CH356033A - Stahlwollband zum maschinellen Schleifen und Polieren - Google Patents

Stahlwollband zum maschinellen Schleifen und Polieren

Info

Publication number
CH356033A
CH356033A CH356033DA CH356033A CH 356033 A CH356033 A CH 356033A CH 356033D A CH356033D A CH 356033DA CH 356033 A CH356033 A CH 356033A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
steel wool
tape
polishing
warp threads
strands
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Beyer-Olsen Arthur
Original Assignee
Beyer Olsen Arthur
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beyer Olsen Arthur filed Critical Beyer Olsen Arthur
Publication of CH356033A publication Critical patent/CH356033A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
    • B24D11/001Manufacture of flexible abrasive materials
    • B24D11/003Manufacture of flexible abrasive materials without embedded abrasive particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


      Stahlwollband   <B>zum maschinellen Schleifen und</B>     Polieren       Vorliegende Erfindung     betrifft    ein     Stahlwollband     zum maschinellen Schleifen und Polieren.  



  Es ist bisher nicht gelungen, ein Erzeugnis aus  Stahlwolle herzustellen, welches maschinenmässig ver  wendet werden kann und gleichzeitig die     grosse    Ober  fläche und Biegsamkeit der losen Stahlwolle aufweist.  In der Möbelindustrie, wo die grössten Mengen  Stahlwolle     verwendet    werden, hat man deshalb bisher  die Stahlwolle mehr oder weniger mittels Hand ge  brauchen müssen. Wegen     ihrer    grösseren Festigkeit  können z. B. Schmirgelleinwand und Sandpapier     ma-          schinenmässig    benutzt werden, sie können jedoch  nicht für die Ausführung derselben Arbeiten wie  Stahlwolle dienen.

   Sandpapier und Schmirgelleinwand  sind eher Schleifmaterialien, während Stahlwolle da  gegen in der Möbelindustrie mehr ein     Mattierungs-          material    ist, und welche tatsächlich das einzige  Erzeugnis ist, welches zum Mattieren von hochglanz  polierten Flächen verwendet werden kann.  



  Es ist vorgeschlagen worden, verschiedene Arten  von Bändern aus     geflochtener    oder gesponnen zu  sammengefügter Stahlwolle herzustellen.  



  Eine derartige Zusammenfügung hat indessen  nicht die erforderliche Festigkeit für     maschinelle    An  wendung. Die grösste Schwierigkeit besteht darin, die       Klumpenbildung    der Stahlwolle oder eine     ungleich-          mässige    Verteilung derselben zu verhindern. Es ist  auch eine Bedingung für eine saubere und     gleichmäs-          sige        Schleifung    oder Mattierung mit Stahlwolle,     dass     die     Fasern    quer zur Schleifrichtung liegen.  



  Es ist auch früher in Vorschlag gebracht worden,  Putzbänder aus Textilfäden oder einem ähnlichen  Werkstoff, mit einer oder mehreren Schichten aus  Stahlwolle umwickelt, herzustellen. Bei dem Zusam  menweben von solchen Fäden werden indessen  schräg verlaufende     Fasern    erhalten, welche zum Teil  auch eine etwas unebene     Oberfläche    des Schleif-    Bandes, ergeben, welches ein nicht zufriedenstellendes  Schleifen zur Folge hat.  



  Das     Stahlwollband    der Erfindung hat Kettenfäden  und einen aus Stahlwolle bestehenden Schuss und  ist dadurch     gekennzeichnet,    dass der Schuss aus ei  nem Strang aus     ungesponnener        Stahlwolle    besteht,       deren    Fasern locker nebeneinander liegen und     in    der       Schussrichtung    verlaufen, und dass die Kettenfäden  aus drahtförmigem Material     bestehen    und geschlos  sene     Ringe        bilden,    derart, dass das Band die Form  eines endlosen     ringförmigen    Körpers aufweist.

   Durch  lockeres     Einschiessen    des     Stahlwollestranges    kann  erreicht werden, dass die     aneinandergeschobenen     Stränge rautenförmige Buckel bilden, die die Ketten  fäden vollständig decken und dabei     in        Richtung    der  Kette auf dieser     schiebbar    bleiben, wodurch ein loka  les Anhäufen von Stahlwolle oder     Klumpenbildung     vermieden wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  erfindungsgemässen     Schleifbandes    gezeigt.  



