CH356019A - Schlitzverschluss an Photokamera - Google Patents

Schlitzverschluss an Photokamera

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CH356019A
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CH
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focal plane
curtains
plane shutter
curtain
slide
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Inventor
Pflug Fritz-Peter
Original Assignee
Pflug Fritz Peter
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Application filed by Pflug Fritz Peter filed Critical Pflug Fritz Peter
Publication of CH356019A publication Critical patent/CH356019A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


      Schlitzverschluss    an Photokamera    Bei den bisher gebräuchlichen Schlitzverschlüssen  an Photokameras werden zur Begrenzung des Be  lichtungsschlitzes Vorhänge aus Stoff oder Metall  folien, die sich auf Rollen auf- oder abwickeln,  verwendet. Diese Konstruktionen benötigen, wegen  der Grösse der Rollen, viel Platz. Ihre bei der Belich  tung bewegte Masse ist gross, wobei der     Hauptteil    die  ser Massen nicht auf die Vorhänge, sondern auf die  Rollen fällt. Diese Masse erfordert eine     grosse    Auf  zugskraft und beim Ablauf des Verschlusses eine be  sondere Dämpfung, damit eine schlagfreie Belichtung  erzielt wird.

   Der Ablauf der Vorhänge wird gegen Ende  der Belichtung schneller, wenn nicht eine besondere  Bremsung erfolgt, oder aber die Gleichmässigkeit  der Belichtung durch Verbreitern des durch     eine     Steuerung beeinflussten     Schlitzes    erreicht wird.  



  Der Vorteil des hier beschriebenen Schlitzver  schlusses liegt in der Konstruktion der Vorhänge.  Diese ist äusserst raumsparend und leicht. Da keine  Rollen verwendet werden, dient annähernd die ge  samte bewegte Masse dem Belichtungsvorgang, be  nötigt dazu geringe Aufzugskräfte und läuft daher  ohne besondere Dämpfung schlagfrei ab. Die beson  dere Konstruktion der Vorhänge bewirkt einen gleich  mässigen Ablauf während der     ganzen    Belichtungs  zeit, ohne besondere Bremsung oder Steuerung der  Schlitzbreite.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes geht aus den     Fig.    1 und 2 hervor:  In der Grundplatte 1 ist das Bildfenster 2 aus  gebrochen, hinter dem sich das     Aufnahmematerial     befindet. Parallel     zur    Ablaufrichtung (Pfeil) sind  zwei Führungsschienen 3 so angebracht,     d-ass    sie das  Bildfenster begrenzen. (In der     Fig.    1 ist nur eine  Schiene gezeichnet; zum besseren Verständnis ist sie  unterbrochen, die andere ist     ganz    weggelassen.) Quer    zur Ablaufrichtung sind     zwei        Begrenzungsbleche    4,  die das Bildfenster an den noch freien Seiten be  grenzen, angebracht.

   (Es ist     ebenfalls    nur     ein    Be  grenzungsblech zu sehen. Das andere wird verdeckt).  Die Vorhänge sind     unterteilt    und werden von dün  nen,     ineinandergeschachtelten    Blechen gebildet. Der  erste Vorhang aus den Blechen 5 und 6, der zweite  aus den Blechen 7 und B. Die     Bleche    sind so ab  gewinkelt, dass sie, wie     Fig.    1 und 2 zeigen,     inein-          andergeschachtelt    in den Führungsschienen gleiten.  Die Fahnen 9 am Blech 5 und Blech $     sind    so. lang  abgebogen, dass sie über die Grundplatte, ohne     diese     zu berühren, gleiten.

   (In     Fig.    1 ist ebenfalls nur eine  Fahne sichtbar.)  Der Ablauf bei der Belichtung geht nun wie  folgt vor sich: Der Verschluss ist aufgezogen.  (Schnitt durch die Vorhänge zeigt     Fig.2.)    Der  erste Vorhang ist ganz     auseinandergezogen.     Dabei stösst die Fahne vom Blech 5 an das  Begrenzungsblech 4. Fahne und Begrenzungsblech  überlappen sich und decken den     ersten    Vor  hang und die Grundplatte lichtdicht ab. Der zweite  Vorhang ist ganz zusammengeschoben und liegt so,  dass seine Stirnfläche über dem Begrenzungsblech  liegt. Die Stirnflächen der Vorhänge berühren sich.  Das     Abdeckblech    10 auf dem ersten Vorhang deckt  die beiden Stirnflächen lichtdicht ab.

