Photographische Kamera mit gekuppeltem Belichtungsmesser Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Patentanspruch des Hauptpatentes umschriebenen Erfindungsgegenstandes.
Gegenstand des Hauptpatentes ist eine photogra phische Kamera mit Einstellorganen für Blende und Belichtungszeit, bei welcher zur Beeinflussung eines Belichtungsmesser-Nachführ- bzw. Einstellglieds in Abhängigkeit von der jeweiligen Einstellage der Ein stellorgane zwei gegeneinander frei drehbare Ringe bzw.
Ringstücke gleichachsig zueinander angeordnet sind, von denen der erste in Abhängigkeit von der Verstellbewegung des einen der beiden Einstellorgane drehbar und hierbei mittels einer an ihm und einem ortsfesten Lagerzylinder ausgebildeten Kurvensteuer vorrichtung in axialer Richtung verschiebbar ist, wäh rend der zweite Ring in Abhängigkeit von der Ver- stellbewegung des anderen Einstellorgans drehbar und in Abhängigkeit von der Axialbewegung des ersten Rings um den gleichen Betrag wie dieser in axialer Richtung verschiebbar ist, wobei dieser Ring eine in Umfangsrichtung verlaufende Steuerkurve trägt,
mit tels welcher das Nachführ- bzw. Einstellglied des Be lichtungsmessers beeinflussbar ist.
Eine gemäss dem Hauptpatent ausgebildete Vor richtung zeichnet sich durch einen teilesparenden und unverwickelten Aufbau und eine raumsparende.An ordnung aus; weiterhin besitzt sie den besonderen Vorzug einer hohen Arbeitsgenauigkeit. Hierdurch ist eine mit geringstmöglichen Toleranzen behaftete übertragung der Einstellagen der Zeit- und Blende einstellorgane auf den Belichtungsmesser gewährleistet und damit eine insbesondere hinsichtlich der Berück sichtigung der Aufnahmelichtverhältnisse grösstmög liche Genauigkeit in der Belichtungseinstellung einer Kamera erzielbar.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zu grunde, eine Vorrichtung gemäss dem Hauptpatent unter Beibehaltung ihrer vorerwähnten Vorzüge-eines unverwickelten Aufbaus, einer raumsparenden An ordnung und einer genauen Arbeitsweise so weiter zubilden, dass auch eine Berücksichtigung von an deren Belichtungsfaktoren als den Aufnahme-Licht- verhältnissen, wie beispielsweise Filmempfindlichkeit und Filterfaktoren, in besonders vorteilhafter Weise hinsichtlich Einfachheit, Bedienungsübersichtlichkeit und hoher Einstellgenauigkeit durchführbar ist.
Eine Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Er findung dadurch erzielt, dass mindestens eines der Einstellorgane bezüglich des ihm zugeordneten, das Nachführ- bzw. Einstellglied des Belichtungsmessers beeinflussenden Rings relativ verstellbar ist, und dass zur Durchführung der Relativverstellung dem Ein stellorgan bzw. dem Ring eine Einstellskala und dem Ring bzw. dem Einstellorgan eine mit der Skala zu sammenarbeitende Marke zugeordnet ist.
In den Figuren ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einen photographischen Objektivverschluss.
Fig. 2 zeigt in Draufsicht Betätigungs-, Sicherungs- und Einstellteile der erfindungsgemässen Kamera ge mäss Fig. 1.
In den Figuren tragen diejenigen Teile, die mit den im Hauptpatent gezeigten gleichbedeutend sind, dieselben Bezugszeichen wie dort.
Wie im Hauptpatent ist in Fig. 1 mit 1 das Ge häuse eines photographischen Objektivverschlusses bezeichnet. An der Rückseite des Gehäuses ist ein Rohrstutzen la ausgebildet, der zur Aufnahme von Linsen des Aufnahmeobjektivs dient. Mittels eines am Rohrstutzen ausgebildeten Aussengewindes 1 b und eines auf dieses aufschraubbaren, nichtnäher ge zeigten Schraubrings erfolgt in an sich bekannter Weise die Befestigung des Verschlusses an einer Kamera.
Ferner ist in gleicher Weise wie im Haupt patent an der Rückseite des Verschlusses an einer Lagerstufe 1e ein B.lendeeinstellring 2 gelagert, wäh rend an der Vorderseite des Gehäuses ein mit einer Griffrändelung 3a versehener Belichtungszeit-Ein- stellrimg 3 angeordnet ist.