       Fig.    1 zeigt wie das     Stahlwollband    aufgebaut ist.       Fig.    2 ist eine perspektivische Darstellung des  fertigen Bandes.  



       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    entlang der Linie       III-111        in        Fig.    2.  



       Fig.    4 zeigt wie das Band wie     in        Fig.    2 darge  stellt, hergestellt     wird.     



  Der     Stahlwollstrang    1     in:        Fig.    1 besteht aus locker       nebeneinanderliegenden    und in der Längsrichtung des  Stranges verlaufenden,     ungesponnenen        Stahlwollfa-          sern.    Der     Stahlwollstrang    1 wird als Schuss     in.    eine  Kette eingewoben. Die Kettenfäden 2 bestehen aus  drahtförmigem     Material    wie z. B. steifen     Textilfäden     von hoher Reissfestigkeit,     Kunststoff-    oder Metall  fäden.

   Der     Stahlwollstrang    1 wird nur lose     in.    die  Kette eingeschlagen und durch leichtes     Aneinander-          pressen    der eingeschlagenen Stränge bildet sich ein           rautenförmig    gemustertes Band, wobei die relativ  dicken Stränge die Kettenfäden beidseitig     vollständig     decken. Da die Stränge aus lockeren     Stahlwollfasern     bestehen,     erhält    das Band eine     gleichmässige,    weiche       Druckelastizität,    ohne dass sich die Stränge gegen  einander verschieben können.

   Die Stränge sind aber  gesamthaft auf den Kettenfäden in der Längsrichtung  des Bandes schiebbar. Auf diese Weise wird ein       Stahlwollband    erreicht, das als Schleif- und Putz  material für Gegenstände, die fein gepatzt werden  sollen, z. B. Mattieren von hochglanzpolierten Mö  belstücken, besonders geeignet ist. Um das Band  maschinell anwenden zu können, wird es als endloser       ringförmiger    Körper hergestellt, wie ein solcher in       Fig.    2 dargestellt ist.  



  Das     Stahlwollband    gemäss     Fig.    2 hat Kettenfäden,  die in sich geschlossene Ringe bilden und die     Stahl-          wollstränge    sind eingeschlagen, wie für     Fig.    1 be  schrieben.

   Aus dem Querschnitt     Fig.    3 ist ersichtlich,  dass die Stränge 1 locker um die Kettenfäden 2  liegen.     Ein    geschlossener Ring aus     Stahlwollband     kann, wie aus     Fig.    4 ersichtlich, dadurch hergestellt  werden, dass     ein    flaches Band 10, das gemäss     Fig.    1  hergestellt ist, zu einem Zylinder 10' gebogen wird  und die aus dem Band vorstehenden Kettenenden 12  mechanisch fest, z. B. durch Verknoten oder Ver  drillen miteinander verbunden werden. Die Verbin  dungsstellen 12' lassen sich durch Verschieben der       Stahlwollstränge    gut verdecken.

   Ein     ringförmiges     Band kann auch dadurch hergestellt werden, dass  die Kettenfäden zu     Ringen    geschlossen werden und  nachher der     Stahlwollstrang        eingeschlagen    wird. So       hergestellte    ringförmige     Stahlwollbänder    haben den  Vorteil, dass die     Schliesstellen    der Kettenfäden ohne  Schwierigkeit     völlig    glatt gestaltet werden können,  z. B. durch Stumpfschweissen, so dass die     Stahlwoll-          stränge    auch über die Schliesstellen der Kettenfäden  schiebbar sind.

      Das dargestellte     Stahlwollband    liefert beim ma  schinellen Schleifen und Polieren einen     gleichmässi-          gen    sauberen     Schliff.    Dadurch, dass die     Stahlwoll-          fasern    alle in der Schussrichtung und     somit    quer zur  Schleifrichtung liegen, wird ein kratzfreier     Schliff     erhalten.