   Die Steue  rung, von der eine der vielen möglichen     Arten     nachfolgend beschrieben wird, löst den ersten Vor  hang aus. Die erste     Verschlussfeder    11 zieht nun  am ersten Transportstift 12 und schiebt den Vor  hang zusammen. Ist dies geschehen, gleitet     .er    zu  sammengeschoben weiter und gibt das Bildfenster  frei. Es ist vollkommen frei, wenn die Kante  des     Abdeckbleches    über dem Begrenzungsblech  liegt. Sodann gibt die Steuerung, zu einem ein  gestellten Zeitpunkt, den     zweiten    Vorhang frei.

   Die      zweite     Verschlussfeder    14 drückt am zweiten Trans  portstift 15 und schiebt den zweiten Vorhang zusam  mengeschoben so weit, bis seine Fahne an das  Begrenzungsblech anstösst. Jetzt wird der zweite  Vorhang     auseinandergezogen.    Das Bildfenster wird  dann abgedeckt, wenn er ganz     auseinandergezogen        ist.     Die Fahne 9 und das     Begrenzungsblech    4 überlappen  sich und decken so den zweiten Vorhang und die  Grundplatte lichtdicht ab. Der Schlitz, der von  der Kante des     Abdeckbleches    10 und der Stirnfläche  des zweiten Vorhanges gebildet wird, ist einmal über  das Bildfenster gelaufen.

   Die     Stirnflächen    der Vor  hänge stossen wieder zusammen.  



  Die Lagen der Federstifte 13 und 16 erlauben,  die Spannung der     Verschlussfedern        zu    verändern und  somit die Geschwindigkeiten der Vorhänge zu ju  stieren. Die sehr geringe Masse der Vorhänge erlaubt  bei genügend grossen Federkräften hohe Geschwin  digkeiten. Diese wird durch die Reibung der Vor  hänge in den Führungsschienen dauernd gebremst.  Die Reibung wird aber mit zunehmender Geschwin  digkeit grösser. Bei richtiger Dimensionierung der       Reibungsflächen    zwischen den Vorhängen und  Schienen und passender Geschwindigkeit der Vor  hänge ergibt sich schon ein annähernd gleichmässiger  Ablauf.

   Durch geeignete Krümmung der     Verschluss-          federenden,    die ja während des Ablaufes der Vor  hänge an den Transportstiften gleiten, kann der  Ablauf weiterhin beeinflusst werden und somit an  nähernd gleichmässig gemacht werden.  



  Die     Fig.    3, 4 und 5 zeigen als Beispiel, wie mit  den beschriebenen Metallvorhängen ein sehr kleiner,  aus einfachen Konstruktionselementen bestehender  Verschluss für eine     Kleinbildkamera    ausgeführt wer  den kann.  



       ETber    der Grundplatte auf der Seite der Vorhänge  befindet sich die Platte 21 für den Steuermechanis  mus. Durch den Ausbruch 22     fällt    das Licht auf die  Vorhänge. Auf dem ersten Vorhang befindet sich  der Sperrhaken 23. Er geht bis zur Kante des     Ab-          deckbleches    und ist dort nach oben gebogen. Er  liegt bei aufgezogenem Verschluss     (Fig.    3) hinter  der Nase vom Schieber 26. Am anderen Ende des  Sperrhakens 23 ist der erste Transportstift, an dem  die erste     Verschlussfeder    24 angreift.

   Wird jetzt  der     Auslöseschieber    25 nach unten gedrückt, so  gleitet der Schieber 27 an seiner oberen     Abschrä-          gung    nach links. Dabei verschiebt sich die am Schie  ber 27 angebrachte und nach unten gebogene Nase  und stellt sich vor den zweiten Transportstift 28. Die  Öse im Schieber 27 zieht gleichzeitig das in sie  greifende und nach unten gebogene Ende des He  bels 29 mit.     Zwangläufig    geht das untere Ende  des Hebels nach rechts. Beim weiteren     Durchdrük-          ken    des     Auslöseschiebers    schiebt seine untere Ab  schrägung den Schieber 26 nach rechts.

