring    10 und dem Blende  einstellring wieder herzustellen, wird der Schieber 32       losgelassen.        Unter    Wirkung seiner Feder 34 rastet  das     Teil    32a des Schiebers in eine der     Ausnehmungen     2b ein und stellt auf diese Weise die Verbindung zwi  schen     Blendeeinstellring    und Ring 10 wieder     hier.     



  Wie aus dem Ausführungsbeispiel     ersichtlich,    ist       durch    die     Erfindung    eine     mit        einem        Belichtungsmes-          ser        gekuppelte    photographische Kamera geschaffen,

    bei welcher unter     Beibehaltung    der der     Kamera        ge-          mäss    dem     Hauptpatent        innewohnenden    Vorzüge von  der das     Nachfuhr        bzw.        Einstellglied    des Belichtungs  messers     beeinflussenden    Steuerkurve des mit dem  einen der     Einstellorgane    verbundenen Rings     nicht     nur die Relativeinstellung von Belichtungszeit und  Blende,

       sondern    darüber     hinaus        die    Einstellung wei  terer     Belichtungsfaktoren,        insbesondere        Filmempfind'-          lichkeit    und Filterfaktoren, abnehmbar ist.

   Auf  Grund der     erfindungsgemässen    Ausbildung der Ka  mera kann der     Belichtungsmesser        abgeschlossen    und  der Bedienungsperson nicht     zugänglich    angeordnet       sein,    da     sämtliche    die     Belichtungseinstellung    bestim  menden     Faktoren    ausserhalb dies     Belichtungsmessers          berücksichtigt    sind.

       Dies    ist der Vorteil sowohl für  die     Funktionssicherheit    des     Belichtungsmessers    selbst  als auch     für    die     Gestaltung    der Kamera.

       Ferner    er  gibt sich der weitere Vorteil     einer        besonders,    über  sichtlichen     Einstellweise    der     zusätzlichen    Belichtungs  faktoren, da die     Einstellskalen    für diese     Faktoren    auf  den     Einstellorganen        für    Blende und     Belichtungszeit     Anordnung finden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit Einstellorganen für Blende und Belichtungszeit, welche mit einem Belich- tungsmesser gekuppelt sind, nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeich- net, d:ass zwecks Berücksichtigung weiterer Belich tungsfaktoren, mindestens eines der Einstellorgane bezüglich des ihm zugeordneten, das Nachfuhr- bzw.
    Einstellglied des Belichtungsmessers beeinflussenden Rings relativ verstellbar ist, und, dass zur Durchfüh- rung der Relativverstellung dem Einstellorgan bzw. dem Ring eine Einstellskala und dem Ring bzw. dem Einstellorgan eine mit der Skala zusammenarbeitende Marke zugeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Photographische Kamera nach dem Patent anspruch, bei welcher als Mitnahmevorrichtung zwi schen den Einstellorganen und den ihnen zugeord- neten., das Nachfuhr- bzw. Einstellglied des Belich- tungsmessers beeinflussenden Ringen Geradführu:
    n- gen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Einstellorgan zugeordnete Teil der Geradt- führung an einem besonderen, gegenüber dem Ein stellorgan relativ verstellbaren Träger angeordnet ist.
    2. Photographische Kamera mit Objektivverschluss nach Unteranspruch 1, bei welcher die Einstellorgane (2 bzw. 3) für Blende und Belichtungszeit und die diesen zugeord@neten Ringe (10 bzw. 9) gleichachsig zur Verschlussachse angeordnet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass der besondere Träger als ein gleichachsig zur Verschlussachse gelagerter Ring (31) ausgebildet ist.
    3. Photographische Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der besondere Trä gerring (31) an dem ihm zugeordneten Einstellring (2) gelagert und geführt ist.
    4. Photographische Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem besonderen Trägerring (31) ein ein Griffstück besitzender Schie ber (32) angeordnet ist, welcher unter Federwirkung in, dem Einstellring (2) zugeordnete; Ausnehmungen (2b) einrastbar ist.
    5. Photographische Kamera nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (2b) für den Schieber (32) an einem am Einstellring (2) ausgebildeten, die Verschlussgehäuse-Seitenwand übergreifenden Zylindermantel (2c) ausgebildet sind, und dass der Schieber (32) in radialer Richtung be wegbar angeordnet ist. 6.
    Photographische Kamera nach den Unter ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmungen (2b) für den Schieber (32) durch ein zusammen mit dem besonderen Trägerring (31) verstellbares Teil abgedeckt sind:. 7.
    Photographische Kamera nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Einstellring-Zylindermantels (2c) ein Ska lenbogen (35) angeordnet ist, welcher mit denn besonderen Trägering (31)RTI ID="0004.0216" WI="3" HE="4" LX="1634" LY="2573"> in Verbindung steht und gegenüber dem Einstellring (2) relativ ver stellbar ist, und dass an dem Bogen (35) bzw. am Ein. stellring (2) eine Belchtungsfaktorenskala,
    beispiels weise eine Filmempfindlichkeitsskala (36), angeord net ist, die mit einer am Einstellring (2) bzw. am Bogen (35) angeordneten Einstellmarke (37) zusam menarbeitet. B. Photographische Kamera nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Zy findermanroeis (2c) des Einstellrings (2) neben dem verstellbaren Skalenbogen (35) ein weiterer Skalen bogen (38) angeordnet ist, welcher die Einstellmarke (37) bzw. die Befchtungsfaktorenskala (36)
    sowie eine dem Einstellring (2) zugeordnete Skala (39) für Blende bzw. Belichtungszeit trägt, welche mit einer ortsfesten Marke (40) zusammenarbeitet. 9.
    Photographische Kamera nach den Unter ansprüchen 5 bis 8, bei welcher einer der Einste11- ringe an der Rückseite des Verschlussgehäuses an geordnet ist und in radialer Richtung die Verschlruss- gehäuse-Seitenwand und den ihm zugeordneten Ring übergreift, dadurch gekennzeichnet,
    dass dier die Ver- schlussgehäuse-Seitenwand überragende Ringteil (2d) des Einstellrings in axialer Richtung nach rückwärts abgesetzt ist, und dass der Verstellweg der Ringe in axialer Richtung die Ebene der Verschlussgehäuse- Rückwand in die Absetzung (2d)
    hinein überschreitet.
CH5757258A 1957-06-15 1958-03-27 Photographische Kamera mit gekuppeltem Belichtungsmesser CH364981A (de)

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