Zur Sicherung dies Belich- tungszeit-.Ein:s,tellrings in axialer Richtung dient eine Frontplatte 4, welche ihrerseits durch einen Schraub- ring 6 gehalten ist, der auf den Rohrstutzen 5 einer nicht näher gezeigten, in an sich bekannter Weise die Teile des Verschlussmechanismus tragenden Ver- schlussgrundplatte aufschraubbar ist.
Die Ausbildung der zur Kupplung der Einstell, ringe 2 und 3 für Blende bzw. Belichtungszeit mit dem Nachführ- bzw. Einstellglied eines nicht gezeig ten, an sich bekannten, kameraseitig angeordneten Belichtungsmessers dienenden Vorrichtung ist im Ausführungsbeispiel .in der in den Fig. 2 bis 3b des Hauptpatents gezeigten Weise vorgenommen.
Wie im Ausführungsbeispiel des Hauptpatents ist ein erster Kupplungsring 9 an der Verschlussgehäuse- Seitenwand radial ;geführt und mittels einer Kurven- steuervorrichtung in:
Form von an ihm ausgebildeter Steuerschlitze 9b und von an der Verschlussgehäuse- Seitenwand angeordneter, in die Steuerschlitze ein greifender Stifte 13 beim Verstellen des Be#lichtungs- zeit Einstellrings 3 in axialer Richtung verstellbar.
Ein zweiter Kupplungsring 10 ist, ebenfalls dem ge nannten Ausführungsbeispiel des Hauptpatents ent sprechend am ersten Ring 9 in einer an diesem aus gebildeten, in der Figur nicht näher gezeigten U-för migen Führung radial geführt und formschlüssig mit dem Ring 9 verbunden. Die Beeinflussung des Belich- tungsmesser-Nachführ- bzw.
Einstellglieds durch den Ring 10 erfolgt mittels eines in einer Führung 26 axial verschiebbaren zylindrischen Stifts 24, der .einerseits unter der Wirkung einer Feder 25 an einer Steuerkurve 10a des Rings 10 anliegt,
und der ander seits form- und kraftschlüssig mit dem Nachführ- bzw. Einstellglied des Belichtungsmessers verbunden ist.
Die Verbindung zwischen den Ringen 9 bzw. 10 und den Eins.tellüngen für Belichtungszeit bzw. Blende ist irn Hauptpatent unveränderbar. Damit sind dort in der Verschiebung des Stifts 24 nur die vom Belichtungsmesser angezeigten Lichtverhältnisse berücksichtigt.
Im Ausführungsbeispiel ist eine Relativverstell- barkeit zwischen dem Blend'eeins,tellrinig 2 und dem ihm. zugeordneten Kupplungsring 10 gezeigt.
In glei cher Weise könnte anstelle dieser Relativverstellbar- keit oder zusätzlich eine solche zwischen dem Belich- tungszeit Einstellring 3 und dem ihm zugeordneten Kupplungsring 9 bestehen.
Im letzteren Falle einer Relativverstiellibarkeit beider Einstellringe und der ihnen zugeordneten Kupplungsringe kann. in übersicht licher Weise die Berücksichtigung mehrerer Belich- tungsfaktoren, beispielsweise Filmempfindlichkeit und Filterfaktoren, erfolgen.
Zur Mitnahme der Kupplungsringe 9 und 10 beim Betätigen des Belichtungszeit- bzw. B!lende- einstellrings sind an den einander zugeordneten Rin gen in gleicher Weise wie im Hauptpatent Geradfüh- rungen angeordnet. Die Geradführungen umfassen hierbei einen am Kupplungsring ausgebildeten bzw.
angeordneten Vorsprung, beispielsweise einen Lap pen oder einen Stift, d'er in einen dem Einstel#l'ring zugeordneten, parallel zur Verschlussachse gerichte ten Schlitz eingreift. Hierbei ist der dem Belichtungs- zeit-Einstellring 3 zugeord :ete Führungsschlitz am Innenumfang eines an diesem Ring ausgebildeten, den Verschlussgehäuseumfang übergreifenden Zylin dermantels 3b angebracht und:
wie im Hauptpatent mit 3d bezeichnet, während ein in ihn eingreifender Stift des Rings 9 die Bezugszahl 30 trägt.