   Dessen  Nase gibt den Sperrhaken 23 frei, und der erste  Vorhang geht nach unten und gibt das Bildfenster  frei. Der zweite dagegen wird, da sein     abgeflachter       Transportstift 28 an die Nase vom Schieber 27  stösst, zurückgehalten. Während der erste Vorhang       weitergleitet,    läuft an seinem Transportstift die Kurve  des Aufzugshebels 30. Dabei     verschwenkt    sich der  Nocken 31 und schlägt auf seinem Wege an das  untere Ende des Hebels 29 an. Dieser wird mitge  nommen und durch die Kupplung von Hebel 29  und Schieber 27 wird letzterer nach rechts gezogen.  Seine Nase gibt den zweiten Transportstift frei. Der  zweite Vorhang läuft über das Bildfenster und der  Schlitz ist gebildet.

   Die Regelung der Schlitzbreite  und damit der Belichtungszeit geschieht durch Ver  stellen des Nockens 31. Wie dieses geschehen kann,  zeigt     Fig.    5. Um die Schraube 32 dreht sich der  Aufzugshebel 30. Der Nocken 31 ist an einem Rohr       befestigt,    das innen durch den Kopf der Schraube 32  gehalten wird. Das Rohr führt zu dem hier nicht  gezeichneten     Zeiteinsteslknopf.    Hebt man diesen  Knopf, so drückt sich die Feder 33 zusammen.  Durch Drehen des Knopfes kann man nun die ge  wünschte Zeit einstellen. Nach Loslassen des Knop  fes drückt die Feder den kleinen Zapfen in das für  die betreffende Belichtungszeit vorgesehene Loch 34,  das in den Aufzugshebel 30 gebohrt ist.

   Ist der Weg  des Nockens klein bis zum Anschlag an das Hebel  ende, so wird auch der Schlitz klein.     Schlägt    der  Nocken erst an, wenn der erste Vorhang das Bild  fenster freigegeben hat, so ergibt sich der breiteste  Schlitz. Ist er so eingestellt, dass er überhaupt nicht  anschlägt, so wird der zweite Vorhang erst frei  gegeben, wenn der     Auslösehebel    losgelassen wird.  Beim Hochgehen drückt seine obere     Abschrägung     den Schieber 27 nach rechts und gibt den zweiten  Transportstift frei. Es ist also in dieser Einstellung  beliebig lange Belichtung möglich.  



  Die     Fig.    4 zeigt die Halterung der Verschluss  federn. In der Platte für den Steuermechanismus ist  ein Loch. Durch dieses geht die     nietenförmige    Hal  terung, um die die Federn 24 gelagert sind. Die  Federstifte 35 justieren durch ihre Lage die Ge  schwindigkeit. Der Verschluss wird durch den Auf  zugshebel aufgezogen, indem das abgebrochen ge  zeichnete Ende des Aufzugshebels 30 von einem  Konstruktionselement der Kamera nach unten ge  drückt wird. Die Kurve des Aufzugshebels schiebt  den ersten Transportstift nach oben. Beide Vor  hänge gehen nach oben und der Spalt zwischen  ihnen wird durch das     Abdeckblech    lichtdicht ver  schlossen. Der Sperrhaken 23 wird nun wieder von  der Nase des Schiebers 26 gehalten.

   Durch eine  schwache Feder, sie ist hier nicht gezeichnet, wird  der Aufzugshebel an den Transportstift gedrückt,  damit er an diesem beim Ablauf des Verschlusses  gleiten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlitzverschluss an Photokamera, dadurch gekenn zeichnet, dass er Vorhänge aufweist, die mindestens in zwei doppelt abgewinkelte, gegeneinander ver schiebbare Bleche unterteilt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schlitzverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbaren Bleche in Schienen gleiten. 2. Schlitzverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Vorhänge durch Federn bewirkt wird. 3. Schlitzverschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass .die Bleche annähernd die gesamte bewegte Masse des Verschlusses darstellen.
    4. Schlitzverschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sein annähernd gleichmässiger Ablauf durch die Rei bung der Bleche in den Schienen und durch beson dere Krümmung der Enden der Federn erzielt wird.
CH356019D 1957-09-19 1957-09-19 Schlitzverschluss an Photokamera CH356019A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH356019T 1957-09-19

Publications (1)

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CH356019A true CH356019A (de) 1961-07-31

Family

ID=4511040

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH356019D CH356019A (de) 1957-09-19 1957-09-19 Schlitzverschluss an Photokamera

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206301B (de) * 1963-08-24 1965-12-02 Agfa Ag Fotografischer Verschluss mit zwei Sektoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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