   Infolge der Elastizität der     Stahlwollstränge     quer zur     Faserrichtung    und der leichten Pressung der  Stränge in den     Schusskreuzungsstellen    bildet das Band  auf seiner ganzen Fläche ein     gleichmässiges    weiches,  elastisches Polster und da die Stränge auf den Ketten  fäden schiebbar sind, können sich beim Schleifen  momentan bildende Verdichtungen der Stränge in  der Schleifrichtung     sofort    wieder ausgleichen und       Klumpenbildung    ist dadurch vermieden.

   Da     Vorder-          und    Rückseite des Bandes bzw.     Aussen-    und Innen  seite des Ringes gleich sind, ist das Band auf beiden  Seiten     benützbar    und wenn eine Seite abgenützt ist,  kann das Band gewendet werden. Das beschriebene       Stahlwollband    kann auch in     beliebiger    Breite und  Länge bzw. beliebigem     Durchmesser    hergestellt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stahlwollband zum maschinellen Schleifen und Polieren, mit Kettenfäden und einem aus Stahlwolle bestehenden Schuss, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuss aus einem Strang aus ungesponnener Stahlwolle besteht, deren Fasern locker nebeneinander liegen und. in der Schussrichtung verlaufen, und dass die Kettenfäden aus drahtförmigem Material bestehen und geschlossene Ringe bilden, derart, dass das Band die Form eines endlosen, ringförmigen Körpers auf weist.
CH356033D 1957-04-12 1957-04-12 Stahlwollband zum maschinellen Schleifen und Polieren CH356033A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH356033T 1957-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH356033A true CH356033A (de) 1961-07-31

Family

ID=4511043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH356033D CH356033A (de) 1957-04-12 1957-04-12 Stahlwollband zum maschinellen Schleifen und Polieren

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH356033A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045408A1 (de) * 1980-07-31 1982-02-10 Norton Company Mit Abrasif versehenes flexibles Schleifband

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045408A1 (de) * 1980-07-31 1982-02-10 Norton Company Mit Abrasif versehenes flexibles Schleifband

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2034506B2 (de) Treibriemen
CH356033A (de) Stahlwollband zum maschinellen Schleifen und Polieren
DE701398C (de) Polierrad aus einer oder mehreren Lagen Faserstoff
DE1817915U (de) Schleif- oder polierband aus stahlputzwolle.
DE863026C (de) Verfahren und Einrichtung zum Abschneiden von vom Gewebe vorstehenden Schussfadenteilen
DE1062402B (de) Lockenwickler
DE817129C (de) Gewebe, insbesondere fuer Riemen mit einem elastischen und zusammendrueckbaren Oberflaechenbelag, und Verfahren zur Herstellung eines solchen Gewebes
DE537395C (de) Mittel zur mechanischen Reinigung, wie Scheuern, Spaenen usw
DE561091C (de) Schmierpolster fuer Eisenbahnwagenachsbuchsen
CH176587A (de) Scheuermittel.
AT146362B (de) Vorrichtung zum Reinigen der Nägel.
DE963407C (de) Foerderband
DE652323C (de) Als Zopfspange verwendbare Haarspange
DE1795838U (de) Stahlwollematte od. dgl.
AT214307B (de) Schleif- und Poliermatte, Verfahren zu deren Herstellung sowie für deren Verwendung bestimmte Bandschleifmaschine
DE831657C (de) Stahlwollerzeugnis
AT107168B (de) Krempel.
DE455194C (de) Schleiftrommel zum Rauhen oder Abschleifen von Koerpern aus Gummi oder aehnlichem Stoff
AT133983B (de) Reißverschluß.
DE580644C (de) Gewebe, insbesondere fuer Moebelbezuege
DE45065C (de) Biegsames »Schleifwerkzeug (Schleifschnur)
DE1836960U (de) Gewebtes schleif- oder polierband, insbesondere fuer moebelindustrie.
AT202083B (de) Textilband mit einseitiger Polsterschicht
DE562709C (de) Verfahren zur Herstellung von Drahtgeweben
DE622602C (de) Als Walzenueberzug fuer Papiermaschinen dienender Filz mit einem Schlauchgewebe als Einlage