Weiterhin ist der dem Blendeeinstellring zugeord- nete Führungsschlitz für einen am Kupplungsring 10 ausgebildeten Vorsprung 10a an einem gegenüber dem Einsstellring relativ verstellbaren Träger an geordnet bzw. ausgebildet. Dieser Träger ist im Aus führungsbeispiel ein gleichachsig zur Verschluss- achse gelagerter Ring 31.
Auf Grund der ebenfalls ringförmigen Ausbildung und zur Verschlussachc@e gleichachsigen Anordnung der Einstellringe für Blende und Belichtungszeit ergeben sich hierbei be sonders günstige Verhältnisse hinsichtlich d-,r La gerung und Führung des Trägers sowie hinsichtlich seiner Zusammenarbeit mit dem Einstellring einer- seits und dem, Kupplungsring anderseits.
Durch die Anordnung eines besonderen Trägers für den dem Einstellring zugeordneten Teil der Ge- radführung ist in besonders einfacher und, aufwand sparender Weise eine Relativverstellbarkeit zwischen dem Einstellring und dem ihm zugeordneten Kupp lungsring erreicht.
Dies ergibt sich vor allem daraus, d!ass für die Erstellung der Geradführung, die im Hin- blick auf eine einwandfreie Arbeitsweise der Vorrich tung einer sorgfältigen Ausführung bedarf, kein grö sserer Aufwand erforderlich ist als bei einer unver- änderbaren Verbindung zwischen Einstellring und Kupplungsring;
die lösbare Verbindung zwischen dem besonderen Träger und dem Einstellring ist da gegen ohne Mühe h@erstellbar. Somit ist durch die vorgenannte Ausbildung gewährleistet, dass bei sämt lichen Relativeinstellungen von Einstellring und Kupplungsring unveränderte Verhältnisse bezüglich der Arbeitsweise der Geradführung vorliegen, wo durch für alle Relativeinstellungen eine grösstmög liche und konstante Arbeitsgenauigkeit gesichert ist.
Die Anordnung des Trägerrings 31 ist im Aus- führungsbeispiel in besonders einfacher, sicherer so wie raumsparender Weise vorgenommen; hier ist der Trägerring 31 am Blendeeinstellring 2 selbst gelagert und geführt.
Zum Zwecke der Radialführung sind hierbei am Ring 2 ein oder mehrere Schlitze 2a aus gebildet, in die am Trägerring ausgebildete Segment- fortsätze 31a eingreifen, während eine Axialsicherung durch die Zusammenarbeit eines weiter unten er wähnten Schiebers 32 mit dem Ring 2 erfolgt. In anderer Weise als vorstehend beschrieben, könnte eine Lagerung und Führung des Trägerrings auch am Verschlussgehäuse .erfolgen, beispielsweise an einem an der Verschlussgehäuserückwand aus gebildeten Lageransatz.
Wie bereits erwähnt, ist der Ring 10 in bestimm- ten Relativlagen am B'lendeeinstellring sickerbar. Da durch wird :ein unbeabsichtigtes, zu Fehleinstellungen führendes Verstellen des Rings 10 gegenüber dem Blendeeinstellring 2 vermieden.
Im Ausführungsbeispiel ist eine solche Sicherung durch einen am Trägerring 31 angeordneten Schieber bewirkt, der unter Federwirkung in am Bl:endeein- stellring ausgebildete Rastausnehmungen einrastbar ist, und der zwecks Betätigen des Trägerrings und damit des Rings 10 ein Griffstück besitzt.
Der Schie ber und sein Griffstück sind hierbei .einstückig als eine zylindrische Büchse 32 ausgebildet. Diese ist an einer am Trägerring befestigten Schraube 33 geführt. Eine Feder 34 .sucht das Endteil 32a des: Schiebers 32 in Eingriff mit kreisförmigen, am Blendeeinstell- rinig ausgebildeten Rastaus:
nehmungen 2b zu halten. Die Feder 34 ist hierbei gegen Sicht von aussen ab gedeckt in einer Ausnehniung 32b des Schiebers an geordnet und stützt sich einerseits gegen den Kopf 33a der Schraube 33 und anderseits gegen eine Wan dung der Ausnehmung 32.b ab.
Die Anordnung des Schiebers 32 am Trägerring 31 erbringt dien Vorteil, dass der Ring 31 völlig ab geschlossen angeordnet sein kann; ferner ist durch die Anordnung einer Feder zum Ineingriffhalten des Schiebers mit seinen Rastausnehmungen die Bedie nung besonders einfach und sicher gestaltet.
Die Rastausnehrnungen am Blendeeinstellring für den Schieber 32 sind im Ausführungsbeispiel in voT- teilhafter Weise an einem am Blendeeinstellring an gebrachten; die Versschlussgehäuse-Seitenwand und den Trägerring übergreifenden Zylindermantel 2c ausgebildet. Das In- bzw. Aussereingrifführen des Schiebers mit den Ausnelunungen 2c erfolgt hierbei in radialer Richtung.
Diese Ausgestaltung der Vor richtung gestattet insbesondere eine raumgünstige Anordnung und eine gute Zugänglichkeit des Schie bers.
Um die Geschlossenheit des Verschlussaufbaus durch in der vorbeschriebenen Weise angeordnete Rastau.snehmunigen für den Schieber 32 nicht nach teilig zu beeinflussen, sind die nm Zylindermantel 2c des Blendeeinstellrings ausgebildeten Rastausnehmun- gen 2b mittels eines zusammen mit dem besonderen Trägerring verstellbaren Teils abgedeckt.
Zur Ab- deckung dient hierbei ein Skalenbogen 35, welcher am Umfang des Zylindermantels 2c angeordnet ist. Der Skalenbogen 35 ist mit dem Schieber 32 in der in Fig. 1 ersichtlichen Weise formschlüssig verbun den und zusammen mit dem Trägerring gegenüber dem Blendeeinatellring relativ verstellbar. Zur Ein- stellung der Relativlage ist am Skalenbogen 35 eine
Filrnempfindlichkeitsskala 36 angeordnet. Mit dieser arbeitet eine am Blend(eeinstellring feste Marke 37 zusammen. Diese ist von einem weiteren Skalen bogen 38 getragen, der am Umfang des Zylinderman- tels 2c neben dem Skalenbogen 35 befestigt ist.
Ausser der Einstellmarke 37 für die Filmempfind- lichkeitaskala trägt der Skalenbogen 38 weiterhin eine Blendeskala 39, mit der eine ortsfest; beispiels weise am Kameragehäuse, angeordhete Marke 40 zusammenambeitet.
Die Verwendung besonderer Trägerbogen. für die Skalen 36 und 39 und die Einstellmarke 37 :erbringt den Vorteil einer leichten und freizügigen Ausbil- dung der Skalen, und ihmer Marken insbesondere da- durch, dass diese im ÄtZVerfahren herstellbar sind und durch entsprechende Farbgebung eine übersicht liche Ausgestaltung erhalten können.
Bei Verschlüssen der im. Ausführungsbeispiel ge- zeigten Art, bei welchen einer der Einstellringe, in diesem Falle der Blendeeinatellring 2, an;
der Rück seite des Verschlussgehäuses angeordnet ist und in ra- dialer Richtung die Veil"#chlussgehäus,d'-S.eitenwand und den ihm zugeordneten Ring, hier also den Ring 10, übergreift, ist der Vers:tel!lweg der miteinander verbundenen Kupplungsringe 9 und 10 in:
axialer Richtung durch den an der Rückseite gelagerten Einr- stellring begrenzt. Im Ausführungsbeispiel ist nun gezeigt, wie der Verstellweg der Kupplungsringe über die von der Verschlussgehäuse-Rückwand gebildete Ebene hinaus erweiterbar ist,
und wie gleichzeitig die für den Einbaueines Objektivs in den Verschluss wichtigen Abmessungen desselben in axialer Rich- tunggegenüber :dien üblichen, normähnlichen Verhält- nissen unverändert beibehalten bleiben.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird dies dadurch erzielt, dass der die Verschlussgehäuse-Seitenwand übergreifende Ringteil) 2d des Blende-Eins@tellrings in axialer Rich- tung nach rückwärts abgesetzt ist, und dass der Ver- atellweg der Ringe 9,
10 in axialer Richtung die Ebene der Verschlussgehäus:e-Rückwand in, die Ab setzung 2d hinein überschreitet.
Durch diese Ausbildung der Vorrichtung ist für die Ringe 9, 10 ein Veratellweg geschaffen, der .grö- sser als die Höhe der Verschlussgehäuse-Seitenwand ist. Damit kann unter Gewährleistung einer hohen Arbeitsgenauigkeit ein:
weiter Bereich von Belich tungsfaktoren Berücksichtigung finden, da jeder Ver stellung bzw. Einstellung ein verhältnismässig grosser Axialverstellweg der Ringe 9, 10 zuordenbar ist.
Wei terhin werden durch die vorgenannte Ausbildung die für den Objektivembau wichtigen Höhenmasse des Verschlusses und ebenso seine rückseitige, zum An schluss an die Kamera dienende Auflagefläche nicht berührt,
da die Absetzung 2d in radialer Richtung sich erst vom Aussenumfang des Verschlussgehäuses an nach aussen erstreckt, wo kameraseitig der erfor derliche Freiraum ohne Schwierigkeit zur Verfügung stellbar ist.
Die Bedienung dar erfindungsgemässen Kamera erfolgt bei,eingestellter Filmempfindlichkeit in der im Hauptpatent ausführlich beschriebenen Weise.
Demnach wird zur Einstellung eines den Auf- nahmeverhältnissen entsprechenden Zeit-Blende-Ver- hältnisses am Verschluss entweder der Blend'eeinstell- ring 2 oder der Belichtungszeit Einstellring 3 so weit gedreht,
bis eine Koinzidenz zwischen einer am Nach fuhr- bzw. Einstellglied dies Belichtungsmessers an,- geordneten Marke und dem Zeiger des Belichtungs messers hergestellt ist.
Soll ein Film-verwendet werden, der eine andere Empfindlichkeit als der zuvor verwendete besitzt, so ist diese Empfindlichkeit wie folgt einzustellen:
Der Schieber 32 wird durch Anfassen an seinem Griffstück in radialer Richtung gegen Federwirkung so weit bewegt, bis sich sein Teil 32a ausser Eingriff mit den Rastausnehmungeh 2b des Blendeeinstell- rings 2 befindet. Sodann wird:
' mit Hilfe des Schie bers die vom Kupplungsring 10, dem Trägerring 31 und dem Skalenbogen 35 gebildete Verstelleinheit gegenüber dem Blendeei ;stellring 2 so weit bewegt, bis .die der Empfindlichkeit des verwendeten Films entsprechende Zahl an der Skala 36 der Marke 37 gegenübersteht.
Bei dieser Einstellbewegung beein flusst der Ring 10 mit seiner Steuerkurve 10a über den übertragungsstift 24 das Nachfuhr- bzw. Ein stellglied des Belichtungsmessers.
Um nach. erfolgter Einstellung die Mitnahmever- bindung zwischen dem Ring 10 und dem Blende einstellring wieder herzustellen, wird der Schieber 32 losgelassen. Unter Wirkung seiner Feder 34 rastet das Teil 32a des Schiebers in eine der Ausnehmungen 2b ein und stellt auf diese Weise die Verbindung zwi schen Blendeeinstellring und Ring 10 wieder hier.
Wie aus dem Ausführungsbeispiel ersichtlich, ist durch die Erfindung eine mit einem Belichtungsmes- ser gekuppelte photographische Kamera geschaffen,
bei welcher unter Beibehaltung der der Kamera ge- mäss dem Hauptpatent innewohnenden Vorzüge von der das Nachfuhr bzw. Einstellglied des Belichtungs messers beeinflussenden Steuerkurve des mit dem einen der Einstellorgane verbundenen Rings nicht nur die Relativeinstellung von Belichtungszeit und Blende,
sondern darüber hinaus die Einstellung wei terer Belichtungsfaktoren, insbesondere Filmempfind'- lichkeit und Filterfaktoren, abnehmbar ist.
Auf Grund der erfindungsgemässen Ausbildung der Ka mera kann der Belichtungsmesser abgeschlossen und der Bedienungsperson nicht zugänglich angeordnet sein, da sämtliche die Belichtungseinstellung bestim menden Faktoren ausserhalb dies Belichtungsmessers berücksichtigt sind.
Dies ist der Vorteil sowohl für die Funktionssicherheit des Belichtungsmessers selbst als auch für die Gestaltung der Kamera.
Ferner er gibt sich der weitere Vorteil einer besonders, über sichtlichen Einstellweise der zusätzlichen Belichtungs faktoren, da die Einstellskalen für diese Faktoren auf den Einstellorganen für Blende und Belichtungszeit Anordnung finden können.
Photographic camera with coupled exposure meter The present invention relates to a further development of the subject matter of the invention described in the claim of the main patent.
The subject of the main patent is a photographic camera with setting elements for aperture and exposure time, in which two mutually freely rotatable rings or setting elements are used to influence an exposure meter tracking or setting element depending on the respective setting of the setting elements.
Ring pieces are arranged coaxially to one another, of which the first can be rotated depending on the adjustment movement of one of the two adjusting members and can be displaced in the axial direction by means of a cam control device formed on it and a stationary bearing cylinder, while the second ring is depending on the Ver - Adjustment movement of the other adjustment member rotatable and depending on the axial movement of the first ring by the same amount as this is displaceable in the axial direction, this ring carrying a control curve extending in the circumferential direction,
with means of which the tracking or setting element of the light meter can be influenced.
A trained according to the main patent before direction is characterized by a parts-saving and uncomplicated structure and a space-saving.An order; it also has the particular advantage of high work accuracy. This ensures a transfer of the setting positions of the time and aperture setting members to the exposure meter with the lowest possible tolerances and thus the greatest possible accuracy in the exposure setting of a camera, in particular with regard to the consideration of the recording light conditions.
The invention is based on the technical problem of developing a device according to the main patent while retaining its aforementioned advantages - an uncomplicated structure, a space-saving arrangement and a precise mode of operation so that exposure factors other than the exposure light can also be taken into account. conditions, such as film sensitivity and filter factors, can be carried out in a particularly advantageous manner with regard to simplicity, ease of use and high setting accuracy.
A solution to this problem is achieved according to the invention in that at least one of the setting members is relatively adjustable with respect to the ring that is assigned to it, which influences the tracking or setting member of the exposure meter, and that for performing the relative adjustment, the setting member or the ring is a Setting scale and the ring or the setting member is assigned a brand that works together with the scale.
In the figures, the subject matter of the invention is shown in an exemplary embodiment.
1 shows a side view, partly in section, of a photographic lens shutter.
FIG. 2 shows actuating, securing and setting parts of the camera according to the invention according to FIG. 1 in a top view.
In the figures, those parts which are equivalent to those shown in the main patent have the same reference numerals as there.
As in the main patent, the housing of a photographic lens shutter is denoted in Fig. 1 with 1. On the back of the housing a pipe socket la is formed which is used to accommodate lenses of the taking lens. By means of an external thread 1 b formed on the pipe socket and a screw ring that can be screwed onto this, not shown GE, the fastening of the closure to a camera takes place in a manner known per se.
Furthermore, in the same way as in the main patent, a B.lendeeinstellring 2 is mounted on the back of the shutter at a bearing stage 1e, while an exposure time setting rim 3 provided with a knurled grip 3a is arranged on the front of the housing.
A front plate 4, which in turn is held by a screw ring 6, is used to secure this exposure time-.Ein: s, set ring in the axial direction, which is in a known manner the parts of the Closure base plate carrying the closure mechanism can be screwed on.
The formation of the coupling of the setting, rings 2 and 3 for aperture or exposure time with the tracking or setting member of a not shown th, known, camera-side device serving is in the embodiment .in in FIGS. 2 to 3b of the main patent shown manner.
As in the exemplary embodiment of the main patent, a first coupling ring 9 is radially guided on the side wall of the lock housing and, by means of a cam control device, in:
The form of control slots 9b formed on it and of pins 13 arranged on the lock housing side wall and engaging in the control slots can be adjusted in the axial direction when the exposure time setting ring 3 is adjusted.
A second coupling ring 10 is also the ge-named embodiment of the main patent accordingly on the first ring 9 in a U-shaped guide formed on this, not shown in detail in the figure, and positively connected to the ring 9. The influence of the light meter tracking resp.
The adjustment member through the ring 10 is effected by means of a cylindrical pin 24 which is axially displaceable in a guide 26 and which, on the one hand, rests against a control cam 10a of the ring 10 under the action of a spring 25,
and the other hand is positively and non-positively connected to the tracking or setting member of the exposure meter.
The connection between the rings 9 and 10 and the settings for exposure time or aperture cannot be changed in the main patent. Only the light conditions indicated by the exposure meter are thus taken into account in the displacement of the pin 24.
In the exemplary embodiment, there is a relative adjustability between the Blend'eein, tellrinig 2 and him. associated coupling ring 10 is shown.
In the same way, instead of this relative adjustability or in addition, there could be one between the exposure time setting ring 3 and the coupling ring 9 assigned to it.
In the latter case, both setting rings and the coupling rings assigned to them can be adjusted relative to each other. multiple exposure factors, for example film speed and filter factors, can be taken into account in a clear manner.
To drive the coupling rings 9 and 10 when the exposure time or aperture setting ring is actuated, straight guides are arranged on the rings assigned to one another in the same way as in the main patent. The straight guides include a coupling ring formed or
arranged projection, for example a tab or a pin, which engages in a slot assigned to the adjustment ring and directed parallel to the locking axis. Here, the exposure time setting ring 3 is assigned: ete guide slot is attached to the inner circumference of a cylinder jacket 3b formed on this ring and overlapping the circumference of the shutter housing and:
as denoted by 3d in the main patent, while a pin of the ring 9 engaging in it bears the reference number 30.
Furthermore, the guide slot assigned to the diaphragm adjustment ring for a projection 10a formed on the coupling ring 10 is arranged or formed on a carrier that is relatively adjustable with respect to the adjustment ring. In the exemplary embodiment, this carrier is a ring 31 mounted coaxially to the locking axis.
Due to the ring-shaped design and the alignment of the setting rings for aperture and exposure time, which is coaxial to the locking axis, particularly favorable conditions arise here with regard to the support and guidance of the carrier and with regard to its cooperation with the setting ring on the one hand and the, Coupling ring on the other hand.
By arranging a special carrier for the part of the straight guide assigned to the setting ring, relative adjustability between the setting ring and the coupling ring assigned to it is achieved in a particularly simple and cost-saving manner.
This results mainly from the fact that the creation of the straight line, which requires careful execution with a view to the proper functioning of the device, does not require any greater effort than an unchangeable connection between the adjusting ring and the coupling ring ;
the detachable connection between the special carrier and the adjustment ring can be created without any effort. Thus, the aforementioned design ensures that with all relative settings of the adjusting ring and coupling ring unchanged conditions exist with regard to the operation of the linear guidance, whereby the greatest possible and constant working accuracy is ensured for all relative settings.
The arrangement of the carrier ring 31 is carried out in the exemplary embodiment in a particularly simple, secure and space-saving manner; here the carrier ring 31 is mounted and guided on the diaphragm setting ring 2 itself.
For the purpose of radial guidance, one or more slots 2a are formed on the ring 2, into which the segment extensions 31a formed on the carrier ring engage, while axial securing takes place through the cooperation of a slide 32 mentioned below with the ring 2. In a way other than that described above, the support ring could also be supported and guided on the lock housing, for example on a bearing shoulder formed on the lock housing rear wall.
As already mentioned, the ring 10 can seep through in certain relative positions on the diaphragm adjusting ring. This is because: an unintentional adjustment of the ring 10 relative to the diaphragm setting ring 2, which would lead to incorrect settings, is avoided.
In the exemplary embodiment, such a securing is effected by a slide arranged on the carrier ring 31, which can be latched under spring action in latching recesses formed on the B1: endeein- setting ring and which has a handle for the purpose of actuating the carrier ring and thus the ring 10.
The slide and its handle are here .ein-piece as a cylindrical sleeve 32. This is guided on a screw 33 fastened to the carrier ring. A spring 34 searches for the end part 32a of the slide 32 in engagement with circular detents formed on the aperture setting ring:
to keep assumptions 2b. The spring 34 is here covered from outside in a recess 32b of the slide and is supported on the one hand against the head 33a of the screw 33 and on the other hand against a wall of the recess 32.b.
The arrangement of the slide 32 on the carrier ring 31 has the advantage that the ring 31 can be arranged completely closed; Furthermore, by arranging a spring to hold the slide in engagement with its locking recesses, the operation is made particularly simple and safe.
The locking recesses on the diaphragm setting ring for the slide 32 are in the exemplary embodiment in an advantageous manner on one on the diaphragm setting ring; the closure housing side wall and the carrier ring overlapping cylinder jacket 2c formed. The inward and outward engagement of the slide with the recesses 2c takes place in the radial direction.
This configuration of the device allows in particular a space-saving arrangement and good accessibility of the slide lever.
In order not to adversely affect the closeness of the closure structure by locking receptacles arranged in the manner described above for the slide 32, the locking recesses 2b formed in the cylinder jacket 2c of the diaphragm setting ring are covered by a part that can be adjusted together with the special carrier ring.
A scale arc 35, which is arranged on the circumference of the cylinder jacket 2c, is used for covering. The scale arc 35 is positively connected to the slide 32 in the manner shown in FIG. 1 and is relatively adjustable together with the carrier ring with respect to the aperture ring. To set the relative position, there is a on the scale arc 35
Film sensitivity scale 36 arranged. A mark 37 fixed on the blend (adjustment ring) works together with this. This is carried by a further scaled arc 38 which is attached to the circumference of the cylinder sleeve 2c next to the scaled arc 35.
In addition to the setting mark 37 for the film sensitivity scale, the scale arc 38 also has an aperture scale 39 with which a stationary; for example, on the camera housing, brand 40 arranged together.
The use of special carrier sheets. for the scales 36 and 39 and the setting mark 37: provides the advantage of an easy and revealing design of the scales, and their marks, in particular because they can be produced using the etching process and can be given a clear design through appropriate coloring.
With closures of the im. Embodiment shown type in which one of the setting rings, in this case the aperture ring 2;
The rear side of the lock housing is arranged and in the radial direction overlaps the valve housing, side wall and the ring assigned to it, here ring 10, is the route of the coupling rings connected to one another 9 and 10 in:
limited in the axial direction by the adjusting ring mounted on the rear. The exemplary embodiment now shows how the adjustment path of the coupling rings can be expanded beyond the plane formed by the rear wall of the lock housing,
and how at the same time the dimensions in the axial direction, which are important for the installation of an objective in the shutter: the usual, standard-like conditions remain unchanged.
As can be seen from FIG. 1, this is achieved in that the ring part) 2d of the diaphragm setting ring which overlaps the closure housing side wall is offset backwards in the axial direction, and in that the displacement path of the rings 9,
10 in the axial direction the plane of the lock housing: e-rear wall in, which exceeds the offset 2d in.
This design of the device creates a displacement path for the rings 9, 10 that is larger than the height of the side wall of the lock housing. This enables a:
A wide range of exposure factors can be taken into account, since a relatively large axial adjustment path of the rings 9, 10 can be assigned to each adjustment or setting.
Furthermore, the aforementioned design does not affect the height of the shutter, which is important for lens construction, and also its rear contact surface, which is used to connect to the camera.
since the step 2d extends in the radial direction only from the outer circumference of the lock housing to the outside, where the necessary free space can be made available without difficulty on the camera side.
The camera according to the invention is operated with the film speed set in the manner described in detail in the main patent.
Accordingly, in order to set a time / aperture ratio on the shutter that corresponds to the exposure ratio, either the aperture setting ring 2 or the exposure time setting ring 3 is turned so far that
until there is a coincidence between a follow-up or setting member this exposure meter to - ordered mark and the pointer of the exposure meter is established.
If a film is to be used that has a different sensitivity than the one previously used, this sensitivity must be set as follows:
The slide 32 is moved by gripping its handle in the radial direction against the action of a spring until its part 32a is out of engagement with the locking recess 2b of the diaphragm setting ring 2. Then:
'With the help of the slider the adjustment unit formed by the coupling ring 10, the support ring 31 and the scale arc 35 relative to the aperture egg; adjusting ring 2 is moved until the number corresponding to the sensitivity of the film used is opposite the mark 37 on the scale 36.
During this setting movement, the ring 10 influences with its cam 10a via the transmission pin 24 the tracking or an actuator of the exposure meter.
To after. Once the setting has been made to restore the driving connection between the ring 10 and the diaphragm setting ring, the slide 32 is released. Under the action of its spring 34, the part 32a of the slide engages in one of the recesses 2b and in this way provides the connection between the diaphragm adjustment ring's rule and ring 10 again here.
As can be seen from the exemplary embodiment, the invention creates a photographic camera coupled to an exposure meter,
in which while maintaining the advantages inherent in the camera according to the main patent of the control curve of the ring connected to one of the setting elements influencing the tracking or setting element of the exposure meter, not only the relative setting of exposure time and aperture,
but also the setting of further exposure factors, in particular film sensitivity and filter factors, can be removed.
Due to the inventive design of the camera, the exposure meter can be locked and not accessible to the operator, since all the factors determining the exposure setting are taken into account outside the exposure meter.
This is the advantage both for the functional reliability of the exposure meter itself and for the design of the camera.
Furthermore, there is the further advantage of a particularly clear way of setting the additional exposure factors, since the setting scales for these factors can be arranged on the setting elements for aperture and exposure time.